UNO
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WTF? UNO wählt ausgerechnet Saudi-Arabien in die Kommission für Frauenrechte

Eines der frauenfeindlichsten Ländern der Welt wurde in die UN-Frauenrechtskommission gewählt. Delikates Detail: Mindestens fünf EU-Länder haben dafür gestimmt.

Eva Hirschi
Eva Hirschi



Ausgerechnet: Saudi-Arabien, eines der frauenfeindlichsten Länder der Welt, wurde in die Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen gewählt.

Abdulaziz Alwasil und Michael Møller

Der saudische UN-Botschafter Abdulaziz Alwasil und Generaldirektor der UN Michael Møller bei einem Treffen in Genf letzten November. Bild: UNO

Die Frauenrechtskommission kämpft für die Beseitigung der Diskriminierung von Frauen und Mädchen, die Stärkung von Frauen und die Geschlechtergleichstellung.

«Saudi-Arabien zu wählen um Frauenrechte zu schützen, ist wie einen Brandstifter zum Chef der Feuerwehr zu machen.»

Hillel Neuer von UN Watch

Laut dem «Global Gender Gap Report 2016» des Weltwirtschaftsforums belegt das konservative islamische Königreich Saudi-Arabien den 141. Rang von insgesamt 144.

Heftige Kritik

Die Nichtregierungsorganisation «UN Watch», die die Aktivitäten und Beschlüsse der UNO kritisch untersucht, verurteilt diesen Entscheid heftig.

«Saudi-Arabien zu wählen um Frauenrechte zu schützen, ist wie einen Brandstifter zum Chef der Feuerwehr zu machen», sagt Hillel Neuer von UN Watch. «Es ist absurd – und moralisch unvertretbar.»

Gegenüber «i24News» sagte Neuer, Saudi-Arabien sei das schlimmste Land, wenn es um Frauenrechte gehe – denn dort gäbe es gar keine.

«Jede saudische Frau muss einen männlichen Wächter haben, der alle wichtigen Entscheidungen für sie fällt und ihr Leben von der Geburt bis zum Tod kontrolliert», sagt Neuer.

In Saudi-Arabien …

Dies sei ein schwarzer Tag für Frauenrechte, ja gar für alle Menschenrechte, sagt Neuer weiter. Selbst saudische Frauen fühlen sich hinters Licht geführt.

«Ich wünschte, ich könnte Worte dafür finden, wie ich mich gerade fühle. Ich bin eine «Saudi» und dies fühlt sich an wie Betrug», schrieb eine Saudi-Arabische Frau auf Twitter, die in Australien in internationalen Menschenrechten doktoriert.

Neuseeland begrüsst Entscheid

Doch nicht alle verurteilen diese Wahl. Die ehemalige neuseeländische Ministerpräsidentin Helen Clark etwa begrüsste diesen Entscheid: «Es ist wichtig, jene im Land zu unterstützen, die sich um einen Wandel zugunsten der Frauen bemühen», argumentierte die frühere Chefin des UNO-Entwicklungsprogramms. «Es geht zwar langsam, aber die Dinge ändern sich.»

Mädchenkommission ohne Mädchen

Langsam geht es in der Tat, denn im März hatte Saudi-Arabien zwar eine Mädchenkommission gegründet – ohne aber die Mädchen. Ein Foto zeigt, wie nur Männer auf der Bühne sitzen.

GIrl Council Saudi Arabia

Männerrunde an der neuen Mädchenkommission. Bild: Qassim Girls Council

Selbst die Vorsitzende des Rates, Prinzessin Abir bint Salman, war nicht auf dem Bild. Laut den Organisatoren waren zwar auch Frauen an der Veranstaltung involviert, mussten aber in einem separaten Raum sitzen.

Saudi-Arabien wurde letzten Oktober erneut in den UNO-Menschenrechtsrat gewählt. Dieser Entscheid wurde von Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch heftig kritisiert.

Wie ist das möglich?

Saudi-Arabien ist für viele Länder, darunter Deutschland, Grossbritannien und die USA, mehr oder weniger offiziell ein wichtiger Handelspartner für Waffenexporte. Gemäss «UN-Watch» haben in der Wahl der Frauenrechtskommission sieben der 54 Mitgliedsländer des Wirtschafts- und Sozialrats (ECOSOC) nicht für Saudi-Arabien gestimmt.

Das heisst, 15 demokratische Länder und mindestens fünf EU-Länder müssen Saudi-Arabien gewählt haben. Welche Länder dazu gehören, weiss man allerdings nicht, die Wahl fand im Geheimen statt. Der Sitz gilt vorerst für die vierjährige Periode 2018 bis 2022.

Fragwürdige Mitgliedschaften

Saudi-Arabien ist nicht das einzige Land, dessen Mitgliedschaft mindestens als fragwürdig eingestuft werden kann. Insgesamt wurden 13 neue Länder in die Kommission gewählt, unter anderem auch der Irak und der Kongo.

Wie andere Gremien der UN wird auch die Frauenrechtskommission nach einem komplizierten Verfahren besetzt, das sicherstellen soll, dass alle Weltregionen angemessen vertreten sind. Auch Länder wie Turkmenistan und Iran gehören bereits zu den insgesamt 45 Mitgliedsstaaten der Frauenrechtskommission. Die Wahl fand während der 2017 Session des Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen statt, die am 18. und 19. April durchgeführt wurde.

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78Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • canoe58 27.04.2017 00:40
    Highlight Highlight Und wir Oeljunkies unterstützen dieses Land mit jedem Liter Benzin/Kerosen den wir verbrennen.
  • URSS 26.04.2017 16:56
    Highlight Highlight Der Fuchs bewacht den Hühnerstall.
  • Jemima761 26.04.2017 08:02
    Highlight Highlight Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zum Lachen.
  • A_C_Doyle 26.04.2017 06:49
    Highlight Highlight Traurig wie eine Organisation die so viel gutes tun könnte immer mehr zur korrumpierten Hure der Politik wird. Es werden grossartige Menschen angehört, die wirklich alles geben um was zu verändern nur um dann nach grossem Beifall nichts zu tun. Stillschweigend zuzusehen wie unbestreitbare Menschenrechte verletzt werden und statt den Täter zu bestrafen ihn noch zum Aufseher eben dieser Rechte zu machen.

    Verurteilungen in Strafsachen verhindern das man Richter wird. Die Kommision sollte aus Befürworten bestehen und nicht aus denen auf die die Kommision achten soll.

    Eine traurige Aussicht...
  • Kstyle 25.04.2017 18:42
    Highlight Highlight Ich finde es zeigt gut das UNO, EU nichts mehr mit dem "fussvolk" gemein hat. Bei jeder 2. entscheidung fragen 80prozent wieso. Die antwort ist immer ja es ist das beste für unsere Wirtschaft aber irgendwie glauben das immer weniger leute.
  • Grigor 25.04.2017 18:22
    Highlight Highlight http://www.bildblog.de/89141/nein-saudi-arabien-fuehrt-nicht-die-un-frauenrechtskommission-an/

    Das stimmt halt leider alles nicht was hier steht. Zum Glück habt ihr die Falschmeldung nicht für Clickbait verwendet. Wäre ein bisschen peinlich.
    • Adrian Eng 25.04.2017 18:37
      Highlight Highlight Doch, das stimmt. Bild.de hat fälschlicherweise geschrieben, dass SA die Kommission anführt. Wir aber nicht...
  • Kstyle 25.04.2017 17:59
    Highlight Highlight Ach wo ist das problem wer Geld hat braucht doch keine Moral und weil wir dieses Geld auch wollen schmeissen wir auch die Moral über Bord. So schliesst sich der kreis.
  • Adualia 25.04.2017 16:01
    Highlight Highlight Könnte glatt Satire sein
  • giguu 25.04.2017 15:00
    Highlight Highlight warum nicht? die sollen rihig mit dem thema ins rampenlicht gerückt wrrden und sich gedanken drum machen MÜSSEN. guter schachzug
    • Makatitom 25.04.2017 23:55
      Highlight Highlight Sie sind auch noch in der Menschenrechtskommission, und hacken immer noch Hände ab
  • pedrinho 25.04.2017 14:36
    Highlight Highlight familienfotos werden wohl noch lange wenig sinn machen
    Benutzer Bild
    • pedrinho 25.04.2017 16:41
      Highlight Highlight bedeutungslos, solche familienfotos ueberdauern zeit und raum, eine gute seite die ich ganz und gar uebersehen habe *smile,
  • wtf 25.04.2017 14:36
    Highlight Highlight Ja Eva, wie kann ich behilflich sein?
  • smarties 25.04.2017 13:37
    Highlight Highlight Alle die sich jetzt so schön über Saudiarabien und ihr Verhalten aufregen: Es gäbe eine Initiative zu unterschreiben... Aber die Waffen geben gutes Geld und treffen uns ja nicht...
  • pedrinho 25.04.2017 13:36
    Highlight Highlight ich bin bei den UN
    Benutzer Bild
  • MrOrange x 25.04.2017 13:32
    Highlight Highlight 😮
  • Burdleferin 25.04.2017 12:28
    Highlight Highlight Solche Artikel kann ich nicht mal lesen, ich rege mich derart auf.
  • Citation Needed 25.04.2017 11:51
    Highlight Highlight Da muss wohl irgendeine abstruse Hoffnung Pate gestanden haben, dass die Saudis dank dieser Wahl ihre Frauenfeindlichkeit kritisch überdenken.. So funktioniert das leider nicht, siehe Friedensnobelpreis für Obama. Der hat trotz Vorschussloorbeeren das gemacht, was er auch ohne gemacht hätte: Kriege geführt.
    Es wird in diesem Fall kaum anders rauskommen. rauskommen. Die langsamen Veränderungen gehen langsam weiter. Aber die fortschrittlichen Frauen im Land und ihre Fürsprecher kriegen eins auf den Deckel und die Arbeit der Kommission dürfte auch nicht einfacher werden.
  • walsi 25.04.2017 10:03
    Highlight Highlight Willkommen in Absurdistan, mehr muss man dazu nicht sagen.
  • FancyFish - Stoppt Zensur! 25.04.2017 09:51
    Highlight Highlight Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wieviel die Saudis dafür bezahlt haben.
    • jogurt 27.04.2017 19:32
      Highlight Highlight Sie liefern Öl und der Westen wählt sie. Das ist die Politik von 2017. Mal schauen was es alles noch braucht, bis die Menschen auf die Strasse gehen !
  • saukaibli 25.04.2017 09:29
    Highlight Highlight Saudi-Arabien ist doch bereits im Menschenrechtsrat der UNO. Und hat das dazu geführt, dass die Saudis die Menschenrechte mehr achten? Nein, im Gegenteil. Die Saudis bombardieren seit Jahren nicht nur Krankenhäuser und Schulen im Jemen, sondern auch landwirtschaftliche Betriebe um absichtlich eine Hungersnot zu verursachen. Das sind ganz klar Verletzungen von Menschenrechten. Und die UNO, die man unmöglich noch ernst nehmen kann, wählt die SAUdis tatsächlich noch in die Kommission für Frauenrechte? Sorry, löst den Verein auf, er ist jetzt definitiv obsolet!
    • manhunt 25.04.2017 11:41
      Highlight Highlight obsolet ist dieser verein schon lange. wer seine schutzbefohlenen bspw. nicht vor einem völkermord schützen kann (srebrenica), oder dabei solange mit verschlossenen augen bürokratische karussellfahrten veranstaltet, bis es nicht mehr viel zu schützen gibt (ruanda), ist als organisation definitiv überflüssig, wenn in seiner weiteren existenz nicht gar eine verhöhnung der opfer, und gehört abgeschafft.
      (vielleicht muss man zu den beiden fällen auch sagen, dass es da absolut nichts zu holen gab. also kein öl und kein gas. hat bei der entscheidungsfindung bestimmt eine rolle gespielt.)
    • dorfne 25.04.2017 14:27
      Highlight Highlight @manhunt. Das Problem beim UNO Sicherheitsrat ist das Vetorecht. Ein einziges Migliedsland kann mit seinem Veto jeden Beschluss verhindern. So geschehen beim Völkermord in Ruanda, beim Syrienkrieg. Mehrheitsbeschlüsse sind nicht möglich.
  • DerTaran 25.04.2017 09:23
    Highlight Highlight Wenn man eine Weltorganisation hat, muss man mit dem Fakt leben, dass die meisten Staaten der Erde keine Demokratien sind. Dadurch kann auch die UNO nicht demokratisch sein.
    Deshalb wundere ich mich auch, warum viele (gerade auch viele Schweizer) der UNO mehr Kompetenzen zugestehen wollen oder bei vielen Weltpolitischen Entscheidungen nach der Legitimation durch die UNO rufen.
    • Luegi 25.04.2017 14:37
      Highlight Highlight Nach stastistiken der UNO sind rund 60 % aller Staaten Representative Demokratien! Ihre Aussage ust daher nicht korrekt! Da Demokratie nicht definiert ist in unserrer Zeit ist das auch gut Möglich! Schliesslich nennt sich Nordkorea auch Demokratische Republik, auch Kongo zBS! Wichtiger ist doch dass mind. 5 EU Länder für Saudiarabien gestimmt haben müssen! Das sind dann also die Europäischen Werte von denn wir immer so viel hören!
    • DerTaran 25.04.2017 18:15
      Highlight Highlight Eigentlich gibst du mir ja doch recht, oder?
      Dafür gebe ich dir Recht mit den 5 EUlern.
      Obwohl manchmal ergibt es ja Sinn, den Bock zum Gärtner zu machen und sei es nur um ihn scheitern zu sehen.
  • sherpa 25.04.2017 09:20
    Highlight Highlight Das zeigt einmal mehr die Kompetenzen der UNO und dass mit viel Geld, dass die Hosentaschen wechselt, eben viel erreicht werden kann.
  • pamayer 25.04.2017 09:19
    Highlight Highlight Als Witz jetzt, oder was?!
  • Bijouxly 25.04.2017 09:00
    Highlight Highlight Ich finde dies eine gute Sache WENN die Saudis dadurch stärker in die Pflicht genommen werden. Die Mitarbeit in einer solchen Kommission zeigt immerhin den Willen zu Veränderung. Sollten die Saudis jedoch weiter an ihrem frauenfeindlichen System festhalten und keine Ambitionen für resultierende Reformen zeigen, gehören sie meiner Meinung nach abgesetzt mit Sanktionen (zB Stimmensperrung).
    • Luegi 25.04.2017 14:42
      Highlight Highlight Sie sind witztig! Sie haben sich nicht damit befasst! Ich habe nachgeschaut wie mann Beschwerde einbringen kann bei der UNO wenn Frauenrechte in einem Land nicht eingehalten werden! Dann kommt die beschwerde erst zum Vorsitzenden Land für Menschenrechte, die entscheiden dann ob und wie darüber diskutiert wird. Raten sie mal wer da im Moment der Vorsitzt hat? Richtig, auch Saudiarabien!
  • Selbst-Verantwortin 25.04.2017 09:00
    Highlight Highlight Und es gibt Leute, die wollen bei der UNO mit dabei sein...
    Ts, ts, ts.
    Nun lasst Blitze kommen, aber nur wenn Ihr trotzdem das unterstützen wollt.
  • Karl Müller 25.04.2017 08:57
    Highlight Highlight Was ist denn daran jetzt plötzlich so überraschend? Man sehe sich die Besetzungen des UN-Menschenrechtsrats an. Unter anderem ist da aktuell gerade zum vierten Mal Saudi-Arabien dabei. Und geht man nach der Anzahl Verurteilungen dieses illustren Vereins, ist Israel in Sachen Menschenrechte schlimmer als der ganze Rest der Welt zusammen. Natürlich ist sich die Schweiz auch nicht zu schade, bei dieser Farce mitzuwirken ...
    • Luegi 25.04.2017 14:50
      Highlight Highlight Ach bitte stellen sie hier aber nicht Israel als Land dar die Menschenrechte einhalten! Ich war in Israel, auch in der Westbank! Was da abgeht ist absolut unhaltbar! Die werden noch viel Zuwenig dafür getadelt! Dazu kommt das es in Israel defacto seit 2004 Apartheid gibt, wenn sie Arabischer Israeli sind haben sie trotzdem keine Rechte! Denn seit 2004 gilt Israel als Judenstaat und nicht mehr als Säkular! Sie haben nur Rechtsschutz wenn sie Jude sind in Israel!
  • Linus Luchs 25.04.2017 08:52
    Highlight Highlight Wer glaubt, die Einbindung in die Kommission für Frauenrechte würde Saudi Arabien dazu bewegen, den Frauen mehr Rechte einzuräumen, macht sich Illusionen. Das müsste inzwischen aus Erfahrung bekannt sein. Denn seit Saudi Arabien dem UNO-Menschenrechtsrat angehört (2014), hat sich die Menschenrechtslage in Saudi Arabien verschlechtert! Saudi Arabien nutzt dafür die Mitsprache in diesem Rat, um die Untersuchung von Kriegsverbrechen zu behindern. Quelle:
    https://www.amnesty.ch/de/laender/naher-osten-nordafrika/saudi-arabien/dok/2016/aus-dem-uno-menschenrechtsrat
  • wololowarlord 25.04.2017 08:50
    Highlight Highlight macht der postillon ein gastspiel bei watson?
  • MaxHeiri 25.04.2017 08:41
    Highlight Highlight Ich finde das besser als wenn sie sich überhaupt nicht damit sich auseinander setzen würden. Normalerweise nimmt man Kritik ernster, wenn man andere auch kritisieren darf. Da die Kommission sowieso nur nicht rechtlich-bindende Empfehlungen abgibt, hilft das eher als sie nur zu kritisieren, ohne dass sich etwas an der bedenklichen Lage in Saudi Arabien ändert.
  • Grundi72 25.04.2017 08:40
    Highlight Highlight Hey Cédric Whemuth darf auch über Arbeitsbedingungen in Firmen diskutieren und hat selber noch keine Minute in seinem Leben gearbeitet!

    • Posersalami 25.04.2017 08:47
      Highlight Highlight Ja und? Sie dürfen sich ja auch hier im Forum auslassen obwohl sie dazu offensichtlich keinerlei Kompetenz besitzen!
    • LaPaillade #BringBackHansi 25.04.2017 08:58
      Highlight Highlight @Grundi: Keine Minute in seinem Leben gearbeitet stimmt wohl nicht. Aber irgendwie muss ja der Hass beigehalten werden.
    • saukaibli 25.04.2017 09:31
      Highlight Highlight Dann drf sich kein Mann auf der Welt für Frauenrechte einsetzen? Ausser er war mal eine Frau? Und kein Mensch für Tierschutz, ausser er war mal ein Tier? Ich nehme an, das 72 in deinem Username ist dein IQ? Hast du noch mehr so geniale Logiken auf Lager?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 25.04.2017 08:39
    Highlight Highlight Ich bin hin und her gerissen, möchte Helen Clark zustimmen, dass man die Saudis durch diese Wahl in die Pflicht nehmen kann. Es gibt ja schon kleine Verbesserungen in dem Land. Ev. ging es schneller, wenn den westl. Demokratien die Frauen- und allgem. Menschenrechte wichtiger wären als das Geldverdienen (Waffenlieferungen). Wird man sich in dieser UNO-Kommission getrauen Druck auf die Saudis auszuüben? Immerhin: eine nur mit bärtigen Männern besetzte Mädchenkommission ist schon etwas Seltsames.
    • Ursus ZH 25.04.2017 10:04
      Highlight Highlight Es gibt kleine Verbesserungen in Saudi Arabien? Ja, Frauen dürfen jetzt auf ein Fahrrad sitzen. Aber damit rumfahren dürfen sie noch nicht.
    • dorfne 25.04.2017 12:58
      Highlight Highlight @Ursus. Saudi Frauen autofahrend auf Facebook! Natürlich tun die was Verbotenes aber die ganze Welt schüttelt den Kopf über soviel Rückständigkeit.
  • Steampunk 25.04.2017 08:34
    Highlight Highlight Gerüchten zufolge, muss diese geheime Sitzung ungefähr so abgelaufen sein: 😂
    Benutzer Bild
  • Auf Ablenkung 25.04.2017 08:25
    Highlight Highlight Nun gilt: learning by doing.
  • Dirk Leinher 25.04.2017 08:24
    Highlight Highlight Erschreckend ist eher die gespielte Empörung darüber. Angesichts dessen dass Saudiarabien den Terrorismus wie kaum ein anderes Land fördert, ist das ja wirklich nur noch ein weiteres Detail im perfiden geostrategischen Theater wo die Saudi immer machen können was sie wollen.
    • Petrum 25.04.2017 09:06
      Highlight Highlight Wie unter anderem den legalen Verkauf von Arbeitskräften, moderne Sklaverei unter dem Schutz der UNO...
    • Saraina 25.04.2017 09:20
      Highlight Highlight Gibt es für diese Behauptung irgendwelche seriösen Quellen, oder kann man jetzt beliebig mit den Fingern auf ein Land zeigen und " fördert den Terrorismus! " rufen, und alle empören sich bereitwillig? Das ist eine ernsthafte Frage, denn ich weiss von keiner entsprechenden Untersuchung.

      Ansonsten: diese Ernennung ist ein Witz.
    • dorfne 25.04.2017 12:16
      Highlight Highlight @Saraina. Wir wissen, dass die Taliban in SA ausgebildet und von dort z. T. finanziert werden. Googeln Sie doch mal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 25.04.2017 08:23
    Highlight Highlight UN klingt so wichtig, ist sie aber nicht. Keinerlei Beschlüsse der zigtausend Kommissionen Untergruppen etc. hat irgendwelche Bedeutung. Es ist das Plazebo der Staaten, um Probleme zu parkieren und so zu tun, als ob sich jemand darum kümmert. Die UN ist verseucht von NGO's und Vetternwirtschaftsjobs.
    • Aladdin 25.04.2017 09:12
      Highlight Highlight Was haben denn die NGOs damit zu tun???
      Es sind doch die NGOs wie Amnesty International oder UN Watch die Entscheide von staatlichen oder überstaatlichen Organisationen wie der UNO kritisch hinterfragen.
  • Albi Gabriel 25.04.2017 08:18
    Highlight Highlight So what? Die SP ist auch in der Wirtschaftskommission, hat momentan mit Frau Leutenegger bei der nationalrätlichen Kommission sogar den Vorsitz.
    • pamayer 25.04.2017 09:21
      Highlight Highlight Frau Leutenegger ist eben sehr kompetent. Das streiten nicht mal die Bürgerlichen ab. Deshalb geht sie denen gewaltig auf den Keks.
    • Fabio74 25.04.2017 09:52
      Highlight Highlight Was für ein selten dummer Vergleich
    • phreko 25.04.2017 09:56
      Highlight Highlight Also kurz gefasst, wer kein Neoliberales Programm hat, hat keine Ahnung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • icarius 25.04.2017 08:17
    Highlight Highlight Nicht die UNO, die UNO-Mitglieder wählen SA in die Kommision für Frauenrechte. Der gleiche Fehler machen Journalisten auch oft im Zusammenhang mit der EU. Damit werden die int. Institutionen diskreditiert während die Schuldigen Länder für die Öffentlichkeit anonym bleiben.
    • saukaibli 25.04.2017 09:33
      Highlight Highlight Die UNO besteht aber aus ihren Mitgliedern, aus nichts anderem.
  • ralck 25.04.2017 08:16
    Highlight Highlight Um was gehts? Aaaaaaah, wie immer um den STUTZ! Nichts Neues. :-)
  • Ursus ZH 25.04.2017 08:12
    Highlight Highlight "15 demokratische Länder und mindestens fünf EU-Länder müssen Saudi-Arabien gewählt haben. Welche Länder dazu gehören, weiss man allerdings nicht, die Wahl fand im Geheimen statt."

    Das ist aber eigentlich leicht herauszufinden. Die Länder die Kriegsmaterialhandel betreiben gehören zu den 15.

    Wäre die Schweiz auch noch wahlberechtigt gewesen, wären es 16 "demokratische" Länder.

  • manhunt 25.04.2017 07:52
    Highlight Highlight och jetzt habt euch doch nicht so. dafür kaufen die saudis dann wieder kräftig waffen und munition (und teure uhren und fette karrossen) in europa . irgendwie müssen ja die menschen- und frauenrechte schliesslich durchgesetzt und verteidigt werden.
    (war ironisch gemeint)
    • pamayer 25.04.2017 09:23
      Highlight Highlight Ironisch. Aber sehr treffend.
  • Gibaue 25.04.2017 07:49
    Highlight Highlight Verpflichtend einbinden ist nicht immer eine schlechte Strategie, aber der Zynismus bei dieser Wahl ist schon schwierig zu übersehen..
  • Thanatos 25.04.2017 07:43
    Highlight Highlight Verspäteter Aprilscherz?
  • Posersalami 25.04.2017 07:34
    Highlight Highlight Der Skandal im Skandal ist, dass diese Wahl geheim war und bleibt. Geheime Wahlen, haben so was kafkaeskes 😶
    • Alnothur 25.04.2017 17:21
      Highlight Highlight Die ist schon klar, dass eine geheime Wahl eben gerade verhindert, dass sich Staaten erpressen lassen, auf eine bestimmte Art zu wählen?
    • Posersalami 25.04.2017 17:37
      Highlight Highlight ach, ist das so? Sie glauben ernsthaft, dass da nicht in Hinterzimmern die Stimmen verteilt werden? Die Mitglieder wissen schon, wer wofür gestimmt hat. nur sie und ich dürfen das nicht wissen. aufwachen!
  • wipix 25.04.2017 07:26
    Highlight Highlight Irgendwie glaube ich, das ist ein Fake!🤓
    • rauchzeichen 25.04.2017 20:45
      Highlight Highlight schön wärs...

Deutsches Versuchslabor lässt Tiere qualvoll verenden – Spuren führen in die Schweiz

In einem deutschen Labor sterben junge Hunde, Affen und Katzen einen qualvollen Tod. Was eine Schweizer Pharma-Firma damit zu tun hat.

Ein Mitarbeiter der Tierschutzorganisation Soko Tierschutz und Cruelty Free International hat sich als Pfleger in das Tierversuchslabor LPT nahe Hamburg eingeschleust. Von Dezember 2018 bis März 2019 dokumentierte der Tierschützer die zahlreichen brutalen Tierversuche an jungen Hunden, Katzen, Affen und Kaninchen.

Der Bericht sorgte in Deutschland in den letzten Tagen für viel Empörung.

Bei LPT handelt es sich um ein Familienunternehmen. Das Versuchslabor ist eine der grössten Einrichtungen für …

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