Umwelt
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Drei Tote bei Tropensturm auf den Philippinen – Zehntausende geflohen



Der Tropensturm «Kai-Tak» hat auf den Philippinen drei Menschen in den Tod gerissen. Sechs Menschen wurden nach Erdrutschen in den Provinzen Leyte und Eastern Samar am Samstag noch vermisst, wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte.

Bereits mehr als 38'000 Menschen seien im Osten der Philippinen in Notlagern untergebracht worden, sagten Behördenvertreter am Samstag.

Die durch den Zyklon «Kai-Tak» ausgelösten heftigen Regenfälle haben auf den Inseln Samar und Leyte für Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt. Es wurde erwartet, dass «Kai-Tak» mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern Samstagnacht im Norden von Samar auf Land treffen würde.

Zehntausende geflohen

Vor dem herannahenden Tropensturm haben sich zehntausende Menschen im Osten der Philippinen in Sicherheit gebracht. Es seien bereits mehr als 38'000 Menschen in Notlagern untergebracht worden, sagten Behördenvertreter am Samstag.

Die durch den Zyklon «Kai-Tak» ausgelösten heftigen Regenfälle haben auf den Inseln Samar und Leyte bereits für Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt.

epa06392648 Filipino fishermen secure a boat at a coastal village in Cavite city, Cavite province, Philippines, 16 December 2017. The National Disaster Risk Reduction and Management Council (NDRRMC) reported that at least three people were killed and six were missing as Tropical Storm Kai-Tak made landfall in Samar island. Reports reach the NDRRMC office of unpassable roads due to landslides and floods, residents were evacuated, and domestic flights were cancelled in affected areas.  EPA/FRANCIS R. MALASIG

Bild: EPA/EPA

Der Fährverkehr zu den Inseln war wegen der stürmischen See ausgesetzt. Drei Fischer wurden vermisst, wie der regionale Zivilschutz erklärte. Durch Erdrutsche nahe Tacloban auf Leyte wurden zudem eine Frau und ein kleines Mädchen verletzt.

Auf Samar und Leyte leben insgesamt rund 4,5 Millionen Menschen. Auf den Inseln hatte vor vier Jahren Super-Taifun «Haiyan» gewütet. Damals waren mehr als 7350 Menschen ums Leben gekommen oder gelten seitdem als vermisst.

(sda/afp)

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