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FILE-In this June 13, 2019 file photo a picture of Walter Luebcke stands behind his coffin during the funeral service in Kassel, Germany. German authorities say they have arrested a 45-year-old man in connection with their investigation into the slaying of a regional official from Chancellor Angela Merkel’s party. (Swen Pfoertner/dpa via AP)

Der ermordete hessische Politiker Walter Lübcke. archivBild: AP

Tausende demonstrieren gegen rechten Terror



Rund 400 Menschen sind am Samstag in einem Demonstrationszug gegen Rechtsextremismus durch die Basler Innenstadt gezogen. Die Kundgebung verlief bis zum offiziellen Abschluss um 16.30 Uhr friedlich.

Zur Kundgebung aufgerufen hatte ein Bündnis namens «Basel nazifrei». Die polizeilich bewilligte Demonstration verstand sich laut Angaben mehrerer Sprecher als Plädoyer gegen den aufkeimenden Rechtsextremismus.

Gleichzeitig wurde dagegen protestiert, dass die Basler Staatsanwaltschaft kürzlich mehrere Hausdurchsuchungen und Festnahmen von Menschen initiiert hat, die Mitte November 2018 an einer Gegendemonstration zu einer Kundgebung der rechtsextremistischen Vereinigung Pnos teilgenommen hatten.

Die Kundgebung verlief bis zum anvisierten Schlusspunkt ohne Zwischenfälle. Die Polizei hielt sich im Hintergrund.

Proteste in Kassel

Drei Wochen nach dem Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke haben etwa 2000 Menschen in der nordhessischen Stadt gegen Rechtsextremismus und Gewalt demonstriert. Diese Zahl nannte eine Polizeisprecherin während der Auftaktkundgebung in Kassel.

Die Teilnehmer folgten dem Aufruf eines Bündnisses von mehr als 60 lokalen Organisationen. Darunter waren SPD, Grüne und Linkspartei sowie Gewerkschaften, das Staatstheater und die für die Aufnahme von Mittelmeerflüchtlingen eintretende Bewegung Seebrücke.

«Schon wieder ist es Kassel», heisst es in dem Aufruf mit Blick auf das letzte Mordopfer der rechtsextremen Terrorgruppe NSU – Halit Yozgat wurde 2006 in Kassel erschossen.

Das Bündnis forderte Verbot und Auflösung der Neonazigruppe «Combat 18», die in Medienberichten mit dem Tatverdächtigen in Verbindung gebracht wird. Der 45-Jährige sitzt in Untersuchungshaft, weil er verdächtigt wird, Lübcke am 2. Juni erschossen zu haben.

(sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 23.06.2019 10:31
    Highlight Highlight Toll.

    Aber:
    Warum sind die CDU /CSU und die FDP nicht mit dabei??
    • Lokutus 23.06.2019 16:08
      Highlight Highlight Weil DIE das rechte Gedankengut vertreten- Merkel ist nicht das Maß, sondern die Ausnahme in der deutschen Politikerlandschaft. AKK, Linder, Klöckner, Spahn, Scheuer, Söder und bei der SPD fällt mir grad keiner ein, obwohl es auch bei denen genug rechte Pfeifen hat(te). ES GIBT KEINE POLITIKER MEHR, die für eine Politik stehen, die sich mit den aktuellen Themen unserer Zeit beschäftigen- Klimawandel, Energiewende etc.
  • Lokutus 23.06.2019 06:55
    Highlight Highlight Mit Parteien wie der AFD hat man dummer Weise den Rechtsradikalismus wieder salonfähig gemacht und den Rechtsradikalen eine neue Basis und Legitimation verschafft. Und nach wie vor werden die Linken bekämpft wie in der Weimarer Republik. Immer noch mehr vom selben!
    • flamingmops666 23.06.2019 09:54
      Highlight Highlight 👍
    • Basti Spiesser 24.06.2019 17:21
      Highlight Highlight Die Leute wählen die AfD nicht weil sie rechtsextrem sind, sonder weil alle andere Parteien so schlecht sind...

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