Gesellschaft & Politik
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epa06382523 (FILE) - Russian soldiers march during a rehearsal of Victory Day parade, in which they will take part with a Syrian unit at Hmeimym airbase in Latakia province, Syria, 04 May 2016 (reissued 11 December 2017). Media reports on 11 December 2017 state Russian President Vladimir Putin made an unannounced visit to Syria where he met with Syrian Presidents Bashar al-Assad and ordered a withdrawal of Russian troops from Syria.  EPA/SERGEI CHIRIKOV *** Local Caption *** 52738599

Russische Soldaten bei einer Militärparade in Syrien. Bild: EPA/EPA

Russlands verheimlichte Tote

Russland feiert seinen Einsatz gegen den IS - und zeichnet das Bild eines sauberen Krieges in Syrien. Offiziell wurden dort einige Dutzend Soldaten getötet. Doch womöglich waren es viel mehr.

13.12.17, 20:54 14.12.17, 09:30

Christina Hebel, Moskau



Ein Artikel von

Wenig Zeit? Am Textende gibt's eine Zusammenfassung.

Aleksandr Naruschew sucht nach Worten. Der Priester, ein kleiner Mann mit langem braunen Bart, überlegt lange, bis er antwortet. Heikel ist das Thema. Es geht um Konstantin Sadoroschnyj, Kampfname «Moskal».

Der junge Mann sei oft zu ihm in die vor zwei Jahren erbaute Kirche des Heiligen Hiob gekommen, die an einer mehrspurigen Strasse im Westen Moskaus liegt - bei jedem seiner Heimaturlaube, zuletzt im Januar. Damals nahm Naruschew dem 22-Jährigen die Beichte ab. «Er war mehr als ein Bekannter für mich, ich war sein geistlicher Vater», sagt er. Sadoroschnyj wuchs bei seiner Mutter auf, einer gläubigen Frau, wie der Priester sagt. Sie war es, die ihn anrief: «Konstantin ist tot.»

Die Hiob-Kirche in Moskau. shutterstock

Am 14. Februar 2017 hielt Naruschew für Sadoroschnyj die Totenmesse ab, nur wenige versammelten sich um den Zinksarg. Priester Naruschew postete später im russischen Facebook VKontakte in Erinnerung an Sadoroschnyj ein Lied:

Das Lied ist beliebt in «Wagners privater Sicherheitsfirma», einer Privatarmee, benannt nach ihrem Chef Dmitrij Utkin, einem Ex-Oberstleutnant des russischen Militärs, Kampfname «Wagner».

Sadoroschnyj, das zeigen Einträge in sozialen Netzwerken, war einer der Kämpfer der «Wagner»-Truppe - einer Armee, die es offiziell nicht gibt. Er war in Syrien im Einsatz - und schaffte es nicht mehr heil zurück in die Heimat. Wie mindestens 100 bis 200 seiner Kampfgefährten, schätzt Ruslan Lewijew von der Aktivisten-Gruppe Conflict Intelligence Team. Er beruft sich auf öffentlich zugängliche Quellen im Internet und auf Aussagen von Kameraden der «Wagner»-Kämpfer, die namentlich bekannt sind, und Familienangehörigen. Viele lehnen es ab, öffentlich zu sprechen, sie müssen Geheimhaltungsklauseln unterschreiben, im Gegenzug erhalten sie Tausende von Euro Entschädigung. Sadoroschnyj und seine Kameraden tauchen in keiner Statistik auf.

Eine offizielle und eine inoffizielle Armee

Seit Russland Ende September 2015 in den Syrienkonflikt eingriff, versuchen die russische Staatsmacht und Staatsmedien das Bild eines «sauberen Krieges» mit wenigen gefallenen Soldaten zu zeichnen. Zu tief sitzt das Trauma des Afghanistan-Krieges in den Achtzigerjahren, als die Russen zusehen mussten, wie Tausende Särge mit russischen Soldaten in die Heimat zurückkamen.

Das Verteidigungsministerium hat bisher lediglich den Tod von 41 Soldaten eingeräumt. Verlässliche Zahlen gibt es nicht, da die Armee diese als Staatsgeheimnis betrachtet.

Russische Stützpunkte in Syrien. spiegel online

Bis heute gibt es auch keine Angaben darüber, wie viele Soldaten Russland überhaupt nach Syrien schickte. 4400 bis 7000 Mann wurden genannt, die auf dem Marinestützpunkt Tartus und der Basis Hmeimim gedient haben sollen.

Präsident Wladimir Putin hatte am Montag bei seinem Besuch auf der Luftwaffenbasis Hmeimim in der syrischen Provinz Latakia den Abzug eines «grossen Teils» des russischen Militärs verkündet. «Die Heimat erwartet Sie, Freunde», rief er den Militärs zu. «Sie kehren als Sieger zurück.» Wie viele Soldaten jedoch tatsächlich nach Hause kommen, ist ebenfalls unklar. Mal heisst es in den Medien 30 bis 50 Prozent des Militärs («Wedomosti»), mal zwei Drittel des Armee-Kontingents und der Militärtechnik («RBK»). Russland wird auch weiterhin in Syrien bleiben müssen, ohne diese Unterstützung wird sich Machthaber Baschar al-Assad nicht halten können.

Putin inszeniert sich jedoch als Friedensstifter, im März stehen Präsidentschaftswahlen an. Dabei bombardierte das russische Militär im Kampf gegen Assads Gegner auch Wohngegenden etwa in Aleppo. Hunderte Zivilisten starben - das rücksichtslose Vorgehen wurde immer wieder international kritisiert, auch von der Bundesregierung.

epa06383353 Russian President Vladimir Putin (R) and Russian Defence Minister Sergei Shoigu (L) visit the Hmeimim (also Khmeimim) Air Base, south-east of the city of Latakia in Syria, 11 December 2017. Media reports state Russian President Vladimir Putin made an unannounced visit to Syria where he met with Syrian Presidents Bashar al-Assad and ordered a withdrawal of Russian troops from Syria.  EPA/MICHAEL KLIMENTYEV / SPUTNIK / K MANDATORY CREDIT

Wladimir Putin in Syrien. Bild: EPA/SPUTNIK POOL

Das russische Staatsfernsehen zeigte Bilder von Soldaten, die in Iwanowo im Nordosten Moskaus und Machatschkala in Dagestan landeten. Sie wurden mit Orden und Musik empfangen. Der Syrien-Einsatz wird in Russland als grosser Sieg gefeiert: Wir haben die Terrororganisation «Islamischer Staat», kurz IS, besiegt, lautet die Botschaft. Mit «Aufgabe brillant erfüllt» überschreibt die Kreml-nahe Zeitung «Iswestija» ihren Artikel zum Syrien-Einsatz, das Regierungsblatt «Rossija Gaseta» titelt «Nach Hause - mit Sieg».

An vorderster Front

Die «Wagner»-Söldner werden nicht erwähnt. Dabei kämpften diese Männer meist an vorderster Front in Syrien, etwa in Palmyra, erst dann seien Assads Truppen gekommen, erzählt Aktivist Lewijew. «Sie mussten als Erstes reingehen, Positionen erobern und halten.» Hochriskant sei das gewesen.

Erstmals hatten regierungskritische russische Medien über die Söldner vor mehr als zwei Jahren berichtet. Diese kämpften damals im Donbass. Auch Sadoroschnyj sei vorher in der Ostukraine im Einsatz gewesen, berichtet Priester Naruschew. Etwa 1200 Euro bis 2000 Euro im Monat bekommen die Kämpfer, sagt Lewijew, je nach Erfahrung, plus hohe Prämien bei Kampferfolgen. Bevor sie in den Einsatz geschickt wurden, seien sie im südrussischen Krasnodar auf einer Basis trainiert worden.

In Syrien seien 500 bis 1000 «Wagner»-Soldaten gleichzeitig im Einsatz gewesen, so Lewijew. Sie seien im Rotationssystem eingesetzt worden, nach zwei, drei Monaten kurz in den Heimaturlaub geschickt worden. Die Petersburger Onlineseite Fontanka, die mehrmals über die «Wagner»-Armee berichtete, spricht von rund 3000 Söldnern, die in Syrien kämpften. Finanziert wird die Truppe offenbar vom Oligarchen Jewgenij Prigoschin, der «Putins Koch» genannt wird, weil er Putin und seine Staatsgäste in seinen Restaurants bediente. Prigoschins Firma Ewro Polis soll laut Fontanka Öl- und Gasförderrechte von einer staatlichen syrischen Ölfirma erhalten haben. Erobern und vor IS-Kämpfern schützen sollten die Öl- und Gasvorkommen die «Wagner»-Truppe. Offiziell kommentieren will das niemand, dabei veröffentlichte die Nachrichtenagentur AP nun auch Vertragsdokumente.

Die russische Regierung leugnet die Existenz der russischen Privatarmee bis heute. Das russische Strafgesetzbuch verbietet den Einsatz von Söldnern im Ausland. Im Kreml heisst es, wenn es freiwillige Kämpfer in Syrien gebe, dann hätten sie nichts mit dem Verteidigungsministerium zu tun.

Orden im Kreml

Dmitrij Utkin (r.), Kampfname "Wagner", mit Putin und anderen Kämpfern.  spiegel online

Im Internet kursiert allerdings ein Foto, das den Kommandeur der «Wagner»-Gruppe, Utkin, im Kreml zeigen soll. Aufgenommen wurde das Bild demnach am 9. Dezember 2016, am «Tag der Helden des Vaterlandes», als Putin Soldaten Orden verlieh.

Was Sadoroschnyj in Syrien genau gemacht hat, will Priester Naruschew nicht sagen, «Beichtgeheimnis», sagt er. «Er hat dort etwas bewacht, was und wo genau, weiss ich nicht.» Es sei schwer für ihn dort gewesen. Der Junge habe nichts Illegales gemacht, betont der Geistliche gleich mehrmals. Privatarmeen gebe es auch woanders, etwa in den USA. «Konstantin hat für sein Land, für Russland, gekämpft. Daran ist doch nichts Falsches.»

Zusammengefasst: Der Syrien-Einsatz wird in Russland als grosser Sieg gefeiert. Offiziell wurden dort nur 41 russische Soldaten bei der Operation seit Ende September 2015 getötet. Doch es sind wohl weitaus mehr Gefallene: In Syrien ist auch «Wagners private Sicherheitsfirma», eine Privatarmee, im Einsatz. Die Söldner kämpften an vorderster Front. Bis zu 1000 Mann sollen gleichzeitig im Einsatz gewesen sein. Die Truppe soll von einem Putin nahen Oligarchen unterhalten werden.

Mitarbeit: Tatiana Sutkovaya

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41
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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • PaLve! 14.12.2017 19:17
    Highlight Diese verlogene, menschenverachtende Ignoranz in den Kommentaren mancher Artikel ist zum erbrechen.
    Beachtet doch mal etwas wenn ihr einen Kommentar beschreibt: Wenn in einem Artikel Russland oder die USA kritisiert wird, bei Watson ist Ersteres häufiger der Fall, dann haben Kommentare wie: ''Mimimimimimi XY machen dies genau so, immer werden nur YX dafür kritisiert!!''' NICHTS verloren. Ist das beschriebene Sch**sse, bleibt es Sch**sse. Egal wer es tat.
    4 4 Melden
  • Shlomo 14.12.2017 08:48
    Highlight Schön wie die Aluhut- / Russlandfan-Fraktion wieder in die Tasten haut.
    16 10 Melden
    • PaLve! 14.12.2017 19:05
      Highlight Hast du ein Problem mit meinem Aluhut????! Haben dich die Linksfaschistischen Chemtrails getroffen oder die sogenannte ''Sonne'' und dir dein Hirn zu einem kulturmaxistischen gemacht??
      In Russland ist alles perfekt!! Dort kann man als einzigen Ort in der Welt noch ein moralisches Leben Leben und dafür ins Paradis kommen, nicht so wie du!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      6 11 Melden
  • Watcher 14.12.2017 08:21
    Highlight Böse Russen
    8 16 Melden
  • rodolofo 14.12.2017 07:14
    Highlight Das einzig Positive an der Russischen Kriegspropaganda:
    Sie ist so abgrundtief schlecht und verlogen, dass es beinahe wieder gut ist!
    Wir müssen gar nicht mehr unsere Zeit damit verschwenden, irgendwelche Russischen Fake-News zu lesen und zu überprüfen!
    Alles erstunken und erlogen!
    Vielmehr können wir die Russischen Meldungen so verstehen, dass vermutlich das Gegenteil vom Gesagten richtig ist!
    Und achten wir doch mal auf Putin's Körpersprache!
    Was sagt uns dieses beinahe eingefrorene "Poker Face" aus dem kalten Osten?
    Und was sagen uns seine ausweichend herumsuchenden Äuglein? ...
    21 20 Melden
    • PaLve! 14.12.2017 19:09
      Highlight Und da diese Propaganda von so vielen Menschen so geglaubt wird, wird sie wohl nicht ganz so schlecht sein... Wie nahe an der Wahrheit weiss ich beim besten Wille nicht
      5 7 Melden
    • rodolofo 14.12.2017 19:31
      Highlight Wenn viele Leute sich verwirren und reinlegen lassen, ist das leider kein Beweis für die Richtigkeit solcher Desinformationen und Verwirrungen!
      Das beweist höchstens, dass sehr viele Leute sehr gutgläubig und naiv sind.
      Ich selber bin auch allzu gutgläubig und naiv.
      Das möchte ich mir aber nicht zum Vorwurf machen.
      6 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 14.12.2017 06:06
    Highlight Kriege sind immer sauber - in der Propaganda der Krigstreiber.
    37 0 Melden
  • Spooky 13.12.2017 23:33
    Highlight Ihr könntet genau so gut sagen: Der Schweiz verheimlichte Tote.
    12 31 Melden
    • rodolofo 14.12.2017 07:18
      Highlight Nur die nicht beim Einwohneramt Registrierten.
      Aber solche gibt es praktisch nicht, und die werden auch nicht verheimlicht, sondern sind "Schwarz-Aufenthalter".
      12 5 Melden
    • PaLve! 14.12.2017 19:10
      Highlight Ändert nichts daran, dass das im Artikel beschriebene nicht so das Gelbe vom Ei ist.
      4 2 Melden
  • stamm 13.12.2017 23:21
    Highlight Ist bei allen Grossmächten so. Weiss eigentlich jeder, und ist wahrscheindlich auch nicht grundlos so. Und wer hat den IS aufgebaut? Und dann ``die Bundesregierung kritisiert``, die Bundesregierung kritisiert, aber sich mal gegen die UNO zu stellen, haben sie Muffensausen. Wegen der US Regierung haben wir Krieg, und wegen nichts anderem! Und fangt mir jetzt nicht mit Trump an! Das war etwas vorher schon so!
    28 20 Melden
  • fluh 13.12.2017 22:07
    Highlight was mich wundert: macht watson gratis bei anti russland propaganda mit (mit den wölfen heulen) oder gibts da kohle aus amerika, deutschland? umd ist den redakteuren dies bewusst oder wird da nicht viel hinterfragt?
    64 103 Melden
    • Murky 13.12.2017 22:49
      Highlight Oder geht es wohl einfach um Journalismus? Wo man Hintergründe aufarbeitet? Stellen sie sich vor, das ist die Aufgabe der Medien. Die Amis brillieren gerade nicht mit solchen Söldnergeschichten (Blackwater wurde ja auch breit aufgearbeitet in den Medien), da kanns auch mal Russland sein.
      74 22 Melden
    • Knarrz 13.12.2017 22:55
      Highlight @fluh: Liest du eigentlich ganz watson, oder klickst du nur auf die "Anti-Russland"-Beiträge, um dann in den Kommentaren zu motzen?

      Auf watson war eben erst ein Artikel, der sich auch mit den USA und deren falschen Angaben über die Todeszahl im Irak im Kampf gegen den IS beschäftigt. Also sozusagen das Gegenstück zu diesem Artikel:

      https://www.watson.ch/!754731421

      Und falls dir das noch zu wenig ist:

      https://www.watson.ch/!156707279 https://www.watson.ch/!626338005 https://www.watson.ch/!680078377

      Das ist ja wohl kaum Pro-USA.
      63 16 Melden
    • Sapien 13.12.2017 23:59
      Highlight Es wird genauso über andere Länder kritisch und schlecht berichtet, aber wieso sollte man nicht auch über Russland so berichten können? Man sollte aufhören ständig wenn etwas falsch läuft, mit dem Finger auf Andere zu zeigen. Das achso „Heilige“ Russland hat mehr Dreck am Stecken, als Sie offensichtlich einsehen möchten...
      33 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Destiny // Team Telegram 13.12.2017 21:44
    Highlight Alles nur Vermutungen, von Beweisen ist nichts zu sehen.
    Als nächstes empören wir uns darüber dass die USA keine Sterbensmeldungen von Blackwater Offiziell wiedergibt...
    52 72 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 13.12.2017 22:00
      Highlight Würde mich schon begnügen wenn all diese investigativen Journalisten und Medien über die neu errichteten US-Militärbasen berichten würden, oder in wievielen Ländern denn das US JSOC so alles aktiv ist (dreistellige Zahl)....
      32 39 Melden
    • Toerpe Zwerg 13.12.2017 22:03
      Highlight Für Sie bleiben noch 25 Punkte für den Dritten Platz.

      Ich gratuliere den Gewinnern unseres heutigen "wer schteibt im Russland Thema als erster über die USA" contest ...
      84 35 Melden
    • Hierundjetzt 14.12.2017 00:52
      Highlight Es ist usw. wurde in aller Ausführlichkeit. Im altmodischen Informationsmedium Zeitung.

      Das da mit Papier.

      Im Tagi letzter Woche.

      Auch watson benennt klar was in Krisengebieten abgeht.

      Aber eben. Einfach mal was schreiben, gäll 😂😂😂

      Weil aus Gründen.
      18 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 13.12.2017 21:36
    Highlight Nun der Einsatz von Privatarmeen nimmt weltweit zu, eine äusserst bedenkliche Entwicklung, zumindest für diejenige, die an einen liberalen Rechtsstaat, Gewaltentrennung und das massvolle Gewaltmonopol des Staates glauben.
    Sonst bieten Privatarmeen viele Vorteile. Sie sind billiger, können freier agieren, stehen nicht unter journalistischer und rechtsstaatlicher kontrolle und müssen vom Staat, dem sie dienen auch nicht weiter geschützt werden.
    113 5 Melden
    • Hayek1902 14.12.2017 03:31
      Highlight Billiger sind sie nicht unbedimgt, aber deren tode muss man nicht dazuaddieren...
      14 1 Melden
  • undduso 13.12.2017 21:32
    Highlight Bei wem nur haben sich die Russen diese Art Krieg zu führen wohl abgeschaut?
    33 32 Melden
    • äti 13.12.2017 23:15
      Highlight Schweiz logo, wir hatten doch das Söldnerwesen erfunden.
      31 2 Melden
    • Hierundjetzt 14.12.2017 00:53
      Highlight Muhadschedin in Afgahnistan?
      7 11 Melden
  • Wald Gänger 13.12.2017 21:31
    Highlight Und was will uns der Spiegel damit sagen?
    Dass in einem Krieg Soldaten sterben? Das schockiert mich jetzt aber.
    Oder dass Wohngebiete bombardiert wurden, weil die sog. Rebellen überall, wo diese Sorte Mensch kämpft, zivile Schutzschilde zu nutzen suchten?
    Fakt bleibt: Die Russen haben den Terroristen in Syrien gezeigt, was ein Krieg ist.
    35 56 Melden
    • reconquista's creed 13.12.2017 22:04
      Highlight Die Russen haben leider nur zu einem beschränkten Teil Terroristen (Konfliktpartei IS) bekämpft. Oft wurde auch den gemässigten Rebellen (zweite Konfliktpartei) gezeigt “was ein Krieg ist“. Das sind Leute wie du und ich, die die Hoffnung hatten für eine bessere Zukunft in ihrem Land zu kämpfen, in dem sie sich gegen Asad (dritte Konfliktpartei) zur Wehr erheben. Und Russland wollte den verbündeten Despoten an der Macht halten und seinen Einfluss in dieser Region stärken.
      Ich hoffe du hast diesen Konflikt nun verstanden.
      56 36 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 13.12.2017 22:27
      Highlight @Domsh: Mit "gemässigten Rebellen" meinst du wohl die FSA? Also diese FSA?!:
      "Ibrahim Al F. hat laut Anklage im syrischen Aleppo von Sep bis Dez2012...eine 150-köpfige Stadtteilmiliz befehligt. Diese Miliz war Teil der FSA...So habe die Miliz, die der FSA angehört habe, Leute auf der Straße entführt, an Ketten gefesselt an die Decke gezogen und tagelang mit Eisenstangen, Knüppeln, Kabeln und Schläuchen zum Teil bewusstlos geprügelt...Dabei sei auch ein klappbarer Foltertisch zum Einsatz gekommen, der „Fliegender Teppich“ genannt worden sei." Bericht von einer Gerichtsverhandlung in Deutschland
      12 8 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 13.12.2017 22:54
      Highlight @Domsh: Was sind dann gemässigte Rebellen? Wer sind diese in Syrien? ... Der Begriff wurde.von den Amerikanern und Europäern erfunden.
      16 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 13.12.2017 21:24
    Highlight Ob Blackwater im Irak, oder Wagner in Syrien - who cares 🤔?!

    Real und entscheidend ist einzig, dass die russisch-syrische Militärkoalition zum Sieg Assads geführt hat, der nun kaum mehr von irgendwelchen Rebellen (oder gar dem IS) geschlagen werden und allmählich wieder vermehrt zur politischen Tagesordnung zurückfinden kann.

    Was diesbezüglich auch für Wladimir Putin gilt, der durch den militärischen Sieg u.a. auch - wie angestrebt - den Stützpunkt Russlands in Syrien erhalten kann, während die USA dort auch weiterhin die 2 am Rücken haben.

    Dies zu den bekannten Fakten....
    46 13 Melden
  • Toerpe Zwerg 13.12.2017 21:14
    Highlight Erwähnung des grossen Satans in

    3 ... 2 ... 1 ...
    51 36 Melden
    • undduso 13.12.2017 22:26
      Highlight Wen interessiert schon Nachahmer des Satans 😉
      15 5 Melden

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