DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Tag Teaser History Porn

History Porn Teil LXVIII: Geschichte in 30 Wahnsinns-Bildern



Schiess um die Ecke

Zweiter Weltkrieg:

Bild

Auch die Amerikaner begannen bald, das Prinzip des Krummlaufs von den Deutschen zu übernehmen. bild: vintag.es

Bild

bild: vintag.es

Wer hat's erfunden? Natürlich die Deutschen. Allerdings mehr aus der Not heraus. Da ihr Jagdpanzer «Ferdinand» keine Maschinengewehre für den Nahbereich besass, war es für die sowjetischen Infanteristen an der Ostfront ein Leichtes, sich ihnen zu nähern und sie anzugreifen. Und so wurde für das Sturmgewehr 44 der Krummlauf entwickelt – ein Metallaufsatz, der es den Soldaten ermöglichte, aus den Luken des Panzers zu feuern und so ihre Feinde abzuwehren.

Durch die Krümmung wurden die abgefeuerten Projektile enormer Reibung ausgesetzt, wodurch sie sich so stark erhitzten, dass sie beim Austritt zerplatzten. Das kam einer Schrotladung gleich, was beim Nahkampf keinerlei Nachteil mit sich brachte. Der Verschleiss der Läufe jedoch war immens.

Und während die Sowjetunion das Prinzip des Krummlaufs testweise übernahm, blieb ihm die US Army noch länger treu.

Bild

Ein US-Soldat mit einem an seiner M3 befestigten Krummlauf. bild: hacidcow

Selbst im 21. Jahrhundert hatte er – wenn auch in abgewandelter Form – noch immer nicht ausgedient: Die amerikanischen Soldaten nutzten ihn in den Häuserkämpfen in Afghanistan und im Irakkrieg, damit sie um Mauern und Fassaden herum schiessen konnten. Die Spiegelvorrichtung, die es dem Schützen einst erlaubte, um die Ecke zu zielen, wich einer Kamera sowie einem Bildschirm.

Prost, Churchill – auf gute Genesung!

New York, 1932:

Bild

«Hiermit wird bescheinigt, dass die Genesung von Churchill nach einem Unfall die Verwendung von alkoholischen Getränken insbesondere zu den Mahlzeiten erfordert. Die Menge ist natürlich unbestimmt, aber der Mindestbedarf würde 250 Kubikzentimeter betragen.» bild: vintag.es

Hier sehen wir das ärztliche Attest, das dem grossen britischen Staatsmann Winston Churchill ausgestellt wurde. In den 30ern war er allerdings in keinem politischen Amt, das waren, wie er sie selbst bezeichnete, seine «Wilderness Years», in denen er herumreiste und sich hauptsächlich seiner Schriftstellerei widmete. Hin und wieder warnte er seine Landsleute vor der Hitlers Aggressivität, doch man schenkte ihm kaum Gehör; die Regierung führte ihre Appeasement-Politik unbeirrt fort und tat ihn als Kriegstreiber ab.

Am 13. Dezember 1931 stieg Churchill in New York aus einem Taxi und schaute dabei – typisch britisch – auf die falsche Seite. Ein Auto erwischte ihn: Mit einer gebrochenen Nase, gebrochenen Rippen und einer Wunde am Kopf wurde er ins Krankenhaus eingeliefert, wo er vom Anästhesisten in Ermangelung von Alkohol nach «Chloroform oder so» verlangte.

Nach einer Erholungsphase auf den Bahamas liess er sich von seinem amerikanischen Arzt obiges Attest ausstellen, damit er während der Prohibition in den USA auch sicher zu seinem Whisky (oder Champagner, Cognac, Sherry) kam.

Schaurige Zusammenkunft

Georgia, 1921:

A Ku Klux Klan meeting in a forest in Stone Mountain, Georgia, US, 17th September 1921. (Photo by Hirz/Archive Photos/Getty Images)

Bild: Archive Photos

Ein geheimes Wald-Treffen des rassistischen Ku-Klux-Klans.

«Die afrikanische Riesin»

USA, um 1890:

Bild

bild: vintag.es

Ella Williams war die Tochter zweier Sklaven und wurde 1865 in South Carolina geboren – 10 Monate nachdem der 13. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten in Kraft getreten war. Dieser schaffte die Sklaverei und Zwangsarbeit mit Ausnahme für Straftäter im ganzen Land endgültig ab.

Sie arbeitete als Köchin, bevor sie mit 31 Jahren von Frank C. Bostock für eine Tournee auf den Britischen Inseln angeheuert wurde. Als ihr Manager begann Bostock Ella Williams Lebensgeschichte zurechtzubiegen und zu exotisieren, um sie dem europäischen Publikum besonders schmackhaft zu machen: Sie wurde zu Mme Abomah, abgeleitet von Abomey, der Hauptstadt des Königreichs Dahomey (heute Benin). Zudem dichtete er ihr eine Zugehörigkeit zu den Dahomey-Amazonen an, die es bis 1904 tatsächlich gab. Die Mino oder Minon («unsere Mütter») waren ein rein weibliches Militärregiment des damaligen Königreichs.

Bild

Mino um 1891 in Paris. bild: blackhistory

Als Grossbritannien im August 1914 Deutschland den Krieg erklärte, sagte Abomah ihre Tourneen ab und kam im März 1915 in die USA zurück, wo sie noch bis in die 20er Jahre auftrat.

Bild

bild: vintag.es

Tierischer Held

Erster Weltkrieg, 1918:

Bild

bild: pinterest

Mutt, eine französische Bulldogge und Mitglied des 11. Ingenieurkorps der USA, lieferte den Soldaten zuverlässig Zigaretten und Nachrichten in die Gräben. Er wurde zweimal verwundet, kehrte aber nach seinem Einsatz lebend nach Hause zurück.

Apokalypse

London, 1941:

'Apocalypse', 1941. The twin clock towers of St Pauls Cathedral is seen through the bomb damage. From Air of Glory, by Cecil Beaton. [His Majesty's Stationery Office, London, 1941] Artist Cecil Beaton. (Photo by The Print Collector/Getty Images)

Bild: Hulton Archive

Die Zwillingsglockentürme der St Pauls Cathedral im Bombenhagel vom «Blitz». So nennen die Briten die Angriffe der deutschen Luftwaffe auf ihr Königreich während der Luftschlacht um England. Rund 43'000 Zivilisten starben dabei, über eine Million Häuser wurden beschädigt oder ganz zerstört.

Imposante Militärparade

Moskau, 1965:

12th May 1965:  A Russian Intercontinental Missile crossing Red Square during the military parade in Moscow marking the 20th Anniversary of the end of the war in Europe.  (Photo by Central Press/Getty Images)

Bild: Hulton Archive

Eine russische Interkontinentalrakete überquert den Roten Platz anlässlich des 20. Jahrestages des Kriegsendes in Europa.

«Breeding out the colour»

Australien, 1947:

Bild

bild: reddit

Eine australische Aborigine-Familie, deren Foto in einem Projekt der australischen Regierung verwendet wurde, um zu zeigen, wie Aborigines durch «Herauszüchten der Farbe» in die weisse australische Gesellschaft assimiliert werden können.

Nazi-Schätze

Ellingen, Deutschland, April 1945:

RG-111-SC-204899.tif

bild: wikimedia

Ein US-amerikanischer Soldat der 3. Armee inspiziert deutsches Beutegut in der Schlosskirche im mittelfränkischen Ellingen. Allein die Anzahl Kunstwerke, die die Nationalsozialisten ihren jüdischen Besitzern gestohlen haben, wird auf 600'000 geschätzt.

Surrealismus

Paris, 1927:

Bild

bild: vintag.es

Der französische Universalkünstler Jean Cocteau (er schrieb Romane, Theaterstücke und Gedichte, drehte Filme und malte) mit einer Pappmaché-Puppe im Bett.

Er starb am 11. Oktober 1963, nur einen Tag nach dem Tod seiner guten Freundin, der Sängerin Édith Piaf, für die er angeblich mehr als nur freundschaftliche Gefühle hegte. Deshalb wurde auch gemunkelt, sein Herz habe aus Kummer über die Nachricht ihres Todes versagt.

Sein berühmtester Spruch lautete:

«Gute Erziehung besteht darin, zu verbergen, wie sehr man sich selbst schätzt und wie wenig die anderen.»

Jean Cocteau

Totale Zerstörung

Dresden, 14. Februar 1945:

Heavy incendiary bombs, together with high exposives fall toward the city of Dresden (Germany), seen burning below as bombers of the 8th US Air Force attack the Saxony capital (February 14, 1945). (Photo by Photo12/UIG/Getty Images)

Bild: Universal Images Group Editorial

Schwere Brandbomben fallen auf die sächsische Hauptstadt. Die Luftangriffe auf Dresden durch die Royal Air Force und die United States Army Air Forces forderte nach neuesten Untersuchungen zwischen 22'700 und 25'000 Todesopfer.

Stillhalten!

Bild

bild: vintag.es

In viktorianischen Zeiten musste dafür gesorgt werden, dass sich die zu fotografierende Person möglichst wenig bewegte, weil die Belichtungszeit damals zwischen mehreren Sekunden und einer Minute lag. Damit das Porträt durch ungewollte Bewegungen ihrer Subjekte nicht unscharf wurde, steckten die Fotografen sie in sogenannte «posing stands» («Posen-Ständer»).

Bild

bild: vintag.es

Siegesbeute

Stalingrad, 1943:

Bild

bild: reddit

Sowjetische Jungen mit erbeuteten deutschen Waffen nach der Schlacht um Stalingrad.

Sexismus aus der Jahrhundertmitte

USA, 1950er:

Bild

bild: vintag.es

Eine kostenlose Broschüre, die den Männern auf wohl ironisch gemeinte Art zeigen soll, wie sie ihre Frauen in fünf einfachen Lektionen zu einem bedürfnisstillendem Roboter machen können.

Bring ihr bei, ...

  1. ... dir deine Pantoffeln und Pfeife zu bringen.
  2. ... dir die Füsse zu massieren.
  3. ... dir eiskaltes Bier und Snacks zu servieren.
  4. ... still dazusitzen, während du dich durch deine Lieblingsfernsehsender zappst.
  5. ... auf nonverbale Zeichen wie Fingerschnippen zu reagieren.
  6. ... auf alle Anfragen mit «Ja, Liebster» zu antworten.
  7. ... dich an der Tür mit nichts ausser einer Cellophan-Hülle zu begrüssen.

Emmett Till

(Original Caption) Friends restrain grief-stricken Mrs. Mamie Bradley (left) as her son's body is lowered into the grave after a four day, open casket funeral. The 15-year old Negro youngster, Emmett Till, was shot and clubbed to death last week in Greenwood, Mississippi. He is believed to have been murdered for allegedly whistling at a white woman. Two men have confessed kidnapping the youth by deny killing him.

Freunde halten die trauernde Mrs. Mamie Bradley zurück, als der Leichnam ihres Sohnes ins Grab gesenkt wird. Bild: Bettmann

Der 14-jährige Emmet Till aus Chicago besucht seinen Onkel in Mississippi und kommt nicht mehr nach Hause zurück.

Der Onkel konnte die Leiche des Jungen anhand eines Ringes identifizieren. Die Nase war gebrochen, ihm fehlte ein Auge und im Kopf war ein Loch. Laut dem Obduktionsbericht befand sich in seinen Lungen Wasser, er hatte also noch gelebt, als ihn seine Mörder in den Fluss warfen, zusammen mit einem 30 kg schweren Ventilator einer Baumwollmaschine, der mit Stacheldraht um seinen Hals befestigt war, damit er nicht wieder an die Oberfläche kam.

Emmett Till habe der ehemaligen Schönheitskönigin Carolyn Bryant hinterher gepfiffen, als er ihr Lebensmittelgeschäft mit seiner Limonade und ein paar Süssigkeiten verliess. Dann meinte sie, er habe gar ihre Taille umfasst und sich unsittlich gegenüber ihr geäussert. Und viel später gab sie schliesslich zu, dass alles gelogen war.

Wir befinden uns in den Südstaaten, genauer in Money, Mississippi, im Jahr 1955.

Sicher ist, dass Roy Bryant, der Ehemann von Carolyn, und dessen Halbbruder John William Milam am nächsten Morgen Emmets Onkel und seine Frau mit dem Gewehrkolben niederschlugen und Emmet aus dem Haus schleppten, ihn auf ihren Pickup luden und davonfuhren.

Dann kam der Prozess in Sumner, Missisippi. Die zwölfköpfige Jury bestand ausschliesslich aus weissen Männern. Zeugen der Anklage verschwanden plötzlich und diejenigen, die sich trauten, auszusagen, wurden bedroht.

Interior view of the segregated seating in the packed Tallahatchie County Courthouse during the trial of J W Milam and Roy Bryant who were accused of the murder of Emmett Till, Sumner, Mississippi, September 1955. (Photo by Bettmann via Getty Images)

Der überfüllte und nach Rassen getrennte Gerichtssaal während des Prozesses gegen Bryant und Milam im September 1955. Bild: Bettmann

«Im Zuschauerraum wurde geplaudert, gelacht und auf den für Weisse reservierten Plätzen wurden wahre Picknicks veranstaltet. Während des ganzen Prozesses sassen die Angeklagten bei ihren Familien und auf deren Schoss sassen deren Kinder.»

Ein anwesender Zeitungsreporter

Defendant J W Milam (C) talking with his sons during his trial for the murder of Emmett Till. (Photo by Ed Clark/The LIFE Picture Collection via Getty Images)

Der Angeklagte J. W. Milam mit seinen Söhnen während des Mordprozesses. Bild: The LIFE Picture Collection

Von der Verteidigung hiess es, der Tote sei gar nicht Emmett Till, schwarze Aktivisten hätten dem Jungen mit Hilfe seines Onkels den Ring abgenommen und ihn an den Finger eines Unbekannten gesteckt. Till sei noch am Leben.

«Eure Vorfahren drehen sich im Grab um, wenn ihr diese Männer nicht freilasst.»

Der Verteidiger J. W. Kellum

Sie wurden freigelassen. «Nicht schuldig» befand die Jury nach einer 67-minütigen Beratung.

Roy Bryant (CL) and J W Milam (CR) pose with their wives as they celebrate their acquittal for the murder of Emmett Till. (Photo by Ed Clark/The LIFE Picture Collection via Getty Images)

Roy Bryant und J. W. Milam posen mit ihren Ehefrauen für Kamera, als sie ihren Freispruch für den Mord an Emmett Till feiern. Bild: The LIFE Picture Collection

Als das «Look Magazine» den beiden ein paar Monate später 4000 Dollar für die wahre Geschichte bot, gaben sie zu, Emmet Till ermordet zu haben. In allen Details schilderten sie ihre Tat. Nach geltendem Recht mussten sie keine juristischen Konsequenzen befürchten, der Freispruch stand fest (Ne bis in idem).

Doch die Gesellschaft ächtete sie fortan. Und während sie von ihren Familien verlassen wurden und schliesslich verarmt starben, formierte sich die schwarze Bürgerrechtsbewegung.

Nakba – die Katastrophe der Palästinenser

Bild

bild: reddit

Als Nakba (deutsch Katastrophe oder Unglück) wird im arabischen Sprachgebrauch die Flucht und Vertreibung von etwa 700'000 arabischen Palästinensern im Zuge der israelischen Staatsgründung bezeichnet.

Duce del Fascismo

Monte Terminillo, Italien, 1937:

Bild

bild: reddit

Benito Mussolini wirft sich in Pose.

Ein bisschen Fashion für Zwischendurch ...

... vom amerikanischen Mode- und Werbefotograf William Helburn, der im November 2020 96-jährig starb. Seine Fotos erschienen in Magazinen wie «Harper’s Bazaar», «Vogue» oder «Life».

Bild

bild: vintag.es

Bild

bild: vintag.es

«Ich dachte nie, dass ich es schaffen würde, aber wenn ich jetzt auf mein Leben zurückblicke, kann ich sehen, warum ich es geschafft habe. Weil ich immer etwas anderes machen musste. Weil mein Geschmack nie schlecht war. Und weil ich unendlich viel Energie hatte.»

William Helburn (1924–2002)

Bild

bild: vintag.es

Die Auswirkungen von Fat Man

Nagasaki, November 1945:

circa November 1945: Japanese radiologist, Doctor Takashi Nagai (1908 - 1951), amid the ruins of the Matsuyama district of Nagasaki after the atomic bombing of the Japanese city on 9th August 1945. (Photo by Galerie Bilderwelt/Getty Images)

Bild: Hulton Archive

Der japanische Radiologe Doktor Takashi Nagai inmitten der Trümmer des Stadtteils Matsuyama in Nagasaki nach dem Atombombenabwurf auf die japanische Stadt.

Grenzenlose Coolness

New York, um 1970:

A young man in roller skates and a pith helmet, New York City, circa 1970.  (Photo by Erika Stone/Getty Images)

Bild: Archive Photos

Roller Skates + zwei Ghettoblaster + ein Tropenhelm = ziemlich geil.

History Porn

Uns erreichen immer mal wieder kritische Kommentare bezüglich des Namens dieses Formats. Wir können verstehen, dass es teilweise etwas respektlos anmuten mag, von geschichtlichen Tragödien in Verbindung mit dem Begriff «Porno» zu lesen. Wir haben uns aber vor fünf Jahren, als dieses Format geboren wurde, an reddit orientiert und lesen den Namen mehr als in Bildern erzählte, unzensierte Geschichte, die anregt und manchmal amüsiert, aber eben auch schockieren kann.
Mit «Porn» können im Englischen auch TV-Shows, Artikel oder eben Fotos gemeint sein, die ein übermässiges, unwiderstehliches Verlangen nach oder Interesse an etwas befriedigen sollen.

(rof)

Und hier geht's zu all den vorherigen Teilen ...

History Porn Teil II: Geschichte in 30 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil III: Geschichte in 40 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil IV: Geschichte in 20 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil V: Geschichte in 30 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil VI: Geschichte in 37 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil VII: Geschichte in 25 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil VIII: Geschichte in 22 Wahnsinnsbildern

Link zum Artikel

History Porn Teil IX: Geschichte in 40 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil X: Geschichte in 30 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XI: Geschichte in 30 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XII: Geschichte in 39 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XIII: Geschichte in 21 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XIV: Geschichte in 24 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XV: Geschichte in 27 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XVI: Geschichte in 25 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XVII: Geschichte in 26 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XVIII: Geschichte in 24 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XIX: Geschichte in 26 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XX: Geschichte in 21 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XXI: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XXII: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XXIII: Geschichte in 21 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XXIV: Geschichte in 24 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XXV: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XXVI: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XXVII: Geschichte in 22 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XXVIII: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XXIX: Geschichte in 22 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XXX: Geschichte in 26 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XXXI: Geschichte in 27 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XXXII: Geschichte in 21 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XXXIII: Die Grusel-Ausgabe in 22 Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XXXIV: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

«I'm a creep!» History Porn Teil XXXV: Grusel in 22 Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XXXVI: Geschichte in 22 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XXXVII: Geschichte in 26 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XXXIX: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XL: Geschichte in 26 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XLI: Geschichte in 25 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XLII: Geschichte in 24 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

History Porn II

History Porn Teil XLIII: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XLIV: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XLV: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XLVI: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XLVII: Geschichte in 22 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XLVIII: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil XLIX: Geschichte in 25 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil LI: Geschichte in 24 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil LII: Geschichte in 22 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil LIII: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil LIV: Die Weihnachts-Ausgabe

Link zum Artikel

History Porn Teil LV: Geschichte in 22 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil LVI: Geschichte in 22 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil LVII: Geschichte in 24 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil LVIII: Geschichte in 24 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil LIX: Geschichte in 21 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil LX: Geschichte in 22 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil LXI: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil LXII: Geschichte in 25 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil LXIII: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil LXIV: Geschichte in 21 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil LXV: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

History Porn Teil LXVI: Geschichte in 27 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Jubelt! Hier kommt History Porn, «Star Wars»-Edition!

1 / 26
Jubelt! Hier kommt History Porn, «Star Wars»-Edition!
quelle: denver post / steve larson
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die Geschichte des Staates Israel in 3 Minuten

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Jakob Fischbacher*. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus Syrien …

Artikel lesen
Link zum Artikel