Russland
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Russische Soldaten bei einer Militärparade in Syrien. Bild: EPA/EPA

Russlands verheimlichte Tote

Russland feiert seinen Einsatz gegen den IS - und zeichnet das Bild eines sauberen Krieges in Syrien. Offiziell wurden dort einige Dutzend Soldaten getötet. Doch womöglich waren es viel mehr.

13.12.17, 20:54 14.12.17, 09:30

Christina Hebel, Moskau

Ein Artikel von

Wenig Zeit? Am Textende gibt's eine Zusammenfassung.

Aleksandr Naruschew sucht nach Worten. Der Priester, ein kleiner Mann mit langem braunen Bart, überlegt lange, bis er antwortet. Heikel ist das Thema. Es geht um Konstantin Sadoroschnyj, Kampfname «Moskal».

Der junge Mann sei oft zu ihm in die vor zwei Jahren erbaute Kirche des Heiligen Hiob gekommen, die an einer mehrspurigen Strasse im Westen Moskaus liegt - bei jedem seiner Heimaturlaube, zuletzt im Januar. Damals nahm Naruschew dem 22-Jährigen die Beichte ab. «Er war mehr als ein Bekannter für mich, ich war sein geistlicher Vater», sagt er. Sadoroschnyj wuchs bei seiner Mutter auf, einer gläubigen Frau, wie der Priester sagt. Sie war es, die ihn anrief: «Konstantin ist tot.»

Die Hiob-Kirche in Moskau. shutterstock

Am 14. Februar 2017 hielt Naruschew für Sadoroschnyj die Totenmesse ab, nur wenige versammelten sich um den Zinksarg. Priester Naruschew postete später im russischen Facebook VKontakte in Erinnerung an Sadoroschnyj ein Lied:

Das Lied ist beliebt in «Wagners privater Sicherheitsfirma», einer Privatarmee, benannt nach ihrem Chef Dmitrij Utkin, einem Ex-Oberstleutnant des russischen Militärs, Kampfname «Wagner».

Sadoroschnyj, das zeigen Einträge in sozialen Netzwerken, war einer der Kämpfer der «Wagner»-Truppe - einer Armee, die es offiziell nicht gibt. Er war in Syrien im Einsatz - und schaffte es nicht mehr heil zurück in die Heimat. Wie mindestens 100 bis 200 seiner Kampfgefährten, schätzt Ruslan Lewijew von der Aktivisten-Gruppe Conflict Intelligence Team. Er beruft sich auf öffentlich zugängliche Quellen im Internet und auf Aussagen von Kameraden der «Wagner»-Kämpfer, die namentlich bekannt sind, und Familienangehörigen. Viele lehnen es ab, öffentlich zu sprechen, sie müssen Geheimhaltungsklauseln unterschreiben, im Gegenzug erhalten sie Tausende von Euro Entschädigung. Sadoroschnyj und seine Kameraden tauchen in keiner Statistik auf.

Eine offizielle und eine inoffizielle Armee

Seit Russland Ende September 2015 in den Syrienkonflikt eingriff, versuchen die russische Staatsmacht und Staatsmedien das Bild eines «sauberen Krieges» mit wenigen gefallenen Soldaten zu zeichnen. Zu tief sitzt das Trauma des Afghanistan-Krieges in den Achtzigerjahren, als die Russen zusehen mussten, wie Tausende Särge mit russischen Soldaten in die Heimat zurückkamen.

Das Verteidigungsministerium hat bisher lediglich den Tod von 41 Soldaten eingeräumt. Verlässliche Zahlen gibt es nicht, da die Armee diese als Staatsgeheimnis betrachtet.

Russische Stützpunkte in Syrien. spiegel online

Bis heute gibt es auch keine Angaben darüber, wie viele Soldaten Russland überhaupt nach Syrien schickte. 4400 bis 7000 Mann wurden genannt, die auf dem Marinestützpunkt Tartus und der Basis Hmeimim gedient haben sollen.

Präsident Wladimir Putin hatte am Montag bei seinem Besuch auf der Luftwaffenbasis Hmeimim in der syrischen Provinz Latakia den Abzug eines «grossen Teils» des russischen Militärs verkündet. «Die Heimat erwartet Sie, Freunde», rief er den Militärs zu. «Sie kehren als Sieger zurück.» Wie viele Soldaten jedoch tatsächlich nach Hause kommen, ist ebenfalls unklar. Mal heisst es in den Medien 30 bis 50 Prozent des Militärs («Wedomosti»), mal zwei Drittel des Armee-Kontingents und der Militärtechnik («RBK»). Russland wird auch weiterhin in Syrien bleiben müssen, ohne diese Unterstützung wird sich Machthaber Baschar al-Assad nicht halten können.

Putin inszeniert sich jedoch als Friedensstifter, im März stehen Präsidentschaftswahlen an. Dabei bombardierte das russische Militär im Kampf gegen Assads Gegner auch Wohngegenden etwa in Aleppo. Hunderte Zivilisten starben - das rücksichtslose Vorgehen wurde immer wieder international kritisiert, auch von der Bundesregierung.

Wladimir Putin in Syrien. Bild: EPA/SPUTNIK POOL

Das russische Staatsfernsehen zeigte Bilder von Soldaten, die in Iwanowo im Nordosten Moskaus und Machatschkala in Dagestan landeten. Sie wurden mit Orden und Musik empfangen. Der Syrien-Einsatz wird in Russland als grosser Sieg gefeiert: Wir haben die Terrororganisation «Islamischer Staat», kurz IS, besiegt, lautet die Botschaft. Mit «Aufgabe brillant erfüllt» überschreibt die Kreml-nahe Zeitung «Iswestija» ihren Artikel zum Syrien-Einsatz, das Regierungsblatt «Rossija Gaseta» titelt «Nach Hause - mit Sieg».

An vorderster Front

Die «Wagner»-Söldner werden nicht erwähnt. Dabei kämpften diese Männer meist an vorderster Front in Syrien, etwa in Palmyra, erst dann seien Assads Truppen gekommen, erzählt Aktivist Lewijew. «Sie mussten als Erstes reingehen, Positionen erobern und halten.» Hochriskant sei das gewesen.

Erstmals hatten regierungskritische russische Medien über die Söldner vor mehr als zwei Jahren berichtet. Diese kämpften damals im Donbass. Auch Sadoroschnyj sei vorher in der Ostukraine im Einsatz gewesen, berichtet Priester Naruschew. Etwa 1200 Euro bis 2000 Euro im Monat bekommen die Kämpfer, sagt Lewijew, je nach Erfahrung, plus hohe Prämien bei Kampferfolgen. Bevor sie in den Einsatz geschickt wurden, seien sie im südrussischen Krasnodar auf einer Basis trainiert worden.

In Syrien seien 500 bis 1000 «Wagner»-Soldaten gleichzeitig im Einsatz gewesen, so Lewijew. Sie seien im Rotationssystem eingesetzt worden, nach zwei, drei Monaten kurz in den Heimaturlaub geschickt worden. Die Petersburger Onlineseite Fontanka, die mehrmals über die «Wagner»-Armee berichtete, spricht von rund 3000 Söldnern, die in Syrien kämpften. Finanziert wird die Truppe offenbar vom Oligarchen Jewgenij Prigoschin, der «Putins Koch» genannt wird, weil er Putin und seine Staatsgäste in seinen Restaurants bediente. Prigoschins Firma Ewro Polis soll laut Fontanka Öl- und Gasförderrechte von einer staatlichen syrischen Ölfirma erhalten haben. Erobern und vor IS-Kämpfern schützen sollten die Öl- und Gasvorkommen die «Wagner»-Truppe. Offiziell kommentieren will das niemand, dabei veröffentlichte die Nachrichtenagentur AP nun auch Vertragsdokumente.

Die russische Regierung leugnet die Existenz der russischen Privatarmee bis heute. Das russische Strafgesetzbuch verbietet den Einsatz von Söldnern im Ausland. Im Kreml heisst es, wenn es freiwillige Kämpfer in Syrien gebe, dann hätten sie nichts mit dem Verteidigungsministerium zu tun.

Orden im Kreml

Dmitrij Utkin (r.), Kampfname "Wagner", mit Putin und anderen Kämpfern.  spiegel online

Im Internet kursiert allerdings ein Foto, das den Kommandeur der «Wagner»-Gruppe, Utkin, im Kreml zeigen soll. Aufgenommen wurde das Bild demnach am 9. Dezember 2016, am «Tag der Helden des Vaterlandes», als Putin Soldaten Orden verlieh.

Was Sadoroschnyj in Syrien genau gemacht hat, will Priester Naruschew nicht sagen, «Beichtgeheimnis», sagt er. «Er hat dort etwas bewacht, was und wo genau, weiss ich nicht.» Es sei schwer für ihn dort gewesen. Der Junge habe nichts Illegales gemacht, betont der Geistliche gleich mehrmals. Privatarmeen gebe es auch woanders, etwa in den USA. «Konstantin hat für sein Land, für Russland, gekämpft. Daran ist doch nichts Falsches.»

Zusammengefasst: Der Syrien-Einsatz wird in Russland als grosser Sieg gefeiert. Offiziell wurden dort nur 41 russische Soldaten bei der Operation seit Ende September 2015 getötet. Doch es sind wohl weitaus mehr Gefallene: In Syrien ist auch «Wagners private Sicherheitsfirma», eine Privatarmee, im Einsatz. Die Söldner kämpften an vorderster Front. Bis zu 1000 Mann sollen gleichzeitig im Einsatz gewesen sein. Die Truppe soll von einem Putin nahen Oligarchen unterhalten werden.

Mitarbeit: Tatiana Sutkovaya

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • PaLve! 14.12.2017 19:17
    Highlight Diese verlogene, menschenverachtende Ignoranz in den Kommentaren mancher Artikel ist zum erbrechen.
    Beachtet doch mal etwas wenn ihr einen Kommentar beschreibt: Wenn in einem Artikel Russland oder die USA kritisiert wird, bei Watson ist Ersteres häufiger der Fall, dann haben Kommentare wie: ''Mimimimimimi XY machen dies genau so, immer werden nur YX dafür kritisiert!!''' NICHTS verloren. Ist das beschriebene Sch**sse, bleibt es Sch**sse. Egal wer es tat.
    4 4 Melden
  • Shlomo 14.12.2017 08:48
    Highlight Schön wie die Aluhut- / Russlandfan-Fraktion wieder in die Tasten haut.
    16 10 Melden
    • PaLve! 14.12.2017 19:05
      Highlight Hast du ein Problem mit meinem Aluhut????! Haben dich die Linksfaschistischen Chemtrails getroffen oder die sogenannte ''Sonne'' und dir dein Hirn zu einem kulturmaxistischen gemacht??
      In Russland ist alles perfekt!! Dort kann man als einzigen Ort in der Welt noch ein moralisches Leben Leben und dafür ins Paradis kommen, nicht so wie du!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      6 11 Melden
  • Watcher 14.12.2017 08:21
    Highlight Böse Russen
    8 16 Melden
  • rodolofo 14.12.2017 07:14
    Highlight Das einzig Positive an der Russischen Kriegspropaganda:
    Sie ist so abgrundtief schlecht und verlogen, dass es beinahe wieder gut ist!
    Wir müssen gar nicht mehr unsere Zeit damit verschwenden, irgendwelche Russischen Fake-News zu lesen und zu überprüfen!
    Alles erstunken und erlogen!
    Vielmehr können wir die Russischen Meldungen so verstehen, dass vermutlich das Gegenteil vom Gesagten richtig ist!
    Und achten wir doch mal auf Putin's Körpersprache!
    Was sagt uns dieses beinahe eingefrorene "Poker Face" aus dem kalten Osten?
    Und was sagen uns seine ausweichend herumsuchenden Äuglein? ...
    21 20 Melden
    • PaLve! 14.12.2017 19:09
      Highlight Und da diese Propaganda von so vielen Menschen so geglaubt wird, wird sie wohl nicht ganz so schlecht sein... Wie nahe an der Wahrheit weiss ich beim besten Wille nicht
      5 7 Melden
    • rodolofo 14.12.2017 19:31
      Highlight Wenn viele Leute sich verwirren und reinlegen lassen, ist das leider kein Beweis für die Richtigkeit solcher Desinformationen und Verwirrungen!
      Das beweist höchstens, dass sehr viele Leute sehr gutgläubig und naiv sind.
      Ich selber bin auch allzu gutgläubig und naiv.
      Das möchte ich mir aber nicht zum Vorwurf machen.
      6 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 14.12.2017 06:06
    Highlight Kriege sind immer sauber - in der Propaganda der Krigstreiber.
    37 0 Melden
  • Spooky 13.12.2017 23:33
    Highlight Ihr könntet genau so gut sagen: Der Schweiz verheimlichte Tote.
    12 31 Melden
    • rodolofo 14.12.2017 07:18
      Highlight Nur die nicht beim Einwohneramt Registrierten.
      Aber solche gibt es praktisch nicht, und die werden auch nicht verheimlicht, sondern sind "Schwarz-Aufenthalter".
      12 5 Melden
    • PaLve! 14.12.2017 19:10
      Highlight Ändert nichts daran, dass das im Artikel beschriebene nicht so das Gelbe vom Ei ist.
      4 2 Melden
  • stamm 13.12.2017 23:21
    Highlight Ist bei allen Grossmächten so. Weiss eigentlich jeder, und ist wahrscheindlich auch nicht grundlos so. Und wer hat den IS aufgebaut? Und dann ``die Bundesregierung kritisiert``, die Bundesregierung kritisiert, aber sich mal gegen die UNO zu stellen, haben sie Muffensausen. Wegen der US Regierung haben wir Krieg, und wegen nichts anderem! Und fangt mir jetzt nicht mit Trump an! Das war etwas vorher schon so!
    28 20 Melden
  • Radiochopf 13.12.2017 22:14
    Highlight Sensation.. hat es noch nicht gegeben werden die Naiven sagen.. wer die Doku über ehemalige Afrikanische Kindersoldaten gesehen hat, die vom FBI ausgebildet wurden um im Irak für Blackwater zu kämpfen, der weiss das die USA bereits einen Schritt weiter sind... private Militär tauchen in keiner Statistik auf wenn es Tote gibt.. schlimm ist natürlich beides, egal ob von Russen oder der USA..:
    75 55 Melden
    • Stop Zensur 14.12.2017 00:40
      Highlight Danke das du es einmal mehr bewiesen hast: Bei Russland Artikel kommen immer sofort die Whataboutisten aus dem Keller gesprungen!
      37 13 Melden
    • Hierundjetzt 14.12.2017 00:48
      Highlight Du Radio... nein 😕

      Das FBI ist eine Polizeibehörde wie unser Fedpol. Nix militärische Auslandseinsätze

      Blackwater braucht keine unerfahrene 14 jährige, die gefährden nur die eigene Sicherheit. (Hättest Du nur die RS gemacht😒)

      Das sind wenn schon kampferprobte Engländer, Deutsche, Südafrikaner, Kolumbier oder Tschetschenen aber ganz bestimmt keine Waisenkinder aus Nigeria 🤦🏼‍♂️

      Bitte sei doch ein wenig sorgfältiger in der Argumentation.
      35 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.12.2017 05:10
      Highlight Das FBI? Kenne diese Dok nicht. Können Sie verlinken?
      21 6 Melden
    • rodolofo 14.12.2017 07:27
      Highlight Ich habe mich auch lange gegen die Erkenntnisse eines Radio Chopf gesträubt!
      Aber je mehr Hintergrund-Informationen ich bekomme, desto mehr reift in mir die Erkenntnis, dass Russland und China nur das kopieren, was der "Westen" vormacht, weil sie glauben, dieses ausbeuterische Streben nach materiellem Wohlstand und das Tragen von teuren Markenartikeln seien das A und O eines gelungenen Lebens!
      So hat sich der Materialismus der Kommunisten zu einem gewöhnlichen Materialismus von "Neuen Konsumenten" weiterentwickelt.
      Auch eine Art von "Weltgemeinschaft", mit der Betonung auf "gemein"...
      14 14 Melden
    • x4253 14.12.2017 07:31
      Highlight Den Link zu dieser Dok hätte ich auch gerne, oder zumindest den Namen.
      12 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.12.2017 18:15
      Highlight gibt es sie nun diese Dok?
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.12.2017 22:23
      Highlight Ja, klingt als ob es stimmen könnte. Nicht.
      2 0 Melden
  • fluh 13.12.2017 22:07
    Highlight was mich wundert: macht watson gratis bei anti russland propaganda mit (mit den wölfen heulen) oder gibts da kohle aus amerika, deutschland? umd ist den redakteuren dies bewusst oder wird da nicht viel hinterfragt?
    64 103 Melden
    • Murky 13.12.2017 22:49
      Highlight Oder geht es wohl einfach um Journalismus? Wo man Hintergründe aufarbeitet? Stellen sie sich vor, das ist die Aufgabe der Medien. Die Amis brillieren gerade nicht mit solchen Söldnergeschichten (Blackwater wurde ja auch breit aufgearbeitet in den Medien), da kanns auch mal Russland sein.
      74 22 Melden
    • Knarzz 13.12.2017 22:55
      Highlight @fluh: Liest du eigentlich ganz watson, oder klickst du nur auf die "Anti-Russland"-Beiträge, um dann in den Kommentaren zu motzen?

      Auf watson war eben erst ein Artikel, der sich auch mit den USA und deren falschen Angaben über die Todeszahl im Irak im Kampf gegen den IS beschäftigt. Also sozusagen das Gegenstück zu diesem Artikel:

      https://www.watson.ch/!754731421

      Und falls dir das noch zu wenig ist:

      https://www.watson.ch/!156707279 https://www.watson.ch/!626338005 https://www.watson.ch/!680078377

      Das ist ja wohl kaum Pro-USA.
      63 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.12.2017 23:14
      Highlight Christina Hebel halt.
      Unvergessen ihr journalistisches Meisterwerk, als Sie in Polen eine putinfeindliche Pommesbude ausfindig gemacht hat. :))

      https://propagandaschau.wordpress.com/2015/01/03/spiegel-journalistin-entdeckt-putinfeindliche-pommesbude-in-polen/
      13 22 Melden
    • Sapien 13.12.2017 23:59
      Highlight Es wird genauso über andere Länder kritisch und schlecht berichtet, aber wieso sollte man nicht auch über Russland so berichten können? Man sollte aufhören ständig wenn etwas falsch läuft, mit dem Finger auf Andere zu zeigen. Das achso „Heilige“ Russland hat mehr Dreck am Stecken, als Sie offensichtlich einsehen möchten...
      33 5 Melden
    • Shlomo 14.12.2017 08:45
      Highlight Ououou Informant war mal wieder auf der Aluhut-Seite
      15 9 Melden
  • The Destiny 13.12.2017 21:44
    Highlight Alles nur Vermutungen, von Beweisen ist nichts zu sehen.
    Als nächstes empören wir uns darüber dass die USA keine Sterbensmeldungen von Blackwater Offiziell wiedergibt...
    52 72 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 13.12.2017 22:00
      Highlight Würde mich schon begnügen wenn all diese investigativen Journalisten und Medien über die neu errichteten US-Militärbasen berichten würden, oder in wievielen Ländern denn das US JSOC so alles aktiv ist (dreistellige Zahl)....
      32 39 Melden
    • Toerpe Zwerg 13.12.2017 22:03
      Highlight Für Sie bleiben noch 25 Punkte für den Dritten Platz.

      Ich gratuliere den Gewinnern unseres heutigen "wer schteibt im Russland Thema als erster über die USA" contest ...
      84 35 Melden
    • Hierundjetzt 14.12.2017 00:52
      Highlight Es ist usw. wurde in aller Ausführlichkeit. Im altmodischen Informationsmedium Zeitung.

      Das da mit Papier.

      Im Tagi letzter Woche.

      Auch watson benennt klar was in Krisengebieten abgeht.

      Aber eben. Einfach mal was schreiben, gäll 😂😂😂

      Weil aus Gründen.
      18 6 Melden
    • Hierundjetzt 14.12.2017 00:55
      Highlight Wo wird was etwas vermutet? 😳
      7 5 Melden
    • The Destiny 14.12.2017 06:27
      Highlight @Zwerg, wie so oft hast du nichts zum diskutieren, also lass den Spam.
      11 21 Melden
    • The Destiny 14.12.2017 09:46
      Highlight @Hierundjetzt, Wer die Söldner unterhält, wieviel an der Front im Einsatz sind, wieviele Verluste Wagner hat usw.
      4 10 Melden
    • Hierundjetzt 14.12.2017 12:19
      Highlight Yup, steht alles in dieser bösen transatlantischen Mainstreampresse 🙄

      Jetzt noch blöd, was? 😅

      Le Monde brachte Artikel, der Guardian, Figaro, BBC und Arte ebenso.

      Jede (!) Deiner „Fragen“ sind bereits x mal durchgekaut worden.

      Aber eben, mit Scheuklappen im Gesicht findet man das natürlich nicht raus.

      Du hast seit der 5 Klasse Fremdsprachenunterricht, also zählt auch dieses Argument nicht.

      Nicht nur den Blick lesen und youtube Filmli schauen Destiny!!

      10 5 Melden
    • The Destiny 14.12.2017 13:59
      Highlight @Hierundjetzt, nicht ablenken, es geht um diesen Artikel nicht darum was im Internet steht.

      Englisch hatte ich übrigens erst seit der sek aber ich schreibe und spreche es trotzdem fließend.

      YouTube Videos taugen selten als Newsquelle meistens ist nach wenigen Minuten eine Politische Agenda zu erkennen.
      Den Blick lese ich überhaupt nicht, ich schätze meinen Verstand.

      Also zitier mal die Antworten zu meinen Fragen aus diesem Artikel, wenn das nicht geht dann von anderen Seiten mit URL.

      gg
      4 4 Melden
    • James McNew 14.12.2017 21:03
      Highlight Ach ja, "Mainstream-Medien" nicht lesen, weil die "Mainstream" sind und lügen und man eh nix überprüfen kann, weil Welt-Verschwörung und so.

      Dann aber irgendwelchen Hetz-Bloggern blind glauben, über was diese Mainstream-Medien angeblich nicht geschrieben haben. Dabei könnte man das einfach selbst nachlesen.

      Aber was solls. Es ist ja erwiesen, dass man Menschen ab einem gewissen Stadium mit Argumenten nur noch weiter aus der Realität treibt.
      2 2 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 13.12.2017 21:36
    Highlight Nun der Einsatz von Privatarmeen nimmt weltweit zu, eine äusserst bedenkliche Entwicklung, zumindest für diejenige, die an einen liberalen Rechtsstaat, Gewaltentrennung und das massvolle Gewaltmonopol des Staates glauben.
    Sonst bieten Privatarmeen viele Vorteile. Sie sind billiger, können freier agieren, stehen nicht unter journalistischer und rechtsstaatlicher kontrolle und müssen vom Staat, dem sie dienen auch nicht weiter geschützt werden.
    113 5 Melden
    • Hayek1902 14.12.2017 03:31
      Highlight Billiger sind sie nicht unbedimgt, aber deren tode muss man nicht dazuaddieren...
      14 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 15.12.2017 11:54
      Highlight Das ist doch das Credo des Neoliberalismus: Was Private erledigen können soll dem Staat entzogen werden.

      Ist auch bei uns in der Schweiz so. Aktuelles Beispiel: NoBillag. Und damit die neo-liberale Agenda nicht ins Stottern gerät, wird fleissig abgelenkt, mit Vorliebe auf das Ausland (EU) und die Ausländer (Migration).
      0 1 Melden
  • undduso 13.12.2017 21:32
    Highlight Bei wem nur haben sich die Russen diese Art Krieg zu führen wohl abgeschaut?
    33 32 Melden
    • äti 13.12.2017 23:15
      Highlight Schweiz logo, wir hatten doch das Söldnerwesen erfunden.
      31 2 Melden
    • Hierundjetzt 14.12.2017 00:53
      Highlight Muhadschedin in Afgahnistan?
      7 11 Melden
  • Wald Gänger 13.12.2017 21:31
    Highlight Und was will uns der Spiegel damit sagen?
    Dass in einem Krieg Soldaten sterben? Das schockiert mich jetzt aber.
    Oder dass Wohngebiete bombardiert wurden, weil die sog. Rebellen überall, wo diese Sorte Mensch kämpft, zivile Schutzschilde zu nutzen suchten?
    Fakt bleibt: Die Russen haben den Terroristen in Syrien gezeigt, was ein Krieg ist.
    35 56 Melden
    • Domsh 13.12.2017 22:04
      Highlight Die Russen haben leider nur zu einem beschränkten Teil Terroristen (Konfliktpartei IS) bekämpft. Oft wurde auch den gemässigten Rebellen (zweite Konfliktpartei) gezeigt “was ein Krieg ist“. Das sind Leute wie du und ich, die die Hoffnung hatten für eine bessere Zukunft in ihrem Land zu kämpfen, in dem sie sich gegen Asad (dritte Konfliktpartei) zur Wehr erheben. Und Russland wollte den verbündeten Despoten an der Macht halten und seinen Einfluss in dieser Region stärken.
      Ich hoffe du hast diesen Konflikt nun verstanden.
      56 36 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 13.12.2017 22:27
      Highlight @Domsh: Mit "gemässigten Rebellen" meinst du wohl die FSA? Also diese FSA?!:
      "Ibrahim Al F. hat laut Anklage im syrischen Aleppo von Sep bis Dez2012...eine 150-köpfige Stadtteilmiliz befehligt. Diese Miliz war Teil der FSA...So habe die Miliz, die der FSA angehört habe, Leute auf der Straße entführt, an Ketten gefesselt an die Decke gezogen und tagelang mit Eisenstangen, Knüppeln, Kabeln und Schläuchen zum Teil bewusstlos geprügelt...Dabei sei auch ein klappbarer Foltertisch zum Einsatz gekommen, der „Fliegender Teppich“ genannt worden sei." Bericht von einer Gerichtsverhandlung in Deutschland
      12 8 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 13.12.2017 22:54
      Highlight @Domsh: Was sind dann gemässigte Rebellen? Wer sind diese in Syrien? ... Der Begriff wurde.von den Amerikanern und Europäern erfunden.
      16 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.12.2017 22:57
      Highlight Das Märchen der gemässigten Rebellen. Jeder mit einer Waffe in der Hand, der die Regierung gewaltsam stürzen will, wird bekämpft. Dies ist in JEDEM Land der Welt so.
      Ich hoffe Du hast diesen Konflikt nun verstanden.
      19 9 Melden
    • Wald Gänger 14.12.2017 09:16
      Highlight Domsh: Nachdem Dir nun Andere schon geantwortet haben, hoffe ich, dass du diesen Kommentarstrang nun verstanden hast.
      10 5 Melden
  • Angelo C. 13.12.2017 21:24
    Highlight Ob Blackwater im Irak, oder Wagner in Syrien - who cares 🤔?!

    Real und entscheidend ist einzig, dass die russisch-syrische Militärkoalition zum Sieg Assads geführt hat, der nun kaum mehr von irgendwelchen Rebellen (oder gar dem IS) geschlagen werden und allmählich wieder vermehrt zur politischen Tagesordnung zurückfinden kann.

    Was diesbezüglich auch für Wladimir Putin gilt, der durch den militärischen Sieg u.a. auch - wie angestrebt - den Stützpunkt Russlands in Syrien erhalten kann, während die USA dort auch weiterhin die 2 am Rücken haben.

    Dies zu den bekannten Fakten....
    46 13 Melden
  • Toerpe Zwerg 13.12.2017 21:14
    Highlight Erwähnung des grossen Satans in

    3 ... 2 ... 1 ...
    51 36 Melden
    • undduso 13.12.2017 22:26
      Highlight Wen interessiert schon Nachahmer des Satans 😉
      15 5 Melden

Giftangriff auf Duma – wer sagt die Wahrheit?

Eine knappe Woche nach dem Angriff auf Duma sind die Fronten klar: Für den Westen steht fest, dass Syriens Armee Chemiewaffen eingesetzt hat – Russland bestreitet das kategorisch. Ein Blick auf die Fakten.

Duma, ein Vorort von Damaskus mit rund 100'000 Einwohnern, gehört zum Gebiet Ost-Ghuta. Im Februar startete das syrische Regime einen Grossangriff auf das rund hundert Quadratkilometer grosse Gebiet, das seit April 2013 von Regierungstruppen belagert wurde. In den vergangenen Wochen rückten die Truppen von Diktator Baschar al-Assad weit auf das Rebellengebiet vor und kesselten Duma ein. Daraufhin verhandelten Vertreter des russischen Militärs mit der Rebellengruppe «Armee des …

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