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«Chelonoidis donfaustoi»: Neue Riesenschildkröten-Art auf Galapagos-Inseln entdeckt



Ein internationales Forscherteam hat auf den Galapagos-Inseln eine neue Riesenschildkröten-Art entdeckt. Von der Art gibt es laut dem ecuadorianischen Umweltministerium einige hundert Tiere.

An Eastern Santa Cruz tortoise, Chelonoidis donfaustoi, is pictured on Santa Cruz Island in the Galapagos Islands in this undated handout photo obtained by Reuters October 21, 2015. Scientists have identified a new species of giant tortoise on the Galapagos Islands, using genetic data to determine that a group of 250 of the slow-moving grazing reptiles was distinct from other tortoise species residing in the Pacific archipelago. REUTERS/Adalgisa Caccone/Handout via ReutersATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. EDITORIAL USE ONLY. NO RESALES. NO ARCHIVE.

Gestatten: Donfaustoi, die neu entdeckte Riesenschildkröten-Art.
Bild: HANDOUT/REUTERS

Bislang waren Experten davon ausgegangen, dass die beiden Schildkröten-Populationen auf der Insel Santa Cruz zur gleichen Art gehören. Gentests hätten nun aber gezeigt, dass die Tiere, die im östlichen Teil der Insel leben, einer anderen Spezies angehören, hiess es in der Mitteilung vom Mittwoch. Die neue Art habe den wissenschaftlichen Namen Chelonoidis donfaustoi erhalten.

«Wir schätzen, dass es 250 bis 300 Tiere der neuen Art gibt», sagte der ecuadorianische Wissenschaftler Washington Tapia. Die von Biologen der US-Universität Yale geleiteten Untersuchungen wurden 2002 in die Wege geleitet, nachdem Forschern die unterschiedliche Panzerform der Riesenschildkröten aufgefallen war.

Vier Unterarten ausgestorben

Mit der neuen Entdeckung steigt die Zahl der bekannten Unterarten der Riesenschildkröten auf den Galapagos-Inseln auf 15, vier von ihnen sind aber bereits ausgestorben.

Die Galapagos-Inseln, ein isoliert im Pazifik gelegenes Archipel, beherbergen weltweit die grösste Zahl an endemischen Arten – also Arten, die nur dort vorkommen. Den britischen Naturforscher Charles Darwin brachten die Arten der Inseln auf seine Evolutionstheorie. 1979 wurde die Inselgruppe als Weltnaturerbe eingestuft. (kad/sda/afp)

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