Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Turkish President Tayyip Erdogan's Presidential Palace complex is pictured in Ankara, Turkey, May 28, 2015. Irritated by accusations of lavishness, Erdogan has vowed to resign if the leader of the main opposition can find a single golden toilet seat in his vast new palace. Kemal Kilicdaroglu of the Republican People's Party (CHP) has repeatedly criticised Erdogan's profligacy in campaign speeches ahead of a June 7 parliamentary election.

Der 490-Millionen-Bau sorgt in der Türkei für rote Köpfe. Bild: UMIT BEKTAS/REUTERS

Erdogan in Erklärungsnot: Nun sollen Kakerlaken der Grund für den Neubau des türkischen Palastes gewesen sein



Andere würden bei Kakerlaken wohl den Kammerjäger holen, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zieht lieber gleich um. Der Staatschef verteidigte nun erneut den Bau des prunkvollen Präsidentenpalasts, der ihm schon viel Kritik eingebracht hat – diesmal nannte er die Krabbeltiere als Grund für den Umzug.

In seinem damaligen Büro als Ministerpräsident habe es Kakerlaken im Badezimmer gegeben, sagte Erdogan dem Fernsehsender A-Haber. «Deshalb haben wir den Palast gebaut.»

«Ziemt sich solch ein Ort für den Regierungschef der Türkei? Würden Sie einen Gast dort unterbringen? Was, wenn er erzählt, was er dort gesehen hat?», fragte Erdogan in dem Interview, das am späten Freitagabend ausgestrahlt wurde. In dem Palast empfing Erdogan bereits ranghohe Gäste wie Papst Franziskus und den russischen Präsidenten Wladimir Putin.

«Das ist der Palast der türkischen Nation»

Der umgerechnet 490 Millionen Euro teure Präsidentenpalast hatte zuletzt auch den Wahlkampf vor der Parlamentswahl am Sonntag bestimmt. Erdogans Widersacher warfen ihm Verschwendungssucht vor. 

«Das ist der Palast der türkischen Nation», sagte nun der Präsident dem Sender. «So eine Vertretung kann niemals eine Verschwendung sein.» Unter dem hashtag #karafatma (Türkisch für Kakerlake) schaffte es die Debatte auch prompt in den Internetdienst Twitter. Dort riefen Erdogans Kritiker dazu auf, am Sonntag nicht die Regierungspartei AKP zu wählen. (lhr/sda/afp)

Proteste in der Türkei

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zombie woof 07.06.2015 19:10
    Highlight Highlight Der Mann hat eine Vollmeise oder eben, pardon dass ich mich schon wieder wiederhole, das ist formvollendeter Cäsarenwahn! Also werte Türken ohne Wohnung, macht euch auf zum Palast der Nation, der gehört euch und so dürft ihr auch darin wohnen! Oder zumindest das Mobiliar raustragen....

Tausende «Gelbwesten» versammeln sich zu Protesten in Paris

Zum ersten Mal seit dem Brand der Kathedrale von Notre-Dame haben sich in Paris wieder Mitglieder der «Gelbwesten»-Bewegung zu Protesten getroffen. Bis Samstagmittag versammelten sich mehrere Tausend Menschen im Stadtteil Bercy. Sie waren einem Aufruf zum 23. Protestwochenende gefolgt.

Der Bereich unmittelbar um die Notre-Dame war für die Demonstranten gesperrt. Nach Medienberichten befürchtet die Pariser Polizei, dass unter den Demonstranten «ein radikaler Block von 1500 bis 2000 Menschen» …

Artikel lesen
Link zum Artikel