Konsum - Detailhandel
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Self checkout at Coop Sihlcity in Zurich, pictured on January 29, 2015. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Self Checkout im Coop Sihlcity am 29. Januar 2015 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Wenn Maschinen Menschen ersetzen, soll das laut der SP Genf etwas kosten. Bild: KEYSTONE

20 Millionen Strafsteuern: Self-Scanning-Kassen könnten Coop teuer zu stehen kommen

Eine Steuer von 10'000 Franken pro Monat auf jeden Self-Scanning-Automaten: Dies fordern linke Politiker im Kanton Genf. Der Detailhandel zittert.



Die Einkäufe selber scannen: Was vor wenigen Jahren noch nach Zukunftsmusik klang, ist heute für viele Konsumenten ganz normal. Self-Scanning-Kassen sind aus den Filialen grosser Detailhändler nicht mehr wegzudenken. 

Dass Maschinen Menschen ersetzen, ärgert linke Genfer Politiker. Sie fordern, dass Detailhändler im Kanton künftig 10'000 Franken Strafsteuer pro Monat und Self-Scanning-Automat zahlen sollen – das entspricht ungefähr dem Monatslohn von zwei Kassiererinnen. 

Das Geld soll in die Lehrlingsausbildung fliessen, aber auch an Geschäfte umverteilt werden, die ausschliesslich bediente Kassen haben. So soll die Massnahme dazu beitragen, Arbeitsplätze im Detailhandel zu sichern.

Landesweite Steuer kostete Coop 170, Migros 150 Millionen Franken

Noch in diesem Sommer berät das Genfer Parlament über den Gesetzesentwurf. Wie die «Handelszeitung» berichtet, wappnen sich die Detailhändler bereits für die anstehende Debatte. In einem Positionspapier rechnen sie vor, was eine solche Regelung kosten würde.

So müsste allein Coop für seine 181 Self-Scanning-Kassen in Genf jährlich knapp 22 Millionen Franken an Steuern bezahlen. Würde die Strafsteuer landesweit eingeführt, schlüge dies für Coop mit 170 Millionen Franken zu Buche. Die Migros müsste für all ihre Automaten in der Schweiz 150 Millionen Franken bezahlen. 

Das passiert, wenn unehrliche Kunden beim Self-Checkout erwischt werden

Die Idee einer Automaten-Strafsteuer kommt auch im Zuge der Rentendebatte immer wieder auf. Denn: Im Gegensatz zu Menschen zahlen Maschinen weder AHV noch Pensionskassenbeiträge. In einem Leserkommentar macht sich deshalb etwa auch watson-User «reaper54» für eine bundesweite Steuer dieser Art stark.

Politologieprofessorin Silja Häusermann, spezialisiert auf die Rentenpolitik, sagt dazu: «Angenommen, es kommt wirklich so weit, dass die Arbeit nicht mehr von Menschen verrichtet wird: Dann ist ein Sozialstaat, der Leistungen an Erwerbsarbeit knüpft, natürlich überholt.» In diesem Fall erhielte ihr zufolge wahrscheinlich die Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen Auftrieb. «Bisher zeigte die Erfahrung jedoch, dass der technologische Fortschritt die Nachfrage nach Arbeit nicht sinken liess.»

(jbu)

Umfrage

Sollen die Detailhändler für Self-Scanning-Kassen spezielle Steuern zahlen müssen?

  • Abstimmen

4,449

  • Ja, es darf sich nicht lohnen, Jobs wegzusparen.28%
  • Die Idee ist nicht schlecht, aber 10'000 Franken pro Kasse ist überrissen.31%
  • Nein, wer so etwas fordert, behindert den Fortschritt.41%

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Video: reuters/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

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  • Urs Minder 28.07.2017 15:52
    Highlight Highlight Vorher wollte man Jobs schaffen die nicht so einfältig sind wie Artikel zu scannen. Nun möchte man den Stumpfsinn noch gesetzlich festschreiben. Die linke Genfer Bünzli-Vorschrifts,-und Gebührentruppe ist eine rückständige, nutzlose Vereinigung von Staatsprofiteuren die sich am besten selber abschaffen soll.
  • Paedu87 28.07.2017 14:57
    Highlight Highlight Suuuper rückwärtsgerichteter Protektismus!! Meine Güte mit solchen Gesetzten wird sich die Automation nicht aufhalten lassen. Lieber wieder über eine alternative Gesellschaftsform nachdenken.
    Wir haben in der Schweiz das privileg den Wandel in der Arbeitswelt mit massig Kapital und Fachwissen anzugehen. Sollten wir unseren guten Karten verspielen liegt das an solchen politischen vorstössen. Eins ist nämlich sicher, die Automatisierung kommt so oder so.
  • infomann 28.07.2017 00:25
    Highlight Highlight Wir könnten ja Selbsbedinungsgeschäfte auch noch verbieten...so ein Schnarren können nur Bürogummis ausdenken.
  • AussieCH 28.07.2017 00:21
    Highlight Highlight das Kassenpersonal ist ja meist nicht nur Kassenpersonal, sondern es hat noch andere Aufgaben. Das merkt man gut, wenn in Stosszeiten zuwenige Kassen besetzt sind und sich lange Schlangen bilden. Die selfscanning Kassen entlasten das Personal und es hat mehr Zeit für die anderen Aufgaben.
    • Vachereine 28.07.2017 11:39
      Highlight Highlight Mehr Zeit auf der RAV.
  • nick11 27.07.2017 22:03
    Highlight Highlight Und auf Software? Und auf bereits bestehenden Maschinen? Was ist mit Landwirtschaftsmaschinen, Pro Traktor / Monat 50'000, schliesslich ersetzt der Locker 10 Feldarbeiter?
    Extrem Kurzsichtig gedacht...aber wohlmöglich auch nur um die Diskussion darüber abzukurbeln, klar brauchts irgendwann eine Lösung dafür. Spätestens wenn KI besser als der Mensch ist. Ich denke aber, dass dann mit dieser KI viel schlauere Lösungen gefunden werden können, als was wir uns selbst ausdenken ;)
  • mister_michael 27.07.2017 21:56
    Highlight Highlight Geht es noch? Und wie machen wir es mit Robotern in der Industrie? Ach und ich arbeite im Büro mit einem PC, würde ich Briefe mit Stift schreiben hätten zwei Menschen mehr einen Job...
  • ströfzgi 27.07.2017 21:39
    Highlight Highlight Einerseits müsste man ja dann auf jeden Computer eine Steuer erheben. Anderseits würden dadurch sämtliche Produkte aller Firmen in der Schweiz teurer. Die Folge ist dann vermehrt Einkaufstourismus. Falls Steuern erhoben würden auf Selbstbedienungs Kassen, müssten theoretisch auch Löhne bezahlt werden für denjenigen der die Kasse bedient. Ich weiss auch keine Lösung, gibt es überhaupt eine? Jede Verbesserung in einem Betrieb müsste man ja besteuern, da schlussendlich irgendwo Personal eingespart wird.
  • ThePower 27.07.2017 19:19
    Highlight Highlight Die Geschichte enthält leider einen Denkfehler: nicht die Maschine verrichtet die Arbeit der Kassiererin, sondern der Kunde! Nix da von technischem Fortschritt...

    Strafsteuer? Bringt nichts, dann werden einfach weniger Automaten aufgestellt, was wiederum längere Wartezeiten bedeutet. Oder es werden einfach ein paar "Praktikanten" und "Lernende" für 500-1500 Fr. pro Monat an die Kasse gesetzt und "ausgebildet".
    • ThePower 28.07.2017 12:32
      Highlight Highlight @benot
      So kann man es natürlich machen, wenn man Zeit hat. Das mit den Rabatten ist zwar eine Idee, denke aber dass sich viele Kunden am Self Checkout selbst schon Rabatte geben, indem sie einfach das Black-Angus-Filet "vergessen" beim einscannen.
  • Matrixx 27.07.2017 19:01
    Highlight Highlight Es gibt ein sehr treffendes Emoji, das zu diesem Artikei passt:

    🤦‍♂️
    • Sensenmaa 27.07.2017 20:25
      Highlight Highlight Oh benutze gern mal den hier.
      Benutzer Bild
  • fonte 27.07.2017 18:56
    Highlight Highlight Sind wir wieder künstlich am Jobs erhalten? Die Banken sollen dann aber auch 10000 pro Bankomat bezahlen. Schliesslich sind auch Schalterstellen gestrichen worden. Anno dazumal.

    Ironie off
  • Hackphresse 27.07.2017 18:55
    Highlight Highlight Klärt mich auf!!!
    Erst beschwert man sich über wegrationalisierte Arbeiter die dem Sozialsystem dann "faul aufliegen" und sich besser einen neuen Job suchen oder sich weiterbilden sollten (mit welchem Geld???). Dafür aber die Gründe für diese wegrationalisierung ignoriert man gekonnt und bezeichnet sie als Fortschritt den man nicht behidern solle.
    Ja du meine Phresse ist das schizophren!
    Nennt es Sozialsteuer statt Strafsteuer und lasst es in die AHV und Sozialwerke einfliessen. Die Self(-scanner, -check-in, -service etc.) kosten die Firmen dann ja immernoch weniger als menschliche Arbeiter.
  • Blutgrätscher 27.07.2017 18:51
    Highlight Highlight Wenn, dann sollen diese 10 000.- in das Sozialwesen und Umschulungen der Kassierer fliessen.

    Es ist 2017, wir brauchen doch nicht tausende von Leuten, deren Job es ist, Barcodes über einen Scanner zu ziehen, wenn das fast Jeder selber machen kann.

    Es erscheint mir wirklich nicht Sinnvoll, auf Teufel kommt raus Jobs zu beschützen, die in diesem Ausmass nicht mehr Sinnvoll sind.
    • Me, my shelf and I 27.07.2017 20:31
      Highlight Highlight Genau meine Meinung
  • SJ_California 27.07.2017 17:50
    Highlight Highlight Es ist völlig unangebracht, eine Strafsteuer auf diesen Automaten zu erheben. Wenn, dann müsste konsequenterweise auf jeder Maschine eine Steuer anfallen.

    Alternative: Gutschrift/Rabatt für diejenigen, die selber scannen, da sie die Arbeit der Kassiererin übernehmen.

    Arbeitsplätze gehen dadurch nicht verloren, sondern werden verlagert.
  • Posersalami 27.07.2017 17:41
    Highlight Highlight Eine Steuer auf Gewinne aus Automatisation und Rationalisierung ist seit 100 Jahren überfällig! Natürlich soll das Geld nur und ausschliesslich zu Gunsten der sozialen Sicherung.
  • Sir Konterbier 27.07.2017 17:38
    Highlight Highlight Erinnert mich stark an die Debatte von vor 70 Jahren, als Migros & Coop die Selbstbedienung einführten und die kleinen Lädeli Sturm liefen weil sie nicht mehr konkurrieren konnten.

    Im Endeffekt wird einfach der Kunde mehr bezahlen und der Fortschritt wird behindert. Es ist normal das Jobs verschwinden ohne dass es eine höhere Arbeitslosigkeit gibt.

    Bin gerade ein bisschen hässig, einige Leute sollten wirklich mal darüber nachdenken auf was der Erfolg dieses Landes fusst. Auf jeden Fall nicht auf protektionistischen Ideen wie dieser!
    • solomon london 27.07.2017 18:12
      Highlight Highlight Die bisherigen neuen Arbeitsstellen wurden vorallem durch Wachstum generiert. Langsam sind wir aber glaube ich an einem Punkt an dem wir erkennen sollten, dass ungebremstes Wachstum bis in alle Ewigkeit nicht mehr funktionieren kann.
  • Vachereine 27.07.2017 17:31
    Highlight Highlight Wir müssen das Steuersystem wiefolgt ändern.
    Niemand füllt mehr Steuererklärungen aus. Aber Ende Jahr würden 5 % des Betrages von allem, während des ganzen Jahres umgesetzten Geldes (Summe aller Gut- und Lastschriften) automatisch der Steuerbehörde übertragen, ganz egal, wem das Konto gehört (Firma oder Privatperson).
    Zudem verfällt der Wert von Geldscheinen und -Münzen innerhalb eines Monats. Und auf Gelder, die in das Ausland transferiert werden, werden 10 % Steuern erhoben.
    Das würde den unsinnigen Umstand eliminieren, dass der grösste Teil der Steuereinnahmen von Arbeitsplätzen abhängt.
    • chrisdea 27.07.2017 17:57
      Highlight Highlight Grundsätzlich einverstanden, aber wieso sollen Geldscheine an Wert verlieren?
    • Raphael Conca 27.07.2017 18:56
      Highlight Highlight Weil Bargeld das Beste Steuerhinterziehungsmittel ist.
      Deshalb.
    • Vachereine 27.07.2017 19:08
      Highlight Highlight @chrisdea: Damit niemand Bargeld bunkern kann, um die Steuer zu vermeiden.
      Beim Bargeld ist nicht ermittelbar, was der Umsatz war. Und auf der Besteuerung des Umsatzes, statt des Betriensgewinnes, bzw. des Erwerbseinkommens basiert meine Idee.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gavi 27.07.2017 17:23
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wie es andern geht. Jedenfalls habe ich 10 mal länger an diesen Kästen.
    Ausserdem bin ich der Meinung, dass der Job der Kassiererin erhalten werden muss.
    Mir ist auch aufgefallen, dass das Self Check oft meistens leer ist und das hat wohl seine Gründe.
    • Crecas 27.07.2017 18:57
      Highlight Highlight Vielleicht in Niederoberengstrigbipphasli... aber nicht in stark frequentierten Lagen. Frag mal die Leute in der Migros am HB Zürich, wo man früher immer gut 10 Minuten anstehen musste.
    • Pascal Blank 27.07.2017 20:02
      Highlight Highlight Die Automaten sind leer weil ein normaler Kunde sehr viel schneller durch ist und sich gar keine unsinnigen Schlangen bilden. Sorry aber wenn ich Mittagessen im Migros kaufe (Salat, Sandwich und Getränk bin ich in ca 40 sec raus aus dem Laden. Mach das mal an der Kasse. Und mit den Scannern zum selber scannen bin ich sogar noch schneller. Ich reg mich mittlerweile nur auf über jede Filiale die keine Self Scanning automaten hat weil du dir für 1-2 Sachen die Beine in den Bauch stehst...
    • Vachereine 27.07.2017 20:39
      Highlight Highlight Früher gab es für die Eiligen Eilkassen, die jenen mit wenigen Artikeln offen standen. Funktionierte besser als Selbstkassieren.
      Einen Korb voll Ware zu füllen und selber korrekt zu scannen und zu bezahlen dauert länger, als mit dem vollen Korb zur Kassierien zu gehen. Sie scannt und kassiert schneller.
      Und: Auch an der Selfscanningkasse muss man anstehen. Und das wird um so mehr der Fall sein, je mehr man gezwungen wird, Selfscanning zu machen, weil nach und nach die Kassierinnen abgeschafft werden.
      Resultat: Der Laden macht weniger Umsatz pro Tag, hat aber auch weniger Betriebskosten am Tag.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DonPedro 27.07.2017 16:06
    Highlight Highlight Als Carl Franz Bally vor ca 200 Jahren Schuhmacher durch Maschinen ersetzte, drohten ihm erstere mit Mord und Brandstiftung.
    Die Drohung mit einer Strafsteueuer ist geradezu pervers!
    Konsequent umgesetzt müsste jeder Rationalisierungsprozess seit der Steinzeit besteuert werden
  • Linus Luchs 27.07.2017 16:06
    Highlight Highlight Was hier betr. Self-Checkout-Geräte diskutiert wird, muss ganz allgemein angegangen werden. Wohlfahrtsstaat und Service Public, worauf wir hoffentlich nicht verzichten wollen (Bildung, ÖV, Sicherheit, Behörden, Altersvorsorge, IV...), bauen darauf, dass alle Personen, die ein Einkommen erarbeiten, einen Teil davon für die genannten Leistungen abgeben (Steuern, AHV...). Wenn nun menschliche Arbeit immer mehr durch Maschinen ersetzt wird, was ja offensichtlich der Fall ist, muss die Finanzierung dieser Leistungen anders gesichert werden. Mir scheint, das sollte parteiübergreifend einleuchten.
    • Raphael Conca 27.07.2017 19:14
      Highlight Highlight Ganz deiner Meinung.

      Ich finde die Bezeichnung "Strafsteuer" falsch.
      Vielmehr sollte Maschinen/Roboter - Steuer die Rede sein. Die Höhe misst sich z.B. an der Einkommenssteuer, die ein Mensch für die Arbeit entrichten müsste.

      Zur Finanzierung von Grundeinkommen.

      Maschinen rationalisieren die Arbeit, aber nicht ausschliesslich. Sie übernehmen stupide, repetitive Ausführungen ab.

      So bleibt mehr Zeit für freiwillige soziale oder kreative Arbeit.
  • Judge Dredd 27.07.2017 15:56
    Highlight Highlight Die Idee ist sicher nicht grundlegend falsch, aber auch ich denke, wenn man den Vergleich mit den Geldautomaten heranzieht, sieht man sehr gut wo das Problem liegt.
  • majcanon 27.07.2017 15:56
    Highlight Highlight Ich fordere eine Strafsteuer für Gemeinden, die ihre Strassen mit einer Maschine anstelle von blosser menschlicher Arbeitskraft reinigen! Und jeder Computer in der Steuerverwaltung muss mit Fr. 10'000.- pro Tag besteuert werden! Was die Behörden über die Jahre an AHV gespart haben ist ein Skandal!

    Hmmm... und das so einkassierte Geld wird unter der Bevölkerung verteilt - Sozialstaat gerettet!
  • Maragia 27.07.2017 15:52
    Highlight Highlight Wieso besteuern? Durch die Entwicklung, Bau, Montage, Installation und Service der Self-Scanning Anlagen entsteht Umsatz für andere Firmen, bzw. diese können wachsen und neues Personal einstellen!!
    Glaube nicht, dass diese Self-Scanning Stationen einfach so vom Himmel gefallen sind...
    Aber typisch Leute ohne Ahnung, mal rein aus Panik rumschreien und etwas verlangen
    • Steven86 27.07.2017 20:51
      Highlight Highlight aach so, die normalen Kassen werde nicht Entwickelt, Gebaut, Montiert und Installiert. Dumm von mir, die fallen ja vom Himmel
    • Maragia 27.07.2017 21:39
      Highlight Highlight Ich denke mal, in die Self Scanning Anlagen fliest bestimmt mehr Entwicklungs- und Produktionsaufwand als in herkömmliche Kassen!
    • Steven86 28.07.2017 09:49
      Highlight Highlight Bezweifle ich stark, den die Self Scanning ist nichts anderes als eine verkleinerte Kasse. Die Arbeit bleibt gleich, ausser das man es selber verrichtet. Der Bau und die Montage ist bei einer Kasse sicherlich auch aufwändiger. Die Installationen bleibt dies bezüglich gleich.
  • Thinktank 27.07.2017 15:25
    Highlight Highlight Müsste dann nicht das schweizer Fernsehen auch Strafsteuern bezahlen. Statt dass jedem persönlich zu Hause die Nachrichten vorgelesen werden, verteilt dieses Teufelsistitut die News digital und hat so Millionen von Arbeitsplätzen vernichtet.
  • who cares? 27.07.2017 15:18
    Highlight Highlight Maschienen zahlen nicht AHV und PK? Zum fair bleiben, ich habe sie auch noch nie welche beziehen sehen.
    • walsi 27.07.2017 17:29
      Highlight Highlight Wenn sämtliche Arbeit von Maschinen erledigt wird braucht es nach ihrer Logik auch keine AHV und PK mehr.
  • patnuk 27.07.2017 15:09
    Highlight Highlight Die Bildung muss auch finanziert werden, ein Programmierer Kurs kann sich eine Kassiererin kaum leisten, und schon gar nicht eine Mutter. Eine Steuer um dies zu finanzieren ist ein Ansatz aber sicher nicht eine vollständige Lösung. Die Firmen verweisen auf eine Schulung, finanziell gibt es kaum bis gar keine Unterstützung. Eine Diskussion muss es geben, schlussendlich wenn es keine Arbeiter mehr gibt die Geld verdienen, gibt es auch keine Leute mehr die einkaufen, und der Mittelstand ist die Ressource damit Migros und Coop Geld verdienen.
  • chandler 27.07.2017 15:01
    Highlight Highlight Werden Banken, welche bediente Filialen in Automatenfilialen umbauen, auch besteuert?...
    • arpa 27.07.2017 15:30
      Highlight Highlight Und die Zapfsäule mit Zahlautomat..
      Und der Billetautomat
      Und der kaffeeautomat..
      Fotoautomat..
      Und..
  • Pinhead 27.07.2017 14:49
    Highlight Highlight Ich finde das eine sehr interessante und wichtige Diskussion. Bill Gates hat schon unlängst eine Roboter-Steuer gefordert. Wenn Roboter (Automaten) Arbeit wegnehmen (nicht erleichtern, grosser Unterschied!) könnten dem Staat Einkommenssteuern verloren gehen.
    • Maragia 27.07.2017 15:49
      Highlight Highlight Dann sollen halt die Steuern für Unternehmen erhöht werden! So einfach, da braucht es keine Strafen für die Digitalisierung!
    • Pinhead 27.07.2017 17:23
      Highlight Highlight Eben, das meine ich ja. Es ist keine Strafe, die Unternehmen zahlen dann einfach eine Robotersteuer.
    • walsi 27.07.2017 17:32
      Highlight Highlight @Maragia: Eine höher Szeuer für Unternehmen ist ja eine Bestrafung weil sie ihre Kosten dank Digitalisierung optimiert haben.
  • René Gruber 27.07.2017 14:38
    Highlight Highlight Da scheinen einige Politiker mal wieder nicht über die Nase hinaus gedacht zu haben? Wo genau wird dann der Schnitt gemacht wann eine Maschine einen Menschen ersetzt und wann nicht? Wie sieht es aus bei Geldautomaten, Autowaschanlagen, Parkticketautomaten, Geschirrwaschmaschinen, Produktionsrobotern usw... selbst ein Auto erstetz ja Quasi den Job des Kutschers und der Pferdepfleger ....
  • sven_meye 27.07.2017 14:23
    Highlight Highlight Es ist doch seit hunderten von Jahren dasselbe Spiel. Durch Innovationen verschwinden Berufe, in der Bevölkerung wird die Angst geschürt, es entstehen neue Berufe und es geht weiter voran. Es gibt Gewinner und Verlierer. Und bis wir eine künstliche Intelligenz haben, wird es so weiter gehen. Man muss bereit sein sich anzupassen, gerade in "simplen" Berufen. Das tönt jetzt vielleicht böse, aber es ist leider so.
    • Pinhead 27.07.2017 15:04
      Highlight Highlight Innovationen? Wo ist die Innovation beim Self-Scanning? Ich als Konsument habe dadurch mehr zu tun, also ist es im Prinzip eine verdeckte Preiserhöhung.
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 15:49
      Highlight Highlight Heute gibt es leider nicht solche Technologien wie die Erfindungen mit dem Auto wo ganz neue Industrien aus dem Boden gestampft wurden.

      Beispiel? USA Blockbuster Filmverleih vs Netflix

      Mitarbeiter Blockbuster dazumals

      84k Mitarbeiter (2004)
      6 Milliarden umsatz

      Netflix
      4.7k Mitarbeiter (2016)
      9 Milliarden umsatz


      Play Icon
    • sven_meye 27.07.2017 18:12
      Highlight Highlight Facebook (2004) -> 1 Mitarbeiter
      Facebook (2017) -> 17'000 Mitarbeiter

      Microsoft (1975) -> 2 Mitarbeiter
      Microsoft (2017) -> 114'00 Mitarbeiter

      Man kann problemlos irgendwelche Unternehmen aufzählen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 27.07.2017 14:22
    Highlight Highlight Einzelne Maschinen zu besteuern ist offensichtlich populistische Symbolpolitik. Fortschritt lässt sich nicht aufhalten.

    Besser wäre es, den Leuten eine bessere
    Bildung zu ermöglichen. Wenn die Kassiererin selber programmieren lernt, wird sie diese Fähigkeit zum Produktivitätsgewinn einsetzen. Die erhöhte Produktivität führt zu mehr Lohn, womit am Ende alle gewinnen.
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 15:51
      Highlight Highlight So viele Programmierer brauchen wird doch gar nicht... vor allem wer soll die Zahlen?

      Programmier arbeiten werden eh mehr und mehr ausgelagert nach Indien oder Tschechien. *hust* wo Sie nach 2 Jahren wieder zurück kommen... und nach 2 Jahren beginnt es wieder von vorne da ein neuer CEO.


      Der Fortschritt soll ja nicht aufgehalten werden. Aber wo ist es Fortschritt wenn ich eine Kassiererin ersetze?
  • l. a. stalder 27.07.2017 14:01
    Highlight Highlight Wieder einmal ein absolut weltfremder Vorschlag.
    Warum gerade Self-Checkout Kassen? Wir brauchen jeden Tag Maschinen für Tätigkeiten die auch von Menschen durchgeführt werden könnten (Billetteautomat, Bancomat etc.).
    Weiter frage ich mich wie man diese Steuer bei Onlineshops anwenden soll. Die haben ja gar kein Verkaufspersonal.....
    • Matthias Studer 27.07.2017 20:58
      Highlight Highlight Für Onlineshops könnte man Mikrotransaktionssteuer einführen. Außerdem sind auch dort Maschinen in Betrieb.
  • saukaibli 27.07.2017 14:01
    Highlight Highlight Ich muss sagen, ich bin überrascht wie neoliberal das watson-Publikum mittlerweile denkt. Scheinbar ist es allen egal, dass durch die Automatisiereng - welche natürlich schon lange angefangen hat - die Aktionäre immer reicher werden und der Rest, also wir, uns um Arbeitsplätze streiten. Von der Automatisierung provitieren nur die Aktionäre, denn die gesparten Löhne und Sozialabgaben werden nicht an die Konsumenten weitergegeben. Die ausfallenden Steuern und Sozialabgaben dürfen aber wir Arbeitnehmer und kleine Handwerksbetrtiebe bezahlen, denn Maschinen machen DAS nicht für uns.
    • öpfeli 27.07.2017 14:24
      Highlight Highlight Wahre Worte!
    • Toerpe Zwerg 27.07.2017 14:25
      Highlight Highlight Man muss ja nicht "neoliberal" sein, um eine Schnapsidee als solche zu erkennen.
    • öpfeli 27.07.2017 15:03
      Highlight Highlight Schnapsidee hin oder her. Tatsächlich profitieren "wir" nicht von den Maschinen. Saukaibli hat absolut recht.

      Coop und Migros haben weniger Ausgaben weil weniger Personal. Die Lebensmitttel bleiben aber im Preis gleich. Das Geld fliesst also nach oben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • elivi 27.07.2017 14:00
    Highlight Highlight Ich find es ok, dass in ner filiale wo solche kassen installiert werden, die dann stellen abbauen müssen da keine andere arbeit gefunden wurde, dass diese person ne spezielle soziale abgeltung kriegt.
    Also ne einmalige 'strafe' für die Unternehmung. Ne monatliche strafe an theoretischem lohn is überissen.
    Damit födert man nur noch mehr den online handel, der schuss kann schnell nach hinten gehn.

  • Groovy 27.07.2017 13:34
    Highlight Highlight Jede Zapfsäule im Land besteuern, der Tankwart ist ausgestorben! Jeden Billetautomaten besteuern, der Kondukteur ist ausgestorben.
    Die Reihe darf beliebig fortgesetzt werden.
  • Majoras Maske 27.07.2017 13:29
    Highlight Highlight Eine Strafsteuer und dann auch noch mit viel zu hohen und unrealistischen 10000 CHF pro Monat finde ich falsch. Richtig fände ich aber ein gewisser Prozehntsatz vom monatlichen Umsatz eines Verkausautomates als Sozialabgaben abgegeben werden müssten, analog zum normalen Arbeitnehmer.
    • Pinhead 27.07.2017 14:52
      Highlight Highlight Wieso falsch? Ein Automat ersetzt zwei Verkäuferinnen. Diese zwei Verkäuferinnen hätten ihren Lohn von CHF 5000 (Annahme) versteuern müssen. Dieses Geld fehlt jetzt dem Staat bzw. uns.
    • who cares? 27.07.2017 15:26
      Highlight Highlight Die 5000.- fehlen uns? Die Verkäuferin hätte ja auch nicht 5000.- pro Monat Steuern bezahlt. Die Einsparungen können in tieferen Preisen oder höheren Löhnen (ja, auch Kaderlöhne) weitergegeben werden, oder sie fliessen in den Gewinn ein und werden da besteuert. Ausserdem gewinnt der Hersteller dieser Maschienen an Aufträgen, es braucht Menschen in der Entwicklung dieser und auch zum Unterhalt. Diese verdienen auch und zahlen Steuern.
      Es ist nicht so, dass Geld einfach verschwindet.
    • Majoras Maske 27.07.2017 15:30
      Highlight Highlight Wann hat sich das Rad der Geschichte jemals erfolgreich zurückgedreht?
      Wir können den Abbau nur verhindern, indem es keine oder nur ungenügend Akzeptanz bei den Kunden findet.
      Und "die Strafsteuer" ist erstens ein viel zu polemischer Begriff um in der Mitte oder gar Rechts Unterstützung zu erhalten (was für einen Umbau des Steuersystems nun mal zwingend ist) und zweitens denke ich wie gesagt, dass Roboterarbeit genau gleich wie ein normaler Arbeiter besteuert sein sollte etwa in Form von Umsatzsteuern oder Mehrwertsteuern. Ruhig etwas höher sogar als ein Mensch.
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  • whatthepuck 27.07.2017 13:28
    Highlight Highlight Das Problem mit den schwindenden/neu geschaffenen Jobs wird mir zu oft aus der Gesamtgesellschaftlichen Perspektive betrachtet und nicht aus jener eines Arbeitnehmers, der heute einen Job ausübt der bald verschwinden wird. Klar werden gewisse Jobs neu geschaffen werden, dieser neue Job wird aber nicht von der Person ausgeübt werden, die gestern ihren Job verloren hat. Woher sollte die Kassiererin plötzlich programmieren oder solche Automaten warten können? Aus Sicht der Kassiererin vernichtet der Automat ihren Job, bietet ihr aber keinen neuen an.

    Für mich wäre die Steuer momentan oke.
  • The Host 27.07.2017 13:10
    Highlight Highlight Die Strafsteuer ist viel zu hoch angesetzt. Sie sollte sicherlich tiefer sein als die Lohnkosten. Mit dem Steuerertrag sollte das bedingungslose Grundeinkommen mitfinanziert werden. Dann kommen wir dem Ziel näher, dass die Maschinen die Arbeit machen und die Menschen sich selbstverwirklichen können! Zukunft olé
  • Score 27.07.2017 12:59
    Highlight Highlight Es ist wie so oft in der Politik das erkennen eines echten Problem das bekämpft werden will mit dem falschen Mittel. Wie die anderen Kommentare schon ziemlich einheitlich zeigen müsste man ganz vieles besteuern wenn man so anfangen will. Aber auf der anderen Seite wird das ganze in absehbarer Zukunft zu einem grösseren Problem als viele vielleicht denken. Es geht dabei vor allem um die Geschwindigkeit in der der Wandel stattfinden wird. Von daher ist es gut wenn man sich Lösungen überlegt, ansonsten haben wir irgendwann 50% Arbeitslose....
    • Heilandsack 27.07.2017 15:21
      Highlight Highlight Wahre Worte, Score! Und es werden schon bald nicht bloss die einfachen, niederschwelligen Jobs sein für minder qualifizierte Arbeitnehmer. Als nächstes sind die Dienstleistungsberufe dran, die mehr und mehr von Algorithmen ersetzt werden, also in Banken, Versicherungen und sogar in Anwaltskanzleien. Ich bezweifle jedoch, dass heutige Politiker, egal welchen Couleurs, sich an dieses heisse Eisen rantrauen.
  • G. Schmidt 27.07.2017 12:43
    Highlight Highlight Besteuert das Internet, welcher den Detailhandel mit e-commerce zerstört...

    Bescheuert!
  • Turi 27.07.2017 12:41
    Highlight Highlight Wir müssen unbedingt die Bauern stärker besteuern. Seit Jahrhunderten rationalisieren diese Arbeiter weg durch technische Erfindungen.
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    • Chääschueche 27.07.2017 13:46
      Highlight Highlight Und trotzdem gibt es im RAV für den Kanton Bern (Da werden auch Stellensuchende aus dem Kanton Solothurn und Fribourg angezeigt) nur 79 Stellensuchende (Mit und ohne EFZ), von denen wohl die hälfte mindestens temporär Arbeitet und ein paar % gar nicht mehr als Landwirt arbeiten können.


      Zum Vergleich: Wenn ich das selbe bei KV und oder Detailhandel (Mit EFZ) eingebe, zeigt es mir 100 an (Mehr werden nicht angezeigt, wird).

      Siehst du den kleinen aber feinen Unterschied?

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    • saukaibli 27.07.2017 14:03
      Highlight Highlight Einen Bauernhof mit einem grossen Konzern wie Coop zu vergleichen, das braucht schon ein gewisses Mass an Ignoranz. Welcher Aktionär profitiert denn von der Effizienzsteigerung auf dem Bauernhof?
    • Turi 27.07.2017 14:57
      Highlight Highlight saukaibli, wer jobs wegrationalisiert, sollte ja unerheblich sein. sonst wird nämlich nicht automatisierung besteuert, sondern die grösse und besitzstruktur der firma. also etwa aktiengesellschaften. der bauer der in seinem hofladen aber selfscanning einführt, würde dann nicht besteuert.

      übrigens: migros und coop sind nicht im besitz von aktionären.
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  • Gipfeligeist 27.07.2017 12:36
    Highlight Highlight 10'000 sind übertrieben und das Beispiel der Self-Checkout Kassen schlecht, aber das Grundproblem besteht:
    Durch KI und Computerarbeit unseres Informationszeitalters werden viele Arbeitsstellen verschwinden. Sehr viele. Für immer. Die Menschen müssen von diesem Fortschritt profitieren, sei es durch bedingungsloses Grundeinkommen oder anderes
  • Caturix 27.07.2017 12:36
    Highlight Highlight Selecta Automaten zahlen je nach Kanton und Gemeinde auch eine Gebühr so wie auch Zigaretten Automaten und co. Nur müsste man dann auch bei Bankomaten, Postomaten, SBB Automaten... etwas verlangen. Aber sicher nicht 10000 im Monat pro Gerät.
  • arthos 27.07.2017 12:33
    Highlight Highlight Maschinen besteuern und damit einen Teil eines Grundeinkommens finanzieren.
    PSF: in nun blitzt drauf los...
  • Evan 27.07.2017 12:31
    Highlight Highlight Das wäre fatal. Ich sehe es als durchaus positiv an, dass Maschinen uns die Arbeit abnehmen. Wir müssen auf anderen Wegen lernen damit umzugehen als dagegen anzukämpfen.
  • Sensenmaa 27.07.2017 12:25
    Highlight Highlight Lieber echte Menschen als Automaten 👍
  • Binnennomade 27.07.2017 12:18
    Highlight Highlight Ich fordere Strafsteuern für Banken, die mit Taschenrechnern rechnen statt im Kopf!
  • Bijouxly 27.07.2017 12:17
    Highlight Highlight Ja, tolle Idee, ersticken wir Innovation und Effizienz im Keim. Damit wird niemandem geholfen. Kann ja einfach im Volk einkaufen gehen. Es hat auch irgendwann mal keine Telefonschaltdamen mehr gebraucht. Wenn ein Job überholt ist, fällt er weg, mein Gott. Das nennt man Fortschritt. Bin sicher, die fahren in Genf auch mit dem Zug oder dem Bus zur Arbeit. Hui da hat aber vor 100 Jahren mal jemand seinen Job als Kutscher oder Kohleschaufler verloren. Gaht aber garnid! Stüre druf und boykottiere!
    • Steven86 27.07.2017 13:39
      Highlight Highlight Klar, aber der Zug fährt auch mit einer Person und nicht automatisch. So wurde der Kutscher zum Zug Chauffeure. Technik ist ok, aber nur so lange das auch Weiterhin die Leute arbeiten können. Am ende bringt es niemanden etwas wenn die Technik alle Jobs machen.Neue Jobs brauchen länger bis sie etabliert sind, weder die Technik unsere Jobs ersetzen.
    • Bijouxly 27.07.2017 13:45
      Highlight Highlight Wie du selbst sagst: Der Kutscher konnte sich vielleicht als Lokomotivführer weiterbilden. Meinst du also, dass alle Detailhandelsverkäufer einfach auf der Strasse stehen und sich nicht weiterbilden? Nein. Also hast du deine Aussage eigentlich selbst schon revidiert. Man nennt das Fortschritt.
    • Steven86 27.07.2017 13:58
      Highlight Highlight Falsch verstanden. Kutscher wurde ersetzt beim Detailhandel fällt er weg. Das ist ein Unterschied, wenn ein Job 1:1 ersetzt wird und ein Job mit vielen Arbeiter wegfallt.
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  • DerTaran 27.07.2017 12:10
    Highlight Highlight Den technologischen Fortschritt aufzuhalten ist Sinnlos, das wurde schon in der Vergangenheit erfolglos versucht.

    Das eingesparte Geld wird sicher wieder für die Entstehung neue Arbeitsplätze eingesetzt. Denn das einzig Sinnvolle, was man mit Geld machen kann, ist Menschen für einen arbeiten zu lassen.
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 16:01
      Highlight Highlight Das eingesparte Geld wird auf einem Bankkonto irgend wo Gelagert wo es nie wieder jemand zu gesicht bekommt.

      Aber der Typ den das Bankkonto gehört kann sagen er hat nun XXXXXXXXXXX auf der Kante.

      Oder er Kauft sich einen Block wo er wieder neue Leute abzocken kann.
  • Sapere Aude 27.07.2017 12:00
    Highlight Highlight Mit der Digitalisierung wird es früher oder später zu einem Systemwechsel kommen. Die menschliche Arbeitskraft wird aus Kostengründen ersetzt bis es zuwenig Arbeit für zuviele Menschen gibt. Vielleicht schafft sich der Kapitalismus gerade durch seine Profitorientierung selbst ab, denn ohne Arbeit kein Konsum und ohne Konsum kein Profit.
  • Ohniznachtisbett 27.07.2017 11:53
    Highlight Highlight Wie wärs mit Strafsteuern auf Emails, weil es weniger Pöstler braucht? Auf Bankomaten? Auf Watson-Artikel, weil es keine Printausgabe gibt, ergo kein Drucker, kein Lastwagenchauffeur, kein Verteiler, keine Kioskfrau...? Auf Selectaautomaten? Auf Selbstbedienungstankstellen? Selbstbedienungsrestaurants? Rasierer? Früher ging man doch zur Rasur noch zum Coiffeur... Bin sogar für eine Strafsteuer auf Mehl, weil man dann das Brot selber macht und nicht der Beck. Ja gar auf allerlei Lebensmittel, man könnte doch auch im Restaurant essen... Absurd oder?
  • Str ant (Darkling) 27.07.2017 11:50
    Highlight Highlight Wir müssen Strafsteuern auf den Tonfilm einführen die Orchesterbegleitung von Stummfilmen ist überflüssig geworden
    Benutzer Bild
    • Mia_san_mia 27.07.2017 12:28
      Highlight Highlight Haha super 👍
    • Chääschueche 27.07.2017 13:15
      Highlight Highlight Was bist du von Beruf?
  • HAL9000 27.07.2017 11:45
    Highlight Highlight 10k = Monatslohn von 2 Kassiererinnen.
    Mhm genau..
    • Leventis 27.07.2017 12:01
      Highlight Highlight Je vier Mille plus Dreizehnten plus Lohnnebenkosten.. Kommt doch ungefähr hin, oder?
    • Pasch 27.07.2017 12:06
      Highlight Highlight Inkl Arbeitgeberbeiträge und Versicherungen locker...
    • x4253 27.07.2017 12:18
      Highlight Highlight Wenn man die Lohnnebenkosten (7,7 bis 16,2% des Lohns) die da noch obendrauf kommen mitrechnet kommt das ganz gut hin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chääschueche 27.07.2017 11:44
    Highlight Highlight Viele Begreifen die Reichweite der aktuellen Veränderungen nicht. Das Betrift jede Branche und nicht nur den Detailhandel.

    Die Self Scanning Kassen sind nur ein weiterer Schritt zum Einkaufsladen ohne Personal.

    Die Frage welcher sich jeder stellen muss ist: Wie funktioniert eine Wirtschaft mit viel weniger Jobs?
    Es wird der Zeitpunkt kommen, bei dem der 0815 Hochschulabsolvent ebenfalls obsolet ist.

    Stichwort: Computerprogramme schreiben Computerprogramm

    Irgendwas muss verändert werden. Was, weis aber auch ich nicht.

    Irgendwas wie in Star Trek? Nicht möglich vermutlich.
    • metall 27.07.2017 12:06
      Highlight Highlight Bedingungsloses Grundeinkommen
    • Bijouxly 27.07.2017 12:13
      Highlight Highlight Meine güte, es wird andere jobs geben... Es gab früher auch mal Menschen, die in Zügen Kohle geschaufelt haben oder in Spinnereien gearbeitet haben. Wir haben trotzdem überlebt und genügend andere Jobs. Man kann nicht einfach Innivation im Keim ersticken weil dann ein Job verloren geht. Wo würden wir heute stehen, wenn wir nichts verändern würden, keinen Fortschritt hätten wollen? Genau: Noch im Neandertal.
    • fcsg 27.07.2017 12:27
      Highlight Highlight Gegenfrage: Seit wievielen Jahre findet die Automatisierung, Digitalisierung etc. schon statt und zwar in praktisch jedem Bereich? Wie hat sich die Arbeitslosigkeit im gleichen Zeitraum entwickelt?

      Antwort: Es gibt nicht weniger Jobs, nicht mehr Arbeitslosigkeit und die Lohnsumme steigt. Aber es gibt natürlich andere Jobs. So hat die Wirtschaft schon immer funktioniert, deshalb gibt es ja auch keine Drucksetzer, Telefonisten etc. mehr. Solche Steuern sind nur ein nutzloses Hindernis für unsere Wirtschaft, was (ironischerweise) zu höherer Arbeitslosigkeit führt.
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  • walsi 27.07.2017 11:42
    Highlight Highlight Ein Vorschlag wäre, dass man die Arbeitgeberbeiträge bei der AHV nicht mehr von der Lohnsumme sondern vom Umsatz abhängig macht. Dann könnten die das Personal auf null runter fahren und würden trotzdem noch Beiträge in die AHV bezahlen.
    • Anton Klar 27.07.2017 12:13
      Highlight Highlight Und wie werden die AHV Beiträge bei der öffentlichen Verwaltung abgezogen?
    • walsi 27.07.2017 12:54
      Highlight Highlight @rich guy: Jetzt schaust du dir dieses Video von der Mercedesproduktion an und dann erklärst du mir wo da die Stellen mit der höheren Wertschöpfung sind. Kleiner Tipp am Rande, bei der Autoproduktion findet die Wertschöpfung bei der Produktion der Autos statt.
      Play Icon
    • Chääschueche 27.07.2017 13:14
      Highlight Highlight Und was ist wenn die Leute vor der Pension Arbeitslos werden? Wie bezahlt der Arbeitnehmer seine Beiträge?!?!?!?
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  • khargor 27.07.2017 11:42
    Highlight Highlight Dann könnten wir auch 10k (oder mehr?) für jeden Bancomaten verlangen, weil 2 Bankangestellte dadurch ersetzt werden.
    • azoui 27.07.2017 12:02
      Highlight Highlight Oder auf die Bilett-Automaten der Strassenabahnen oder Züge.
  • Max Dick 27.07.2017 11:42
    Highlight Highlight Grundsätzlich sehe ich darin die Problemlösung der Überalterung und Digitalisierung, wenn Roboter, etc. beginnen, Steuern und Sozialversicherung. Ist allerdings etwas willkürlich, das nur bei diesen bestimmten Robotern anzuwenden und bei anderen nicht. Wie das ganze gemacht wird, wird dann viel komplexer - müsste darauf auslaufen dass bei jedem Roboter der von ihm generierte Umsatz besteuert wird oder so. Radikaler wäre, die Firmenbeiträge auf Angestellte ganz abzuschaffen, dafür Beiträge am Gesamtumsatz des Unternehmens (der in der CH erzielt wird).
    • Makatitom 27.07.2017 11:50
      Highlight Highlight Den letzten Satz kannst du streichen, weil dann wird in der CH überhaupt kein Umsatz mehr generiert. weil alles zum beispiel über eine Fakturafirma in Luxemburg läuft oder wiel die Lizenz-firmen in NL den Umsatz dann halt machen.
    • ands 27.07.2017 12:18
      Highlight Highlight Das wird ja mit der Unterstützung der AHV über die MWSt teilweise bereits gemacht.
      @ Makatitom: Gewinn lässt sich auslagern, Löhne lassen sich einsparen. Beim Umsatz gehen solche Tricks nicht. Darum geht es ja genau.
    • Makatitom 27.07.2017 23:07
      Highlight Highlight Danke, du scheinst dich da besser auszukennen. heisst das, dass eine Umsatzsteuer einigermassen gerecht wäre? Müsste der Umsatz dort versteuert werden wo er generiert wird?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas F. 27.07.2017 11:41
    Highlight Highlight Was für eine unnötige idee und da sieht man, wie kurzsichtig gewisse Menschen durchs Leben gehen. Soeben hat eine weitere Papierfabrik ihre Tore geschlossen. Mit dieser Logik müssen die Smartphone und Tabletthersteller auch eine Strafsteuer zahlen, weil immer mehr Leute auf die gedruckte Zeitung verzichten. Oder: Müssen Onlinehändler eine Strafsteuer zahlen, weil die Menschen nicht mehr im Laden ihre Kleider kaufen?
    Die Idee einer Strafsteuer ist absurd.
  • manuel0263 27.07.2017 11:40
    Highlight Highlight Diese Self-Checkouts hat es ja seit einiger Zeit bei Coop, Migros und auch IKEA. Wenn man nicht endlos Zeit hat, ist man fast dazu genötigt, da zur gleichen Zeit immer weniger bediente Kassen geöffnet sind. Das dort eigesparte Personal könne woanders eingesetzt werden? Kann sein, muss aber nicht. Und bei den vielen Teilzeit- oder Stundenverträgen wird vielleicht niemand direkt entlassen, aber einfach nicht ersetzt. Und dem Kunden suggeriert man, ohne diese Massnahmen würde die Ware teurer...das ist sie ja eh schon. Fortschritt okay, aber seid einfach ehrlich mit den Leuten.
  • JupiterKallisto 27.07.2017 11:40
    Highlight Highlight Laast uns doch Strafgebühren in der Lebensmittel- und Autoindustrie einführen. Die armen Angestellten, welche durch die Fertigungsroboter ihren Job verloren haben oder noch verlieren, denen muss man doch helfen!
    • Elmas Lento 27.07.2017 13:15
      Highlight Highlight Und natürlich auf dem Bau. Stell dir vor wie viele Leute beschäftigt wären wenn es keine Bagger und Kräne gäbe.
    • ml63 27.07.2017 21:21
      Highlight Highlight @ Elmas
      Es geht nicht um maschinelle Hilfsmittel zur erleichterung der Arbeit. Der Ersatz des Arbeiters wird das Problem der näheren Zukunft. Wenn der Automat auf der Baustelle einzug hält braucht es den Menschen nicht mehr. ZB. 3D Druck, gibt es bereits für den Bau. Auch automatische Betoniermaschinen...
  • Matthias Studer 27.07.2017 11:36
    Highlight Highlight Ich gehe damit einig, Maschinen müssen in Zukunft besteuert werden. Anders ist es gar nicht möglich.
    Aber wie sie das Geld wieder zuweisen wollen verstehe ich nicht. Bei dieser Entwicklung kann man keine Arbeitsplätze schützen. Aber man kann das Beste daraus machen, eine gute Absicherung für die Gesellschaft zu konstruieren. Damit das Leben auch in Zukunft lebenswert ist und es niemand am zu kurz kommt. Zum Beispiel durch ein Grundeinkommen.
  • Tschaesu 27.07.2017 11:33
    Highlight Highlight Wird die SBB auch zur Kasse gebeten? Gibt ja oftmals nur noch Ticketautomaten und keinen Schalter mehr.
    • Karl33 27.07.2017 11:45
      Highlight Highlight Die Besteuerung von Kapitalgewinnen (welche durch Effizentsteigerung erst ermöglicht werden), ist eine notwendige Sache.
      So wie die SP hier aber nur ganz spezifische Firmen und Maschinen besteuern will, ists einfach nur lächerlich populistisch. Die ganze Wirtschaft und Gesellschaft wird ja laufend stärker mechanisiert und robotisiert.
  • Silent_Revolution 27.07.2017 11:33
    Highlight Highlight Die Automatisierung kostet doch längst nicht nur Jobs im Detailhandel durch Self-Checkout Kassen. Ich frage mich schon, weshalb sich die Strafsteuer nur darauf fixieren will.

    Was ist denn beispielsweise mit einem neuen Produktionsstandort eines x beliebigen Betriebes, der sich direkt der neuesten Technik bedient und so zu Beginn schon Arbeitsplätze einsparen kann?
    Mit welcher Logik soll da nun keine Strafsteuer entrichtet werden?

    Wer auch immer diesen Gesetzesentwurf vorbereitet hat, solle doch beim nächsten Mal bitte auch sein Hirn benutzen.
  • sven_meye 27.07.2017 11:32
    Highlight Highlight Wieso? Also muss man in Zukunft für jeden technologischen Fortschritt Strafsteuern zahlen? Ich finde das Self-Scanning extrem praktisch. Während ich an der Kasse anstehen muss, kann ich an der Self-Scanning-Kasse sehr schnell alles scannen und direkt bezahlen. Also erheben wir zukünftig Strafsteuern auf Staubsaugroboter, da sie Putzfrauen den Job wegnehmen. Schaffen wir das Internet wieder ab, nimmt der Telefonauskunft die Jobs weg^^
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 12:09
      Highlight Highlight Und warum musst du Anstehen? Weil die Kassen extra unterbesetzt sind.

      Wenn ich z.B. am Donnerstag ab 17 Uhr in die Migros gehe sind nur etwa 3 normale Kassen offen. Meistens Bildet sich dort jeweils eine grössere Schlange und anstelle von weiteren Kassen zu öffnen werden die Leute an die Self Scanning Kassen verwiesen.

      Self Scanning ist kein Fortschritt meiner Meinung nach, denn die Technik gab es schon davor. Es ist reine Gewinnmaximierung.
    • trio 27.07.2017 12:44
      Highlight Highlight Wer hat etwas von abschaffen gesagt?
    • sven_meye 27.07.2017 14:10
      Highlight Highlight @achtbit Es hat nicht zu wenig Leute. Normalerweise ist die Kassenbesetzung völlig ausreichend, allerdings kann man während Stosszeiten nicht einfach Leute herzaubern. Und einfach mehr Leute anstellen macht auch keinen Sinn, da man sie bei nicht Stosszeiten schlicht nicht benötigen würde. Die Self-Scanning-Kassen stellen dabei eine gute Alternative dar. Und natürlich ist es immer der böse Detailhandel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • [Chris] 27.07.2017 11:32
    Highlight Highlight Was ganz vergessen wird, dass mit diesen Kassen der Datenschutz komplett ausgehebelt wird. Der Detailhändler weiss was wann wo von wem eingekauft und bezahlt wurde . Denn ich brauche eine Händlerkarte und eine Bankkarte damit ich an diesen Kassen bezahlen kann. Das freut den Detailhandel und der "sooo" glückliche Kunde hat das nachsehen. Ich warte nur auf das Geschrei wenn die ersten mit ganz persönlichen Werbungen (Sie haben schon lange keine Jeans mehr gekauft oder noch schlimmer, wieso kaufen sie die Jeans bei ... und nicht bei uns) beglückt werden.

    >>Und das für 1 Prozent Rabat
    • sven_meye 27.07.2017 11:38
      Highlight Highlight Händlerkarte? Hä? Ich sehe den Unterschied nicht. An der normalen Kasse werden meine Artikel auch gescannt und ich bezahle auch mit Karte. Der Detailhändler erhält dadurch genau dieselben Informationen wie bei der Self-Scanning-Kasse. Wenn sie den Datenschutz schätzen, sollten Sie sich keine "Händlerkarte" holen, wie z.B. die Superpunkte von Coop usw. Denn genau darüber werden Informationen gesammelt.
    • ands 27.07.2017 11:38
      Highlight Highlight Was Sie beschreiben hat nichts mit Self-Scanning Automaten zu tun. Sie benötigen z.B. bei Coop weder eine Kunden- noch eine Bank-Karte.
    • Suchlicht 27.07.2017 11:43
      Highlight Highlight Wieso braucht man eine Händlerkarte? Der Automat, bei dem Du einzelne Artikel einscannen kannst, fragt zwar nach einer solchen Karte, man kann aber den Vorgang auch ohne abschliessen. Nur mit Händlerkarte gehen die Systeme, bei denen Du einen Scanner holst und diesen durch den Laden mitnimmst.

      Bankkarte braucht es zwar häufig, aber es gibt auch Automaten, welche Banknoten annehmen. Man kann sich also schon recht anonym durch das System bewegen, aber es ist aufwändiger, wenn man die entsprechenden Automaten suchen muss.

      Aber dass Karteninstitute und Detailhändler die Daten möchten, stimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bits_and_More 27.07.2017 11:30
    Highlight Highlight Mit jeder neuen Technologie verlagern sich Arbeitsstellen. Sei es das Auto (Pferdekutschner sind verschwunden), Digitale Kamera (Analogfotografie & Filmentwicklung gingen markant zurück), Computer ersetzten viele "händisch" ausgeführten Arbeiten, SMS / Email / Whatsapp konkurieren die Briefpost usw.

    Die Liste liesse sich wohl beliebig erweitern.


    Und zum Beispiel der Kasse, was denkt ihr, wo die 10'000.00 Franken pro Maschine und Monat herkommen? Vom Konsumenten... Entweder der Verkaufspreis steigt oder bei anderen Posten (Löhnen) wird gespart.
    • sven_meye 27.07.2017 11:41
      Highlight Highlight Ja und es entstehen immer neue Jobs. Jemand muss die Maschinen herstellen (OK, nicht unbedingt in der Schweiz), programmieren, warten usw..
    • ovatta 27.07.2017 11:45
      Highlight Highlight Dem Roboter kann man nicht weniger Lohn geben, wenn der Automat zuwenig Strom bekommt läuft er einfach nicht mehr..
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 12:04
      Highlight Highlight Hier ein Video das genau das versucht Aufzuklären warum dieser neue Fortschritt eben genau anders ist als dazumals als das Auto erfunden wurde.

      Play Icon
  • Madison Pierce 27.07.2017 11:28
    Highlight Highlight Es braucht keine separate "Produktivitätssteuer". Erhöht eine Firma ihre Produktivität durch Automatisierung, erwirtschaftet sie einen höheren Gewinn und bezahlt deshalb mehr Gewinnsteuern. Wenn die Produktivität weiter stetig steigt, dafür aber weniger Leute Arbeit haben, muss man einen Teil dieser Steuer evtl. für die Sozialversicherungen einsetzen. Aber es braucht keine neue Steuer.
    • Makatitom 27.07.2017 11:55
      Highlight Highlight Die Gewinnsteuern, die nach den cayman Islands, panama, irland oder den NL abgeführt werden? Meinst du diese?
  • Chääschueche 27.07.2017 11:26
    Highlight Highlight Irgendwas müssen die Detailhändler tun, sobald sie deshalb im grossen Stiel Personal entlassen.

    Der Gut gebildete Mann/Frau wird das natürlich teilweise nicht gerne sehen und ablehnen, aber viele gebildete Jobs können in ein paar Jahren auch von Computern erledigt werden.
    Computerprogramme die Computerprogramme Schreiben.
    • sven_meye 27.07.2017 11:42
      Highlight Highlight Naja, ich arbeite als Applikationsentwickler. Daran glaube ich weniger. Man kann zwar heute schon viel automatisieren, aber solange es keine einheitlichen Standards gibt, was es nie geben wird, braucht es immer Individualität. Und solange es keine künstliche Intelligenz gibt, braucht es deshalb Applikationsentwickler.
    • Chääschueche 27.07.2017 11:49
      Highlight Highlight Alle grossen IT Firmen forschen aktuell an KI's und buttern Milliarden in diesen Bereich. Cortana und Siri waren nur ein Vorgeschmack. Die nächste Stufe ist Zo und Tay. Und es wird nicht langsamer weitergehen...

      Es wird noch lange dauern das stimmt, aber vieles was heute schon Realität und normal ist, war vor nicht einmal 20 Jahren noch Zukunftsmusik.


    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 12:03
      Highlight Highlight @Sven_Meye: In Absebahrer Zukunft sind wir nicht davon Betroffen... aber all die KV Leute werden vorzu ersetzt und das sind viele!

    Weitere Antworten anzeigen
  • Trubalix 27.07.2017 11:24
    Highlight Highlight Bravo, so soll es sein. Und ü50 keinen job
  • Suchlicht 27.07.2017 11:24
    Highlight Highlight Das müsste ja dann im übertragenen Sinn für jeden Roboter gelten. Das wäre somit das endgültige Aus für jegliche Produktion in der Schweiz.

    Gibt es eigentlich Zahlen (aus dem Kanton Genf), ob und wenn ja wieviele Stellen Migros und Coop wegen des Selfscanning tatsächlich abgeschafft haben, oder ob der Personalbestand nicht gleich geblieben ist und das Personal anders eingesetzt wird?
  • Kaspar Floigen 27.07.2017 11:22
    Highlight Highlight Macht doch nichts kaputt, das gut ist. Ich liebe die Self-Scanning-Kassen. Schneller, praktischer und unkomplizierter. Selten hat eine Technologie meinen Alltag so verbessert.
    • Philipp Burri 27.07.2017 11:33
      Highlight Highlight Hast du den Artikel überhaupt gelesen?
    • Sapere Aude 27.07.2017 11:39
      Highlight Highlight Jap dein Alltag wird verbessert und tausende Jobs werden ersatzlos gestrichen. Nicht alles ist Gold was glänzt.
  • kaderschaufel 27.07.2017 11:21
    Highlight Highlight wieder Mal jemand, der zu glauben scheint, dass die Anzahl Arbeitsplätze für immer begrenzt ist, und dass wenn ein paar Arbeitsplätze wegfallen, die für immer verloren sind, und die, die ihre Stelle verloren haben, für immer arbeitslos bleiben. Auch die SVP scheint so zu denken, wenn es um Einwanderer geht, die unsere Arbeit "wegnehmen".

    Ich bin selber auch kein Ökonom, und könnte nur ansatzweise erklären, wie unser Arbeitsmarkt funktioniert, aber, wie es die Rentenexpertin oben sagt, trotz technischem Fortschritt und trotz Einwanderung ist die Arbeitslosenquote immer etwa gleich geblieben.
    • Philipp Burri 27.07.2017 11:34
      Highlight Highlight Glaub keinem Experten, den du nicht selber bezahlt hast ;-)
    • kaderschaufel 27.07.2017 11:43
      Highlight Highlight ich glaube auch nicht einfach so jedem Experten, aber einer Statistik, von der ich glaube, dass sie seriös erhoben worden ist (nämlich der Arbeitslosenstatistik des bfs), glaube ich schon.
    • Silent_Revolution 27.07.2017 11:47
      Highlight Highlight Die Arbeitslosenquote ist getrost zu ignorieren, da jene ausgesteuerte und die Dunkelziffer ebenfalls ignoriert. Nur beim RAV angemeldete Personen gelten laut Statistik als arbeitslos. Da gehts nur um Beschönigung.

      In der Schweiz gibt es momentan zwischen 500`000 - 1`000`000 (hatte die genauen Zahlen aus dem bfs mal vorliegen, bin aber gerade zu faul, alles nochmal rauszusuchen)
      mehr arbeitsfähige Personen als verfügbare Arbeitsplätze.

      Man muss auch kein Ökonom sein um im Zusammenhang mit der Zuwanderung und der Automatisierung zu erkennen, dass die Tendenz steigend ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paganapana 27.07.2017 11:20
    Highlight Highlight Ich muss sagen, ich bin froh dass es diese self-checkout automaten gibt. Kaufe oft nur zwei drei kleine Sachen und muss dafür nicht hinter den Grosseinkäufern anstehen.
  • chandler 27.07.2017 11:19
    Highlight Highlight Was wird das Ergebnis sein? Self Scanning Kassen werden entfernt aber es werden keine neuen Mitarbeiter eingestellt. Und der Konsument hat mit längeren Anstehzeiten an den Kassen das Nachsehen. Ich bin mir nicht sicher ob dies die richtige Lösung ist mit einer Strafsteuer. Aber ich bin ja nicht der Experte ;)
  • Richu 27.07.2017 11:19
    Highlight Highlight Bei einer Strafsteuer würden die bereits hohen Preise in der Schweiz voraussichtlich nochmals erhöht und die Konsumentinnen und Konsumenten kaufen noch mehr im grenznahen Ausland ein.
    Ziel muss es jedoch sein, dass mit geeigneten Massnahmen die "zu hohen" Schweizerpreise gesenkt werden können.
  • Donald 27.07.2017 11:19
    Highlight Highlight Ausbildungen zusätzlich zu finanzieren von denen es weniger braucht, macht Sinn...
  • Colourreader 27.07.2017 11:18
    Highlight Highlight Ich stelle mir gerade schmunzelnd vor, wie unsere Welt aussehen würde, wenn man dieses Prinzip schon vorher angewendet hätte. Strafsteuern auf Webstühle im 18. Jh., auf Dampfmaschinen im 19. Jh. und auf PCs im 20. Jh. Die haben ja auch immer Menschen den Job geklaut, die Dinger!
    Wobei... ziemlich sicher wären wir nie zu den PCs gekommen, wenn die Entwicklung von einer rückwärtsgewandten Politik so behindert worden wäre. Weiterbildungs- und Umschulungsmöglichkeiten zu fördern finde ich um Welten sinnvoller.
    • Suchlicht 27.07.2017 11:46
      Highlight Highlight Es. geht bei der Idee aus Genf auch vergessen, dass es wiederum Leute braucht, welche die Automaten entwickeln, programmieren, warten und betreuen. Es entstehen also auch wieder andere Jobs, welche es ohne die Automaten nicht gäbe.
    • exeswiss 27.07.2017 13:48
      Highlight Highlight @suchlicht das problem ist das deutlich weniger jobs generiert werden als verloren gehen.
  • Midnight 27.07.2017 11:17
    Highlight Highlight OK, das ist nun wirklich ein absoluter Blödsinn, denn 1. macht eine Arbeitskraft im Detailhandel weit mehr als den ganzen Tag an der Kasse zu stehen und 2. ist das ein Job, welcher Wohl oder Übel dem Fortschritt zum Opfer fallen wird.
    Ich wäre ja dafür, dass man den Intellekt eines Menschen nicht an ein Fliessband verschwendet. Wenn diese Funktion von Automaten übernommen wird, ist mir das noch so recht. Dann bleibt dem Menschen mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge.
    Ist das nicht, was die Linke im Grunde eigentlich will?
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 11:58
      Highlight Highlight Wo ist das bitte Fortschritt wen der Kunde nun selber Arbeiten muss um die Zahlung zu verrichten?
    • Midnight 30.07.2017 00:07
      Highlight Highlight Der Fortschritt besteht ganz einfach darin, dass man ein Angebot schafft, welches dankend genutzt wird. Bei einem grösseren Einkau kann ich z.B. die Waren gleich in eine Tasche Packen und muss nicht warten, bis die alle übers Fliessband gezogen wurden. Das spart Zeit. Zudem habe ich einen Faktor bereits erwähnt: Fliessbandarbeit sind eine Verschwendung des menschlichen Intellekts. Für solchtumpfsinnige Arbeit braucht man niemanden extra einzustelle. Mitarbeiter aus Fleisch und Blut kann man für weit interessantere Arbeiten einsetzen.
  • Gleis3Kasten9 27.07.2017 11:16
    Highlight Highlight Das Geld, dass die Detailhändler so verlieren muss anderswo wieder eingespart werden. Mit "angepassten" Preisen und "optimierten" Personalentscheidungen. Ist das schon zynisch, wenn dieses Gesetz anderswo Personen um ihren Job bringt?
  • Wilhelm Dingo 27.07.2017 11:16
    Highlight Highlight Ich fordere eine Steuer auf jede Whatsapp! Früher gab es dafür Postkutscher und Pöstler welche die Nachrichten verteilten. Was sind da viele Arbeitsplätze weggefallen! Es gäbe noch einige solcher Beispiele...
  • Muggeseckli 27.07.2017 11:12
    Highlight Highlight Wiso wollen einige Menschen dem Fortschritt immer wieder Steine in den Weg legen?
    Redet einmal mit einer Coopmitarbeiterin die bei den Selfcheckoutkassen steht... Mir wurde jedes mal gesagt das die Kassirerinnen und Kassierer dies selbst auch eine guet Sache finden und gekündigt wurde auch niemandem.
    Zudem will ich persönlich nicht an der Kasse anstehen. Selfcheckout ist einfach viel schneller.
    • Alterssturheit 27.07.2017 11:30
      Highlight Highlight Ich empfehle dir mal den Gross-Coop in Winterthür/Grüze. Dort stehen die Leute zunehmend Schlange beim SelfCheckout während man an den vielen Kassen in "nullkomanichts" durch ist.
    • Muggeseckli 27.07.2017 12:27
      Highlight Highlight Danke für den Input ich wohne in Bern und dort ist man am Selfcheckout viel schneller
    • Midnight 27.07.2017 13:00
      Highlight Highlight Dann muss man halt mehr Kassen durch SelfChekouts ersetzen 😉
  • dunou 27.07.2017 11:10
    Highlight Highlight Wieso denn gerade beim Detailhandel? In gewissen Branchen werden Menschen schon seit Jahrzehnten oder gar seit Jahrhunderten durch Maschinen ersetzt. Oder man denke an den ganzen automatisierten Zahlungsverkehr, den Bancomaten... Konsequenterweise müssten dann noch viel mehr Unternehmen Steuern zahlen. Nein. Auch wenn ich politisch eher links der Mitte zuhause bin, halte ich nichts davon, Unternehmen zu sozialisieren. Richtig ist eine ehrliche, seriöse Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen. Die nächsten Jahre werden zeigen, dass dieses keine linke Spinnerei ist.
  • Asmodeus 27.07.2017 11:09
    Highlight Highlight Normalerweise stehen etwa 4 Passabene-Automaten und eine Kassiererin beieinander.
    Die Kassiererinnen sind normalerweise schneller beim Scannen als viele der Leute am Passabene-Automat.

    So hochgerechnet ersetzen 4 Automaten ca. 1-2 Kassiererinnen.
    Sie müssen allerdings auch gewartet und eingekauft werden.

    Ich würde daher eher von 2500.- CHF pro Monat und Automat ausgehen.
    • Asmodeus 27.07.2017 11:40
      Highlight Highlight Yep. Tendenziell ist es ein interessanter Ansatz.
      Aber die Steuer darf nicht so hoch sein, dass es sich für Firmen gar nicht mehr lohnt die Automaten einzusetzen.
    • Asmodeus 27.07.2017 12:17
      Highlight Highlight Meinst Du die Welt wird gut wenn wir alle Steuern abschaffen und einfach jeden sich selbst überlassen?
  • Sheez Gagoo 27.07.2017 11:08
    Highlight Highlight Strafsteuern für Fortschritt. Kann jeder dazu denken was er will.
    • Chääschueche 27.07.2017 11:28
      Highlight Highlight Das Problem:
      Keine Arbeit >kein Geld > kein Konsum > kein Fortschritt.

      Jeder Arbeitslose ist eine Belastung für die Wirtschaft da seine Kaufkraft sehr tief ist.

      Irgendwas muss geschehen...nur die Frage was ist eben kompliziert.

    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 11:56
      Highlight Highlight Das ganze nach noch lange so gehen, denn der Staadt also wir werden viel Geld für Arbeitslose ausgeben bevor es die Konzerne merken.

      Und wenn SIe es merken werden Sie nach Subventionen vom Staat verlangen um dies zu ändern.
  • kaderschaufel 27.07.2017 11:07
    Highlight Highlight also nein, jetzt ist mal ein Unternehmen innovativ, und erfindet ein neues System, damit es uns seine Produkte billiger anbieten kann, und wird zum Dank mit einer Steuererhöhung bestraft.
    • Philipp Burri 27.07.2017 11:40
      Highlight Highlight Als wären die Produkte wegen der self-scanning Kassen billiger geworden ... ahahaha... auf welchem Planet lebst du?

      Die Einsparungen erhöhen den Gewinn der Grossisten sonst gar nichts. Auf der anderen Seite der Rechnung kommen die Kosten für ALV und Sozialhilfe für die Arbeitsplätze die dadurch mittelfristig ganz sicher wegfallen werden.

      Diese Kosten darf dann die Allgemeinheit tragen. Ein wunderschönes Beispiel wie Umverteilung von unten nach oben funktioniert.
  • El Vals del Obrero 27.07.2017 11:07
    Highlight Highlight Der Grund ist zwar verständlich, aber wirklich durchdacht scheint diese Idee nicht zu sein.

    Wie soll "Maschine, die einen Menschen ersetzt" genau definiert werden? Ein SBB-Zug ersetzt ja schliesslich auch 100 Postkutschen-Fahrer. Eine Geschirrspülmaschine ersetzt einen Tellerwäscher. Ein Lastwagen ersetzt 100 Menschen, die die Fracht mit einer Schubkarre durch die Gegend schieben. Und eine Schubkarre ersetzt fünf Menschen, die die selbe Last auf dem Rücken tragen.

    Wo will man da genau, mit einer eindeutigen Definition, die Grenzen setzen?
  • Firefly 27.07.2017 11:00
    Highlight Highlight Eigentlich ist der Kunde selber blöd, denn er übernimmt die Arbeit der Kasse und zahlt den selben Preis. Anstatt eine Strafsteuer, welche die Händler dann wohl auf die Preise drücken, sollte es bei self scanning einen Rabatt für den Kunden geben, da er ja eben die Arbeit macht.
  • cysel 27.07.2017 10:59
    Highlight Highlight Das ist ja eine super Idee aber warum sollte man die Kassenautomaten anders behandeln als Industrie Roboter? Meines Wissens nach bezahlen die auch keine Steuern obwohl sie auch Arbeitsplätze "wegnehmen".
    • ml63 27.07.2017 22:01
      Highlight Highlight Mann soll nicht den Kassenautomaten anders behandeln, sondern diesen Gedanken auf ander Automaten, die den Arbeiter ersetzen, anwenden. Der Unterschied sollte sein, ob ein Automat den Arbeiter unterstützt (Hubstapler, Mixer usw.) oder ersetzt (Kasse, Industrieroboter...)
  • MaxHeiri 27.07.2017 10:58
    Highlight Highlight Da kommen ja erste Vorboten von Maschinenstürmerei zum Vorschein 😁
    Liebe SP, muss ich auch Steuern bezahlen, wenn der Computer Arbeit für mich abnimmt?
  • Toerpe Zwerg 27.07.2017 10:57
    Highlight Highlight Oh, self scanning raubt Arbeitsplätze? Ich finde, man sollte dann konsequenterweise auch die Gabelstapler in den Lagern der Grossverteiler besteuern. Und die Waren am besten mit normalen PWs transportieren - ein Plus von 30 Arbeitsplätzen pro ersetztem Lastwagen. Und auf dem Bauernhof? Traktoren? Besser Ochsen. Moment, auch der Ochs ... ist wahrscheinlich ein linker Politiker in Genf.
    • Firefly 27.07.2017 15:39
      Highlight Highlight Der Unterschied ist, hier und auch anderswo wird Arbeit auf den Kunden abgewälzt.
    • Toerpe Zwerg 27.07.2017 16:01
      Highlight Highlight Niemand zwingt sie dazu.
    • Firefly 27.07.2017 17:13
      Highlight Highlight Noch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ste77 27.07.2017 10:56
    Highlight Highlight Die SP als Digitalisierungsverhinderer. Zeit die Augen zu öffnen und sich bereit zu machen für die Zukunft - die Nachbarländer sind schon weiter.
  • Knox420 27.07.2017 10:53
    Highlight Highlight Ich glaube, das ist die ausgeglichenste Umfrage die ich je gesehen habe. Wenn man das Repräsentativ wäre und man das auf den Bund hochrechnen würde, käme man, wie ich finde zu einer spannenden Debatte (was sie wohl so oder so wird). Ich aufjedenfall, würde die Steuer unterstützen, aber 10'000 CHF ist wirklich überrissen.
  • diaulu 27.07.2017 10:52
    Highlight Highlight AHV=Automaten und "hire" Versicherung
  • andrew1 27.07.2017 10:48
    Highlight Highlight Den fortschritt und die technik kann man nicht aufhalten. Ist zwar schade für die arbeitsplätze. Aber so ist es nun mal. Sonst müsst jeder Vertreter für das auto strafsteuern zahlen weil er nicht das pferd nimmt, jeder büroangestellter für den pc da er nicht alles von hand macht, jeder handwerker fürs handy da er so besser koordiniert werden kann und so effizienter arbeitet,.... Durch technik steigt nun mal die effizienz und arbeitsplätze verschwinden. Ist seit 3000 jahren so.
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 11:49
      Highlight Highlight Nope als das Auto aufgekommen ist wurden sehr viele Arbeitsstellen geschaffen :)

      Die Industrialisierung hat Jobs geschaffen und die IT nimmt die Jobs nun wieder weg.

      *hust* ich arbeite in der IT als Software Entwickler und finde es müsste dringen eine Lösung her wie wir die Zukünftigen Arbeitslosen massen beschäftigen können.

      Es wäre schön, wenn die Konzerne es einsehen würde, dass wenn die Leute kein Geld haben Ihr Produkte nicht kaufen können. Aber die Profitgier ist da wohl zu Stark.
    • andrew1 27.07.2017 12:02
      Highlight Highlight Es schafft auch neue arbeitsplätze das ist richtig. Allerdings weniger als vernichtet werden denn sonst würde die modernisierungsmassnahme kein mensch machen weil es finanziell nicht rentiert.
  • saukaibli 27.07.2017 10:47
    Highlight Highlight An alle die finden "Nein, wer so etwas fordert, behindert den Fortschritt.": Dieser Fortschritt ist, dass Unternehmen immer mehr Jobs wegsparen können und diese durch Maschinen ersetzen, die weder Lohn noch Sozialabgaben kosten. D.h. davon profitieren ausschliesslich die Konzerne resp. deren Aktionäre. Die Ausfälle der Sozialabgaben plus die höheren Arbeitslosenkosten müssen dann von den Arbeitern übernommen werden, die noch einen Job haben. Wollt ihr wirklich diesen Fortschritt? Der hört nämlich nicht bei den Coop-Kassen auf, davon sind wir alle irgendwann betroffen.
    • fcsg 27.07.2017 12:18
      Highlight Highlight Schau dir die Arbeitslosenzahlen und vergleiche diese mit dem Grad der Automatisierung, dann wirst du feststellen, dass diese sogar gesunken sind. Die SP wird wohl bald das Internet besteuern wollen, weil Callcenter arbeitslos werden. Wenn wir uns als Technologiestandort etablieren wollen, dann sind solche Ideen ein absoluter Hohn.
    • TheBean 27.07.2017 13:05
      Highlight Highlight Bei dir klingt das so, als würde jemand, der durch eine Maschine ersetzt wird, nie mehr einen Job finden...
  • NotWhatYouExpect 27.07.2017 10:45
    Highlight Highlight Self-Scanning? Ohne mich ich stell mich schön hinter einer normalen Kasse an um diese zu unterstützen.

    Fortschritt schön und gut, wenn es aber nur der Profit Maximierung von einzelnen Dient bin ich dagegen.
    • Hansdamp_f 27.07.2017 11:59
      Highlight Highlight Profitaussichten ist der wichtigste Motor unternehmerischerer Tātigkeit.

      Der Fortschritt und Wohlstand, welcher der Kommunismus brachte, hält sich - āhem - in Grenzen.
    • TheBean 27.07.2017 13:06
      Highlight Highlight Lass mich raten: Hausfrau ü40 mit genug Zeit um anzustehen und einen Schwatz mit dem/der Kassierer/in zu halten.
  • Scaros_2 27.07.2017 10:45
    Highlight Highlight Das man so eine Steuer braucht finde ich ok. Über das Geldmass kann man reden muss man auch.
  • Amboss 27.07.2017 10:40
    Highlight Highlight Sorry, aber muss man aus jedem absurden Hirngespinst irgend eines Lokalpolitikers gleich eine Meldung machen?

    Sowas ist einfach nur absurd.
  • fcsg 27.07.2017 10:38
    Highlight Highlight Dann müsste man ja auch Steuern auf jedem Roboter, jeder Nähmaschine, jedem Computer, jedem Drucker, jedem Traktor, jedem Staubsauger und jeder anderen Erfindung geben, welche Arbeit des Menschen erleichtert oder ersetzt. Das ist doch völliger Blödsinn. Trotz massiver Automatisierung in den letzten Jahren hat die Arbeitslosigkeit nicht zugenommen, im Gegenteil sie ist sogar gesunken. Faktenbasierte Politik scheint bei den Linken nicht gerade hoch im Kurs zu stehen, man probiert es lieber mit kommunistischem Schwachsinn.
  • Kommemtar 27.07.2017 10:37
    Highlight Highlight Folgt man dieser Logik, müssten alle die Automaten anstatt Personal einsetzen Strafsteuern bezahlen. Das wären zum Beispiel:

    Banken
    SBB
    Post
    Flughäfen
    ...

    Oder gibt es einen Grund wiso ausgerechnet der Detailhandel bezahlen soll und alle anderen nicht?
  • Ruffy 27.07.2017 10:36
    Highlight Highlight Und was kommt als nächstes, Druckereien die automatisch laufen und keine Buchstabensetzer mehr beschäftigen müssen auch eine Strafsteuer zahlen? Was die SP da vorschlägt grenzt an Arbeitsplatzgenerierung a la Planwirtschaft. Gewisse Arbeitsplätze werden immer aufgrund des Fortschrits verschwinden. Ein Kampf dagegen ist ein Kampf gegen Windmühlen.

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