Eismeister Zaugg

Hier könnte man sich bald einmal mit der Eishockey-Liga befassen: Die Wettbewerbskommission in Bern. Bild: KEYSTONE

Das Hockey-Modustheater spitzt sich zu: Es droht das Einschreiten der WEKO

Die NLA-Klubs wollen eine unsinnige Modusänderung erzwingen und provozieren einen brandgefährlichen Rechtsstreit.

16.09.16, 16:31 16.09.16, 20:23

Die Arroganz der NLA-Manager kann eine juristische Auseinandersetzung provozieren, die das gesamte juristische Konstrukt der Nationalliga in den Abgrund reisst. Es geht wieder einmal um die Auf-/Abstiegsregelung zwischen der NLA und der NLB. Weil eine Abschaffung des Auf-/Abstieges nicht machbar ist, basteln die NLA-Klubs an einer «Beinahe-Verunmöglichung» der Relegation und Promotion.

Die Nationalliga ist im juristischen Sinne eine Aktiengesellschaft. Die NLA-Klubs haben die Stimmenmehrheit und die ist nun durch die von ihren Mutterklubs abhängigen Farmteams noch grösser geworden. Bisher sorgte diese NLA-Mehrheit ab und zu für murren – etwa bei der Verwässerung durch die beiden neuen Farmteams (Zug und Ticino Rockets).

Zu einem erbitterten Konflikt ist es aber erst jetzt gekommen. Die NLA Klubs wollen ab der Saison 2017/18 (also ab übernächster Saison) die Liga-Qualifikation mit vier Ausländern spielen. Das bedeutet konkret, dass die NLB per Transferschluss Ende Januar 2018 von zwei auf vier Ausländer aufrüsten und die Playoffs mit vier Ausländern bestreiten muss.

Einen zusätzlichen Ausländer für die Aufstiegs-Playoffs zu engagieren, kommt B-Ligisten wie Ajoie sehr teuer zu stehen. Bild: KEYSTONE/BIST

Der Mehraufwand für konkurrenzfähiges ausländisches Personal wird zu diesem Zeitpunkt, wenn alle europäischen Klubs vor dem internationalen Transferschluss noch einmal nachrüsten und der Spielermarkt «ausgetrocknet» ist, zwischen 400'000 und 600'000 Franken pro Klub ausmachen. Für die NLB-Klubs eine untragbare finanzielle Belastung.

Die Mehrheiten sind klar

Zudem bringt der Beizug von zwei zusätzlich spielberechtigen Ausländern für die Schlussphase der Saison die Hierarchie im Team durcheinander. Ein Aufstieg wird so beinahe unmöglich. Die letzten Aufsteiger (Biel, Lausanne, Langnau) schafften die Promotion mit zwei Ausländern. Der NLA-Klub musste auf zwei Ausländer «abrüsten».

Die Initiative für diese unsinnige Modusänderung geht von den Klubs aus, die schon fast paranoid einen Abstieg befürchten: Lausanne, Biel, Ambri und Langnau. Dabei ist ein Abstieg für ein gut strukturiertes Sportunternehmen kein Unglück. Sondern die Chance zur Restrukturierung. Lausanne und Langnau, aber auch der FC Basel und YB (im Fussball) sind beste Beispiele dafür, wie ein Sportunternehmen nach Abstieg und Rückkehr in die höchste Liga besser dasteht als zuvor.

Ambri und die anderen üblichen Abstiegs-Verdächtigen streben die Modusänderungen an. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Eigentlich wollten die NLA-Klubs diese Modusänderung schon im Sommer durchdrücken. Aber sie brachten die für eine sofortige Modusänderung notwendige qualifizierte Mehrheit von drei Vierteln der Stimmen nicht zustande. Deshalb wird nun eine Modusänderung für die Saison 2017/18 angestrebt. Dafür braucht es, wenn sie vor dem Ende dieser Saison beschlossen wird, nur eine einfache Mehrheit. Und die ist kein Problem.

Die NLB-Klubs haben nun bis November Zeit, einen Gegenvorschlag auszuarbeiten. Dann folgt im nächsten Februar die Abstimmung an der Nationalliga-Versammlung. Die Mehrheiten sind so klar, dass die «Kern-NLB-Klubs» (Ajoie, La Chaux-de-Fonds, Langenthal, Visp, Olten, Martigny und Thurgau), die diesen neuen Modus bekämpfen, auf verlorenem Posten stehen. Ein Alternativvorschlag ist ebenfalls chancenlos.

Anruf an die Hallwylstrasse 4

Noch versuchen Diplomaten wie Gian Kämpf, der Manager des SC Langenthal, mit guten Argumenten die NLA-Klubs von dieser Modusänderung abzubringen. Es ist vergebliche Liebesmühe. Zu gross ist inzwischen die Arroganz der NLA-Klubs gegenüber allen Wünschen der NLB.

Deshalb wird von Juristen im stillen Kämmerlein bereits ein massiver Gegenschlag zur Verhinderung der Modusänderung vorbereitet – nach dem «Dissuasions-Prinzip», der Grundphilosophie unserer Armee. «Dissuasion» steht als Fachausdruck für militärische Abschreckung. Der Preis für einen Angriff muss so hoch sein, dass auf einen Angriff verzichtet wird. Es ist die Androhung von Massnahmen mit dem Ziel, eine andere Person oder Gruppe von bestimmten nicht erwünschten Handlungen abzuhalten.

Wenn die NLA-Klubs auf der Modus-Änderung beharren, werden mehrere NLB-Klubs (die sich noch nicht aus der Deckung wagen und deren Vertreter sich deshalb noch nicht zitieren lassen, um nicht schon jetzt Druckversuche der NLA-Vertreter zu provozieren) die Hallwylstrasse 4 in Bern anrufen. Dort logiert die Wettbewerbskommission (WEKO). Sie ist die Hüterin des freien Wettbewerbs und ihr blitzendes juristisches Schwert ist das Kartellgesetz.

So sieht's an der Hallwylstrasse 4 aus.

Eine Klage bei der WEKO wäre für die Hockey-Nationalliga brandgefährlich. Denn der Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung durch NLA-Klubs gegenüber den NLB-Unternehmen im gleichen freien Markt ist inzwischen in mehreren Bereichen so offensichtlich, dass selbst ein gescheiterter Jus-Student diese Klage aufsetzen könnte.

Modustechnisches Eigentor

Was die Sache so gefährlich, macht: Wenn die WEKO sich erst einmal intensiv mit den Strukturen der Nationalliga auseinandersetzen sollte, dann kann das gesamte juristische Konstrukt zusammenbrechen wie ein Kartenhaus. Denn es basiert in vielen zentralen Bereichen (wie dem Recht auf freie Wahl des Arbeitsplatzes, der Ausländerbeschränkung und dem Verzicht, im Rechtsstreit ein staatliches Gericht anzurufen) auf gesetzeswidrigen sogenannten Gentlemen-Agreements. Die funktionieren nur, weil es bisher keinen Kläger gegeben hat. Wo kein Kläger, da ist auch kein Richter und keine WEKO.

Bereits im Frühjahr 2007 konnte der wiederholt im Aufstiegskampf gescheiterte EHC Biel nur mit viel diplomatischem und juristischem Geschick von einer ähnlich gelagerten Klage und einem Gang vor ein staatliches Gericht abgehalten werden. Im Frühjahr 2008 stiegen die Bieler dann in die NLA auf und die Gefahr war gebannt. Es ist eine Ironie der Hockeygeschichte, dass die Bieler, die einst das «Kartell NLA» so heftig bekämpft haben, inzwischen auf die Seite jener gewechselt haben, die alles daransetzen, mit dem «Kartell NLA» den Auf-/Abstieg zu erschweren.

Die Bieler haben in der Auf-/Abstiegsdiskussion die Seiten gewechselt. Bild: KEYSTONE

Das ganze absurde Modus-Theater birgt noch eine Gefahr in sich: Die SCL Tigers, ebenfalls eifrige Befürworter der Modus-Änderung, sind so schwach, dass ein Abstieg Ende Saison nach wie vor nicht ganz auszuschliessen ist. Das wäre die bitterste aller Ironien, wenn die Langnauer absteigen und zuvor geholfen haben, einen Wiederaufstieg in der Saison 2017/18 praktisch zu verunmöglichen. Es wäre sozusagen modustechnisches ein Eigentor.

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Charly Otherman, 5.5.2017
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46
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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MikeT 17.09.2016 20:40
    Highlight Wieso kennt unser Fussball bei nur 10 Teams in der obersten Spielklasse den direkten Abstieg, während in der Eishockey-NLA mit 12 Clubs der Abstieg immer mehr erschwert wird? Als Erklärung für diesen üblen Modus bleibt einzig die Angst der NLA-Clubs vor einer Relegation. Eigentlich gebührt ja den Dorfclubs wie Langnau oder Ambri unser Respekt. Aber wer sich über die Jahre kaum je fürs Playoff qualifiziert, der dürfte gelegentlich auch mal seinen Platz für ein ambitioniertes NLB-Team räumen. So würde eigentlich Sport funktionieren - alles andere sind schmähliche Hinterzimmer-Machenschaften.
    18 3 Melden
  • marak 17.09.2016 09:36
    Highlight Vermutlich wäre die simpelste Lösung am einfachsten. Der letzte der NLA steigt ab (wie auch immer ermittelt), der B-Meister steigt auf. So würde ein Abstieg weniger stark ins Gewicht fallen, denn der Aufstieg liegt nicht in weiter Ferne. Die Wackelkandidaten in der NLA machen sich zuviele Sorgen.
    22 2 Melden
  • Beobachter 17.09.2016 09:29
    Highlight Ich bin Eishockey Fan und schaue mir gerne Spiele der NLA und auch NLB an. (Zug, Olten und neu auch die Academy). Für mich liegt ein wesentlicher Teil der Spannung ganz eindeutig in der Relegation NLA/NLB. Ich würde persönlich die Durchlässigkeit zwischen den beiden Ligen sogar erhöhen und nicht reduzieren. Ich lege mich deshalb jetzt hier einfach mal fest: Sollte diese Schnapsidee durchkommen, dann gehe ich einfach nur noch NLB Spiele schauen und kaufe die Saisonkarte dann einfach in Olten anstatt in Zug.
    9 1 Melden
  • N. Y. P. 17.09.2016 06:50
    Highlight Noch was :
    Bezieht die Fans unbedingt mit ein, ob sie einverstanden sind, den Auf-/Abstieg faktisch abzuschaffen.
    Macht doch in Runde 7 eine Fanumfrage. Stellt einen Stapel Abstimmungszettel am Eingang auf, eine Hampfle Kugelschreiber aus China und eine Box um den Zettel reinzuwerfen.
    Bei der Auszählung sollten vorsichtshalber in den Stadien zwei Fanvertreter dabei sein.
    In der Qualifikation ist es im übrigen spannender mitzuverfolgen, wer über oder unter dem Strich ist, als wer auf Platz 2 oder 3 ist.
    In den Playoffs ist es dann "oben und unten" spannend. Habe fertig
    10 1 Melden
  • Mett-Koch 17.09.2016 03:47
    Highlight Scheint korrupter als Fussball zu sein ;)
    7 2 Melden
  • sven_meye 16.09.2016 23:08
    Highlight Falls es wirklich so weit kommen sollte, wünsche ich Biel, Langnau usw. den Abstieg!
    12 6 Melden
  • Blitzableiter 16.09.2016 21:28
    Highlight Nimmt einem ja glatt die Lust auf Hockey weg.
    31 2 Melden
  • Töfflifahrer 16.09.2016 20:07
    Highlight Die Strukturen dieses "Verbandes" sind schon seit langem ein Problem und verhinderen sogar eine konstant erfolgreiche Nationalmannschaft. Die Mehr weit liegt ja, wie hier geschrieben, bei den NLA Klubs, denen ist eben das Hemd näher als die Jacke und behindern so auch die Nati.
    Es wäre wohl wirklich mal Zeit dieses Konstrukt vor den Richter zu bringen um so einen Neuaufbau zu initiieren.
    24 2 Melden
    • Darkside 16.09.2016 23:08
      Highlight Das sagt sich so leicht. Aber wehe wenn irgendein Gericht die Ausländerbeschränkung aufheben sollte. Dann finden wir uns ganz schnell in den Niederungen der DEL und der EBEL wieder und das wäre wohl das Ende eines konstanten Platzes in den Top 8 der Welt und ein verheerender Schlag gegen die langjährig aufgebaute und erfolgreiche Juniorenförderung im CH Hockey. Das gilt es unter allen Umständen zu verhindern.
      17 0 Melden
    • Töfflifahrer 17.09.2016 09:42
      Highlight Darum wäre es eben wichtig, dass die Clubs sichrem Problem bewusst werden und Strukturen einführen die allgemein akzeptiert sind. Machen die so weiter werden sie dem gesamten CH Eishockey Schaden. Ich glaube aber nicht, dass den NLA Club Managern vor lauter Gier und Egomanie ein Licht aufgeht.
      2 0 Melden
  • ThePower 16.09.2016 19:03
    Highlight Da wäre es ja glatt fairer, wie in Amerika eine Liga zu machen, bei der jeder Klub mitspielen darf, der die Anforderungen erfüllt (Infrastruktur, Finanzen). Auch könnte man dann auf 14 Teams aufstocken, die 6 blöden Zusatzrunden abschaffen und hätte erst noch 1 Heimspiel mehr um die Kassen zu füllen.
    29 12 Melden
  • energywolf 16.09.2016 19:00
    Highlight Wenn der Aufstieg faktisch fast nicht mehr möglich ist, warum sollten die NLB Vereine dann mit den NLA Vereinen noch zusammengehen!? Einfach abkoppeln und eine eigene Liga gründen, evtl. Mit den Regio Liga Vereinen zusammen. So kämen nähmlich die NLA Vereine mit ihren Farmteams unter Zugzwang, für die gebe es keinen Platz in der neuen Liga. Also, gar nicht so schwierig, oder!
    20 3 Melden
  • N. Y. P. 16.09.2016 18:21
    Highlight Oder nehmt euch die deutsche Bundesliga zum Vorbild.
    Die Spannung, wenn es jeweils in die letzten Fussballrunden geht, ist kaum auszuhalten, da die letzten 3 automatisch absteigen. Da gibts keine grünen Tische oder irgendwelche Hintertürchen.
    Wie gesagt, wehrt euch ihr NLB-Clubs.

    Und die Farmteams im B. Das kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein.
    GCK ist im Schnitt mit 124 Zuschauern unterwegs. Wenn es der Nöldi aus Wollishofen schaft, rechtzeitig seinen Stammtisch zu verlassen, sind es amigs 125 Zahlende.
    47 6 Melden
    • maxi 17.09.2016 06:37
      Highlight Die letzten 3 steigen automatisch ab? Der bundesliga dino fällt lachend vom stuhl;)

      Hsv unabsteigbar 😎
      4 4 Melden
    • maxi 17.09.2016 21:48
      Highlight Haben die zwei blitzer eine erklärung? Oder eine andere relegation im kopf?😂😂😂


      Oder sind sie nur neidisch?
      2 2 Melden
  • Anded 16.09.2016 18:09
    Highlight Gegenvorschlag: 4 Ausländer ja, aber das NLB Team soll sich für die Aufstockung von 2 auf 4 Ausländer bei den 9 NLA Teams bedienen können, deren Saison bereits zu Ende ist. Die Liga kommt für die beiden (vordefinierten) Löhne für die Ligaquali-Serie auf. Inkl. Bonus für die Ausleih-Ausländer, wenn das Team den Aufstieg schafft.
    33 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.09.2016 18:48
      Highlight Klar, die sind dann super motiviert...
      16 3 Melden
    • Darkside 16.09.2016 19:40
      Highlight Interessante Idee. Aber das hiesse das kein Ausländer der ausgeschiedenen Teams in die Ferien könnte... Also müssten alle weiterhin da sein und trainieren obwohl am Ende nur zwei ausgewählt werden. Wohl so nicht machbar.
      16 1 Melden
    • Anded 16.09.2016 22:18
      Highlight @Wysses - Wird niemand gezwungen. Die Spielen für Geld. Lohn/Bonus genug Hoch, da finden sich sicher zwei die einverstanden sind, resp. das gerne machen. Spieler ausleihen ist ja an sich keine neue Idee.
      @Darkside - Stimmt. Gibt aber auch solche, welche +/- gleichzeitig rausfliegen wie der playout final fertig ist.
      War nur eine Idee. Ich liefere dich keine umsetzbaren Fertigkonzepte gratis in den Kommentaren hier. ;-)
      5 0 Melden
  • Tom Garret 16.09.2016 17:52
    Highlight Mich ärgert es gewaltig das man immer mehr eine geschlossene Liga will. Die NLB ist attraktiv und hätte eigentlich einige gute Mannschaften. Dass man nun so viele Farmteams parkiert finde ich daneben. Generell ist der Schweizer Hockey Modus zum weinen. 50 Spiele bei 12 Teams? Abstiegt praktisch unmöglich (schon jetzt), das ist doch Blödsinn... Als mehr oder weniger neutraler Zuschauer sähe ich gerne mal Olten oder Ajoie wieder in der NLA. Wenn man versuchen würde die NLB noch attraktiver zu machen wäre auch ein Abstieg weniger schlimm da man Chancen hat wieder aufzusteigen...
    72 2 Melden
    • naitsabeS 16.09.2016 19:05
      Highlight Und 8 von 12 teams in die playoffs ist auch zu viel. Der Strichkampf ist nun mal nicht so spannend wenn es sowieso nur um schlechte teams geht.
      2 18 Melden
    • Darkside 16.09.2016 19:42
      Highlight Ajoie will ja gar nicht. Aber ich finde auch, eine geschlossene Liga wäre der Gipfel der Langeweile und eine unfaire Abwertung der NLB.
      19 0 Melden
  • Grundi72 16.09.2016 17:51
    Highlight Die Regeln der NL sind eh nicht zu befolgen, wie im Bericht geschrieben, sind das alles Gentlement-Agreements, vor allem die Anzahl Ausländer im Team (Bosman Urteil).

    Der NLB Meister könnte sich alle ausländischen Spieler der ausgeschiedenen NLB Clubs (evtl auch aus Ausland) ausleihen und mit 20 Ausländern gegen das NLA Schlusslicht antreten.

    Der evtl erreichte Aufstieg würde von jedem Gericht locker anerkannt werden.

    NLA Clubs = Badhose!
    36 3 Melden
  • The Punisher 16.09.2016 17:45
    Highlight herr zaugg, der ehcb ist wenigstens sportlich aufgestiegen in die nla, nicht so wie der scb, am grünen tisch...
    33 56 Melden
    • Hoppla! 16.09.2016 17:59
      Highlight Der Stachel des sportlich und wirtschaftlich erfolgreichen SCB muss tief sitzen, dass dies auch Jahrzehnte später noch ein Thema ist... ;-)

      Und nein, ich bin nicht SCB Supporter.
      40 16 Melden
    • MinnesotaGuzzi 16.09.2016 18:05
      Highlight Immer die gleiche leiiieeerrr!!!
      23 8 Melden
    • The Punisher 16.09.2016 18:12
      Highlight ist aber eine tatsache die man nicht wegleugnen kann... auch nicht in 100 jahren
      18 31 Melden
    • The Punisher 16.09.2016 19:10
      Highlight ja die wahrheit schmerzt... 🤔
      16 20 Melden
    • Tikkanen 16.09.2016 19:24
      Highlight ...Punisher, zurück ins Comic du Globi😮😂
      19 11 Melden
    • The Punisher 16.09.2016 19:50
      Highlight ah,herrlich.
      10 21 Melden
    • Paia87 18.09.2016 10:33
      Highlight das mit dem grünen Tisch stimmt sehr wohl, ist nun mal Fakt. Aber der EHC Biel war einer der grössten Jammeris und wollte die Liga verklagen als man noch in der NLB spielte, jetzt wo man oben mitspielt probiert man ebenfalls den Aufstieg so schwierig wie möglich zu gestalten! Wasser predigen und Wein trinken, lächerlich...
      8 3 Melden
  • IDon'tHaveAName 16.09.2016 17:40
    Highlight Mehr und mehr erhalte ich das Gefühl, dass Schwingen die einzige Sportart ist, in der die Regel gilt: Sport vor Wirtschaft.

    Diese Regeländerung wäre ein Eigentor für die Nati A. Ich verfolge den Abstiegskanpf noch gerne, da es wirklich hochspannend ist, weil es noch wirklich um den Abstieg geht. Ich gebe Hr. Zaugg Recht, dass ein Abstieg eine neue Chance für ein Club ist. Doch wie gesagt hat man vor den finanziellen Verlusten viel mehr Angst. So schlecht geht es den Kern-Nati B-Clubs gar nicht wie viele denken. Ein, zwei Saisons können die (meisten) jetzigen Nati A Klubs schon verkraften.
    39 12 Melden
    • michiOW 16.09.2016 17:58
      Highlight Anscheinend haben Sie keine Ahnung vom Schwingen.

      Dort gehts darum, die guten Freunde in der Einteilung zu haben.
      Sportlich ist anders.
      38 15 Melden
  • Philipp Burri 16.09.2016 17:31
    Highlight Wer sagt, dass man vier Ausländer haben MUSS? Wenn das zu teuer ist und nur die Teamhierarchie stört, kann man doch einfach bei zwei bleiben. Die Zeiten als die Ausländer in der NLA den Unterschied ausgemacht haben sind eh passé
    16 53 Melden
    • damigu 16.09.2016 17:55
      Highlight Beat Forster sei dank.
      8 14 Melden
  • Amboss 16.09.2016 17:26
    Highlight Der B-Meister kann ja auch einfach mit zwei Ausländern spielen...
    Machen diese zwei Ausländer, welche das A-Team hätte, wirklich sooo viel aus, dass ein Aufstieg quasi verunmöglicht wird?

    Wobei: Ist klar, ich verstehe den Ärger der B-Clubs völlig und es wäre ja auch ein Unsinn wenn nicht beide Teams gleich viele Ausländer einsetzen dürften.
    Aber es nähme mich einfach wunder...
    6 35 Melden
    • dali 16.09.2016 19:36
      Highlight Überleg dir mal, warum die A-Clubs die Regel ändern wollen. :)
      17 0 Melden
  • welefant 16.09.2016 17:18
    Highlight Haha, der mit yb war gut ;)
    21 7 Melden
  • Schreiberling 16.09.2016 17:09
    Highlight Richtig so NLB-Clubs. Auch als Supporter eines NLA-Teams finde ich, ihr habt recht. In der Ligaquali MUSS mit gleich langen Spiessen gekämpft werden.
    72 1 Melden
  • Moudi 16.09.2016 17:07
    Highlight Hmmm ich bin mir am überlegen ob ich nicht eine Wettbewerbsverzerrung s klage einreiche damit diese holen "regio gruppen" aufgelöst wird! Dies ist auch Wettbewerbsverzerrung! Oder was haltet IHR fans zu diesen Gruppen? Schönes Wochenende und gute Spiele
    20 7 Melden
    • michiOW 16.09.2016 18:00
      Highlight Finde dieses 6 Zusatzspiele genauso unnötig wie den Cup.

      Die CHL soll man fördern!

      37 5 Melden
    • ThePower 16.09.2016 18:48
      Highlight Ich finde sie auch überflüssig, aber die Klubs wollen sie halt wegen der Kohle. Aber so schlimm, dass ich zur WEKO rennen würde, finde ich diese Zusatzschlaufe auch nicht.
      5 4 Melden
    • p***ylover 16.09.2016 19:41
      Highlight Ich finde die 6 Zusatzspiele cool. Als Fribourg-Fan heisst das mehr packende Spiele gegen Teams wie Lausanne, Bern oder Genève. Wenn mann aus Zug kommt und keine Derbys kennt ists halt was anderes....
      5 11 Melden
  • N. Y. P. 16.09.2016 16:56
    Highlight Wichtig ist,
    dass ihr NLB-Clubs euch wehrt.
    Die NLA-Clubs wollen euch mit dem Kniff der 4 Ausländer-Regel nur künstlich unten halten.
    Und der Abstiegskampf in der NLA war bisher immer hochspannend, im Wissen, dass es eben tatsächlich um den Abstieg geht..
    Falls nötig, schaltet die WEKO ein. Ich will keinen Abstiegskampf sehen, wo nur pro Forma um den Abstieg gekämpft wird.
    78 2 Melden
  • Psychonaut1934 16.09.2016 16:46
    Highlight Seit gegrüsst, bärtiger Hockeyprophet. Beehren sie uns auch mal wieder in der Swiss Arena?
    7 15 Melden
    • mad_aleister 16.09.2016 18:39
      Highlight Der Punkt ist eigentlich nicht die Arroganz der A-Clubs, sondern viel mehr wie dieses Gefüge aufgebaut ist. B-Clubs haben viel weniger zusagen und weniger Kraft als die A-Clubs.

      Vielleicht umdenken. Die NL führen wie eine Genossenschaft. Das Hockey würde attraktiver, da bin ich mir ziemlich sicher.
      9 1 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

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