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Spirituosen-Fusion in Italien

Campari schluckt Averna

Hochzeit in Italiens traditionsreicher Spirituosenindustrie: Davide Campari kauft das sizilianische Unternehmen Fratelli Averna. Dieses wird in der Übernahmevereinbarung mit 104 Millionen Euro bewertet, wie der Campari-Produzent am Dienstag mitteilte.

Zur Averna-Gruppe gehört neben dem bekannten gleichnamigen Kräuterlikör auch der Magenbitter Braulio und Grappa Frattina. Damit steigt der Campari-Konzern, der vor allem für seinen rotfarbigen Aperitif berühmt ist, nun auch ins hochprozentige Grappa-Geschäft ein.

Das Unternehmen will mit Akquisitionen seine internationale Präsenz stärken. Auf dem Einkaufszettel von Firmenchef Bob Kunze-Concewitz stehen vor allem kleine, aber wachstumsstarke Marken in attraktiven Vertriebsmärkten. Dort will er auch für seine eigenen Marken Aperol, Cinzano und Frangelico neue Käufer finden.

Auch der britische Weltmarktführer Diageo will sein Geschäft ausbauen. Für 1,9 Milliarden Dollar greift der Hersteller von Johnnie-Walker-Whisky, Smirnoff-Wodka und Baileys-Likör nach der Mehrheit beim indischen Branchenprimus United Spirits. Der Konzern, der bereits 28,8 Prozent an United Spirits hält und das Management kontrolliert, will weitere 26 Prozent übernehmen. (sda)



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