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Plastikhalm, Röhrli, Roehrli

Plastik-Röhrli gehören wohl bald der Vergangenheit an und das ist gut so. Bild: watson

Röhrli sollen nicht verboten werden, weil sie keinen Unterschied ausmachen? Also bitte ...

Den Plastik-Trinkhalmen – in der Schweiz liebevoll Röhrli genannt – geht es an den Kragen. Nicht alle finden das gut. Die Kritik am Verbot ist aber völlig unbegründet.



Die Schlagzeilen zu neuen Plastik-Verboten zum Beispiel bei Starbucks oder sogar im ganzen EU-Raum machen diesen Sommer immer wieder die Runde. An vorderster Front zu finden ist immer wieder das Plastik-Röhrli. Dieses soll bei Starbucks bis 2020 ganz abgeschafft werden.

In der Stadt Neuenburg ist die kleine Plastikware bereits ab Januar 2019 verboten. «Die Restaurants werden Sirups, Frappés und Cocktails künftig mit abwaschbaren oder kompostierbaren Röhrchen aus Stahl, Bambus oder Papier servieren», schrieb die SDA am Tag der Abstimmung. Die EU diskutiert ein komplettes Verbot von Einwegplastik.

Kurz: Dem Plastik-Röhrli geht es an den Kragen. Darüber freuen sich längst nicht alle. «Trinkhalme aus Plastik zu verbieten, ist nur Symbolpolitik», sagte Rudy Koopmans, Leiter des Plastics Innovation Competence Center (PICC) in Freiburg kürzlich in einem Interview im «Tages-Anzeiger». Andere gehen sogar noch weiter: Ein Verbot sei «lächerlich», das Ganze sowieso ein «Nebenschauplatz» oder eine «unnötige Priorität». 

Es gibt also andere Probleme, die sehr viel wichtiger sind? Und darum sollte man Plastik-Röhrli nicht verbieten? Wer dieser Meinung ist, dem sei folgender Artikel empfohlen:

Auch der Vorwurf der «Symbolpolitik» ist unbegründet. Ein watson-User macht sich in einem Kommentar darüber lustig, dass mit dem Röhrli-Verbot in der Stadt Neuenburg «grosszügig gerechnet» nur ein Bruchteil eines Prozents des Kunststoffabfalls eingespart wird.

Erstens macht der Vergleich des Anteils von eingesparten Plastik-Röhrchen aus einer 35'000-Menschen-Stadt mit dem ganzen Kunststoffabfall der Schweiz – hier sind ebenfalls noch 80'000 Tonnen rezyklierbarer Plastik wie PET eingerechnet – einfach keinen Sinn.

Zweitens ergibt sich daraus, auch wenn es eben nur Röhrli sind, eine achtbare Menge Plastikabfall. Hier ebenfalls eine Rechnung: In Grossbritannien werden in einer von der Regierung unterstützen Studie geschätzt, dass 8,5 Milliarden solcher Plastik-Halme jährlich alleine aus dem Fast-Food-Business in England verbraucht, also weggeworfen werden.

Geht man davon aus, dass die Schätzungen ungefähr stimmen, verursachen die verbrauchten Trinkhalmen (0,3 Gramm pro Stück) der Fast-Food-Ketten also 2,5 Millionen Kilogramm Plastikabfall (2500 Tonnen) auf der Insel.

Stapelt man diese 8,5 Milliarden Röhrchen aufeinander, erhält man einen Plastik-Würfel mit einer Kantenlänge von 34 Metern. Damit liesse sich alle sieben Jahre einen unrezyklierbaren Gherkin-Plastik-Turm bauen. Denn das ist das grosse Problem der Plastik-Halme: Sie bestehen zu 100 Prozent aus unrezyklierbarem Plastik.

Image

Alle sieben Jahre könnte man in Grossbritannien einen Gherkin-Turm mit weggeworfenen Plastikhalmen bauen. Bild: ap

Und hier kommt eben ein entscheidender Punkt dazu: Bei Produkten wie Plastikflaschen ist zumindest ein Nutzen postulierbar aber wer braucht überhaupt Plastik-Röhrli? Was kann nicht aus einem ganz normalen Glas getrunken oder aus einer Schüssel gelöffelt werden? Ich kann mich zum Beispiel nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen Plastik-Halm gebraucht habe.

Umfrage

Wann hast du zum letzten Mal aus einem Plastik-Röhrchen getrunken?

  • Abstimmen

1,677 Votes zu: Wann hast du zum letzten Mal aus einem Plastik-Röhrchen getrunken?

  • 24%Diese Woche
  • 20%Diesen Monat
  • 19%Dieses Jahr
  • 11%Als ich meine Weisheitszähne gezogen habe
  • 26%Weiss nicht mehr

Natürlich lässt sich das Abfallproblem der Welt nicht durch ein Trinkhalm-Verbot beheben. Nationale Regelungen in der Schweiz alleine werden auch die Verschmutzung der Weltmeere nicht stoppen.

Aber die Frage ist eben nicht, welcher Anteil des gesamthaften Plastiks lässt sich mit dem Verbot von Trinkhalmen einsparen oder wie viele Wale lassen sich damit retten. Richtig wäre zu fragen, ob wir für ein unnötiges Verbrauchsprodukt einen unrezyklierbaren Abfallberg in Kauf nehmen wollen.

«Kauft kein Plastik» – Formel1 Star säubert Bucht auf Mykonos

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103Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zat 17.08.2018 01:31
    Highlight Highlight Ich stimme zu, jeglichen unnötigen Plastik-Abfall zu vermeiden, bin dabei, auch bei den Röhrli.
    Sie stellen aber die Frage, wozu Plastikröhrli nützlich sein sollen, hier ein paar Gedanken:
    - Weisheitszähne wurden schon erwähnt.
    - Menschen mit Beeinträchtigung im Bereich Mund/Schlucken.
    - Kranke Kinder (und Grosse) zum Trinken bewegen, z.B. Bei HMF (HandMundFuss-Virus).
    - Gestern als Tipp gelesen: draussen mit Röhrli trinken, um das mittrinken von Wespen zu vermeiden. Usw.
    Wegen des Verbots bin ich unschlüssig. Aber da viele nicht nachdenken oder solche Artikel lesen, wird es das Beste sein.
    2 0 Melden
  • Herr Kules 16.08.2018 19:48
    Highlight Highlight Wird nichts unternommen, wird kritisiert. Wird etwas unternommen, wird kritisiert.
    2 0 Melden
  • Snowy 16.08.2018 14:06
    Highlight Highlight Natürlich ist es ein kleiner Tropfen auf den heissen Stein.

    Natürlich löst man damit nicht das Umweltproblem.

    Natürlich gibt es viel grössere Umweltsünder (bspw grosse Hochseeschiffe).

    So what? Wenn wir jedes Problem nicht angehen würden, weil es noch grössere gibt, würden wir gar nie etwas tun.

    Die Eindämmung/Verteuerung von Plastik im Conveniencebereich ist ein Schritt in die richtige Richtung. Und wenn man das richtige tun kann, dann soll man es tun. Selbst wenn man damit auch "nur" erreicht, dass mehr Menschen für das Problem "Plasticwaste" sensibilisiert werden.
    1 0 Melden
  • Chili5000 16.08.2018 08:51
    Highlight Highlight Trinkröhrli aus Papier? oder Stahl? Ich komme aus der Papierbranche, ihr wollt gar nicht wissen wie viel Energie die Papierherstellung verschwendet und bei der Herstellung von Stahl genauso. Diese Diskussion ist ein Witz... Plastikröhrli, Papierröhrli und Stahlröhrli landen in den Schweiz zu 99% im Abfallsack und später in der Verbrennungsanlage. Woher das Plastik im Meer stammt sieht man hier https://www.watson.ch/!628639172?utm_source=mail&utm_medium=social-user&utm_campaign=watson-site-web Was können wir dagegen tun möchte ich wissen?
    6 2 Melden
  • Boo-Schuur 16.08.2018 08:33
    Highlight Highlight DIE Eine-Massnahme-löst-das-Problem-Lösung wird man wohl kaum finden. Trotzdem ist es richtig nach unnötigen Verursachern zu suchen und diese zu streichen...und dann nochmal von vorne. Besser als nur zu meckern, dass Alles zu wenig gewichtig ist - und darum lieber Nichts zu unternehmen.
    5 0 Melden
  • super_silv 16.08.2018 08:11
    Highlight Highlight Mit was soll man den anfangen wenn nicht mit was „kleinem“ entbeerlichen? Sollen wir direkt Einwegplastik verbieten? Dann sind diejenigen welche hier vorrechnen wie klein die Auswirkung doch ist, die ersten die abhäulen!

    Und jede Änderung die in eine positive richtung geht ist eine gute Änderung! Egal wieviel sie wirklich bewirkt. Aber veränderung sind of wie ein Steppenbrand. Es fängt klein an, jeder steckt ein par läute damit an und diese wiederum ein par läute.
    8 1 Melden
  • Bennno 15.08.2018 22:30
    Highlight Highlight Zur Frage "Wer braucht überhaupt Plastikröhrli?"... Also ich brauchte das letzte mal ein Plastikröhrli auf einer Wanderung bei einem 0,25lt-Apfelsaft im Tetrapak, zum Einstechen und Austrinken. Zugegeben, das liesse sich auch anders lösen (vor allem auch die Verpackung), aber das Röhrli ist da schon noch praktisch.
    Ansonsten ja, Röhrli im Glas oder im Becher braucht wirklich niemand, und um ein Zeichen zu setzen, kann ein Verbot nicht schaden. Sind diese Tetrapaks mit angeklebtem Plastik-Röhrli in Neuenburg dann eigentlich auch verboten? Wäre konsequent...;-)...
    12 3 Melden
  • vayiaelanor 15.08.2018 21:23
    Highlight Highlight Für mich reine Symbolpolitik , wirklich sinnvolle wäre es den ganzen Einwegplastik bei den immer beliebten Street-Food-Trucks zu verbieten. Grausam was da an Plastik verschwendet wird, und da hilft auch der eine Truck welcher versucht eine Suppe im Brotteig zu verkaufen nicht viel...
    10 3 Melden
    • LucyT 16.08.2018 10:56
      Highlight Highlight Da geb ich dir absolut Recht! Auch die convenient food Sachen von Coop & Migros haben zu viel Plastik.

      Ich war positiv überrascht, von der Firma bei der ich arbeite. Einmal pro Woche kommt ein Food Truck vor unser Büro. Die Bosse haben nach ein paar Wochen realisiert, wie viel Plastikmüll wir damit verursachen. Statt dass sie den Food Truck wieder abbestellt haben, haben alle Mitarbeiter ein Tupperware erhalten. Jetzt gehen alle brav damit ihr Essen holen.
      8 0 Melden
  • Walser 15.08.2018 20:48
    Highlight Highlight Die Schweiz muss eine Vorreiterrolle einnehmen. Sowohl im Bereich Forschung, sowie in der Umsetzung in der Praxis. Es geht auch darum dass Mal ein Zeichen gesetzt wird. In der Regel verhindern irgendwelche Profiteure Verbesserungen im Umweltschutzbereuch. Wenn Plastikprodukte verboten werden, verdient jemand weniger oder nichts mehr. Wenn diese Kreise Einflussreich sind, werden sie Aenderungen verhindern.
    7 8 Melden
  • Kramer 15.08.2018 20:05
    Highlight Highlight Man kann es rechnen wie mal will, es ergibt keinen Sinn. Geht mal in den McDo oder in den BK, bestellt ein Menu, und legt den ganzen Müll auf die eine Seite, und den Trinkhalm auf die andere....
    18 4 Melden
    • River 17.08.2018 01:48
      Highlight Highlight Geh nicht in BK und McDo. Geht alle nicht mehr dort hin! Ihr esst dort Müll aus Müll.
      0 0 Melden
    • Zat 17.08.2018 01:59
      Highlight Highlight Ähm, ich geh da jetzt lieber nicht hin, und habe so beide Seiten eingespart. Ok? 😉
      Mal sehen, was ich nun sonst zwischen die Zähne kriege, und wie das eingepackt ist...
      0 0 Melden
  • bebby 15.08.2018 20:02
    Highlight Highlight Ein smartphone enthält deutlich mehr Kunststoff und viele Giftstoffe dazu und trotzdem kaufen wir Smartphones, deren Batterien sich kaum ersetzen lassen und nach 2-3 Jahren auf dem Müll landen (ein kleiner Teil wird recycled, kein Pfand drauf). Aber da will wohl niemand wirklich ansetzen. Mein Nokia und mein Siemens Handy konnte man noch viel besser warten, aber eben, das passt nicht in die heutige Ästhetik, lieber dünn und wegwerfen als dick und umweltfreundlich. Dank sei Apple.
    5 5 Melden
  • Domino 15.08.2018 19:21
    Highlight Highlight Produkte aus den Ländern die den meisten Plastikmüll im Meer entsorgen mit Sondersteuern belegen. Namentlich China, Thailand, Indien, Ägypten, Kongo, Pakistan etc etc.

    99% der bei uns verwendeten Röhrli landen im Abfall und werden zu elektrischer Energie oder Fern- und Prozesswärme umgewandelt.

    Und ein Mojito ist leider untrinkbar ohne Röhrli.

    Kennt jemand die Umweltbilanz von Stahl- oder Papierröhrli im Vergleich zu Kunststoff?
    28 8 Melden
    • Sam1984 16.08.2018 08:08
      Highlight Highlight Habe vor kurzem einen Mojito mit Stahlröhrchen getrunken. Ist nicht das selbe wie mit Plastikröhrchen.

      Finde die Sondersteuer eine gute Idee. Es sind wirklich nur wenige Länder, welche über 90% des Plastikmülls im Meer zu verantworten haben.

      Plastik an sich ist nichts schlechtes. Die Art der Entsorgung machts aus. Deshalb bin ich nicht bereit darauf zu verzichten, nur weil Schwellen- und Drittweltländer die Entsorgung nicht hinkriegen.
      6 1 Melden
    • River 17.08.2018 01:57
      Highlight Highlight Scheisse, in was für einem Film lebt ihr zwei denn??
      0 1 Melden
  • endell 15.08.2018 19:08
    Highlight Highlight Das Problem ist doch: Die meisten Plastikröhrli werden durch Einweg-Papierröhrli o.ä. ersetzt werden. Diese werden in der Schweiz im genau gleichen Müll landen wie die Plastikröhrli, weisen aber aber in der Herstellung eine schlechtere Ökobilanz auf. Also kein Vorteil, im Gegenteil!

    Ein Vorteil entsteht hingegen wenn ganz auf Röhrli verzichtet wird. Und in Ländern wo die Abfallentsorgung schlecht funktioniert und die Röhrli in der Natur landen - da ist Abbaubarkeit wichtig, bei Verbrennung nicht.
    20 5 Melden
  • Mia Mey 15.08.2018 18:56
    Highlight Highlight Auch wenn ich denke weniger Plastik zu verbrauchen wäre sinnvoll, so kann ich den Plastik in den Meeren nicht ganz mit Trinkröhrchen in der Schweiz verbinden. Wird der Abfall richtig weggeräumt, landet der bei uns in der Verbrennung. Im Winter heizt der sogar. Bin ich in der Natur ärgere ich mich nicht darüber, dass Plastik rumliegt, sondern dass Leute ihren Müll liegen lassen. Bunte Papierröhrchen verlagern einfach das Problem zu anderem Rohstoff. Was ist denn mit den Plastikdekeln, die mit den Getränkebechern kommen, in dem das Röhrchen steckt?
    21 5 Melden
  • Rodolfo 15.08.2018 18:51
    Highlight Highlight 1945 haben wir jeden Tag in der Schule im "Milchkeller" unsere warme Milch (es war ja noch Krieg) bekommen.
    Dazu einen Trinkhalm: Aus STROH. Wohl deshalb sagen ältere Leute heute noch "Strohhalm".
    Warum nicht zurück zum Stroh-Halm. Organisch, kompostierbar!
    22 5 Melden
    • bebby 15.08.2018 19:58
      Highlight Highlight Sehr hygienisch, wieso nicht gerade zurück zu Zahnbürsten aus Sauborsten...es gibt eben schon einen Grund, wieso Plastik eingesetzt wird.
      Verzichten ist da wohl einfacher.
      5 8 Melden
    • Garp 15.08.2018 20:46
      Highlight Highlight Wir sagten Sügerli, vor Jahrzehnten.
      1 0 Melden
    • R. Peter 16.08.2018 00:42
      Highlight Highlight Du warst 1945 in der Schule? Also min. 5 Jahre alt? Also heute 78 Jahre? Dann verstehe ich einiges besser...
      3 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bynaus @final-frontier.ch 15.08.2018 18:44
    Highlight Highlight Politik, heisst es, sei die Kunst des Möglichen. Wenn ein Plastikröhrchen-Verbot alles ist, was in Sachen ekämpfung des Klimawandels in der Schweizer Politik geht, dann ist das ein Armutszeugniss für unsere Demokratie, das sicher nicht auch noch beklatscht werden sollte. Es gibt diese Bemühungen auch völlig unnötig der Lächerlichkeit preis. Was kommt als nächstes? Das Playmobilverbot? Nein, wir können nicht alle Plastikprodukte verbieten. Ziel muss stattdessen sein, die Steuer- und Abgabenlandschaft so zu gestalten, dass Plasitkröhrli und Co sich einfach nicht mehr lohnen.
    11 5 Melden
  • Matti_St 15.08.2018 18:34
    Highlight Highlight Irgendwo habe ich gelesen, dass Duschmittel mit Mikroplastik das viel grössere Problem ist. Auch im Zusammenhang, dass dieser Plastik wirklich ins Meer gelangt.
    Warum verbietet man dann nicht diese Duschmittel? Von daher ist das Röhrliverbot wirklich lächerlich und löst kein einziges Problem.
    21 4 Melden
  • Elmas Lento 15.08.2018 18:30
    Highlight Highlight Auf das Röhrli zu verzichten und direkt aus dem Glas zu trinken bringt sicher etwas. Bei den "Ersatzprodukten" bin ich aber skeptisch. Ein (mehrweg) Röhrli aus Stahl muss um einiges stabiler sein, braucht somit bei der Produktion ein mehrfaches an Material und Energie. Dazu kommt der Aufwand beim Abwaschen. Das muss somit sehr oft wieder verwertet werden bis der Mehraufwand amortisiert ist.
    13 2 Melden
  • Yellosix 15.08.2018 18:13
    Highlight Highlight Ich lebe in Phuket, Thailand. Geht man hier ausser Haus, egal ob zum Essen, eine Bar oder ein Getränk im Supermarkt, es gibt mit jedem Getränk ein neues Röhrli dazu. Meistens bleibt es ja nicht nur bei einem Getränk. Bei so einer Menge macht es schon sehr viel aus, ob Plastik oder eine bessere Alternative zur Verfügung steht.
    Und wer mal gesehen hat, wie man einer Schildkröte mit der Zange ein Röhrli in voller Länge aus der Nase zog, weiss, jedes Teil das nicht im Meer landet, zählt. Es macht vielleicht noch nichts aus, aber es fängt immer klein an. Darum JA zum Verbot.
    Ach ja Starbucks.....
    User Image
    21 2 Melden
  • iNDone 15.08.2018 18:06
    Highlight Highlight Wenn dich deine Kinder mal fragen werden was wir getan haben als die Klimaerwärmung und das Abfallproblem mit der Überbevölkerung offensichtlich wurde kannst du wenigstens sagen dass wir die Plastiksäcken und Rörli verboten haben.
    11 5 Melden
  • R. Peter 15.08.2018 17:49
    Highlight Highlight Das wird wieder ein Suuuuuper Gesetzbuch wo einzelne Produkte verboten werden!? Jedes Produkt ein Gesetz das von zwie überbezahlten Parlamentskammern beraten und angenommen werden muss...

    Verbietet, wenn ihr wollt einfach Einwegplastik und lasst die Regierung einzelne relevante Produkte Ausnahmegenehmigungen ausstellen (Für bestimme Medizinalprodukte z.B.).

    So ist es tatsächlich nur wirkungslose Symbolpolitik, die die Leute zurecht verrückt macht. Ich darf meinen Drink aus dem Plastikbecher nicht mit dem Plastikröhrchen trinken? Was für ein Quatsch soll das sein?!
    10 6 Melden
  • LeChef 15.08.2018 17:43
    Highlight Highlight Fazit: Plastikverschmutzung ist ein Problem in Ländern wo es kein funktionierendes Abfallmanagement geschweige denn Recycling gibt.

    Die Energie- und CO2 Bilanz von Plastik ist nicht gerade toll, aber betreffend Klimawandel gibt es weit wichtigere Verursacher (Flugverkehr, Nahrungsmittelproduktion, Energieproduktion), wo man den Hebel 1. einfacher, 2. effizienter, und 3. günstiger ansetzen könnte.
    10 4 Melden
  • LeChef 15.08.2018 17:39
    Highlight Highlight Ich setzte das auch gerne nochmals in Perspektive, damit man es auch wirklich versteht.

    Es landet kein Gramm weniger Plastik im Meer, auch wenn sämtlicher Plastik in der Schweiz verboten wird. Würde ganz Europa Plastik verbieten, würden optimistisch geschätzt vielleicht drei Prozent weniger Plastik in den Meeren schwimmen. Ganz einfach, weil der Plastik im Meer nicht aus Europa kommt.

    Ja, die Plastikproduktion verbraucht Energie und beim Verbrennen entsteht CO2. Aber für die meisten Anwendungen gibt es keinen auch nur annähernd vergleichbaren Ersatz mit besserer Energieeffizienz.
    13 6 Melden
  • LeChef 15.08.2018 17:31
    Highlight Highlight Leo, du rechnest es ja selbst vor. Im UK werden in Fastfood Restaurants, wenn das stimmt, 2500 Tonnen Plastikröhrli verbraucht pro Jahr. Klingt nach viel?

    Google sagt mir, dass 2015 weltweit 380 Millionen Tonnen Plastik produziert (nur neu produziert!) wurden.

    Rechnen wir die UK-Röhrli mal übersimpel hoch auf die Weltbevölkerung: Alle Fastfood-Ketten auf dem gesamten Globus (!) würden dann 2500*114=285'000 Tonnen Strohhalme verbrauchen.

    Das ist nicht einmal ein Tausendstel der gesamten jährlichen Plastikproduktion.

    Und Neuchatel mit seinen 30'000 Einwohnern macht keine Symbolpolitik?
    16 3 Melden
  • Ramon Pokemon 15.08.2018 17:30
    Highlight Highlight Plastikröhrli verbieten tut niemanden weh, darum fängt man damit an. Reine Symbol Politik. Die Politiker wollen ja wieder gewählt werden.
    8 1 Melden
  • Aglaya 15.08.2018 17:26
    Highlight Highlight Wir Gesunden mögen selten bis nie Röhrli benötigen (allerdings ist ein Caipirinha oder Mojito ohne Röhrli etwas schwierig zu trinken). Ich habe allerdings einen Bekannten, der schwer körperbehindert und ohne Röhrli nicht in der Lage ist, zu trinken. Alternativen wie Bambus, Papier oder Stahl sind für ihm gemäss eigenen Angaben nicht nutzbar (da wir nur bekannt, nicht aber wirklich befreundet sind, wollte ich ihn nicht nach dem Grund fragen sondern glaube ihm einfach).
    7 0 Melden
  • kafifertig 15.08.2018 17:22
    Highlight Highlight Das Plastikröhrliverbot ist Guguus.
    Jedes Ersatzprodukt wäre weniger ökologisch.
    Wer die Umwelt schützen will, der muss gegen das Verbot von Plastikröhrli sein!
    9 6 Melden
  • luckyrene 15.08.2018 17:21
    Highlight Highlight Ich habe sicher schon 40 Jahre kein Rörli mer gebraucht! Aber wieso verbietet man nicht einfach unseren ober-Lobyisten Migros und Coop dass diese ihre Ware in unnötig grosse PLASTIK Verpackungen verkaufen?!?! Das wäre was! Aber nein... es ist sicher wichtiger diese Geldgeber bei laune zu halten, ja nicht verbittern sonnst werden sie noch böse und haben uns Politiker nicht mer gern😢
    4 3 Melden
  • Genti 15.08.2018 17:06
    Highlight Highlight Windeln verbieten, das wäre mal was sinnvolles. 😜
    3 1 Melden
  • Siebenstein 15.08.2018 16:57
    Highlight Highlight Ok, Plastikröhrli sind kein Verlust für die Menschheit gäbe es sie nicht mehr, einverstanden...

    Der Einwand, dass ein Verbot zu wenig Umweltschonung bewirken würde ist allerdings auch kaum von der Hand zu weisen.

    Aber...die Diskussion regt an darüber nachzudenken ob man nicht weitere alltägliche Kunststoffprodukte meiden könnte! Aus dieser Warte kann das ganze dann sehr sinnvoll sein 👍
    114 10 Melden
    • äti 15.08.2018 17:46
      Highlight Highlight .. wenn es keine gibt kann man sie auch nicht wegwerfen.
      4 2 Melden
    • Siebenstein 15.08.2018 21:01
      Highlight Highlight Da widerspreche ich ja auch nicht, äti.
      1 0 Melden
  • Mutzli 15.08.2018 16:53
    Highlight Highlight Während es sicher stimmt, dass man keinen Schritt weiter kommt, wenn schon bei den kleinsten Massnahmen das Gejammer losgeht, haben Trinkhalme doch eine recht wichtige Funktion.

    Nämlich für Personen, die aufgrund einer Krankheit/Verletzung/Behinderung/was-auch-immer nämlich darauf angewiesen sind, da sie nicht einfach so aus einem Becher oder FLasche trinken können. Zumindest einen (ökologisch vertretbaren) Ersatz bräuchte es also schon.

    Heisst natürlich nicht, dass man hier nicht anpacken könnte.
    31 13 Melden
  • Garp 15.08.2018 16:51
    Highlight Highlight Einfach unrecyclierbaren Plastik verbieten, ausser da wo er nicht ersetzbar ist, wie evt. im medizinischen Bereich. Man muss nicht einzelne Produkte verbieten.

    Ich glaub ich hab vor ca. 40 Jahren mein letztes Plastikröhrli benutzt, nicht bewusst, es ergab sich so.
    15 14 Melden
  • Devante 15.08.2018 16:48
    Highlight Highlight wal vs. wahl
    8 5 Melden
  • Kronrod 15.08.2018 16:46
    Highlight Highlight Es ist gut, auf Plastik - egal in welcher Form - zu verzichten bzw. darauf zu achten, dass es korrekt entsorgt wird. Es ist auch gut, wenn Firmen wie Starbucks das gezielt machen, denn die sind die grössten Röhrchen-Sünder. Aber es ist nicht gut, wenn die EU-Kommission ihre politische Energie auf ein Röhrli-Verbot verbratet, anstatt die grossen Probleme anzupacken, für die sie eigentlich zuständig wäre.
    56 4 Melden
  • Maragia 15.08.2018 16:30
    Highlight Highlight Ich trinke gerne ein Cola zu Hause mit Eis und Zitronen aus dem Glas mit einem Plastikröhrchen!
    Es gäbe viel einfachere Wege viel mehr Plastik einzusparen (z.B. all die Verpackungen, all das Plastikfüllmaterial in Postsendungen etc.)
    27 40 Melden
    • äti 15.08.2018 17:48
      Highlight Highlight .. das Röhrchen muss Plastik sein? Muss?
      5 3 Melden
  • Arthur Sunil 15.08.2018 16:26
    Highlight Highlight Ich halte es da mit Montesquieu:

    "Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu machen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu machen."
    33 10 Melden
  • Tornado 15.08.2018 16:25
    Highlight Highlight Doch sicher ist ein Röhrchenverbot ein Witz, weil es eben ein winziger Tropfen auf den heissen Stein ist, aber einem grossen Teil der Bevölkerung das Gefühl gibt sie tut etwas für die Umwelt und somit dringende Umwelttthemen wieder vom Tisch ist.
    Bestes Beispiel, eine Rederei hat darauf hingewiesen, dass Sie ab sofort auf Trinkhalme verzichtet um einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Das gleiche Schiff ist aber mit dem dreckigsten Schweröl, ohne jeglichen Filter unterwegs und belastet die Umwelt mit Feinstaub, Russ und CO2 das seinesgleichen sucht.
    197 41 Melden
    • Legume 15.08.2018 18:03
      Highlight Highlight es geht nicht darum, das gefühl zu haben etwas zu tun, sondern endlich mal überhaupt was gegen plastik zu tun. es kann im jahre 2018 nicht sein, dass plastik auf der ganzen welt ein riesen thema ist und niemand macht den ersten schritt.
      8 8 Melden
    • michiOW 15.08.2018 18:32
      Highlight Highlight Steter tropfen höhlt den Stein.
      7 7 Melden
    • SpoonerStreet 15.08.2018 20:14
      Highlight Highlight @Tornado..ooops sorry das war nicht für unter deinen Kommentar gedacht
      0 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mAJORtOM95 15.08.2018 16:12
    Highlight Highlight Wenn, dann Röhrli die man wiederverwenden kann. Aus hartem Kunststoff oder vielleicht sogar aus einem Holzgemisch.
    Gibt ja schon Holz-Plastik.
    11 9 Melden
  • Kaspar Floigen 15.08.2018 16:11
    Highlight Highlight Wenn wir alle ein bisschen was Einsparen, werden wir alle zusammen auch nur ein bisschen was bewirken.

    Röhrli sind Symbolpolitik.
    22 12 Melden
  • Nasoplex2001 15.08.2018 16:10
    Highlight Highlight SUPER BEITRAG! Logisch durchdacht und korrekt.

    Hatte kürzlich mit Freunden eine Debatte darüber, ob man generell Plastik-Wegwerf-Party-Geschirr-&-Besteck ganz verbieten soll...
    FAZIT war und ich zitiere: "öööh bringt jo eee nüt". Die Debatte war sehr geistreich und hochstehend (nicht).

    18 34 Melden
    • kafifertig 15.08.2018 17:25
      Highlight Highlight Die Ökobilanz von Plastik-Wegwerf-Geschirr könnte besser sein als jene von herkömlichem Keramikgeschirr.
      10 4 Melden
  • Human 15.08.2018 16:07
    Highlight Highlight Mag sein das Plastikröhren nicht viel ausmachen, aber wenn man nicht bei kleinen UNNÖTIGEN Dingen anfängt, kann man ja auch gleich alles vor die Hunde gehen lassen...
    Fakt ist einfach das niemand Plastikröhren braucht
    27 19 Melden
    • Human 17.08.2018 09:05
      Highlight Highlight * Röhrchen
      0 0 Melden
  • aglio e olio 15.08.2018 16:02
    Highlight Highlight "«Trinkhalme aus Plastik zu verbieten, ist nur Symbolpolitik» sagte Rudy Koopmans, Leiter des Plastics Innovation Competence Center"

    Gemessen am Gesamtaufkommen von Kunststoffen mag das sein.
    Der Herr Koopmans vergisst dabei aber wofür diese Symbolik steht. Für die Einsicht, dass wir nicht weiterhin so verschwenderisch mit unseren Ressourcen umgehen können und dabei noch den letzten Winkel des Planeten verschmutzen. Und das noch bei fraglichem Nutzen.
    26 13 Melden
  • N. Y. P. D. 15.08.2018 16:00
    Highlight Highlight #teamröhrli

    Niemand hat gemerkt, dass die Autofirmen mit manipulierter Software jahrelang die Behörden an der Nase herumgeführt haben.
    Dass also die Umwelt massiv mit Schadstoffen belastet wurde.
    HIER, bei solchen Dingen, die einschenken, muss man ansetzen.

    Handkehrum führen wir eine Hippsterdiskussion über Röhrli. Wenn die die ganze Welt optimiert ist, wäre ich bereit das Röhrli für immer wegzulegen..
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  • Winston Wolf 15.08.2018 16:00
    Highlight Highlight Völlig ungeachtet der Frage ob ein Röhrli Verbot nun sinnvoll ist oder nicht, der Aussage man kann auch genau so gut direkt aus einem Glas trinken widerspreche ich. Der Geschmack eines schön kühlen Frappes ist einfach ein anderer durchs Röhrli rasch gezogen statt aus dem Glas getrunken. Ob dies den Plastikmüll rechtfertigt sei dahin gestellt, aber für mich wertet das Röhrli den Geschmack jedenfalls auf. Die
    alternativen Materialien wären auszuprobieren, habe da noch keine Erfahrung damit.
    17 7 Melden
  • Pinga 15.08.2018 15:53
    Highlight Highlight Klar, Röhrli aus Bambus (oder egal was, hauptsache besser als Plastik und rezyklierbar) sind besser, aber wieso die auch verbannen? Schonmal die Freude eines Kindes gesehen wenn es im Restaurant ein Röhrli bekommt? ;)
    17 7 Melden
    • who cares? 15.08.2018 19:03
      Highlight Highlight Das Kind, dass sich dann in 30 Jahren mit deinem Plastikabfall befassen darf, da Mami und Papi nicht langfristig denken konnten? ;)
      3 5 Melden
    • Pinga 15.08.2018 23:47
      Highlight Highlight ''Klar, Röhrli aus Bambus (oder egal was, hauptsache besser als Plastik und rezyklierbar)...'', Zitat aus meinem Kommentar. Zuerst genau lesen schadet nicht ;)
      1 0 Melden
  • Triumvir 15.08.2018 15:41
    Highlight Highlight Anstatt zu verbieten, könnte man auch nur 5 Rappen für ein Röhrchen verlangen. Denn nachdem der Durchschnittskonsument für Plastiksäcklein 5 Rappen und mehr bezahlen musste, ging der Verbrauch solcher Säcklein extrem zurück (ich habe von rund 80 Prozent gelesen). Sobald man also für sein umweltschädliches Verhalten etwas bezahlen muss (Stichwort: Internalisierung externer Effekte), ändert man häufig umgehend sein Verhalten...
    24 8 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.08.2018 15:35
    Highlight Highlight Dieser Kommentar in der NZZ von Nikolaus Gelpke (https://www.nzz.ch/meinung/plastic-im-meer-ist-ein-problem-doch-bei-weitem-nicht-das-groesste-ld.1401886) , seines Zeichens Chefredaktor der Zeitschrift «mare», setzt das Plastikröhrchenproblem in meinen Augen sehr gut in den Kontext. Sehr zu empfehlen, man fühlt sich danach schlauer.
    140 3 Melden
    • Natürlich 15.08.2018 16:27
      Highlight Highlight Ja gut, aber bloss weil Plastikmüll nicht das gravierendste Problem der Ozeane darstellt soll man es nun nicht bekämpfen?
      Das mit dem Relativieren ist so eineSache für sich.
      Hinzu kommt das der Artikel etwas vergisst: Mikroplastikteilchen werden von Fischen verschluckt und schlussendlich „fressen“ wir unseren eigenen Plastikmüll.
      Wie sich das auf die Gesundheit auswirkt , wird sich zeigen.
      Ansonsten, spannender Artikel, danke dafür.
      25 9 Melden
    • Colonel FLW 15.08.2018 18:26
      1 0 Melden
    • super_silv 16.08.2018 08:13
      Highlight Highlight Naja schön spricht er wichtigere themen an aber dann den Plastikmüll so zu verharmlosen find ich schon fast ein Witz. Jede Veränderung in dem Bereich ist eine gute Veränderung!
      0 0 Melden
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  • swizz 15.08.2018 15:33
    Highlight Highlight Danke Leo, full ack!
    11 50 Melden
    • The Count 15.08.2018 16:52
      Highlight Highlight Ich staune ob den vielen Blitzen. Ob sie der englischen Umgangssprache nicht mächtig sind?
      6 18 Melden
    • peeti 15.08.2018 17:18
      Highlight Highlight Möglich. Oder einfach allergisch auf (unnötige) Anglizismen.

      Mademyday.
      6 2 Melden
    • The Count 15.08.2018 19:17
      Highlight Highlight Easy, cool bleiben 😅
      3 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Crack'nAvocado 15.08.2018 15:24
    Highlight Highlight Ihr habts nicht begriffen.

    PLASTIKROEHRCHEN SPIELEN KEINE ROLLE.

    Ausser für den Ego Ablass und Hippstergurken.

    Es ist echt zum Haareraufen, wie wir unsere Energie mit einer solchen Schrottdiskussion verdummen.
    114 128 Melden
    • Yveze 15.08.2018 15:49
      Highlight Highlight wuerkli? aber den teil oben mit den roehrli in GB hast du schon auch gelsesn? Und auch wenns nur ein kg wäre, wäre das nicht ein kg weniger also gut?
      28 27 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 15.08.2018 16:00
      Highlight Highlight PLASTIKROEHRCHEN SIND AUCH KEINE SCHAUSPIELER.
      23 9 Melden
    • Grigor 15.08.2018 16:01
      Highlight Highlight Artikel lesen und Gegenargumente bringen, wäre sehr innovativ. Leute anschreien (Grossbuchstaben) ist kein Argument. Die Frage bleibt: warum brauchen wir Röhrli aus Plastik?
      19 12 Melden
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Sozialdetektive-Befürworter leaken Betrüger-Videos – laut Datenschützer ist das verboten

Kurz vor der Abstimmung am 25. November lassen die Befürworter des neuen Sozialdetektiv-Gesetzes den Medien Videos von Versicherungsbetrügern zukommen. Diese Weitergabe von Observationsmaterial ist gemäss dem Eidgenössischen Datenschützer «nicht rechtens». Die Gegner der Vorlage sprechen von «sozialer Brandstiftung».

Das von der Aargauer Zeitung veröffentlichte Video zeigt einen Arbeiter, der gelenkig über Baugerüste geht und Wände streicht. Während der Observation arbeitete er teilweise elf Stunden auf einer Baustelle. Dabei litt er gemäss Arztberichten angeblich unter grossen Schmerzen an Schulter, Rücken und Knie und konnte deshalb offiziell lediglich drei Stunden am Tag als Magaziner arbeiten.

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