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Die Freiheitsstatue im Hafen New Yorks – das Erste, was viele Einwanderer sehen.
Die Freiheitsstatue im Hafen New Yorks – das Erste, was viele Einwanderer sehen.bild: reuters

Diese Tech-Firmen machen Front gegen Trumps Einreise-Erlass

Angst vor muslimischen Immigranten? Sind Flüchtlinge «Not Welcome»? Nein, sagen mehr als 120 amerikanische Tech-Unternehmen und protestieren gegen das von Donald Trump verhängte Einreiseverbot.
07.02.2017, 10:4007.02.2017, 11:04

Wir lieben amerikanische Produkte – und die amerikanischen Unternehmen lieben Immigranten. Aber stehen die Firmenbosse auch für ihre eingewanderten Arbeitskräfte ein?

Einige schon: Die Koalition der US-Unternehmen gegen Donald Trumps Einreiseverbot ist schnell gewachsen. Einem von 90 Firmen vor Gericht eingereichten Protestbrief haben sich noch am ersten Tag über 30 weitere angeschlossen. Die Unternehmen verurteilen vor dem Verfahren bei einem Berufungsgericht in San Francisco die Immigrationsauflagen als widerrechtlich.

Insgesamt unterzeichneten die Stellungnahme nun 127 amerikanische Unternehmen. Es sind diese hier:

  • Adobe Systems Incorporated
  • AdRoll
  • Aeris Communications
  • Affirm, Inc.
  • Airbnb
  • AltSchool
  • Ampush LLC
  • Ancestry.com
  • Appboy
  • Apple
  • AppNexus
  • Asana
  • Atlassian
  • Autodesk
  • Automattic
  • Box
  • Brightcove
  • Brit + Co
  • Brocade Communications Systems, Inc.
  • Bungie, Inc.
  • CareZone
  • Casper Sleep Inc.
  • Castlight Health
  • Cavium, Inc.
  • Checkr
  • Chegg, Inc
  • Chobani
  • Citrix Systems
  • ClassPass Inc.
  • Cloudera
  • Cloudflare
  • Copia Institute
  • Coursera
  • DocuSign
  • DoorDash
  • Dropbox
  • Dynatrace
  • eBay
  • Engine Advocacy
  • Etsy
  • EquityZen Inc.
  • Evernote
  • Facebook
  • Fastly
  • Flipboard
  • Foursquare
  • Fuze
  • General Assembly
  • GitHub
  • Glassdoor
  • Google
  • GoPro
  • Gusto
  • Handy Technologies, Inc.
  • Harmonic
  • Hipmunk
  • HP Inc.
  • IAC/InterActiveCorp
  • Indiegogo
  • Intel
  • JAND d/b/a Warby Parker
  • Kargo
  • Kickstarter
  • KIND
  • Knotel
  • Levi Strauss & Co.
  • Linden Lab
  • LinkedIn
  • Lithium Technologies
  • Lyft
  • Managed By Q Inc.
  • Mapbox
  • Maplebear d/b/a Instacart
  • Marin Software
  • Medallia
  • Medium
  • Meetup
  • Microsoft
  • MobileIron
  • Motivate International
  • Mozilla
  • Netflix
  • Netgear
  • New Relic, Inc.
  • NewsCred
  • Pandora Media, Inc.
  • Patreon
  • PayPal
  • Pinterest
  • Planet Labs Inc.
  • Quora
  • Reddit
  • Rocket Fuel
  • RPX Corporation
  • SaaStr
  • Salesforce
  • Scopely
  • Shift Technologies, Inc.
  • Shutterstock
  • Slack Technologies, Inc.
  • Snap
  • SpaceX
  • Spokeo
  • Spotify
  • Square
  • Squarespace
  • Strava
  • Stripe
  • SurveyMonkey
  • TaskRabbit
  • Tech:NYC
  • Tesla
  • Thumbtack
  • TripAdvisor, Inc.
  • Turn
  • Twilio
  • Twitter
  • Turn
  • Uber
  • Udacity, Inc.
  • Via
  • Wikimedia Foundation
  • Workday
  • Y Combinator
  • Yelp
  • Zendesk, Inc.
  • Zenefits
  • Zynga

Wer hat nicht unterzeichnet?

Einige bekannte (und sehr grosse) Unternehmen haben den Protestbrief nicht unterzeichnet – aus verschiedenen Gründen. Wobei die Motive sowie die persönlichen und wirtschaftlichen Verbindungen ins Weisse Haus nicht immer sonnenklar sind. Zu erwähnen sind IBM, Yahoo, General Electric, Verizon, AT&T,  T-Mobile und Oracle.

Amazon wollte sich dem Protest anschliessen, doch der Online-Händler darf dies aus juristischen Gründen nicht, weil er in der ursprünglichen Klage als Zeuge fungiert.

Anhörung am Dienstag

Trump hatte Ende Januar einen 90-tägigen Einreisestopp für Menschen aus den mehrheitlich islamischen Ländern Syrien, Iran, Irak, Sudan, Somalia, Libyen und Jemen verfügt. Flüchtlinge aus aller Welt sollten für 120 Tage ausgesperrt werden, die aus Syrien sogar auf unbestimmte Zeit.

Ein Bundesrichter in Seattle hatte Trumps Erlass am Samstagmorgen auf Antrag der Bundesstaaten Washington und Minnesota ausgesetzt. Dagegen ging das US-Justizministerium in Berufung.

Beide Seiten sollen nun am Dienstag um 15.00 Uhr (Ortszeit/00.00 Uhr MEZ) jeweils 30 Minuten Zeit bekommen, um ihre Argumente telefonisch vorzutragen, wie das Berufungsgericht in San Francisco am Montag bekannt gab.

via Tech Crunch, mit Material der SDA

(dsc)

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