People-News
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Premier Margaret Thatcher gives a speech, June 6, 1983. (AP Photo/Press Association)

Die britische Premierministerin Margaret Thatcher (1925–2013) wird bald einen Auftritt in der Netflix-Serie «The Crown» haben. Bild: AP UKPA

Wie dich «The Crown» dazu bringen wird, Margaret Thatcher zu lieben



Bald ist es so weit. Wir werden endlich mit der dritten Staffel «The Crown» beglückt – der Serie über das Leben von Queen Elisabeth II., die fortan nicht mehr von der zauberhaften Claire Foy, sondern von Olivia Colman gespielt wird, die man aus der grandios dramatischen Krimiserie «Broadchurch» (2013–2017) kennen dürfte. 

Bild

Olivia Colman als Queen Elisabeth II. beim Teetrinken.  bild: netflix

Aber das wisst ihr ja sicher bereits. 

Umfrage

Was ihr allerdings noch nicht wisst, ist ...?

  • Abstimmen

350 Votes zu: Was ihr allerdings noch nicht wisst, ist ...?

  • 20% ... dass Ägypten noch immer keinen Namen für seine neue 5-Millionen-Planhauptstadt hat, in die das Parlament schon dieses Jahr einziehen will.
  • 11%... dass verschiedene Schmetterlinge aus der Familie der Bläulinge als Raupe symbiotisch oder parasitär in Ameisenbauten leben. Ihre Haut sieht aus wie die der Ameisen, weshalb sie von ihnen adoptiert und gefüttert werden.
  • 24%... dass kaltes Wasser andere Geräusche macht als heisses und dass 96% der Menschen den Unterschied hören und erkennen.
  • 11%... dass die Erde eventuell doch eine Scheibe ist.
  • 34%SAG.ES.ENDLICH.

Nun gut.

Da die vierte Staffel der Netflix-Serie in den 1970er und 1980er Jahren spielen wird, werden wir wohl oder übel mit der ersten britischen Premierministerin Bekanntschaft machen müssen. Mit Margaret Thatcher. Der Iron Lady.

Animiertes GIF GIF abspielen

Ähm, doch. gif: giphy

Den Namen verlieh ihr 1976 ein Kommentator von Radio Moskau, nachdem sie in einer Ansprache der «bolschewistischen Sowjetunion» vorgeworfen hatte, nach nichts Geringerem als der Weltherrschaft zu streben. 

Mit dem Eisen, das eigentlich als Beleidigung gedacht war,  zierte sich die Premierministerin fortan. Wo auch immer sie hin ging, sie trug es mit Stolz – wie andere Leute ihre Goldkette. 

Die konservative Thatcher führte die Briten in den Falklandkrieg, war die Galionsfigur der Wirtschaftsliberalen und die Hassfigur der Gewerkschaften. Denn während sie ein Loblied auf das freie Spiel der Märkte anstimmte und keinerlei Lust hatte, verlustbringende Gruben zu subventionieren, kämpften von 1984 bis 1985 über hunderttausend Bergleute um ihren Arbeitsplatz. 

Bild

Ein von der Polizei verletzter Demonstrant wird von seinen Freunden weggetragen, Rotherham 1984. bild: ap

Bittere Armut, Massenschlägereien mit der Polizei, zahlreiche Verletzte und mehrere Tote, das war die Bilanz des Streiks. Und am Ende gewann die Iron Lady. 

Ihr harter neoliberaler Kurs hat ihr nicht nur Sympathien eingebracht. Und das, liebe User, ist der Grund, weshalb die halbe Welt nun verwirrt ist.

Denn die Rolle der Margaret Thatcher wird ...

Schöne Tapete.  bild: ap/watson

... Gillian Anderson übernehmen! 

Und wer liebt sie nicht! Seit sie als Special Agent Dana Scully ihren Partner Fox Mulder (David Duchovny) in «The X-Files» über zehn Jahre lang gesiezt (und heimlich geliebt) hat, wohnt sie in unseren Herzen. 

Bild

Oder irgendwie umgekehrt ...

Und nun wird sie die Iron Lady spielen. Und die Welt so:

«This is not ok because it will cause awkward boners for Thatcher.»

«Das ist nicht ok, weil es zu merkwürdigen Ständern für Thatcher führen wird.» Twitter-kommentar

«Das ist ein persönlicher Angriff. ‹Hot Margaret Thatcher› ist die bisher teuflischste konservative Propaganda-Aktion von ‹The Crown›.»

«Ich bin am Boden zerstört, Gillian Anderson wird Thatcher spielen, was bedeutet, dass ich in Thatcher verliebt bin.»

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: giphy

(rof)

Das sind die Lieblingsserien der watsons und der User

Abonniere unseren Newsletter

8
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • VAVAV 21.01.2019 20:06
    Highlight Highlight NEIN
  • Kunibert der fiese 21.01.2019 18:53
    Highlight Highlight Margret thatcher mögen....

    Guter witz.
  • Pafeld 21.01.2019 17:41
    Highlight Highlight Vorher kratze ich mir die Augen aus. Da ändert auch Gillian Anderson nichts dran.
  • Statler 21.01.2019 17:04
    Highlight Highlight Irgendwie passt ja Gillian Anderson als Thatcher. Anderson hat mittlerweile vor lauter Botox überhaupt keine Mimik mehr und ist somit selbst sowas wie eine eiserne Lady.

    Thatcher werd' ich deswegen trotzdem nicht mögen. Nie.
  • leu84 21.01.2019 16:20
    Highlight Highlight Niemals. Egal ob Schauspiel oder Realität. Was ich für diese "Eiserne Lady" denke, ist nur mit viel Zensurbalken öffentlichen druckbar. Andererseits musste sie die britisch-imperialistische Seele durch ihre Taten trösten...
  • Janis Joplin 21.01.2019 14:11
    Highlight Highlight Hiiiilfe! Irgendwie geht das nicht...
    Das ist wie wenn man Elena Ceausescus Leben mit Angelina Jolie in der Hauptrolle darin verfilmen würde...
  • saukaibli 21.01.2019 14:02
    Highlight Highlight Nicht mal Gilian Anderson kann mich dazu bringen, ein einziges positives Gefühl für Margaret Thatcher zu empfinden. No, no, no!!!
  • El Vals del Obrero 21.01.2019 14:00
    Highlight Highlight Ich dachte schon, da werden eventuelle unbekannten Seiten Thatcher aufgezeigt, was sicher interessant gewesen wären.

    Aber nein, es geht nur darum, welche Schauspielerin sie spielt. Und dann das übliche "Wir haben auf Social Media dies und das entdeckt, buah, das müsst ihr unbedingt sehen!"

Bruno Ganz war Engel, Hitler, Alpöhi und Romys wilder Lover. Ein Nachruf

Bruno Ganz (1941 – 2019) ist in der Nacht auf Samstag seinem Krebsleiden erlegen. Die Schweiz verliert mit ihm ihren grössten Schauspiel-Star.

Bruno Ganz sagte einmal: «Heimat ist der Ort, an dem ich meine Kindheit verbracht habe.» Heimat sei «an einem Stadtrand von Zürich». In Seebach. Der Vater arbeitete in der Maag, die damals keine Eventhalle, sondern eine Zahnradfabrik war, die Mutter war aus Italien «zu Fuss über die Alpen» in die Schweiz eingewandert, wo sie nach einer Arbeit als Hausangestellte suchte. Ein Theater hätten die beiden erst von innen gesehen, als Sohn Bruno selbst auf der Bühne stand.

Und dann ist er auch schon …

Artikel lesen
Link zum Artikel