Kommentar
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Basel coach Raphael Wicky gestures during the Champions League group A soccer match between Manchester United and Basel, at the Old Trafford stadium in Manchester, Tuesday, Sept. 12, 2017. (AP Photo/Frank Augstein)

Ein Bild mit Symbolcharakter: Raphael Wicky steht im Regen.   Bild: AP/AP

Kommentar

FCB-Floskeln entschlüsselt: Wenn der Trainer sagt, «die Mannschaft lebt», ist sie tot 

Es ist das vierte Spiel in Folge, das der FC Basel nicht gewinnen konnte. Ein 0:3 in Manchester ist keine Schande. Gerade die Art und Weise, wie sich der Schweizer Meister präsentierte, war in Ordnung. Die Aussagen von Raphael Wicky, Marco Streller und Michael Lang zeigen aber: Beim FCB stimmt so einiges nicht.



Eines vorneweg: FCB-Trainer Raphael Wicky hat eine faire Chance verdient und er darf nach neun Saisonspielen nicht mal annähernd in Frage gestellt werden. «Geduld ist eine Tugend», schreibt mir ein gekränkter Basel-Fan heute morgen. Diese Geduld soll Raphael Wicky gegeben werden. Erst soll der Walliser Trainer-Neuling genug Zeit haben, mit der Mannschaft zu arbeiten und seine Spielidee umzusetzen, bevor be- und verurteilt wird. 

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Vom Regen in die Traufe: Raphael Wicky. Video: streamable

Was mehr beunruhigt als die sportlichen Probleme, sind der Zweckoptimismus sowie die Nervosität und Ratlosigkeit, welche Raphael Wicky im SRF-Interview an den Tag legt. 

Auch Marco Streller und einige Spieler wollen das 0:3 in Manchester als «gute Reaktion» und «Schritt in die richtige Richtung» verkaufen. Wir haben einige der Zitate genauer angeschaut und zwischen den Zeilen gelesen. 

Raphael Wicky

Was der FCB-Trainer sagt (grün) und was er meint (pink):

«Ich bin 100-prozentig überzeugt ...»

«Ich hoffe ...»

«... wenn wir diese Leidenschaft und diesen Spirit jedes Wochenende in der Schweiz, ob Cup oder Meisterschaft, auf den Platz bringen können ...»

«Ich konnte die Mannschaft bisher nicht motivieren, gegen kleinere Teams mit Leidenschaft zu spielen und alles zu geben.»

Bild

Raphael Wicky im Interview beim SRF etwas nervös. screenshot: srf

«... dann bin ich 100-prozentig überzeugt ...»

«Ich hoffe weiter.»

«... dass wir irgendwann wieder da sind, wo wir hinwollen.»

«Es könnte noch länger dauern, bis wir tatsächlich wieder erfolgreich sind.»

Beunruhigend ist, dass Wicky die Leidenschaft und den Spirit speziell hervorheben muss, welche seine Mannschaft auf den Platz bringt. Dazu das Eingeständnis, dass dies in der Super League offensichtlich nicht der Fall ist. 

Basels Ricky van Wolfswinkel, links, im Kampf um den Ball gegen Lausannes Benjamin Kololli, rechts, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Lausanne, im St. Jakob-Park in Basel, am Samstag, 9. September 2017. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Gegen Lausanne fehlte es dem FC Basel noch an Mut und Leidenschaft. Bild: KEYSTONE

«Weil diese Mannschaft lebt.»

«Die Mannschaft ist tot.»

Die Mutter aller Floskeln. Wenn eine Mannschaft funktioniert, dann muss nicht erwähnt werden, dass sie «lebt». Kampf und Leidenschaft sollten selbstverständlich sein. Gerade wenn diese Floskel gebraucht wird, ist es ein Zeichen, dass man sich dessen grundsätzlich nicht so sicher ist. 

«Die Mannschaft hat Charakter gezeigt. Sie hat versucht zu spielen.»

«Es hat zwar nicht geklappt, aber immerhin haben wir es versucht.»

«Wir hatten nicht viele grosse Chancen, aber trotzdem, das muss man mitnehmen von heute.»

«Ich habe echt gedacht, heute gibt's eine noch grössere Klatsche.»

«Das war eine gute Reaktion heute.»

«Ein 0:3 in Manchester ist besser als ein 1:2 zuhause gegen Lausanne.»

Ein 0:3 wird so gedreht, dass es als Wendepunkt für eine bessere Phase dienen soll. Jetzt wird alles besser, weil man im Old Trafford zwar keine wirkliche Chance hatte, aber die Mannschaft gekämpft und ansatzweise gut mitgehalten hat. So sieht Zweckoptimismus aus. 

epa06200734 Basel's Blas Riveros (R) in action against Manchester United's Ashley Young during the UEFA Champions League soccer match between Manchester United and FC Basel 1893 at the Old Trafford Stadium, in Manchester, Britain, 12 September 2017.  EPA/ANTHONY ANEX

Auf allen vieren: Mangelnden Einsatz konnte man Blas Riveros und dem FC Basel gestern tatsächlich nicht vorwerfen. Bild: EPA/KEYSTONE

«Wir können schon auch Fussball spielen. Man muss auch den Mut dazu haben.»

«Die Mannschaft ist verunsichert.»

«In erster Linie nehme ich mit, dass die Mannschaft lebt und eine Reaktion zeigen konnte.»

«Die Mannschaft lebt und hat eine Reaktion gezeigt. In unserem Medien-Leitfaden steht, diese Floskeln seien besonders wichtig, also sage ich sie gleich nochmals.»

«Dass die Mannschaft miteinander aufgetreten ist, das war für mich heute sehr sehr wichtig. Dass sie diese Mannschaftsleistung so abrufen konnte.»

«Es gibt in der Mannschaft interne Probleme, heute konnten wir diese aber beiseite legen.»

«Es ist sehr wichtig, dass man nicht auseinanderfällt und dass jeder für den anderen geht. Das habe ich heute gesehen.»

«Wenigstens heute haben sie nicht aufgegeben.»

Wicky erachtet es als sehr wichtig, dass die Mannschaft «miteinander aufgetreten ist». Sollte das nicht selbstverständlich sein? 

Marco Streller

«Ich bin keiner, der Niederlagen gutredet, aber es war heute ein Schritt in die richtige Richtung.»

«Ich rede die Niederlage gut, leite es aber geschickt ein. Umgekehrte Psychologie, hehe.»

«Das sind einfach fünf 1,95-Meter-Typen, die du einfach nicht verteidigen kannst. Sonst war das eine sehr ansprechende Leistung.»

«Wir haben es verpasst, uns taktisch so einzustellen, um Flanken zu verhindern. Zudem sind sie kopfballstärker als wir.»

«Dieser Match war wichtig für alle, für die Mannschaft und für den Trainer. Das hat mir gezeigt, dass die Mannschaft lebt.»

«Hat jetzt der Wicky das mit dem ‹Mannschaft lebt› schon gesagt? Sicher ist sicher.»

«Ein Auftritt, auf dem man aufbauen kann.»

«Es kann nur noch besser werden.»

Marco Streller, Member Of The Administrative Board, Of The Club Board And Sports Director of FC Basel 1893 is pictured during a training session on the eve of the UEFA Champions League Group stage Group A matchday 1 soccer match Manchester United against Switzerland's FC Basel 1893, at the Old Trafford Stadium, in Manchester, England, this Monday, September 11, 2017.(KEYSTONE/Anthony Anex)

Marco Streller redet Niederlagen nicht gut, aber ... Bild: KEYSTONE

Marco Streller hat auch ein gutes Spiel gesehen und findet im Interview mit 20 Minuten praktisch die identischen Worte wie Trainer Wicky. Sind die FCB-Exponenten etwa alles perfekt geschulte Schäfchen eines Kommunikations-Experten?

Michael Lang

«Es muss jetzt wieder in die richtige Richtung gehen.»

«In die andere Richtung gibt es keinen Spielraum mehr.»

«Heute mussten wir niemanden motivieren, heute war klar, dass jeder an sein Limit geht. Mindestens vom Läuferischen und Kämpferischen. Diese Einstellung müssen wir jeden Tag auf den Platz bringen, auch im Training.»

«Wir haben Spieler in der Mannschaft, die keinen Bock haben, sich gegen Lausanne oder Lugano den Arsch aufzureissen. Im Training schon gar nicht. Aber im Old Trafford, da hat es heute geklappt.»

«Zwei oder drei Tore auswärts in Manchester zu schiessen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit.»

«Mit dem aktuellen Team ist es ein Ding der Unmöglichkeit, in Manchester zwei bis drei Tore zu schiessen.»

Bild

Beim letzten Gastspiel in Manchester schaffte der FC Basel das «Ding der Unmöglichkeit.» Screenshot: weltfussball.de

«Die Mannschaft hat Charakter, das haben wir in der Vergangenheit genug bewiesen und das werden wir auch in Zukunft. Dass wir wieder ‹back to the top› gehen in der Super League.»

«Wir kriegen das schon irgendwie wieder hin. Dazu noch unnötige Anglizismen einbauen und dann wirkt es richtig glaubwürdig.»

epa06200814 Manchester United's Daley Blind (L) in action against Basel's Michael Lang during the UEFA Champions League soccer match between Manchester United and FC Basel 1893 at the Old Trafford Stadium, in Manchester, Britain, 12 September 2017.  EPA/ANTHONY ANEX

Michael Lang will «back to the top». Bild: EPA/KEYSTONE

Umfrage

Was sagst du zum aktuellen FC Basel?

  • Abstimmen

1,670

  • Die Mannschaft lebt.56%
  • Die Mannschaft hat Charakter.3%
  • Die Mannschaft ist auf dem richtigen Weg.6%
  • Darauf lässt sich aufbauen. 21%
  • Die Mannschaft hat eine Reaktion gezeigt. 14%

Die Umfrage wurde gesponsert von der Medienabteilung des FC Basel.

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Wüthrich 14.09.2017 22:19
    Highlight Highlight Die Übersetzung von Herrn Zappella ist zutreffend. Der FC Basel der aktuellen Ausgabe hat nichts mehr zu tun mit den Ausgaben vergangener Jahre. Die schwere Krise ist erst im Anmarsch. Derzeit ist es noch eine mittelschwere, aber der Krisengipfel ist noch längst nicht erreicht.

    Ich wunderte mich sehr, dass Raphel Wicky als Coach engagiert wurde. Nur weil er als TV-Experte durchaus eine gute Figur machte, ist er noch längst nicht automatisch ein guter Trainer. Da hat es ein paar Leuten entweder total gesponnen, oder es war reine Klüngelei, dass man einen Trainer-Nobody oben einsteigen liess.
  • Dubox 14.09.2017 13:06
    Highlight Highlight Viel wird sich nicht ändern. Der FCB wird trotzdem wieder Schweizer Meister und das mit der Champions League hat sich ab nächster Saison sowieso erledigt, da keine fixen Startplätze mehr.
  • Bert der Geologe 14.09.2017 07:06
    Highlight Highlight Ich teile das ungute Gefühl gegenüber dem neuen Vorstand. Linus Luchs beschreibt dieses Gefühl sehr präzise. Es gab auch mal das Konzept Junge Spieler einbauen und trotzdem erfolgreich sein. Siehe Shakiri, Granit X. und. neulich Embolo. Oder erinnern wir uns wie der Salah behutsam an die Mannschaft geführt wurde. Das Konzept heute heisst verheizen inkl. Trainer und Sportchef.
    • Richu 14.09.2017 15:48
      Highlight Highlight Zudem: Leider wurde bei der Umfrage: "Was sagst du zum aktuellen FC Basel" keine einzige kritische Frage gestellt, d.h. man konnte das ungute Gefühl betr. dem neuen Trainer und dem neuen Vorstand nicht zum Ausdruck bringen!
  • Pokefan 13.09.2017 18:14
    Highlight Highlight ..Und am schluss wird der FCB wieder Meister und alle heulen rum "Millionen, Millionen" weil die anderen "Grossen" in der Liga es wiedermal versifft haben. "Krise" hin oder her, der FCB bleibt schweizweit das Mass aller Dinge, national wie international, ob euch Eiversüchtler das nun passt oder nicht. Klar das mit Streller und Frei zwei polarisierende Leute im Vorstand sind, darum ist aber nicht alles schlecht was sie machen!
  • Theo Retisch 13.09.2017 16:37
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist nur eine Ersatzlösung da KZ mit seinem nicht fertig wurde. Auszüge...der FCB ist der SCB des Fussball...Internationale Wettbewerbe dienen der Vorbereitung für die heimische Meistersch...weiter Gemeinsamkeiten sind, dass Spiele auf der Insel verloren werden...Zusammenarbeit der Sportchefs da keine adäquate Gesprächspartner ausserhalb der Sporthauptst...Streller hat gelernt man muss das letzte Spiel der Meisterschaft gewinnen...Wicky der Seitenliniengeneral ist vom selben Schlag wie der SCB Bandenge...Genoni ist ein grosser Vaclik nur ein guter...SCB wird Meist.. FCB zwei...
    Benutzer Bild
  • René Obi (1) 13.09.2017 16:31
    Highlight Highlight Wenn sie am 23. 9. gegen den FCZ verlieren sollten, was ich natürlich sehr hoffe, dann wirds für die neue Crew richtig schwierig.
  • Tomtom64 13.09.2017 15:08
    Highlight Highlight Warum bloss wollen die Zürcher Medien unisono eine FCB-Krise herbeischreiben?
    Trotz einem gewaltigen Umbruch, einer starken Verjüngung der Mannschaft und dem überraschenden Abgang des wichtigsten Spielers liegt man nach sieben (von sechsunddreissig) Runden mit drei Pünktchen Rückstand auf den Leader in der Tabelle auf dem dritten Rang. Gegen ManU hat man eine gute Leistung gezeigt mit einem Resultat, welches angesichts des Stärkenunterschieds durchaus okay ist. Einzig das verpasste Auswärtsgoal schmerzt.
    Abwarten und Bier trinken, die Saison ist noch lang.
    • Toerpe Zwerg 13.09.2017 15:31
      Highlight Highlight Letzhin das fcb forum konsultiert?
    • Tomtom64 13.09.2017 17:07
      Highlight Highlight @TZ: Auch gewisse FCB-Fans können nervös werden. Ich nicht, denn nach dem Stahlbad in der NLB (heutige Challenge League) bringt mich so schnell nichts aus der Ruhe.
    • dave92 13.09.2017 18:11
      Highlight Highlight in die k.o. runde hat es der fcb noch nicht geschafft, dem verpassten auswärtstor brauchst du also nicht allzu fest nachzutrauern :)
  • ujay 13.09.2017 13:59
    Highlight Highlight Ein Artikel aus lauter Wortklaubereien. Realitaet ist: Gegen ManU 3:0, eher normal. In der Superleague 3 Punkte hinter dem Leader. Alles Andere ist eine Krise herbeireden. Ein solcher Bericht nach 10 SL Runden und gut ist. Aber die Floskel, Wicky nicht in Frage stellen zu wollen, ist geheuchelt.
  • Hugo Wottaupott 13.09.2017 13:57
    Highlight Highlight Das Leben ist schön! Erst Tschuttest ein wenig bis die ersten grauen Haare da sind, dann kommentierst paar mal im SRF und schon bist Trainer.
  • Luca Brasi 13.09.2017 13:51
    Highlight Highlight Bin ich unfair, wenn ich Raphael Wicky für einen schlechten Trainer halte? Wenn ja, dann bin ich halt gerne unfair. Dieses Kumbaya-Getue und Artenschutz für Trainer oder Schiedsrichter in der Schweiz ist doch nervig. Er kann mir ja beweisen, dass ich falsch liege.

    • Tschüse Üse 13.09.2017 15:20
      Highlight Highlight Magst Du den Führungsstil von Sion?
    • Pasch 13.09.2017 16:24
      Highlight Highlight Kumbaya-Getue! 😀 Made my day!👍👍👍
    • Mia_san_mia 13.09.2017 16:36
      Highlight Highlight Kumbaya-Getue 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • fandustic 13.09.2017 13:23
    Highlight Highlight Ein sinnloser Artikel. Nach aussen wird so oder so immer anders gesprochen als intern. Man wird kaum einen Verantwortlichen finden, der in der Öffentlichkeit schlecht über Spieler oder die Mannschaft als ganzes spricht....ist auch so eine Fussballerweisheit, im Fall;) Von daher, irgendetwas sagen müssen Wicky und Streller, da sie ansonsten für ihr Schweigen kritisiert werden und wenn sie dann was sagen, wird das Gesagte analysiert und ihnen die Worte im Mund umgedreht.
    • Bullet-Tooth-Joni 13.09.2017 16:48
      Highlight Highlight Dann schau dir ma ein paar Mourinho Interviews an wenn seinem team schlecht läuft...
      Da werden en masse Spieler zu Schnecke gemacht...
    • fandustic 13.09.2017 17:40
      Highlight Highlight Ich hab ja gesagt, "kaum";-) und nicht "überhaupt nicht".
  • Boogie Lakeland 13.09.2017 13:19
    Highlight Highlight Naja etwas gar viel Küchentischpsychologie, Maestro Zeta 🙌
    Trotzdem unterhaltsam.
    • Marshawn 13.09.2017 14:05
      Highlight Highlight Hat sich eben etwas vom Chef-Polemiker Klaus Zaugg abgeschaut. 😄
    • mukeleven 13.09.2017 14:26
      Highlight Highlight der war richtig gut @marshawn! 🤙
  • TanookiStormtrooper 13.09.2017 13:13
    Highlight Highlight Also bei der Umfrage musste ich "die Mannschaft lebt" wählen. Denn auch wenn man im Koma liegt, lebt man technisch gesehen noch. 😜
  • Hayek1902 13.09.2017 13:13
    Highlight Highlight Ich hoffe wirklich, wir sehen dieses Jahr einen anderen Meister (und bitte nicht YB,. YB muss YB bleiben).
    • Hans Jürg 13.09.2017 14:17
      Highlight Highlight eben. dann doch noch lieber der FCB. Aber nur im äussersten Notfall. Denn der FCZ wird es werden ;-)
    • smoenybfan 13.09.2017 16:15
      Highlight Highlight :(
  • Score 13.09.2017 13:10
    Highlight Highlight Der FC Basel hat sich entschieden nicht mehr die Rolle einzunehmen die er eigentlich müsste von den Möglichkeiten her. Anstatt eine Schlagkräftige Truppe zu bauen wie letzte Saison (was problemlos drin liegt) die dann auch international mal ein Ausrufezeichen setzen kann, hat man sich dazu entschlossen kleinere Brötchen zu backen. Das ist nicht ganz ungefährlich. Die Fans (viele davon kennen ja nur den Erfolg) werden schnell nervös. Das merkt man ja auch an den Pfiffen im Stadion. Basel hat aber die Mittel um Kurzfristig den Kurs zu korrigieren und sie werden das machen wenn nötig
    • chraebu 13.09.2017 14:54
      Highlight Highlight Basel hat aber die Mittel um Kurzfristig den Kurs zu korrigieren und sie werden das machen wenn nötig

      Falls du damit Transfers meinst: Wenn das Transferfenster zu ist nützt auch das volle Portemonnaie nix...
    • Score 13.09.2017 14:59
      Highlight Highlight Es reicht problemlos in der Winterpause den direkten Konkurrenten die stärksten Spieler abzuluchsen. Wäre ja nicht das erste mal ;-)
    • chraebu 13.09.2017 15:34
      Highlight Highlight Einverstanden. Das weiss ich als YB Fan leider nur zu gut (Yapi). Immerhin hat das nicht immer geklapp (Bobadilla)

      Aber ob das dann effektiv noch so einfach geht wird sich zeigen. Hauptargumente neben dem Geld waren bisher Meistertitel und Champions League.
  • Fulehung1950 13.09.2017 13:02
    Highlight Highlight Gut hat noch keiner gesagt "Der Trainer ist kein Thema". Sonst könnten die Umzugsuntrrnehmen schon mal mit dem Schreiben von Offerten beginnen....
  • Schnifi 13.09.2017 13:00
    Highlight Highlight "Dazu das Eingeständnis, dass dies in der Super League offensichtlich nicht der Fall ist."

    Sie sollen also nicht zugeben, dass es momentan schlecht läuft und eine gewisse Leidenschaft fehlte?
    Das wäre doch dann wieder "schön reden"?

    Ich frage mich gerade, was sie denn überhaupt hätten sagen sollen/dürfen.

    Es ist auf jeden Fall klar, dass es gestern eine kämpferisch starke Leistung war und diese Leistung in der Liga wohl gegen jeden Gegner drei Punkte gegeben hätte.
    Dies gilt es jetzt in den nächsten Spielen zu bestätigen damit auch das "hätte" und "wäre wenn" verschwindet.
  • Linus Luchs 13.09.2017 12:59
    Highlight Highlight Der FCB hat auf der ganzen Linie an Qualität verloren. Wo ein intelligenter, engagierter und integrer Präsident war, ist jetzt ein komplexbeladener Mann, der sich über geschäftliche Erfolge definiert, kaum Zeit für den FCB hat und FIFA-Walliser ins Boot holt. Wo ein total analytisch und unsentimental arbeitender Sportchef war, ist jetzt ein zwar sympathischer, aber emotionsgesteuerter Kumpel. Die Abgrenzungen zwischen Verwaltungsrat, Vorstand und sportlich Verantwortlichen zerfliessen. Das ist das Gegenteil von Professionalität. Was wir auf dem Fussballplatz sehen, ist ein Spiegel.
  • bobi 13.09.2017 12:39
    Highlight Highlight Sorry, aber echt ein schlechter Artikel aus meiner Sicht. Der Inhalt des Artikels besteht aus Aussagen der FCB Involvierten. Das deren Aussage jedoch immer verdreht werden, hat der Artikel eigentlich gar keinen Inhalt.

    Als Satire oder was auch immer gekennzeichnet ok. Aber so?
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 13.09.2017 12:37
    Highlight Highlight Zwischen den Zeilen lesen im Fussball ist Schrott und bringt's nicht. Ist schon recht, hat Basel gestern verloren. Raphael macht da alles recht. Es wird Zeit für einen leader Wechsel in der Schweiz! Der Rekordmeister ist immer noch GCZ! Da gehört der Topf hin! :) und nu, macht mi fertig.
    • Lip_Gallagher 13.09.2017 13:10
      Highlight Highlight Muss ich dir leider Recht geben :P
    • Dynamischer-Muzzi 13.09.2017 13:27
      Highlight Highlight Der Pott kommt schon diese Saison nach Zürich, keine Angst. Er wird aber in den Räumlichkeiten des FCZ ansässig werden :-)
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 13.09.2017 14:11
      Highlight Highlight @Dynamischer-Muzzi: Sweet dreams! Verdaut erstmal euren Aufstieg und seid zufrieden damit! Bescheidenheit ist eine Tugend ;) Weil GCZ im Exil ist, gehört er nach Niederhasli dieses Saison -
      Bhüeti!
  • Erarehumanumest 13.09.2017 12:35
    Highlight Highlight Gut was sollen sie sonst sagen? A la Oli Kahn: "Jetzt nicht den Sand in Kopf stecken?"
    • chnobli1896 13.09.2017 13:04
      Highlight Highlight Was man sagen soll? Wir haben heute gegen ein stark einzuschätzendes Manchester United verloren und konzentrieren uns jetzt auf den Cup (und danach auf die Meisterschaft) um dort Einiges besser zu machen als in den letzen Spielen auf nationalem Parkett.

      Mal so als Idee ;-)

      PS: Vielleicht hat er das auch gesagt, hab das Interview nicht gesehen. Und da obengenannte Aussage keine Schlagzeile Wert ist (da zu ehrlich und offensichtlich), würde es wohl auch hier nicht erwähnt werden.
    • Dümpelente 13.09.2017 13:18
      Highlight Highlight *Lothar Matthäus
  • Tschüse Üse 13.09.2017 12:31
    Highlight Highlight Was man sagen muss, ist das das Manchester United von 2011 nicht mit dem von heute vergleichbar ist. Das heutige Team ist einiges stärker einzuschätzen als das von 2011.
    • Fulehung1950 13.09.2017 13:01
      Highlight Highlight Umgekehrt: das FCB-Team heute ist um Klassen schwächer als jenes von 2011!
    • Dynamischer-Muzzi 13.09.2017 13:42
      Highlight Highlight Ja klar! Und weil ManU 2011/12 soooo schwach war, sind sie auch punktgleich mit Meister ManCity Zweiter geworden in der englischen Liga. Selten so einen Blödsinn gelesen. So kann man sich die Niederlage von gestern auch schön reden. Basel war 11/12 deutlich besser als sie es in dieser Saison sind. Einsehen will es bloß keiner mit einer FCB-Brille!
    • Tschüse Üse 13.09.2017 15:27
      Highlight Highlight 1. Bin Utd Fan, da ist jede Saison in der City vor uns ist ein schlechte Saison.
      2. Der FCB ist mir eig. egal. Ich mag es nur nicht wenn man einen Trainer nach paar Spielen abschreibt.
      3. Man schreibt nicht ManU
      4. Change needs Time, hat man auch bei Utd gesehen nach Fergie

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  • Triumvir 13.09.2017 12:17
    Highlight Highlight Sehr gute Analyse der aktuellen desolaten Situation in der sich der FCB befindet. Mir als Fan dieses Club's tut es in der Seele weh, dieses Rumgewurstel und Schönreden mitzuerleben müssen. Es ist fast nicht zu Glauben wie schnell die neue, total unfähige, Clubleitung den FCB bereits in so kurzer Zeit abgewirtschaftet hat. Es kann nur besser werden oder auch nicht...
    • Tschüse Üse 13.09.2017 12:42
      Highlight Highlight C'mon hab Geduld, ich als Man Utd Gan weiss wovon ich rede. Change needs Time.
    • paddyh 13.09.2017 12:52
      Highlight Highlight Meine Guete. Jetzt hat der FCB ein paar Mal in Folge verloren und schon wird alles schlecht geredet. Die letzten zwei Jahre waren totlangweilig fuer mich als FCB Fan. National zu anspruchslos, international chancenlos.
      Zudem wirde es in den naechsten Jahren schwieriger in die CL zu kommen fuer schweizer Teams. Der FCB muss sich also irgend etwas ueberlegen fuer die naechsten Jahre. Im Moment setzt man halt wieder auf mehr identifikation als auf Erfolg. Mir soll es jedenfalls recht sein, wenn all die Heulsusen und "Umewetteris" nicht mehr ins Stadion kommen werden.
    • Triumvir 13.09.2017 13:34
      Highlight Highlight paddyh: ach so, in dem Fall ist sowohl National als auch International "chancenlos" besser als "nur" International "chancenlos". Mich ärgert einfach, dass man ohne Not ein erfolgreiches Konzept komplett über den Haufen geworfen hat, mit dem Versprechen, jetzt werden wir künftig erfrischenden Angriffsfussball mit jungen Nachwuchsspielern spielen...man kann ja sehen, wie "erfrischend" Heimniederlagen gegen das Schlusslicht der Liga sind...einfach nur peinlich...
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