Fussball
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Thuns Torhueter Guillaume Faivre, links, im Duell mit Zuerichs Blaz Kramer im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Zuerich, am Samstag, 2. November 2019, in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

FCZ-Stürmer Kramer vor Thun-Goalie Faivre. Bild: KEYSTONE

Der Modus ist nicht das grösste Problem der Super League

Wieder einmal diskutiert der Schweizer Fussball über eine Modusänderung. Aktuell im Fokus: Eine Aufstockung der Super League von zehn auf zwölf Teams. Der Schweizer Klubfussball kämpft in einer sich verändernden Welt um die Aufmerksamkeit der Zuschauer.



Am Wochenende beginnt die Rückrunde der Super League. Weiss das jemand? Der Skisport dominiert, mit dem grandiosen Lauberhorn-Triumph von Beat Feuz, dem verblüffenden Schweizer Slalom-Team und Kitzbühel, das vor der Türe steht. Es wird frisch sein, wenn am Samstag um 19 Uhr der FC Zürich im zugigen Letzigrund auf den FC Luzern trifft.

Die Zuschauer werden auch mit einem neuen Modus schlottern, sogar noch öfter, weil es ab der übernächsten Saison 2021/22 neu 38 statt 36 Runden geben könnte. Der Modus, dessen Vor- und Nachteile nun abgewogen werden, wird in Schottland praktiziert. Zwölf Teams spielen je drei Mal gegeneinander. Danach wird die Liga halbiert, die oberen und die unteren sechs Mannschaften spielen noch einmal gegeneinander.

Ein Opfer der Globalisierung

Im Extremfall spielt ein Team gegen Basel und YB nur ein Mal zuhause, vielleicht an einem kalten Mittwochabend, dafür aber zwei Mal gegen Xamax, Lugano oder Thun. Da jammert der Finanzchef des betroffenen Klubs und der Vorwurf einer Wettbewerbsverzerrung wird laut zu hören sein, denn irgendein Klub, dessen Funktionäre und dessen Anhänger werden sich immer betrogen fühlen.

Doch der Schweizer Klubfussball hat ein ganz anderes Problem als die möglicherweise ungleiche Anzahl an attraktiven Heimspielen. Dass die Welt zum Dorf geworden ist, betrifft nicht nur Kleiderverkäufer. Viele Läden schliessen ihre Lokale, weil online oder im Ausland eingekauft wird. Auf den Fussball übertragen bedeutet die Globalisierung: Die Fans sehen, dass es anderswo aufregender ist als zuhause. Und entscheiden sich dafür.

Le joueur de Lugano Filip Holender, gauche, lutte pour le ballon contre deux joueurs de Servette Vincent Sasso, centre, Christopher Routis, droite, lors de la rencontre de football de Super League entre le Servette FC et le FC Lugano, ce jeudi 26 septembre 2019 au stade de Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Sechs von sieben Plätzen blieben leer, als Lugano im Herbst bei Servette spielte. Bild: KEYSTONE

Die grosse Fussballwelt ist nur einen Knopfdruck entfernt

In der Deutschschweiz interessieren den Grossteil der Fussballfans in erster Linie die deutsche Bundesliga mit ihren vielen Schweizer Nationalspielern, die englische Premier League und die Champions League. Der 19-jährige Erling Braut Haaland, der bei seinem Einstand für den BVB gleich drei Tore schoss, fasziniert weit über die Grenzen. So wie Cristiano Ronaldo, egal ob er nun bei Real Madrid oder Juventus Turin spielt. Und dass Liverpool nach 30 Jahren des ewigen Wartens nun mit hoch attraktivem Fussball wieder Meister wird, bewegt. Alles ist abrufbar.

Jedermanns Zeitbudget ist beschränkt, man kann nicht endlos Fussball schauen (auch wenn das viele gerne würden). Also entscheidet man sich am Ende für das Premiumprodukt. Das Resultat davon sieht man landauf, landab auf jedem Fussballplatz. Wenn Kinder «tschutten», dann seltener als früher im Trikot des regionalen Super-League-Klubs, sondern oft in Messis Barça-Trikot, Ronaldos Juve-Trikot oder im gelb-schwarzen Dortmund-Outfit.

Qualität ist gesunken

In den Stadien stimmt der Zuspruch noch. Der Zuschauerschnitt liegt in der Super League konstant bei über 11'000 Fans. Das sind fast doppelt so viele Zuschauer wie noch vor 20 Jahren, als die vielen neuen Stadien erst Projekte waren. Und es sind sehr viel mehr als etwa in Österreich (6500 Zuschauer im Schnitt), das betreffend Bevölkerungszahl und fussballerischer Klasse vergleichbar ist.

Die Schweizer Klubs machen also vieles richtig. Das zeigt sich auch in den Resultaten der Nationalmannschaft, die sich in der erweiterten Weltspitze etabliert hat. Die Super League als Ausbildungsliga ist eine Realität.

Nun aber ist der Status gefährdet. Schonungslos zeigt ein Blick in die UEFA-Fünfjahreswertung einen Substanzverlust der Super League. Die Schweizer Klubs sind nicht mehr so gut wie auch schon und es wird schwieriger für sie, die Champions League zu erreichen. Die Schere zu den grossen Ligen geht weiter auf. Talente suchen noch schneller den Weg dorthin: zur sportlichen Herausforderung, zu höheren Gehältern.

Wappenküsser mal hier, mal dort

Ob Albian Ajeti glücklich ist auf der Bank von West Ham United? Der vormalige Torschützenkönig der Super League kommt auf acht Teileinsätze und insgesamt nur 126 Einsatzminuten, ein Tor schoss er keines und West Ham holte in diesen acht Spielen nur zwei Punkte. Für die EM 2020 kann Ajeti so eigentlich kein Thema sein. Wäre er beim FC Basel geblieben, hätte er 15, 20 oder 25 Tore erzielt und sich so fürs Nationalteam aufgedrängt.

Ajetis Wechsel steht sinnbildlich für ein anderes grosses Problem der Super League: die fehlende Treue. Spieler, die über zehn Jahre bei einem Klub sind, wie die Goalies Marco Wölfli und Dave Zibung oder wie die Mittelfeldspieler Marco Schönbächler und Dennis Hediger, gibt es immer weniger. Im Schnitt ist ein Super-League-Spieler zwei Jahre im Kader seines Klubs, dann zieht er weiter. Wie soll sich ein Fan da noch mit der Mannschaft identifizieren können? Während er selber stolz ein Leben lang die gleichen Farben anbetet, küsst der von ihm eben noch als Held verehrte womöglich schon nächste Woche das Wappen des Erzrivalen.

Anfangs mag es ja noch aufregend sein, nach jeder Transferperiode davon zu träumen, dass sein Klub soeben ein neues Juwel entdeckt hat. Wenn sich aber von zehn Juwelen aus aller Welt sieben als Flops erweisen und drei einfach genügen und mehr nicht, dann verliert der stete Umbruch schnell seinen Reiz. Kaum kennt man einen Spieler, ist er auch schon wieder weg. Das Bosman-Urteil, das die Grenzen für Fussballer öffnete, ist Fluch und Segen zugleich.

Entscheid in zwei Monaten

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, in der der Schweizer Fussball gegen ausländische Klubs und eine Vielzahl anderer Freizeit-Aktivitäten um die Gunst der Zuschauer buhlen muss. Beim FC St.Gallen beispielsweise hat Präsident Matthias Hüppi entschieden, dass der Klub in der Vorbereitung im Sommer durch die Region tingelt. «Espen on tour» nennt sich das, mal wird am Bodensee trainiert, mal im Toggenburg, mal im Rheintal. Die Fans kommen in Scharen und schätzen diese Nähe. Genau wie Buben und Mädchen, die vor einem Super-League-Spiel Hand in Hand mit den Akteuren ins Stadion laufen dürfen, vom Klub angefixt werden.

Matthias Hueppi, Praesident FC St. Gallen, links, und Ancillo Caneppa, Praesident FC Zuerich, rechts, dem Testspiel zwischen dem FC Zuerich und dem FC St. Gallen am Samstag, den 30. Juni 2018 auf dem Sportplatz Schuetzenwiese in Rueti.(KEYSTONE/Christian Merz)

Präsidenten im tenue légère: Matthias Hüppi (FC St.Gallen) und Ancillo Canepa (FC Zürich). Bild: KEYSTONE

Ob ein neuer Modus diese grossen Probleme des Schweizer Klubfussballs lösen wird? Ob dadurch das Interesse angekurbelt werden kann? Ob die Qualität wieder gesteigert werden kann? Darüber wird nun angestrengt nachgedacht. Mitte März wird an einer ausserordentlichen Generalversammlung der Swiss Football League entschieden, ob die Liga von zehn auf zwölf Teams aufgestockt werden soll.

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81Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Braveheart 22.01.2020 09:46
    Highlight Highlight Ich glaube auch nicht, dass eine Modusänderung etwas ändert und vor allem eine Aufstockung ist meiner Meinung nach eher kontraproduktiv.
    Aber vielleicht bin ich da einfach zu einfach gestrickt: ich freue mich immer noch mehr über ein reingestolpertes Tor meines NLA-Klubs auf einem Acker als über einen Fallrückzieher ins "Chrüzli" irgendeines gehypten Superstars auf einem perfekten Rasen in der Champions League.
    Ich hätte gerne wenn gute Spieler für immer bei "meinem" Klub bleiben, aber ich identifiziere mich mit dem Klub und nicht mit einzelnen Spieler. Sollen diese weitherziehen, ich bleibe.
  • Bulwark 21.01.2020 22:23
    Highlight Highlight Spieler, die über zehn Jahre bei einem Klub sind, wie die Goalies Marco Wölfli und Dave Zibung oder wie die Mittelfeldspieler Marco Schönbächler... Ich glaube dass all die aifgezählten Spieler selten die Möglichkeit erhielten ins Ausland zu wechseln (Zibung zu inkonstant, Schönbächler zu Verletzungsanfällig) nur bei Wölfli steht Treue über allem, obwohl auch da das "Richtige" Angebot gefehlt haben dürfte 🧐
  • Helios 21.01.2020 20:06
    Highlight Highlight Dass die Supi League in der Fünfjahreswertung schwankt, hat mit der Dynamik dieser Regelung zu tun und scheint zu einem gewissen Grad unausweichlich.

    Damit eine kleine Liga sich vorne halten kann, braucht es 3-4 Teams die sich international behaupten können.

    Zufall gepaart mit inkonstanter Leistung, kann sonst zu Instabilität und raschen Änderungen im Ranking führen, da die Punkte durch die Anzahl Teams geteilt werden.

    Technisch gesehen, ist das Ranking ein moving average über 5 Jahre. Unsere Liga scheint mit zwei einigermassen guten Teams über diesen Zeitraum schlichtzu instabil zu sein.

  • Lord_ICO 21.01.2020 19:58
    Highlight Highlight Sorry aber auch schon in den 90ern waren Spieler die 10+ Jahre in einem Club blieben eine eher seltene Sache. Sobald ein Angebot aus einer besseren Liga oder von einem besseren Club kam, waren auch damals die Spieler schneller weg als man schauen konnte. Aber ja das ist sicher ein Problem der Super League und nicht von kleinen Ligen allgemein.
    • Yes. 21.01.2020 21:55
      Highlight Highlight Nur das heute in den grossen Ligen dank TV Verträgen stark überproportional mehr Geld vorhanden ist; der 16. der Premier League kann schnell schnell den Top Stürmer des finanzstärksten Super League Clubs kaufen, bei einer vielleicht 10% Wahrscheinlichkeit dass der sich durchsetzt.
  • Knut Knallmann 21.01.2020 19:45
    Highlight Highlight „Am Wochenende beginnt die Rückrunde der Super League. Weiss das jemand?„ Spätestens wenn die „Fans“ wieder im Zug die Notbremse ziehen und den gesamten Verkehr lahmlegen, werden sich die Leute erinnern...
  • Töfflifahrer 21.01.2020 18:43
    Highlight Highlight Mich würde noch interessieren wie viele frühere Fussball Seher im TV haben nach der Privatisierung ein entsprechendes Abo gekauft? Und wenn man dann schon ein Fussball Abo hat, schaut man dann nicht eher DFB oder sonstige Ligen statt die Einheimische?
  • The Emperor 21.01.2020 18:43
    Highlight Highlight Ich finde für die negative Entwicklung des Schweizer Fussballs ist zu einem grossen Teil die Beliebigkeit des Personals verantwortlich. 3 oder mehr Trainer pro Club und Saison sind keine Seltenheit mehr, in jeder Wechselperiode werden 10 zweitklassige ausländische Spieler durch ebensolche ersetzt. Ich vermisse eine gewisse Konstanz, das schlägt sich auch im Niveau wieder. Spieler, die schon nur etwa 3 Jahre bei einem Verein spielen und aus der Region kommen werden m.E. immer seltener. Natürlich betrifft diese Entwicklung den gesamten Fussball, in der Schweiz empfinde ich es aber extremer.
  • Mladjo86 21.01.2020 18:36
    Highlight Highlight Wie wärs mit einer Alpenliga, zusammen mit Österreich?!
  • Ziasper 21.01.2020 17:51
    Highlight Highlight Wer schaut denn heutzutage noch Champions League? Eh nur noch die Chinesen und die Araber.
    • Staedy 22.01.2020 08:07
      Highlight Highlight Das wurde auch schon zig mal diskutiert. Aber wen interessiert denn der Wolfsberger AK gegen Servette oder Austria Wien gegen Lugano?
  • Pümpernüssler 21.01.2020 17:50
    Highlight Highlight Liverpool wird Meister? 😅 Mutige Aussage bei der Historie.
    • Mia_san_mia 21.01.2020 22:08
      Highlight Highlight Bei der Historie als ehemaliger Rekordmeister? 🤦‍♂️
    • Pümpernüssler 21.01.2020 23:16
      Highlight Highlight Bei der Historie von Unfähigkeit, einen sehr grossen Vorsprung in einen Meistertitel umzumünzen. Der Stevie Slip, die letzte Saison mit Suarez, um mal zwei aktuelle Beispiele zu nennen. Die Saison dauert noch lange. Die Verletzungshexe und es kann sehr schnell gehen.
  • Nelson Muntz 21.01.2020 17:45
    Highlight Highlight ganz ehrlich schaue ich lieber dem FC Wil bei bescheidener Qualität zu als dass ich den grossen zuschaue wie sie mit Geld klotzen. Der Sport ist ehrlicher, die Spieler sympathischer und das Bier und die Wurst besser.

    Die CL Abende waren früher Pflichttermine für mich. In den letzten 5 Jahren habe ich kaum mehr 20 Spiele geschaut im total. Immer die gleichen paar, Ajax war die positive Überraschung letztes Jahr.
  • Ohniznachtisbett 21.01.2020 17:38
    Highlight Highlight Das Problem sind nicht nur "untreue" Spieler, sondern auch dass es kaum noch Typen gibt. Kein Urs Fischer, kein Fredy Chassot, nicht mal ein Marco Streller. Alles weichgespült. "Klar, 1-4 dihei, da chömmer nöd zfride sii, mer müend analysiere. Es het zwei drüü gueti ahsätz gha, da müemer druf ufboue..." Aufs Maul! Vielleicht wäre der Unterhaltungswert höher würden die Spieler mal wieder ins Dörfli, statt in den PR-Kurs.
    • greeZH 21.01.2020 18:13
      Highlight Highlight "Typen" wie Ramos sind dann aber au nicht recht oder?
    • JoeyOnewood 21.01.2020 20:06
      Highlight Highlight Also Basel hat Tauli Xhaka, mehr Typ geht nicht.
    • Ohniznachtisbett 22.01.2020 07:45
      Highlight Highlight Von mir wirst du nichts gegen Ramos hören. Mit "Typen" meine ich aber nicht Spieler, die insbesondere durch (über)harte Spielweise auffallen, sondern Führungsqualitäten auf und neben dem Platz, Charakterköpfe die auch mal das Kind beim Namen nennen und dadurch als Identifikationsfiguren wirken. Ist eng mit der Vereinstreue verbunden.
  • jaähä 21.01.2020 17:32
    Highlight Highlight Warum den dieser komische Modus? Ich kann mit einer Änderung leben, wenn die Fairness garantiert wird, also Ligaaufteilung nach jeweils 22 spielen, ohne Punktehalbierung. Die Ursache für zu wenig Spannung liegt aber nicht im Modus, sonder in der finanziellen Ungleichheit der vereine. Ein system indem zb jedes Team der an den Champions league einnahmen eines Clubs mitverdient würde ich begrüssen.
  • jazzzzz 21.01.2020 17:29
    Highlight Highlight ich habe eine Idee, denkt ihr das wäre für Puristen und TV-Fans ok?
    - die Schweiz sucht 2-5 Länder in ähnlicher Situation (AT,NL, BEL, DK, CZ)
    - im Frühjahr spielt jedes Land eine Ländermeisterschaft: 10 Teams, 18 Spiele, wer die meisten Punkte holt ist Meister
    - Im Herbst gibt es 1-2 europäische Ligen: z.B. der 1.&2. jedes Landes spielen in Liga1, 3.&4. in Liga2, wer nicht in europäisch spielt, kann sich für die nächste Landesmeisterschaft qualifizieren.

    Vorteile:
    - die CH-Meisterschaft bleibt traditionell
    - es gibt 2 Pokale pro Saison :-)
    - mehr Abwechslung und neue Rivalitäten
    • YoZeF 21.01.2020 17:31
      Highlight Highlight Niemert wett das
    • Pana 21.01.2020 18:24
      Highlight Highlight Wenn schon international, dann z.B. eine 18er Liga zusammen mit Österreich.
    • neutrino 21.01.2020 19:46
      Highlight Highlight FC Lugano gegen Odense BK wird gefühlte 100 Zuschauer anlocken...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jan Ulrich 21.01.2020 17:23
    Highlight Highlight Ich liebe den Fussball. Das grösste Problem ost es die vielen Sonntags spiele. Ich trinke gerne einige Bierchen mit meinen Freunden. Doch an einem Sonntag hab ich dazu meistens keine Lust. Ich denke der Zuschauer schwund hat sehr viel mit den Anspielzeiten (Tage) zu tun. Grubdsätzlich begrüsse ich eine 12er Liga. Aber es sollte wie früher wieder eine Auf-Abstieg Runde geben. So bleibt die Saison für jeden bis zum schluss spannend.
    • Harry Schlender 21.01.2020 21:22
      Highlight Highlight der familienvater mit seinen kindern bevorzugt aber sehr wahrscheinlich die spiele am sonntag nachmittag.
    • Mia_san_mia 21.01.2020 22:10
      Highlight Highlight @Harry: Wieso sollte Samstag ein Problem für den Familienater mit Kindern sein?
    • Jan Ulrich 21.01.2020 22:31
      Highlight Highlight Es darf durchaus auch am Samstag um 17:00 oder 18:00 stattfinden.
      Macht es auch für Gästefans interessanter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nick Tamer 21.01.2020 17:20
    Highlight Highlight In Deutschland sind Spiele im Mittelfeld der zweiten oder dritten Liga besser besucht als bei uns Spitzenspiele. Ich denke einerseits sind’s in der Schweiz zu viele Erfolgsfans, die bei nur mittlerer Leistung zuhause bleiben. Andererseits sehe ich auch in den Berichterstattungen über die so „gefährlichen“ Fans einen Grund für die ausbleibenden Besucher.
    Anders kann ich mir halbleere Stadien bei bspw. Cupfinals nicht erklären...
    • maylander 21.01.2020 17:34
      Highlight Highlight Einige Klubs müssen unbedingt die Fans unter Kontrolle bringen. Neben den unnötigen Ausschreitungen müssen die wie pissende Hunde überall ihr Revier mit Kleber markieren. Dazu noch der andauernde Singsang in den Stadien. Völlig losgelöst vom Geschehen auf dem Rasen und all zu oft nur Selbstbeweihräucherung der Ultras.
    • Ferd Blu 21.01.2020 17:44
      Highlight Highlight Die Fanmoral ist extrem beschissen hier in der Schweiz und die massive Verzerrte Fokussierung über „gefährlichen Fans„ lässt unser grösseres Potenzial bezüglich Zuschauerzahlen eindämmen. Sorry die allermeiten CH Fans hier sind einfach nur riesige Gloryhunter und Bandwagon Fans, kein Wunder das sogar Zürcher Vereine Schwierigkeiten haben, Erfolgreich zu sein trotz top Standort. Es ist halt schwer bis unmöglich, solche Menschen ohne das man Seelenlos Millionen für Erfolg ausgibt abzuholen. Es sind halt wie P$G Fans.
    • Nelson Muntz 21.01.2020 17:47
      Highlight Highlight Der Schnitt pro Einwohner ist bei uns höher als in Deutschland.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hessmex 21.01.2020 17:13
    Highlight Highlight Warum nicht die Meisterschaft mit Playoffs abschliessen?
    In Mexiko funktioniert das seit vielen Jahren bestens und bringt noch einmal richtig Spannung rein!
    • maylander 21.01.2020 17:30
      Highlight Highlight Gute Idee eine 12er Liga. Eine Hin und Rückrunde. Gibt 22 Spiele Die besten 8 spielen dann die Meisterplayoffs, die letzten vier die Playouts. Bei best of 4 gibt es dann im schlimmsten fall 15 Spiele. Macht dann 37 Spiele für die Finalisten und den Barregaeteilnehmer.
    • Pana 21.01.2020 18:30
      Highlight Highlight 100%. Einfach eine Saison lang als Experiment durchziehen. Wenn es Sch.. ist, dann schafft man es halt wieder ab. Im Eishockey fand man das anfänglich sicherlich auch absurd ;)

      PS: Würde es jedoch zuerst mit Best-of-3 Serien machen. Best-of-5 wäre für Fussball-Fans wohl zu radikal.
    • maxi 21.01.2020 18:50
      Highlight Highlight playoffs sind absolut unsinnig. Meister soll die beste mannschaft werden nicht die glücklichste...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Score 21.01.2020 16:59
    Highlight Highlight 2/2 ... als Prämie dadurch als alle anderen als Budget zu Verfügung hatten (on top zu den "Normalen" Einnahmen). Das war nicht nur in der Schweiz ein Problem, auch in anderen Vergleichbaren Länder. Jetzt wo die direkte Quali weg ist, sieht man, dass Basel plötzlich nicht mehr Konkurrenzlos ist. Die Liga ist wieder spannend. Dies wird Mittelfristig positiv sein für den Schweizer Fussball und wird dafür sorgen das wir in Zukunft auch in der 5-Jahrestabelle wieder besser klassiert sein werden. Hoffentlich einfach nicht mehr so gut wie in der Vergangenheit, das ist schlecht für die Liga...
  • Score 21.01.2020 16:53
    Highlight Highlight 1/2 Es ist das beste was dem CH Fussball passieren konnte, dass man in der 5-Jahreswertung keine Rolle mehr spielt. Es ist nun die Chance für die Liga zu gesunden. Basel hat die Liga kaputt gemacht. Klar das tönt jetzt bös und ist nicht so gemeint. Es war natürlich nicht die Schuld des FCB's sondern der Wahlkampagne von Platini, welcher, um gewählt zu werden, den kleineren Ländern versprach dass die Clubs sich einfacher für die CL qualifizieren können. Und das hat er umgesetzt. Das war dann fast ein Selbstläufer, Basel wurde Meister, war direkt für die CL qualifiziert, kassierte mehr
  • DerRaucher 21.01.2020 16:53
    Highlight Highlight Ich habe in den 00er Jahren die Super League genossen. Irgendwann verlor sie für mich einfach an Attraktivität. Stadien kaum gefüllt, ewiges monotones dauersingerei das selten Spielbezogen ist, dauermeister Basel (ja jetzt gerade nicht mehr), keine Identifikationsfiguren mehr weil sie eben schnell ins Ausland gehen. Selbst Klassiker wie Basel-FCZ oder GC-FCZ werden mittlerweile völlig emotionslos über die Bühne gebracht oder füllen die Stadien nicht mehr. Auch ich bin einer der mittlerweile jedes WE die BuLi anstatt die SL an hat wenn ich denn Fußball schaue.
  • Dong 21.01.2020 16:50
    Highlight Highlight Die Nati-A hat wie die meisten obersten Ligen genau EIN Problem, und das ist die Gefahr, dass immer die gleichen Meister werden. Insofern nur wünschenswert, dass sich die Distanz zum PayTV vergrössert, das ist gut für alle.
  • Bongalicius 21.01.2020 16:49
    Highlight Highlight Sport ist heutzutage allgemein zu jeder Zeit an jedem Ort verfügbar und meiner Ansicht nach liegt ein Overkill vor.

    Ich als Konsument habe zeitweise die Auswahl an jedem Wochentag ein Fussballspiel zu sehen, +20 Rennwochenenden der Formel 1 zu sehen, das gleiche bei der Moto GP, Eishockey von September bis Juni, Radrennen übers ganze Jahr, US Sport der immer mehr nach Europa überschwappt und noch viel, viel mehr.

    Ein Durchblicken ist da nicht möglich und das Gefühl, dass ein Spiel oder Rennen noch etwas besonderes darstellt ist auch verflogen.
    • Adam Smith 21.01.2020 21:50
      Highlight Highlight Der einzige Sport der es meiner Meinung nach noch schafft ein besonderes Spektakel zu sein sind Schwergewichtskämpfe im Boxen. Sie sind selten und momentan gibt es ein paar sehr ausgeglichene Kämpfer an der Spitze. Da macht es immer Freude, wenn ein neuer Kampf angekündigt ist. Zumindest mir.
  • Lümmel 21.01.2020 16:43
    Highlight Highlight "Das zeigt sich auch in den Resultaten der Nationalmannschaft, die sich in der erweiterten Weltspitze etabliert hat."

    Ganz schön viiiiiiel erweitert. 🤣
    • McStem 21.01.2020 17:17
      Highlight Highlight -Letztmals 2010 ausserhalb der Weltrangliste-Top-20.
      -Von 5 möglichen Endrunden (exkl. EM20) nahm man an 4 möglichen teil.
      -In diesen 4 stiess die Schweiz 3 mal ins 1/8-Finale vor (Top 16)
      -Die FIFA listet aktuell 210 Verbände.

      Ist die Schweiz in der Breite Weltklasse? - Nein.
      Kann die Schweiz jede Nation schlagen?- An ein guten Tag grundsätzlich schon.

      Fazit -> erweiterte Weltspitze trifft es ganz gut.
    • Lümmel 21.01.2020 18:12
      Highlight Highlight Ist halt Ansichtssache. Für mich gehören jene Teams in die "erweiterte Weltspitze" welche auch mal über den Viertelfinal kommen und gegen die kleinen Fussballnationen in der Regel suverän auftreten.
    • maxi 21.01.2020 19:13
      Highlight Highlight Wenn die Schweiz jeden schlagen kann, wieso scheitert man dann immer an durchschnittsteams? Villeicht, aber nur Villeicht ist die Weltrangliste der Fifa kein absolut korrekter indikator...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bratansauce 21.01.2020 16:42
    Highlight Highlight Die Globalisierung ist tatsächlich ein Problem. Und wenn Cristiano Ronaldo verzapt, Juventus - notabene Serienmeister - brauche dringend Verstärkung, um kompetitiv zu sein, könnte ich kotzen. Ein Affront gegen jeden Italo-Trottel, der sein verdientes Geld für Serie A-Spiele ausgibt.
    Für mich gilt: Ein Sieg meines YB gegen den FCB muss immer bedeutsamer bleiben als ein Überraschungscoup in der CL gegen Juve. Da scheiss ich echt drauf.
    Und ganz generell: Am Ende des Tages ist es ja nur Fussball. Es gibt andere Menschen, die wegen der Globalisierung unten durch müssen - nicht fussballerisch.
    • Jamaisgamay 21.01.2020 16:52
      Highlight Highlight Das mit YB-FCB sehe ich logischerweise umgekehrt. Ein ❤️ kriegst du trotzdem.
  • OfficerFuzzyface 21.01.2020 16:25
    Highlight Highlight Ich bin kein Fan dieser Schwarzmalerei. Ob schottisches Modell, Sudden Death oder Coiffeur; man kann den Modus ändern wie man will, die Leute gehen ins Stadion. Warum? Aus dem gleichen Grund, wie man jederzeit die neusten Alben von Kanye West und Co streamen kann und doch an ein live Konzert der lokalen Mundartband geht: Ich geh ins Stadion um Fussball mit Freunden zu erleben, ein Bier zu trinken und mich über eine verpasste Torchance zu enervieren. Ich in dabei. Das Erlebnis kann mir CR7 mit seinem perfekten Hochglanzfussball nicht bieten...
    • maylander 21.01.2020 16:44
      Highlight Highlight Die TV Gelder sind leider eine wichtige Einnahmequelle. Und hier ist die Konkurrenz der CL und ausländischen Ligen der NLA weit voraus.
      In Sachen Stadionerlebnis ist in der Schweiz das Eishockey zur Zeit besser positioniert.
      Grundsätzlich muss man mehr machen um im und um das Stadion ein gutes Erlebnis zu bieten. Dank der kurzen Wege in der Schweiz ist es ja auch Problemlos möglich Auswärtsspiele zu besuchen.
    • Score 21.01.2020 17:00
      Highlight Highlight Super Vergleich mit der Musik. Trifft den Nagel auf den Kopf!
    • satyros 21.01.2020 19:34
      Highlight Highlight "In Sachen Stadionerlebnis ist in der Schweiz das Eishockey zur Zeit besser positioniert." Im Schnitt gehen 11'000 Leute an Fussballspiele. Im Randsport gibt's meines Wissens nur zwei Hallen, in denen überhaupt so viele Platz haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 21.01.2020 16:22
    Highlight Highlight Vom neuen Modus halte ich nicht viel. Schon jetzt müssen wir ja froh sein, dass wir 10 Mannschaften zusammenkriegen, die sich an die Vorgaben der Liga halten können. Gerade für den VAR, auch wenn es bei uns nur eine "Light-Version" wurde, mussten die Vereine auch Geld investieren. Ich weiss auch nicht was die Leute daran stört, je 4 mal gegen den gleichen Gegner zu spielen, ist ja nicht so als ob die Spiele immer mit dem gleichen Resultat enden. Nach der Winterpause kann es nach Abgängen auch immer wieder anders aussehen, auch wenn mir das selber auch nicht so schmeckt.
    • Tooto 21.01.2020 18:35
      Highlight Highlight Ich will jetzt überhaupt nicht einen Eishockey VS. fussball Vergleich machen, sondern nur meine persönliche Erfahrung zu diesem Thema.
      Ich war früher oft im Eishockey-Stadion und war immer up to date. Jedoch verlor ich in den letzten paar Jahren das Interesse, weil man gefühlt alle 2-3 Wochen gegen die gleichen Gegner spielt.
      Das wünsche ich mit im Fussball nicht. Ein Derby soll ein Derby bleiben wie es ist. 1x Daheim, 1x Auswärts <3
    • TanookiStormtrooper 21.01.2020 19:58
      Highlight Highlight Bei uns ist sowieso alles schnell mal ein Derby und wenn nicht dann ist es "ein Klassiker". Die Fussballerische Qualität wird auch nicht besser, die 2 Mannschaften, die dann dazukommen sind einfach Punktelieferanten für Basel und YB und ich prophezeie die Liga wird dadurch noch eine Ecke langweiliger.
    • tr3 21.01.2020 21:07
      Highlight Highlight Ich habe noch nie gesehen, dass jemand ein anderes Spiel als FCB-FCZ als Klassiker bezeichnet. Das „Berner Derby“ hingegen ist tatsächlich arg konstruiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonqi 21.01.2020 16:22
    Highlight Highlight Wäre Schönbi nicht ständig verletzt, so hätte man ihn schon lange nicht mehr in der SL spielen sehen...
    Leider spricht nicht vieles für den Verbleib eines Spielers in der SL...
  • Wasmanvonhieraussehenkann 21.01.2020 16:00
    Highlight Highlight Klar kann ich mir vor dem TV Liverpool, Barca und Bayern ansehen.
    Bin ich im Stadion und sehe einen Super League Match erwarte ich auch gar nicht die gleiche spielerische Klasse. Dafür treffe ich Freunde, bin mitten drin. Das „Erlebnis“ kann man so nicht vergleichen.

    Aber 4x pro Saison gegen denselben Gegner zu spielen ist echt zu viel.
    Darum wäre ein neuer Modus aus Fan-Sicht wünschenswert
    • mrgoku 21.01.2020 16:57
      Highlight Highlight naja würde auch viel mehr ins stadion wenn ich nicht solche summen zahlen müsste für miserablen fussball
  • CuJo 21.01.2020 15:59
    Highlight Highlight Dann kann man ja zweimal Hin- und Rückspiele spielen (22 + 10 Spiele) und kommt dann auf 32 Spiele, sehe das Problem nicht. WIESO muss es im Fussball immer mehr Spiele geben ? Es ist doch bereits jetzt viel zu viel !
  • maylander 21.01.2020 15:55
    Highlight Highlight Mit den grossen Ligen müssten Zweiwegeverträge ausgehandelt werden. Dann können die jungen Talente in der Schweiz spielen anstatt im Ausland die Bank zu drücken.
  • Ferd Blu 21.01.2020 15:47
    Highlight Highlight Diese Modusänderung ist nur eine Scheinlösung die nichts bringen wird. Wie Ralf schon meinte, ein Kleinklub könnte Gefahr laufen weniger Heimspiele gegen Grossvereine zu spielen. Ausserdem glaube ich mittlerweile das wir hier in der CH nicht die ganz grossen Talente herausbringen können, da wir in einem "Dilemma" stecken. Geht ein Talent aus der CH zu früh in die Grossligen, verottet es und wird nie sein Potenzial ausschöpfen, bleibt es aber in der Heimischen Liga für ein paar Jahre, wird er nur marginal besser, von der Qualität her wirds nur für Mittelfeldverein in Top 5 reichen.
    • Ferd Blu 21.01.2020 16:20
      Highlight Highlight Was ich mit letzterem meine ist, das ein Spieler der länger in der RSL bleibt sich eigentlich nur wenig verbessern kann wegen des eher tiefen Niveaus der Liga. Falls man Eurocup spielt so fällt das weniger ins Gewicht da man eh nur 6 mal spielt. Ich glaube der Schweizer Fussball kann sich kaum noch gross verbessern aufgrund dieser Tatsache.
    • Score 21.01.2020 17:03
      Highlight Highlight Das spielt doch alles gar nicht so eine Rolle. Die Qualität ist und war eh nie super in unserer Liga. Und ganz ehrlich, es geht vor allem um eines, um Spannung. Tiki Taka hat man kaum mal gesehen in der Schweiz. Und Ausnahmekönner wie Chimenez, Nunez oder Chikhaui blieben immer Einzelfälle. Was aber wirklich geil ist, ist wenn es spannend ist. Auf dem Feld und in der Tabelle. Das ist in kleineren Liegen viel wichtiger als etwas mehr Qualität. Denn an die Qualität der grossen kommt man eh nie...
  • lomit 21.01.2020 15:34
    Highlight Highlight Ich bin für den bestehenden Modus.
    Aber mit mehr Professionalität im Verwaltungsrat.
    Änlich Uefa Trainer Lizenz
    • maylander 21.01.2020 16:15
      Highlight Highlight Das wäre aber sehr schlecht für den Unterhaltungswert der Liga.
    • lomit 21.01.2020 19:30
      Highlight Highlight Unterhaltung Ja 😁
      Aber wie mit diversen Vereinen
      In den letzten Jahren umgegangen wurde... GC nur mal so als beispiel.
      I'm Eiskockey finde ich das in denn letzten Jahren viel besser gearbeitet wurde als im Fussball.

      Was ein gute Führung ausmacht sieht man bei St. Gallen

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