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Warum Donald Trump die Coronavirus-Krise fürchtet

Donald Trump gerät für seinen Umgang mit der Coronavirus-Krise in die Kritik – und versucht in einem seltenen Auftritt das Land zu beruhigen. Er weiss: Es geht auch um seine Wiederwahl.

Fabian Reinbold, Washington / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Jetzt grassiert auch in den USA die Furcht vor dem Coronavirus. Bislang sind gerade einmal 60 Krankheitsfälle im Land bekannt, nach bisherigen Erkenntnissen ist kein Amerikaner daran gestorben. Doch die vergangenen Tage haben die Börsen in New York, die amerikanische Öffentlichkeit und insbesondere auch Donald Trump nervös werden lassen.

Und so betrat der US-Präsident am Mittwochabend einen Raum im Weissen Haus, den er sonst im Gegensatz zu seinen Amtsvorgängern, strikt meidet: den Pressesaal. Trump gab eine richtige Pressekonferenz.

Das sah dann so aus:

Bei dem Auftritt hatte Trump, umrahmt von Behördenleitern, Gesundheitsminister Alex Azar und Vizepräsident Mike Pence , vor allem eine Botschaft: Keine Panik! «Das Risiko für das amerikanische Volk bleibt sehr gering.» Diesen Satz wiederholte Trump beim einstündigen Auftritt in allerlei Variationen. Man habe die «grossartigsten Experten der Welt» versammelt, so Trump.

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Trump vs. Experten

Die Optik des Auftritts sollte in erster Linie suggerieren, dass die Regierung bei der Bekämpfung des Coronavirus an einem Strang ziehe. Denn genau daran gibt es erhebliche Zweifel. Trump gab bekannt, dass von nun an Vize Pence den Kampf gegen das Virus leiten werde.

epa08251090 US President Donald J. Trump (L) gestures as he and US Vice President Mike Pence depart after speaking to the media in the James S. Brady Briefing room with members of the Coronavirus Task Force at the White House in Washington, DC, USA, 26 February 2020.  EPA/ERIK S. LESSER

Trumps Mann für das Coronavirus: Mike Pence. Bild: EPA

Und selbst in diesem Moment widersprachen die Sachverständigen, die mit ihm die Bühne teilten, den Botschaften der Entwarnung, die der Präsident verbreitete. Während Trump sagte, es sei noch unklar, ob es wirklich zu einem Ausbruch komme, sagte die Vize-Leiterin der US-Gesundheitsbehörde, man rechne mit neuen Fällen. Kollegen von ihr hatten zuvor etwa Schulen gewarnt, sich auf einen Ausbruch einzustellen.

Das ist ein grundlegendes Problem, wenn es darum geht, ob und wie die Amerikaner dabei helfen werden, die drohende globale Coronavirus- Pandemie und die Ausbreitung in ihrem 320-Millionen-Einwohner-Land in den Griff zu bekommen. Trump widerspricht immer wieder den Experten, doch im Präsidialsystem entscheidet letztlich der Präsident, was getan und was nicht.

Virus ist für Trump auch eine politische Gefahr

Anders ausgedrückt: Wie gut können die USA die Corona-Krise meistern, sollte der Präsident die grundlegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse ignorieren? Zuletzt behauptete der Präsident, das Problem würde sich ganz von selbst erledigen, wenn der Frühling wärmere Temperaturen bringe.

Trump beklagte in den vergangenen Tagen immer wieder, die Medien hätten das Problem mit dem tödlichen Virus aufgebauscht. Diese Äusserungen haben auch damit zu tun, dass das Coronavirus zwar in erster Linie ein Problem der öffentlichen Gesundheit ist, aber für Trump auch ein politisches Problem zu werden droht.

Posten gestrichen, Haushalt gekürzt

Für den Präsidenten steht viel auf dem Spiel. Zum einen gibt es deutliche Kritik an den Kürzungen in jenen Bereichen, die sich der Bekämpfung von Pandemien widmen, wie sie nun mit dem Coronavirus drohen. Trump strich etwa im Nationalen Sicherheitsrat die Position des Koordinators für Bekämpfung von Pandemien.

In einem aktuellen Entwurf ist der jährliche Haushalt der US-Gesundheitsbehörde CDC um ein Sechstel gekürzt und jener des Gesundheitsministeriums um ein Zehntel. Der Haushaltsvorschlag kam vor zwei Wochen, als die Corona-Krise längst tobte. Im Kongress wird dagegen Widerstand erwartet.

«Ich denke nicht, dass der Präsident weiss, wovon er spricht. Wieder einmal.»

Nancy Pelosi

Zur Bekämpfung des Coronavirus hat das Weisse Haus die Summe von 2.5 Milliarden Dollar beim Kongress beantragt – die Summe ist Vertretern beider Parteien zu gering veranschlagt. Trump selbst sagte bei seinem Auftritt über die Krankheit: «Behandeln wir sie wie die Grippe.»

Bei den Demokraten setzt es heftige Kritik an Trumps Umgang mit der Krise. Der bissigste Kommentar kam von Nancy Pelosi, der Sprecherin des Repräsentantenhauses: «Ich denke nicht, dass der Präsident weiss, wovon er spricht. Wieder einmal.»

Rezession würde Trumps Wahlstrategie durchkreuzen

Zum anderen treibt den US-Präsidenten die Sorge vor wirtschaftlichem Einbruch infolge einer Coronavirus-Pandemie um. Der Dow Jones war am Montag und Dienstag in die Tiefe geschossen und büsste innerhalb von fünf Tagen acht Prozent ein. Am Mittwoch teilte die Rating-Agentur Moody's mit, sie gehe von einer Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent aus, dass das Coronavirus eine globale Pandemie verursache.

Wenn so es käme, würden die Welt- und die US-Wirtschaft im ersten Halbjahr 2020 in die Rezession abrutschen – das wäre für Trump ein massives Problem. Schliesslich will er vor allem mit Verweis auf die Wirtschaft seine Wiederwahl im November sichern. «Das kann sich auf das BIP auswirken», sagte Trump auf eine Frage nach den Folgen für das Bruttoinlandsprodukt.

Eine Rezession würde nicht nur die Strategie Trumps durchkreuzen, sondern wird im Weissen Haus auch als eine Gefahr für dessen Wiederwahl gesehen.

Nur Minuten, nachdem Trump die Bühne im Weissen Haus verlassen hatte, meldete die US-Gesundheitsbehörde einen neuen Fall in Kalifornien – es handelt sich offenbar um den ersten Patienten in den USA, der weder in ein Gebiet mit Infektionen gereist sei, noch Kontakt zu einem der bislang bekannten Infizierten gehabt habe.

Trump auf dem Titel

Trumps Tweets sind nun auch auf Unterhosen verewigt

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58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zyniker haben es leichter 27.02.2020 19:12
    Highlight Highlight Warum darf man nicht auf eure Heuchelei hinweisen @Watson? Es passt nicht, Trump Verharmlosung vorzuwerfen, wenn man zeitgleich eure eigenen Artikel liest. TDS in Reinkultur, lächerlich.
    • MartinZH 28.02.2020 12:08
      Highlight Highlight Im Prinzip bin ich Deiner Meinung, würde es aber nicht als "Heuchelei" bezeichnen.

      Es ist einfach 'Courant normal', Trump negativ darzustellen, auch wenn er sogar einmal etwas sagt, das richtig ist: Einen Teil seiner Aussagen hätten auch vom BAG stammen können.

      Ich habe in meinem Beitrag auf diese verquere Medien-Logik hingewiesen:
      https://www.watson.ch/international/analyse/254181506-coronavirus-warum-donald-trump-die-krise-fuerchtet#comment_2435060

      Offensichtlich verstehen viele diesen simplen Zusammenhang nicht... 😔

      Nicht der Inhalt ist relevant, sondern Trump, der gebasht werden muss.
  • Walterf 27.02.2020 17:03
    Highlight Highlight Der müsste höchstens vor der Schweinegrippe Angst haben
  • just sayin' 27.02.2020 16:06
    Highlight Highlight "Zuletzt behauptete der Präsident, das Problem würde sich ganz von selbst erledigen, wenn der Frühling wärmere Temperaturen bringe."

    1. hat trump nie gesagt, dass sich das problem "damit erledigen würde". er hat gesagt, dass sich die ausbreitung eventuell verlangsamen würde.

    2. rechnen die chinesen selbst damit, weil es sich bei früheren epidemien genau gleich verhielt.

    https://search.proquest.com/openview/fa07264f54dd21a61b2cb48d514a7f1b/1?pq-origsite=gscholar&cbl=136156

    aber man kann auch alles aus dem kontext reissen, um einen billigen lacher gegen trump zu fabrizieren...
    • Thadic 28.02.2020 04:18
      Highlight Highlight Erstaunlich wie viele Blitze die du kassierst. Kann es sein die meisten glauben du hättest etwas pro-Trump gesagt? Wenn ich mich richtig erinnere bist du auch kein Trumpfan aber wahrscheinlich einer der die Wahrheit liebt.
    • just sayin' 28.02.2020 16:47
      Highlight Highlight @Thadic

      right😊
  • Lueg 27.02.2020 15:02
    Highlight Highlight Wovor fürchten sich Trump und seine frenetischen Anhänger? Die können sich gar nicht anstecken…
    Warum?
    Auch Viren haben ihren Stolz!
    • Saraina 28.02.2020 07:49
      Highlight Highlight It‘s the economy, stupid!

      Im Wahljahr braucht Trump keine einbrechenden Aktienkurse.
  • Huckleberry 27.02.2020 13:31
    Highlight Highlight Pence wird schon einen geeigneten Bibelspruch finden um den Virus zu bekämpfen, oder zu rechtfertigen.
    • esclarmonde 27.02.2020 14:01
      Highlight Highlight Der wir jeden Virus, der ihm begegnet mit der Bibel flachklopfen.
  • rodolofo 27.02.2020 13:30
    Highlight Highlight Vielleicht werden wir diesem Virus dereinst noch dankbar sein!
    Bei Vielem , was im Leben geschieht, wird der eigentliche Sinn dahinter erst viel später klar.
    Aber Trump wird auch später nichts begreifen...
  • Therealmonti 27.02.2020 12:38
    Highlight Highlight Muss man tatsächlich auf eine Pandemie und eine weltweite Rezession hoffen, damit Trump im November aus dem Weissen Haus auszieht? Gut möglich, dass ersteres sogar das kleinere Übel ist.
  • Allion88 27.02.2020 12:35
    Highlight Highlight Trump wird bei seinen wählern auch mit einem virus aus china punkten können. Die nehmen ihm jedes erfundene argument ab
  • Hiker 27.02.2020 12:32
    Highlight Highlight Trump wird auch diese Krise unbeschadet überstehen. Er wird das Desaster einfach den Demokraten in die Schuhe schieben. Weil die ihn daran gehindert haben eine Mauer um alles zu bauen. Die hätte der Chinesische Virus niemals überwinden können! Der hätte nie ein Visum erhalten wenn man Trump hätte machen lassen. Und seine tumben Fans werden sich überschlagen vor Hass. Und vor Jubel für ihren Gott. Freut euch bloss nicht zu früh!
    • rodolofo 27.02.2020 13:40
      Highlight Highlight Die sind vom evangelikalen Verblödungsvirus der neuesten, gefährlichsten und ansteckendsten Variante befallen.
  • drüber Nachgedacht 27.02.2020 12:30
    Highlight Highlight Das Cironavirus könnte die Amerikanischen Wahlen noch viel direkter beeinflussen.

    Wenn man das Alter der Präsidentschaftskndidaten mit den Mortalitätsquoten des Virus vergleicht, dann würde bei einer Pandemie in Amerika das Kandidatenkarussel wahrscheinlich reduziert werden.

    Mal sehen wie lange es dauert, bis an Wahlveranstaltungen die Leute Mundschütze tragen müssen...
  • Musikuss 27.02.2020 12:12
    Highlight Highlight Das kleine Virus zwingt das stabile Genie in die Knie👍
    • MartinZH 27.02.2020 13:55
      Highlight Highlight Ich sehe "das kleine Virus" eher wie Sheldon J. Plankton... – Wir wissen alle, wie die Geschichte jeweils immer ausgeht..! 😔😉😂
      Benutzer Bild
  • MartinZH 27.02.2020 12:09
    Highlight Highlight Ich finde es äusserst interessant, wie Trumps Aussagen gewertet werden: Offensichtlich geht es nicht um Tatsachen und Inhalte im Zusammenhang des Corona-Virus', sondern nur noch um dem Absender der gemachten Aussagen.

    Beim Lesen von Trumps Aussagen ("keine Panik", "wie eine Grippe", etc.) wird man immer wieder dabei ertappt, dass das genau so gut das BAG oder Berset hätte sagen können.

    Die Alarmisten in den USA sind dann natürlich "die Guten", die recht haben.

    In der CH ist es genau umgekehrt: Ch. Althaus wird 'gebasht', weil er sich kritisch äussert, so wie Trumps Widersprecher in den USA.
    • alessandro 27.02.2020 13:50
      Highlight Highlight Hat was, doch das Gesundheitssystem in den USA hat keine Chance auch nur irgendwie auf etwas zu reagieren.
    • wasps 27.02.2020 14:42
      Highlight Highlight Sagt Berset, wir hätten die besten Ärzte der Welt? Das beste Gesundheitswesen? Dass das Virus von selber verschwindet, wenn der Sommer kommt? Das an den Grenzen alles unter Kontrolle ist? Kürzt der Bundesrat die entsprechenden Mittel, dies bereits im Wissen, dass eine Pandemie im Anmarsch ist? Hat Trump einen Plan? Ja? Welchen? Das BAG hat Pläne, die erstrecken sich über mehrere Szenarien hinweg.
    • ands 27.02.2020 21:44
      Highlight Highlight @ MartinZH: Die Aussagen selbst sind nicht das Problem. Sie wären vermutlich sogar sinnvoll, um die Bevölkerung zu beruhigen. Das peinliche ist, dass gleichzeitig "seine" Behörden das Gegenteil verkünden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kaderschaufel 27.02.2020 11:41
    Highlight Highlight Ich kann mir aber auch vorstellen, dass er mit seiner Strategie durchkommt:

    Sagen wir, es gibt zum Beispiel eine 20% Gefahr, dass sich das Virus unkontrolliert ausbreiten wird, und eine deutlich höhere Sterblichkeitsrate als eine Grippe hat. Dann werden alle Experten zurecht fordern, dass man alles tun soll, um das Virus einzudämmen. Trump hat dann aber immer noch 80% Chance, dass nichts schlimmes passiert, und dann kann er sagen, ich habs ja gesagt.
    • Saraina 28.02.2020 07:51
      Highlight Highlight Das „Schlimme“, das Trump befürchtet, ist ein Einbruch der Wirtschaft und der Aktienmärkte. Ob Leute sterben oder nicht, ist ihm doch total wurst.
  • Aruma 27.02.2020 11:40
    Highlight Highlight Weder Virus noch Klima lassen sich von Trumps Prahlereien beeindrucken. Warum das die Wähler*innen tun habe ich nie verstanden. Hoffen wir, dass es nicht erst durch ganz grosse Katastrophen zur Umkehr kommt.
  • Bruno S.1988 27.02.2020 11:31
    Highlight Highlight Der Coronavirus in Amerika ist ein weiteres Argument für Medicare for All.

    Ein Mann der zuvor geschäftlich in China unterwegs war, fühlte sich nach seiner Rückkehr schlecht und ging zu einem Check ins Krankenhaus. Das Ergebnis war negativ.
    Einige Tage später kriegt er eine Rechnung über 3'000 USD vom Krankenhaus. Das Durchschnittseinkommen der Amerikaner liegt bei ca 2'600 im Monat.

    https://www.dailymail.co.uk/health/article-8039893/Getting-cleared-coronavirus-cost-Miami-businessman-3-000.html
    • Stadtmensch91 27.02.2020 12:27
      Highlight Highlight Das durchschnittliche Einkommen in den USA ist ca. 4800$...
    • Bruno S.1988 27.02.2020 13:56
      Highlight Highlight Habe vor meinem Post zwei Quellen gefunden, die in etwa bei 2600 waren. Das war meiner Meinung ausreichend und eine plausible Zahl. Die Statistiken sprechen auch häufig von einem "Household Income", also ca.2 Personen?
      https://en.wikipedia.org/wiki/Personal_income_in_the_United_States
      Aber auch wenn es 4'800 USD sein sollten, kann sich der Durchschnittsamerikaner nicht einfach so ein Check für 3'000 USD leisten. Und das ist nur der Check. Was wenn die Person infiziert ist? Der Preis steigt dann locker auf das 10-fache!
  • wasps 27.02.2020 11:18
    Highlight Highlight Da schau. Ein mikrokleines, unbestechliches, auf Fake-News immunes Virus könnte den Elefanten im Weissen Haus zu Fall bringen.
  • T13 27.02.2020 11:02
    Highlight Highlight Mike pence ist Trumps Mann für die Sache?
    Seine Strategie ist dann beten oder was?
    • Unicron 27.02.2020 12:16
      Highlight Highlight Vielleicht werden ein paar Homosexuelle geopfert.
    • Musikuss 27.02.2020 12:26
      Highlight Highlight Er muss den schwarzen Peter für Trump spielen. Das ist übliche Trump-Strategie: wenn sich das Virus unkontrollierbar ausbreitet, wird er Pence die Schuld zuschieben. Entsprechend bedeppert schaut der Pence drein, er weiss genau, was da gespielt wird.
    • Til 27.02.2020 12:39
      Highlight Highlight So er hat vorsorglich schon mal die Verantwortung abgeschoben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 27.02.2020 10:53
    Highlight Highlight „Liebe MitbürgerInnen... tun wir doch so, als ob es ein einfacher Grippevirus wäre“... „wenn wir ihn nicht sehen können, dann er uns auch nicht“... jetzt kann der gute Mann nur noch beten, dass dem (für seine Wiederwahl) auch so sei... und falls nicht, waren es dann alle Opfer „wert“.
  • Doppelpass 27.02.2020 10:52
    Highlight Highlight War da in watson nicht ein Artikel, der den Umgang der chinesischen Regierung mit dem Virus als grosse Katastrophe analysierte.
    Da sind wir mal gespannt, ob das anderswo besser aussieht.
  • SACANAGEM 27.02.2020 10:47
    Highlight Highlight Dann hat er mit Pence ja schon seinen Sündenbock den er feuern kann, wenn seine Lügen nicht eintreffen.
    Vielleicht sollte er schon mal anfangen Hygienepapier zu verteilen, wie in Puerto Rico.
    Benutzer Bildabspielen
    • Unicron 27.02.2020 12:35
      Highlight Highlight Erinnere mich doch nicht daran...
      Das ganze ist irgendwie wie wenn Mr.Bean versehentlich Präsident geworden wäre.
    • rodolofo 27.02.2020 13:31
      Highlight Highlight Dies Szene sagt tatsächlich alles.
    • Tom H 27.02.2020 14:57
      Highlight Highlight Der Präsident kann den Vize-Präsidenten nicht feuern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arneis 27.02.2020 10:41
    Highlight Highlight Das einzige was den orangenen Keks interessiert ist der Dow Jones, ob Landsleute sterben pfff.
    Sollte sich Corona ausbreiten, und davon ist auszugehen, wird das öffentliche Gesundheitssystem schuld sein.
  • Gopfridsenkel 27.02.2020 10:28
    Highlight Highlight Interessant, Trump wie auch die Schweizer Politik sprechen von einer simplen Grippe, der Rest der Welt von einer möglichen Pandemie...
    • Amboss 27.02.2020 11:59
      Highlight Highlight Wer in der Schweizer Politik spricht (oder hat je) von einer simplen Grippe gesprochen?
    • Jaklar 27.02.2020 12:43
      Highlight Highlight Wer soll das gesagt haben?
    • Siru 27.02.2020 14:32
      Highlight Highlight @Gopfruddsenkel,wer hat das denn gesagt? Das BAG warnt vor dem Virus und der Bundesrat bereitet sich auf eine mögliche "besondere Lage" vor.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alteresel 27.02.2020 10:26
    Highlight Highlight Positiver Bericht von der Coronavirusfront: Trump stolpert politisch über das Virus!
    • Ueli der Knecht 27.02.2020 12:41
      Highlight Highlight Und dann stammt es angeblich erst noch aus einem chinesischen Labor.

      Die Chinesen haben anscheinend ein Mittel gefunden, um Trump loszuwerden.
    • Heinzbond 27.02.2020 18:41
      Highlight Highlight Oder corona scheitert an dem göttlich auserwählte orangen Frettchen mit dem Clown drunter... Wäre beides von vorteil...

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