Filme und Serien
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Disney wird immer mächtiger – warum darunter vor allem Kinos und Zuschauer leiden

Mit dem Fox-Deal hat Disney die wohl grössten Medien-Übernahme der Geschichte abgeschlossen. Für Disney ist das super – für alle anderen eine überaus schlechte Nachricht.



Nun ist es offiziell: Nach über einem Jahr hat Disney die Übernahme grosser Teile von 21th Century Fox endgültig abgeschlossen. Damit wechselt nicht nur das Filmstudio 20th Century Fox zu Disney, sondern auch deren TV-Studios sowie nationale und internationale TV-Netzwerke. Nur das News-Netzwerk von Fox wandert nicht zu Disney.

In der Geschichte der Medienbranche ist es die wohl grösste Übernahme, die es je gegeben hat. Schon davor war Disney das grösste Filmstudio Hollywoods und einer der grössten Medienkonzerne der USA. Doch die mediale Abdeckung, welche Disney nun hat, ist fast schon erschreckend. Fast 40 Prozent des Marktanteils im Bereich Film hält Disney nun in den USA und Kanada. Warner Media auf Platz zwei bringt es mit etwas mehr als 16 Prozent nicht einmal auf die Hälfte.

Die Fans freut's – doch wie lange?

Für Anhänger der unzähligen Disney-Franchises hört sich diese Nachricht im ersten Moment grossartig an. Vor allem Marvel-Fans freuen sich, dass nun diverse Superheldenlizenzen wieder zurück an Disney und damit Marvel fallen. Marvel-Chef Kevin Feige hat dann auch schon angekündigt, dass die «X-Men» und die «Fantastischen Vier» früher oder später in das Marvel Cinematic Universe integriert werden. Das Superhelden-Universum, das 20th Century Fox aufgebaut hat, werde dabei völlig ignoriert.

Diese bekannten Filme und Serien gehören neu Disney

Doch auf den zweiten Blick bedeutet der Disney-Fox-Deal vor allem, dass man sich auf viele Veränderungen einstellen muss. Disney sieht sich selbst als Familienkonzern und da passen viele Franchises von Fox nicht ins Programm. Ob diese dann gestrichen, abgeändert oder unter dem Fox-Label weiterlaufen, ist im Moment noch nicht absehbar. Dass Disney allerdings versucht, lukrative Filme und Serien in ihr familienfreundliches Konzept zu pressen, hat bereits der Film «Deadpool» gezeigt.

Obwohl beide bisherigen Filme ab 18 Jahren sind, wurde kurz vor Weihnachten überraschend eine Spezialfassung herausgebracht, die ab zwölf Jahren freigegeben war. Dazu passt, dass Disney mitteilte, dass man «Deadpool» wohl als einzigen Charakter so übernehmen werde, wie ihn Fox geschaffen hat. Es hat ganz den Anschein, als wolle man Deadpool für einen Einsatz in den FSK-12-freundlichen Marvel-Filmen vorbereiten.

Es war einmal ein Deadpool

Die FSK-12-Fassung von «Deadpool 2» – verkauft als Weihnachtsedition mit zusätzlichen Szenen. Bild: 20th Century Fox

Dass Disney an Deadpool festhält, ist nur logisch, denn beide Filme haben richtig viel Geld eingespielt, und wohl kein Fan könnte sich jemand anderes als Ryan Reynolds in der Rolle des vorlauten Antihelden vorstellen. Dennoch wurde der nächste Film aus dem «Deadpool»-Universum, das Spin-Off «X-Force», kurz vor Drehbeginn gestoppt. Womöglich will man erst überprüfen, ob man den Film nicht doch für ein jüngeres Publikum umschreiben will.

Filmemacher und Kinobetreiber machen sich Sorgen

Für Kinobetreiber ist die neue Marktmacht von Disney eine Nachricht, die sie sicher nicht gerne hören. Disney hält mit «Star Wars», Marvel und seinen eigenen Märchenfilmen drei der lukrativsten Filmfranchises der Welt. Dementsprechend versucht der Mauskonzern den Kinobetreibern auch seine Bedingungen aufzuzwingen.

Bereits 2015 boykotierten mehrere hundert Kinos in Deutschland den Film «Avengers: Age of Ultron», weil Disney ab sofort 53 Prozent der Ticketpreise für sich beanspruchte. Über 50 Prozent der Einnahmen an Disney abführen zu müssen, ist für viele Kinos eine zu grosse, finanzielle Belastung. Immerhin müssen die Betreiber mit den restlichen 47 Prozent Unterhalts- sowie Personalkosten decken. Vor allem kleinere, ländliche Kinos, die nicht an grosse Ketten angeschlossen sind, haben dann das Nachsehen. Auf der anderen Seite gehören Disney-Streifen zu den meistbesuchten Filmen, was die Kinobetreiber in eine Zwickmühle bringt.

Alle Disney-Blockbuster, die 2019 erscheinen:

Für kleinere Filmemacher wiederum ist dies eine schlechte Nachricht, weil Disney auch diktieren kann, wie lange und oft ihre Filme in den Sälen gezeigt werden. Oftmals besetzen Blockbuster von Disney einen Grossteil der Säle über mehrere Wochen, sodass kleinere Produktionen kaum Chancen haben, länger als ein paar Tage gezeigt zu werden. Fairerweise muss man hier sagen, dass die Kinobetreiber Filme, die gut laufen, automatisch länger im Programm halten – egal von welchem Studio. Besser macht dies das Ganze nicht, denn so werden die disneyfreien Säle einfach von anderen Blockbustern besetzt.

Auch über die Kreativität äussern sich in Hollywood viele Filmemacher besorgt. Disney hat für den Fox-Deal fast 72 Milliarden Dollar ausgegeben. Dieses Geld muss wieder reingeholt werden – und sowas gelingt garantiert nicht mit filmischen Experimenten. Remakes, Buchverfilmungen und andere sichere Stoffe dürften daher die Regel bei Kinofilmen von Disney bleiben.

Noch mehr Serien und Filme werden von Netflix verschwinden

Ob Disney auch bei seinem kommenden Streaming-Dienst Disney+ auf sichere Werte setzt oder die Filmemacher experimentieren lässt, wie Netflix dies tut, muss sich zeigen. Sicher ist, dass Disney mit der Akquise von Fox mächtige Waffen im aufkommenden Streaming-Kampf gegen Netflix in die Hände bekommen hat. Netflix kämpft bereits jetzt mit Film- und Serienschwund, nachdem Disney alle Verträge aufgekündigt hat. In Zukunft dürfte sich dieses Problem für Netflix noch verstärken, denn es ist davon auszugehen, dass auch alle Titel von 20th Century Fox verschwinden werden. Dazu gehören zum Beispiel Serien wie «Family Guy» oder «How I Met Your Mother», die aktuell noch auf Netflix zu sehen sind.

Bei Disney+ werden diese Serien und Filme aber kaum alle zu sehen sein, denn der hauseigene Streaming-Dienst adressiert ganz klar Familien als User. Titel wie «Alien» oder «Predator» passen da nicht ins Programm. Da ist es natürlich praktisch für Disney, dass sie mit dem Deal auch Fox' Aktienanteil von 30 Prozent an Hulu bekommen haben. Hulu ist in den USA einer der drei grossen Streaming-Dienste und ein scharfer Konkurrent von Netflix.

Cast members, front row from left, Ann Dowd, O-T Fagbenle, Alexis Bledel, Samira Wiley, Elisabeth Moss and Joseph Fiennes, rear row from left, Executive Producer Bruce Miller, Director/Executive Producer Reed Morano, cast member Madeline Brewer, Executive Producer Warren Littlefield and cast members Yvonne Strahovski and Max Minghella attend

The Handmaid's Tale ist die bekannteste Serie von «Hulu». Bild: Vince Bucci/Invision/AP/Invision

Da Disney bereits selbst 30 Prozent an Hulu hält, hat der Mauskonzern ab sofort das Sagen. Gerüchten zufolge soll Disney sogar planen, die verbliebenen 40 Prozent zu übernehmen. Damit brächte der Konzern gleich zwei Streaming-Dienste gegen Netflix in Stellung.

Tausende entlassene Mitarbeiter

Wer aber immer am meisten unter solchen Übernahmen leidet, sind natürlich die Mitarbeiter. Von den 22'000 Mitarbeitern von Fox werden rund 15'000 zu Disney wechseln, während die restlichen 7000 bei der News-Sparte von Fox bleiben.

Fox News

Fox News wird nicht zu Disney gehören. Bild: Flickr/Johnny Silvercloud

Sicher sind deren Arbeitsplätze aber nicht, denn viele der Stellen sind nun doppelt besetzt. Beispielsweise gehört nun auch das Animationsstudio Blue Sky plötzlich Disney. Blue Sky gehört zu den ältesten 3D-Animationsstudios in Hollywood und hat Filme wie «Ice Age», «Rio» oder «Peanuts» hervorgebracht. Sicher alles Marken, an denen Disney grosses Interesse hat. Aber die Mitarbeiter? Disney besitzt mit Pixar und Disney Animations bereits zwei Animationsstudios mit entsprechenden Mitarbeitern.

Ice Age

Gehört jetzt ebenfalls Disney: «Ice Age 1-5». Bild: Blue Sky

Branchenblätter wie der «Hollywood Reporter» schätzen, dass durch die Übernahme etwa 4000 Stellen gestrichen werden. Pessimistischere Stimmen gehen sogar von bis zu 10'000 Personen aus, die im Laufe der nächsten Zeit ihren Job verlieren werden.

Gegenüber der «Vanity Fair» äusserten sich mehrere Angestellte von 20th Century Fox zum Deal. Demnach lebe die Belegschaft seit der Übernahmeankündigung im Dezember 2017 in ständiger Angst. Alle wüssten, was dies bedeute, doch informiert werde niemand.

«Wir müssen nicht gehen, weil wir kein Geld für die Firma oder einen schlechten Job gemacht haben. Wir müssen wegen purem Kapitalismus gehen.»

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42
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    Alle Leser-Kommentare
  • marty7 25.03.2019 11:41
    Highlight Highlight pls. do your research properly next time, beide "Deadpool" waren bspw. hierzulande und in Deutschland ab 16. Ein 18er-Rating hatte er nur in wenigen Ländern. Just sayin' ;)
    • Pascal Scherrer 25.03.2019 11:58
      Highlight Highlight Ja, es bezog sich auf das R-Rating, des US-Marktes, den Disney in erster Linie bedient. (Ja, ich weiss, eigentlich entspricht ein R-Rating auch nicht exakt FSK-18).
  • Lord Grizzly 25.03.2019 10:13
    Highlight Highlight Schade, schade...
  • Nik G. 25.03.2019 08:08
    Highlight Highlight Die Geschichte und Physik zeigt uns, dass wenn etwas zu Gross wird, es an seinem Eigengewicht zerstört wird. Disney wird ein paar Jahre der Marktleader sein, die Menschen werden irgendwann auf etwas anderes springen.
  • Kong 24.03.2019 21:04
    Highlight Highlight globale Stärkung weniger monopolistischer Akteure, da passt das Agieren von Disney gut. Bin als Kunde nicht nur erfreut.
  • Annapanther 24.03.2019 17:39
    Highlight Highlight Netflix kämpft mit Serienschrumpf? Netflix setzt selbst auf massenweise Eigenproduktionen, welche an Qualität leiden. Quantität ist ihr Rezept. Die Serien, welche sie produzieren bekommen vielleicht 2 -3 Staffeln, dann ist bereits Schluss. Ich kann nur hoffen, dass die abgesetzten Marvel Serien auf Netflix auf Hulu ein neues Zuhause finden können.
    • Pascal Scherrer 25.03.2019 11:52
      Highlight Highlight Netflix muss ja auch die ganzen fehlenden Titel kompensieren, die verschwinden, weil Disney, Warner und Co. ihre Filme und Serien abziehen. Da muss eben schnell viel produziert werden und dann leidet die Qualität.

      Disney bekommt alleine mit 20th Century Fox einen Film- und Serienkatalog von rund 10'000 Titel hinzu.

      Nicht zu vergessen die ganzen Klassiker, welche Netflix gar nicht hat, weil sie schlicht noch zu jung sind.

      https://www.watson.ch/!994505458
  • Menel 24.03.2019 12:57
    Highlight Highlight An der Stelle bringe ich immer wieder gerne diesen TED Talk:

    Play Icon
    • Statler 24.03.2019 15:56
      Highlight Highlight Stark!
    • NinjaGaiden 24.03.2019 20:09
      Highlight Highlight Habe es gerade gesehen. Sehr empfehlenswert Leute. Danke für den Tipp, Menel.
  • Count Goku 24.03.2019 11:36
    Highlight Highlight Jemand Cloud Atlas gelesen oder gesehen? Just sayin..
  • Weasel 24.03.2019 10:27
    Highlight Highlight Mimimimi
  • My Senf 24.03.2019 09:57
    Highlight Highlight Das fb des Films!

    Thought control auf der ganzen Bandbreite ob social media oder Multimedia alles in US Hand 🤔
  • Maurice RiséFrisé 24.03.2019 07:15
    Highlight Highlight Das ist so eine radikal moderne Info. Man könnte ja meinen, dass das gewaltig unbedeutend ist. Aber schau ich mir meine bildschirmzeit an, ist es das wohl nicht. Komische Welt.
  • Nicolas D 23.03.2019 22:43
    Highlight Highlight
    Play Icon
    Das war noch gutes zeug. ...
    • Vergugt 24.03.2019 10:42
      Highlight Highlight Realsatire.
      Benutzer Bild
  • Roland Strauss 23.03.2019 22:42
    Highlight Highlight Disney war in letzter Zeit ausgesprochen woke. Das ist schlecht fürs Geschäft. Star Wars haben sie schon ruiniert. Ich rechne mit weiteren Abstürzen.
  • Shin Kami 23.03.2019 22:42
    Highlight Highlight Für das MCU eine gute Nachricht, ansonsten eine Katastrophe...
  • dä dingsbums 23.03.2019 22:20
    Highlight Highlight Die Superheldenfilme, Starwars und so sind ja unterhaltsam, aber ins Kino gehen und dafür 20.- hinlegen? Ne, das schaue ich lieber im Free-TV oder auf Bluray.
    Im Kino schaue ich lieber Filme mit einer aussergewöhnlichen Geschichte und diese Filme gibt es schon lange fast nur noch in Arthouse Kinos zu sehen.
    Daran wird sich nicht viel ändern, auch wenn Disney viel Marktmacht hat.
    • Annapanther 24.03.2019 17:43
      Highlight Highlight Wenn du in Zürich wohnst, gibts die Arena Karte vom Arena Cinema, dann kostet ein Eintritt nur noch 13 Franken. Ich finde, die Karte lohnt sich sehr.
    • dä dingsbums 24.03.2019 20:25
      Highlight Highlight @Annapanther: Ins Arena geh ich sehr selten, weil die meisten Filme Deutsch synchronisiert sind.
    • Midnight 25.03.2019 08:31
      Highlight Highlight @dingsbums Ich bin im Vorstand eines Kinovereins, welcher eben die guten alten Filme wieder im Kino zeigt. Es ist jetzt schon unglaublich schwer, an die Filmlizenzen zu kommen. Viele sind zu teuer (z.B. Blade Runner) oder werden erst garnicht vergeben (z.B. sämtliche Werke von Kubrick).
      Je stärker die Marktmacht eines Studios desto schlimmer. Die sind so gierig, dass sie lieber ganz auf Einnahmen verzichten, anstatt weniger als die geforderten Einnahmen (welche man hierzulande nie und nimmer erreichen kann) zu verdienen.

      Scheint so ein übermässiges Kapitalismusding zu sein...
  • Todesstern 23.03.2019 22:05
    Highlight Highlight Ich glaube, die Qualität von Filmen und Serien wird noch viel weiter abnehmen wenn Walt Disney eine quasi Monopolstellung hat. 🤔
  • Kriss 23.03.2019 21:53
    Highlight Highlight Mich wundert immmer noch, dass die WTO diesen Handel zugelassen hat...
  • elsilvan 23.03.2019 21:33
    Highlight Highlight Ryan Reynolds/Deadpool wird übrigens von Disney 'übernommen', bei den F4 und X-Men gibts wohl wieder Reboots...
    • Findolfin 23.03.2019 23:31
      Highlight Highlight Steht ja im Text ...
  • Huginsky 23.03.2019 21:00
    Highlight Highlight Sellerie mit Vanillesauce...
    Benutzer Bildabspielen
  • MadPad 23.03.2019 20:57
    Highlight Highlight Wenn sie so weiter machen, werden immer weniger Leute Streaming Abos abschliessen und es kostenlos im Netz runter laden oder streamen.

    Sie lernen nichts aus den Fehler bei der Abschottung bzw. der Kopierschütze der Musik.

    Macht es offen und lasst den Kunden entscheiden bei wem er es beziehen will. Gute Inhalte brauchen keine Abschottung.
  • Alnothur 23.03.2019 20:52
    Highlight Highlight Vor bald hundert Jahren verbot die USA den Filmstudios, eigene Kinoketten zu betreiben. Mit dieser neuen Konstellation frage ich mich, wie es wohl in ein paar Jahren in der Streamingwelt aussehen wird.
  • Nicolas D 23.03.2019 20:42
    Highlight Highlight Die Firma gibt es seid dem Jahr 1923. ... ist nix neues. Ps. sucht mal die verbotenen Clips. ... ;-)
    • Nicolas D 23.03.2019 21:26
      Highlight Highlight
      Play Icon
      ....
  • Clife 23.03.2019 20:18
    Highlight Highlight Nayah also momentan muss man ehrlich sagen macht Disney nichts falsch. Wir wollen mal nicht den Teufel an die Wand malen und eine Katastrophe herbeibeschwören, schliesslich stimmt die Qualität der Filme (insbesondere der Pixar Filme), aber auch der übrigen Kategorien in meinen Augen. Solange dies so weiterbesteht können wir uns glücklich schätzen 🤷‍♂️
    • maddoxxx 23.03.2019 21:17
      Highlight Highlight Find ich so jetzt nich....
      Klar viele Filme sind toll

      Disney gefällt aber kein fsk 18 Film...
      Deadpool musste schon drunter leiden...
      Weitere werden bestimmt folgen, und das finde echt zum kotzen...

      Es wird nur noch auf einen bestimmten Einheitsbrei getrimmt

      Wo bleibt die Vielfalt?
      Gefühlt besteht das Kino nur noch aus superhelden Verfilmungen

      Nimm aktuell battle angel alita. Ein klasse Film, der den manga toll widerspiegelt... Glaub nich, das Disney da weiter macht, weil er mal wieder nich Familienfreundlich ist und kein marvel Held🤷‍♂️..
      Das nervt wirklich
    • dä dingsbums 23.03.2019 21:44
      Highlight Highlight Nayah, während Disneys Animationsfilme besser werden (Wreck it Ralph, Moana), werden Pixars Filme schlechter: Cars 3, Finding Dory
    • B. Bakker 23.03.2019 22:10
      Highlight Highlight Nayah, deine Sichtweise ist leider etwas zu kurz gegriffen. Für uns Zuschauer und Konsumenten, dies lehrt uns die Geschichte, haben solche quasi Monopole immer Nachteile.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DomKi 23.03.2019 20:11
    Highlight Highlight Ach, ich schaue weder fern noch gehe ich ins Kino. Lesen macht schlau.
    • dä dingsbums 23.03.2019 21:47
      Highlight Highlight Ja, aber Du musst noch ein bisschen mehr lesen.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 23.03.2019 20:05
    Highlight Highlight An American Nightmare ist das.
    Die Unausweichliche Konsequenz des Kapitalismus.
    Marktmacht und Monopol.
    • Hierundjetzt 23.03.2019 20:24
      Highlight Highlight Nö. Fehlender politischer Wille und Wettbewerbshüter mit Biss à la Weko (Schweiz) oder die wirklich starken der EU.

      Sowas könnte in Europa nicht passieren 😏
    • dommen 24.03.2019 14:05
      Highlight Highlight Die Amis haben es so gewollt und derartige kapitalistische Attribute zu einem Teil ihrer Selbstdefinition gemacht. Jetzt bekommen Sie, was Sie verdient haben.

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