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Filme und Musik auf Rohlinge zu brennen, war lange Zeit Volkssport. Nun boomt das Streamen. bild: shutterstock

Böse Schweiz! Darum brandmarken uns die USA als Internet-Piraten

Noch dürfen hierzulande Internet-Nutzer urheberrechtlich geschütztes Material herunterladen. Doch der Druck der Unterhaltungsindustrie wächst. Die USA setzen die Schweiz auf eine Schwarze Liste. Tschüss liberale Gesetzgebung?



Seit Jahren kritisieren einflussreiche amerikanische Lobby-Organisationen die Schweiz wegen ihrer angeblich laschen Gesetzgebung zum Schutz der Urheberrechte.

Nun zeigt der politische Druck, der von der Unterhaltungsindustrie ausgeht, offenbar Wirkung. Die Schweiz landet erstmals auf einer Schwarzen Liste der US-Regierung.

Konkret hat der Handelsvertreter der Vereinigten Staaten, der so genannte «United States Trade Representative» (USTR) die Eidgenossenschaft auf seine «Watch List» gesetzt.

Die «Watch List» ist in dem alljährlich veröffentlichten «Special 301 Report» der US-Regierung (PDF) enthalten. Dieser Bericht dient gemäss Einschätzung des Schweizer Anwalts Martin Steiger «als politisches Druckmittel» gegenüber Staaten wie der Schweiz.

«Amerikanische Wünsche»

Angestrebt wird nichts weniger als die weltweite Bekämpfung der Internet-Piraterie. Durch öffentlichen Druck und geheime Verhandlungen wolle man erreichen, dass die angeprangerten Länder das Urheberrecht und andere gesetzliche Bestimmungen verschärfen. Und zwar so weit, bis sie vollständig amerikanischen Wünschen entsprechen.

Weitere Länder auf der Schwarzen Liste:

Der US-Unterhaltungsindustrie ist unter anderem die Gesetzeslage, wonach Filme und andere urheberrechtlich geschützte Inhalte über das Internet heruntergeladen werden dürfen, ein Dorn im Auge. Die Alpenrepublik hebt sich diesbezüglich krass vom umliegenden Europa ab. So werden zum Beispiel in Deutschland Filesharer, die digitale Kopien beziehen, als Raubkopierer bezeichnet und verfolgt.

«Die USA sind ein wichtiger Handelspartner der Schweiz und es ist klar, dass wir die Kritik, die geäussert wird, ernst nehmen müssen.»

Institut für Geistiges Eigentum, Bern

Wie reagiert die Schweiz?

Gegenüber dem von Bund finanzierten Newsportal swissinfo.ch nahm ein Sprecher des Institutes für Geistiges Eigentum (IGE) Stellung. Der Jurist Emanuel Meyer wird mit folgendem Statement zitiert: «Die USA sind ein wichtiger Handelspartner der Schweiz und es ist klar, dass wir die Kritik, die geäussert wird, ernst nehmen müssen.»

Die International Intellectual Property Alliance (IIAPA) habe einen solchen Schritt seit Jahren gefordert, so der IGE-Jurist. Weiter sagte er, dass bereits Telefongespräche zwischen Diplomaten beider Staaten stattgefunden hätten. Was konkret diskutiert wurde, verriet er nicht.

Was auffällt: Das Institut für Geistiges Eigentum hatte sich im Vorfeld viel kritischer geäussert und den drohenden Schritt der US-Regierung als ungerechtfertigt und möglicherweise kontraproduktiv bezeichnet:

«Placing Switzerland on the Watch List at this stage would thus be completely unjustified, inappropriate and potentially counterproductive.»

Stellungnahme IGE
quelle: regulations.gov (pdf)

Rechtlich gesehen hätten der «Special 301 Report» und die «Watch List» keine direkten Auswirkungen, meint der auf Internet-Recht spezialisierte Jurist Steiger. Politisch hingegen werde der Druck bei Verhandlungen hinter verschlossenen Türen und über Lobby-Organisationen seine Wirkung nicht verfehlen.

Verschärfung geplant

Bekanntlich soll in der Schweiz das Urheberrechtsgesetz (URG) in diesem Jahr «modernisiert» werden. Die Vernehmlassung ist bereits abgeschlossen. Es zeichnet sich laut Steiger eine Verschärfung ab, mit mehr Repression und urheberrechtlichen Massen-Abmahnungen gegen Filesharer. Dies, nachdem der Bundesrat noch vor wenigen Jahren keinen Handlungsbedarf gesehen hatte.

Den USA gehen die Massnahmen offenbar zu wenig weit, wie der Schweizer Anwalt in seinem aktuellen Blog-Beitrag schreibt:

«Letztlich ist den amerikanischen Forderungen gemeinsam, dass im Urheberrecht die üblichen rechtsstaatlichen Mittel und Wege ausgehebelt werden sollen, wie es teilweise auch die laufende URG-Revision vorsieht.»

quelle: steigerlegal.ch

via Torrent Freak

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66Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Der Kritiker 01.05.2016 16:56
    Highlight Highlight Und für einmal breche ich eine Lanze für Blocher, schliesslich haben wir diese liberale Gesetzgebung ihm zu verdanken.
  • kEINKOmmEnTAR 01.05.2016 12:44
    Highlight Highlight Ich komme mit meinen amerikanischen Accounts danke VPN ganz gut aus und kann dort mein Geld für Filme und Co. bezahlen. Es ist aber eine Schande dass das in der Schweiz nicht direkt möglich ist.
  • kliby 01.05.2016 10:21
    Highlight Highlight Wetten, unsere rechts-bürgerliche Regierung wird einknicken und den Befehl der USA bei uns im Land umsetzen?
  • Toerpe Zwerg 30.04.2016 10:06
    Highlight Highlight zum Glück habe ich die 1'000 besten Filme aller Zeiten schon runterladen.
    • glass9876 01.05.2016 16:20
      Highlight Highlight Wie, du hast Filme aus der Zukunft runtergeladen?
  • Emperor 29.04.2016 22:57
    Highlight Highlight NUn liegt es an uns "dem Volk" diese "Modernisierung" bzw. Verschärfung des Gesetzes zu verhindern und unseren Rechtsstaat zu verteidigen!
    Leider werden wir da kaum auf irgendwelche Politiker zählen können...
  • Töfflifahrer 29.04.2016 19:55
    Highlight Highlight US .... wer? war da mal was? Ist das das Disney Land Ding mit dem Proleten als Präsi Kandidat?

    Wenns das ist, who cares? Zusammen mit Kanda und den Griechen auf einer Liste, so what!

  • dracului 29.04.2016 19:48
    Highlight Highlight Das Bankgeheimnis, die FIfa und jetzt das URG waren lange kein Problem und wären es heute noch nicht, würde die amerikanische Wirtschaft florieren. Jetzt muss die ganze Welt mithelfen, die Folgen ihre Misswirtschaft und den Kampf gegen den Terrorismus zu tragen. Typisch ist, dass die Fehler bei den anderen gesucht werden. AppleTV, Spotify etc. beweisen, dass mit einem vernünftigen Preisniveau durchaus Käufermärkte da wären. Die träge Unterhaltungsbranche jagt lieber Piraten, als sich zu ändern. Dass der "Kapitalismus" so mit den Märkten umgeht, kennt man sonst nur in der Planwirtschaft.
  • Adremos 29.04.2016 19:00
    Highlight Highlight Die sollen lieber endlich eine Plattform auf die Beine stellen, bei der man für max. 2 CHF JEDEN Film anschauen kann... OHNE Werbung und Anti-Piraterie-Schmus....)
    Dann könnten sie sich auch die Kosten für die Anwälte sparen....
    • Fabio74 02.05.2016 17:34
      Highlight Highlight naja alles haben wollen aber nichts zahlen dafür.
  • Pasch 29.04.2016 17:38
    Highlight Highlight Sollen lieber zusehn das sie die Menschenrechtsverletzungen in Griff kriegen... Immer diese scheinheiligen Finger schwinger, aber selbst Leichen im Keller.
  • Statler 29.04.2016 15:20
    Highlight Highlight Nur, damit's noch eine Stimme für diese Angelegenheit hat (denn vielleicht begreifen sie's ja dann irgendwann):

    Schafft endlich das Geo-fencing ab. Solange ich bei Netflix und Co. nicht schauen kann was eigentlich verfügbar wäre, weiche ich halt auf movie4k oder kinox aus (gilt übrigens auch für TV-Stationen - dieses Video...)
    Ich wär ja bereit zu zahlen! Echt! Ohne Scheiss jetzt!
    Also, eigentlich bezahl ich ja schon! Aber ich fühl mich ebenso betrogen, wenn ich für einen Netflix-Account MEHR bezahle als jemand in den USA, dafür aber WENIGER Inhalt bekomme!
    [unflätigen Ausdruck hier einfügen]
  • Alex_Steiner 29.04.2016 15:15
    Highlight Highlight "Urheberrechtsverletzungen im Internet: Der bestehende rechtliche Rahmen genügt"
    Medienmitteilungen, Der Bundesrat, 30.11.2011

    http://www.ejpd.admin.ch/ejpd/de/home/aktuell/news/2011/2011-11-30.html
    • Emperor 29.04.2016 22:59
      Highlight Highlight Und jetzt wollen sie den Rechtsstaat aushebeln... danke Bundesrat, danke USA...
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 29.04.2016 14:46
    Highlight Highlight Die USA soll sich nicht in unsere inländischen Angelegenheiten einmischen. Sind wir Partner oder sind wir deren Schosshündchen?
    • Emperor 29.04.2016 22:59
      Highlight Highlight Wuff
    • KeineSchlafmützeBeimFahren 29.04.2016 23:15
      Highlight Highlight Mach Männchen.
  • Tscheggsch? 29.04.2016 14:42
    Highlight Highlight
    Play Icon


    Tralalalalaaaaaaa
  • stookie 29.04.2016 14:38
    Highlight Highlight Mal abgesehen davon, dass grosse Konzerne immer mehr wollen, drehen wir die Frage mal um.
    Ich bin Filmemacher, Musiker, Author etc.
    Habe ich nicht das Recht, etwas für mein Werk zu erhalten?
    Oder was gibt euch das Recht, mein Werk ohne meine Erlaubnis einfach so zu benutzen?
    Oder denken alle, was im Internet verfügbar ist, ist gratis?
    • Fabio74 29.04.2016 14:49
      Highlight Highlight Grundsätzlich Ja, aber diese Methoden sind inakzeptabel.
    • stookie 29.04.2016 16:25
      Highlight Highlight Ich habe nichts von den Methoden gesagt, sondern lediglich einen Grundsatz herstellen wollen.
      Das Netflix fast überall günstiger ist und auch das Angebot besser, nervt mich auch manchmal.
      Legitimiert dies den unerlaubten Download?
      Sorry, so argumentieren ja gerade ganz viele hier und das ist mehr als traurig.

      Die Blitze im übrigen geben mir ja offenbar recht.

      IP ist ein grosses Thema und ja diese Methoden sind fragwürdig. Was gibt es für Alternativen? Im Moment keine.
    • Digichr 29.04.2016 18:21
      Highlight Highlight Das Problem ist halt, dass sie ja das Geld offenbar nicht wollen. Und wenn man einen grossen Aufwand betreibt um mich als potenzieller Kunde auszuschliessen muss ich halt zu anderen Massnahmen greifen.
      Da man mein Geld nicht will, entsteht ja auch kein Verlust.

      Dieses Video zeigt wir krank die Content Mafia ist
      Play Icon

    Weitere Antworten anzeigen
  • Perwoll 29.04.2016 14:31
    Highlight Highlight USA? Who cares!
    • KeineSchlafmützeBeimFahren 29.04.2016 14:45
      Highlight Highlight Gute Einstellung!
  • j_west3 29.04.2016 13:36
    Highlight Highlight Ich denke, dass viele Leute beispielsweise US-Serien hauptsächlich deswegen herunterladen, weil die aktuell laufenden Staffeln einiger Serien in der Schweiz nicht verfügbar sind (auch auf Netflix nicht). Auf viele Serien-Staffeln muss also oft bis zu einem Jahr gewartet werden, bis sie endlich auch bei uns legal verfügbar sind. Bei Filmen ist es dasselbe. Auf Apple TV kann man sich wenigstens noch einen Account für den US Store machen. Bei Netflix geht das aber, meines Wissens, nicht. Diese Begrenzung/Abgrenzung müsste nicht sein. Das könnte der Piraterie evtl. schon ein wenig entgegenwirken.
    • Tom Garret 29.04.2016 13:51
      Highlight Highlight Bei Apple TV kann man die meisten Filme nur noch kaufen und ich weiss nicht wie es jetzt ist, da ich aus diesem Grund aufgehört habe für die Inhalte zu bezahlen, aber früher waren die Anzahl Filme seeeeehr gering und viele Filme konnte man weder bei Apple TV noch XBox 360 schauen. Dann kam noch das Problem bei der XBox dass die einen Filme auf Deutsch, die anderen auf Französisch waren. Schlicht scheisse. Hätten wir das Angebot das man in Amerika hat, sähe die Welt einiges anders aus...
    • NatValCas 29.04.2016 14:02
      Highlight Highlight Und auch Dienste wie Amazon Prime sind bei uns legal gar nicht erhältlich.
    • Tom Garret 29.04.2016 14:09
      Highlight Highlight Der Witz ist doch, dass genau das der springende Punkt ist. Wenn die ganzen Ami-Firmen sich mal um die kleine Schweiz bemühen würden, wäre das Thema gegessen. Denn wir haben das Geld und wir geben es auch aus, wenn wir was Gutes kriegen dafür (siehe z.B. Tesla oder Netflix). Wenn man aber das Gefühl hat, man müsse der kleinen Schweiz nur 1/100 der Inhalte anbieten, zu total überteuerten Preise und nicht marktkonform (kaufen statt mieten) dann ist es nichts als logisch, dass man sich andere Wege sucht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Smith (2) 29.04.2016 13:23
    Highlight Highlight Es wäre vielleicht noch hilfreich, wenn der Autor auch schreiben würde, was denn da genau für Regelungen angestrebt werden und was verboten werden soll. So, wie der Artikel jetzt dasteht, ist sein Informationsgehalt leider wieder mal genau null.
    • Abnaxos 29.04.2016 13:52
      Highlight Highlight Einige Beispiele:

      • Internet-Zensur unter Umkehr der Beweislast. Seiten sollen ohne Gerichtsbeschluss gesperrt werden, wenn jemand behauptet, dort werde urheberrechtlich geschütztes Material angeboten. Ist der Betroffene unschuldig, muss *er* das vor Gericht klären.

      • Internet-Sperren bei Usern.

      • Kill the Messenger – die Provider sollen für den Mist, den ihre User bauen, haftbar gemacht werden und so dazu gezwungen werden, den Usern auf die Finger zu klopfen, wenn sie Mist bauen. Dazu müssten die ISPs ihren Usern natürlich auch genau auf die Finger schauen (den Geheimdienst freut’s).
    • Emperor 29.04.2016 23:05
      Highlight Highlight jetzt können wir nur hoffen, dass das nicht durchkommt...
  • Digichr 29.04.2016 13:19
    Highlight Highlight Sie werden es wohl nie lernen. Netflix hat die VPN sicher nicht einfach so gesperrt, da wird wohl auch die Rechtemafia in Hollywood Druck gemacht haben.
  • leu84 29.04.2016 13:14
    Highlight Highlight Warum nicht eine schwarze Liste der Staaten veröffentlichen, welche Folter befürworten oder anwenden
  • Driver7 29.04.2016 13:11
    Highlight Highlight Die Schweiz könnte ja eine Schwarze Liste herausgeben, mit allen Länder die einen Bevölkerungsanteil von 50% haben, der so Dumm ist ein Mann wie Trump als Präsident zu wählen...
  • Darkside 29.04.2016 13:08
    Highlight Highlight Unsere Bücklinge in Bern werden auf kurz oder lang schon dafür besorgt sein dass der Grosse Lord U$A zufrieden ist.
    • oXiVanisher 29.04.2016 22:43
      Highlight Highlight Die Lobbyisten sind wohl das wirkliche Problem...
  • Kamy 29.04.2016 12:40
    Highlight Highlight Die Lösung für das Problem sind doch nicht neue Gesetze sondern gute legale Alternativen, welche wir nutzen können. Logisch wird es dann immernoch welche geben, die sich weiterhin im Graubereich aufhalten. Aber das werden Weltweit gsehen einige wenige sein. Das in der Schweiz Gesetzte angepasst werden um die Geldgeilheit von amerikanischen Unternehmen zu befriedigen, dass hingegen wiedert mich an..
    • LeChef 29.04.2016 13:17
      Highlight Highlight Was sollen denn die guten Alternativen sein? Solange ein Film mehr als 20 Rappen für einen Stream kostet oder man so ein dämliches Netflix-Abo lösen muss, werde ich weiterhin die kostenlosen Möglichkeiten nutzen. Der Preis kann gar nicht so weit sinken, als dass Kinox.to oder ähnliche Seiten unattraktiv würden. Und für jemanden der nicht auf Grossbildschirm bzw. mit top Soundanlage konsumiert, sind die Qualitätseinbussen bei Gratis-Streams marginal. Die Unterhaltungsindustrie wäre längst tot, gäbe es nicht die strikten Gesetze in den USA und Europa. Mittelfristig wird die Schweiz mitmachen.
    • Adremos 29.04.2016 18:58
      Highlight Highlight Wieso soll es nicht möglich sein dass der Preis unter .20 / Film? Die meisten Filme finanzieren sich z.B. schon alleine durch die Kinoeintritte.
      Wenn dann ein Film noch 1 Mia. mal runtergeladen wird (nicht unrealistisch bei .20/Film) sind das auch wieder 200 Mio....
      Ganz prinzipiell sehe ich nicht ein, wieso man für eine DVD / Bluray (Bei welcher man noch zwingend 5 Min. Werbung und Anti-Piraterie Mist gucken muss) 20-30 CHF zahlen soll. Diese Preise sind sowieso nur möglich da jeder Film für sich ein Monopol ist und der Markt nicht richtig spielt.
  • Buyer's Remorse 29.04.2016 12:39
    Highlight Highlight 🎼
    Play Icon
    • Olmabrotwurst 29.04.2016 12:44
      Highlight Highlight hahahah alter hätte niemals gedacht das hier einer den sound hört ;) selfmade records rules :D
    • Tscheggsch? 29.04.2016 14:35
      Highlight Highlight So, machst du andere Lied :D
  • Bonifatius 29.04.2016 12:27
    Highlight Highlight Lustig, wie man verschiedene Bedeutungen von einer "Watch-List" haben kann. Auf meiner steht nicht die Schweiz, sondern Game of Thrones, Homeland, Grimm und viele mehr. :)
  • Kopold 29.04.2016 12:25
    Highlight Highlight Die Exklusivrechts-Lizenzverträge, die die Amerikanische TV-Industrie mit all den Pay-TV Anbietern auf der ganzen Welt abschliesst, schiesst ihnen halt voll ins eigene Bein.
    Und übrigens ist auch legales Streaming nicht das gelbe vom Ei. Ich will meine Medienbibliothek auf dem NAS selbst verwalten und offline verfügbar haben, dafür gibts nun mal einfach keine offizielle Möglichkeit. Selbst schuld, dann behalt ich halt mein Geld.
  • Kn0wH0w 29.04.2016 12:21
    Highlight Highlight In solchen Momenten kommt mir die Galle hoch, denn aus meiner Sicht haben es Industrie und Gesetzgeber eindeutig versäumt, uns Konsumenten anständige, legale Alternativen zum Filesharing anzubieten.
    Jüngstes Beispiel: «Game of Thrones» kann ich als Schweizer nicht ohne auf irgendeine Art zu tricksen bei einem offiziellen Streaming-Anbieter saugen. Muss das wirklich sein, dass die Anbieter ihre Vermarktungsrechte noch zusätzlich für die Schweiz abklären müssen? Kann man sich z.B. nicht einen staatsübergreifenden Filmrechtebund überlegen?
    • Scaros_2 29.04.2016 12:44
      Highlight Highlight Guck es doch bei RTSun imOrginal ton? Jeden Montag abend um 22.50 - 1 Tag nach der Ausstrahlung in den USA
    • Kn0wH0w 29.04.2016 15:31
      Highlight Highlight @Scaros_2
      Jop, hab ich mir auch überlegt, jedoch bin ich derzeit soweit ausgelastet, dass ich nur ganz kurze Zeitfenster hab, um mir die Folgen anzuschauen. Live schauen liegt da einfach nicht drin.
    • Scaros_2 29.04.2016 15:57
      Highlight Highlight ja dann 7-Day Replay falls du Swisscom Box hast. Mach ich ja auch ^^ OK ich lade sie aber auch HD auf deutsch runter :D
  • SVRN5774 29.04.2016 12:18
    Highlight Highlight Die USA sind so was von neidisch auf die Schweiz 😂 Sogar meinen Verwandten im Ausland ist es aufgefallen. Hahah, die haben keine Chance gegen die Schweiz, obwohl es so ein kleines Land ist.
  • Leventis 29.04.2016 12:15
    Highlight Highlight Jetzt. Nur. Nicht. Einknicken. 😓
    • Scaros_2 29.04.2016 12:45
      Highlight Highlight Selbst wenn - Downloads von Uploaded.com usw. geht ja immer noch auch mit den Gesetzern. Man kann dich nur verfolgen wenn man Uploaded.com schliesst un die gespeicherten IP's auswertet und selbst diese können seitens, z.b. uploaded alle 24h gelöscht werden.
  • SChonndschoguetRJ 29.04.2016 12:08
    Highlight Highlight Naja. Eine Schwarze Liste, auf der auch Kanada erscheint, kann man ja nicht ernst nehmen. Die lieben Amerikaner sollten endlich vor der eigenen Haustüre kehren und endlich damit aufhören, die Weltpolizei spielen zu wollen...
  • Isiosi 29.04.2016 12:05
    Highlight Highlight Tja dann muss ich wohl doch noch in ein VPN investieren. Finde es immer wieder lustig, wie die meinen, sie könnten Internetpiraterie mit Gesetzen kontrollieren. Die einzige Art wie man das kann, ist mit besserem Service. Seit es Spotify gibt lade ich z.B. keine Musik mehr herunter. Wenn Netflix jetzt auch noch eine bessere Auswahl hat, kann ich mir das VPN sparen.
    • one0one 29.04.2016 13:08
      Highlight Highlight Wie ich gelesen habe (glaube sogar hier) ist nichts mehr mit Netflix und VPN.. Die sperren regelmaessig alle bekannten VPN Anbieter, respektive deren Adressen...
    • Statler 29.04.2016 15:08
      Highlight Highlight @one0one - geht schon - die VPN-Anbieter haben ziemlich viele IPs. Da kommt Netflix mit Sperren gar nicht nach... ;)
  • cerritus 29.04.2016 12:03
    Highlight Highlight Jetzt kann mich die amerikanische Film-Industrie mal komplett am A... Da kauf ich auch keine DVDs,Blu-ray und Streams mehr....
    Was sich die Lobby-Gruppen wohl für Strafen wünschen? So minimum 5-10 Jahre, da wette ich darauf....
  • Flint 29.04.2016 12:01
    Highlight Highlight Bin mir nicht sicher, ob solche Verschärfungen vor dem Volk durchkommen würden... Sehr unpopuläres Thema.
    • Tepesch 29.04.2016 12:14
      Highlight Highlight Das wäre eine Chance für die Piratenpartei, mit einem möglichen Referendum oder einer Initiative wieder etwas Aufmerksamkeit zu erlangen.
  • tzhkuda7 29.04.2016 11:54
    Highlight Highlight Uuuh es schmöckt widr nach bluetige chnüü für de Amman :D
    Chopfizieundab
  • strieler 29.04.2016 11:53
    Highlight Highlight Ou wichtiger Handelspartner..ich seh einen Grossteil unserer Parlamentarier einknicken.. zu unser aller Wohl versteht sich
  • DailyGuy 29.04.2016 11:47
    Highlight Highlight Bringt die Filme (hat sich ja stark gebessert) und Serien gleichzeitig in den USA und der Schweiz raus. Dann würden die illegalen Downloads sicherlich sehr runtergehen.

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