DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Vierfachmord in Rupperswil: Thomas N. will seine Verwahrung ersatzlos aufheben lassen 

13.09.2018, 09:2713.09.2018, 11:26

Der Vierfachmord von Rupperswil kommt vors Obergericht: Der verurteile Thomas N. hat innerhalb der gesetzlichen Frist Berufung eingereicht.

Thomas N. geht in Berufung.
Thomas N. geht in Berufung.Bild: KEYSTONE

Der Beschuldigte wendet sich einzig gegen die vom Bezirksgericht Lenzburg angeordnete ordentliche Verwahrung, heisst es in einer Mitteilung der Gerichte des Kantons Aargau.

Er beantragt, die Verwahrung sei ersatzlos aufzuheben. Die Staatsanwaltschaft, die auf eine Berufungserklärung verzichtet hat, hat nun Gelegenheit, innert 20 Tagen Anschlussberufung zu erheben.

Thomas N. wurde im Frühling 2018 vom Bezirksgericht Lenzburg wegen vierfachen Mordes verurteilt. Das Gericht sprach eine lebenslängliche Freiheitsstrafe und ordnete eine ordentliche Verwahrung an. Es sprach den Beschuldigten diverser Verbrechen schuldig, darunter Mord und sexuelle Handlungen mit Kindern.

Für die von der Anklage geforderte lebenslängliche Verwahrung fehlte hingegen eine wichtige Voraussetzung: Der Beschuldigte wurde nicht von zwei unabhängigen Gutachtern als dauerhaft untherapierbar bezeichnet. (az/mlu/sda)

Staatsanwältin Loppacher zum Urteil von Rupperswil

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Jetzt bin ich halt Bundesrätin geworden» – verfolge hier die Frauensession live

Das Bundeshaus ist am Freitag und Samstag ganz in Frauenhand. Im Zeichen von 50 Jahren Frauenstimmrecht findet die Frauensession statt. 246 Frauen aus allen Sprachregionen kommen im Nationalratssaal zusammen, um ihre Anliegen zu diskutieren.

Die wichtigsten Punkte:

An der Frauensession nehmen 200 Frauen aus der ganzen Schweiz teil, die sich wählen lassen konnten. Über 1400 Frauen haben sich als Kandidatinnen registriert, die von 12'000 Wählerinnen bestimmt wurden. Die restlichen 46 Plätze im …

Artikel lesen
Link zum Artikel