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Brett Kavanaugh (Matt Damon), Donald Trump (Alec Baldwin) und Clarence (Keenan Thompson) in einer Weihnachtsgeschichte der «Saturday Night Live»-Show. Bild: screenshot youtube/Saturday Night Live

Matt Damon und Co. haben es wieder getan – und Trump findet es gar nicht lustig



Was wäre, wenn Donald Trump nicht Präsident der Vereinigten Staaten geworden wäre? Dieser Frage geht ein Weihnachtssketch der US-Comedy-Show «Saturday Night Live» vom vergangenen Wochenende nach. 

Frank Capra

Frank Capra. Bild: Gemeinfrei

Die Parodie basiert auf der Tragikomödie «It's a Wonderful Life» (dt.: «Ist das Leben nicht schön?») von Frank Capra aus dem Jahr 1946, wie die Washington Post berichtet. Darin wird die Geschichte von George Bailey erzählt, der sich an Weihnachten das Leben nehmen will. Ein Engel erscheint und zeigt ihm auf, wie seine Heimatstadt aussehen würde, falls er nie existiert hätte. Bailey kommt schliesslich von seinem Vorhaben ab. 

Die Schwarz-Weiss-Komödie der «Saturday Night Live»-Show trägt den Titel «It’s a Wonderful Trump». «Ich kann das nicht mehr machen. Ich esse vielleicht endlich mal einen Salat. Und explodiere», sagt Alec Baldwin zu Beginn des Sketches in der Rolle des niedergeschlagenen Donald Trump. 

Dann erscheint der Engel Clarence (Keenan Thompson) und zeigt, was passiert wäre, falls Hillary Clinton die Präsidentschaftswahl gewonnen hätte. Weggefährten und Familienangehörige von Trump nehmen an einer imaginären Weihnachtsfeier im Weissen Haus teil.

Und wie sich herausstellt, sind alle wohlauf. «Was sind das für Dinge auf ihren Gesichtern?», fragt Trump Clarence verwundert und deutet auf die fröhlichen und lachenden Personen.

Die ganze Geschichte kannst du hier sehen:

abspielen

Video: YouTube/Saturday Night Live

Brett Kavanaugh (Matt Damon) wäre nie Richter am Obersten Gerichtshof geworden und geht seiner Leidenschaft für Bier nach. Die Ehefrau des amtierenden Präsidenten, Melania Trump (Cecily Strong), ist wieder single und hat sogar ihren Akzent abgelegt, da die Nähe zu Trump zuvor «ihren Sprachkenntnissen geschadet hat».

Mike Pence (Beck Bennett) legt an der Feier als DJ auf und sagt: «Es ist toll, sich selbst zu sein. Gott sei Dank war ich nie Vizepräsident.» Und Sonderermittler Robert Mueller (Robert De Niro) freut sich, mehr Zeit mit seinen Enkeln verbringen zu können und «nicht mehr gegen einen Idioten wegen Verrates ermitteln zu müssen».

Und obwohl es allen gut geht: Am Ende wünscht sich Trump wieder die Realität zurück. Clarence bemängelt, dass der Präsident nichts aus dieser Erfahrung gelernt hat.

Trump ausser sich

Der wirkliche Trump war nicht gerade erfreut, als er vom Sketch erfuhr. Wenige Stunden nach der Ausstrahlung kritisierte er «die einseitige Berichterstattung» und sprach von Diffamierung. Ein Gericht sollte sich seiner Meinung nach damit befassen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump gegen den Sender NBC wettert, der «Saturday Night Live» ausstrahlt. Er warf NBC bereits 2016 vor, Teil einer «Medienverschwörung» zu sein, die seine Präsidentschaft verhindern wollte.

Laut der Washington Post könnte es für Trump schwierig werden den Sender zu verklagen. Der erste Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten schützt die freie Meinungsäusserung – inklusive Satiren und Parodien. (vom) 

Trumps mögliche Gegner 2020:

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Triple A 17.12.2018 11:37
    Highlight Highlight NBC: Das ist glücklicherweise eben auch die USA!
  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 17.12.2018 09:24
    Highlight Highlight Ja ja, das oberste Schneeflöckchen der U.S.A. fühlt sich mal wieder ungerecht behandelt.
    Trump hat halt als Kind nie gelernt, dass wenn man austeilen kann, auch einstecken muss.
    • rodolofo 17.12.2018 10:31
      Highlight Highlight Er ist eben ein Killer!
      Allerdings einer, der schlecht schiesst und der Dekrete am falschen Ort unterschreibt...
      P...p...pschhaaahahahahaa!
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 17.12.2018 12:44
      Highlight Highlight @Rodolofo: nur eines dazu: 🤣
  • rodolofo 17.12.2018 07:55
    Highlight Highlight Der beste Zusatz-Gag ist die unfreiwillig komische Reaktion des RICHTIGEN Donald Trump auf den Sketch!
    Hahahaa!
    Diese Amerikaner bleiben einfach die Allergrössten (Exzentriker)!
    Sogar noch lustiger, als die Briten!
    (Und die Schweizer sind rasant am aufholen...)
  • Eagle21 17.12.2018 07:42
    Highlight Highlight Das ist schon witzig, aber sind wir ehrlich: Trump wird so stark kontrolliert und kritisiert wie kein zweiter Politiker. Das ist positiv, man wuenscht es sich aber für alle hohen Amtstraeger: Neuestes Beispiel: Man stelle sich einmal vor, Trump haette eine hohe Beamtin so begruesst wie J.C. Juncker (
    Play Icon
    ). Watson (und andere) hätte mit Sicherheit eine Reihe von Front-Artikeln gebracht ueber Trumps psychische Gesundheit, seine Amtstauglichkeit, sein zurückgebliebenes Frauenbild etc. Artikel ueber die oberpeinliche Aktion von Juncker sucht man allerdings vergeblich...
    • rodolofo 17.12.2018 08:10
      Highlight Highlight Dass Junker auch in Zeiten von "Me too!" oft übergriffig wird, hat er tatsächlich mit Trump gemeinsam.
      Eine weitere Gemeinsamkeit ist der tollpatschig-trottelige Gang, der Welten entfernt ist vom legendären, beschwingt-lockeren und coolen "Obama-Walk".
    • phiwi80 17.12.2018 08:17
      Highlight Highlight Das ist leider so.
    • Alsk 17.12.2018 08:28
      Highlight Highlight Na ja, watson ist auch ziemlich pro EU also erstaunt es hier nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • reconquista's creed 17.12.2018 06:31
    Highlight Highlight Unglaublich. Wie bereits 2016 redet Trump jetzt schon wieder vorsorglich von “rigged elections“ um die Schuld an einer allfälligen Niederlage allen anderen in die Schuhe zu schieben ausser seiner Hoheit.
    • Militia 17.12.2018 08:41
      Highlight Highlight Der Tweet stammt ja auch schon von 2016..?
    • Alsk 17.12.2018 09:32
      Highlight Highlight @reconquista
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    • Militia 17.12.2018 10:02
      Highlight Highlight @ Alsk: hier geht es um 2 verschiedene Sachen. Trump hat behauptet, dass die Wahlen an und für sich manipuliert werden, also die Stimmabgabe und Auszählung. Der Russen-Hack bezieht sich auf die Social Media Berichterstattung und Meinungsbildung. Das eine ist wahrscheinlich nicht möglich. Das andere ist wahrscheinlich passiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mostindianer 17.12.2018 06:19
    Highlight Highlight Wir alle wissen ja, wer nach Donald Trump ins weisse Haus gewählt wird.
    Benutzer Bild
    • thierry_haas 17.12.2018 07:21
      Highlight Highlight Lisa Forever 😍
    • Commander 17.12.2018 10:57
      Highlight Highlight Aber der übernächste Präsident wird dann Camacho 😂
      Benutzer Bild
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 17.12.2018 12:47
      Highlight Highlight 👍🇱🇷Camacho for 2028🇱🇷👍
  • Gawayn 17.12.2018 06:14
    Highlight Highlight Griechisches Sprichwort:
    Weise einen Intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er bedankt sich.

    Tue es mit einem dummen Menschen und er beschimpft dich

    Ist noch heute so....
    • DieFeuerlilie 17.12.2018 11:00
      Highlight Highlight Danke!
      Damit ist eigentlich alles gesagt. :)

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