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bild: philip buchen/watson

Ich bin für 1.99 Euro zum Ballermann geflogen – ein 24-Stunden-Report



Philip Buchen / watson.de

«Das ist doch ekelhaft.» Meine Mutter ist entsetzt, als ich ihr von meinem geplanten Ausflug erzähle. «1.99 Euro? Sowas kann doch nicht erlaubt sein – das ist viel zu billig.»

Viel zu billig, aber machbar: Vor einigen Wochen bot der Billigflieger Ryanair Flüge von Berlin nach Mallorca für 1.99 Euro an. Strömen wirklich auch Ende November deutsche Party-Touristen an den Ballermann? Und stören sich die Mallorca-Billigflieger nicht vielleicht sogar an den absurd günstigen Preisen? Stichwort Klimawandel?

Um diese Fragen zu beantworten, gibt es nur einen Weg: Auf nach Malle! Also wurden schnell Hin- und Rückflug für je 1.99 Euro gebucht – gerade mal 24 Stunden habe ich auf der Insel verbracht.

Das ist mein Bericht.

Dosenbier, Flachwitze, Abendessen um 18 Uhr – die Anreise

Um an Bord nicht aufzufallen, kaufe ich mir die «Bild». Ich bin bereit, ins Ballermann-Feeling einzutauchen – um dann am Gate festzustellen: Hier hängen nur ältere Spanier ab, die entweder nach Hause fliegen oder ein paar Tage aus dem kalten Alemania wegwollen. 

Keine Deutschen. Stirbt meine Ballermann-Reportage schon, bevor der Flieger abgehoben ist?

Ich packe frustriert die «Bild» ein, als ich Oliver von hinten laut lachen höre: «Ja, und dann trinken wir erstmal ein paar Bier!» Deutsche. In Schönefeld. Danke, Herrgott. Ich stürme auf die Gruppe zu. 

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«Du musst auf jeden Fall reinschreiben, dass wir pro Person für die ganzen Tage nur 44 Euro zahlen», will Alex mir in den Block diktieren. Zweieinhalb Stunden später landen wir im «17. Bundesland» – natürlich wird bei der Landung geklatscht. Wieder an Land dann das Wichtigste: Dosenbier. 

Die Verhandlungen mit den Taxifahrern scheitern (Enrico witzelt: «Ich dachte, man spricht Deutsch hier») – also nehmen wir den Bus, der mit fünf Euro schon mehr kostet als der eigentliche Flug.

Flachwitze, Gruppenselfie – der Busfahrer kann der Schullandheim-Romantik von uns Deutschen wenig abgewinnen.

Vier sind single ...

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Sonst sind nur Spanier im Bus – und die wirken beim Aussteigen ziemlich dankbar, gehen zu dürfen. Als die letzten Frauen aus dem Bus steigen, werden sie mit einem grölenden «Ciao, Chica» verabschiedet.

Am Acapulco-Hotel angekommen, stellt Beni klar:

«Du weisst aber schon, dass wir alle keine Assis sind, oder? Wir haben Jobs und machen das hier nur mal zum Spass.»

Es ist 18 Uhr. Drinnen drängen sich gerade Senioren um das Abend-Buffet. Im Bus haben wir noch kurz die Flugpreise diskutiert. Enrico: «Ja, ist schon heftig, nicht okay mit den Gehältern und so.» Alex geht dazwischen: «Ja, aber du würdest es wieder machen, oder?» Pause. Dann schallendes Gelächter – Enrico: «Ja, im Dezember dann!» Alex erinnert an die Fünf-Euro-Angebote im Januar – und alle sind zufrieden.

Einsame Tänzer und wirre Verschwörungen – hallo, Ballermann!

Es ist halb zehn. Ich stehe am Strand Platja de s'Arenal vorm dunklen Mittelmeer. Im Sommer feiern hier Tausende, jetzt bin ich alleine. Aber gut, ich bin ja mit den Jungs im Bierkönig verabredet. Da wird bestimmt was los sein.

Als ich auf der legendären Party-Meile Schinkenstrasse ankomme, merke ich:

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bild: philip buchen/watson

Nein. Hier ist nichts los.

An der Kreuzung zur Carrer de Llaüt blinkt mir vom Nachtclub «Schöne Mädchen» ein Neon-Playboy-Hase entgegen – die Tür steht weit offen. Doch man hört...

... nichts. 

Vor dem Bierkönig steht eine Frau im Wollmantel und Turnschuhen und ruft mir zu: «Lust auf ein bisschen Spass?» Die Saison-Arbeiterin friert ein wenig, ihre Kundschaft hat heute wohl wenig Lust. Oder ist in Deutschland.

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bild: philip buchen/watson

Ich überlege kurz, mit ihr zu diskutieren, was sie wohl unter Spass versteht. Und verschwinde dann doch lieber direkt in den Bierkönig.

Im Sommer steht hier die Kathedrale des gepflegten Schlager-Trashs: Tausende feiern Pop-Sternchen wie Mia Julia, Oli P. oder Schäfer Heinrich. Jetzt hocken vielleicht 40 Baumfällerhemd-Träger mit Pils-Krügen vor den letzten Spielminuten eines ziemlich durchschnittlichen Champions-League-Abends. 

Im «Event-Bereich» treffe ich die Jungs, die ich auf dem Berliner Rollfeld vor ein paar Stunden angequatscht habe. Sie gucken zwei Bierkönig-Animateuren beim müden Hüftkreisen zu. Die Berliner Party-Clique wirkt ernüchtert. Doch als «der Reporter» kommt, drehen sie nochmal auf. Beni: «Also, wir haben jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder wir fahren nach Palma, oder wir stellen uns hier richtig einen rein. Und wenn ich sage ‹richtig› – dann meine ich: Wir alle heute Abend noch oberkörperfrei auf der Bühne!»

Stimmung kommt auf, und zwar Zug um Zug.

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Beni ist in seinem Element, er holt uns ein Riesenglas «Explosivo» – eine perverse Abart von Rum-Cola, die genauso wirkt, wie sie klingt. Explosiv halt. bild: Philip buchen/watson

Dann wird die «Frauenlage» im «Bierkönig» erörtert: Die Reisegruppe einigt sich darauf, dass die einzige «Vernünftige» im Laden eine kleine braunhaarige Frau mit facettenreichem Dekolleté-Tattoo sei. Die weiss allerdings nichts von ihrem «Glück».

Aber erstmal wird gebechert. Und wie. Die Gläser sind kaum halb geleert, schon schleppt einer der Jungs die nächste Runde an. Nach zwei Stunden schwankt Dominik schon bedrohlich, während Beni mittlerweile die Bühne gestürmt hat – um mit einer ergrauten Endfünfzigerin zu tanzen.  

Dann ertönt der Schlager «Kölsche Jung» und auch ich baue die letzte Hemmschwelle ab. Ralph aus Münster ist mit einem anderen Billigflieger für zwei Euro angereist und erklärt mir stolz, dass er in diesem Jahr leider nicht so oft auf Mallorca gewesen sei. 

«Nur viermal! Das ist ja nix! Letztes Mal war ich elfmal hier!»

Ralph grinst zufrieden.

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Ralph mit seinen Freundinnen Hanna (links) und Maren (rechts). bild: philip buchen/watson

«Wird's dir nicht irgendwann langweilig? Ist doch immer dasselbe?» – «NEIN!», brüllt Ralph über die Boxen hinweg. «Das sind doch Super-Preise hier, die Hotels haben Spitzenqualität – hier ist immer Action.» Ralph würde zwar auch manchmal woanders hinfahren, aber bei diesen Preisen müsse man einfach zuschlagen. Auch im November.

Kleines Stimmungsbild: 

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: philip buchen/watson

Und Oliver meint: «Ja, das war mir schon klar, dass hier nicht viel los sein würde. Aber hey, ich hatte eh Urlaub. Warum soll ich denn in Berlin bleiben?» – «Und woanders hin?», frage ich vorsichtig. «Mal was Neues sehen?» Enrico schüttelt den Kopf. 

Dann lieber nochmal mit den Jungs in den Bierkönig.

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Enrico und Oliver diskutieren Frauen, Beni geht währenddessen steil. bild: philip buchen/watson

Die Gespräche drehen sich immer um dasselbe: Heute müsse man noch ordentlich steil gehen. Und natürlich Sex. Nur mit wem? Das bleibt offen: Auf der Tanzfläche dreht eine Frau einsam ihre Kreise.

Und Nena singt:

«Gib mir die Hand, ich bau' dir ein Schloss aus Sand. Irgendwie, irgendwo, irgendwann ...»

Dann bekommen wir Besuch: Die Mutter der einsamen Tänzerin kommt an den Tisch und fordert uns auf, mit ihrer Tochter zu schunkeln. Doch niemand ist bereit, mitzuschunkeln.

Die Antworten an diesem Abend sind einfach: Die da oben in der Regierung lügen, aber die AfD ist auch scheisse – und der Klimawandel? Der sei eh nicht aufzuhalten. Da könne man auch für 1.99 Euro für ein paar Tage auf der Schinkenstrasse abtauchen.

Zeit für eine kleine Erinnerung: 

Von Berlin nach Palma und zurück verbraucht laut der Klimaschutzorganisation atmosfair jeder von uns im Bierkönig 620 Kilo CO2 – ein Drittel des jährlich empfohlenen CO2-Verbrauchs. Ein Ryanair-Flugbegleiter schafft mit Zuschlägen laut Verdi vielleicht 1800 Euro brutto, dazu kommen Provisionen aus dem Bordverkauf. Die Mallorquiner protestieren seit Jahren gegen die explodierenden Wohnkosten und die Vermüllung durch den Partytourismus auf der Insel.

Die Jungs zeigen mir mittlerweile Videos von den Hotelzimmern, in denen sie heute schlafen werden. Alex: «Mit zwei Balkonen – Wahnsinn, oder? Ja, sag mal: Wahnsinn, oder?»

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bild: philip buchen/watson

Alles dreht sich – und ich beschliesse, ins Hotel zu fahren. Vor dem Bierkönig hat die Saison-Dame ihren Stammplatz geräumt, auch die Dealer sind schon im Bett.

Am Strassenrand wecke ich einen eingepennten Taxifahrer, der mich ins Hotel fährt. Die Berliner Party-Jungs haben mir versprochen, dass wir uns am Tag nach dem Bierkönig nochmal treffen. Bis morgen und süsse Träume, Schinkenstrasse ...

Einsam am Ballermann – der Tag danach

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Die Nacht im Bierkönig hat Spuren hinterlassen. bild: philip buchen/watson

Ich schreibe den Jungs, frage, wann sie sich heute treffen wollen. Keine Antwort. 

Na gut. Ich fahre trotzdem schon mal an den Ballermann und entdecke eine Geisterstadt: Leere Strassen, geschlossene Läden – ein Rentner grüsst freundlich, während sein Hund vor einem geschlossenen Striplokal einen Haufen macht.

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bild: philip buchen/watson

Also weiter vorbei am verrammelten Megapark. Ums «Dos Pins» von «Dschungelcamp»-Siegerin und Pornostar Melanie Müller hat man einen Zaun gebaut, auch bei Tim Mälzers Bude sind die Stühle hochgestellt. Wo Dieter Bohlen dann wohl Mittagstisch macht?

Eine Stunde vergeht, keine Nachricht von den Jungs. Zurück zum Bierkönig – Täter kehren ja bekanntlich immer zum Tatort zurück. Zur Mittagszeit ist die Elite dort bereits versammelt: Knapp 30 Mallorca-Deutsche und eine Handvoll Partytouristen sitzen schweigsam an den Biertischen.

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Vor dem «Schöne Mädchen» liegt Erbrochenes. Die einzige Spur eines wilden Abends auf der Schinkenstrasse.

Ich hole mir beim Grillkönig eine «Currywurst un' Bier – gracias» und trotte zum Strand. Meine dritte Runde durch S'Arenal. Die Dealer am Deutschen Kiosk (heisst wirklich so) lassen mich mittlerweile wortlos passieren. So schnell wird man am Ballermann also zum Einheimischen.

19 Grad, strahlend blauer Himmel. Das Meer schwappt vor sich hin, keine Antwort von Alex aus Berlin. Ich fläze mich als Einziger in Badehose am Strand, zwei ältere Polen machen zehn Sonnenstühle entfernt von mir Gymnastik-Übungen. 

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bild: philip buchen/watson

Ich beschliesse, blöd zu sein, und laufe ins Wasser. Es ist eiskalt! Schnatternd und fluchend flüchte ich aus der Brandung – jetzt rächt es sich, ein viel zu kleines Badehandtuch eingepackt zu haben. Um warm zu bleiben, hüpfe ich am Strand auf und ab. Und lutsche präventiv Hustenbonbons. Ich erinnere mich an die Worte des Taxifahrers: «Nur alte bekloppte Deutsche gehen jetzt noch ins Meer.» 

«Du bist Deutscher?» Moussa strahlt mich an. «Acht Euro – sehr gut.»

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bild: philip buchen/watson

Moussa wuchtet ein paar Dutzend «Roy Bon»-Sonnenbrillen auf die Bank neben mich. Aha. Verstehe. Dass ich schon eine Sonnenbrille habe, juckt ihn nicht.

«You need more.» Ich lehne ab. Wir schauen aufs Meer. Er springt vom Deutschen ins Englische, ins Französische. Moussa ist vor einem Jahr aus dem Senegal nach Spanien gekommen – wie genau, will er mir nicht sagen. Sein erster Winter am Ballermann. Die Deutschen seien im Sommer super gewesen, alle sehr zufrieden mit den Sonnenbrillen. Und auch sehr freundlich.

Moussa hat Frau und Sohn im Senegal gelassen, er will so schnell wie möglich zurück.

«Also, kaufen? Zwei?» Nope. Wenn Moussa Glück hat, wird er heute vielleicht fünf «Roy Bons» los. Pro Brille darf er zwei Euro behalten. Moussa stapft weiter, immer den leeren Strand entlang. Irgendwo wird bestimmt ein Deutscher ohne Sonnenbrille hocken.

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Auch Moussas Kollege vor dem Klohäuschen wird heute nicht viel reissen. bild: philip buchen/watson

Von den Berlinern habe ich noch immer nichts gehört. Was denen wohl passiert ist? Eine Entscheidung muss her. Ich gehe auf ein letztes Bier in den König. Dort nicken mir die Bierkönige immerhin schon zu.

Ratschlag eines Stammgasts:

«Bleib doch einfach hier. Scheiss auf deinen Chef, hier hast du alles, was du brauchst.»

Ein Schweizer Junggesellenabschied hat sich Shirts des Party-Tempels geholt. Es ist 15 Uhr. Der kleinste Eidgenosse schwankt schon bedrohlich.

Hin- und Rückflug für weniger als einen Döner, ein billiges Hotel, dazu noch ein paar Zwanziger für Bier. So sieht für Alex und seine Freunde ein guter Urlaub aus. Lange schlafen, abends mit denselben Leuten dieselben Lieder abfeiern, dasselbe Bier trinken, natürlich alles auf Deutsch. 

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Im Sommer gehört das Strandlokal «Ballermann 6» zu den Hotspots der deutschen Party-Szene. Heute nicht. bild: philip buchen/watson

Ich dachte, ich würde auf der Insel der Wilden landen. Stattdessen bin ich auf der Insel der Genügsamen gelandet.

In S'Arenal will man nicht viel – aber das, was man bekommt, eben so günstig und gut deutsch wie möglich. Der Rest ist egal.

Ich kippe mir den letzten Rest Malle-Pils rein und nehme den Bus zum Flughafen. Die nasse Badehose trocknet unter meiner Jeans. 

Um 20 Uhr landen wir in Berlin-Schönefeld – natürlich wird geklatscht. Als die Stewardess die Tür aufschiebt, zieht ein eisiger Wind durch die Maschine. «Scheisse, ist das kalt», flucht eine junge Frau drei Reihen hinter mir.

Und zu ihrem Freund: «Lass im Januar wieder nach Mallorca.»

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