Donald Trump
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epa06583505 A worker removes the Ocean Club Trump Hotel's sign as authorities conduct an operation at the facilities of the Ocean Club Trump Hotel in Panama City, Panama, 05 March 2018. A Panamanian court ruled the expulsion of the Trump Organization from the administration of the luxury hotel at the Panamanian capital after a long commercial dispute in which a major shareholder sued the group for bad financial practices.  EPA/BIENVENIDO VELASCO

Ein Arbeiter entfernt den Trump-Schriftzug in Panama City. Bild: EPA/EFE

Trump verliert Hotel-Showdown in Panama – und sofort montieren sie seinen Namen ab



Bereits zum dritten Mal innerhalb nur einer Woche fuhr am Montag die Polizei vor dem Trump Hotel in Panama City vor. Grund dafür ist ein Rechtsstreit zwischen den Eigentümern des Gebäudes und der Trump Organisation, die das Hotel verwaltet. Nun scheint der Streit entschieden – und das nicht zugunsten des US-Präsidenten.

Im Zentrum des Disputes steht der Investor Orestes Fintiklis, der eine Mehrheit der Hotel-Eigentümer vertritt. Diese beschwerten sich über die Trump-Organisation, da sie mit dem Management nicht zufrieden waren. Demnach gingen die Einnahmen des Hotels laufend zurück.

Bereits vergangenes Jahr wollten die Eigentümer die Trump-Organisation loswerden, doch diese wehrte sich und stützte sich auf den Standpunkt, dass dies nicht rechtlich sei.

Ende Februar eskalierte der Streit: Fintiklis tauchte mit seiner Entourage im Hotel auf und wollte das Gebäude übernehmen. Doch die Sicherheitskräfte der Trump-Organisation hinderten den Geschäftsmann daran. Kurz darauf kursierten Bilder im Netz, die von einer handfesten Auseinandersetzung der beiden Konfliktparteien zeugten.

Während den vergangenen Tagen versuchten die Angestellten des Hotels, die physische Kontrolle über den Tower zu behalten. Man hielt Fintiklis' Leute von den wichtigen Zimmern fern.

Trumps Leute verlassen das Hotel

Heute Morgen musste sich Trumps Team dann aber geschlagen geben. Ein Mitarbeiter der Justiz-Behörde erschien im Hotel mit einer Polizeieskorte. Dieser äusserte sich zwar nicht zur Angelegenheit. Kurz darauf verliessen Trumps Mitarbeiter aber das Hotel, ebenfalls ohne die Angelegenheit zu kommentieren.

Weniger wortkarg gab sich Fintiklis. «Heute ist dieser Streit von den Richtern und Behörden entschieden worden», sagte er den anwesenden Reportern. Er sei so stolz auf Panamas Justizsystem, dass er bald Bald Staatsbürger Panamas werden wolle, erklärte der Zypriote, der in Miami wohnt. 

Und damit nicht genug: Fintiklis setzte sich ans Klavier und feierte seinen Sieg mit einem Ständchen: Der Geschäftsmann spielte «Accordeon», ein griechisches Lied über den Kampf gegen den Faschismus. 

Ob die Sache nun wirklich gegessen ist, kann zurzeit noch nicht abschliessend gesagt werden. Möglich, dass Trumps Leute ihrerseits wieder vor Gericht gehen. Die Anschrift des Hotels wurde jedenfalls bereits abmontiert. 

Es ist bereits das dritte Mal seit Amtseinführung, dass Trumps Name von einem Hotel entfernt wurde. Ähnliches passierte bereits in Toronto und Manhattan. Allerdings einigte sich die Trump-Organisation da jeweils relativ unaufgeregt mit den Eigentümern. (cma)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hardy18 05.03.2018 22:43
    Highlight Highlight 😗
  • Samurai Gra 05.03.2018 22:16
    Highlight Highlight Irgendwie macht es mir Magenbeschwerden das die Beziehung zwischen dem Präsidenten und seinem Imperium nicht klar Abgegrenzt wird und in Florida sogar Öffentlich Leute Empfangen wurden.
    Gäbe es für so Halbprivate treffen nicht Camp David? 😕
    • walsi 06.03.2018 05:46
      Highlight Highlight Nur weil die Presse schreibt Trump habe verloren, muss das noch lange nicht so sein. Es war die Firma die seinen Namen trägt. Meines Wissens wurde klar getrennt. Da aber auf vielen Hotels sein Name steht wird man ihn immer mit diesen Hotels verbinden. Es macht auch keinen Sinn dies Hotels umzubenennen so lange er Präsident ist.
    • Samurai Gra 06.03.2018 11:38
      Highlight Highlight Mare DeLago gehört Trump, er hat dort Leute empfangen.

      Es gehört immer noch Trump, auch wenn er es Verwalten lässt.
      Ich sehe da einen Interessenskonflikt 😕
    • walsi 06.03.2018 13:07
      Highlight Highlight @The Origin Gra: In dem Artikel geht es nicht um Mar-a-Lago, es geht um ein Hotel in Panama. Bitte beim Thema bleiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pana 05.03.2018 22:11
    Highlight Highlight Making Panama great again.

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