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Hochsommer im Juni – mehr als 30 Grad im Wallis und im Süden



Ausfluegler nehmen eine Abkuehlung beim oeffentlich zugaenglichen Uferraum Foce del Cassarate
am Samstag, 8. August 2020, in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Francesca Agosta)

Eine Frau und ein Kind geniessen das schöne Wetter in Lugano. Bild: keystone

Nachdem die Monate April und Mai vielerorts in der Schweiz die kältesten seit Jahren gewesen waren, gibt es nun bereits Mitte Juni hochsommerliche Temperaturen, vor allem im Süden. Am Samstag wurde erstmals in diesem Jahr die Hitze-Marke von 30 Grad geknackt.

In Biasca TI wurde laut SRF Meteo ein Höchstwert von 31,8 Grad gemessen. Auch in Grono GR, im bündnerischen Misox und in Cevio TI wurde es am Samstag 30 Grad warm oder mehr. Im Wallis gab es in Visp und Sitten gut 30 Grad.

Im Tessin und im Wallis wurden nach Angaben von SRF Meteo sowohl am Samstag als auch am Sonntag mehr als 30 Grad gemessen. Im Norden war es zwar ebenfalls meist sonnig, aber deutlich weniger warm.

Sommerhitze im Tessin

Der Nordföhn brachte am Sonntag im Tessin fast in allen tiefergelegenen Orten mehr als 30 Grad. Am wärmsten war es mit 34,1 Grad in der Magadinoebene. Das ist dort laut SRF Meteo der vierthöchste je im Juni gemessene Wert. In Lugano wurden am Sonntagnachmittag 33,3 Grad verzeichnet, das war ebenfalls der vierthöchste Juni-Wert seit Messbeginn. Auch im Wallis wurde am Nachmittag die 30 Grad-Marke wieder übertroffen mit 30,9 Grad in Visp.

Im Norden gab es am Samstag verbreitet Temperaturen zwischen 27 und 29 Grad, und oft war es auch sonnig. Am Nachmittag bildeten sich über den Bergen Quellwolken, und gegen Abend streifte eine schwache Kaltfront die Ostschweiz.

Stellenweise gab es im Kanton Schaffhausen, am Alpstein in der Ostschweiz und auf den Bergen des Prättigaus in Graubünden etwas Niederschlag. Die Front führte zu einer Abkühlung. Am Sonntagnachmittag lagen die Temperaturen in der Deutschschweiz nur noch bei rund 25 Grad, im Westen war es etwas wärmer.

Seen nicht mehr allzu kalt

Bereits sind die Wassertemperaturen der Schweizer Seen nicht mehr allzu tief, wie SRF Meteo auf Twitter schrieb. So war der Bodensee am Sonntag bei Arbon im Thurgau 20 Grad warm, und in den meisten übrigen Seen wurden 19 Grad gemessen. Der Thunersee hatte 18 Grad, während der Vierwaldstättersee mit 15 Grad bei Weggis etwas frischer war.

Im Tessin dürften gemäss SRF Meteo die Maximalwerte der neuen Woche bereits erreicht sein. Am Montag flaut der Nordföhn rasch ab, und es werden noch Temperaturen um 30 Grad erwartet. Die ganze Woche wird es aber warm bleiben mit Werten zwischen 26 und 30 Grad.

Im Norden steigen die Temperaturen

Auf der Alpennordseite steigen dagegen die Temperaturen nun bis Donnerstag an. Am Montag und Dienstag ist es meist sonnig, am Mittwoch gibt es vermutlich die ersten Gewitter über den Alpen und dem Jura.

Am Donnerstag ziehen zahlreiche Gewitter auf, erst über den Bergen, dann immer öfter auch im Mittelland. Sie könnten laut SRF Meteo zum Teil auch unwetterartig ausfallen. Zudem ist es schwül. Am Freitag und am kommenden Wochenende gehen die Temperaturen zwar wieder etwas zurück, es bleibt aber sommerlich, wenn auch schwül und gewitterhaft. (sda)

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