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Sind die Periodenslips der Ersatz für Tampons und Binden? Wir haben sie gestestet. bild: kora mikino/zvg

Review

Schon mal was von Periodenunterwäsche gehört? Ich hab's ausprobiert

Bye bye Tampon! Werden Periodenunterhosen das nächste grosse Ding für Frauen? watson hat zwei Modelle getestet.



Was haben die meisten Frauen gemeinsam? Genau, einmal im Monat verlieren sie während mehreren Tagen zwischen 60 bis 80 Milliliter Blut. Damit da nichts in die Hose geht, buhlt die Industrie um die besten Hygieneartikel. Was darf es sein? Tampon? Menstruationstasse? Binde? Jeder Hersteller verspricht mit seinem Produkt das ultimative, sichere Frischegefühl für Frauen mit Periode.

Seit einigen Monaten wird eine weitere Möglichkeit fleissig beworben. So manche Frauen kriegen derzeit den Facebook- und Instagram-Feed zugespült mit Werbung für Unterwäsche – Periodenunterwäsche. Dabei handelt es sich nicht einfach um eine etwas dickere, herkömmliche Unterhose, sondern um den «intelligenten Slips für deine Periode», wie es heisst. Da wird frau natürlich hellhörig. Eine Unterhose, die intelligent ist? Eine Periode ohne mühsames Tampon-Wechseln und dazu noch Geld und Ressourcen sparen? Klingt in den Ohren von Menstruierenden vielversprechend.

Dennoch bin ich skeptisch. Kann eine Unterhose einen herkömmlichen Frauenhygieneartikel wirklich ersetzen? Ist sie genug saugfähig, dass nichts ausläuft? Wie soll das funktionieren? Ich habe Modelle von Kora Mikino und Femtis getestet.

Die Modelle

Kora Mikino

Bei Kora Mikino sind fünf verschiedene Modelle erhältlich. Zwei klassische und ein etwas ausgefalleneres. Das Modell «SIVVY» sieht wie eine normale Unterhose aus. Es besteht aus Buchenholz und fühlt sich sehr leicht an. Innen unterscheidet sie sich jedoch durch einen etwas festeren Mittelteil von normaler Unterwäsche. Hier ist die Einlage eingenäht. Diese besteht bei diesem Modell aus einem Stoff, der das Blut direkt an die zweite Lage, die Sauglage, weiterleitet. Bis zu 30 Milliliter Blut soll diese Unterhose aufnehmen können, das entspricht der Saugfähigkeit von etwa drei Tampons.

Femtis

Femtis ist eine weitere Marke, die fleissig auf Social Media gesponserte Beiträge an Frauen ausspielt. Die deutschen Herstellerinnen haben zehn verschiedene «Period Pants» entworfen. Hier kann Frau zwischen Slips, Unterhosen mit Spitzen und High-Waist-Unterhosen und drei verschiedenen Stufen (leicht bis starke Tage) auswählen. Getestet habe ich von Femtis den schwarzen Periodenslip «ALWA», der durch die Spitzen etwas schicker daherkommt, als das obige Modell. Die Femtis-Perioden-Unterhose hat vier verschiedene Lagen und kann so viel aufsaugen, wie zwei bis drei Tampons.

Der Test

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Auf die Perioden-Unterhose, fertig, los! bild: watson

Wenn die Perioden-Unterhosen für den ersten Gebrauch bereitliegen ist man plötzlich wieder aufgeregt, die Tage zu kriegen. Kurz bevor sie hier sind, zeigt sich schon der erste Pluspunkt des neuen Hygieneartikels: Ich muss nicht zuerst prüfen, ob der Tampon-Vorrat noch reicht. Dafür wasche ich die Unterhosen bei 40 (nicht 60!) Grad. Dann kann es losgehen.

Zuerst teste ich die «SIVVY» von Kora Mikino an. Entgegen meiner Befürchtung stört der verstärkte Mittelteil der Unterhose auch mit eng sitzenden Jeans im ersten Moment nicht. Ungewohnt ist es hingegen, nicht regelmässig den Tampon wechseln zu müssen. Und am Anfang bleibt die Sorge, dass das Ding nicht ganz dicht ist. Doch der Unterhose sieht (oder riecht) man auch nach ein paar Stunden Gebrauch nichts an, alles verschwindet wie angekündet in der Sauglage – ich bin begeistert.

Der Besuch in der Bar

Soweit so gut. Nach dem Feierabend im Home-Office geht es das erste Mal raus; eine Verabredung in einer Bar. Dann frage ich mich zum ersten Mal, ob ich sie wirklich auch für ausser Haus anziehen soll. Denn gegen den frühen Abend saugt die Einlage nicht mehr gleich gut, zwölf Stunden Tragdauer sind meiner Meinung nach ein hohes Versprechen, gerade während des ersten Tages der Periode.

Ich wage den Versuch, nehme dafür aber das frische «ALWA»-Modell von Femtis, passend zum Abend hat es ja sogar Spitzen. Zum Glück denke ich noch daran, den gebrauchten Periodenslip mit Handwaschmittel auszuwaschen, denn ich möchte ihn auch am nächsten Tag wieder verwenden.

Später in der Beiz wünsche ich mir erstmals wieder meinen Tampon zurück. Das «Polster» fühlt sich unangenehm an und ich beginne mich zu fragen, ob man es sieht. Die im Vergleich zu herkömmlichen Slips grosse Unterhose hat mir zu viel und zu dicken Stoff, gerade jetzt bei den wärmeren Temperaturen. Das Modell von Femtis gefällt abgesehen davon sehr gut und auch hier überzeugt die Saugfähigkeit, sowie der geschmeidige Stoff.

Das Sporttreiben

Bild

Für schweisstreibenden Sport eignen sich die Periodenslips weniger. bild: shutterstock.com

Für die Nacht entdecke ich den Nutzen der Perioden-Unterhosen jedoch wieder neu; sie eignet sich ideal für unter dem Pyjama und hält das Versprechen auch im Liegen.

Am zweiten Test-Tag ist Sporttreiben geplant. Können sie hier überzeugen? Zugegebenermassen fand ich die Vorstellung, mit dem Perioden-Slip zu joggen nicht besonders prickelnd. War es in der Realität auch nicht. Sie sind zu fest, gerade wenn es schweisstreibender Sport ist. Ausserdem ist es angenehmer, wenn das Blut beim Rennen von einem Tampon oder einem Cup aufgefangen wird.

Das Fazit

Dass es nun eine weitere Alternative zu Tampons, Menstruationstassen und Binden gibt, ist sehr erfreulich. Folgende Vor- und Nachteile haben die Perioden-Slips für mich:

Vorteile:

Nachteile:

Grundsätzlich überwiegen die Vorteile. Sie halten, was sie versprechen, und es gibt keinen Grund zur Sorge, dass etwas daneben gehen könnte. Gerade für Frauen, die eine weniger starke Periode haben, ist der Slip ideal. Wer noch Binden benutzt, kann sich jetzt definitiv von diesen verabschieden und sollte unbedingt auf die Perioden-Unterhosen umsteigen.

Vor allem im Arbeitsalltag oder beim Sport möchte ich aber auf Tampons oder den Menstruationscup zurückgreifen. In der Nacht, für zu Hause oder bei leichten Tagen ist die Perioden-Unterwäsche jedoch eine erlösende Innovation. Woran Frau sich aber definitiv gewöhnen muss ist – auf gut Deutsch gesagt – das «Rausbluten». Im Gegensatz zu Tampons oder Tassen spürt man seine Menstruation richtig, das ist nach jahrelanger Tampons-Anwendung äusserst ungewohnt – gesünder soll es aber sein.

Dass ich die bisherigen Damen-Hygieneartikel komplett durch Perioden-Unterwäsche ersetze, ist unwahrscheinlich. Nachts und an Home-Office-Tagen möchte ich sie hingegen nicht mehr missen.

Habt ihr auch Erfahrungen gemacht mit Periodenslips? Erzählt es uns in den Kommentaren. Unsachliche Äusserungen über Frauen und Menstruation werden nicht freigeschaltet.

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    Alle Leser-Kommentare
  • kerisma 06.07.2020 10:46
    Highlight Highlight Zum Punkt "Keinen Aufwand wegen [...] Besorgung" fällt mir spontan die Zeit ein, als ich Stoffwindeln für meine Kinder benutzt habe (aus Gründen): Der Schmutzwäschebehälter musste aus Geruchsgründen ständig luftdicht verschlossen sein, allein deshalb musste täglich gewaschen werden, die Maschine fing schliesslich an, innen von selbst unangenehm zu riechen, & ich hatte täglich Angst, nicht genügend saubere & trockene Windeln im Schrank zu haben. Für mich war der Aufwand viel, VIEL grösser als wenn ich nur ans Besorgen von Wegwerfprodukten hätte denken müssen. Das wäre hier für mich wohl ähnlich
  • Baccaralette 06.07.2020 07:42
    Highlight Highlight Danke für den Test - ich benutze seit Jahren Menstruationstassen, bin aber leider aufgrund anatomischer Gegebenheiten nicht ganz dicht (hahaha). Daher benütze ich zur Absicherung noch Stoffpads. Die Unterhose habe ich mir schon mehrmals angeschaut und dachte für die Nacht wäre das eine gute Variante.
    Wird ausprobiert, wenn ich denn meine Mens wieder kriege (aktuell habe ich für weitere 4 Monate das Problem nicht :-) ):
  • Zat 05.07.2020 22:11
    Highlight Highlight An diejenigen mit Menstasse, wie habt Ihr das passende Modell gefunden?
    Sinn wäre ja, ein-zwei passende Exemplare zu haben, welche die Wegwerfartikel ersetzen.
    Als ich davon gehört habe, wollte ich mir eine Tasse bestellen. Ich war dann aber konfrontiert mit unzähligen Grössen, Modellen und Passformen, wusste aber nicht was für mich geeignet wäre. Wenn ich mehrere nacheinander kaufen müsste, bis ich die passende finde, lohnt sich das für mich weder finanziell noch ökologisch.
    Wie stelle ich das richtig an?
    • Lami23 05.07.2020 23:26
      Highlight Highlight Also dort wo ich sie herhatte (unverpacktladen) Gab es nur zwei Grössen. Da nahm ich jene die mir passender erschien. Ich glaube du kannst da nicht sehr fehl gehen. Kenne viele die es Nutzen und habe noch nicht von vielen "durchprobierproblem" gehört.
    • Irene Adler 05.07.2020 23:30
      Highlight Highlight Ich habe mal einfach eine Modelle im Laden gesehen, die habe ich gegoogelt, welche Grösse für mich geeignet ist (da gab es eine Tabelle, wie alt du bist, ob du Kinder hast...), die geeignete gekauft. Hat gehalten, was versprochen hat, aber so richtig bequem fand ich nicht.

      Ein halbes Jahr später habe ich es wiederholt, mit einem anderen Hersteller. Und das war mein Treffer, einfach perfekt. Vielleicht hatte ich Glück, das der zweite bereits so gut passt, aber ich habe vorher auch nicht so richtig nachgeforscht.
    • Tschuudif 05.07.2020 23:42
      Highlight Highlight Also ich empfehle folgendes:
      1. Es gibt meistens eine Grösse für Frauen, die schon entbunden haben, andere die noch nicht entbunden haben. Da lässt sich schon mal eine erste Auswahl treffen.

      2. Es lohnt sich, "abzumessen", wie gross der Abstand zwischen Scheideneingang und Muttermund ist. Dann kann man vor allem die Länge besser einschätzen - da gibt es doch einige Unterschiede. Es sollte mittlerweile auch extrakurze Tassen geben.

      3. Deutschland sind die Tassen massiv günstiger und man hat mehr Auswahl (10-15 Euro statt 40.-).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shiftphoner 05.07.2020 21:06
    Highlight Highlight Ich nutze organische (also komplett plastikfreie) Binden, um den Umweltschaden so minim wie möglich zu halten; diese Option klingt für mich sehr vielversprechend und ich danke für den Tipp... Mit Ausbluten hab ich kein Problem, eher mit allem, was ich in mich reinstopfen müsste, wie Tampons oder Tassen...
    • grumpygirl 06.07.2020 00:09
      Highlight Highlight Eine Frage: Haben diese Binden organischen Klebstoff oder so? Ich bin schon lange auf der Suche mach natürlicheren Tampons und Binden. Entweder sind sie ohne Klebestreifen (brauche ich unbedingt), mega teuer oder die Tampons sehr trocken.
      Wie heissen die, die du benutzt?
  • BiffiZ07 05.07.2020 20:42
    Highlight Highlight Für längere Zeit auswärts definitiv keine Option für mich, da ich es hasse, dieses feuchte Gefühl in der Unterhose zu haben. Da ich aber ansonsten Binden nutze und absolut kein Problem mit dem "ausbluten" habe, kann ich es mir durchaus vorstellen, zuhause, in der Nacht oder auch, wenn ich weiss, in zwei Stunden wieder zuhause zu sein, zu nutzen.
  • Sebi Schacher 05.07.2020 20:40
    Highlight Highlight Kann jetzt nicht wirklich mitreden, aber meine frau hat für unsere töchter periodenunterwäsche gekauft, da die regel noch unregelmässig ist und sie sich so sicherer fühlen, dass nix passiert. Wuka für teens. Beide finden die angenehm, stört nicht. Vor allem nachts getragen. Nach dem tragen kalt auswaschen, das mit 40 grad waschen bleibt (musste ich jetzt grad noch die beste aller ehefrauen fragen). Sie benützt sie aber selber nicht. Einer kostete so um die 30 bis 35 franken.
    • dodo, dodo? 05.07.2020 23:31
      Highlight Highlight find‘s toll, dass du da als papa von töchtern, dein kommentar hier aufschaltest. mutig.
      chapeau!
      paps of the year😜
    • ItsMee 06.07.2020 01:04
      Highlight Highlight Danke an Dich, deine Frau, und deine Töchter fürs Testen und Rückmelden! ich sollte es meiner Freundin evtl. auch mal vorschlagen :) - vlt wäre es ja auch was für sie ... so zwecks Nachhaltigkeit ! ich kann mir jedoch vorstellen ,dass es als Frau eine gewisse "Überwindung" braucht.
  • PrinzessinFantaghirò 05.07.2020 20:22
    Highlight Highlight Diese Unterwäsche überzeugt mich noch nicht. Mit den Binden bin ich nicht zufrieden (Geruch, Tragekomfort, Umwelt, usw.), da macht der Wechsel zur Unterhose wohn weniger Sinn. Tampons sind ganz OK aber anscheinend nicht gesund und erst recht nicht umweltfreundlich. Ich habe mir mal eine Tasse gekauft, traue mich aber nicht so richtig sie zu benutzen: Einerseits habe ich Angst sie ohne Akrobatik (und ohne Blutbad) nicht mehr rauszukriegen und zweitens frage ich mich ob sie auch wirklich auslaufsicher ist (besonders wenn man sich blöd anstellt). Hat eine von euch Erfahrungen damit? Danke
    • Lami23 05.07.2020 23:28
      Highlight Highlight Funktioniert super. Und beim einsetzen bekommst du den Dreh schnell raus. Für sehr aktiven Sport nutze ich weiter Tampons, da es mir da schon passiert ist, dass sie sich vom Rand gelöst hat.
    • Macke 05.07.2020 23:46
      Highlight Highlight Mit dem Auslaufen hatte ich nie Mühe. Im Gegensatz zu all den Horrorberichten im Internet fand ich das Einführen sehr einfach und sie sass von Anfang an super. Das Rausnehmen ist am Anfang ungewohnt. Es ist am einfachsten bei den starken Tagen. Vielleicht kannst du die Tasse ja mal an einem ruhigen Abend ausprobieren. Falls du Angst davor hast, würde ich vor dem Ausprobieren Beckenbodenübungen machen, damit du weisst, wie an- resp. entspannen. Ich musste mich aber erst 2-3 Zyklen an den 'Unterdruck' gewöhnen. Meine Mens war etwas schmerzhafter in dieser Zeit. Mittlerweile ist wieder alles gut.
    • Tschuudif 05.07.2020 23:48
      Highlight Highlight Also Übung braucht es definitiv, ich glaube, da kommt man nicht darum herum! Am Anfang viel Zeit geben um die beste Einführungstechnik für sich herauszufinden und sich mit dem Körper vertraut zu machen. Auch der Kontakt mit Blut ist nicht zu vermeiden!
      Die Tasse muss unbedingt unter dem Muttermund positioniert sein! Das braucht genaues Abtasten nach dem Einsetzen.
      Mittlerweile ist sie bei mir auslaufsicher und ich bin sehr zufrieden, ich brauchte aber 3 Anläufe, bis ich die richtige Tasse hatte und mehrere Zyklen, bis ich mich sicher fühlte in der Handhabung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dodo, dodo? 05.07.2020 20:09
    Highlight Highlight @alle
    merci!
    finde es interessant, von unbekannten frauen hier über ihre erfahrungen zu lesen. jede empfindet, erlebt und geht damit anders um.
    (natüterli liest da vrmtl die männliche leserschaft interessiert mit) 😁gut so!
    und das ganze ist so persönlich und individuell, dass blitzen echt unnötig ist! ✌🏽🚺💪🏽🤗
  • achsoooooo 05.07.2020 19:23
    Highlight Highlight Der "Hitzestau" und die Feuchtigkeit zwischen den Beinen reizt meine Haut und fühlt sich für mich sehr unanganehm an. Das sind die Gründe, warum ich Binden nicht mag. Ich bezweifle daher, dass die Unterwäsche eine gute Iptiin für mich wäre, sie spricht vermutlich eher Binden-Trägerinnen an. Tampons finde ich zwar um einiges angenehmer, aus Umweltschutzgründen nicht so gut, deshalb überlege ich mir, ob ich mir eine Menstasse zulegen soll.

    • Miky 05.07.2020 20:24
      Highlight Highlight Kann die Menstasse nur empfehlen. Am Anfang brauchts etwas Übung, aber sobald man den Dreh raus hat, superpraktisch.
  • Bee89 05.07.2020 19:03
    Highlight Highlight Ich benutze seit bald 5 jahren ne Menstruationstasse. Beste Erfindung ever!
    Ich dachte davor immer ich hätte eine relativ starke Periode, doch es zeigte sich einfach nur, dass Tampons extrem wenig aufnehmen und somit sehr verschwenderisch sind... mit der Tasse ists einfach so viel angenehmer.
    Ich bekomme meine Periode auch oft mitten in der Nacht, die Tasse kann man ohne Bedenken auch schon am Abend vorher einsetzen... nie mehr Probleme mit vollgebluteten Unterhosen/Pyjamas
    • grumpygirl 06.07.2020 00:16
      Highlight Highlight Kann ich dir ein paar Fragen dazu stellen? Ich kenne niemanden, der das benutzt...
      1. Ist das Ding leicht rein und rauszubekommen? Ich habe schon extreme Mühe, einen Tampon einzuführen und bin daher sehr skeptisch.
      2. Hält das den ganzen Tag? Denn ich möchte nicht an der Uni meine Menstasse auswaschen müssen 😜
      3. Ich bekomme leicht Harnwegsinfekte und frage mich, ob das hygienisch einwandfrei ist..

      Falls jemand darauf antworten würde, wäre ich sehr dankbar 🤗
      PS: Danke für das tolle Thema, solche Diskussionen sollte es öfter geben :)
    • Merida 06.07.2020 09:12
      Highlight Highlight Mir reicht es meistens sie morgens und abends zu leeren. Das Einführen braucht etwas Übung und ein lockeres Körpergefühl. Da die Scheide aber nicht austrocknet wie mit Tampon "flutscht" es etwas besser... Es gibt verschiedene Grössen. Schau ev. mal auf facebook bei Menstruationstasse vorbei, die machen gute Beratung.
      Ich will nie wieder was Anderes.
    • Bee89 06.07.2020 09:26
      Highlight Highlight 1/2
      @grumpygirl: kein PRoblem, ich habe anfangs auch seeehr viele Fragen gehabt:
      1. es braucht schon etwas Übung. die ersten paar Mal hab ich die Tasse in der Badewanne hockend gewechselt, das war auch gut so haha. Man muss die richtige Technik für sich entdecken. Danach ist es super einfach. Gleiche Sache wie beim Tampon, wenn sie richtig sitzt, sollte man die Tasse nicht spüren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • johnnyenglish 05.07.2020 18:55
    Highlight Highlight Die intelligente Unterhose für die intelligente Frau von Welt. Sehr gut.
  • Anilu 05.07.2020 18:53
    Highlight Highlight Danke für den Bericht. Als ich zum ersten Mal von Periodenunterwäsche gelesen habe, konnte ich keine Marke finden, die 1. Modelle aus Baumwolle anbietet und 2. zu vernünftigen Preisen in die Schweiz liefert. Femtis bietet beides und so habe ich mir gleich einen Probeslip bestellt.
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 05.07.2020 18:27
    Highlight Highlight Ich benutze seit x-Jahren Menstruationstasse, bis jetzt das beste überhaupt. Würde nie wieder Tampons oder Binnen benutzten.
    Der Slip wären auch eine Überlegung wert, schade das ihr die Preise nicht angegeben habt.
  • Frausowieso 05.07.2020 17:55
    Highlight Highlight Für mich sind die Slips leider nichts. Wenn ich meinen Intimbereich nicht penibel trocken und sauber halte, entwickle ich sofort Blasenentzündungen und Ekzeme. Das "ausbluten" empfinde ich zudem als äusserst unangenehm.
    Meine Menstassen begleiten mich seit ca 10 Jahren und ich bin total glücklich damit. Ich hoffe, dass irgendwann niemand mehr Wegwerfartikel verwendet.
    • Garp 06.07.2020 13:06
      Highlight Highlight Manchmal liegen organische Gründe vor, dass es mit der Tasse nicht klappt. Aber sicher ist sie zu begrüssen.
  • dodo, dodo? 05.07.2020 17:20
    Highlight Highlight merci, für den artikel.
    da muss frau für sich die beste variante finden. die frage hier, wäre aber noch, ob diese u-hosen ebenfalls mit dem (bekloppten) mwst satz von 7.7% verrechnet werden und somit eine weitere belastung für das portemonnaie bedeuten. und für mich wirkt es, ehrlich gesagt, wie eine weitere geldmacherei (preise zwischen 50-100.- & 2-3 am tag wechseln?) so à la „erfindungen die keine frau braucht“, auch wenn es da auf den ersten blick ökologischer wäre. & bitte kochwäsche machen...
    • Natuschka 05.07.2020 17:40
      Highlight Highlight Keine Ahnung wie das mit dem Mwst Satz ist, aber ich denke die Unterwäsche musst du eben nicht 2-3 mal pro Tag wechseln, da ja 1 Unterhose bis zu 3 Tampons ersetzt. Also je nach dem wie stark du blutest vielleicht schon mal. Wenn frau die Unterwäsche 2-3 mal pro TaG wechseln muss, ist es in meinen Augen nicht gerade benutzerfreundlich und macht nicht viel Sinn. Wenns aber den ganzen Tag hält, finde ich ist dies schon eine gute Idee und auf Dauer sicher auch günstiger. Werde ich mal ausprobieren 🙂
    • dodo, dodo? 05.07.2020 18:04
      Highlight Highlight an die blitzenden:
      ich schreibe jede frau, soll für sich die beste variante finden!
      ich moniere hier nur folgendes, aus meiner sicht:
      ein weiterer, überteuerter hygieneartikel für frauen (würde vrmtl auch billiger gehen, da nach 3x waschen bei 60° bei mir schon kaputt) da frage ich mich schon über preis/leistung
      stelle die frage ob da wieder, die diskriminierenden 7.7% mwst erhoben werden (weiss da jemand mehr?)
      mit meinem kommentar, wollte ich nur sagen, dass frauen schon immer mit den lebensnotwendigen hygieneartikel über den tisch gezogen werden
    • Hzwo 06.07.2020 01:49
      Highlight Highlight Definitiv überteuert und garantiert auch mwst drauf keine Frage. Wird dann wohl mal günstigere Marken geben. Evtl. Mal bei Aliexpress schauen. Männeruhosen hier im Laden gibts auch überteuerte...aber ich spinn ja nicht und zahl 50 für 2 uhosen wo sogar noch falsch angeschrieben sind ich heiss nicht Tom und schon gar nicht häfliger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Destiny // Team Telegram 05.07.2020 17:16
    Highlight Highlight Was bedeutet getestet?
    Du hast sie gekauft oder zur Verfügung gestellt/geschenkt bekommen?
    Das konnte ich leider so nicht aus dem Artikel herauslesen.
    • Baba 05.07.2020 23:49
      Highlight Highlight Ich blitze jetzt mal nicht nur: Inwiefern ist es von Interesse, ob die getesteten Artikel gekauft oder zur Verfügung gestellt wurden? Mir scheint der Artikel ausgewogen - auch Nachteile werden erwähnt, damit ist es für mich irrelevant, wie die Autorin zu den getesteten Produkten gekommen ist.

      Getestet bedeutet hier wohl: für sich ausprobiert und wiederum für sich zu einem Schluss gekommen. Es ist ein Anwendertest, kein Bericht der EMPA!
    • Mia_san_mia 06.07.2020 05:29
      Highlight Highlight Wieso ist das wichtig?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 06.07.2020 20:25
      Highlight Highlight Das ist insofern wichtig um zu wissen ob es diesen Bericht gibt, weil die Autorin die Unterhosen vom Produzenten zum testen erhalten hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dieBied 05.07.2020 17:10
    Highlight Highlight Ich benutze seit einem Jahr Periodenunterwäsche (Thinx); an den leichteren bis starken Tagen nur diese, an den zwei sehr starken Tagen Tampons und Periodenunterwäsche (so muss ich mir keine Sorgen machen, wenn der Tampon mal etwas zu vollgesogen ist). Ich kann es wirklich nur empfehlen! Am Anfang muss man sich etwas daran gewöhnen, einfach "rauszubluten", aber da gewöhnt man sich schnell daran. Da ich aufgrund meiner Anatomie keine Cups benutzen kann, bin ich froh um diese Alternative und brauche nur noch sehr wenige Tampons. Für mich wirklich ein absoluter Gamechanger!
    • Meroë 05.07.2020 18:53
      Highlight Highlight Wie ist das denn mit diesen kleinen Klümpchen, die da manchmal mitrauskommen (ich gehe davon aus, dass nicht nur ich solche ausscheide)? Sitzt man da dann eichfach drin? Ist das nicht unangenehm?
    • dieBied 05.07.2020 20:20
      Highlight Highlight Das kenne ich auch, ja! Es ist etwa ähnlich wie bei einer Binde, nur dass es sich weniger "nass" und "klumpig" anfühlt, da es irgendwie besser ins Gewebe einzieht als bei einer Binde. Das hätte mich also noch nie gestört oder sich unangenehm angefühlt.
    • Nutshell 05.07.2020 22:13
      Highlight Highlight Meroe:
      Also ich kenne das von Binden und die Periodenunterhosen werden ja vermutlich auch nur die Flüssigkeit aufsaugen und die Klümpchen bleiben an der Oberfläche. Bei Binden ist es bei mir so, dass ich da dann schon in den Klümpchen sitze. Ich spüre sie nicht, aber manchmal kleben sie dann irgendwo, insbesondere in den Schamhaaren an den Schamlippen. Aber ich merke das erst, wenn ich dann den Slip mit der Binde ausziehe. Aber störend finde ich es nicht, ich wasch mich dann halt kurz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Merida 05.07.2020 17:01
    Highlight Highlight Ich benutze seit 2 Jahren eine Tasse.
    Das "Rausbluten" empfinde ich als sehr unangenehm, weshalb ich solche Slips wohl nicht ausprobieren werde.
    Tampons trocknen die Scheide zu sehr aus und produzieren mehr Müll. Ich bin sehr zufrieden mit dem cup.
  • Pollo Loco 05.07.2020 17:01
    Highlight Highlight Bei den Periodenslips würde ich mich unsauber fühlen, da ich die Einlage ja nicht durchgehend wechsle.. Wie ist es mit dem Geruch? Manchmal rieche ich bei Binden schon, wer seine Tage hat und wer nicht..
  • Garp 05.07.2020 16:44
    Highlight Highlight Unterwäsche die man nicht bei 60 Grad waschen kann, macht keinen Sinn.
    • Lami23 05.07.2020 23:31
      Highlight Highlight Warum ? Ich wasche meine Unterwäsche immer 40 Grad, keine Probleme. Das ist glaube ich veraltet, diese Annahme.
    • Garp 06.07.2020 08:49
      Highlight Highlight Das ist nicht veraltet, dazu gibt es Untersuchungen. Zudem haben wir keine eigene Waschmaschine und teilen die mit andern Hausbewohnern.
    • Peter Vogel 06.07.2020 12:09
      Highlight Highlight @Lami
      Nur weil man den Dreck nicht sieht heisst das nicht, dass er nicht da ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 05.07.2020 16:38
    Highlight Highlight Periodenunterwäsche ist für mich keine Option, solange sie nicht bei 60° gewaschen werden kann. Bei 40° züchtet man nur fröhlich Bakterien heran. 🤢

    Ich fahre nach einem missglückten Versuch mit der Menstruationstasse (sorry an das Spitalpersonal für den Notfall morgens um 6 Uhr 😬) weiterhin am besten mit Tampons und Binden.

    Da ich in der ersten Nacht oft "Unfälle" hatte, benutze ich für diese eine Inkontinenzwindel (jaja, ich weiss, das klingt nicht sexy, aber die sind bequem und sicher!).

    Nicht das Ressourcenschonendste, aber ich kompensiere dafür mit einer langen Periodendauer. 💁‍♀️
    • ands 05.07.2020 17:08
      Highlight Highlight Ich denke, du solltest sie heisser waschen können, wenn du sie vorher kalt auswäschst, so dass kein Blut mehr drin ist.
      Blut heiss zu waschen ist eine sehr schlechte Idee...
    • lilie 05.07.2020 17:18
      Highlight Highlight @ands: Die Unterwäsche muss sowieso nach jedem Gebrauch sofort von Hand ausgewaschen werden.

      Aus dem Text geht allerdings nicht hervor, ob nur die Erstwäsche (unbenutzt) bei 40° erfolgt oder jede Wäsche.
    • Lami23 05.07.2020 21:07
      Highlight Highlight Ich wasche meine Unterwäsche immer 40 Grad. Sehe das Problem nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bellis Perennis 05.07.2020 16:29
    Highlight Highlight Unterwäsche bei nur 40 Grad zu waschen scheint mir sehr unhygienisch. Schon bei normaler Unterwäsche fraglich und dann noch mit Blut drin...?!?

    • ands 05.07.2020 17:06
      Highlight Highlight Du kannst sie wegen dem Blut nicht heiss waschen. Wäschst du Blut heiss, verklumpen die Proteine und das Blut ist nicht mehr wasserlöslich.
      Wenn dir das zu unhygienisch ist, kannst du sie allenfalls zweimal waschen (erst kalt, dann heiss).
    • Michael Heldner 05.07.2020 17:21
      Highlight Highlight Nun in Japan und auch USA wird alles im Schnitt mit 20-30°C gewaschen, nicht die Hitze braucht es sondern in erster Linie ein gutes Waschmittel
    • Blitzmagnet 05.07.2020 19:04
      Highlight Highlight Jop, ich wasche alles mit 40° und staune über den "Kochwäsche" Fimmel in der Schweiz. Der Energieverbrauch ist gewaltig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsa 05.07.2020 16:27
    Highlight Highlight danke für den bericht und das testen! war neugierig und deine zusammenfassung hat mich überzeugt diese unterhosen selber zu testen! 👍🏼🙏🏼
  • Burdleferin 05.07.2020 16:20
    Highlight Highlight Wenn ich mir vorstelle, ich müsste 12 Stunden in meinem Blut schwimmen... Schrecklich!
  • Wolk 05.07.2020 16:17
    Highlight Highlight Ich benutze Binden und blute auch alles raus. Erscheint mir sinnvoller. Danke für den Artikel, werde die Unterhose wahrscheinlich testen.
  • Ribana'o'hara 05.07.2020 16:02
    Highlight Highlight Ich benutze Periodenunterwäsche und Menstruationscup nun seit knapp 2 Jahren und hab in dieser Zeit nie mehr Geld für Tampons oder Binden ausgegeben. Ich hab Thinx und Femtis. In den ersten stärkeren Tagen wechsle ich die Unterwäsche schon auch mal einmal den Tag hindurch. Im Home Office kein Problem. Fürs Reiten oder mal im Ausgang (mit leichter Sommerkleidung) benutze ich lieber den Cup. Ich bin überzeugt von dieser Kombi, ich schone so Ressourcen, produziere viel weniger Abfall und das beste, ich schone auch meine Schleimhäute, die durch Tampons arg in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • ikbcse 05.07.2020 16:01
    Highlight Highlight «Unsachliche Äusserungen über Frauen und Menstruation werden nicht freigeschaltet.»

    Ich denke, Moderation der Kommentare ist ohnehin bei Watson die Regel und doch auch gut so?

Analyse

Warum Veganer so nerven

Wir lieben es, Veganer zu hassen. Wohl auch, weil wir spüren, dass sie recht haben.

Veganer. Die moralinsauren Spassbremsen, die nichts lieber tun, als in die Welt zu schreien, wie viel besser als alle anderen Menschen sie sind. Die sektenartigen Extremisten, die anderen Menschen vorschreiben wollen, was sie zu essen haben. Die wohlstandsverwahrlosten Wichtigtuer, die mit ihrem teuren Konsum-Lifestyle exhibitionistisch herumstolzieren.

Mit negativen Stereotypen über Veganerinnen und Veganer lassen sich Bücher füllen. Darum rollen die meisten von uns einfach mit den Augen …

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