Italien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05355442 Italian politician and Mayor of Palermo Leoluca Orlando (C-R), member of the Manifesta 12 team in Palermo, Italy in 2018, and Mayor of Zurich Corine Mauch (C-L) attend the Opening Ceremony of the European biennale of contemporary art 'Manifesta 11', in Zurich, Switzerland, 10 June 2016. The biennale with several exhibitions scattered around the city runs from 10 June to 19 September.  EPA/ENNIO LEANZA

Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch mit Palermos Bürgermeister Leoluca Orlando an der Manifesta 11 in Zürich. Bild: EPA/KEYSTONE

Einst gegen die Mafia, heute gegen Salvini – ein Treffen mit Palermos ewigem Bürgermeister

Leoluca Orlando ist Mafiajäger, Anti-Salvini und Bürgermeister von Palermo. Eine Begegnung mit einem aussergewöhnlichen Mann.

Beat schweizer, palermo



Es ist ein Heer von Touristen und Migranten aus aller Welt, die Palermo zu einem einzigartigen Schmelztiegel gemacht haben. Bürgermeister Leoluca Orlando, der mit nunmehr zwei Leibwächtern (statt mit zwölf, wie zu Zeiten der Herrschaft der Mafia) an diesem Oktobermorgen zu Fuss auf der Strasse Maqueda unterwegs ist, sagt hinsichtlich dieser Menschenmenge: «Wir sind heute nach Venedig, Florenz und Rom die Stadt mit den meisten Touristen in Italien. Die Menschen fühlen sich heute sicher hier.»

Wer die Stadt noch in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts erlebt hat, kommt aus dem Staunen über die friedlich-freudige Atmosphäre in Palermo nicht mehr heraus. Damals war hier noch Toto Riina und die «Cosa nostra» am Ruder, 1993 wurden die Richter und Mafiajäger Falcone und Borselino mit ihren Leibwächtern kaltblütig ermordet, es gab bis zu 400 Mafiatote pro Jahr, Bürgermeister Orlando bewegte sich als «wandelnde Leiche» von Ort zu Ort, tagsüber verstopften Autos die Innenstadt und am Abend waren alle Läden und Lokale in der Stadt ab 20 Uhr verriegelt.

«Ich wäre ein Mitglied der Mafia, wenn ich sagen würde, die Mafia ist tot.»

Leoluca Orlando.

Bereits 1980 wurde Piersanti Mattarella, der Bruder des heutigen Staatspräsidenten von Italien, von der Mafia getötet. Er war Präsident der Region Sizilien und wurde von dem damals 33-jährigen Juristen Orlando beraten. Der heutige Bürgermeister stammte aus der sogenannten intellektuellen Elite der Stadt, seine Mutter war eine Adelige, und er wurde von allen Seiten bekniet, das Erbe von Mattarella anzutreten und in die Politik zu gehen. Und so wurde Orlando 1985 zum ersten Mal auf der Liste der damaligen Democrazia Cristiana zum Sindaco von Palermo gewählt. Er knüpfte sofort ein Bündnis mit der Linken und der Kampf gegen die Mafia begann.

Leoluca Orlando.  Bild: AP/ANSA

Orlando kündigte nach und nach alle Verträge mit Unternehmen in der Stadt, die von der Mafia infiltriert waren, gründete eine eigene Partei (Rete), die vor allem von Frauen unterstützt wurde, und bis heute sind nach und nach rund 4000 Mitglieder der «Cosche» verhaftet worden. Der Sindaco, der einmal selber zuoberst auf der Abschussliste der Mafia stand, erklärt: «Ich wäre ein Mitglied der Mafia, wenn ich sagen würde, die Mafia ist tot.» Der entscheidende Unterschied zu früher bestehe aber darin, dass Palermo heute nicht mehr von der Mafia regiert werde. «Die Mafiosi tragen heute Anzüge und Krawatten und sitzen in den Finanzzentren von Mailand, Frankfurt, London und New York.»

Leoluca Orlano der Anti-Salvini?

Wir sitzen mit anderen Journalisten in einem wunderschönen Saal des Palazzo Mazzarino und alle wollen neuerdings von Orlando wissen, ob er sich angesichts der Flüchtlingsproblematik in Europa jetzt als eine Art Anti-Salvini sieht, der die Flüchtlinge in den letzten Monaten und Jahren in seiner Stadt herzlich begrüsst und willkommen geheissen hat.

Da wird der Bürgermeister sofort zum «Orlando furioso» und hebt zu einer feurigen Ansprache an: «2017, als ich zum fünften Mal mit über 70 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister von Palermo gewählt wurde, und seither Leoluca der Fünfte genannt werde, hatte ich bereits diese Kultur der accoglienza, des Willkommens, vertreten. Eine Million Palermitaner steht bis heute hinter mir.»

Den Nazi-Führern sei in Nürnberg nach dem Zweiten Weltkrieg der Prozess gemacht worden, weil sie Millionen von Juden vergast haben. «Es könnte sein, dass den heutigen Scharfmachern wie den Herren Salvini, Orban und Kurz wegen des Genozids im Mittelmeer eines Tages das Gleiche drohen könnte», prophezeit Orlando.

«In Europa hat es doch noch Platz für mindestens zehn Millionen neue Menschen, die alle neue Impulse und neue Ideen mit sich bringen.»

Leoluca Orlando.

Die Schliessung der Mittelmeerroute und der Aussengrenzen Europas bezeichnet er als eine menschliche Katastrophe. Als Gegengewicht hat er auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 eine Charta für Palermo ausgearbeitet, in der festgehalten ist, dass jeder Mensch, der nach Palermo kommt, automatisch ein Palermitaner ist. «Ich kämpfe seit Jahren für die Abschaffung der Aufenthaltsbewilligung in Italien. Jeder und jede, die sich zu uns gerettet hat, soll ein natürliches Bleiberecht erhalten.» Klar könne Palermo, Sizilien, Italien nicht alle Flüchtlinge aufnehmen. «Aber in Europa hat es doch noch Platz für mindestens zehn Millionen neue Menschen, die alle neue Impulse und neue Ideen mit sich bringen», ereifert sich Orlando.

Scharfmacher und Italiens Innenminister Matteo Salvini. Bild: EPA/ANSA

Der Mann, der seit bald vierzig Jahren das Schicksal von Palermo massgebend geprägt hat, wehrt sich vehement dagegen, als naiver Idealist abgetan zu werden. Mit seiner Politik und seinem Beharren auf die Menschenrechte, habe er bewiesen, dass sich in den Köpfen der Menschen nach und nach etwas Entscheidendes verändert. «Alle Menschen sind gleich, alle Menschen sind Teil der Natur, und niemand hat ein  Recht, sich über den anderen zu erheben. Die Armut bekämpft man nicht mit Tweets und Schnellschüssen und Parolen wie ‹Italiener zuerst›. Armut und Elend bekämpft man mit stetem Beharren auf sozialer Gerechtigkeit für alle Menschen, ohne Rücksicht auf ihre Hautfarbe.»

Und was sagt Orlando zu den massiven Gewinnen der Fünf-Sterne-Bewegung, vor allem in Süditalien und in Sizilien? Er sei seit vielen Jahren parteilos und wolle keiner Partei, sondern nur seinem Gewissen Rechenschaft ablegen. Schwache Menschen würden sich durch Schlagworte leicht den Kopf verdrehen lassen. Erfolge erziele man aber nur mit Schweiss, Tränen und jahrelanger harter Arbeit. «Die Fünf-Sterne-Bewegung wollten und wollen mich in Palermo weghaben, aber bis jetzt ohne Erfolg. Die Palermitaner vertrauen mir und meiner menschlichen Politik, die aus Palermo zugleich eine aufregende und äussert sichere Stadt gemacht hat.»

Manifesta 12 zeigt weltoffenes Palermo

Wie man einen planetarischen Garten erschafft, Koexistenz lebt, und eine Stadt erneuert – das wollte auch die Kunstbiennale Manifesta 12, die noch bis Anfang November das weltoffene Palermo zeigen. Leoluca Orlando sagt: «Wir sind 2018 Kulturhauptstadt Italiens. Die Manifesta 12 passt mit grossem Erfolg in mein ständiges Konzept, die Kultur zu fördern und die mit an alten, unendlich reichen Schätzen gesegnete Stadt, mit Gegenwartskunst zu ergänzen.» 

Die Präsidentin der Kulturkommission Palermos stammt bezeichnenderweise aus Kap Verde, der Vize-Präsident aus Bangladesh. Sie haben mitgeholfen, die über die ganze Stadt verteilte Ausstellung, zu kreieren. Mit der Manifesta 12 wurde in Palermo auch bleibender Wert geschaffen, indem alte Paläste wiedereröffnet und ganze Quartiere und Gärten erneuert wurden. So schüttete beispielsweise die holländische Künstlerin Patricia Kaersenhout im Palazzo Forcella De Seta einen grossen Salzberg auf. Mit diesem symbolischen Akt sollte an die Sklaven in der Karibik erinnert werden, die auf das Salzen ihrer Speisen verzichteten, in der Hoffnung, so leichter nach Afrika zurückfliegen zu können.

Der Salzberg im Palazzo Forcella De Seta bild: Beat schweizer

Migrationsströme, Völkerwanderungen habe es in der Geschichte der Menschheit immer wieder gegeben. Die Erneuerungskraft entstehe durch Durchmischung, sagt Orlando: «Die Freizügigkeit und die Niederlassungsfreiheit sind Grundrechte jedes Menschen. Angst vor Neuem zu schüren, auf dem Alten zu beharren, ist das Rezept der rechten Populisten.»

Und hier kommt Orlando auch kurz auf den Islam zu sprechen: «Wenn ein Extremist nach Palermo kommt, erhalte ich am nächsten Tag den Telefonanruf  eines befreundeten Muslimen.» Diese Information, die auf Vertrauen basiert, leite er sofort an die Polizei weiter. «Und so bleibt unsere Stadt sicher.»

Palermo hat eine bekannte Schutzheilige namens Rosalia, welche die Stadt einst vor der Pest bewahrt hat. Abschliessend verrät der 71-jährige Bürgermeister, der noch bis 2022 weitermachen will, augenzwinkernd: «Palermo hat noch einen zweiten Schutzheiligen – San Benedetto, «il moro», der vor vierhundert Jahren als Sohn von schwarzen Sklaven nach Sizilien gekommen ist.  Er ist mir fast lieber als die heilige Rosalia, und ich bin stolz darauf, dass auch ein Schwarzer unsere Stadt beschützt.»

Flüchtlinge willkommen in Kalabrien

Das könnte dich auch interessieren:

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

Link zum Artikel

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

142
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

41
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

22
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

59
Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

321
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

357
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

45
Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

87
Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

8
Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

24
Link zum Artikel

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

205
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

75
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

142
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

41
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

22
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

59
Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

321
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

357
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

45
Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

87
Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

8
Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

24
Link zum Artikel

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

205
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

75
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • k~m 22.10.2018 18:43
    Highlight Highlight Sizilien zwischen Mafia und Migranten
    Play Icon
  • JaneSodaBorderless 21.10.2018 20:50
    Highlight Highlight Vielen Dank für den Artikel, watson - Herr Orlando lässt mich hoffen!
  • Rainbow Pony 21.10.2018 20:10
    Highlight Highlight Guter Mann - dem Establishment entsprungen und für seine Stadt gearbeitet, statt sich an ihr zu bereichern.
  • Spooky 21.10.2018 19:36
    Highlight Highlight "Alle Menschen sind gleich..."

    Das stimmt schon, aber nicht alle Menschen sind gleich weit. Ich zum Beispiel bin immer noch nicht gleich weit entwickelt, wie es Goethe schon vor 200 Jahren war ;-)
    • rodolofo 22.10.2018 07:27
      Highlight Highlight Aber Du lebst!
      Göthe ist tot.
    • Spooky 22.10.2018 10:33
      Highlight Highlight "Goethe ist tot, Schiller ist tot, und mir ist auch schon ganz elend." ;-)
  • rodolofo 21.10.2018 19:08
    Highlight Highlight Super-mega-geil!
    Vielen Dank für diesen aufstellenden und hoffnungsfrohen Bericht!
  • FrancoL 21.10.2018 19:00
    Highlight Highlight Viele interessante und richtige Aussagen, die mir wohl tun in einer Landschaft, die nur noch an das sich abschotten denkt.
    Ein mutiger Mann, seine Haltung und Ansichten gefallen mir. Es braucht im Salvini-Land mehr solche besonnenen Politiker und Bürger.
    Es dürfte auch zu denken geben, dass gerade der viel verschmähte Süden dem Totalitären den Kampf ansagt.
    • salamandre 21.10.2018 19:44
      Highlight Highlight ich hätte Dir gerne hundert Herzen für Deinen Beitrag gesandt...es ging leider nur einmal

«Tomatenernte ist die schlimmste»: Migranten arbeiten wie Sklaven auf Italiens Feldern

Reporter der SRF-Sendung «Kassensturz» haben hinter die Kulissen der Tomatenernte in Süditalien geblickt. Und decken auf, wie dort Migranten aus Afrika unter unmenschlichen Bedingungen leben und arbeiten.

Afrikanische Erntehelfer demonstrieren in Süditalien für mehr Rechte. Sie berichten von harter Arbeit unter unmenschlichen Bedingungen, wie ein Bericht in der Sendung «Kassensturz» vom Dienstagabend zeigt. «Die Tomatenernte ist die schwierigste und schlimmste Arbeit auf den Feldern Italiens», sagt ein Arbeiter. Andere strecken ihre geschundenen Hände in die Kamera: «Das ist von der Tomatenernte!»

Es sind Migranten, die als Erntehelfer für Pelati-Dosentomaten in Süditalien arbeiten. Sie reissen …

Artikel lesen
Link zum Artikel