EU
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Venezuela-Krise im Januar 2019

Acht-Tage-Ultimatum – EU erhöht den Druck auf Maduro



Der selbsternannte venezolanische Staatschef Juan Guaidó hat Rückendeckung von der EU und den USA erhalten. Venezuelas Verbündeter Russland steht weiterhin hinter Nicolás Maduro und kritisiert den europäischen Vorstoss scharf. Das Zünglein an der Waage dürfte das Militär sein.

Venezuela's self-declared interim leader Juan Guaido, center, greets supporters after a rally at a public plaza in Las Mercedes neighborhood of Caracas, Venezuela, Saturday, Jan. 29, 2019. Venezuela's political showdown moves to the United Nations where a Security Council meeting called by the United States will pit backers of President Nicolas Maduro against the Trump administration and supporters of Guaido. (AP Photo/Fernando Llano)

Juan Guaidó umringt von seinen Anhängern. Bild: AP/AP

Der Druck auf den sozialistischen Staatschef Maduro wird immer stärker. Die Europäische Union forderte am Samstag, Neuwahlen auszurufen. Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und Spanien setzten Maduro dafür am Samstag eine Frist von acht Tagen. Ansonsten wollen sie Guaido als neuen Interims-Präsidenten anerkennen.

Ultimatum für Neuwahlen – Kritik an EU

Die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini rief Maduro zu freien, transparenten und glaubwürdigen Neuwahlen auf. Andernfalls werde die EU in den nächsten Tagen in der Frage der Anerkennung der Regierung reagieren.

epa07306669 Singapore Foreign Minister Vivian Balakrishnan (L) and European Union Foreign Policy Chief Federica Mogherini pose for a family picture during a EU-ASEAN Ministerial meeting at the European Council in Brussels, Belgium, 21 January 2019.  EPA/STEPHANIE LECOCQ

Federica Mogherini setzt Maduro eine Frist für Neuwahlen. Bild: EPA/EPA

In einer hitzigen Debatte im UNO-Sicherheitsrat wies Venezuelas Aussenminister Jorge Arreaza am Samstag die Forderung nach Neuwahlen als «kindisch» zurück. Europa habe nicht die Macht, einem souveränen Volk eine Frist oder ein Ultimatum zu setzen.

Auch Russland, das massiv in die Ölindustrie des Opec-Landes investiert hat, kritisiert den europäischen Vorstoss scharf. Zugleich warf der russische UNO-Botschafter Wassili Nebensia den USA vor, einen Putschversuch in Venezuela zu unterstützen.

Venezuela's President Nicolas Maduro, center, and first lady Cilia Flores, left, interact with supporters from a balcony at Miraflores presidential palace during a rally in Caracas, Venezuela, Wednesday, Jan. 23, 2019. At a competing rally, opposition leader Juan Guaido declared himself interim president until new elections can be held, to which Maduro responded by cutting off diplomatic relations with the United States and said American diplomats had 72 hours to leave the country. (AP Photo/Ariana Cubillos)

Nicolás Maduro gibt sich am 23. Januar vor Anhängern in Caracas kämpferisch.

US-Aussenminister Mike Pompeo forderte vor den 15 Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrates, sich klar auf eine Seite zu stellen. «Keine Verzögerungen mehr, keine weiteren Spiele. Entweder ihr steht auf der Seite der Kräfte der Freiheit, oder ihr spielt in einer Liga mit Maduro und seinem Chaos.» Zugleich machte er sich für Finanzsanktionen gegen Maduro stark.

Trotz des Abbruchs der diplomatischen Beziehungen zwischen Venezuela und den Vereinigten Staaten können die verbliebenen US-Diplomaten zunächst in der Botschaft in Caracas bleiben. Die beiden Länder verhandelten nun über die Einrichtung von Interessenvertretungen.

Die Unterstützung der Streitkräfte ist der entscheidende Faktor für den Machterhalt Maduros. Guaidó appellierte an Militärs und Staatsbedienstete, sich ihm anzuschliessen, und bot ihnen Straffreiheit an. Venezuelas Militärattache in den USA, Oberst Jose Luis Silva, stellte sich inzwischen in einer Videobotschaft auf seine Seite.

Zahlreiche Tote und hunderte von Festnahmen

epa07323001 Supporters of the President of Venezuela Nicolas Maduro participate in a demonstration in support of the Government, in Caracas, Venezuela, 26 January 2019. The crisis in Venezuela and the self-proclamation of Juan Guaido as Interim President have divided the international community, which mostly advocates a peaceful resolution of the conflict through the immediate convocation of new elections in the South American country.  EPA/Cristian Hernández

Proteste des Maduro-Lagers am Samstag in Caracas. Bild: EPA/EFE

Die Lage in Venezuela hatte sich seit einem gescheiterten Aufstand von Nationalgardisten am Montag kontinuierlich verschärft. Bei den Protesten gegen Maduro wurden laut der Nichtregierungsorganisation Beobachtungsstelle für soziale Konflikte seit Wochenbeginn 26 Menschen getötet.

Mehr als 350 Menschen wurden zudem festgenommen. Opposition und Regierung wollen ihre Anhänger in den kommenden Tagen zu neuen Grossdemonstrationen mobilisieren.

Guaidó hatte sich am Mittwoch selbst zum Übergangspräsidenten Venezuelas erklärt. Die USA erkannten ihn umgehend an, Kanada und mehrere lateinamerikanische Staaten wie Argentinien, Brasilien, Chile und Kolumbien folgten. (sda/reu/dpa/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

216
Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

25
Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

91
Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

65
Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

321
Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

8
Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

80
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

41
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

45
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

22
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

119
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

357
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

141
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

216
Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

25
Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

91
Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

65
Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

321
Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

8
Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

80
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

41
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

45
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

22
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

119
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

357
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

141
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

68
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
68Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 27.01.2019 23:14
    Highlight Highlight Wahnsinn! Da schlottern sicher die Knie, wenn die EU so ein Ultimatum vorschreibt...!
    • jimknopf 28.01.2019 13:35
      Highlight Highlight Nun ja, mit wirtschaftlichen Sanktionen gegen Venezuela von Europa und den USA.. Das würde Venezuela definitiv schmerzen und davon, kann einem durchaus die Knie schlottern.
  • BetterTrap 27.01.2019 19:11
    Highlight Highlight Ich rufe das brutale Regime Macrons, das seit Wochen gegen Demonstranten vorgeht, dazu auf in 5 Tagen Neuwahlen abzuhalten, ansonsten wird jmd. von den Gillet Jaunes als Präsident ausgerufen! Wer auch immer das sein mag...

    ...hört sich doch Demokratisch an?
    • Dirk Leinher 28.01.2019 18:50
      Highlight Highlight @creed
      Sind es nicht gerade die eher armen Bevölkerungsschichten die hinter Maduro stehen? Ein Hohn?
    • DerewigeSchweizer 28.01.2019 21:05
      Highlight Highlight Grausam ... Aha.

      Ich sag Dir mal was grausam ist:
      Grausam sind Venezolaner die rassisten sind, die den Amerindischen Teil der Bevölkerung als Untermenschen ansehen.
      "Das ganze Vok steht hinter Guaidó" heisst genau das: Die Guaido Anhänger sind das Volk, ... und alle andern nicht.

      Schon schlimm, diese Maduro-Diktatur, wo man demonstieren kann und nebenbei der Oppositionsführer sich zum Alternativpräsidenten ausrufen darf.

      Erkundige Dich mal, wie dasselbe in einer echten Diktatur gehandhabt würde: China, N-Korea, Saudi-Arabien, u.A.
      ... bevor Du wieder was von "Diktatur" dramatisierst.
  • Domino 27.01.2019 18:36
    Highlight Highlight Wie die EU demokratisch legitimiert wäre... ...das nur so am Rande.
    Sozialismus funktioniert nicht, auch wenn er sich auf eine Nation bezieht.
  • ostpol76 27.01.2019 17:50
    Highlight Highlight Erschreckend wieviel Leute hier mitreden aber keine Ahnung davon haben was unter Maduro in Venezuela so abläuft.
    • jimknopf 28.01.2019 13:37
      Highlight Highlight Tja, das ist nun einmal eines unserer Grundrechte. Jeder kann ganz viel Meinung und wenig Ahnung über ein Thema haben und dies trotzdem Kund tun. Kann nerven ist aber auch unterhaltsam.
  • loquito 27.01.2019 16:34
    Highlight Highlight Mann stelle sich vor es wäre nicht Venezuela. Irgendeiner steht hin und ernennt sich einfach zum Präsident und er wird dann noch anerkannt von der EU und den USA. Ohne Wahl, ohne Legitimation, ohne Nix. Haben nicht alle über die Österreicher gelacht, die genau dies getan haben? Aber ja wenn der Putsch einem gerade politisch in den Kram passt. Und kommt mir nicht mit den Infos, welche überall rausgehauen werden. Die Oppositionellen Lynchen Pro-maduro Leute und Journalisten und sind kein deut demokratischer als Maduro...
    • Laienprediger 27.01.2019 17:50
      Highlight Highlight Juan Guaidó ist nicht irgendeiner, sondern er ist der Präsident des venezolanischen Parlaments. Und dieses ist die einzige demokratisch legitimierte Institution des Landes.
      Über welche Informationen bezüglich Lynchjustiz an Maduro-Anhängern verfügst du?
    • loquito 27.01.2019 20:09
      Highlight Highlight
      Play Icon
      . Letzte 10 Minuten... Aber di darfst auch googlen und suchen... Dass die internationalen Medien dies nicht berichten ist klar. Also, wenn Pelosi den Trump im alleingang als falsxher Präsident bezeichnet und sich an die Macht hieft, ist es dekokratiscch?
    • RandomNicknameGenerator 27.01.2019 21:40
      Highlight Highlight Kennen Sie die venezolanische Verfassung? Die sieht vor, dass der Parlamentspräsident als interimistischer Präsident eingesetzt wird, wenn kein legitimer gewählt wird. Und bei den letzten Wahl ging so ziemlich nichts richtig zu und her: internationales Beobachtern wurde jede Art der Einsicht verboten, Oppositionelle in Scharen hinter Gitter gesteckt, Wahlzettel gefälscht, ...

      Natürlich gibt es auch andere Länder mit massiven Problemen. Aber mit diesem "whataboutism" kommen wir nicht weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bündn0r 27.01.2019 15:48
    Highlight Highlight Mich nimmts echt Wunder, in wie fern die USA da mit drinn steckt.
    Mit forcierten Machtwechseln kennen sie sich ja bestens aus. Seit Iran 1953 haben sie mindestens in einem guten duzend Fällen Erfahrung sammeln können.

    Auch wenn ich der Grundsatzidee Maduro muss weg voll zustimme glaube ich kaum, dass jetzt alles gut wird in Venezuela. Die Probleme gehen deutlich weiter... Korruption, Banden, durch den Sozialismus zerstörte Wirtschaft etc.
  • Dragona 27.01.2019 15:05
    Highlight Highlight Die EU spielt "Regime-Change". Das Völkerrecht scheint den Moralisten egal zu sein. Maduro IST der legitimierte Präsident. Die EU und USA, sollen sich endlich aus den Angelegenheiten souveräner Staaten heraushalten. Venezuela ist gespalten und nur weil an Stelle Maduros ein Oppositioneller aufgestellt wird, wird sich nichts zum Guten ändern. Die USA haben mit der Monroe-Doktrin, der Unterstützung des brutalen Militärputsches in Chile, der Ausbildung der Todesschwadronen in Honduras und der Contras in Nicaragua genug angerichtet etc. in Südamerika genug Leid verursacht.
    • Don Alejandro 27.01.2019 19:55
      Highlight Highlight Legitimierter Präsident? In einer Wahl, die von allen seriösen Beobachtern als massiv gefälscht tituliert wurde? Irren sich Millionen von Venezuelanern, die schlichtweg am Verhungern sind, in dem ölreichsten Land der Erde? Es stimmt die USA haben wie andere Kolonialmächte und die Sowjets viel Leid in die Welt gebracht, aber auch einiges richtig gemacht. Ihr Vergleich hinkt aber der aktuellen Realtität total hinterher.
    • Dragona 27.01.2019 23:57
      Highlight Highlight @Don
      Sie vermischen da munter total verschiedene Dinge untereinander und haben auch noch die Impertinenz mir vorzuwerfen mein "Vergleich" hinke (von welchem Vergleich sprechen Sie eigentlich?) der Realität hinterher. Die Realität ist, dass das Land tief gespalten ist. Was wollen Sie mit dem Tränen-Drüsen-Satz der verhundernden Menschen ausdrücken? Dass die USA und die EU deshalb intervenieren? Echt jetzt?

  • tzhkuda7 27.01.2019 14:55
    Highlight Highlight Kann Watson mal recherchieren, was wir hier zahlenmässig vor uns haben?

    Etwa wieviele Prozent kann Maduro hinter sich wissen? Sprechen wir hier noch von einer Mehrheit oder ist das etwa 50:50? Oder doch eine Minderheit (<50%)


    Es ist für mich schwierig einzuordnen wo hier der grössere Rückhalt des Volkes ist.

    In meiner Zeit in Amsterdam und Barcelona waren Venezoleaner meist mit folgender Antwort beholfen wenn man nach der Lage fragte;

    "Fuck Maduro, we have money, but still cant buy anything because there is nothing to buy...".

    Schon krass, Geld da, qber die Regale leer.

    Danke im voraus
    • loquito 27.01.2019 21:57
      Highlight Highlight Schlimmer als Regale voll und keiner hat Geld?
  • walsi 27.01.2019 14:40
    Highlight Highlight Die USA hat einen Präsidenten der ca. 3 Mio. Stimmen weniger bekommen hat als seine Gegnerin und die wollen einem anderen Land erklären was Demokratie ist. In Frankreich gehen zur Zeit die Leute auf die Strasse weil sie mit dem Präsidenten unzufrieden sind. Dieser Präsident hat die Chuzpe einem anderen Präsidenten zu erklären, dass er die Proteste in seinem Land ernst nehmen muss.

    Wäre es nicht der Auftrag der Medien auf diese Widersprüche hinzuweisen?
    • Laienprediger 27.01.2019 15:33
      Highlight Highlight Aber das Thema der Artikels ist die Lage in Venezuela. Man kann von Trump oder Macron halten was man will, das ändert nichts an der Tatsache, dass Venezuela in den Händen von korrupten und unfähigen Politikern und Militärs ist.
    • Toerpe Zwerg 27.01.2019 16:03
      Highlight Highlight Welche Widersprüche? Sie können das Wahlsystem und die Verfassund der USA schon idiotisch finden. Trump wurde trotzdem verfassungsgemäss gewählt. Sie können auch finden, Macron reagiere nicht adäquat auf die Gilets Jaunes. Auch aber ist demokratisch legitimiert und handelt im Rahmen der Verfassung.

      Maduro ist nicht demokratisch legitimiert. Er bewegt sich nicht konform mit der Verfassung seines Landes.
    • BetterTrap 27.01.2019 17:49
      Highlight Highlight Er bewegt sich konform mit der Verfassung eines Landes. Nur weil du es immer wiederholst wird es nicht wahrer @Toerpe Zwerg.

      Maduro wurde mit 6,2 Millionen Stimmen gewählt, sein nächster Konkurrent Falcon hatte 1,9 Millionen. Die Opposition hat sich der Wahl enthalten. Guaidò hat null Legitimation. Stand damals nicht zur Wahl und bis vor kurzem wussten viele Venezolaner nicht mal wer Guaidò überhaupt ist. CEELA hat damals die Abstimmung als korrekt gesehen. Die so genannten „Red Points“ sind nicht weniger umstritten als Faktoren in anderen Ländern. Aber was sind schon Fakten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Namenloses Elend 27.01.2019 14:38
    Highlight Highlight Also Venezuela hat bekanntlich die grössten Erdölvorkomnisse der Welt. Das Land wird von einem Sozialst regiert, der die Erdölförderung staatlich reglementiert. Uncle Sam im Norden sanktioniert das Land und unterbindet jeglichen Handel. Mit dem bekannten Konsequenzen wie Hyperinflation und Armut. Das Volk ist natürlich wütend und will Maduro stürzen. (was verständlich ist). Er wird ersetzt und der Ölhandel privatisiert. Der Ami kriegt nun also sein Öl. Etwa so läuft das ab, im Iran ist es fast das selbe, einfach noch weniger drastisch. Falls das alles nix nützt, die US Army hilft gerne aus.
    • Pisti 27.01.2019 16:43
      Highlight Highlight Quatsch! Bis jetzt hab es keine Sanktionen gegen Venezuela, nur gegen vereinzelte Mitglieder der Regierung.
      Man war schlicht unfähig die Öl-Förderung auf dem gleichen Niveau am leben zu halten.
      Im Drogenhandel sind die Sozialisten aber gut dass muss man Ihnen lassen.
    • dä dingsbums 27.01.2019 16:47
      Highlight Highlight Ach, Namenloses Elend, Du hast absolut keine Ahnung wovon Du sprichst.
    • Toerpe Zwerg 27.01.2019 17:01
      Highlight Highlight "Uncle Sam im Norden sanktioniert das Land und unterbindet jeglichen Handel. (...) Der Ami kriegt nun also sein Öl."

      Äha. Darum kaufen die USA 75% des Ölexportes von Venezuela.

      Oder ... wenn Sendungsbewusstsein negativ mit Informations- und Sachverstand korelliert. Elend. Namenlos.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 27.01.2019 14:38
    Highlight Highlight Bald hat Trump seinen eigenen Bürgerkrieg

    Ob das jetzt gut ofer schlecht ist sei dahingestellt
    • Toerpe Zwerg 27.01.2019 16:03
      Highlight Highlight Sie meinen, Maduro hat seinen Bürgerkrieg.
    • Karl Marx 27.01.2019 16:30
      Highlight Highlight Hat der Bot wohl den Artikel falsch interpretiert.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 27.01.2019 16:33
      Highlight Highlight Schon interessant
      Als Obama und die EU sich auf die Seite der Rebellen in Syrien schlug war Obama der Kriegstreiber.

      Tut Trump das Tupfgleiche bei Tupfgleicher Bedingung ist Maduro der Bösewicht.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Swisslord 27.01.2019 14:27
    Highlight Highlight Ab wie vielen Personen auf der Strasse fordert die EU eigentlich Neuwahlen? 20%? 80%? Gibt es da eine klare Linie oder hängt das von der politischen Haltung der jeweiligen Regierung ab? Oder was ist der Unterschied zu den Gelbwesten in Frankreich?
    • Toerpe Zwerg 27.01.2019 16:55
      Highlight Highlight Es bracht nur eine Person.

      Die Person, welche ein ehemals demokratisches Land bar von Legitimation regieren will.

      Ihre Frage ist wahlweise: Scheinheilig, unqualifiziert, ablenkend, manipulativ.

      Vermutlich alles miteinander, das aber wenigstens durchsichtig.

    • max julen 27.01.2019 17:13
      Highlight Highlight du siehst den unterschied nicht swisslord?
      dann hilft jede erklährung auch nichts mehr!
    • Juliet Bravo 27.01.2019 17:42
      Highlight Highlight In Frankreich gehen sozusagen nur eine Handvoll gegen die *demokratisch gewählte, legitime* Regierung auf die Strasse. 78‘000 sind weder 50 noch 20 %. Es sind 78‘000 bei einer Bevölkerung von 67‘000‘000. also etwa 1.3 Promille. Promille!
    Weitere Antworten anzeigen
  • T13 27.01.2019 13:17
    Highlight Highlight Naja der neue wirds wohl kaum besser machen.
    Die eliten der landes werden ihm die stossrichtung schon vorgeben ansonsten passiert halt was"umvorhersebares".
    Die koruption sitzt so tief.

Die Kurden, Trump, Erdogan und Assad: Was du über die Kriegswirren in Rojava wissen musst

Sie haben den IS besiegt, jetzt werden die Kurden in Nordsyrien sich selbst überlassen. Ein Überblick über die türkische Militäroffensive in Rojava und was Erdogan, Trump und Assad damit zu tun haben.

Im Stundentakt ändern sich die Schlagzeilen über den Krieg in Nordsyrien: «Türkische Truppen marschieren in Syrien ein», «IS-Terroristen nutzen Chaos nach türkischer Invasion», «Kurden bitten Präsident Assad um Hilfe». Verwirrung total. Klar ist: Die Situation für die Kurden spitzt sich stetig zu, Hunderttausende haben ihre Häuser verlassen und sind auf der Flucht. Die Zahl der Todesopfer, darunter Zivilisten, Kinder und Journalisten, steigt täglich.

Bei den verschiedenen involvierten Akteuren …

Artikel lesen
Link zum Artikel