Eismeister Zaugg
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Switzerland’s Eric Blum, top, celebrates his goal with teammate Switzerland’s Nino Niederreiter during the Ice Hockey World Championships Group A match between Switzerland and Latvia, in Moscow, Russia, on Wednesday, May 11, 2016. (AP Photo/Ivan Sekretarev)

Blum trifft gegen Lettland zum 5:4 und lässt die Schweizer wieder jubeln. Bild: Ivan Sekretarev/AP/KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Doppel-Siegtorschütze Eric Blum: «Ich bin stolz, dass ich zu dieser Mannschaft gehöre»

Verteidiger Eric Blum (29) als Schweizer Antwort auf Bobby Orr. Zum zweiten Mal hintereinander hat er den Siegestreffer erzielt. Erst gegen Dänemark (3:2 n.V.) und nun gegen Lettland (5:4).



Das Siegestor gegen Dänemark, das Siegestor gegen Lettland – der beste Eric Blum aller Zeiten.
Eric Blum: So? Dazu kann ich nur sagen, dass mir noch nie zwei Gamewinner hintereinander gelungen sind.

Es sind sogar drei: sie haben auch im Vorbereitungsspiel gegen Lettland in der Verlängerung getroffen.
Stimmt, ja, jetzt wo Sie es sagen.

Switzerland's Eric Blum speaks to the reports, after a training session of the IIHF 2016 World Championship at the practice arena of the Ice Palace, in Moscow, Russia, Monday, May 9, 2016. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Eric Blum ist gefragter denn je.
Bild: KEYSTONE

Diese Form ist nach Ihrer Verletzung im Januar alles andere als selbstverständlich. Sie sind ja erst im Playoff-Halbfinal gegen Davos wieder aufs Eis zurückgekehrt.
Ja, dieser Bänderriss war die schlimmste Verletzung meiner Karriere und ich musste mich einer Operation unterziehen. Es war ein Glück für mich, dass wir im Viertelfinal gegen den ZSC so problemlos 4:0 gewonnen haben. Es gab keine Notwendigkeit für eine übereilte Rückkehr aufs Eis, die Mannschaft gewann auch ohne mich und diese zusätzliche Zeit war für mich sehr wichtig. Ja, im Rückblick ist es schon fast fast ein Wunder, dass ich bereits wieder so spielen kann.

Wie haben Sie dieses 5:4 gegen Lettland erlebt?
Ich habe einfach draufgehauen. Die Scheibe musste unbedingt aufs Tor. Jetzt, nach dem Spiel muss ich mehr Interviews geben und es stehen so viele Journalisten um mich herum wie noch nie an dieser WM.

abspielen

Blum trifft 89 Sekunden vor Schluss zum Schweizer 5:4-Sieg.
streamable

Ein wenig mahnt die Art und Weise, wie diese Mannschaft Rückschläge überwindet, an den SCB.
Ja, dieser Zusammenhalt erinnert schon an das, was ich mit dem SCB erlebt habe.

Sie gehörten schon 2013 zum WM-Silberteam. Gibt es Parallelen?
Ein Vergleich ist fast nicht möglich. Wir sind 2013 von allem Anfang an durchs Turnier geflogen. Das ist hier ja nicht so, wir müssen uns immer wieder zurückkämpfen. Das spezielle hier ist dieser Zusammenhalt. Ich bin stolz, dass ich zu dieser Mannschaft gehöre.

Aber die Mannschaft hat nicht die gleiche Stilsicherheit wie 2013.
Wir müssen jedenfalls das Boxplay unbedingt verbessern und wir dürfen nicht mehr so viele Fehler machen. Die Russen sind unser nächster Gegner und da werden wir für jeden Fehler bestraft.

Latvia's Andris Dzerins, left, vies for the puck with Switzerland's Eric Blum, right, during the IIHF 2016 World Championship preliminary round game between Switzerland and Latvia, at the Ice Palace, in Moscow, Russia, Wednesday, May 11, 2016. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Blum muss von Spiel zu Spiel mehr Verantwortung übernehmen.
Bild: KEYSTONE

Mit Diaz und Du Bois sind im Laufe des Spiels wichtige Verteidiger ausgefallen. Sie mussten noch mehr Verantwortung übernehmen.
Wir haben diese Ausfälle als Mannschaft wettgemacht. Christian Marti musste einspringen, und obwohl er bisher wenig Spielpraxis mit uns hatte, hat er seine Sache sehr gut gemacht. Auch Noah Scheeberger hat sehr gut gespielt.

Die Ausfälle bescherten Ihnen mehr Eiszeit und mehr Gelegenheiten für Weitschüsse.
Tja, sozusagen.

Alle Eishockey-Weltmeister

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Link zum Artikel

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Link zum Artikel

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link zum Artikel

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

Link zum Artikel

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

Link zum Artikel

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

Link zum Artikel

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

Link zum Artikel

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

Link zum Artikel

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

Link zum Artikel

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

Link zum Artikel

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

Link zum Artikel

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

Link zum Artikel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

Link zum Artikel

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Link zum Artikel

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

Link zum Artikel

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

Link zum Artikel

Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweiz gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

Link zum Artikel

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

Link zum Artikel

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

Link zum Artikel

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Link zum Artikel

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schrott 12.05.2016 01:47
    Highlight Highlight Herr Zaugg,
    Sie sind aus meiner Sicht ein sehr guter Hockeykenner.
    Sie haben es nicht nötig mit unqualifizierten Aussagen Bobby Orr zu beleidigen.Haben Sie ihn überhaupt je spielen sehen?
    Bis Blum, Diaz usw Orr Kaliber erreichen schauen wir beide kein Hockey mehr. WBa
  • ManInBlack 11.05.2016 19:36
    Highlight Highlight Seine entscheidenden Tore übertünchen die Schwächen im Defensivverhalten. Der beste Blum aller Zeiten? Offensiv vielleicht, defensiv auf keinen Fall. Freue mich aber natürlich über den Sieg und hoffe auf eine erfolgreiche Fortsetzung. Mentalität hat diese Mannschaft auf jeden Fall, das kann man ihr nicht absprechen!

6 grosse Schweizer Hockey-Karrieren, die durch das Coronavirus vorzeitig beendet wurden

Die Bilder von Ville Koho gingen am Wochenende um die Hockey-Welt. Der 38-Jährige Stürmer von SaiPa Lapeenranta trat nach 19 Saison bei seinem Stammverein (davon 13 als Captain) zurück.

Doch statt wie es ihm gebührt von den Fans geehrt und gefeiert zu werden, fand Kohos Verabschiedung wegen der Coronavirus-Pandemie in einem gähnend leeren Stadion statt. Nur Familie und enge Freunde durften den emotionalen Moment miterleben.

Das gleiche Schicksal erlitten auch in der Schweiz diverse hochdekorierte …

Artikel lesen
Link zum Artikel