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Katalonien: 90 Prozent stimmen für Unabhängigkeit ++ FC Barcelona beteiligt sich am Streik

Mit einer umstrittenen Volksabstimmung über die Loslösung von Spanien fordert die katalanische Region die Zentralregierung in Madrid heraus.

Das Wichtigste

Wahllokal in Katalonien gewaltsam gestürmt

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Video: srf

Die aktuellen Ereignisse:



Ticker: Referendum in Katalonien

Vielerorts friedlich

Auf Fotos war zu sehen, dass die Polizei zum Teil auch Gummigeschosse einsetzte. Mehrere Menschen bluteten im Gesicht, darunter auch ältere Bürger. Die katalanische Regierung sprach von über 330 Verletzten, darunter mehrere Schwerverletzte.

Die Guardia Civil ist seit der Unterdrückung der Region unter dem Franco-Regime in Katalonien äusserst unbeliebt.

Der Chef der katalanischen Regionalregierung, Carles Puigdemont, erklärte, die Sicherheitskräfte hätten auch Gummigeschosse und Schlagstöcke eingesetzt und sprach von einem «ungerechtfertigten, irrationalen und unverantwortlichen» Gewalteinsatz. Er sagte an die Adresse der Regierung des spanischen Regierungschefs Mariano Rajoy: «Es ist alles gesagt, die Schande wird sie auf ewig begleiten.»

Die Menschen reagierten friedlich auf die Aktionen der Polizei, hielten ihre Hände in die Höhe und stimmten Lieder an. Einige gingen mit Blumen in den Händen auf die Sicherheitskräfte zu. «Wir sind friedliche Leute!», riefen die Bürger in Sprechchören.

epa06237837 A woman shows her voting as she arrives to vote in the '1-O Referendum' in Sabadell, Barcelona, Catalonia, northeastern Spain, on 01 October 2017. Spanish National Police officers and Civil guards have been deployed to prevent the people from entering to the polling centers to vote in the Catalan independence referendum, that has been banned by the Spanish Constitutional Court, but many people have managed to do it. The police action has provocked clashes between pro-independence people and the police forces.  EPA/Enric Fontcuberta

Bild: EPA/EPA

An vielen Orten war überhaupt keine Polizei zu sehen, und die Wähler standen in langen Schlangen vor den Urnen an. «Bei uns läuft alles rund, die Wahllokale sind offen und die Bürger wollen wählen», sagte der Bürgermeister des Ortes Arenys de Munt nordöstlich von Barcelona. «Das ist Demokratie.»

Insgesamt seien 73 Prozent der insgesamt 3215 Wahllokale funktionstüchtig, erklärte der Sprecher der katalanischen Regionalregierung, Jordi Turull. Eine unabhängige Überprüfung dieser Angabe war zunächst nicht möglich.

Puigdemont ist seit Anfang 2016 Chef der Generalitat (Regionalregierung). Im Juni 2017 hatte er bekanntgegeben, dass er am 1. Oktober ein Referendum über die Abspaltung der Region abhalten wolle. Seither hatte er gegen den Widerstand aus Madrid eisern am Plan festgehalten.

Unter Berücksichtigung der Störungsaktionen aus Madrid würde die Abgabe von einer Million Stimmen «einen überragenden Erfolg» darstellen, sagte am Samstag Jordi Sánchez, der Präsident der separatistischen Bürgerinitiative ANC. Bei einem Sieg des «Ja»-Lagers will Barcelona schon in den Tagen nach der Abstimmung die Unabhängigkeit von Spanien ausrufen.

epa06238267 Officers of the Guardia Civil national police stand outside a polling center set at Sant Julia Sports Center in Barcelona, Catalonia, northeastern Spain, 01 October 2017. Spanish National Police officers and Civil guards have been deployed to prevent the people from entering to the polling centers to vote in the Catalan independence referendum, that has been banned by the Spanish Constitutional Court, but many people have managed to do it. The police action has provoked clashes between pro-independence people and the police forces in some polling centers.  EPA/ANDREU DALMAU

Zornige Bürger stehen am Sonntag einer Übermacht von Polizisten gegenüber...  Bild: EPA/EFE

(dsc/sda/dpa/reu)

Spanische Grenzpolizei überwältigt Angreifer

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • IchHabeAuchNeMeinung 02.10.2017 16:37
    Highlight Highlight In Katalonien leben 7.52mio Menschen. Von denen haben sich 2.02mio in einem nicht sanktionierten Referendum für die Unabhängigkeit ausgesprochen, das sind 26% der Bevölkerung.
    Die anderen 74% haben sich nicht für die Unabhängigkeit ausgesprochen. Just as a reminder.
    • MeinSenf 02.10.2017 17:56
      Highlight Highlight Na und? Bei der MEI haben sich auch bloss etwa 25% dafür ausgesprochen, und trotzdem machen die Befürworter ein riesen Trara daraus...
    • Liselote Meier 02.10.2017 18:07
      Highlight Highlight Anzahl Einwohner ist nicht gleich Anzahl Stimmberechtigte. U18, Ausländer.

      Konnten auch nicht alle ein Votum abgeben, da ja bekanntlich die guarda civil duzende Orte dicht gemacht haben.

      Und kein Votum ist kein Votum, ansonsten kann man auch reinintepretieren, wollten weder bei Spanien bleiben, noch ein eigenständiges Katalonien haben sondern den Anschluss an Frankreich.





    • IchHabeAuchNeMeinung 02.10.2017 21:19
      Highlight Highlight Die Punkt von Lisel stimmt absolut. Trotzdem kann man normalerweise einen No-Vote in ein "mir egal" übersetzen und dann liefern sich Pro und Kontra ein Showdown, siehe Beispiel MEI.

      In diesem Fall ist in den No-Vote auch der übliche Egal Block, allerdings auch Befürworter die es nicht ins Lokal geschafft haben (wegen Polizei zbsp) aber vor allem auch all diejenigen die nicht an die Legalität des Referendums geglaubt haben.
      Die Umfragen vor dem Referendum waren 41% Pro und 49% Kontra. Was jetzt passiert von wegen 90% Pro ist reiner Zahlenbeschiss und nix anders.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 02.10.2017 15:15
    Highlight Highlight "«Wir sind europäische Bürger und leiden unter Verletzungen von Rechten und Freiheiten». Die EU müsse daher «schnell handeln»."

    Hahaha, seit wann interessiert sich die EU dafür?
  • Sicher..,nicht immer. 02.10.2017 14:17
    Highlight Highlight Niemand hält sich mehr an Gesetze, beginnt schon auf dem Pausenplatz und beim Elterngesprääääch! Was folgt? Die Anarchie.
  • TanookiStormtrooper 02.10.2017 13:25
    Highlight Highlight Ich kann die überharte Vorgehensweise der spanischen Behörden absolut nicht verstehen. Da die meisten, die für den Verbleib sind, die Abstimmung nicht ernstgenommen und gar nicht erst hingegangen sind, ist das Resultat sowieso mehr als zweifelhaft und würde am Ende wohl von niemandem anerkannt werden.
    Leute die trotzdem friedlich an die Urne gehen niederzuknüppeln ist aber definitiv der falsche Weg, wenn dies der Umgang von Spanien mit den Katalanen ist, dann wünsche ich ihnen möglichst schnell die Unabhängigkeit.
  • Kii 02.10.2017 12:43
    Highlight Highlight Toll,mol!
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  • Mens sana 02.10.2017 11:00
    Highlight Highlight Man kann das katalanische Streben nach Unabhängigkeit als Zwängerei empfinden, es als illegal zu brandmarken, blendet aber aus, dass es gar keinen legalen Weg gibt. Es ist damit auch nicht mit den Vorgängen im Jura vergleichbar. So oder so: Mit dem brutalen Vorgehen der Guardia Civil treibt Rajoy nur noch mehr Katalanen in die Arme der Unabhängigkeitsbefürworter und ev. ist dies auch die Geburtsstunde einer katalanischen ETA. Demnächst liefern sich vielleicht Mossos und Guardia Civil Scharmützel, das ist dann die Vorstufe zum Bürgerkrieg. Bedenkliche Entwicklung.
    • whatthepuck 02.10.2017 13:40
      Highlight Highlight Wie weiter unten schon kommentiert wurde, gibt es ja auch noch den Weg über eine Verfassungsänderung. Dinge sind nicht in Stein gemeisselt. Wenn Katalonien aber bereits am Ende der Vernunft angelangt ist und nur über Chaos in die Zukunft drängeln will, dann darf bezweifelt werden, wie reif für die Unabhängigkeit dieses Land wirklich wäre.

      Weder Rajoy noch Puigdemont wollen reden, wobei ich behaupte, dass Puigdemont eine vernünftige Lösung wohl mehr Wählerstimmen kosten würde als Rajoy und deshalb beide weder gewillt noch geeignet sind, diesen Konflikt friedlich zu lösen.
    • Mens sana 04.10.2017 11:32
      Highlight Highlight @ Domsh. Die sozialistische Vorgängerregierung hatte mit den Katalanen eine erweiterte Autonomie mit u.a. eigener Finanzhoheit, ähnlich wie dies das Baskenland geniesst, ausgehandelt. Rajoy nahm diese Zusage aber zurück - und bereitete damit das Feld für die Forderung nach Unabhängigkeit. Wie R. Peter richtigerweise schreibt: Für eine Verfassungsänderung ist der PP nicht zu haben, wenn er sich schon gegen mehr Autonomie stellt. Also bleibt nur der "illegale" Weg. Katalanische Hitzköpfe könnten sich nach dem Gewaltexcess vom Baskenland inspirieren lassen und sich vom friedlichen Weg abwenden.
  • Harpist 02.10.2017 10:14
    Highlight Highlight Ich finde spätestens jetzt MUSS der kKönig einschreiten, egal auf welcher Seite er steht, er muss sich zumindest dazu äussern!
  • ovatta 02.10.2017 10:12
    Highlight Highlight Zeig mir ein Land das nicht aus Blut und Tränen geboren wurde!

    Ich hoffe das man bald am runden Tisch sitzt, damit es nicht noch schlimmer wird. Katalonien in Schutt und Asche wird niemandem etwas bringen!
    • Mens sana 02.10.2017 17:37
      Highlight Highlight Nun ja, Tschechien und Slovakei schafften es, sich friedlich zu trennen. Selten, aber augenscheinlich nicht unmöglich
  • G.Oreb 02.10.2017 09:43
    Highlight Highlight Hey watson. Wollte den Ticker nachlesen, aber es sind wiedereinmal alle Bilder und Videos verschwunden. Gebt das doch mal ans IT weiter... 😐
    • Christoph Bernet 02.10.2017 10:18
      Highlight Highlight @G.Oreb: Bei mir werden Bilder und Videos normal angezeigt. Hat sich das Problem bei Dir erledigt oder gibt's immer noch Schwierigkeiten?
    • G.Oreb 02.10.2017 10:34
      Highlight Highlight Alles wieder da, danke! Ist mir schon mehrmals aufgefallen, hab dann einen Kommentar geschrieben, dann gings wieder. Irgendwie steckt da ein Wurm drin... (Letzter Kommentar imgur.com/IQLL1MF.jpg)
    • G.Oreb 02.10.2017 10:47
      Highlight Highlight Habe mich zu früh gefreut. Und zwar tritt das Problem meistens auf, wenn ich die Reihenfolge anders herum einstelle, also älteste zuerst. Hier ein Paar Fotos (als Gallery um die Kommentarspalte nicht zu verspamen)
      https://imgur.com/gallery/FB8KX
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rumbel the Sumbel 02.10.2017 09:42
    Highlight Highlight Verfassungen sind einzuhalten, dass muss so sein. Aber Rajoy hätte ja auch eine Verfassungsänderung anstreben können. Geht meiner Meinung auch ohne Gewalt. Dass aber bei so einer Wahl die Sache aus dem Ruder läuft, besteht leider immer.
    • NotWhatYouExpect 02.10.2017 10:46
      Highlight Highlight Ja das hätte er... aber die Gewalt ging ja nicht von den Abstimmern aus... sondern von den Polizisten.
    • Rumbel the Sumbel 02.10.2017 14:13
      Highlight Highlight Und dass immer die Polizei für Gewalt verantwortlich ist, da machen wir es uns schon einfach. Wir verlassen uns zu stark auf die Medien und Video usw. Dabei kann man mit genau damit .........
    • Rumbel the Sumbel 02.10.2017 15:34
      Highlight Highlight Aber teils muss ich schon sagen, ein bisschen starker Tabak.
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 02.10.2017 09:10
    Highlight Highlight Anti-Franco Lieder singen. In Madrid hätte man sicher eingestimmt, wo ist das Problem?

    Mit ein Grund, der mich an diesem Referendum störte. Einfach nur populistischer Quatsch. Eine Frechheit gegenüber allen, welche tatsächlich unter Franco litten. Die (jungen?) Leute dort scheinen echte Probleme zu haben, wenn sie glauben, in einer unterdrückerischen Diktatur zu leben.
    • Skip Bo 02.10.2017 09:54
      Highlight Highlight Es gibt gute Gründe Autonomiewünschen entgegenzukommen. Wer sich unterdrückt fühlt, soll ernst genommen werden. So schafft man Voraussetzungen unter welchen auf Augenhöhe Lösungen gefunden werden können. Das musste Bern mit dem Jura erfahren. In Schottland haben keine englischen Truppen die Sezessionsabstimmung weggeknüppelt.
      Das Baskenland hat sich mit Terror mehr Autonomie erbombt. Will der spanische Staat eine katalanische Untergrundbewegung heranzüchten?
    • El Vals del Obrero 02.10.2017 09:58
      Highlight Highlight Teilweise spielt sicher auch Symbolik mit. Aber auch Symbolik, die der Zentralstaat schon lange hätte ändern können, es aber nicht machte.

      Siehe etwa den Namen "Guardia Civil". Man stelle sich vor, die deutsche Bundespolizei würde sich "Schutzstaffel" nennen.

      Wäre die Vergangenheit richtig aufgearbeitet worden, könnte sie jetzt nicht so einfach von Populisten ausgenutzt werden.
    • FrancoL 02.10.2017 11:03
      Highlight Highlight @meine senf; Ich frage mich immer wieso nehmen Menschen, zB Sie, immer an, dass man etwas einfach mal ändern sollte oder könnte.
      Wieso sind Menschen nicht in der Lage zu erkennen, dass wenn etwas NICHT geändert wird dies auf einer Grundlage, einem demokratischen Entscheid gründet? Die Spanier habe wie viele andere Länder die Möglichkeit sich demokratisch gegen die Weiterverwertung des Namens "Guardia Civil" zu äussern.
      Die Zentralregierung ist zudem immer noch eine Regierung und immer noch eine vom Volk gewählte Regierung. Es ist also das Volk in der Verantwortung!
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 02.10.2017 07:38
    Highlight Highlight Klar, die Polizeigewalt war übertrieben - aber was hättet ihr erwartet: dass die Regierung sagt: ok, spaltet euch nur ab, noch so gerne!!??...

    Hat's das jemals in der Geschichte gegeben, dass ein Staat kampflos Land hergegeben hat?
    • stan1993 02.10.2017 11:12
      Highlight Highlight Völkerrecht unbekannt?
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 02.10.2017 12:32
      Highlight Highlight Neutrino, die Polizei (Nationalpolizei und natürlich die Guardia Civil, also im Grunde die Paramilitärische Polizei, die sich auch Jahrzehnte nach Franko nicht zu Schade ist Niederzuknüppeln und zu Foltern) haben definitiv Übertrieben.

      Man hätte die einst Versprochene aber von der PP zurückgenommene Autonomie wieder einführen können, das hätte man tun können.
      Aber Spaniens PP-Zentralregierung möchte halt weiterhin ungeniert Schmiergelder einkassieren und Gewalt ausüben, das Baskenland reicht nicht für die Möchtegernfrankisten
    • Snowy 02.10.2017 13:42
      Highlight Highlight Gemäss Völkerrecht hätten die Katalanen den verfassungsmässigen Weg des Landes (also Spaniens) begehen sollen.

      Diesen Weg wollte man aber nicht gehen. Stattdessen wählte man einen PR-Stunt als Abstimmung. Dieser Weg ist klar zu verurteilen. Es sind lange nicht alle Katalanen für eine Unabhängigkeit!

      Dass der repressive Einsatz der spanischen Polizei ein unglaublich dämliches Eigentor war, bemerken jetzt wohl alle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leidergeil 02.10.2017 06:48
    Highlight Highlight Da die abstimmung ilegal war gingen nur die JA wähler zur wahl. Ist ja klar das 90% JA sagten. 😂
    • NotWhatYouExpect 02.10.2017 07:47
      Highlight Highlight So ist es :) also alle die nicht gewählt haben muss man fast zu den Nein stimmen zählen, dann sieht man wie es ausschaut.
    • NotWhatYouExpect 02.10.2017 10:50
      Highlight Highlight Warum krieg ich so viele Blitze? Würdet Ihr als Nein wähler echt dort hin gehen wo Sie Wähler abgeprügelt werden obwohl das ganze eh Illegal ist?

      Wie viel % Stimmbeteiligung gab es?
    • dan2016 02.10.2017 14:35
      Highlight Highlight und alle, die dafür sind, haben sich verprügeln lassen, ich denke, viele Befürworter blieben auch zu Hause....
  • Matrixx 02.10.2017 06:35
    Highlight Highlight Ich bin etwas verwirrt ob den Kommentaren hier.

    Das was Katalonien hier tut, ist doch in etwa genau das, was uns über die Entstehung der Schweiz gelehrt wird... 🤔
    • lilie 02.10.2017 08:27
      Highlight Highlight Durchaus.

      Nur war damals, vor über 700 Jahren, die Welt eine andere. Nieman interessierte ein Pipifaxschwur ein paar Bergbauern weit weg von den europäischen Machtzentren. Ausserdem kontrollierten diese Bergbauern den wirtschaftlich wichtigen Alpentransit. Es war besser, sich mit ihnen gut zu stellen und ihnen ihren Willen zu lassen.

      Heute sieht es so aus, dass wir internationales Recht haben. Wollen die Katalanen unabhängig sein (was ja ihr gutes Recht ist), sollten sie den Rechtsweg einschlagen, der ihnen internationale Anerkennung einbringt.

      So wird das aber wohl kaum was.
    • Pisti 02.10.2017 11:56
      Highlight Highlight Naja den Katalanen gönnt ihr die Freiheit, die eigene Freiheit möchten die meisten hier abet beschneiden mit dem EU-Rahmenvertrag. Das wärs dann gewesen mit der Unabhänigkeit der Schweiz.
    • Matrixx 02.10.2017 12:12
      Highlight Highlight @Bob_das_Fahrrad
      Eine kleine Gruppe ist mit der aktuellen Lage/Regierung unzufrieden. Der Regierung gefällt das nicht und sie versucht diese Gruppe zu zerschlagen, was in einem Bürgerkrieg endet und letztendlich gelingt es der Gruppe, souverän zu werden...
  • Majoras Maske 02.10.2017 06:26
    Highlight Highlight Rajoy ist unglaublich dumm. Statt den Katalanen ihre Autonomie zurück zu geben und den Dialog für eine gemeinsame Lösung zu suchen, hat er sie jahrelang nur ignoriert. Und statt sich gestern einfach hinzustellen und zu erklären, dass das Referendum illegal ist, lässt er auf Wähler schlagen. Die Welt schweigt ja deswegen. Hätte er darauf verzichtet, hätte sich längst halb Europa mit Madrid solidarisiert. Aber so reden alle nur über die Gewalt statt über die Legitimität des Referendums. Er sollte zurücktreten, denn er hat's offenbar nicht im Griff.
    • Duscholux 02.10.2017 11:32
      Highlight Highlight Der ""dumme"" Rajoy hat hier ja alleiniges Bestimmungsrecht. Er hat höchstpersönlich im Schlafanzug von daheim die Guardia Civil angerufen.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 02.10.2017 12:36
      Highlight Highlight Rajoy ist ein Erbe von Franko, wie alle PP'ler.
      Wenn er könnte, würde er die Guardia Civil von der Kette lassen und bald würden auch die Katalanen in den Genuss der "Harten Verhörmethoden" der Guardia Civil kommen, wenn das div. Katalanen eh nicht bald tun werden.

      Da die Guardia Civil auf Flüchtlinge schiessen darf, "Mutmassliche" ETA-Mitglieder Foltern darf oder sie zu Spanischen Rechtsextreme in die Zelle sperren darf ohne das Spanien wirklich angegangen wird, denken die sich das sie auch weiterhin einen Freifahrtschein haben und scheinbar gibt's den wirklich
    • dan2016 02.10.2017 14:38
      Highlight Highlight das überlegt sich die Partnerin, ob eine Scheidung die bessere Option wäre. Und der Ehepartner will diese Überlegungen nicht haben und prügelt deshalb die Ehepartnerin.
  • Sharkdiver 02.10.2017 06:11
    Highlight Highlight Das waren ja blackhelmed Hooligans
  • ujay 02.10.2017 05:49
    Highlight Highlight Was? Nur 90%. Die Gegner der Abspaltung haben doch die Wahl boykottiert. Wie wurde ausgezaehlt; Handgelenk mal Pi? Glaube kein Wort. Warum wurde Puigdemont nicht inhaftiert? Warum glauben Leute, wenn die Polizei einen Raeumungsbefehl ausspricht, dass dieser bei Nichtbefolgen nicht vollzogen wird? Besetzung fremden Eigentums ist strafbar und hat nichts mit Demokratie hin oder her zu tun. Ich wuensche dem Staat Katalonien, sollte es dann dazu kommen, viel Spass als neues Armenhaus Europas....dankt dann euren Politikern und gebt nicht den Falschen die Schuld. Dummheit kann weh tun.
    • Hallo25 02.10.2017 07:30
      Highlight Highlight Ich durfte eine Auszählung beobachten, diese wurde absolut seriös durchgeführt!
    • HippieWithGuns 02.10.2017 08:54
      Highlight Highlight i
    • Bienchen 02.10.2017 09:32
      Highlight Highlight Es ist eher unwahrscheinlich, dass Katalonien, die Milchkuh Spaniens, zum Armenhaus Europas wird. Weshalb meinst du, dass sich Rajoy und die Spanische Zentralregierung so gewaltsam dem Referendum entgegenstellen? Es geht darum, wieviel Geld der spanischen Regierung abhanden kommt, wenn Katalonien nicht mehr zahlt. Aus sicherer Quelle weiss ich, dass auch Nein-Wähler gestern zur Urne gegangen sind (meine eigene Tante). Nicht, dass es noch eine Rolle spielt. Der Staat und die staatliche Polizei haben die Gültigkeit der Wahl erfolgreich zunichte gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 02.10.2017 05:32
    Highlight Highlight Wie ist die Qualität der durchgeführten Abstimmung zu werten?
    • speedy_86 02.10.2017 06:09
      Highlight Highlight Mancherorts Couverts für die Stimmzettel (es musste gefaltet werden) und man konnte abstimmen in welcher Gemeinde man wollte (ohne Kontrolle ob die Stimme bereits abgegeben wurde oder nicht) ...you tell me.
    • Hallo25 02.10.2017 07:36
      Highlight Highlight Speedy stimmt so nicht, war selber in 5 Wahllokalen. Personaldaten wurden zentral erfasst, eine Mehrfachregistrierung sofort erkannt. Falls das System ausfiel (gehackt von der Regierung??) wurde geduldig gewartet bis alles wieder funktionierte.
    • NotWhatYouExpect 02.10.2017 07:50
      Highlight Highlight Die ganze Abstimmung war ja nach dem Sie für Illegal erklärt wurde ja nur noch als Demonstration zu werten um kundzutun, dass man damit nicht zufrieden ist.

      Bei den Zahlen fehlen die Nein stimmen. Es gab denke ich mal nur ein paar ganz Wenige die rausgingen um Nein zu stimmen, da es ja eh Illegal war.
  • Mia_san_mia 02.10.2017 05:29
    Highlight Highlight Dann sollen die Katalanen jetzt halt kämpfen und zurückschlagen, wenn sie wirklich so überzeugt sind.
  • DerTaran 02.10.2017 02:51
    Highlight Highlight Lol, bitte liebe Basler, Zürcher und Genfer ergreift das Referendung zur Unabhähgigkeit vom Bauerstaat Schweiz, für den ihr nur zahlt und dafür bei Abstimmungen abgestraft werdet.
    Ich persöhnlich stimme 100% für meine Unabhängigkeit und proklamiere den Taran-Staat. Steuern zahl ich dann natürlich auch nicht mehr, Bauern und Sozialhilfeempfänger bekommen auch nichts mehr von mir, warum soll ich für die zahlen?
    • Posersalami 02.10.2017 09:03
      Highlight Highlight Sie zahlen dann halt für ihre eigenen Strassen, KK, Schule usw.. Viel Spass!
    • DerTaran 02.10.2017 10:21
      Highlight Highlight Genau darum geht es, mein Vorschlag ist idiotisch.
  • Dä Brändon 02.10.2017 01:38
    Highlight Highlight Das Drehbuch liegt in den Händen der Mächtigen.
  • javier 01.10.2017 22:39
    Highlight Highlight Meine Meinung
    Benutzer Bild
    • NotWhatYouExpect 02.10.2017 07:52
      Highlight Highlight Willst du etwa immer eine Minderheit unterdrücken in dem du die grössere Mehrheit gegen Sie bringst?
    • javier 02.10.2017 09:25
      Highlight Highlight Kollege das ist der sinn der demokratie....
    • NotWhatYouExpect 02.10.2017 10:44
      Highlight Highlight Noch nie was von Minderheitenschutz gehört?
    Weitere Antworten anzeigen
  • AntiCapitalism 01.10.2017 22:02
    Highlight Highlight Das ist das ergebnis des polizeistaates. Und sowas unterstütz man hier bei uns. Unglaublich sowas
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 02.10.2017 12:48
      Highlight Highlight @Bob: Spanien ist seit dem Knebelgesetz (eine Frau wurde zu 5 Jahren Haft verurteilt weil sie einen Falschparkenden Streifenwagen ins Netz stellte), welches die Bürger vor "Staatsschädigenden Gedankengut" schützen soll und der Folternden Guardia Civil (die Redaktionen ohne Faires Verfahren schliesst) und einer Justiz die das Menschenrecht auf einen Anwalt und einen Fairen Prozess unterbindet indem Anwälte kurz vor Prozess ersatzlos Inhaftiert werden, nur noch unwesentlich wie die Türkei und eigentlich ein Polizeistaat
  • Juliet Bravo 01.10.2017 21:48
    Highlight Highlight Alle Spanier hätten endlich die Republik verdient!
  • DomKi 01.10.2017 20:10
    Highlight Highlight An alle Selbstgerechten: die katalonischen Separatisten haben die span. Verfassung Art. 155 gebrochen. Der Zentralstaat hat dem Treiben lange genug zugeschaut, Warnungen waren da. // Katalanische Richter haben den Mossos d'Esquadra Gehorsam angeordnet um die Wahllokale zu räumen der dann aber gebrochen wurde. // Nur etwa 50% wollen unabhängig sein, die anderen werden mundtot gemacht // Und mit Franco hat es nicht zu tun, der ist schon lange unter der Erde verfault // Die Katalanen hätten im 1978 sich ja unabhängig machen können.
    • Tatwort 01.10.2017 20:58
      Highlight Highlight Und nun schau Dir mal die Geschichte der Verfassung an. Vergleiche sie mit derjenigen der Franco-Diktatur. Na, fällt Dir etwas auf? Und so erstaunt es auch nicht, dass die Guardia Civil - die sich ja bereits gegen die Demokratie gestellt hat und Francos Sbirre war - gegen die Menschen geschickt wurde.
      Nicht überall, wo Demokratie draufsteht, ist auch Demokratie drin.
    • Juliet Bravo 01.10.2017 21:45
      Highlight Highlight Die PP hat atmet immer noch den Geist der Falangisten. Die Verfassung ist auch noch praktisch die von Franco.
    • Sapere Aude 01.10.2017 21:52
      Highlight Highlight Wenn ein Staat die Unabhängigkeit eines Landesteiles alleine mit polizeilicher Gewalt verhindern kann, soll er sich nicht demokratisch nennen. Wäre die Zentralregierung auf die Bedürfnisse der katalanischen Bevölkerung eingegangen, wäre es wohl gar nicht zu dieser Abstimmung gekommen. Gewalt durch den Staat kann in einer Demokratie nur im äussersten Fall gerechtfertigt sein, sicherlich nicht dann, wenn man gerade versucht, eine demokratische Entscheidung zu verhindern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tatwort 01.10.2017 18:49
    Highlight Highlight Zu sehen, wie die Guardia Civil gegen die Bevölkerung losgeht, weckt in mir schreckliche Erinnerungen an die Zeit unter Franco.
  • El Vals del Obrero 01.10.2017 17:54
    Highlight Highlight Bevor die Eskalation begann, sagten praktisch alle Umfragen eine Mehrheit der Gegner voraus (welche mit der Abstimmung als solches aber grösstenteils einverstanden waren und sie nicht boykottiert hätten).

    Hätte Madrid die Nerven behalten, hätte es jetzt wahrscheinlich ein nicht bestrittenes Nein als Trumpf in der Hand gehabt und das Thema wäre mindestens für Jahre gegessen gewesen.

    Stattdessen spielten sie den Unabhängigkeitsbefürwortern in die Hände. Für die hätte es eigentlich kaum besser laufen können. Wäre nicht erstaunlich, wenn die Mehrheiten jetzt anders sind.
    • Posersalami 01.10.2017 21:20
      Highlight Highlight Da Madrid reagiert wie es reagiert muss man annehmen, dass sie sich davon irgendwas versprechen. Ich glaube kaum, dass die sich nicht vorher haargenau überlegt haben was sie tun wollen und welche Signale sie senden wollen.
  • Tatwort 01.10.2017 17:48
    Highlight Highlight Wenn Demokratie zum Verbrechen wird, sollte Europa aufstehen. Sollte...
  • Matti_St 01.10.2017 17:46
    Highlight Highlight Undemokratisch was Spanien abzieht.
    • Enzasa 02.10.2017 01:32
      Highlight Highlight Wieso?
    • Matti_St 02.10.2017 06:40
      Highlight Highlight In einer Demokratie darf nie eine Volksbefragung mit Gewalt verhindert werden. Nie.
    • Matti_St 02.10.2017 14:58
      Highlight Highlight Das sind Menschen, die durch eine illegale Wahl ihre Meinung geäußert haben. Nichts gerechtfertigt das Vorgehen der Polizei.
      Und das nur Befürworter der Separatisten an die Urne gingen und so eine Mehrreit zustande bringen, liegt an der Regierung in Madrid. Das Resultat hatte bei einer offiziellen Befragung anders aussehen können.
  • auf den Punkt gebracht 01.10.2017 17:15
    Highlight Highlight Und schickt Merkel Deutschland auch wieder Kampfflieger, wie ihre Vorfahren, nach Spanien zur Unterstützung des Franco Regimes alias Mariano Rajoy?
    • Juliet Bravo 01.10.2017 21:42
      Highlight Highlight Ich denke der Vergleich zwischen Nazi-Deutschland und der heutigen BRD hinkt gewaltig.
    • FrancoL 01.10.2017 23:51
      Highlight Highlight dümmlich bis sehr dumm.
  • Sebastian Wendelspiess 01.10.2017 16:25
    Highlight Highlight Auch ziemlich dumm von der spanischen Regierung. Das harte Durchgreifen heizt die Stimmung Richtung mehr Abspaltung nur noch mehr an.
  • Raphael Bühlmann 01.10.2017 16:20
    Highlight Highlight Das ist dasselbe Spanien, das nie foltern würde, oder?
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 01.10.2017 18:20
      Highlight Highlight Ja das ist genau dieses Mustergültige Hochdemokratische Land.

      Wenn das so weitergeht bricht ein Bürgerkrieg aus
  • Tochter aus Elysium 01.10.2017 16:14
    Highlight Highlight Jede Region in einem demokratischen Land sollte sich (falls die Mehrheit in der Region das möchte) vom Staat abspalten können!

    Dieses Referendum ist auf jeden Fall gerechtfertigt und was die Polizei dort macht ist unmenschlich und undemokratisch!
    • herpderpschlerp 01.10.2017 19:42
      Highlight Highlight wenn, dann müssten alle spanier darüber abstimmen können, nur so ist die frage der abspaltung demokratisch von der mehrheit entschieden
    • Enzasa 02.10.2017 01:33
      Highlight Highlight Sollte Herz sein
    • herpderpschlerp 02.10.2017 09:40
      Highlight Highlight @silent speaker: falsch, die EU ist kein staat sondern ein supranationales gebilde. das ist nicht das gleiche. äpfel und birnen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jol Bear 01.10.2017 16:13
    Highlight Highlight Eigentlich erschreckend, wie da mit massiver staatlicher Gewalt eine Abstimmung zu verhindern versucht wird. Annäherung oder nur schon Verhandlungsbereitschaft werden damit noch mehr erschwert. Auch wenn die Unabhängigkeit eine Mehrheit fände, könnte die Regierung in Madrid das Resultat nicht anerkennen und höchstens als eines der Argumente für eine Neuaushandlung des Status' von Katalonien miteinfliessen lassen. Aus der Ferne lässt es sich zwar leicht urteilen, doch was hier abgeht, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Sache vollends aus dem Ruder läuft.
    • Enzasa 02.10.2017 01:36
      Highlight Highlight Was ist so schlimm daran eine Republik in einem demokratischen Staat zu sein?
      Es gibt ein Spanien, eine EU, ein Europa und eine Welt.
      Daran kann niemand etwas ändern.
      Alle Völker sind untereinander abhängig und zu Kompromissen verdammt oder wir gehen alle drauf
  • huracan 01.10.2017 15:49
    Highlight Highlight https://de.m.wikipedia.org/wiki/Selbstbestimmungsrecht_der_V%C3%B6lker?wprov=sfla1
    Also verletzt die spanische Zentralregierung gerade das Völkerrecht, sehe ich das korrekt?
    • JaneSodaBorderless 01.10.2017 18:25
      Highlight Highlight Definitiv! Das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist nicht gewährleistet. Und Spanien hat das Völkerrecht unterzeichnet.
    • Enzasa 02.10.2017 01:37
      Highlight Highlight Was soll der Quatsch, dass jede Mini Volksgruppe ihr eigenes Land ausrufen kann.
      Fallen wir zurück ins Mittelalter?
    • Bienchen 02.10.2017 10:17
      Highlight Highlight Enzasa, Mini Volksgruppe? Katalonien hat 7.5 Millionen Einwohner (Stand 2016). Darf man etwa die Schweizer auch als Mini Volksgruppe bezeichnen?
  • dmark 01.10.2017 15:43
    Highlight Highlight Da kommt bei mir der Gedanke an die Basken auf. Spanien sollte aufpassen, dass sie in Katalonien nicht ähnliche Verhältnisse schüren, wie sie es damals im Baskenland hatten. Das könnte böse enden.
  • Dingsda 01.10.2017 15:28
    Highlight Highlight ...
    Benutzer Bild
    • Maria B. 01.10.2017 16:18
      Highlight Highlight Man sieht hier wieder einmal typische Geistlosigkeit, gepaart mit politisch-historischer Ignoranz, wenn jemand völlig zurecht auf die unterschiedliche Gewichtung zweier gleichartiger Phänomene (die Abspaltung Kosovas von Serbien, wo das Letztere durch Natobomben dann der Demokratie verpflichtet wurde) hinweist, derart viele Blitze einfährt ;-/!
    • Nelson Muntz 01.10.2017 16:56
      Highlight Highlight Wie wärs mit der Krim? Oder Ostukraine als Beispiel? Mal ists gut, mal schlecht im Blickwinkel der „Demokratie „
    • Enzasa 02.10.2017 01:40
      Highlight Highlight Spanien ist ein demokratisches Land, die Katalanen sind weder unterdrückt noch fremdbestimmt. Sie zahlen einen Solidaritätsausgleich an ärmere Regionen in ihrem Land, wie in jedem demokratischen Staat in Europa üblich
  • malu 64 01.10.2017 15:24
    Highlight Highlight Der reiche Teil Spaniens will unabhängig werden, damit der arme Süden nicht mehr unterstützt werden muss. Wo bleibt die Solidarität?
    • Blaugrana 01.10.2017 16:01
      Highlight Highlight Wenn Du die (historischen) Hintergründe des Konfliktes nicht kennst, bitte nicht einfach drauflos labern. Das Referendum hat nichts mit mangelnder Solidarität zu tun.
      Ob das Referendum illegal ist oder nicht: die staatliche Intervention in Katalonien ist absolut unverhältnismässig und undemokratisch.
    • malu 64 01.10.2017 16:25
      Highlight Highlight Ganz klar, ist ja sowieso gegen die Verfassung Spaniens! Gewalt ist total falsch. Wenn wir über Geschichte labbern wollen, sollte die Schweiz nicht zu Frankreich gehören? Es kann nicht jede Region eigenständig sein.
    • whatthepuck 01.10.2017 17:42
      Highlight Highlight Inwiefern haben historische Hintergründe denn Relevanz, Blaugrana? Die heutigen Separatisten litten weder unter Franco noch waren sie im Erbfolgekrieg aktiv.

      Die Stabilität des Spanischen Staates und somit 40 Millionen Nichtkatalanen, politisch wie wirtschaftlich, ist mMn höher zu gewichten als das schwach begründete Unabhängigkeitsstreben der Katalanen. Griechenland zog Europa runter, ich will nicht wissen, was auf Europa zukommt, wenn Spanien zusammenbricht. Hier wird an aktuellen Realitäten vorbeigeträumt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chicadeltren 01.10.2017 15:21
    Highlight Highlight Widerlich wie die Polizei diesen friedlichen Protest gegen die Zentralregierung niederschlägt!
    Das nächste mal Urnen in Privathäusern aufstellen oder gleich online abstimmen mit Blockchain-Technologie.
    • Enzasa 02.10.2017 01:42
      Highlight Highlight Es sollte kein nächstes mal geben und es ist Ruhe.

      Oder wir haben demnächst in Europa 500 Länder und alle paar Kilometer einen Grenzpfosten.

      Nein Danke
  • Birdie 01.10.2017 15:07
    Highlight Highlight Es wäre nie dazu gekommen, hätte Spanien 2010 nicht Kataloniens Autonomiestatut beschnitten. In einem Staat mit so vielen verschiedenen Kulturen ist eine Zentralisierung einfach nicht der richtige Weg. Seitdem haben die Katalanen auf ihre Rechte beharrt und Spanien wollte nicht nachgeben. So musste es leider irgendwann kommen. Schade finde ich den Hass, der geschürt wird von beiden Seiten.

    Was ich komisch finde ist immer das Argument der Illegalität. Logisch wird ein Referendum immer illegal sein, da kein Staat in seiner Verfassung eine Abspaltung vorsehen wird. Wie löst man es dann legal?
    • frodo67 01.10.2017 15:23
      Highlight Highlight @Birdie: Man hätte es schon vor Jahren legal lösen können, wenn man mit der Spanischen Regierung richtig verhandelt hätte! So wie es Schottland mit der britischen Regierung getan hat, obwohl die Schottland-Thematik nicht mit der Cataluña-Thematik vergleichbar ist. Denn Cataluña war nie ein unabhängiger Staat, der irgendwann diese Unabhängigkeit an Spanien verloren hat.
    • Birdie 01.10.2017 16:01
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht lieber Pablo. Schlag mal ein nicht spanisches Geschichtsbuch auf, dort kannst du nachlesen, dass Katalonien sehr wohl unabhängig war über viele Jahre hinweg. Wenn du natürlich nur von der Definition Staat ausgehst hast du natürlich recht, da der Begriff Staat historisch sehr jung ist und erst entstand, als Katalonien bereits Teil von Spanien war.

      Und zum Verhandeln, dass ich nicht lache. Rajoy und der PP lassen nicht verhandeln. Du hast zwar recht damit, dass die Katalanen es auch besser hätten machen können, aber Spanien war gar nie erst dazu bereit.
    • Raphael Bühlmann 01.10.2017 16:16
      Highlight Highlight @pablo67: Widerlich, demonstrativ das kastilische Wort für Katalonien zu verwenden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sebastian Wendelspiess 01.10.2017 14:46
    Highlight Highlight Stellt euch vor, das wäre in Russland passiert, die Medien und Pokitiker könnten sich nicht mehr halten vor Enpörung, jetzt? Keine Empörung in ganz Europa. Wenigstens entlarven sie ihre Doppelmoral.
    • dan2016 02.10.2017 15:00
      Highlight Highlight ich denke, in Russland gäbe es sofort 30 Regionen, die sich mit Unabhängigkeit befassen möchten, fürchteten Sie nicht das Zusammenbomben. Da war die spanische Regierung doch noch ein bisschen humaner... als die Russen in Tschetschenien....
  • Ruffy 01.10.2017 14:40
    Highlight Highlight Dass die Zentralregierung so rabiat vorgeht und nit begreifft, dass sie damit das Gegenteil erreicht, sagt eigentlich schon alles aus.
  • Tepesch 01.10.2017 14:37
    Highlight Highlight Grosse Zentralstaaten wie Spanien, Frankreich, UK oder Italien werden immer das Problem haben, dass sich gewiesse Regionen benachteiligt fühlen. Ein föderalistisches System wie in der Schweiz, USA oder Deutschland würde viele Probleme lösen.
    • FrancoL 02.10.2017 00:06
      Highlight Highlight Richtig, aber diese Staatsform haben die Spanier gewählt und zwar demokratisch! So wie es die IT, F und UK getan hat.
      Was soll dieses antidemokratische Getue plötzlich? Ist man nur eine Demokratie, wenn man ein föderalistisches System hat?
  • E7#9 01.10.2017 14:25
    Highlight Highlight Ich bin auch dafür, dass die Katalanen abstimmen dürfen, und das trotz Widerspruch zur spanischen Verfassung und Verstoss gegen EU-Völkerrecht. Wie die meisten hier verstehe auch ich das als Demokratie. Dennoch verwundert mich die breite Zustimmung der Watson-Community. Bei der Krim-Abstimmung empörte man sich, dass sie gegen die ukrainische Verfassung verstösse und völkerrechtswidrig sei. Wird da mit verschiedenen Ellen gemessen? 🤔 Dort wurde das Ergebnis trotz 95% Zustimmung für eine Abspaltung nie mit dem Argument der Demokratie legitimiert.
    • wiisi 01.10.2017 14:49
      Highlight Highlight Das lag damals vielleicht an der Art wie die Medien das Thema vermittelt haben.
    • chicadeltren 01.10.2017 15:18
      Highlight Highlight Vielleicht lags daran, dass die Russen zuvor militärisch einmarschierten und es nicht von der lokalen Bevölkerung kam...
    • manhunt 01.10.2017 16:18
      Highlight Highlight die krim würde militärisch besetzt, pro- ukrainische demonstranten wurden, teils unter waffengewalt, an der stimmabgabe gehindert. die abstimmungsresultate waren offesichtlich manipuliert. das ganze war durch den kremel gesteuert und der ausgang der abstimmung war von vorherein klar. anders in katalonien, würden sämtliche stimmberechtigten ihr recht warnehmen, das resultat würde kaum derart eindeutig ausfallen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 01.10.2017 14:16
    Highlight Highlight Hier stehen hier beide Fronten im Unrecht. Der Zentralstaat macht vieles falsch, die Katalanen bewegen sich in der Illegalität. Findet es denn niemand widerlich, dass sich die Katalanen daran stören, mit ihren Steuergeldern z.B. das strukturschwache Andalusien zu unterstützen? Können das Schweizer, die miterleben wie gut finanzielle Solidarität hierzulande funktioniert, tatsächlich gut finden? Zudem ist es ja so, dass ca. die Hälfte der Katalanen DAGEGEN ist. Laute Minderheit und so.

    Den Separatisten kann sympathiebringende Repression ja nur recht sein, wie die Kommentare hier zeigen.
    • Tikvaw 01.10.2017 14:37
      Highlight Highlight Die spanische Regierung hätte das "Referendum/Befragung" einfach mehr oder weniger ignorieren können und mal abwarten, was passiert.
      Oder noch besser, sie hätte Katalonien ein paar Zugeständnisse machen können und alles wäre wieder ruhig gewesen.
    • Birdie 01.10.2017 15:02
      Highlight Highlight Der Unterschied ist, dass Katalonien extrem viel einzahlt und fast nichts zurück bekommt. Die Infrastruktur ist veraltet und wird, im Vergleich zu anderen Teilen vernachlässigt. Beispiel: Flughafen der nach Jahren des Wartens endlich eine Metro Station bekommen hat - in anderen Teilen Spaniens werden welche gebaut die nicht benutzt werden. Oder der Hafen von Barcelona, der nicht weiter ausgebaut wird - dafür baut man in anderen Teilen modernste Häfen.

      Katalonien zahlt 3x so viel (prozentual) ein wie Bayern in Deutschland. Und in der Schweiz wird auch oft über den Ausgleich diskutiert.

    • frodo67 01.10.2017 15:12
      Highlight Highlight @Tikvaw: Wie bitte? Keine Region in ES hat jetzt schon so viel Teilautonomie wie Cataluña! Wieviel Zugeständnisse soll denn die ES-Regierung noch machen? Das Separatistengehabe dieser Katalanischen Minderheit ist seit Jahren an Arroganz kaum zu überbieten! Darum spricht man im Fall Cataluña ja auch von Reichtumsseparatismus, deren Regierung und Leute sich einen Dreck um Solidarität mit den anderen Regionen scheren!
      Und überhaupt: Eine Region kann in Spanien nicht auf eigene Rechnung entscheiden, ob sie sich unabhängig machen will. Darüber müssen ALLE Bürger des Landes entscheiden können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 01.10.2017 14:14
    Highlight Highlight Sehr heikel. JA, natürlich muss das Volksbegehren und die Meinungsfreiheit toleriert werden.
    Auf der anderen Seite ist der Polizeieinsatz (leider) juristisch legitimiert. Die Demokratie ist hierbei nicht ausser Kraft gesetzt, so wie es viele Kommentarschreiber heraufbeschwören... So ein Einsatz war vorhersehbar.

    Eine politische Abspaltung ist nie ein Sonntagsspaziergang und sollte diplomatisch fair ausgehandelt werden. Illegale Wahlen und rigorose Polizeieinsätze sind der falsche Weg.
  • Sir Konterbier 01.10.2017 13:55
    Highlight Highlight Aus Sicht der Unabhängigkeitsbefürworter läuft alles bestens: Der zentrale Sicherheitsapparat versucht eine Volksabstimmung zu unterdrücken und treibt dadurch die Menschen in Scharen in ihre Arme...

    Was ich davon halte? keine Ahnung aber als Schweizer neigt man dazu mit dem kleinen aufmüpfigen Volk zu sympathisieren🤷‍♂️
  • Schluch 01.10.2017 13:15
    Highlight Highlight Ob Referenum, Unabhängugkeit oder nicht, legal, oder illegal... es ist eine Schande für eine westliche Staatsgewalt derart mit friedlichen wehrlosen Menschen umzugehen.
    • Enzasa 02.10.2017 02:00
      Highlight Highlight Ist es nicht auch eine Schande europäischen Werte und die Verfassung Spaniens so mit Füßen zu treten ?
  • trololo 01.10.2017 13:03
    Highlight Highlight Ich weiss nicht was alle gegen die Regierung haben? In CH wäre eine Sezession ebenfalls verfassungswidrig und die Polizei/Armee müsste dies verhindern. Wäre kein Deut anders gelaufen.
    • Alnothur 01.10.2017 14:37
      Highlight Highlight Nein, nicht wirklich. Beim Jura-Referendum trat der Jura auch erstmal aus der Eidgenossenschaft aus, weswegen noch eine Abstimmung nötig war, ob der Jura in die Eidgenossenschaft aufgenommen werden soll.
    • wiisi 01.10.2017 14:51
      Highlight Highlight vielleicht bisschen diplomatischer?
    • trololo 01.10.2017 16:23
      Highlight Highlight Sorry aber deine Info mit dem Jura ist falsch. Jura war auch nie ein "Staat".
    Weitere Antworten anzeigen
  • dan2016 01.10.2017 12:42
    Highlight Highlight die spanische Zentralregierung ist offenbar auf sehr gutem Weg, den katalanischen 2 de Mayo auf den 1. Oktober zu timen....
  • birkir einsteinson 01.10.2017 12:38
    Highlight Highlight Egal wie die Geschichte heute ausgeht... Längerfristig wird sie durch ein solches Verhalten der spanischen Regierung sicher schlecht ausgehen.
  • LubiM 01.10.2017 12:23
    Highlight Highlight Jetzt einfach mal eine grundlegende Frage:
    Wenn das Referendum sowieso "illegal" ist und nicht bindend, sowie die Loslösung von Spanien nicht möglich ist... wieso versucht dann die Regierung alles mögliche daran zu setzen, die Wahl zu verhindern? Und dann noch mit den Mitteln?
    • Dein Vater 01.10.2017 19:25
      Highlight Highlight Grundlegende Gegenfrage:
      Wenn jemand etwas illegales tut und somit dem Allgemeinheit schadet, wer soll das Gesetz wahren, wenn nicht die Po izei?
    • NotWhatYouExpect 01.10.2017 23:52
      Highlight Highlight @Rossthiof: Verhältnismässigkeit sagt dir wohl nichts oder?
    • Dein Vater 02.10.2017 19:38
      Highlight Highlight Doch,
      Deine Frage war, weshalb die Regierung alles daran setzt es zu verhindern und den Mitteln.
      Meine Antwort: Die Regierung hat die Polizei geschickt. Wie sich diese verhalten haben unter diesem Druck kann diskutiert und evt. verbessert werden.
  • TheCloud 01.10.2017 12:21
    Highlight Highlight Null Solidarität. Wo führt das denn hin, wenn jeder bessergestellte Landesteil aus einer Nation Austritt?
    Ich will auch für Zürich einen Unabhängigen Staat. Mit ein paar hunderttausend Stimmen sind wir davon befreit, den armen Schweizer Kantonen massenhaft Geld abzuliefern.
    • El Vals del Obrero 01.10.2017 18:13
      Highlight Highlight Ich glaube, viele Schweizer hätten da nichts dagegen :)

      Auch vielen Schweizern geht es nicht nur um das Geld.
  • TheCloud 01.10.2017 12:14
    Highlight Highlight Derweil im Kreml
    Benutzer Bild
  • Kiwi90 01.10.2017 12:12
    Highlight Highlight Geht ja zu wie in Francos Zeiten 😞 Spanien schäm dich 😡

    https://www.facebook.com/Spainonymous/videos/1506400352775332/
    • opwulf 01.10.2017 16:12
      Highlight Highlight Schau dir mal all diese Franco-Versteher an, die deinen Kommentar blitzen! Es gibt viele Länder und Kulturen die sich endlich mal ein Beispiel an Deutschland nehmen und ihre Geschichte aufarbeiten sollten!
    • ujay 01.10.2017 17:47
      Highlight Highlight @Opwulf. Wenn das Francoversteher sein sollen, die da blitzen, ist dein Weltbild mehr als bescheiden😂😂😂
    • FrancoL 02.10.2017 00:19
      Highlight Highlight @opwulf; Eindimensionale Sicht, mehr hast Du nicht zu bieten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 01.10.2017 12:10
    Highlight Highlight Mag sein, dass die spanische Regierung Fehler gemacht hat, dass es überhaupt soweit gekommen ist. Nun aber macht sie das Richtige. Abstimmung ist illegal und muss verhindert werden. Separationsbewegungen dieser Art dürfen in Europa keine Chance erhalten.
    • satyros 01.10.2017 14:21
      Highlight Highlight Wieso nicht? Wenn die Katalanen einen eigenen Staat wollen, sollen sie diesen erhalten. Genauso wie die Kosovaren, die Kroaten, die Ukrainer, die Slowaken, die Iren und die Schweizer.
    • ujay 01.10.2017 17:48
      Highlight Highlight @Satyros???.....die Schweizer😂😂😂
    • Max Dick 01.10.2017 20:08
      Highlight Highlight Stabile, undiskutierbare Grenzen sind der Garant für Frieden auf diesem Kontinent. Gebietszugehörigkeitsdiskussionen, Separationen, etc führen zu Rivalitäten und Kriegen. Daher darf es keine Solchen Diskussionen geben darum, es geht um die friedliche Zukunft des Lebensraums von 500 Mio Leuten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Daniel Martinelli 01.10.2017 12:08
    Highlight Highlight Da sieht man, wie Demokratie in der EU funktioniert. Ein Trauerspiel für die spanische "Zentralregierung". Die Sesselfurzer haben Angst vor dem Willen der Bevölkerung. Sonst hätten sie die Urnen nicht beschlagnahmt.
    • opwulf 01.10.2017 16:19
      Highlight Highlight Banda: ja in der Schweiz ist die Regierung besser! Siehe Jura als Bsp! Wie man das Vorgehen der Regierung gutheissen kann, nur weil man ideologisch der EU nahe steht, ist mir ein Schleier...
  • bernhardmat 01.10.2017 12:07
    Highlight Highlight Eine Schande für die Regierung Spaniens
    • frodo67 01.10.2017 12:37
      Highlight Highlight Inwiefern....?
    • ujay 01.10.2017 17:51
      Highlight Highlight Nein. Die spanische Regierung setzt die Verfassung durch. Das Gezeter, dass ein Staat es nicht erlaubt, dass sich eine Region aus der Verantwortung schleichen will, ist eine Schande.
  • lina910 01.10.2017 12:03
    Highlight Highlight https://twitter.com/arnauvidal5/status/914423714124648448
    • Aki Zeta 5 01.10.2017 13:48
      Highlight Highlight Grauenhaft die Gewalt, die man auf den Videos von Augenzeugen zu sehen bekommt.
      Zum Glück hat dort fast jeder ein Smartphone. Somit bekommt es die ganze Welt mit, wie Kinder und Rentner umgeworfen oder zusammengeprügelt werden.
    • satyros 01.10.2017 14:25
      Highlight Highlight So führt sich eine Besatzungsmacht auf. Wer bisher nicht wusste, wieso die Katalanen unabhängig sein wollen, sieht es jetzt.
    • Enzasa 02.10.2017 02:04
      Highlight Highlight Nein.
  • Nelson Muntz 01.10.2017 11:53
    Highlight Highlight Wie würde das (gewaltsame) verhindern einer Abstimmung in Russland, Kongo, Iran usw. genannt werden?

    Darf Spanien den Volkswillen ignorieren und unterdrücken, weil es Spanien ist und (noch?) kein Schurkenstaat?
    • FrancoL 02.10.2017 00:24
      Highlight Highlight Ein wenig heikel den katalanischen Willen als Volkswillen zu deklarieren.
      Wobei ich den harten Gang der Polizei nicht befürworte.
    • Enzasa 02.10.2017 02:07
      Highlight Highlight Es ist ein großer Unterschied ob im Kongo die Menschenrechte missachtet werden und die Menschen der Willkür von Behörden ausgesetzt sind
      Oder
      Ob es in Spanien ein demokratisches Grundgesetz gibt und die EU als übergeordnete Organisation für Einhaltung der Menschenrechte sorgt und es auch den Klageweg über den EU Gerichtshof gibt.
  • Scaros_2 01.10.2017 11:49
    Highlight Highlight Die zentralregierung macht alles falsch. Derart krasse repression bestätigt einen katalonischen umso mehr, das man sich erst recht von spanien lösen will.
  • lily.mcbean 01.10.2017 11:31
    Highlight Highlight Sei mal dahingestellt ob dieses Referendum legitim oder sinvoll ist. Was mir Bauchschmerzen verursacht ist, das Menschen attackiert werden, die abstimmen wollen was ja eigentlich zu unseren Grundrechten gehört. Wenn mann diese Türe einmal eingetreten hat, ist es schwer sie wieder zuzukriegen.
    Ich weiss es ist ein dummer Vergleich, aber es erinnert mich mal wieder an die Machtübernahme der NSDAP.
    • redeye70 01.10.2017 22:16
      Highlight Highlight Nicht NSDAP, viel mehr Jugoslawien. Dort "verteidigte" man auch die Verfassung eines Staats, der durch schiere Ignoranz letztendlich seine Existenz verlor. Rajoy gat einen grossen Fehler gemacht, Katalonien wird jetzt erst recht auf die Unabhängigkeit drücken. Wie will Madrid dem begegnen? Mit noch mehr Gewalt, die irgendwann unweigerlich in Gegengewalt münden wird? Die Verfassung mag auf seiten Madrids sein, moralisch hat Madrid aber verloren, wenn man auf wehrlose Bürger einprügelt.
    • lily.mcbean 02.10.2017 10:24
      Highlight Highlight Du hast absolut recht. An Jugoslawien habe ich gar nicht gedacht aber ist ein schöner Vorausblick was passieren könnte wenn die 2 Präsidenten den Dialog nicht suchen. Grauenhaft das die Menschheit immer den Weg der Gewalt wählt.
  • RacKu 01.10.2017 11:17
    Highlight Highlight Die Spanier greifen hart durch gegen Minderheiten! Demokratie my ass!
  • Laut_bis_10 01.10.2017 11:16
    Highlight Highlight Von einem Staat, der demokratische Wahlen verhindert, würde ich mich auch lossprechen wollen.
    • Enzasa 02.10.2017 02:09
      Highlight Highlight In welchem europäischen Staat ist es möglich sich als Bundesland oder Kanton einfach so vom Staat zu trennen?
    • rauchzeichen 02.10.2017 10:29
      Highlight Highlight enzasa, wieso soll das relevant sein? wenn etwas gemacht wird, kann es auch aufgelöst werden, und nur weil der fritz der die verfassung gekritzelt hat, vergessen hat, eine abspaltung einzuplanen, eine solche als nicht möglich abzustempfeln.. find ich etwas dumm.
  • Sensenmaa 01.10.2017 10:58
    Highlight Highlight Tja wenn Länder in Armut versinken. Werden sich die Dinge immer früher oder später drastisch verändern.
    • Hayek1902 01.10.2017 13:37
      Highlight Highlight Katalonien ist weit entfernt von richtiger Armut...
    • ujay 01.10.2017 17:57
      Highlight Highlight @Hayek....aber sie stimmen jetzt für richtige Armut ab, freiwillig und dumm....
  • satyros 01.10.2017 10:46
    Highlight Highlight Wie immer diese Geschichte ausgeht: Polizisten in Robocopmontur, die friedliche Menschen vom Wählen abhalten, sind keine Bilder, die man in einer Demokratie sehen will.
  • ovatta 01.10.2017 10:42
    Highlight Highlight Und dabei hätte der Westen die Chance zu zeigen, dass es auch ohne Blutvergiessen geht..
    • whatthepuck 01.10.2017 14:21
      Highlight Highlight Wobei die Leute hier ja mitschuld sind; sie wählen kämpferische Parolen, Besetzungen und Demonstrationen statt den legalen und zielführenden Weg der vernünftigen Verhandlungsführung. Katalonien verhält sich genauso falsch wie Madrid.

      Hier hat man sich in was reingesteigert, was man so wohl selbst nicht wollte. Madrid wird unter Druck gesetzt, aber zu welchem Preis?

      Populismus ist immer geeignet, um von den Problemen vor der Haustüre abzulenken. Die Katalanen laden dieses Referendum mit sehr vielen Dingen auf, mit denen es eigentlich nichts zu tun haben sollte. Hauptsache Alle gegen sie.
    • Fred56 01.10.2017 14:53
      Highlight Highlight Verhandlung? Wäre alles vor dem Referendum noch möglich gewesen. Die Zentralregierung hat sich für Gewalt entschieden. In GB war ein scottish independece Referendum auch möglich.
    • rauchzeichen 02.10.2017 21:50
      Highlight Highlight das problem der katalanen ist, dass sie eigenmächtig abstimmten. so kann die zentralregierung gar nicht gross anders, als ablehnend zu reagieren. und dann schmeissen sie noch paramilitärs ins feuer... hättefahradkette die katalanische regierung zuerst bei der zentralregierung für eine solche abstimmung gekämpft, und wären durchgekommen, wäre es schwierig geworden für die spanier, ein ja der katalanen als ilegitim abzustempeln.
  • Enzasa 01.10.2017 10:39
    Highlight Highlight Wer Frieden will, besteht nicht auf nationale Eigenheiten oder sucht Legitimation in Ereignissen vor hunderten von Jahren.
    Wer Frieden will, der fördert Solidarität.
    Wer Frieden will, der schließt Kompromisse.
    Frieden redet man nicht herbei sondern erarbeitet man sich durch faires Handeln.
    • rauchzeichen 02.10.2017 21:52
      Highlight Highlight passt zwar nicht zu deinen anderen kommentaren, aber schön zu lesen dass auch sowas in deinem kopf platz hat.
  • Majoras Maske 01.10.2017 10:27
    Highlight Highlight Spanien hätte das Problem besser wie UK gelöst statt mit dem Hammer. Das war zutiefst gefährlich.
  • Pokefan 01.10.2017 10:13
    Highlight Highlight Das ist auch wieder so eine Wahl bei der es keinen Gewinner geben kann oder?
    Wird angenommen, drohen bürgerkriegsähnliche Zustände weil Spanien das Resultat nicht anerkennen wird, wird abgelehnt, drohen bürgerkriegsähnliche Zustände weil dann 'Wahlbetrug!' geschrien wird.
  • rodolofo 01.10.2017 09:48
    Highlight Highlight Der Katalanische Separatismus scheint Ähnlichkeiten zu haben mit dem Unabhängigkeitsdrang der Schotten und den Loslösungs-Versuchen der Jurassier von Bern.
    Alle diese Regionen fühlen sich von der nächst höheren Verwaltung-Einheit eingeschränkt und gegängelt, weil diese wesentlich konservativer denkt, fühlt und handelt.
    Wir haben es hier also mit einem Links-Nationalen Phänomen zu tun, was auf den ersten Blick ein Widerspruch-, aber auf den zweiten Blick nur natürlich ist.
    Es geht hier um die Möglichkeiten, sich zu entfalten und sich zu entwickeln, und nicht um Organisations-Strukturen!
    • satyros 01.10.2017 14:29
      Highlight Highlight Wenn es nur um den Nettozahlerstatus ginge, würde sich Bayern auch abspalten wollen. Die seperatistische Bayernpartei ist aber nicht mal mehr im Landtag vertreten. Es geht darum, dass sich viele Katalanen nicht als Spanier fühlen und ihre eigene Nation wollen. So wie die Kroaten und Slowenen, die Ukrainer und Weissrussen etc.
    • Enzasa 02.10.2017 02:12
      Highlight Highlight Ex Jugoslawien war eine Diktatur und Kein Vergleich mit Spanien
    • rodolofo 02.10.2017 08:49
      Highlight Highlight @ Enzasa
      Spanien war aber auch bis in die 70er Jahre hinein eine Faschistische Diktatur (ähnlich lange also, wie die Militärdiktatur in Griechenland)!
      Und das Trauma der Franco-Diktatur wird mit den brutalen Polizei-Einsätzen am Wochenende, mit denen ein friedliches Referendum verhindert wurde, erneut wachgerufen!
      Barcelona wurde von Selbstmord-Attentätern des IS heimgesucht. Und jetzt folgt gleich der nächste Hammer, dieses Mal geführt von der Rechtsbürgerlichen Regierung Spaniens...
      Man kann das als "Autoritäre Erziehungsmethode" sehen.
      ...
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  • Asmodeus 01.10.2017 09:43
    Highlight Highlight Undemokratisches Verhalten der spanischen Regierung.
    Das spielt den Separatisten extrem in die Karten.

    Ich prophezeie ein extreme "Ja"-Ergebnis bei dieser Abstimmung deswegen.
    • Nelson Muntz 01.10.2017 12:09
      Highlight Highlight Wäre es nicht Spanien sondern Erdoganien wäre die Empörung riesig....
    • Chääschueche 01.10.2017 12:15
      Highlight Highlight Und wenn es einen Bürgerkrieg geben wird, dann wird das die EU als sich zerstören.

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