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epa08545618 German police is searching for a man armed with knives and pistols with a helicopter in a forest area north of Oppenau near Offenburg, Germany, 14 July 2020. According to the police, the suspect, who disarmed two police officers, is a 31-year-old German who has no fixed abode and lives in an Oppenau forest area. A squad of police dogs is on duty, and the Special Operations Command (SEK) is also on the scene armed with machine guns.  EPA/RONALD WITTEK

Ein Polizeihelikopter über Oppenau. Bild: keystone

Yves R. ist seit Tagen im Schwarzwald auf der Flucht – darum ist die Suche so schwierig

Der Fall des bewaffneten Mannes im Schwarzwald wirft Fragen auf: Seine Mutter hat sich geäussert, im Netz läuft eine Petition für den 31-Jährigen. Doch Yves R. bleibt verschwunden. Was wir wissen – und was nicht.

Madeleine Janssen / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Im Ortenaukreis nahe dem Nationalpark Schwarzwald ist Yves R. noch immer auf der Flucht vor der Polizei. Die Ermittler werfen dem 31-jährigen Mann schwere räuberische Erpressung vor. Seit drei Tagen fehlt jede Spur von ihm. Zuvor hatte er vier Polizisten bei einer Kontrolle mit einer Pistole bedroht und ihnen die Dienstwaffen abgenommen. Damit ist er schliesslich in den Wald verschwunden. Warum ist es so schwierig, ihn zu fangen?

Was wissen wir über den Mann?

Yves R. ist 31 Jahre alt. Seit Ende 2019 ist er wohnungslos und hält sich offenbar schon länger im Waldgebiet um Oppenau herum auf. Über seine Schulbildung ist nichts bekannt. Wie der Oppenauer Bürgermeister Uwe Gaiser sagte, hat R. zwar einen Beruf erlernt. Um welchen es sich handelt, sagte er aber nicht. Den Behörden in Oppenau war R. als «seltsame Person» bekannt.

epa08544674 An undated handout photo made available by the Offenburg Police shows a mugshot of Yves Etienne Rausch (issued 14 July 2020). According to the police, the suspect, who disarmed police officers on 12 July 2020 during a person check, has no fixed abode and lives in an Oppenau forest area. A squad of police dogs is on duty, and the Special Operations Command (SEK) is also on the scene armed with machine guns searching the fugitive.  EPA/POLICE OFFENBURG / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Fahndungsfoto der Polizei: Der gesuchte Mann hat offenbar keinen festen Wohnsitz. Er verschwand in ein Waldgebiet, in dem er sich sehr gut auskennen soll. Er ist etwa 1,70 Meter gross, trägt Tarnkleidung und hat eine Halbglatze sowie einen Kinnbart. Bild: keystone

Sein Vorstrafenregister ist lang: Bei der vermutlich schwersten Tat griff er 2010 eine Bekannte in Pforzheim mit einer Armbrust an. Ein Gericht verurteilte ihn deshalb wegen versuchten Totschlags zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten. Bei der Tat hatte er die Frau laut dem Offenburger Oberstaatsanwalt Herwig Schäfer so schwer verletzt, dass sie mehrere Wochen im Koma gelegen haben soll. R. habe nach dem Angriff auf die Frau den Notarzt gerufen und sich um die Verletzte gekümmert. Im anschliessenden Urteil wurde festgelegt, dass R. keine Waffen und Munition besitzen darf.

2017 wurde er mit einer Schreckschusspistole erwischt und deswegen zu einer Geldstrafe verurteilt. Im August 2018 wurde seine Wohnung im Oppenauer Gasthaus «Schlüssel» durchsucht. Dabei entdeckten die Beamten einen Schiessstand unterm Dach sowie eine Pistole und Munition.

Im Mai 2019 wurde er wegen unerlaubten Besitzes von Sprengmitteln zu einer neunmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Schon als Jugendlicher fiel R. mit verschiedenen Diebstahlsdelikten auf. Als die Polizei seine Wohnung durchsuchte, fand sie auf R.s Handy auch Bilder, die womöglich als sexualisierte Gewalt gegen Kinder gewertet werden könnten. Genauer kann die Staatsanwaltschaft das nicht mehr sagen – das Ermittlungsverfahren wurde eingestellt. 

dpatopbilder - Beamte der Bereitschaftspolizei stehen vor einer Mehrzweckhalle, in der am Nachmittag eine Pressekonferenz zum Stand der Ermittlungen stattfinden soll. Ein Großaufgebot der Polizei sucht seit Sonntag einen bewaffneten Mann, der während einer Polizeikontrolle die Beamten bedroht und ihnen die Waffen abgenommen hatte. Nach der Tat am 12.07.2020 war er in den Wald geflüchtet. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Ein Grossaufgebot der Polizei sucht seit Sonntag den bewaffneten Mann, der während einer Polizeikontrolle die Beamten bedroht und ihnen die Waffen abgenommen hatte. Bild: sda

Zunächst gab es Spekulationen, ob R. zur Reichsbürgerszene oder ins rechtsradikale Milieu gehört. Darauf gibt es laut Staatsanwaltschaft keine Hinweise mehr. Allerdings müsse überprüft werden, ob R. 2004 im Alter von 16 Jahren rechtsextreme Schmierereien in Südbaden verbreitet habe. Im selben Jahr hatte er zwei Autos aufgebrochen.  

Was sagt seine Mutter über ihn?

R.s Mutter hat sich in der lokalen Presse über ihren Sohn geäussert. Die 58-Jährige hält die öffentliche Darstellung des 31-Jährigen für falsch. «Er ist kein gewalttätiger Mensch und würde niemanden verletzen», sagte sie der «Mittelbadischen Presse».

Sie glaubt, er sei in der Polizeikontrolle in Panik geraten aus Furcht vor dem Gefängnis. Sie beschreibt ihren Sohn als sensiblen, hilfsbereiten Naturliebhaber, der «die Freiheit erleben will» und sich dafür in den Wald zurückzog. Das Bild eines Waffennarren teilt sie nicht. Bei der Hütte im Wald hatte R. Gemüse angebaut und Figuren aus Holz geschnitzt, um sie zu verkaufen. «Natürlich hat er dann ein Messer dabei», sagte die 58-Jährige.

Warum fällt es der Polizei so schwer, R. zu finden?

Der Offenburger Polizeipräsident Reinhard Renter sprach am Dienstagnachmittag von der schwierigen «Topografie» des Waldgebietes. «Man kann den Wald nicht durchsuchen», sagte er. Polizeisprecher Yannik Hilger präzisiert gegenüber t-online.de: «Wenn wir etwas durchsuchen, dann machen wir das sehr detailliert.» Im Falle einer Wohnung etwa schaue man in jede Ecke. Es handle sich aber um ein sehr weitläufiges Gebiet, rund 8.5 Quadratkilometer gross.

epa08545352 Head of the Police Headquarters in Offenburg, Reinhard Rentner speaks during a press conference in Oppenau near Offenburg, Germany, 14 July 2020. According to the police, the suspect, who disarmed two police officers, is a 31-year-old German who has no fixed abode and lives in an Oppenau forest area. A squad of police dogs is on duty, and the Special Operations Command (SEK) is also on the scene armed with machine guns.  EPA/RONALD WITTEK

Der Offenburger Polizeipräsident Reinhard Renter: Die Polizei ändert nun ihre Suchstrategie nach dem flüchtigen Yves R. Bild: keystone

300 Höhenmeter müssen überwunden werden, zahlreiche Steilhänge sind dabei und das mit der Spezialausrüstung der Polizei, die beim SEK rund 40 Kilogramm wiegt. Ein einzelner Mann mit wenig Gepäck, der sich noch zudem gut in der Gegend auskennt, hat gegenüber den Polizisten einen Heimvorteil. «Der Wald ist sein Wohnzimmer», sagte der Polizeipräsident am Dienstag über Yves R. Darauf deuten mehrere Hinweise aus der örtlichen Bevölkerung hin, die bei der Polizei eingegangen sind.

Hinzu kommt: Das Gebiet geht direkt in den 6'000 Quadratkilometer grossen Nationalpark Schwarzwald über. Gelangt R. dorthin, könnte es für die Beamten noch schwieriger werden, ihn aufzuspüren. Allerdings gehen die Ermittler davon aus, dass R. in der Gegend bleiben werde, die ihm vertraut ist. 

Hier liegt Oppenau:

Unterdessen warnt das Amt für Waldwirtschaft in Offenburg vor einem Katastrophentourismus. «Die Leute kommen und machen Fotos im Wald», sagte ein Sprecher gegenüber t-online.de. Das erschwere die Arbeit der Polizei. 

Wie überlebt man im Wald?

Yves R. ist offenbar in eine Laube eingebrochen und hat sich dort eingerichtet. Der Hüttenbesitzer war es, der die Polizei gerufen hat. Wenn es stimmt, was die Mutter des 31-Jährigen der «Mittelbadischen Presse» sagte, hat er sich allerdings schon eine Weile dort aufgehalten: Er soll dort Gemüse angebaut haben. Auf einem Foto aus dem Inneren der Laube ist ein kleiner Gaskocher zu sehen, an der Wand hängt eine Pfanne. Auf einer improvisierten Wäscheleine hängen ein blauer Pullover, ein schwarzes T-Shirt und andere Kleidungsstücke. Es gibt eine Bank und einen Holztisch. 

R. ist demnach nicht der klassische «Waldläufer», wie er nun in manchen Medien genannt wird. Wer tatsächlich im Wald lebt, tut dies meist ohne feste vier Wände. Survival-Handbücher raten dazu, dann einen Schlafsack, eine Isomatte und ein Sonnensegel mitzunehmen. Kleidung soll im Zwiebel-Prinzip getragen werden. Es brauche eine Wasserflasche, ein festes Messer und Notnahrung wie Trockenobst und Nüsse. Es gibt viele essbare Wildpflanzen und Insekten. Allerdings könnte die Energiezufuhr daraus für jemanden, der auf der Flucht ist und sich körperlich anstrengt, zu gering sein. Ein weiteres Problem: die Wasserversorgung. Nur Wasser direkt aus der Quelle ist keimfrei. Wasser aus Bächen und Flüssen muss vor dem Trinken abgekocht werden.

Bild

Das steile Gelände rund um Oppenau erschwert die Suche nach dem Verdächtigen. bild: wikipedia

Es ist unbekannt, welche Gegenstände Yves R. auf seine Flucht mitgenommen hat – viele dürften es aber nicht sein, schliesslich ist er am Sonntag sehr schnell im Wald abgetaucht.

Was hat es mit dem Manifest des Flüchtigen auf sich?

Die Polizei prüft ein Schriftstück, das möglicherweise von Yves R. stammt. Wie Polizeisprecher Yannik Hilger am Mittwoch sagte, sei daraus keine politische Richtung abzuleiten. Es handele sich um einen Hinweis unter vielen. Der Text bestätige in erster Linie die Affinität des Mannes zum Wald, sagte Hilger. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über das Manifest berichtet, in dem es um Kritik an der Technisierung des Lebens und das einfache Leben im Wald geht. Medienberichten zufolge war der Text in einem Lokal hinterlegt.

Was steckt hinter der Online-Petition für Yves R.?

Auf der Plattform change.org haben bislang 430 Menschen (Stand: 16. Juli, 14.30 Uhr) eine Petition für den Flüchtigen unterschrieben. Die Petition richtet sich an das Bundesverfassungsgericht. Der Initiator fordert darin einen Straferlass oder eine Strafmilderung für R. «Yves R. hat niemandem etwas getan. Bevor die Polizei ihn erschiesst oder es zu Schlimmerem kommt, fordern wir Amnestie für Yves R., damit er sich stellen kann, ohne dass ihm etwas passiert», heisst es in dem Text für die Petition.

Eine Unterzeichnerin schreibt: «Ich weiss das er keinem was Böses will. Meine Schwester hat ihm den letzten Winter über, als er in seinem Auto am Bolzplatz lebte, bei -10 Grad, warmen Mahlzeiten, Tee und Obst gebracht. Er hat sich ihr anvertraut.» (Rechtschreibfehler im Original, Anm. d. Red.)

Eine andere schreibt: «Ich habe Yves als sehr liebenswerten Menschen kennen gelernt, der anderen hilft, wo er kann und immer ein offenes Ohr hat. Auch, wenn er in den letzten Tagen falsche Entscheidungen getroffen hat, hoffe ich, dass keiner zu Schaden kommt und die ganze Sache gut ausgeht!»

Wie will die Polizei jetzt weiter vorgehen?

Noch am Montag war die Polizei mit rund 440 Einsatzkräften in dem Waldgebiet unterwegs. Nun soll die Zahl der Beamten reduziert werden. «Den Wald werden wir nicht mehr durchkämmen», sagte der Polizeipräsident am Dienstag. Stattdessen werde die Polizei auf verdeckte Massnahmen setzen und auch die Anzahl der Fahrzeuge an der Sammelstelle beim Oppenauer Sportplatz reduzieren.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Töfflirocker1970 17.07.2020 11:38
    Highlight Highlight Vor fast dreissig Jahren haben wir, im schottischen Hochland, im Militärdienst, das Überleben trainiert. Wenn der Typ nur halb so tough&rough ist, wie wir damals, dann legt sich die Polizei die Karten.
    Ist er ein ausgebildeter Einzelkämpfer, dann stehen die Chancen sehr schlecht, dass sie ihn finden. Die bewegen sich wie Geister durch den Wald und sind immer anderswo, als man sie vermutet.
    • Maria R. 17.07.2020 19:59
      Highlight Highlight Im schottischen Hochland?

      Bist du einer von denen, die nie den Kopf verlieren dürfen?
      😃
  • Maria R. 17.07.2020 11:27
    Highlight Highlight Das perfekte Trainingsszenario für die Einsatzkräfte.

    Irgendwie erinnert mich das an “First Blood”, dem, soviel ich weiss, der erste der Rambo-Filme.
    Entweder der Täter stellt sich freiwillig, oder er schlägt sich noch jahrelang durch die Wälder.
    Da war doch noch das Filmzitat:
    “Was ihr Hölle nennt, ist sein Zuhause.”

  • Mr_President 17.07.2020 09:08
    Highlight Highlight Armes Schwein. Ich hoffe, das es gut für ihn ausgeht.
    Bei dem Wut der Polizei, wird es schwierig sein, das es nicht erschossen wird.
  • Karl Marx 17.07.2020 05:57
    Highlight Highlight ...
    Benutzer Bild
  • malu 64 17.07.2020 02:35
    Highlight Highlight Schafft er es in die Schweiz, wird Willi Tell aus ihm!
  • malu 64 17.07.2020 02:20
    Highlight Highlight Der Mann ist eindeutig schlauer als die Polizei erlaubt. Ich hoffe, dass diese Geschichte nicht tragisch endet.
  • TT (TraugottTaugenichts) 17.07.2020 01:58
    Highlight Highlight Und bist du nicht willig so brauch ich Gewalt. Die Polizei in ihrer dunklen Gestalt...
    Mal sehen ob dieser Yves das überlebt.
  • Toga 16.07.2020 22:41
    Highlight Highlight @Polizei : lasst den einfach mal in ruhe, der kommt im Winter von alleine aus m Wald mal. Finden könnt Ihr ihn nicht. !
  • Psychonaut1934 16.07.2020 21:56
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
  • Hayek1902 16.07.2020 21:46
    Highlight Highlight Erinnert mich an einen weniger intellektuellen Ted Kazcinsky aka UNA Bomber
  • Quacksalber 16.07.2020 20:49
    Highlight Highlight Mir scheint die Polizei veranstaltet da ihr Sommerlager. Um den Sonderling kann es einem da nur leid tun.
  • Rechthaberwoman 16.07.2020 19:31
    Highlight Highlight "Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über das Manifest berichtet, in dem es um Kritik an der Technisierung des Lebens und das einfache Leben im Wald geht."
    Wer hat aus dem Unabomber-Manifest abgeschrieben? Yves R. oder die Bild? 😂
  • sa5 16.07.2020 19:05
    Highlight Highlight Sonderlinge, Menschen die nicht ins kleinbürgerliche Schema passen gab es schon immer.
    In Prinzip war der Mann dort wo her hin gehörte: Im Wald.
    Der Wald, die See und die Alpen sind das natürliche Refugium aller denen, die unten im Tal, am Festland nicht klar kommen.
    Am besten lässt man diese Menschen an den Platz an den sie sich ausgesucht haben. Ist für alle am besten, einfachsten und am Ende noch am billigsten.
    • GraveDigger 17.07.2020 08:44
      Highlight Highlight Nur werden die Sonderlinge eben wenn nötig mit Gewalt durch den Staat zu ihrem Glück gezwungen. Auch Sonderlinge die niemanden etwas böses wollen. Denn was nicht sein darf, darf nicht sein.
      Wenn dann einer Austickt weil er so lange drangsaliert wurde, kommen dann ganz schnell die Psychologen die irgendwelche Krankheiten diagnostizieren und teure Therapien verschreiben und der Rubel rollt und Sie sehen sich bestätigt in ihrem Überbezahlten Job. An solchen Personen wird richtig Geld verdient, denn die Therapeuten wollen nur das Beste - Unanständig viel Geld verdienen mit Ihnen.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 16.07.2020 18:30
    Highlight Highlight "Wasser aus Bächen und Flüssen muss vor dem Trinken abgekocht werden." Ein paar Tropfen Chlor oder/und eine UV-Lampe würden reichen. Oder man fängt Regenwasser auf. Oder man bedient sich an den Brunnen am Wanderweg. Es gibt einige Möglichkeiten, um Wasser trinkbar zu machen. Abkochen ist nur eine davon ...
    • Balikc 16.07.2020 19:47
      Highlight Highlight ... oder man gewöhnt sich einfach wieder daran, wie alle anderen Säugetiere auch.

    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 17.07.2020 00:05
      Highlight Highlight Ich habe auch schon Flusswasser direkt ab Fluss getrunken und, zum Leidwesen vieler hier, ohne Folgen überlebt.
    • malu 64 17.07.2020 02:33
      Highlight Highlight Der Mann hat zuletzt im Wald gelebt und versteckt sich dort. Lebt er einigermassen gesundheitsbewusst, filtert er das Wasser zuerst, ansonsten halt from the source. Vielleicht hat sich sein Körper schon an dieses Wasser gewöhnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füürtüfäli 16.07.2020 18:30
    Highlight Highlight Secret Agent
    4 Polizisten entwaffnet ohne Verletzte und mit den 4 Waffen samt genug Munition ohne irgendeine Spur verschwunden.
    Vil. sollte die Polizei bei ihm trainieren gehen.
    • G. Samsa 17.07.2020 11:16
      Highlight Highlight Ich mutmasse mal ein bisschen; die 4 Polizisten treffen den Mann in der Waldhütte an und überprüfen diesen. Er macht einen kooperativen Eindruck und zückt unverhofft eine Schusswaffe.
      Die Polizisten geben der Forderung der Waffenaushändigung nach um so deren Leben und das des Angreifers zu schützen.
      In den USA wäre das anders ausgegangen. Dort wären jetzt 1-3 Polizisten sowie der Angreifer tot.
      Bleibt zu hoffen dass er niemanden verletzt oder gar schlimmeres tut.
  • versy 16.07.2020 18:12
    Highlight Highlight Reicht hier nicht ein Heli mit Wärmebildkamera und ein Nachflug aus um ihn zu finden?
    Und nun ja, für eine Suche im schwer zugänglichen Wald ist die Polizei wohl auch nicht ausgebildet und ausgerüstet...
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 16.07.2020 18:26
      Highlight Highlight Die Bäume tragen Laub - das schirmt die Wärme ab. Er könnte sich auch ins Tannendickicht zurückziehen. Kniffelig.
    • Toga 16.07.2020 21:53
      Highlight Highlight Will man den überhaupt finden? - Ich eigentlich nicht ;) - Der kommt von alleine aus m wald im Winter ;)
    • redeye70 17.07.2020 07:27
      Highlight Highlight WBG‘s sind keine Wunderdinger. Es gibt Einschränkungen. Nebel zum Beispiel oder dichtes Laubwerk. Im Militär tarnten wir unsere Minenwerfergeschütze wirkungsvoll mit einer Blachenvorrichtung.
  • Grave 16.07.2020 17:56
    Highlight Highlight Er erinnert mich irgendwie an einen von ragnars söhnen 😅
    • Miracoolix 16.07.2020 19:12
      Highlight Highlight Ūbbe oder so😂
    • Mia_san_mia 17.07.2020 04:05
      Highlight Highlight Haha ja genau 😜
  • Peter Vogel 16.07.2020 17:37
    Highlight Highlight Der ist bestimmt nicht mehr im Schwarzwald...
  • Weltatlas 16.07.2020 17:29
    Highlight Highlight Wenn „Rambo“ und „Die Stunde des Jägers“ im gemächlichen Schwarzwald plötzlich Realität werden. Dafuq
  • Neemoo 16.07.2020 16:58
    Highlight Highlight Diese Taten die er gemacht hat sind zu verurteilen.
    Jetzt aber eine Hetzjagd auf diese "unberechenbare" Person zu machen, nützt bestimmt auch nichts und kann nur noch mehr Gewalt provozieren.
    Wenn man in die Ecke gedrängt wird und keinen Ausweg mehr sieht, kann viel passieren...

    Lasst ihn laufen, man wird ihn erwischen früher oder später, schliesslich ist er kein Serien-Killer.
  • Toga 16.07.2020 16:32
    Highlight Highlight Man hätte ihn besser in seinem Häuschen dort leben lassen sollen. Dann währen alle heute glücklicher. Dass nun nach dieser Blamage der Polizei, man ihn nun verteufelt und möglichst böse und gefährlich induziert darstellt, ist natürlich Programm. Die Polizeibeamten hatten schlicht und einfach einen schlechten Job gemacht! Daran wird sich auch nichts ändern, wenn sie jetzt eine Hetzjagd inszenieren.
    • Oigen 17.07.2020 07:49
      Highlight Highlight "Man hätte ihn besser in seinem Häuschen dort leben lassen sollen"

      Du lässt wildfremde in deinem Schrebergarten/Laube/Waldhütte wohnen?
      Also ist die Polizei schuld dass sie einem Bürger dessen Laube besetzt wurde helfen wollten?

    • So oder so 17.07.2020 10:28
      Highlight Highlight Vielleicht hätte auch ein Sozialarbeiter dabei sein sollen als sie ihn in der Hütte aufsuchten. Ich habe gelesen das die sache Eskaliert sei als es zur Leibesvisitation kommen sollte.
  • Hans der Dampfer 16.07.2020 16:29
    Highlight Highlight Jetzt müsste man nur noch ein paar kameras postieren und schon wäre man bei running man..
  • Magenta 16.07.2020 16:27
    Highlight Highlight «Er ist kein gewalttätiger Mensch und würde niemanden verletzen», sagt die Mutter. Der feine Sohn hat aber nachweislich eine Bekannte mit einer Armbrust angegriffen. Ja, klar stellt sich seine Mutter vor ihn. Aber er wurde offenbar schon öfter straffällig und scheint schief in der Gesellschaft zu stehen. Wenn sich solche Menschen unverstanden und falsch behandelt fühlen, sind sie brandgefährlich. Ich hoffe, der Mann wird bald gefunden und kann anschliessend wirksam behandelt werden.
    • Eskimo 16.07.2020 16:57
      Highlight Highlight Es laufen überall Menschen rum die schon gewalttätig waren und gefährlich für die Allgemeinheit sind. Mit 400 Polizisten durch den Wald gejagt, werden sie aber selten.
    • derEchteElch 16.07.2020 17:16
      Highlight Highlight Sehr gut suf den Punkt gebracht.

      Leider sehen das viele Leute nicht, was die gegenwärtige Gefahr durch ihn ist.
    • freeLCT 16.07.2020 18:07
      Highlight Highlight @Magenta:

      Wie stellst du dir eine "wirksame Behandlung" vor?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Notabik 16.07.2020 16:20
    Highlight Highlight Auch unser Rechtsstaat ist nicht über alle Zweifel erhaben. Er spricht zwar Recht, hat sich aber sehr weit vom Gerechtigkeitssinn der Bevölkerung entfernt. Hier, wo Täter zu Opfern und Opfer zu Tätern gemacht werden.
  • GraveDigger 16.07.2020 15:56
    Highlight Highlight Nun, wie das zu werten ist wird sich zeigen. Aber etwas das sich mit Bestimmtheit ableiten lässt, einer mehr der mit der Welt wie sie heute ist nicht mehr klar kommt. Diese Entwicklung stelle ich vermehrt fest.

    In der heutigen Zeit gibt es nur noch Hamsterrad und wenn du dich dagegen wehrst -> Psychiatrie.

    Kranke Welt...
    • Vertigo 16.07.2020 16:25
      Highlight Highlight Nun ja, ich hätte mehr Mitleid mit dem Herrn wenn er nicht in der Vergangenheit schon einmal eine Person so verletzt hätte, dass sie mehrere Wochen im Koma lag ...
    • Shabbazz 16.07.2020 16:27
      Highlight Highlight Naja, wenn einer mit einer Armbrust auf Menschen schiesst, bei sich (trotz richterlichem Verbot) ein Waffenlager aufbaut, sogar mit Sprengstoff erwischt wird (wofür hatte er das) und im einen Schiessstand auf dem Dach einrichtet, dann sorry, ja der Psychiater wäre definitiv hilfreich bei dieser Person!

      Wirklich eine kranke Welt...

    • Purscht 16.07.2020 16:28
      Highlight Highlight Die Menschen in unseren Breitengraden haben soviele Freiheiten sich individuell zu entwickeln wie noch nie.
      Vieleicht gibt es gesellschaftsverträglichere Dingen mit denen man ausbrechen kann. Zum Beispiel ein bisschen Drogen nehmen, sein eigenes Haus besprayen, Schlagzeug spielen in einer Blackmetalband. Aber mit Armbrüsten auf Menschen schiessen ist dann doch ein wenig radikal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gebietsvertreter 16.07.2020 15:55
    Highlight Highlight was zum Teufel ist mit diesen Leuten los? "Yves hat niemandem etwss getan" - Der kranke Typ hat mit einer Armbrust auf eine Frau geschossen!!!
    • Kolo 16.07.2020 20:51
      Highlight Highlight Vor 10 Jahren, Strafe abgesessen.
    • Bits_and_More 17.07.2020 01:06
      Highlight Highlight @kolo
      Aber anscheinend nichts daraus gelernt oder sich gebessert
    • redeye70 17.07.2020 07:30
      Highlight Highlight @Kolo
      Und das Waffenlager? Sprengstoff?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tekk 16.07.2020 15:54
    Highlight Highlight Er sollte sich nach Kanada absetzten, dort interessiert sein Lebensstil in der Wildnis niemanden.
  • taminomol 16.07.2020 15:40
    Highlight Highlight Erinnert mich irgendwie an Sylvester Stallone in Rambo. Mal schauen, was für Fallen er baut.
    • Hangover 17.07.2020 08:31
      Highlight Highlight Nur leider fehlt Colonel Trautman.

    • Kolo 17.07.2020 12:41
      Highlight Highlight So ein Quatsch. Er Jagd nicht die Polizei, die Polizei jagd ihn mit hundertschaften. Und ein traumatisierte kriegsveteran ist er auch nicht.
      Nur weil die Polizei mal wieder Waffen verloren hat, wird er medial verteufelt. Sonderling sind viel viel häufiger als psychos. Und wenn er es auf einen kleinkrieg mit der Polizei angelegt hätte, wäre er auf andere Art straffällig geworden in der Vergangenheit.
  • dillinger 16.07.2020 15:36
    Highlight Highlight Auf der einen Seite sympathisiere ich leicht mit ihm, er hat 4 Polizisten entwaffnet und versteckt sich seit Tagen vor der Polizei ohne geschnappt zu werden. Auf der anderen Seite hat er jemanden mit einer Armbrust angeschossen, was dann wiederum nicht mehr so sympathisch ist…

    Schön auch mal einen grösstenteils sachlichen Bericht zu lesen. Tatsächlich ist vieles noch nicht so klar und vieles beruht auf Spekulationen, da muss man ihn nicht schon als zukünftigen Amokläufer hinstellen, wie es der Blick versucht.

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