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German chancellor Angela Merkel speaks at the C20 Summit in Hamburg, Germany, Monday, June 19, 2017. The 'Civil20' (C20) conference brings together civil society organizations and NGOs from the twenty largest economies in the world. Merkel will host the G20 summit in Hamburg  on July  7 and 8, 2017.  (Daniel Bockwoldt/dpa via AP)

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat einen Teil der EU-Handelsverträge mit Afrika als unfair bezeichnet und eine Neuverhandlung gefordert. Bild: AP/dpa

Merkel fordert neue EU-Handelsverträge mit afrikanischen Ländern



Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat einen Teil der EU-Handelsverträge mit Afrika als unfair bezeichnet und eine Neuverhandlung gefordert. Es gebe Handelsverträge mit Afrika, die «nicht richtig» seien, sagte Merkel am Montag in Hamburg an einer Veranstaltung mit Nichtregierungsorganisationen zum G20-Gipfel Anfang Juli.

«Wir werden auf dem EU-Afrika-Gipfel im Herbst noch mal sprechen, wie müssen wir die neu verhandeln», sagte die Kanzlerin. Merkel hatte mehrmals angekündigt, Afrika zu einem Schwerpunkt der deutschen G20-Präsidentschaft zu machen. Vergangene Woche fand eine G20-Afrika-Konferenz in Berlin statt.

Afrikanische Regierungen und NGOs beklagen, einige der EU-Handelsverträge förderten keine Entwicklung, sondern vergrösserten die Not auf Europas südlichen Kontinent noch.

Am Sonntag hatte der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller vor einer gigantischen Fluchtbewegung aus Afrika gewarnt. «Wenn wir es nicht schaffen, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, werden in Zukunft bis zu 100 Millionen Menschen Richtung Norden wandern», hatte der CSU-Politiker gesagt. Er gilt als scharfer Kritiker der EU-Handelspolitik gegenüber afrikanischen Ländern. (sda/reu)

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