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Schweres Erdbeben erschüttert den Süden Mexikos



Ein schweres Erdbeben hat den Süden Mexikos erschüttert. Das Zentrum des Bebens der Stärke 7.2 lag knapp zehn Kilometer südlich der Stadt Pinotepa Nacional im Bundesstaat Oaxaca, wie die mexikanische Erdbebenwarte am Freitagabend (Ortszeit) mitteilte.

Die Stärke des Bebens wurde von der US-Erdbebenwarte mit 7.5 angegeben.

Berichte über Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor, wie der Leiter des Zivilschutzes, Luis Felipe Puente, mitteilte. Die Prüfung durch den Katastrophenschutz in den Bundesstaaten Oaxaca, Chiapas, Michoacán, Puebla und in Mexiko-Stadt dauere an. Mit einem Tsunami sei nicht zu rechnen, schrieb Puente auf Twitter. Innerhalb einer knappen Stunde wurden 59 Nachbeben registriert. Das schwerste hatte eine Stärke von 5.9.

Auch in der Hauptstadt Mexiko-Stadt war das Beben deutlich zu spüren. Nachdem die Sirene des Erdbebenwarnsystems ertönt war, verliessen zahlreiche Menschen die Gebäude und versammelten sich unter freiem Himmel. Fernsehbilder zeigten Tausende von Menschen auf den Strassen des Stadtzentrums, wo das chinesische Neujahrsfest gefeiert wurde. Helikopter kreisten über der Millionenmetropole, um allfällige Schäden zu orten.

Im September vergangenen Jahres war Mexiko von zwei schweren Erdbeben erschüttert worden. Dabei stürzten zahlreiche Häuser ein, Hunderte Menschen kamen ums Leben.

In Mexiko ereignen sich immer wieder heftige Beben. Die gesamte Westküste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der für seine seismische Aktivität bekannt ist. (sda/dpa/reu)

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