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«Wäre es wichtig, dass ich heute erscheine? Haben wir viel zu tun?» – Dank Facebook ist das der beliebteste Lehrling der Schweiz



Die Chefs der Zürcher Werbeagentur FS Parker feiern ihren Lehrling Cyril. Der Grund: Er hat seine Abschlussprüfung bestanden. Und die Facebook-Gemeinde feiert mit, allerdings aus einem anderen Grund: Nämlich weil Cyril in Sachen Ausreden der wohl kreativste Lehrling der Schweiz ist.

Über diese Tatsache sind inzwischen alle informiert, weil das Unternehmen zusammen mit der Gratulation eine Sammlung von SMS gepostet hat, die allesamt von Cyril stammen. Daraus geht klar hervor, dass sich der Junior Designer für keine Ausrede zu schade ist und dass er es mit der Pünktlichkeit alles andere als eng sieht.

Best of Cyril-SMS:

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Und hier der Text zum Posting:

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In den Ferien überrascht worden

Inzwischen wurde der Eintrag mehr als 3000-mal geliked und über 500-mal kommentiert. Doch handelte es sich hierbei etwa um eine Rache-Aktion, um den verträumten Lehrling in die Pfanne zu hauen? «Nein, im Gegenteil. Der Post ist eine Hommage an einen herzlichen und ehrlichen Lehrling und die spannenden Jahre, die wir mit ihm erleben durften», erklärt Benjamin Franz, der Empfänger von Cyrils Entschuldigungs-SMS.

Da der frisch diplomierte Designer gerade in den wohlverdienten Ferien weilt, hat er von dem Posting allerdings erst nachträglich erfahren: «Cyril hat die Sache mit seinem üblichen Humor genommen. Was er jedoch nicht mitbekommen hat, ist, dass der Post plötzlich viral ging und er über Nacht zum bekanntesten Lehrling der Schweiz wurde», so Franz.

Ehrlichkeit geht vor Pünktlichkeit

Gleichzeitig gelten seine Vorgesetzten jetzt wohl als die geduldigsten der Schweiz. Denn über einen Rausschmiss hat die Chef-Etage nie nachgedacht: «Cyril ist ein äusserst talentierter junger Gestalter und rundum ein guter und sympathischer Mitarbeiter. Wir haben dem immer mehr Gewicht zugemessen als seiner Pünktlichkeit. Und selbst bei seinen ‹Entschuldigungen› hat er sich ja noch durch Kreativität hervorgetan», erklärt Franz. 

Zudem habe man Cyrils Ehrlichkeit geschätzt: «Und wenn er mal wieder zu spät kam, dann blieb er auch tatsächlich immer länger. So ist das mit dem Biorhythmus halt ...» Inzwischen hat auch Cyril zu der Geschichte Stellung genommen. Die Fragen von watson hat er – wie auch sonst – per SMS beantwortet. Zum Interview geht's hier entlang.

Bist du beim Erstellen von Entschuldigungen genauso kreativ? Schreibe deine Vorschläge in die Kommentarspalte!

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • whatthepuck 25.12.2015 16:36
    Highlight Highlight Manchmal muss man Arbeiten, manchmal kann man's schleifen lassen. Gewisse Leute kapieren leider nicht, wann was angesagt ist - und kommen dank dem goodwill Anderer dennoch unbescholten durchs Leben. Weil sie sympathisch sind oder sich geschickt rausreden können. Das kann nicht jeder und ich bin überzeugt, dass das Talent zum "durchschlängeln" irgendwo in den Genen liegt - und die hat nunmal nicht jeder. Drum bin ich für eine faire, strikte Gleichbehandlung aller. Niemand soll bevorzugt werden, nur weil er sich sympatisch rausreden kann. Aber das ist wohl meine Ansicht, schätz' ich.
  • koks 24.12.2015 12:53
    Highlight Highlight die arbeitszeiten bis 12 für einen lehrling sind ja auch nicht ohne.
  • Escopat 16.07.2015 09:52
    Highlight Highlight Du Chef, ich kann meine Zehen nicht schneiden da ich meinen Schnipser verlegt habe und jetzt komme ich nicht in meinen Schuh rein.. komme später
  • atomschlaf 16.07.2015 07:46
    Highlight Highlight Cyril, bisch ein geile siech!! Pünktlichkeit ist sowieso total overrated in diesem Land. Habe mich extra für diesen Kommentar und zu Deinen Ehren bei watson registriert. Siehe nick ;-P
  • Too Scoop 15.07.2015 21:22
    Highlight Highlight Wer diesem Typ Lehrling entspricht, den nenne ich ab heute cyril. Es gibt so einige cyrils.
  • ast1 15.07.2015 20:17
    Highlight Highlight Haha, ihr hättet die Absenzenbüchlein aus der Gymerzeit sehen sollen. "Zug hatte einen Platten", "Menstruationsbeschwerden" (bei einem Mann natürlich), Kater, "Wir dachten, es sei noch Sonntag". Wurde das allermeiste entschuldigt.
    • Boniek 16.07.2015 09:16
      Highlight Highlight Als ich an der Kanti war, wurde auch jede noch so absurde Absenzenbegründung akzeptiert. Man durfte einfach auf keinen Fall zugeben, dass man geschwänzt hat.
  • SVRN5774 15.07.2015 18:05
    Highlight Highlight Hahaha xD das mit dem Atomschlaf ist die beste *lol*
  • teXI 15.07.2015 16:57
    Highlight Highlight Ach Zeit ist relativ... pünktlichkeit ist nicht alles auf der welt. eigentlich ist es gar nichts... da nicht alle menschen gleich sind, können sie alle auch nicht zur gleichen zeit bereit zur arbeit sein ;)
    • euphorikk 15.07.2015 19:20
      Highlight Highlight Pünktlichkeit ist eine Sache des Respekts - mit der menschlichen Natur hat das herzlich wenig zu tun.
    • clint 16.07.2015 09:15
      Highlight Highlight Pünktlichkeit ist eine reine Kulturfrage... jede Kultur hat andere "Uhren"...
    • Davdev 18.07.2015 17:48
      Highlight Highlight Pünktlichkeit hat nichts mit Respekt zu tun.
  • mclarens 15.07.2015 16:54
    Highlight Highlight Noch zur Schulzeit im Absenzenheft: "Trank beim Frühstück einen heissen Tee, habe mir die Zunge daran verbrannt, musste deswegen meine Zunge kühlen und habe darum den Zug verpasst."

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