Wetter
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Garret Kelenske, 49, works to remove snow on the sidewalk along Hoyt Street near Sacred Heart Church in Muskegon Heights, Mich., Tuesday, Jan. 7, 2014. He is the facility maintenance manager for the church and surrounding buildings which take up a city block. (AP Photo/The Muskegon Chronicle, Ken Stevens)

Warm anziehen! Die Kältewelle ist im Anmarsch. Bild: AP The Muskegon Chronicle

Minus 16 Grad! Zum Wochenstart gibt's Dauerfrost und Bise

24.02.18, 19:57 25.02.18, 08:22


Eine sibirische Kälte wird die Schweiz am Montag erreichen und voraussichtlich bis Mittwoch für Temperaturen bis minus 16 Grad im Flachland sorgen. Durch eine kräftige Bise werden die gefühlten Temperaturen in weiten Teilen noch darunter liegen.

Das Thermometer dürfte auch am Tag nicht mehr als minus fünf Grad anzeigen, sagte Anick Haldimann von MeteoSchweiz am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Aufgrund der Bise seien die gefühlten Temperaturen aber noch zehn Grad tiefer.

Auf 2000 Meter über Meer seien in der kommenden Woche Temperaturen von 17 Grad unter Null zu erwarten. Die anstehende Kälteperiode sei selten, aber nicht aussergewöhnlich, so Haldimann. Eine ähnliche Konstellation habe es beispielsweise im Winter 2005 gegeben. An den Seeufern sei damals die Gischt direkt zu Eisformationen gefroren.

Die Kältewelle sei auf ein Hochdruckgebiet aus Sibirien zurückzuführen, das bis in die Schweiz reiche, erklärt Haldimann.

Verkehrte Welt bei den Temperaturen

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) schreibt von «aussergewöhnlichen Wetterbedingungen», welche derzeit Ton angebend seien: Grosse Teile Europas würden demnach sehr kalte Temperaturen erleben, während es in der Arktis wärmer sei als gewöhnlich.

Erklären lasse sich das Phänomen mit einem plötzlich auftretenden Wärme-Ereignis in der Stratosphäre oberhalb des Nordpols. Dadurch würden die kalten Luftmassen nicht mehr in der Arktis durch Höhenwinde zurückgehalten.

Die WMO geht davon aus, dass die Temperaturen in ganz Europa in den kommenden zwei bis drei Wochen unterhalb der Normalwerte liegen werden. In Nord-Grönland seien dagegen seit Mitte Februar mehrmals positive Temperaturen verzeichnet worden.

MeteoSchweiz geht davon aus, dass ab Donnerstag kommender Woche auch Schnee bis ins Flachland fallen wird. Zumindest in den Bergen würden die Temperaturen dann langsam steigen. Im Flachland müsse man sich aber noch gedulden bis wieder mildere Temperaturen möglich seien. (sda)

Noch nicht kalt genug? Dann guck hier: Eisbaden in Russland

Schon mal einen gefrorenen Alligator gesehen?

Das könnte dich auch interessieren:

Unsere Liebe zu den Bauern endet beim Portemonnaie

Riesen-Show von Shaqiri – deshalb wechselte ihn Klopp trotzdem in der Halbzeit aus

St.Gallen verbietet Burkas – 3 Dinge, die du dazu wissen musst

Diese 9 Schweizer Orte liebt das Internet (zu sehr)

Wie ein Fussball-Teenie 600'000 Franken für Koks und Alk verprasste und abstürzte

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

Das essen wir alles in einem Jahr

Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Sex, Lügen und Politik: Der Fall Kavanaugh erinnert an die Hetze gegen Anita Hill

Trump Jr. postet dieses Fake-Bild – und wird vom Moderator komplett demontiert

Instagram vs. Realität – wie es hinter den perfekten Fotos wirklich aussieht

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

iOS 12 ist hier – das sind 13 nützliche Tipps für iPhone-User

«NACHBARN AUFGEPASST» – Wie eine Touristin in Deutschland zur Einbrecherin erklärt wurde

Diese 19 Comics zeigen, wie sich Depressionen und Angst anfühlen

Autistin flüchtet aus Angst vor SBB-Ticket-Kontrolle – und wird hammerhart bestraft

Das passiert, wenn Manchester-Fans beim FC Basel nach Champions-League-Tickets fragen 😂

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

9
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sambeat 25.02.2018 01:10
    Highlight Irgendwie werden die Zahlen für nächste Woche je länger je verreckter! Als ob man sich gegenseitig überbieten müsste😂 La Brévine wird wohl zum Supraleiter schlechthin, und die Einwohner dort können das ab! Und wir hier?
    Wir werden sehen, es erleben und das Ganze überleben.
    21 4 Melden
  • Ton 24.02.2018 22:50
    Highlight Hört doch bitte auf mit den Mindesttemperaturen in der Nacht... Minus 5 am Tag sind wirklich nichts spezielles.
    55 20 Melden
    • 2sel 25.02.2018 14:27
      Highlight @Ton Kommt darauf an ob du draussen arbeiten musst oder nicht... aber ja, so locker vom Bürostuhl würd ich deine Aussage auch unterschreiben"
      10 2 Melden
    • EvilBetty 25.02.2018 15:16
      Highlight Dass es im Winter draussen kalt ist hat nix mit Bürostuhl zu tun.
      1 5 Melden
    • Ton 25.02.2018 15:51
      Highlight Ich hab schon an Orten gewohnt, da war die Höchsttemperatur über Monate nie höher als -20°. Vielleicht habe ich daher einfach eine völlig andere Perspektive. Mit der richten Kleidung gibt's kein schlechtes Wetter.
      3 5 Melden
    • Natürlich 25.02.2018 15:58
      Highlight Solche Kommentare kommen bestimmt immer von Personen die den ganzen Tag im geheizten Büro arbeiten...
      Schon mal an die Zeitungsverträger gedacht zum Beispiel?
      4 1 Melden
  • morax 24.02.2018 20:13
    Highlight Und in New York haben sie 20+ Grad... what a world!
    41 5 Melden
    • Cerulean 25.02.2018 03:43
      Highlight Ja, danken wir dem Golfstrom :)
      Wenn man das nämlich etwas relativer betrachtet: New York liegt südlicher als Rom. Dort sind zwar im Februar Temperaturen um die 20 grad nicht gerade üblich, aber auch keine Sensation.
      11 1 Melden

Caumasee ächzt unter Insta-Hype: Kommt jetzt die Besucherlimite? 

Touristen-Rekord pulverisiert! Über 100'000 Leute strömten diesen Sommer an den Caumasee in Flims – auch wegen der vielen Postings auf sozialen Medien. Es ist nicht die einzige Schweizer Attraktion, die von «Overtourism» bedroht ist. 

Er ist der wohl bekannteste Schweizer Bergsee – und zieht so viele Touristen an wie noch nie. Über 105'000 Besucher strömten in der Sommersaison an den Caumasee bei Flims. Ganze 17'000 Personen mehr als im bisherigen Rekordjahr 2017. 

«Crystal clear water and pine trees, amazing!»: Neben dem Prachtswetter locken mittlerweile 30'000 Instagram-Postings die Leute an. «Wir spüren den Social-Media-Hype sehr stark», sagt Lisa Lerchi von Flims/Laax Tourismus. Das populäre Portal Unilad …

Artikel lesen