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Die SCRJ Lakers können das Spiel in Ajoie nach Rückstand noch gewinnen und rücken vor auf Platz vier.
Die SCRJ Lakers können das Spiel in Ajoie nach Rückstand noch gewinnen und rücken vor auf Platz vier.Bild: keystone

Biel siegt spät ++ Fribourg und Zug siegen in Verlängerung ++ SCB setzt Erfolgsserie fort

Tabellenführer Fribourg und Titelverteidiger Zug können erst in der Verlängerung feiern. Biel und Rapperswil siegen ebenfalls und der SCB holt sich den vierten Sieg in Folge, während Lausanne tiefer in die Krise stürzt.
26.11.2021, 23:11

Biel – Ambri 3:2

Nach vier Niederlagen in fünf Spielen findet der EHC Biel zurück in die Spur. Das spät zustande gekommene 3:2 daheim gegen Ambri-Piotta ist für die Seeländer der zweite Sieg in Folge.

Die Mannschaft von Trainer Antti Törmänen lieferte auch eine Antwort auf die 0:4-Niederlage auswärts im ersten Duell der Saison mit den Nordtessinern. Die Bieler gaben einen frühen 2:0-Vorsprung aus der Hand. Kurz vor Ablauf des zweiten Drittels glich André Heim für Ambri zum 2:2 aus. Biels Siegestor erzielte schliesslich Fabio Hofer in der 57. Minute im Powerplay.

Die Highlights der Partie.Video: YouTube/MySports

Biel - Ambri-Piotta 3:2 (2:0, 0:2, 1:0)
5624 Zuschauer. SR Tscherrig/Fluri, Fuchs/Duc.
Tore: 5. Kessler (Lööv) 1:0. 7. Rathgeb 2:0. 29. McMillan (Bürgler/Powerplaytor) 2:1. 40. (39:05) Heim (Bürgler) 2:2. 57. Hofer (Rathgeb, Kessler/Powerplaytor) 3:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Rajala; Pestoni.
Biel: van Pottelberghe; Rathgeb, Lööv; Jakowenko, Grossmann; Schneeberger, Forster; Stampfli, Delémont; Hügli, Haas, Rajala; Brunner, Cunti, Künzle; Kessler, Froidevaux, Hofer; Kohler, Schläpfer, Garessus.
Ambri-Piotta: Ciaccio; Hietanen, Isacco Dotti; Fohrler, Zaccheo Dotti; Hächler, Fischer; Pezzullo; Kozun, Regin, Zwerger; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Grassi, McMillan; Trisconi, Kostner, Bianchi; Incir.
Bemerkungen: Biel ohne Fey, Hischier, Korpikoski, Sallinen, Tanner (alle verletzt) und Karaffa (krank). Ambri-Piotta ab 58:32 ohne Torhüter.

Ambris André Heim im Interview.Video: YouTube/MySports

Lugano – Fribourg 3:4 n.V.

Lugano und Fribourg-Gottéron lieferten sich eine verrückte Partie. Nach 19 Minuten führten die Gäste 3:0, dennoch wurde das Spiel erst in der Verlängerung entschieden. In dieser traf Nathan Marchon in der 64. Minute zum 4:3 für Fribourg – in Unterzahl!

Die Highlights der Partie.Video: YouTube/MySports

Das 2:0 und 3:0 erzielten Daniel Brodin und Mauro Jörg in der 19. Minute innert 35 Sekunden, nachdem Benoit Jecker den Leader bereits nach 187 Sekunden in Führung gebracht hatte. Doch kämpfte sich Lugano bravourös zurück und glich nach genau 45 Minuten im Powerplay durch den elften Saisontreffer von Lucca Fazzini zum 3:3 aus.

In der Folge gingen beide Teams kein grosses Risiko mehr ein. Während Fribourg zum vierten Mal in Folge gewann, verpasste Lugano den dritten Sieg in Serie. Die Bianconeri kassierten im 14. Heimspiel in dieser Saison die achte Niederlage.

Trotz einer 3:0-Führung braucht Gottéron bis zur 64. Minute, um den Sieg zu sichern.
Trotz einer 3:0-Führung braucht Gottéron bis zur 64. Minute, um den Sieg zu sichern.Bild: keystone

Lugano - Fribourg-Gottéron 3:4 (0:3, 2:0, 1:0, 0:1) n.V.
4942 Zuschauer. SR Stolc (SVK)/Urban (AUT), Progin/Gnemmi.
Tore: 4. Jecker 0:1. 19. (18:10) Brodin (DiDomenico) 0:2. 19. (18:45) Jörg (Diaz) 0:3. 29. Loeffel (Boedker, Müller) 1:3. 34. Arcobello (Alatalo) 2:3. 45. Fazzini (Boedker/Powerplaytor) 3:3. 64. Marchon (Desharnais/Unterzahltor!) 3:4.
Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Fazzini) gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; DiDomenico.
Lugano: Schlegel; Loeffel, Müller; Alatalo, Riva; Chiesa, Guerra; Nodari, Werder; Fazzini, Arcobello, Carr; Traber, Josephs, Bertaggia; Morini, Herburger, Boedker; Vedova, Walker, Stoffel.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Chavaillaz; Sutter, Furrer; Diaz, Jecker; Dufner; Marchon, Desharnais, Mottet; Rossi, Walser, Jörg; Brodin, Schmid, DiDomenico; Bougro, Haussener, Jobin.
Bemerkungen: Lugano ohne Herren, Thürkauf, Wolf (alle verletzt), Hudacek und Irving (beide überzählige Ausländer), Fribourg-Gottéron ohne Bykow und Sprunger (beide verletzt).

Mauro Jörg zeigte sich mit der Leistung seines Teams nicht zufrieden.Video: YouTube/MySports

Ajoie – Rapperswil 2:5

Die Rapperswil-Jona Lakers wendeten bei Ajoie im letzten Drittel ein 1:2 in ein 5:2. Die Tore vom 2:2 (41.) zum 4:2 (53.) erzielten Sandro Zangger und Dominic Lammer innert 46 Sekunden. Beide waren im Powerplay erfolgreich. In der 59. Minute machte Roman Cervenka mit einem Schuss ins leere Gehäuse zum 5:2 alles klar.

Die Highlights der Partie.Video: YouTube/MySports

Ajoie war dank Maxime Fortier (6.) und Guillaume Asselin (33.) zweimal in Führung gegangen. Doch kassierten die Jurassier sowohl im zweiten als auch im letzten Drittel zwei frühe Gegentore – nach 85 respektive 32 Sekunden. Die Treffer schossen Yannick Lennart Albrecht sowie Sandro Forrer.

So kamen die in den ersten zwei Abschnitten enttäuschenden Lakers zum neunten Sieg in den letzten zehn Spielen. Ajoie hat nun in den letzten drei Partien nicht weniger als 21 Tore kassiert.

Ajoie - Rapperswil-Jona Lakers 2:5 (1:0, 1:1, 0:4)
3635 Zuschauer. SR Lemelin (CAN)/Hürlimann, Kehrli/Schlegel.
Tore: 6. Fortier (Birbaum) 1:0. 22. Albrecht (Jelovac, Profico) 1:1. 33. Asselin (Frossard, Bogdanoff) 2:1. 41. (40:32) Forrer (Dünner, Wick) 2:2. 52. (51:38) Zangger (Profico/Powerplaytor) 2:3. 53. (52:24) Lammer (Albrecht/Powerplaytor) 2:4. 59. Cervenka (Forrer, Vouardoux) 2:5 (ins leere Tor).
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ajoie, 3mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Devos; Cervenka.
Ajoie: Wolf; Birbaum, Pouilly; Joggi, Hauert; Rouiller, Eigenmann; Helfer; Fortier, Devos, Huber; Asselin, Frossard, Schmutz; Frei, Romanenghi, Rohrbach; Bogdanoff, Ness, Macquat; Schnegg.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Vouardoux, Djuse; Jelovac, Profico; Aebischer, Bircher; Lammer, Albrecht, Cervenka; Zangger, Rowe, Eggenberger; Wick, Dünner, Forrer; Wetter, Mitchell, Neukom; Brüschweiler.
Bemerkungen: Ajoie ohne Gauthier-Leduc, Hazen und Wannström (alle verletzt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Baragano, Lehmann, Moses und Sataric (alle verletzt). Ajoie von 57:47 bis 58:39 ohne Torhüter.

Ajoies Daniel Eigenmann nach dem Spiel.Video: YouTube/MySports

Zug – Langnau 3:2 n.V.

Es war alles andere als ein berauschender Auftritt von Zug gegen die SCL Tigers, dennoch gewann der Titelverteidiger 3:2 nach Verlängerung und feierte im 13. Heimspiel in dieser Saison den elften Sieg – den fünften in der Overtime oder im Penaltyschiessen (einmal).

Den Siegtreffer erzielte in der 64. Minute Lino Martschini, der zehn Minuten zuvor noch das leere Tor verfehlt hatte – es wäre das 3:1 gewesen. In der 58. Minute glich Jesper Olofsson mit seinem 18. Treffer in der laufenden Meisterschaft zum 2:2 aus. Die ersten beiden Tore erzielten die Zuger innerhalb von 131 Sekunden. Für das 1:0 (23.) zeichnete Reto Suri im Powerplay verantwortlich. Das 2:0 von Fabrice Herzog (25.) war ein Shorthander, wobei der ansonsten starke Langnauer Torhüter Ivars Punnenovs diesen Gegentreffer auf seine Kappe nehmen muss.

Die Highlights der Partie.Video: YouTube/MySports

Der EVZ traf zum dritten Mal in der laufenden Meisterschaft in Unterzahl. Die Zentralschweizer bezwangen die Tigers zum zehnten Mal hintereinander vor heimischem Publikum – der letzte Sieg der Emmentaler in Zug datiert vom 20. Oktober 2017. Für die Langnauer war es die neunte Niederlage in den letzten zehn Spielen.

Lino Martschini (2.v.r) lässt die Zuger in der Verlängerung jubeln.
Lino Martschini (2.v.r) lässt die Zuger in der Verlängerung jubeln.Bild: keystone

Zug - SCL Tigers 3:2 (0:0, 2:0, 0:2, 1:0) n.V.
6807 Zuschauer. SR Piechaczek (GER)/Stricker, Cattaneo/Meusy.
Tore: 23. Suri (Kovar, Martschini/Powerplaytor) 1:0. 25. Herzog (Kovar/Unterzahltor!) 2:0. 49. Pesonen (Saarela, Berger) 2:1. 58. Olofsson (Saarela) 2:2 (ohne Torhüter). 64. Martschini (Djoos, Kovar) 3:2.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Lander; Olofsson.
Zug: Genoni; Schlumpf, Hansson; Gross, Djoos; Cadonau, Kreis; Wüthrich; Martschini, Kovar, Suri; Klingberg, Lander, Bachofner; Zehnder, Müller, Herzog; Allenspach, Leuenberger, De Nisco.
SCL Tigers: Punnenovs; Erni, Schilt; Huguenin, Leeger; Grossniklaus, Elsener; Blaser; Grenier, Schmutz, Olofsson; Berger, Saarela, Pesonen; Petrini, Salzgeber, Sturny; Langenegger, Diem, Loosli; Schweri.
Bemerkungen: Zug ohne Senteler, Simion und Stadler (alle verletzt), SCL Tigers ohne Stettler, Zaetta (beide verletzt), Aeschbach und Guggenheim (beide krank). SCL Tigers von 57:07 bis 57:41 ohne Torhüter.

Lino Martschini nach dem Spiel.Video: YouTube/MySports

Bern – Lausanne 3:2

Das Hoch des SC Bern hält an. Das Team von Trainer Johan Lundskog bezwingt Lausanne nach einem 1:2-Rückstand mit 3:2.

Die Highlights der Partie.Video: YouTube/MySports

Nach der ersten Führung der Berner durch Christian Thomas in der 4. Minute gelang Lausanne eine prompte Antwort. Jason Fuchs glich nur zwölf Sekunden später nach einem Abpraller aus. Auf das 2:3 durch Gregory Sciaroni (42.), das nach einem tollen Solo von Vincent Praplan fiel, hatten die Gäste dann aber keine Antwort mehr.

Während die Berner den siebenten Sieg in den vergangenen achten Partien feierten, kassierten die Lausanner die vierte Niederlage in Serie. Gemäss der Statistik brachten sie im letzten Drittel bloss drei Torschüsse zu Stande, was einige Fragen aufwirft. Überhaupt hinken die Waadtländer den eigenen Erwartungen weit hinterher. Sie liegen derzeit nur im 10. Tabellenrang und müssen gar um die Teilnahme an den Playoff-Achtelfinals bangen. Von daher stellt sich die Frage, wie lange die Verantwortlichen noch an Trainer John Fust festhalten.

Siegtorschütze Gregory Scarioni im Interview.Video: YouTube/MySports

Bern - Lausanne 3:2 (1:2, 1:0, 1:0)
13'714 Zuschauer. SR Borga/Vikman (FIN), Stalder/Huguet.
Tore: 4. (3:11) Thomas (Kast, Andersson) 1:0. 4. (3:23) Fuchs 1:1. 16. Heldner 1:2. 32. Varone (Andersson) 2:2. 42. Sciaroni 3:2.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Bern, 4mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Scherwey; Bertschy.
Bern: Wüthrich; Untersander, Henauer; Andersson, Beat Gerber; Thiry, Colin Gerber; Meile; Thomas, Neuenschwander, Scherwey; Conacher, Varone, Moser; Jeremi Gerber, Praplan, Bader; Sciaroni, Kast, Berger.
Lausanne: Boltshauser; Heldner, Frick; Glauser, Genazzi; Krueger, Gernat; Oejdemark, Perrenoud; Frolik, Emmerton, Sekac; Maillard, Fuchs, Almond; Baumgartner, Bertschy, Bozon; Holdener, Jäger, Douay.
Bemerkungen: Bern ohne Blum, Daugavins, Fahrni, Jeffrey, Pinana, Ruefenacht (alle verletzt) und Kahun (krank), Lausanne ohne Barberio (gesperrt). Lausanne ab 59:20 ohne Torhüter.

Nach der vierten Niederlage in Folge sind die Lausanner konsterniert.
Nach der vierten Niederlage in Folge sind die Lausanner konsterniert.Bild: keystone

Die Tabelle

(nih/sda)

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