Italien
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Peinlich! Conte hat in New York nicht studiert, sondern durfte nur die Bibliothek nutzen

23.05.18, 01:01 23.05.18, 05:10


Der als italienischer Ministerpräsident vorgeschlagene Guiseppe Conte hat an der New York University weder offiziell studiert noch geforscht. In seinem Lebenslauf hatte Conte renommierte Universitäten auf der ganzen Welt aufgelistet, darunter auch die NYU.

Eine NYU-Sprecherin erläuterte der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag (Ortszeit), man habe alle Aufzeichnungen durchgesehen: Conte sei an der NYU weder Student noch Mitglied einer Fakultät gewesen. Er habe auch keinen offiziellen Status gehabt.

Conte habe lediglich zwischen 2008 und 2014 die Erlaubnis gehabt, in der Bibliothek der Rechtswissenschaften zu recherchieren, so die Sprecherin. Ausserdem habe er einen Jura-Professor der NYU in den Vorstand eines italienischen Rechtsmagazins eingeladen.

In seinem Lebenslauf hatte Conte renommierte Universitäten auf der ganzen Welt aufgelistet, darunter auch die NYU. (sda/dpa)

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ujay 23.05.2018 05:09
    Highlight Was diese Rechtspolitiker verbindet, ist die Flexibilität, wenn es um die Wahrheit geht. Meistens kleine Nummern wie Conte, die ihren bescheidenen CV aufpeppen müssen. Jämmerlich.
    24 4 Melden
    • mbr72 23.05.2018 06:41
      Highlight Er ist kein „Rechtspolitiker“. Die alte politische Garde, welche durch Unfähigkeit, Untätigkeit und fortwährendes Ignorieren von Volksinteressen glänzte, wird - nicht nur in Italien - abgelöst durch Turbo-Faschisten. Und diese lassen sich nicht in ein Links-Rechts-Schema pressen. Einig ist nur das Bashing auf diese erwähnte Garde. Mir kommt dabei nur der Teufel&Belzebub Spruch in den Sinn.
      Aus der Geschichte nix gelernt, einmal mehr.
      1 9 Melden
    • ujay 23.05.2018 17:58
      Highlight @mbr. Faschismus ist im rechten Lager angesiedelt....geh mal googeln, wenn dir das fremd ist.
      1 0 Melden
  • Roland Stamm 23.05.2018 02:22
    Highlight Dieses ganze System wird uns eines Tages sowas auf die Füsse fallen, dass uns das Lachen noch vergehen wird. Alles auf Betrug und Täuschung aufgebaut. Finanziert durch Notenbanken, die sämtliche Schrottanleihen zusammenkaufen und den Patienten künstlich am Leben erhalten. Aber irgendwann wird auch dieses Hütchenspiel nicht mehr funktionieren und dann hilf uns Gott!
    7 17 Melden
    • Miikee 23.05.2018 03:39
      Highlight Kann das Buch "Yanis Varoufakis: Die ganze Geschichte." empfehlen. Da wird einem schlecht, was da teilweise hinter den Türen abgeht.
      11 4 Melden
  • bebby 23.05.2018 01:14
    Highlight Dann wird dieser Herr sicher ein guter Freund von Trump. Sie haben ja bereits einiges gemeinsam.
    Wundern tut es mich nicht - wer mit Verstand würde diesen Job zu diesem Zeitpunkt übernehmen.
    18 4 Melden
    • Pana 23.05.2018 04:12
      Highlight Einiges gemeinsam? Hast du ernsthaft das Gefühl, dass sich Trump jemals absichtlich in eine Bibliothek verirrt hat?
      31 2 Melden

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