Umwelt
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Um den Boden vor Schleppnetzen zu schützen: Greenpeace versenkt Granitblöcke im Meer



Vom Schiff «Beluga II» versenken Greenpeace-Aktivisten vor der Ostsee-Insel Rügen grosse Granitblöcke im Meer. Mit ihrer Aktion im Meeresschutzgebiet Adlergrund wollen die Umweltschützer verhindern, dass der Meeresboden von Fischern mit Schleppnetzen «durchpflügt» wird.

26.07.2020, Mecklenburg-Vorpommern, Sassnitz: Greenpeace-Aktivisten versenken vom Greenpeace-Schiff

Bild: keystone

Greenpeace activists sink large blocks of granite into the Baltic Sea off the island of Ruegen near Sassnitz, Germany, Sunday, July 27, 2020. With the action in the Adlergrund Marine Reserve, the environmentalists want to prevent the bottom from being

Bild: keystone

Greenpeace activists sink large blocks of granite into the Baltic Sea off the island of Ruegen near Sassnitz, Germany, Sunday, July 26, 2020. With the action in the Adlergrund Marine Reserve, the environmentalists want to prevent the bottom from being

Bild: keystone

26.07.2020, Mecklenburg-Vorpommern, Sassnitz: Greenpeace-Aktivisten versenken vom Greenpeace-Schiff

Bild: keystone

26.07.2020, Mecklenburg-Vorpommern, Sassnitz: Ein Stein fällt in die Ostsee, während Greenpeace-Aktivisten vom Greenpeace-Schiff

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(rst)

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    Alle Leser-Kommentare
  • chäsli 28.07.2020 10:01
    Highlight Highlight Es ist eine verdammte Schande, dass immer noch auf diese Art und Weise gefischt wird und dabei hunderttausende von Tieren getötet werden und Teile vom Meeresboden zerstört werden. Die zuständige deutsche Regierung sollte sich schämen.
  • Abraham Colombo 27.07.2020 09:55
    Highlight Highlight Ich unterstütze ja voll den Umweltschutz aber ich denke das bringt doch nichts? Es würde einfach Meer bringen wenn wir, die nicht am Meer leben kein Salzwasser Fisch essen würden. Ich esse nur Schweizer Zuchtfisch oder Rind aus Argentinien.
  • Heijho 27.07.2020 09:08
    Highlight Highlight Blinder Aktionismus ohne Marterie. Watson beweist wieder einmal, das eine Schlagzeile mehr wert ist, als der Inhalt. Greenpeace ebenso. Und die Leute feiern es blindlings. Für die Ostsee gibt es massiv grössere Bedrohungen als ein paar Netzte. Schade kümmert sich da niemand drum :(
  • Ökonometriker 26.07.2020 22:00
    Highlight Highlight Was für eine unnütze Aktion... wissen die überhaupt, wie ein Schleppnetz aufgebaut ist?
    Greenpeace ist zu oft Marketing und nichts dahinter. Die sollten von Organisationen wie WWF lernen...
    • Adam Gretener 27.07.2020 07:11
      Highlight Highlight Weisst Du, wie Schleppnetze funktionieren? Offenbar null Ahnung.
    • Ökonometriker 27.07.2020 11:19
      Highlight Highlight @Adam: klar - daher weiss ich auch, dass diese Grantiblöcke moderne Netze nicht aufhalten werden. Die werden einfach von den Rollgewichten überrollt.
      Daher ist die Aktion eben unnötig - nicht weil ich für diese ineffiziente Art der Fischerei bin.
  • ConcernedCitizen 26.07.2020 20:03
    Highlight Highlight Simpel, effektiv. Respekt!
    • swisskiss 26.07.2020 21:57
      Highlight Highlight ConcernedCitizen: Nicht wirklich effektiv. Nicht nur das Hindernisse per Echolot jederzeit umfahren werden können, Hindernisse gemeldet werden müssen und in Seekarten eingetragen werden ( Ostsee ca.1200 Objekte) ist das dredgen (schleppen mit beschwerten Netzen) seit über 10 Jahren verboten.

      Ausgerechnet in der Ostsee diese Aktion durchzuführen, in einem der strengsten regulierten Fischfanggewässer der Welt, mag für Aussenstehende eine spektakuläre Aktion dastellen, der Effekt für die Fische ist gleich Null. Hier gehts lediglich darum, die Sammelkampagne von greenpeace medial zu unterfüttern.
    • Holch1 27.07.2020 08:11
      Highlight Highlight ..was völlig in Ordnung ist.
  • banda69 26.07.2020 19:47
    Highlight Highlight Und die umweltfeindliche SVP so:

    "Greenpeace schadet der Wirtschaft!"
  • Militia 26.07.2020 19:32
    Highlight Highlight Ist das nur eine Aktion, die sich gut verkauft und dem Gewissen hilft oder hat sie wirklich einen Effekt? Ich kann mir vorstellen, dass der Meeresboden nicht topfeben ist - ob da ein Granitblock einen Unterschied macht?
  • Gunther 26.07.2020 18:37
    Highlight Highlight Die Schleppnetze verbieten, wäre eine Lösung des Problems,. Oder?
    • swisskiss 26.07.2020 22:07
      Highlight Highlight Gunther: Die Dredge, Schleppnetze mit beschwerten Führungsgeräten, ist seit über 10 Jahren in der Ostsee verboten.

      Das Problem in der Ostsee ist NICHT das Befischen, sondern die dramatisch abnehmende Waserqualität eines seichten Meeresgebiet mit schlechtem Wasseraustausch. Die Einleitung von Schadstoffen der Anrainerländer, hat dazu geführt, dass weite Gebiete praktisch sauerstofflose Totwasserzonen sind. Mit dem Klimawandel und weiter steigenden Wassertemperaturen, verschärft sich das Problem zusätzlich. Dorsch, und Hering sind akut gefährdet.
  • who cares? 26.07.2020 16:39
    Highlight Highlight Tolle Aktion!

    ...aber fehlt hier ein Teil des Artikels? Oder ist der wirklich nur 2 Sätze lang?
    • Ribosom 26.07.2020 17:13
      Highlight Highlight Habe genau das selbe gedacht...
    • derEchteElch 26.07.2020 19:26
      Highlight Highlight Sehr berechtigte Frage 🤷🏻‍♂️ Könnte auch einfach nur Watson sein. Schlagzeile, das ist alles was zählt.
  • Gzdt 26.07.2020 16:21
    Highlight Highlight 👍
  • na ja 26.07.2020 16:20
    Highlight Highlight Mein Gedanke gerade.... was denken die mal in 1000 Jahren.... wieso und warum da Granitblöcke sind....
    • Tschowanni 26.07.2020 16:30
      Highlight Highlight In 1000 Jahren wird es die Menschheit entweder massiv dezimiert, oder gar nicht mehr geben. Keine Sorge
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 26.07.2020 17:07
      Highlight Highlight Die Menscheit wird wegen Corona ausgestorben sein! ... es forderten damals viele die Maskenplficht, auch in Geschäften. Leider konnten Sie sich nicht durchsetzen... (Disclaimer: Dieser Kommentar enthät Ironie.)
    • El Vals del Obrero 26.07.2020 18:24
      Highlight Highlight Wohl gleich wie heute, wenn die Archäologie nicht weiter weiss: "War wohl ein religiöses Ritual"

      (Aber da sie leider noch viel schlimmere Hinterlassenschaften finden werden können, kommen sie vielleicht auch auf den wahren Hintergrund).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eyla 26.07.2020 16:08
    Highlight Highlight Ich verstehe einfach nicht, wieso das solche zerstörerische Praktiken immer noch legal sind. Man weiss doch schon längst um die verheerenden Folgen.

    Sehr gut gemacht Greenpeace, danke ..
    • Exilglarner 26.07.2020 16:55
      Highlight Highlight ''Provit'' nichts anderes...
    • Eyla 26.07.2020 17:02
      Highlight Highlight @6030ebikon - absolut, leider ..
    • NiemandWirklich 26.07.2020 17:46
      Highlight Highlight Und neben "Profit" ist noch das Problem da, dass die Meere nicht im Besitz eines Staates sind, der das effektiv durchsetzen dürfte/könnte. Dieser Fakt hat leider auch andere schlechte Folgen wie z.B. die Treibstoffzusammensetzung von Schiffen. Effektiv müssten _alle_ Länder sich zusammenschliessen fürs Verbot und dann auch in "öffentlichen" Gewässern Kontrollen durchführen/Strafen verteilen. Das dürfte nicht nur politisch schwierig werden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschowanni 26.07.2020 16:06
    Highlight Highlight Geile Aktion, weiter so
  • Miikee 26.07.2020 16:01
    Highlight Highlight Danke Greenpeace!

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