Fussball
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FIFA President Joseph Blatter looks on as he attends the Yemen and Bahrain Gulf Cup football match at King Fahad stadium in Riyadh on November 13, 2014. AFP PHOTO/FAYEZ NURELDINE

Sepp Blatter wendet sich an die Bundesanwaltschaft. Bild: AFP

Bundesanwaltschaft eingeschaltet

Doch Skandal bei WM-Vergabe an Russland und Katar: Blatter stellt Strafanzeige gegen eigene Leute

FIFA-Präsident Joseph Blatter hat im Zusammenhang mit der Vergabe der Fussball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 Strafanzeige bei der Schweizerischen Bundesanwaltschaft in Bern gestellt.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Wie der Fussball-Weltverband am Dienstag mitteilte, erfolgte dieser Schritt auf Empfehlung von FIFA-Ethikrichter Hans-Joachim Eckert. Die Anzeige richtet sich gegen mögliches Fehlverhalten von Einzelpersonen. Namen wurden nicht genannt.

Laut der FIFA seien bei der von Michael Garcia geleiteten Untersuchung der WM-Vergaben in vier und acht Jahren Verdachtsmomente aufgetaucht, «dass in einzelnen Fällen internationale Verschiebungen von Vermögenswerten mit Berührungspunkten zur Schweiz stattgefunden haben».

Laut Eckert ändert dies aber nichts an seiner Ansicht, dass die WM-Vergaben an Russland 2018 und Katar 2022 korrekt abgelaufen seien. Garcia hatte dies als eine «unvollständige und fehlerhafte Darstellung von Fakten und Schlussfolgerungen» kritisiert und Einspruch eingelegt. Am Donnerstag wollen sich der Deutsche und der Spanier treffen. 

In einem auf der FIFA-Webseite veröffentlichten Interview lobte Blatter die Arbeit der von Eckert und Garcia geleiteten Kammern, stellte aber zugleich fest, «dass die Ethikkommission an gewisse Grenzen stößt. Als Organ einer privaten Körperschaft hat sie nicht dieselben Möglichkeiten wie ein Staatsanwalt.» Der Schweizer äußerte sich erstmals, seitdem Eckert seine viel kritisierte Stellungnahme zu dem umfangreichen Garcia-Bericht abgegeben hatte.

Forderungen nach der Veröffentlichung des 430 Seiten starken Garcia-Reports wies Blatter zurück: «Ich sage es gerne ein weiteres Mal: Wir haben diesen Punkt juristisch sehr gründlich abgeklärt. Das Ergebnis ist eindeutig: Veröffentlicht die FIFA diesen Bericht, verletzt sie ihr eigenes Verbandsrecht und auch staatliches Recht.» (luk/dpa/ap)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Joseph Dredd 19.11.2014 07:09
    Highlight Highlight Blatter zeigt eigene Leute an? Das ist doch ein Bauernopfer, um nach der Farce mit der internen Untersuchungskommission die kochende Volksseele zu besänftigen. Es wird Zeit, den Walliser mitsamt seinem Verein (ja, die FIFA ist ein Verein - steuerbefreit natürlich) in Rente zu schicken.
  • Lumpirr01 18.11.2014 20:22
    Highlight Highlight Aha, jetzt versucht der Sepp seine eigene Haut zu retten! Na, ob das gut kommt?
  • Markus Noach Meister 18.11.2014 20:07
    Highlight Highlight Was für ein cleverer kleiner Giftzwerg,der Seppel.Oh Herr ich wasche meine Hände in Unschuld,ihr bösen Buben!,,
  • Androider 18.11.2014 19:43
    Highlight Highlight Immer wenn man glaubt, die FIFA kann nicht noch mehr an Glaubwürdigkeit einbüssen, überbietet sie sich selbst :'D
  • Harry Held 18.11.2014 18:53
    Highlight Highlight Man wartet gespannt auf Gegenanzeigen gegen Blatter. King Sepp macht Fifa zur Komödie. Ernennt ihn zum Papst, bezahlt ihm Endlosferien, aber um Gottes Willen werdet ihn uns endlich los.
  • Adonis 18.11.2014 18:14
    Highlight Highlight Na also, Sepp ist erwacht! Reputaion möglich, Josef! Bald kommt die Maria mit dem Jesuskind und dann muss es anständig laufen:-)

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