Donald Trump
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epaselect epa05957370 Acting FBI Director Andrew McCabe appears before the Senate Select Committee on Intelligence hearing on 'World Wide Threats', on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 11 May 2017. Senate Democrats  have strongly criticized US President Donald J. Trump's firing of James Comey as Director of the FBI. Some Senators are calling for the appointment of a special prosecutor to take over the inquiry into Russia's interference in the US presidential election of 2016. Also in this picture (L to R); CIA Director Mike Pompeo, Director of National Intelligence Daniel Coats, National Security Agency Director Admiral Mike Rogers, Defense Intelligence Agency Director Lieutenant General Vincent Stewart and National Geospatial-Intelligence Agency Director Robert Cardillo.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Mit seiner Entlassung könnte sich Trump neuen Ärger eingehandelt haben: Ex-FBI-Vizedirektor Andrew McCabe. Bild: EPA/EPA

Zwei Tage vor Pensionierung gefeuert – rächt sich Ex-FBI-Vize mit seinen Memos an Trump?

Gerade erst hat ihn Donald Trump gefeuert. Nun will Ex-FBI-Vize McCabe offenbar ein Memo preisgeben, das den US-Präsidenten in der Russland-Affäre belasten soll.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Der frühere Vizedirektor des FBI, Andrew McCabe, soll laut Insiderberichten persönliche Informationen über Donald Trump besitzen, die ihn in der Russlandaffäre belasten könnten. Das Memo soll ähnliche Details enthalten wie das des geschassten FBI-Chefs James Comey. Der hatte Trump mehrfach vorgeworfen, Einfluss auf die Russland-Ermittlung des FBI genommen zu haben.

Die Behörde untersucht, ob es bei den mutmasslich russischen Einflussversuchen auf die Präsidentschaftswahl Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Moskau gab. Trump hatte Comey am 9. Mai entlassen. Nach seiner Entlassung setzte das Justizministerium Robert Mueller als Sonderermittler ein, um die Untersuchung zu leiten.

Was genau in dem Memo von McCabe steht, ist unklar. Laut einem Insider, der anonym bleiben will, sollen die Aufzeichnungen Details über Gespräche zwischen McCabe und Donald Trump enthalten. Demnach sind die Informationen bereits an Sonderermittler Mueller übergeben worden.

McCabe gegen Trump

McCabe war in der Nacht zu Samstag von Justizminister Jeff Sessions gefeuert worden. Bis zu seiner Pensionierung waren es nur noch zwei Tage. Die offizielle Begründung für die Entlassung: Er habe einem Reporter interne Informationen verraten und später bei Befragungen darüber falsche Angaben gemacht, mehrfach auch unter Eid.

McCabe widersprach den Vorwürfen vehement: Niemals habe er den Ermittlern etwas Falsches berichtet. Er erhob indes schwere Vorwürfe gegen die Regierung Trump. Der US-Präsident wolle nur seine Reputation und die des FBI-Sonderermittlers Mueller beschädigen.

Trump und eine Reihe von Republikanern hatten McCabe über Monate immer wieder attackiert. Sie lasteten ihm Voreingenommenheit an. Im Wahlkampf 2016 war McCabe ein erklärter Lieblingsgegner von Trump, der ihn immer wieder aufs Schärfste kritisierte.

Trumps Anwalt fordert, Russlandermittlungen einzustellen

Trumps Anwalt John Dowd hat das Justizministerium nach McCabes Entlassung indes aufgefordert, die Russland-Ermittlungen einzustellen. Die Untersuchungen seien von Anfang an ein grosser Fehler und «korrumpiert durch politische Vorurteile» gewesen. Dowd sagte der «Washington Post», er spreche nicht für Trump, sondern für sich selbst. Zuvor soll er sich aber der Webseite «Daily Beast» gegenüber umgekehrt geäussert haben.

Trump selbst hatte McCabe auf Twitter heftig kritisiert: «Andrew McCabe GEFEUERT, ein grossartiger Tag für die hart arbeitenden Männer und Frauen des FBI - ein grossartiger Tag für die Demokratie», schrieb der US-Präsident auf Twitter. «Der scheinheilige James Comey war sein Boss und liess McCabe wie einen Chorknaben aussehen. Er wusste alles über die Lügen und Korruption auf höchster Ebene beim FBI.»

Comey entgegnete auf Twitter: «Herr Präsident, das amerikanische Volk wird meine Geschichte sehr bald hören. Dann kann es selbst entscheiden, wer ehrenhaft ist und wer nicht.» Comey hat für den kommenden Monat ein Buch angekündigt, in dem es auch um die Russlandermittlungen gehen soll.

koe/AP/Reuters/dpa

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    Alle Leser-Kommentare
  • Butzdi 18.03.2018 09:25
    Highlight Highlight Hm, lügen nun dutzende Menschen mit makelloser Vergangenheit oder ein bekannter Betrüger und Lügner? Ich komme einfach nicht drauf.
    Generell gilt die Regel, dass wer nichts zu verbergen hat auch mit den Behörden kooperiert. Trumps verhalten ist mehr als verräterisch. Hoffe er wird gestoppt, bevor er einen Krieg vom Zaun bricht um von der Russlandaffäre abzulenken.
  • bcZcity 18.03.2018 09:10
    Highlight Highlight Was nützen Bücher und Fakten, wenn die Trump Wähler und Hofnarren diese nicht lesen und/oder verstehen würden. Lektüre von links, die nur links gelesen wird, führt zu geistiger Inzest.

    Eine Farce jedenfalls dass Trump von Demokratie spricht, ein Wort dessen Bedeutung er nur aus dem Wahlkampf Katalog kennt.

    http://G
  • Spooky 18.03.2018 02:16
    Highlight Highlight Wenn er seine Memos erst jetzt veröffentlicht - weil er gefeuert wurde - dann ist ja nicht viel los mit ihm, oder?
    • tomdance 18.03.2018 09:35
      Highlight Highlight ...hat sie schon an Muller übergeben... was ist daran nicht klar?
  • zeromaster80 18.03.2018 00:02
    Highlight Highlight Noch ein Buch voller leerem Schund für die Fake News? Wem soll das Schaden? Ist Trump bis zur Wiederwahl noch im Amt bestätigt das alle seine Vorwürfe gegen die Presse, das FBI, die "Demokraten".
    Wäre Fleisch am Knochen wäre Trump bereits weg, wenn der Knochen sich nun als Stöckchen Herausstellt... Gute Nacht.
    • Valon Gut-Behrami 18.03.2018 12:20
      Highlight Highlight Dir auch einen guten Schlaf. Du scheinst es nötig zu haben...
  • Spooky 17.03.2018 22:11
    Highlight Highlight Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

    Der hat seine Schäfchen im Trockenen.

    Im Gegensatz zu mir.
    • Matti_St 17.03.2018 22:48
      Highlight Highlight Eigentlich nicht. Er verliert seine Pensionskasse der letzten 22 Jahre. FBI Mitarbeiter werden nicht wirklich gut bezahlt.
    • MacB 17.03.2018 22:56
      Highlight Highlight Mimimi
    • phreko 18.03.2018 01:29
      Highlight Highlight Du musst ja schon ziemlich vom Neid zerfressen sein!
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