SRF-Arena
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SVP-Nationalrätin Sylvia Flückiger-Bäni (links) und SP-Kontrahentin Yvonne Feri kämpfen für die Frauen – an zwei verschiedenen Fronten. Bild: Screenshot/Arena

Wenn zwei Frauen die Männer in den Boden debattieren – das war die Gleichstellungs-«Arena»

Die eine appelliert an das Selbstvertrauen der Frauen. Die andere findet, dass sich Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau nur gesetzlich bekämpfen lassen. Die SRF-«Arena» zum Thema Gleichstellung wurde von zwei Frauen dominiert. Einig wurden sie sich trotzdem nicht.

17.02.18, 06:21 25.05.18, 10:35


Vorne weg: In der «Arena» waren auch Männer zu Gast. Zusammen mit dem Moderator Mario Grossniklaus waren sie gar in der Mehrheit. Dominiert wurde die Sendung zum Thema Gleichstellung von Mann und Frau aber von zwei Frauen: SP-Nationalrätin Yvonne Feri und SVP-Nationalrätin Sylvia Flückiger-Bäni.

Ganz zu Beginn der Sendung wedelt Grossniklaus mit einem roten Büchlein in die Kamera: die Bundesverfassung. Darin, so Grossniklaus, stehe schwarz auf weiss geschrieben: «Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit».

Trotz des Verfassungsartikels sei ein unerklärbarer Lohnunterschied noch immer da, ist sich SP-Frau Feri sicher. Unterstützt wird ihre Aussage von einer Untersuchung des Bundes. Diese zeigt: Frauen verdienen im Schnitt 7,4 Prozent weniger als Männer. Das sind rund 600 Franken pro Monat. Und dieser Unterschied lässt sich nicht durch Faktoren wie Dienstalter oder Ausbildung erklären.

«Die Unterschiede sind zwar kleiner geworden, aber sie sind noch immer da», so Feri. Und lösen liesse sich das Problem nicht mit Freiwilligkeit der Firmen, sondern nur durch gesetzliche Regeln. «Es kann doch nicht sein, dass wir seit 40 Jahren einen Bundesverfassungsartikel haben, der nicht umgesetzt wird!»

Video: streamable

Flückiger-Bäni sieht das anders. «Die Situation der Frauen konnte auch ohne staatliche Eingriffe in den letzten 40 Jahren verbessert werden», kontert die SVP-Nationalrätin. Und appelliert direkt an ihre Geschlechtsgenossinnen: «Ich möchte an dieser Stelle auch den Frauen Mut machen, sich bei ihrem Vorgesetzten zu wehren, wenn sie das Gefühl haben, sie verdienen nicht das Gleiche wie ihre männlichen Arbeitskollegen.»

Video: streamable

Bei dieser Aussage kann Feri nur den Kopf schütteln. Denn das ganze Problem beginne bereits in der Sozialisierung von Mädchen und Jungen. Mädchen werde von Anfang an gesagt, dass sie zurückhaltender und bescheidener sein sollen. «Und dann sollen sie in der Lohnverhandlung plötzlich die Ellbogen ausfahren, das passt einfach nicht», erklärt Feri.

Feris Ansichten bestätigt Studio-Experte und Headhunter Guido Schilling: «Frauen sind zweifellos zurückhaltender und zufriedener mit dem Hier und Jetzt.» Männer würden an gleicher Stelle bereits weiterdenken und dadurch eine andere Anspruchshaltung im Job haben.

Video: streamable

«Dieser Unterschied lässt sich doch einfach nicht mit einem Gesetz regeln», schaltet sich ein weiterer Herr in die Diskussion ein: FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen. «Doch», protestiert Feri. «Sonst stehen wir in 50 Jahren wieder hier und diskutieren über genau das Gleiche.»

SVP-Kontrahentin Flückiger-Bäni kritisiert das von Feri geschilderte Frauenbild. «Die heutigen Frauen erlebe ich als selbstbewusst, top ausgebildet und sie wissen, was sie wollen.» Es liege nicht an den Unternehmen, sondern an den Frauen selbst, für ihre Rechte zu kämpfen.

Die Männer in der Runde: FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen (Zweiter von links), Moderator Mario Grossniklaus und CVP-Nationalrat Stefan Müller-Altermatt (Zweiter von rechts). Bild: screenshot/arena

Auch in Sachen Frauenquoten für Unternehmen liegen sich Feri und Flückiger-Bäni in den Haaren. Denn der Bundesrat will bei börsenkotierten Unternehmen eine Frauenquote einführen, um damit den sehr geringen Frauenanteil (acht Prozent) in Kaderpositionen zu erhöhen.

Auf die Frage von Moderator Grossniklaus, welche Frau denn eine Quotenfrau sein wolle, zaubert Feri ein Zitat von der ehemaligen Bundesrätin Micheline Calmy-Rey aus dem Hut: «Frau Calmy-Rey hat immer gesagt, hätte die SP keine Quoten für die Nationalratsliste, wäre sie nie Nationalrätin und später auch nicht Bundesrätin geworden.»

Und Feri erhält noch mehr Unterstützung aus Bern, mittels Moderator Grossniklaus, der eine Aussage einer Kaderfrau vom Bund vorliest, die da lautet: «Vor zehn Jahren war ich vehement gegen Quoten. Frau will ja schliesslich keine Quotenfrau sein. Zehn Jahre später sehe ich aber, dass sich nicht wirklich etwas verbessert hat. Von selber geht es nicht.»

Video: streamable

Flückiger-Bäni lässt sich dadurch nicht unterkriegen und kritisiert Frauenquoten scharf: «Ich wehre mich einfach dagegen, dass man dafür staatliche Gesetze und Vorgaben benötigt.» Es sei ja nicht jede Frau bereit, sich mit Haut und Haaren für ihre Karriere zu engagieren, nur damit sie in die Teppichetage gelange.

Flückiger-Bäni ist es auch, die fast zum Schluss der Sendung die eigentliche Lösung des Gleichstellungsdilemmas anspricht. Denn gelöst sei das Problem dann, «wenn man eines Tages nicht mehr zwischen Mann und Frau unterscheiden muss, weil es zur Selbstverständlichkeit geworden ist, dass beide Geschlechter absolut gleich behandelt werden.» Doch bis dahin wird noch munter weiter gestritten. Zwischen Frauen und Männern – und Frauen und Frauen.

Video: streamable

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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184
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184Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Grispi 18.02.2018 22:21
    Highlight Ein Lob für den Moderator Grossniklaus, der es nicht nötig hat sich als Löwenbändiger aufzuspielen. Dank seiner zurückhaltenden und dennoch souveränen Gesprächsleitung kann man sich als Zuschauer auf die Sache konzentrieren.
    0 0 Melden
  • Florian Harold 17.02.2018 22:48
    1 17 Melden
    • Richu 18.02.2018 14:37
      Highlight @Florian Harold: Auch du verstehst leider auch nicht, dass man nicht nur ausschliesslich gleicher Lohn mit gleicher Arbeit vergleichen kann. Sonst hätte eine 18jährige Verkäuferin den gleichen Lohn wie eine 45 jährige Verkäuferin mit über 25 Jahre Verkaufserfahrung (natürlich beim gleichen Arbeitgeber)!
      10 1 Melden
  • G. Schmidt 17.02.2018 17:12
    Highlight Statistik zu betrachten war nie die Stärke von Politikern und Journalisten.

    Nehmen wir an, dass 70% der Männer eine Kaderposition halten, während 70% der Frauen Teizeit im Detailhandel arbeiten.
    Aggregieren wir nun die Löhne von Männern und Frauen, dann haben wir einen höheren Durchschnittslohn von Männern gegenüber den der Frauen.
    So werden momentan die Löhne zwischen Männern und Frauen verglichen (Ohne Rücksicht auf Ausbildung und Stellenbeschreibung).

    Den Lohngap bei Frauen und Männern z.T. im gleichen Job bestreite ich nicht. Argumente mit der Statistik sind allerdings verfälscht.
    21 12 Melden
    • Platon 17.02.2018 19:05
      Highlight @G. Schmidt
      Es stört sich ja auch niemand an den 20% Ungleichheit, das wurde ja gestern oft genug erwähnt. Es sind die unerklärbaren 7.4%, die unter Berücksichtigung aller Faktoren bestehen bleiben. Eine Stärke von Politikern ist traurigerweise, dass Statistiken leugnen und dann auch noch vorwerfen, dass die Statistiker vom Bund ihren Job nicht können.
      11 11 Melden
    • Maracuja 17.02.2018 19:06
      Highlight Ohne Rücksicht auf Ausbildung und Stellenbeschreibung? Komisch nur das für die Lohnstrukturerhebung durchaus Angaben zu Ausbildung und ausgeübtem Beruf gemacht werden müssen. https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/6933/master
      11 5 Melden
    • Simonetta 18.02.2018 00:47
      Highlight @Maracuja
      Die Lohnstrukturherhebung erfasst nicht die genauen Berufe und die genauen Stellenprofile, und auch nicht die Dienstjahre, Weiterbildungskurse, etc. Die Lohnstrukturerhebung erzeugt ein sehr verschwommenes Bild der Realität
      Es gibt ziemlich sicher keine zwei Ingenieure, Hochbauzeichnerinnen, oder Kanalreiniger, die exakt denselben Lohn und dazu noch exakt dasselbe Stellenprofil haben (Zuständigkeiten, Tätigkeit, Fertigkeiten, Leistungsniveau, Flexibilität, Erfahrung, Verantwortung, etc.)
      Da ist es ein Wunder, dass der unerklärte Unterschied nur mickrige 7 % beträgt.
      17 1 Melden
    • Maracuja 18.02.2018 09:41
      Highlight @R.Peter & Simonetta

      Einverstanden, die Erhebung ist zu wenig differenziert und eine Datenerhebung, die keine wirklich aussagekräftige Auswertungen ermöglicht, entweder eine Alibiübung oder eine Täuschung. Eine weitere Differenzierung des Fragebogens würde aber nur für sehr grosse Firmen etwas bringen. Ich arbeite in einer mittelgrossen Firma, in der sehr spezialisierte Arbeit verrichtet wird, häufig haben nur 2 Personen exakt die gleiche Stellenbeschreibung, meist sind diese Positionen entweder mit zwei Frauen oder zwei Männern besetzt.
      4 3 Melden
    • Simonetta 18.02.2018 12:10
      Highlight @Maracuja
      Du bringst mich auf eine Idee, wie ich innerhalb meines Unternehmens die Geschlechterdiskriminierung effektiv und effizient und garantiert eliminieren kann: Ich stelle künftig ausschliesslich Frauen ein.
      6 3 Melden
  • Blue123 17.02.2018 16:32
    Highlight @manwhohasitall for president

    https://twitter.com/manwhohasitall/status/955741926963245057
    4 0 Melden
  • Platon 17.02.2018 16:04
    Highlight Dieses ewiggestrige gebetsmühleartige Geschwafel der FDP von Eigenverantwortung und Freiwilligkeit ist einfach unsäglich! Es funktioniert einfach nicht, auch nach 150 Jahren. Und dann kommt Wasserfallen mit wirrsten Argumenten über regionale Unterschiede und sonst noch was. Natürlich, dem widerspricht ja niemand! Das kann man ja auch alles in ein statistisches Modell einfliessen lassen. Ich empfehle Wasserfallen dringendst ein Statistikkurs!
    12 34 Melden
  • Platon 17.02.2018 14:52
    Highlight Schon witzig wie hier in dieser Kommentarspalte jeder Mann plötzlich zum Statistikexperten wird. Wieso fühlen sich eigentlich so viele Männer von der Gleichstellung bedroht? Das hinterlässt für mich als Mann einfach einen fahlen und erbärmlichen Beigeschmack.
    33 72 Melden
    • atomschlaf 17.02.2018 19:26
      Highlight Platon, ich kann hier nur für mich sprechen. Ich fühle mich in keiner Art und Weise bedroht.
      Ich bin schlicht gegen immer neue sozialistisch geprägte Staatseingriffe in immer mehr Lebensbereiche!
      34 9 Melden
    • Platon 17.02.2018 21:57
      Highlight @atomschlaf
      Wenn Lohndiskriminierung ein schützenswerter Lebensbereich ist, dann kann ich auch nicht weiterhelfen. Es handelt sich in dieser Debatte aber vielmehr um die Erfüllung eines Verfassungsartikels, der keineswegs sozialistisch ist, sondern vielmehr gesunder Menschenverstand.
      7 27 Melden
    • Simonetta 18.02.2018 00:54
      Highlight @Platon
      Irreführende Schlussfolgerungen aus Statistiken (um es einmal äusserst beschönigend auszudrücken) zu widerlegen, ist überhaupt kein Anzeichen für ein Gefühl der Bedrohung.
      Es ist Ausdruck des edlen Strebens nach Wahrheit und Aufrichtigkeit.
      Mir scheint diesbezüglich, dass Du, Platon, geneigt bist, die Wahrheit mit Füssen zu treten, um Deine politischen Ziele zu befördern, ganz nach der Manier der Sowjets.
      Sdrastvui, tawarisch!
      10 3 Melden
    • atomschlaf 18.02.2018 01:22
      Highlight @Platon: Selbstverständlich ist es ein schützenswertes Recht, dass ich die Entschädigung für meine Arbeitsleistung mit meinem Arbeitgeber frei aushandeln kann, ohne dass staatliche Instanzen dreinreden!
      12 5 Melden
  • flying kid 17.02.2018 13:06
    Highlight @Watson
    Wie siehts denn jetzt bei euch aus mit Lohngleichheit?
    Hat weiter unten schon mal jemand gefragt und mein Kommentar dazu wird ja nicht mal aufgeschaltet.

    Überrascht mich/uns...
    31 6 Melden
    • Simonetta 18.02.2018 00:55
      Highlight Ich weiss, dass keiner der Männer in meiner Abteilung gleich viel verdient.
      7 2 Melden
    • flying kid 18.02.2018 10:36
      Highlight Bei Watson?
      4 0 Melden
    • Simonetta 18.02.2018 12:05
      Highlight @flying kid
      Weiss nicht. Aber vermutlich schon.
      0 0 Melden
  • FrancoL 17.02.2018 12:57
    Highlight Ich muss immer auf den Stockzähnen grinsen wenn Männer vollmundig nicht von Quotenfrauen wissen wollen und die "grosse" Frage in den Raum werfen: Welche Frau möchte schon eine Quotenfrau sein?

    Nun lassen sie mich doch fragen: Welcher Bundesrat will den ein Quoten Bundesrat sein? Denn was ist es denn mehr als eine Quote wenn der Bundesrat nach Region, Sprache und Partei gewählt werden muss? Er ist damit "vorbestimmt" also nicht anderes als en Quotenverhalten. Nicht der Fähigste unter der Kuppel in Bern wird gewählt sondern der der zur richtigen Zeit die richtige "Quote" erfüllt.
    28 25 Melden
    • Gubbe 17.02.2018 17:10
      Highlight Quote ist Quatsch. Wenn man will, findet sich überall ein Korn in der Suppe. Quote war noch nie gut. Das kann Personen in Positionen spülen, wo sie überfordert sind. Auch im BR (Burkhalter). Bei welchen Tieren gibt die Frau den Ton an ? Böse, ich weiss.
      14 16 Melden
    • E7#9 17.02.2018 17:19
      Highlight Die Regierung soll möglichst ausgeglichen nach Regionen zusammengestellt sein. So will es die Bevölkerung und deshalb haben wir zu recht eine Art Quotenbundesräte. Sollten die Inhaber privater Unternehmen eine Frauenquote wünschen (wenn es ja so toll für die Firma ist), dann soll das auch umgesetzt werden. So einfach. Blöd wird es dann, wenn die Regierung solche Quoten privaten Unternehmen aufbürdet.
      16 1 Melden
    • FrancoL 17.02.2018 17:47
      Highlight @Bonzino; Ja wenn Du den Vergleich zu den Tieren brauchst um Dich zu rechtfertigen, dann solltest Du auch unter Tieren leben.
      6 8 Melden
    • FrancoL 17.02.2018 17:49
      Highlight @E7-9; Bist Du da sooo sicher dass es die Bevölkerung so will? Wenn ich mir so anhöre was rechte über linke BR sagen und umgekehrt, glaube ich kaum dass man da einhelliger Meinung ist.
      2 5 Melden
    • Luku luku 17.02.2018 18:00
      Highlight Bei den meisten Insekten gibt die Frau den Ton an...
      Bienenkönigin, Wespenkönigin etc.
      4 3 Melden
    • E7#9 17.02.2018 20:25
      Highlight Und bei den Seepferdchen tragen die Männlein die Babys aus.
      8 2 Melden
    • Gubbe 18.02.2018 09:38
      Highlight @FrancoL: Las sich mein Kommentar wie eine Rechtfertigung? Nach deiner gehässigen Antwort schreibe ich dir jede Realität ab. Genau du bestätigst meine Meinung, Quote ist Quatsch.
      2 2 Melden
  • Restseele 17.02.2018 12:26
    Highlight War bis jetzt kein Befürworter von Quoten. Feri hat mich gestern aber überzeugt, dass es ohne nicht geht. Nach 40 Jahren sollte man nun doch etwas konkreter werden.
    26 59 Melden
    • Simonetta 18.02.2018 00:56
      Highlight Quoten fanden schon die Feudalherren eine gute Sache.
      5 0 Melden
  • Marlon Mendieta 17.02.2018 11:57
    Highlight Vieleicht sollte mal untersucht werden, wieviele Frauen in Unternehmen angestellt sind, in denen es Keine Lohnunterschiede zwischen den Geschlechter gibt.
    Dort wo die Diskriminierung stattfindet, sollte der Staat eingreifen und bestrafen.
    Aber pauschal zu sagen, dass Frauen 7,4 % weniger verdienen ist etwa gleich irreführend, wie " Ausländer sind krimineller als Schweizer"
    Ich arbeite bei einer Grossfirma mit hoher Lohntransparenz.
    Dass ich fast einen halben Monatslohn für die Armee abdrücke und auch ein Jahr länger auf meine Pensionierung warten muss ist Frau Feri vermutlich scheissegal
    84 17 Melden
  • rauchzeichen 17.02.2018 11:25
    Highlight es steht in der verfassung. was soll da ein gesetz bringen? es gibt keine gleichheit, weil wir nicht gleich sind. aber solange dieses wort im vokabular von politikern ist, werden sie sich davon ablenken lassen.
    34 13 Melden
    • FrancoL 17.02.2018 13:43
      Highlight Herrlich! Wir sind nicht gleich, darum gibt es keine Gleichheit!
      Und wie erklärst Du Dir dass bei allen Untersuchungen IMMER die Frauen weniger verdienen, wir sind nicht gleich aber die einen immer etwas gleicher?

      Ich bin völlig damit einverstanden dass wir nicht gleich sind, aber ich frage mich wieso denn das Gefälle immer auf die GLEICHE Seite tendiert? Kannst Du mir das Sagen?

      Ich habe etliche Lehrlinge ausgebildet und verstehe zB nicht wieso immer die männlichen Abgänger die höheren Anfangslohn erzielten. Dies ist such die Erfahrung anderer Lehrmeister.
      28 41 Melden
    • Ökonometriker 17.02.2018 14:05
      Highlight @FrancoL: wenn die Datenlage schlecht ist, wird die Hypothese bestätigt, die der Fragende bestätigt haben möchte:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsfehler

      Die Lösung um die Wahrheit zu finden: bessere Daten. Das BFS sollte eine Datenbank schaffen, in welcher neben den Löhnen auch das Alter, die Erfahrung, die Ausbildung, die Zahl geleisteter Überstunden und alle weiteren konfundierenden Faktoren erfasst werden. Dann eine saubere Regression und wir haben endlich die Antwort auf diese Frage - und wissen dann auch gleich, mit welcher Politik man das Problem lösen könnte.
      17 7 Melden
    • flying kid 17.02.2018 14:42
      Highlight Das Gefälle tendiert doch nicht immer auf die gleiche Seite. Billige Polemik.

      Wie siehts den mit dem Gefälle betreffend Rentenalter, Militärpflicht aus? In einigen Gemeinden/Kantonen auch Pflicht der Feuerwehr beizutreten, etc?

      Ist hier auch Gleichberechtigung gewünscht oder doch nur wenns ums Geld geht?
      23 12 Melden
    • FrancoL 17.02.2018 15:24
      Highlight @Oekonometriker; Ich kann Ihnen sogar zustimmen, dass dann das Resultat in die Richtung tendiert des Fragenden.
      Aber wieso kenne ich keine Studie die zB der Arbeitgeberverband macht und die Tendenz dann in die Richtung der gleichen Entlohnung vorliegen würde?
      Wieso genau?
      Ist der Arbeitgeberverband nicht daran interessiert diese "Mähr" aus der Welt zu schaffen? oder ist es nicht viellicht so, dass auch die die immer behaupten es gäbe keine Lohnungleichheit diese Ungleichheit bestens kennen und lieber diesen Fakt tot reden wollen?
      6 14 Melden
    • FrancoL 17.02.2018 15:28
      Highlight @Kid; ja wir können auch noch die Busengrösse oder die Anzahl Brusthaare beiziehen, wenn es um die Lohngleichheit geht. Ja auch die Körpergrösse liesse sich da einbauen oder die Schuhgrösse.

      Wir sprechen um Lohngleichheit und um nichts anderes sich ein Kid sollte dies verstehen.

      Noch ein kleiner Denkanstoss; Frauen können in die Feuerwehr, sie können auch ins Militär auch das gleiche Rentenalter haben. Aber können wir Kinder kriegen? Das wäre eine billige polemische Frage, lieber KID!
      7 22 Melden
    • Maracuja 17.02.2018 19:16
      Highlight @Ökonometriker

      Die Ausbildung wird bei der Lohnstrukturerhebung durchaus abgefragt. Was fehlt (sofern ich mich richtig erinnere) ist Abfrage nach berufsrelevanten Weiterbildungen. Fehlen tun ferner Fragen zu Betreutungsverantwortung für Kinder. Kinderlose Frauen müssen vermutlich weniger Lohndiskriminierung hinnehmen als Mütter. Nur Teilzeit arbeitende alleinerziehende Väter haben wohl auch schlechtere Ausgangslage für Lohnverhandlungen.
      https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/6933/master
      4 1 Melden
  • Likos 17.02.2018 10:45
    Highlight Lohnungleichheit gibt es definitiv, vor allem bei mittleren KMU. Als Mann bekommt man da immer etwas mehr, allerdings sind auch die Unterschiede zwischen Männern oft hanebüchen. Diese Firmen haben oft überhaupt kein Lohnsystem.

    Kleine Betriebe oder grosse Firmen sind dagegen schon eher fair aufgestellt. Haben aber sicher auch noch Potential.

    Diese Firmen muss man auf jeden Fall zum Glück zwingen, da wird sich sonst nie etwas ändern.
    Und davon profitieren nicht nur Frauen, sondern es verhindert auch Lohndumping mit Grenzgängern und der Kampf Jung gegen Alt.
    24 33 Melden
  • AdiB 17.02.2018 10:39
    Highlight mich nervt an dieser gleichberechtigungsdiskussion nur eins gewaltig. es wird die ganze zeit von kaderpositionen und gutausgebildeten frauen, die scheinbar benachteiligt werden, gesprochen.
    aber wie hört man niemanden, von rechts bis links, über den lohn der "typischen frauenjobs" reden. wieo redet man nicht über den lohn einer kassirerin, einer putze oder einer fabrikarbeiterin in der verpackung u.s.w. das sind frauen die hart arbeiten und wenig bekommen. es wird nur über löhne diskutiert wo über 50% in diesem land froh wären wenn sie den hätten.
    57 7 Melden
    • flying kid 17.02.2018 12:24
      Highlight Einverstanden.
      Wss ist aber mit den schlechtbezahlten Männerjobs?
      Fabrikarbeiter, Müllabfuhr, Gärtner, etc etc.
      31 4 Melden
    • AdiB 17.02.2018 13:53
      Highlight fabrikarbeiter kommen auf solide über 5000 fr. brutto. wenn man noch schichten arbeitet kann man einen guten monatsgehalt raushollen. in einer giesserei sogar 6000 fr + . müllabfuhr ist auch mind. 5000 netto und zwar arbeitest du keine 8h am tag. gut der gärtner hats wirklich hart dort könnte man etwas machen. aber es ist die politik die den preisdruck zulässt in der baubranche. aber die typischen frauenjobs haben etwa 1000 fr. lohn weniger im monat und dort krampft man auch.
      12 9 Melden
    • Hoppla! 17.02.2018 15:00
      Highlight AdiB, leider gibt es diese "Frauenjobs" nur weil sie schlecht bezahlt sind. Da ist der Teufelskreis.

      Nebenbei; eine Kassiererin verdient aus meiner Sicht sehr angemessen. Ich hätte hier eher noch Friseurin aufgenommen.
      13 3 Melden
    • AdiB 17.02.2018 15:52
      Highlight @hoppla. klar frisurin gehört dazu.
      wenns diese "frauenjobs" nur deshalb gibt, dann soll die politik handeln, aber nein von rechts bis links streitet man über die löhne von frauen die 3 mal und mehr verdienen. aber bei diesem thema reagieren die linken wie die rechten irgendwie alergisch.
      ich bin der meinung das löhne nach leistung vergeben werden müssen. die leistung muss physisch wie auch psychisch bewertet werden. ich weiss dass dies eher träume bleiben werden.
      4 1 Melden
    • Maracuja 17.02.2018 19:32
      Highlight Hoppla

      Kassiererinnen kann man weg „digitalisieren“. Fachangestellte Gesundheit und Betreuung werden aber wohl kaum in den nächsten Jahren durch Roboter ersetzt.
      https://www.lohncheck.ch/gehalt/FaGe+Fachmann+Gesundheit
      4 2 Melden
  • Graustufe Rot 17.02.2018 10:38
    Highlight Vor 20 Jahren wurden die regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gegründet. Es waren im Kt. AG zwei Frauen, die die RAV-Leiter rekrutierten. Von 8 Leitern waren am Schluss nur 2 Frauen. Auf die Frage, warum habt ihr nicht mehr Frauen eingestellt kam folgende Antwort von einer der Rekrutiererinnen: Wir hatten schlicht zu wenig Bewerbungen von Frauen. Wir hatten aber eine Unmenge von Bewerbungen von Männern, die für die Aufgabe völlig unqualifiziert waren.
    33 4 Melden
  • SeboZh 17.02.2018 10:30
    Highlight Unternehmerischer grundgedanke: Wirtschaftlich erfolgreich sein. Kurz gesagt, viele einnahmen möglichst keine ausgaben. Da sind wir uns einig?!
    Daher kann ich nicht verstehen,dass solche firmen überhaupt männer im management haben. Es müsste doch rein mit frauen günstiger sein nach der allgemeinen logik. Wieso ist dies denn nicht längst überall der fall?
    32 11 Melden
    • FrancoL 17.02.2018 13:01
      Highlight Falsche Frage! Das Management sieht die Einsparung im unteren Kader und bei den ArbeiterInnen. Der der bestimmt ist selten an einer Reduktion der Führungslöhne interessiert denn das ist eben ein Teil der Gewinnabschöpfung.

      Unternehmer denken da in Stufenausgaben! Das sollte Ihnen klar sein wenn Sie ein wenig in die Wirtschaft hineinsehen. Die oberste Stufe ist nicht zu tangieren!
      16 6 Melden
    • reich&schön 17.02.2018 14:03
      Highlight Die von SeboZH erwähnte Thematik betrifft nicht nur das Management sondern alle Stufen.
      Wenn Frauen systematisch für weniger Geld mehr Leistung erbringen würden als Männer, dann würden ökonomisch handelnde Unternehmungen bevorzugt Frauen einstellen.
      Dass dies dies nicht so ist, ist ein starker Hinweis darauf, dass die Lohnunterschiede eben doch erklärbar wären, wenn man denn wollte.
      Vermutlich mit dem grossen Tabu in dieser ganzen Diskussion, nämlich der erbrachten Leistung.
      17 9 Melden
    • SeboZh 17.02.2018 14:36
      Highlight Klar sägt niemand am ast auf dem er sitzt. Aber die aktionäre etc würden bei einer realen lohndifferenz mehr frauen auch im kader wünschen...und es geht ja um die allgemein angeprangerte lohnunterschiede. Nicht nur bei kaderpositionen.
      3 2 Melden
    • FrancoL 17.02.2018 15:31
      Highlight @SeboZH; Nein das würden Aktionäre ganz und gar nicht, weil zur Zeit das Ationariat immer noch auf die Männer setzt. Kommt noch dazu dass die Manager ihren Lohn weitgehend selbst bestimmen und somit die Mann/Frau Situation bei selbst bestimmenden Löhnen keine Rolle spielt.
      5 8 Melden
  • koks 17.02.2018 09:48
    Highlight Kann mir bitte jemand den Link zu dieser immer wieder zitierten Lohnstudie nennen? Die muss ja offensichtlich grosse Mängel haben, was man da so liest (Verschiedene Berufe und Branchen miteinander verglichen etc).
    Vielen Dank.
    49 5 Melden
    • Knety 17.02.2018 12:08
      Highlight Schau dir auf YT das Video von Doktorant an. Er hat die Quellen verlinkt und räumt mit diesem Mythos auf. Ich habe das Video hier gepostet aber Watson schaltete es nicht frei. Ein Schelm wer böses ahnt...
      9 4 Melden
  • Sille 17.02.2018 09:44
    Highlight Lohn...aber auch Rentengleichheit... Frauen leisten tausende von "Arbeitsstunden" ohne Altersabsicherung...Sind sie im Alter alleine ist die Altersarmut vorprogrammiert.
    Es kann nicht jede/r Manager werde und sich so die höchste Rente ansparen, deshalb wird die Ungleichheit auch nicht so einfach zu lösen sein....
    29 38 Melden
    • koks 17.02.2018 09:52
      Highlight Sille, Frauen erhalten rund 60% der AHV-Renten. Wenn wir Rentengleichheit wollten, müssten wir die Renten von Frauen kürzen und die der Männer erhöhen.
      51 24 Melden
    • Graustufe Rot 17.02.2018 10:04
      Highlight Nicht jeder kann Manager werden. Einverstanden. Aber zur Zeit werden eben fast nur Männer Manager. Das muss und wird sich ändern.
      19 34 Melden
    • Sille 17.02.2018 10:14
      Highlight Abbaio der Wandel findet statt...für einige einfach zu wenig schnell...
      11 7 Melden
    • Sille 17.02.2018 10:28
      Highlight Koks vorhin zu früh abgeschickt.machen Sie sich mal schlau wieviel eine Frau als Rente erhält welche Erziehungslücken aufweist und wieviel ein Mann erhält der 45 Jahre durchgeackert hat,dazu noch die Lohnschere zwischen Mann und Frau,ich denke der Unterschied ist klar.Frauen sollten bei gleicher Ausbild. denselben*Lohn*erhalten,ob Lehre oder Studium nur sollten Frauen nicht dafür bestraft wetden wenn sie den Kidds zuliebe einige Jahre zuhause bleiben.Und hört mit dem Alterstheater,von wegen Frauen werden älter,auf.Man kann denen welche schon gravierende Lücken haben nicht noch mehr wegnehmen.
      17 21 Melden
    • Graustufe Rot 17.02.2018 10:44
      Highlight @koks. Haben Sie vergessen, dass die Mehrheit des Volkes einst Erziehungsgutschriften und Rentensplitting bei der AHV beschlossen hat?
      Ist Hausarbeit und Kindergrossziehen nichts wert in Ihren Augen? Das war ein demokratischer Entscheid. Ich kenne eine Bäuerin, die lebenslang auf dem Hof des Mannes geschuftet hat, mehrere Kinder aufgezogen hat und jetzt von Ergänzungsleistungen zur mickrigen AHV-Rente leben muss.
      14 6 Melden
    • koks 17.02.2018 11:38
      Highlight es ist ein fakt, dass die mehrheit aller ahv-renten (die summe) an frauen geht. jedes jahr statistisch vom bfs erhoben. wenn wir gleichheit zwischen den geschlechtern wollen, müssten wir die renten der frauen kürzen, die renten der männer erhöhen.
      aber wir tun uns sogar - gelobigt sei der feminismus - noch im jahr 2018 nach christus mit dem gleichen rentenalter für männer und frauen schwer.
      soviel zur gleichstellung.
      9 20 Melden
    • Graustufe Rot 17.02.2018 11:38
      Highlight @Sille. Dafür gibt es ja Erziehungsgutschriften und Rentensplitting.
      2 3 Melden
    • messanger 17.02.2018 12:51
      Highlight Die Mehrheit der AHV Bezüger sind Frauen (weil sie älter werden). Deswegen erhalten die AHV Frauen insgesamt mehr Rente. Im Durchschnitt (pro Person) weniger.
      12 0 Melden
    • FrancoL 17.02.2018 13:04
      Highlight @Koks; Googlen Sie einmal den Prozentsatz der PK-Renten die die Frauen erhalten, dann machen die die Addition und versuchen es nochmals mit einem Post der die Renten global erfasst und nicht nur die AHV betrifft.
      12 4 Melden
    • who cares? 17.02.2018 14:00
      Highlight @koks: die Frauen bekommen einen höheren Anteil der AHV- Renten, weil sie älter werden und kostenlos und ohne Lohn (also auch ohne Lohnabzüge) ihrem Mann, der Karriere machen durfte, den Rücken freigehalten haben und die Kinder aufgezogen haben, die jetzt die AHV bezahlen!
      Ist es dir lieber, wenn Frauen ebenfalls 100% arbeiten und keine Kinder mehr haben? Dann zahlt aber auch niemand für deine AHV. Wenn nein, dann sollen gefälligst Systeme bereitsstehen, die Frauen ermöglichen qualifizierte Jobs (auch Kader) auszuüben, auch wenn sie Kinder haben. Heute leider nur sehr selten gesehen.
      12 2 Melden
    • reich&schön 17.02.2018 14:05
      Highlight "Frauen sollten bei gleicher Ausbild. denselben*Lohn*erhalten"

      Nicht ganz, Sille. Frauen sollten bei gleicher LEISTUNG denselben Lohn erhalten.
      7 5 Melden
    • Sille 17.02.2018 14:06
      Highlight Abajjo.... dis gleicht definitiv nicht aus.
      Glaube keiner Studie die man nicht selbst gefälscht hat....ja es mag sein dass einige Frauen etwas älter werden, aber Männer erhalten auch die höhere AHV und haben meistens auch die höhere PK....wenn sie nicht geschieden sind...
      2 6 Melden
  • pippapo 17.02.2018 09:12
    Highlight Die Unterschiede innerhalb der Geschlechter sind grösser als die Differenzen zwischen den Geschlechtern. Deshalb sind Quoten klar diskriminierend.
    48 14 Melden
    • Graustufe Rot 17.02.2018 10:06
      Highlight Ein Behauptung, die falsch ist, auch wenn sie von einem erfolgreichen Mann wie Wasserfallen aufgestellt wird. Alternativ-Fakts aus ideologischen Gründen!
      10 34 Melden
  • 〰️ empty 17.02.2018 09:05
    Highlight Wie siehts mit der Lohngleichheit bei watson aus?
    45 2 Melden
  • MrJS 17.02.2018 09:00
    Highlight Jetzt hört doch mal auf mit dieser Lohngleichheit. Ich sehe es in meinem Umfeld, für Frauen zählt das Soziale, Zufriedenheit und Umfeld am Arbeitsplatz, Lohn sekundär.
    Was wirklich einmal eingeführt werden sollte, ist eine allgemeine Wehrpflicht für Mann und Frau und ein angemessener Vaterschaftsurlaub!
    49 39 Melden
    • Graustufe Rot 17.02.2018 09:26
      Highlight Wenn für Frauen nur das Soziale zählen würde - Lohn sekundär, gäb es wohl nicht diese Forderungen von Frauenseite. Sie finden also, Frauen sollen sich gefälligst bescheiden bleiben und für ein gutes Arbeitsklima sorgen. Dafür dürfen Sie dann im Gegenzug Militärdienst leisten und den Männer einen Vaterschaftsurlaub gönnen! Letzteres tun sie gerne - das andere nicht.
      38 25 Melden
    • Maracuja 17.02.2018 10:23
      Highlight Lohn für Frauen sekundär? Mag für verheiratete Frauen mit gut verdienendem Partner zutreffen. Für Single-Frauen und Alleinerziehende kaum. Vorallem letztere haben bei Lohnverhandlungen schlechte Karten. Gegen einen Vaterschaftsurlaub habe ich nichts, obwohl für Männer ja kein mehrwöchiges Arbeitsverbot nach der Geburt der Kinder besteht. Bin für die Abschaffung des obligatorischen Militärdienstes.
      20 7 Melden
    • sealeane 17.02.2018 10:37
      Highlight Also ich bin pro Wehrdienstpflicht für die Frauen. Mal schauen wie schnell die Wehrpflicht dann abgeschaft wird. :p
      Zum Thema: als mann in frauenberuf habe ich sicher manche vorteile. Und hätten wir keine Lohnklassen, hätte ich wohl auch härter verhandeln können (soweit ich weis verdiene ich zumindedt nicht mehr). Als Frau in einer Männerdomäne wird das nicht funktionieren.
      P.S. Auch in Frauenberufen gibt es überdurchschnittlich Männer in Kaderpositionen, was sich nicht mit Ausbildung rechtfertigen läst.
      15 5 Melden
    • Madame Butterfly 17.02.2018 10:38
      Highlight du willst das wir ins militär müssen, uns fügen, dann noch weniger lohn kassieren?
      🤬 sag mal gehts noch! ich diskutiere erst über alles andere, wenn wir den selben lohn erhalten! ansonsten interessierts mich kein bisschen! ist ja auch nicht mein problem, wenn du ins militär musst oder dafür bezahlen musst, wenn du nicht hin gehst! verdienst ja schliesslich auch mehr!
      gleiche löhne für alle!
      21 41 Melden
    • atomschlaf 17.02.2018 13:46
      Highlight Hey, Schmetterlingchen, wenn es nicht Dein Problem ist, dass wir ins Militär müssen, dann ist es auch nicht unser Problem, dass Du zu wenig verdienst weil Du nicht gut verhandelt hast.
      18 6 Melden
    • Maragia 17.02.2018 13:54
      Highlight @madame butterfly: Und wir Männer diskutieren erst weiter, wenn ihr Frauen ins Militär geht und gleich lange arbeitet?
      SIehst du die Logik hier?
      15 5 Melden
    • Hoppla! 17.02.2018 15:06
      Highlight Jein. Ich war auch schon in der Situation, dass ich bewusst auf Geld verzichtet habe um ein interessantes Aufgabengebiet in einer spannenden Branche zu erhalten. Bin ich da, als Mann, nun auch diskriminiert weil mein Kollege, dem das nicht wichtig ist, mehr verdiente?

      Oder anders ausgedrückt: Lohngleichheit; sicher. Die Statistiken sind aber sehr schwer zu interpretieren.
      4 1 Melden
  • Graustufe Rot 17.02.2018 08:57
    Highlight Feri fuhr die Parteischiene "Quote, Gesetz". MMn ist das eine Sackgasse. Sie hat es selber gesagt: es fängt bei der Erziehung an, bei der Sozialisierung von Mädchen und Buben. Die Buben kriegen mehr Taschengeld als die gleichaltrigen Mädchen. Nehmen mehr Raum ein und achtung: es sind die Mütter, die den Buben überall mehr Raum geben und so ihr Selbstbewusstsein über dasjenige der Mädchen stellen. Dagegen hilft keine Quote und kein Gesetz. Frauen sind die ganze Hälfte der Menschheit. Hört endlich auf zu kuschen und zu jammern!
    46 11 Melden
    • reich&schön 17.02.2018 09:32
      Highlight Die SP sieht die angebliche Benachteiligung der Frauen bei den Löhnen in erster Linie als Vehikel um dem alten sozialistischen Traum gänzlich staatlich regulierter Löhne näher zu kommen.
      Daher will man unbedingt eine staatliche Regelung.
      Ausserdem liessen sich so auch gleich noch lästige Leistungskomponenten wegregulieren.
      Bezeichnenderweise wird ja nie gleicher Lohn für gleiche Leistung sondern immer nur gleicher Lohn für gleiche Arbeit gefordert.
      45 17 Melden
    • Madame Butterfly 17.02.2018 10:43
      Highlight echt? jetzt sollen die frauen auch noch selber schuld sein?!
      f*** the system!
      12 33 Melden
    • Graustufe Rot 17.02.2018 11:18
      Highlight @Madame Butterfly. Zum Teil stimmt das leider.
      Viele Frauen finden, die Buben seien mehr wert als die Mädchen. Sie haben ihre Minderwertigkeit quasi verinnerlicht. Hab mal einen Doku-Film aus Afrika gesehen. Eine Mutter von Zwillingen wurde gefragt, warum sie den Buben öfter stille als das Mädchen. Antwort der Frau: Das Mädchen soll sich jetzt schon daran gewöhnen, dass es auch später weniger wert sein wird, als sein Bruder.
      14 2 Melden
    • rauchzeichen 17.02.2018 11:45
      Highlight nein madame butterfly, nur habt ihr einen biologischen nachteil, der sich in einer hochtechnologisierten welt halt stärker zeigt als bei den pfahlbauern. ihr gebährt! wieso das frauenarbeit ist? kein plan. aber die folgen davon sind immens. es geht nicht um schuld, es geht ums system das sich gebildet hat, durch die individualität einiger individuen und geprägt wurde, durch die vielen unterschiede zwischen menschen, aber auch der gleichheit, welche uns in millionenfachen kombinationen verbindet. das system ist nicht fickbar, man kann es nur weiterentwickeln. so schnell, wies der mensch tut.
      8 5 Melden
    • Statler 17.02.2018 12:15
      Highlight @Abbaio: grundsätzlich einverstanden. Eines der Probleme dürfte tatsächlich sein, dass die Frauen den Scheiss vom «schwachen Geschlecht» selber verinnerlicht haben und das dementsprechend weitergeben.
      Nur: solange es keine entsprechenden Vorbilder gibt, wird sich das nur schlecht ändern lassen. Und da bin ich - wenn auch zähneknirschend - tatsächlich bereit, für Quoten zu sein. Nur wenn es uns gelingt, mehr Frauen in höhere Positionen zu hieven, werden wir die entsprechenden Rollenbilder aufsprengen und durch neue ersetzen und somit den Frauen zeigen, dass sie keineswegs schwach sind.
      10 3 Melden
    • Mutzli 17.02.2018 13:36
      Highlight @rauchzeichen So ein Schmarrn. Mal angesehen davon, dass ihre ultimativer Erklärungsansatz.zu vergessen scheint, dass die meisten Frauen genau ein- bis zweimal im Leben ein Kind zur Welt zur bringen (plus all jene die gae keine Kinder wollen), wieso soll das ein ach so starker nachteil sein? Das austragen ist die kürzeste Etappe im Leben eines Kindes und für den Rest sind beide Eltern gleich verantwortlich. Weshalb z.b. an eonem PC arbeiten anstrengender sein soll als Feldarbeit zu “pfahlbauerzeiten“ sehe ich auch nicht ein.
      4 4 Melden
    • reich&schön 17.02.2018 14:09
      Highlight Ja, Madame Butterfly, sehr oft sind Frauen selbst an ihren tiefen Löhnen schuld, weil sie nicht verhandeln sondern auf das erstbeste Angebot einsteigen.

      Habe ich oft genug erlebt.
      7 5 Melden
    • rauchzeichen 17.02.2018 19:44
      Highlight mutzli, du scheinst zu vergessen, dass mit der neun monatigen schwangerschaft die physische bindung nicht beendet ist. der bedarf nach muttermilch beispielsweise fördert modelle, in denen frau zuhause ist. heute gibt es dafür ersatzmöglichkeiten. in den köpfen der menschen ist das klischee trotzdem. das zeigt sich, nicht der „nachteil“ des gebährens.
      3 3 Melden
  • Graustufe Rot 17.02.2018 08:51
    Highlight Interessanterweise waren es die Männer, ausser NR Wasserfallen, die es auf den Punkt brachten. Herr Schilling, als Headhunter ein HR-Experte sagte sinngem.: Frauen sind zu bescheiden, zu selbstkritisch. Sie drängen nicht vorwärts, sie halten still und warten darauf berufen zu werden. Bei Lohnverhandlungen halten sie sich zurück, während die Männer Ansprüche stellen, vorwärts drängen, wissen was sie beruflich wert sind. Dagegen hilft kein Gesetz und keine Quote nur mehr Selbstbewusstsein. Kann frau lernen. Einfach ist es nicht.
    36 13 Melden
    • murrayB 17.02.2018 09:42
      Highlight Mmhh, absolut korrekt - interessanterweise sind die Frauen in Israel einiges selbstbewusster als in der Schweiz!

      Denka, der obligatorische Militärdienst für Frauen diesbezüglich wirklich hilfreich wäre...
      29 25 Melden
    • Statler 17.02.2018 12:21
      Highlight @Abbaio: Sie sind wirklich spannend ;)
      Auch hier: grundsätzlich einverstanden. (Komma, aber) - Sind Bescheidenheit und Selbstkritik nicht eigentlich erstrebenswerte Eigenschaften? Und sind es nicht auch und gerade diese Eigenschaften, die wir bei den Männern in der Wirtschaft vermissen? Ja, der Mangel daran u.A. für die Misere in der Welt verantwortlich ist?
      Und jetzt sollen die Frauen genau das, was wir so dringend nötig hätten, ablegen?
      Ich weiss nicht, ob das wirklich zielführend ist.
      8 6 Melden
    • Graustufe Rot 17.02.2018 15:16
      Highlight @Statler. Anders formuliert: Frauen verkaufen sich am Arbeitsmarkt oft unter ihrem Wert, im Gegensatz zu den meisten Männern. Um mit den Männern konkurrieren zu können ist falsche Bescheidenheit fehl am Platz.
      3 2 Melden
  • Wir2.0 17.02.2018 08:49
    Highlight Jemanden nur antustellen wegen seines Geschlechtes ist genau so Sexistisch wie wegen seinem Geschlechtes abzulehnen. Meiner Meinung nach ist Sexismus/Rassismus etc. dann bekämpft wenn man nicht mehr auf äusserliche Merkmale schaut. Ausserdem bezweifle ich sehr, dass es Firmen gibt, die mit Absocht keine Frauen an Kaderpoaitionen engagieren. Viel mehr als eine Frauenquote sollte man das ganze Familien-System überarbeiten und Frauen die Möglichkeit geben Karriere UND Familie zu haben.
    46 4 Melden
    • rodolofo 17.02.2018 09:30
      Highlight Ja, und was heisst das?
      Dass die Männer sich endlich mehr anstrengen, sich einsetzen und sich einbringen beim Haushalt und bei der Kinderbetreuung!
      Das kann man eben nicht bequem auf sogenannte "Fachleute" übertragen! Vögel in der Natur lassen auch nicht andere Vögel ihre Jungen füttern.
      Genau bei diesem zweiten Teil hapert es gewaltig!
      Und weil die Frauen mehr Mitgefühl für ihren Nachwuchs haben, sind meistens sie es, die ihre Karieren für das Wohlergehen ihrer Kinder opfern, während die meisten Männer ihrem Ego-Trip frönen.
      Doch langsam und zaghaft ändert sich das.
      "Es bizzeli"...
      21 35 Melden
    • Madame Butterfly 17.02.2018 10:48
      Highlight ja, heisst genau, dass sich die Männer mehr anstrengen. sollten, mit Kinder hüten etc. !!! Genau die möglichkeit ist ja nicht gegeben, dass frau arbeiten und mutter sein kann!
      ja, zum
      vaterschaftsurlaub, mehr teilzeitstellen und gleicher lohn für alle!
      11 11 Melden
    • Statler 17.02.2018 11:18
      Highlight @rodolofo: Einspruch! (also, nur um des Arguments willen, gell :)
      Es gibt sehr wohl einen Vogel, der seinen Nachwuchs von anderen Vögeln füttern lässt: der Kuckuck!
      Nicht, dass das Dein Argument wirklich schwächen würde, aber trotzdem ;)
      10 1 Melden
    • Lichtblau 17.02.2018 17:29
      Highlight @rodolofo: Ist das wirklich noch so? Wir haben die Aufzucht unseres "Vogels" brüderlich/schwesterlich geteilt. Und beide gleichviel verdient: schon vor dem Kind in 80%-Jobs mit viel Freiheit. So ein Abstrich auf der Gehaltskala kann eben auch viel Lebensqualität bringen.
      3 0 Melden
    • rodolofo 17.02.2018 18:08
      Highlight @ Lichtblau
      Obwohl wir ab und zu vögeln, sind wir keine Vögel.
      Und mein Vater ist ein Kukuk.
      Ich will hier auf keinen Fall Vertreter für Bürgerliche Ideale spielen!
      Ihr macht ja eh das, was Ihr wollt.
      (Ich auch.)
      2 1 Melden
  • Cerberus 17.02.2018 08:49
    Highlight Unter Qualen habe ich mir die gestrige Sendung angeschaut.

    Was Frau Flückiger da losgelassen hat zeugt von Inkompetenz sondergleichen. Abgedroschene Argumente von Lobbyisten. Für Lohngerechtigkeit reicht nicht einfach ein Gesetz, da steckt einiges mehr dahinter.

    Der einzige, der überhaupt eine Ahnung vom Thema hatte, war Guido Schilling.
    21 8 Melden
    • Graustufe Rot 17.02.2018 09:31
      Highlight Abgesehen davon, dass die SVP-Leute am liebsten gar keine Löhne zahlen würden. So wie sie keine Renten zahlen möchten, keine Ergänzungsleistungen. Und alle staatsnahen Betriebe privatisieren, sodass man noch ein paar Abzocker-CEO's mehr aus dem Ausland importieren kann! Diese "Wohlstand-für Alle"-Heuchlerei dieser Partei find ich nur noch widerlich.
      25 25 Melden
  • rodolofo 17.02.2018 08:37
    Highlight Als Mann war ich bisher in Lohnverhandlungen auch immer zu wenig hart. Wenn ich ehrlich bin, muss ich aber auch hinzufügen, dass ich nicht viele Trümpfe in der Hand hielt, welche ich in die Verhandlungen werfen konnte...
    Da spielte also beides mit:
    Meine eigenen Fähigkeiten, und die Unfähigkeit, diese Fähigkeiten geschickt zu vermarkten.
    Genau da sehe ich die Zukunft eindeutig auf Seiten der Frauen!
    Sie müssen das nur noch sehen und endlich begreifen, wie stark sie in Wirklichkeit sind und wieviel von den männlichen Stärken mit pseudo-raffinierten Bluffs zu tun haben.
    Allez, les femmes!
    20 15 Melden
  • hävi der spinat 17.02.2018 08:04
    Highlight Hauptsache, die Frau wird immer mehr zu einem Mann.

    Und genau dies, wird heute als "Gleichberechtigung" missverstanden.
    30 29 Melden
    • Graustufe Rot 17.02.2018 09:37
      Highlight hävi. Sie machen mir Angst. Ich hoffe nicht, dass ich immer mehr zum Mann werde. Bisher brauchte ich kein Rasierzeug und das soll auch so bleiben.
      15 13 Melden
  • Roland Strauss 17.02.2018 07:38
    Highlight Männer haben mehr Testosteron als Frauen und das führt dazu, dass sie einen höheren Status anstreben. Damit verbunden ist erhöhte Aggressivität und Risikobereitschaft. Beruflicher Erfolg macht einen Mann sexy, eine Frau weitaus weniger. Frauen geben bereits 80% des Geldes aus. Hinter den Kulissen findet ein enormer Transfer von den Männern zu den Frauen statt. Wieso sollte Frau das gross ändern wollen?
    47 56 Melden
    • Herr Ole 17.02.2018 08:17
      Highlight Weil auf diese Weise eine enorme Abhängigkeit der Frauen von den Männern entsteht.

      Dass Testosteron dazu führt, dass man einen höheren Status anstrebt, stimmt übrigens nicht.
      16 19 Melden
    • Graustufe Rot 17.02.2018 08:32
      Highlight Eine unangenehme Wahrheit für die Feministin: Es gibt noch viele Frauen, die sich einen erfolgreichen, gutverdienenden Mann wünschen, um selber abgesichert zu sein!
      Bis vor wenigen Jahrzehnten bezog die Frau ihren Status allein durch den des Mannes. Sie wurde im Dorfladen mit seinem Titel angesprochen. Frau Doktor, Frau Pfarrer, Frau Direktor. Früher waren Frauen weder in Wirtschaft, Politik noch in der Kultur anzutreffen. Mann/Frau kann jahrtausendealte Herrschaftsverhältnsse nicht innerhalb von 3 Generationen umstülpen. Der Weg ist noch lang.
      31 5 Melden
    • who cares? 17.02.2018 10:07
      Highlight Keine unangenehme Wahrheit. Feministinnen sind für Gleichstellung. So dass jeder und jede sich selbst aussuchen kann, wie er/sie leben will. Eine Frau will Hausfrau sein: nur zu. Eine andere Frau will Karriere machen: go for it. Ein Mann will lieber in Teilzeit für die Kids schauen: geht alleine ihn und seine Familie etwas an. Das ist das Ziel. Dazu müssen zurst gesellschaftlich Barrieren abgebaut werden, die Frauen daran hindern im Job aufzusteigen (wie z.B. eine arbeitende Frau ist eine Rabenmutter, Frauen sind zu emotional, Männer können nicht Kinder erziehen)
      11 4 Melden
    • Stirber 17.02.2018 10:30
      Highlight Sorry, das sind doch absolute Verallgemeinerungen, die weder auf alle Frauen noch Männer zutreffen. Genau solche Argumente bringen überhaupt keine Qualität in die Debatte und sind reine Behauptungen die den Status quo rechtfertigen sollen. Nur Fortschritt (als Einzelperson aber auch als Gemeinschaft) kann nur durch permanentes, kritisches Hinterfragen des Status quo erreicht werden.
      4 3 Melden
    • Graustufe Rot 17.02.2018 11:26
      Highlight @Stirber. Wir sollten mMn alle Aspekte ausleuchten. Der Vorwurf der Verallgemeinerungen verhindert eine differenzierte Diskussion. Ich überlasse es gerne Rechtsbürgerlichen wie Herrn Wasserfallen, Wahrheiten, die nicht ins eigene Konzept passen unter den Teppich zu wischen.
      2 2 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.02.2018 07:34
    Highlight Die Quote ist willkürlich und könnte sich auch auf Hautfarbe, Alter, Religion oder Musikgeschmack beziehen.
    Sie ist diskriminierend, weil am Schluss zwischen wenigen Individuen aufgrund von zufälligen Faktoren entschieden wird.
    Will man Frauen fördern, muss man Kitaplätze fördern und die Individualbesteuerung einführen.
    199 33 Melden
    • rodolofo 17.02.2018 08:50
      Highlight Die Quote ermöglicht einen Anschub, ähnlich wie Katalysatoren, oder Energiezufuhren in der Chemie Reaktionen anstossen, die nachher von selber weiter laufen.
      Da in den "oberen Etagen" überwiegend Männer sitzen, ziehen sie ständig ihnen besser vertraute Männer nach, was dann wie ein Sperr-Riegel auf gegenüber Frauen wirkt.
      Sitzen da erst mal Frauen, ziehen die dann auch mehr Frauen nach! Usw.
      Und Deutsche ziehen Deutsche nach.
      Und ItalienerInnen ziehen ItalienerInnen nach.
      Und (oh Schreck!): Linke ziehen Linke nach...
      Das kann ja heiter werden.
      Und wird es auch, hahahaa!
      19 29 Melden
    • who cares? 17.02.2018 13:50
      Highlight Wusste gar nicht, dass Leute wegen ihrer Haarfarbe jahrhundertelang benachteiligt wurden. Waren es die schwarzhaarigen oder die blonden, die keinen eigenen Besitz haben durften und für das Nachgehen einer Arbeit die Genehmigung eines andershaarfarbigen benötigten?
      4 2 Melden
    • Maragia 17.02.2018 14:59
      Highlight Gut, dann fangt mal an und führt Frauenquoten auf dem Bau ein!!
      2 1 Melden
    • rodolofo 17.02.2018 15:24
      Highlight @ Maragia
      Warum auch nicht?
      Heutzutage gibt es ja Maschinen. Da braucht es den männlichen Muskelprotz doch gar nicht mehr.
      3 2 Melden
    • Maragia 17.02.2018 16:15
      Highlight Ich will nur aufzeigen, dass es den Frauen lediglich um Quoten bei "gutbezahlten" Jobs geht
      4 2 Melden
    • FrancoL 17.02.2018 16:35
      Highlight @rodolfo; Du bist ja richtig böse! Ich denke es ist nicht einmal das traditionelle Bild das die Bürgerlichen daran hindert etwas mehr für die Gleichstellung zu machen. Es ist die ewig gestrige Ansicht man könne doch den UN nicht dreinreden, man müsse ihnen die größte mögliche Freiheit lassen sonst ziehen sie von dannen und es gehen AP verloren. Wenn dann aber so ein UN sagen wir an einer für die Bürgerlichen störenden Stelle seinen Bau erweitern wird, dann wiederum werden die Bürgerlichen ganz schön bockig und weg ist die Ideologie dass man den UN nicht einengen soll. Immer der Gunst folgend.
      3 2 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.02.2018 07:33
    Highlight Es ist einfach sehr anstrengen wie auch heute noch der Gender-Pay-Gap mit falschen Zahlen verbreitet wird.
    Das Institut der deutschen Wirtschaft hat 24 Länder verglichen, in der Schweiz beträgt der Unterschied 2.9% Tendenz sinkend.
    Zum Thema Lohntransparenz:
    Beim Nachrichtendienstgesetzt hat die Linke sehr richtig darauf hingewiesen, dass das neue Gesetzt die Persönlichkeitsrechte verletzte. Wenn es aber im Dienst der gerechten Sache ist, spielt es keine Rolle mehr, dass meine Daten einfach einsehbar werden.
    Der Schutz der persönlichen Daten ist leider auch in diesmal nur Verhandlungsmasse.
    51 16 Melden
    • rodolofo 17.02.2018 08:52
      Highlight Deine Argumentation kehre ich einfach um.
      Was sagst Du jetzt?
      5 20 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.02.2018 09:20
      Highlight Beide meine Kommentare wurde von Dir kommentiert und ich habe leider keine Ahnung was Du aussagen willst.
      Welche Argumentation willst Du umkehren?
      Und was soll das Gelächter unter dem anderen Kommentr, solche Aktionen kann ich leider nur beschränkt ernst nehmen.
      15 5 Melden
    • Graustufe Rot 17.02.2018 09:39
      Highlight Jetzt kommt wieder der Spruch zum Zug: "ich glaube nur Statistiken die ich selber gefälscht und Untersuchungen und Studien, die ich selber nach meinem Gusto manipuliert habe."
      3 12 Melden
  • walsi 17.02.2018 07:21
    Highlight Frau Feri ist der Meinung, dass es nicht sein könne, dass ein Artikel in der Bundesverfassung 40 Jahre lang nicht umgesetzt wird. Sie hatte aber kein Problem dem Gesetz zur Umsetzung der MEI zuzustimmen, obschon klar war, dass mit diesem Gesetz die Bundesverfassung nicht umgesetzt wird. Ist halt auch in diesem Punkt nur eine Frage des persönlichen Standpunktes, welche Artikel aus der Bundesverfassung umgesetzt werden sollen und welche nicht.
    51 29 Melden
    • rodolofo 17.02.2018 08:56
      Highlight Umgekehrt:
      Warum macht "Ihr" ein Riesengeschrei wegen der Nicht-Umsetzung der MEI, welche immerhin verständlich ist, dadurch, dass sie die Bilateralen Verträge zerstört hätte, was aber ebenfalls nicht im Sinne des mehrfach bestätigten Mehrheits-Willens gewesen wäre, bleibt aber völlig locker und gleichgültig, wenn es um die Umsetzung der Lohngleichheit von Frauen und Männern geht?
      Weil Ihr Männer seid!
      Na, checkst Du endlich, wo die Glocke hängt?
      25 21 Melden
    • walsi 17.02.2018 09:51
      Highlight @rodolfo: Nur damit es klar ist, ich habe gegen die MEI gestimmt. Mir platzt aber der Kragen wenn die Leute damit argumentieren, dass Gesetze oder die Verfassung nicht eingehalten haben, wenn es zu ihren ungunsten ist, aber kein Problem haben Gesetze oder die Verfassung "flexibel" zu interpretieren wenn es zu ihrem Vorteil ist.
      20 2 Melden
    • rodolofo 17.02.2018 10:35
      Highlight @ walsi
      Ich glaube allerdings, dass das, worüber Dir der Kragen platzt, eigentlich ziemlich normal ist.
      So sind wir Menschen nun mal gestrickt!
      Manchmal ist das zu unserem Vorteil, manchmal zu unserem Nachteil.
      Annähernd Extrembeispiel: Würdest Du Dich mit den Überlebens-Interessen eines B-Virus voll identifizieren können, auch dann, wenn er Dich ins Bett zwingt, ausgerechnet dann, wenn Deine Skiferien stattfinden?
      1 9 Melden
    • Graustufe Rot 17.02.2018 10:51
      Highlight @walsi. Siehe Zweitwohnungsinitiative. Die wurde ja bis zum homoöpathischen Globulichügeli verwässert durch SVP/FDP und leider auch durch einige Mtteparteien. Von den gleichen Parteien wird ja auch "Verfassungsbruch" betrieben durch die ewigen Steuersenkungen für die Reichen. In der Verfassung steht nämlich sinngemäss, jeder solle nach seinem Vermögen (und Einkommen) Steuern zahlen.
      9 5 Melden
    • Statler 17.02.2018 11:31
      Highlight @walsi: grundsätzlich einverstanden. Es ist aber doch etwas heuchlerisch von der SVP, auf die buchstabengetreue Umsetzung der MEI zu pochen, wenn sie ihrerseits die Umsetzung anderer Initiativen seit Jahren torpediert (die Beispiele sind bekannt). Jetzt, wo es ihre eigene Initiative ist, das grosse Wehklagen anzustimmen, ist einfach nur «mimimimi». Auch wenn ich die MEI abgelehnt habe, würde ich der SVP sogar zustimmen, wenn sie an anderer Stelle genauso vehement für die Umsetzung weibeln würde.
      7 1 Melden
  • Ökonometriker 17.02.2018 07:14
    Highlight Habe mir die von Feri zitierte Lohnstrukturerhebung 2014, die auf einen Unterschied von 7.4 % kommt, kurz angeschaut.
    Die Ausbildung wird nur sehr grob betrachtet. Man teilt die Leute in Kategorien ein wie "Uni/FH", "HF", "Lehre" - alles sehr grob. Um eine Aussage zu machen, müsste man die effektiven Ausbildungen vergleichen - also Maurerin und Maurer, Coiffeur und Coiffeuse, Ärztin und Arzt usw.

    Keiner der Politiker hier las je die Studie. Sonst könnte man sich wohl auf etwas einigen: wir brauchen bessere Daten. Heute wissen wir einfach nicht, ob ein Unterschied besteht.
    78 17 Melden
    • rodolofo 17.02.2018 08:57
      Highlight Wer es wissen will, erfährt es.
      Wer es nicht wissen will, der fordert genauere Studien...
      7 30 Melden
    • Turi 17.02.2018 09:26
      Highlight Danke. Die Studie ist einfach lächerlich, wie sie völlig branchenfremde Berufe miteinander vergleicht. Fake-News at its best, und Medien verbreiten sie mit Genuss. Was für ein Trauerspiel.
      22 7 Melden
    • Ökonometriker 17.02.2018 09:40
      Highlight @rodolofo: ich kenne echt keine Studie zu dem Thema, welche wissenschaftlichen Anforderungen genügt. Die Datenlage war stets zu prekär. Hast Du mir eine? Für einen Link wäre ich dankbar.
      16 4 Melden
    • Stirber 17.02.2018 10:25
      Highlight Auch wenn ich ihnen in Bezug auf die Daten recht gebe und man mit besseren Studien sicher noch mehr Erkenntnisse gewinnen kann, bin ich trotzdem der Meinung das es genügend Beweise und Indizien gibt, dass ein Geschlechterunterschied besteht. Wir wissen einfach nicht genau wie gross der ist!
      3 9 Melden
    • Graustufe Rot 17.02.2018 10:26
      Highlight @Oeko. Viele Männer folgen dieser Studie. Nur das rechte Lager aus FDP und SVP zweifelt diese Studie an. Diese Diskussionen sind nicht nur für Männer unangenehm, die verständlicherweise um ihre Privilegien fürchten, auch für uns Frauen. Wir müssen unserer Benachteiligung ins Auge schauen und den Männern an den Karren fahren. Im Wissen, dass es "die Männer" gar nicht gibt. Auch Männer sind benachteiligt. Ich setze mich jederzeit für höhere Löhne für Bauarbeiter (95% Männer) ein. Das will aber die Rechte auch nicht. Sie will keine höheren Löhne. nicht für Männer, nicht für Frauen.
      8 12 Melden
    • rodolofo 17.02.2018 10:45
      Highlight Solche Studien wird es in Zukunft noch weniger geben, da "DIE Wirtschaft" Sozialwissenschaften für unnütze Brutstätten für linkes Gutmenschentum hält, und da sie darum ihre Politiker-Marionetten dahingehend beeinflusst, dass diese ihre Mittel mehr in die Zukunftsträchtige Gentechnologie und in die Robotik umleitet, und bei der Entwicklungshilfe (auch für Frauen) die Mittel kürzt...
      5 9 Melden
    • Graustufe Rot 17.02.2018 11:35
      Highlight @Rodolfo. Zurzeit hat die Rechte, bestehend aus SVP/FDP noch nicht die Macht solche Studien zu verhindern. Bis es soweit ist, sagt sie halt einfach: alles Quatsch, alles falsch, alles nicht ausführlich genug durchgekaut, alles linkes Zeug. Ich erinnere mich an eine Arena-Sendung, in der Zahlen des Bundesamtes für Statistik gezeigt wurden und ein SVP-NR (den Namen weiss ich noch) laut ins Rund rief: Das stimmt nicht, das ist nicht wahr.
      5 7 Melden
    • rodolofo 17.02.2018 15:43
      Highlight Mir hat mal eine Laotin mit traurigem Blick erzählt, dass ihre Mutter ihr damals als Mädchen nicht erlaubte, auf Bäume zu klettern, weil sie behauptete, das zieme sich nicht für Mädchen.
      Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Mutter Angst hatte, dass ihr geliebtes Töchterchen vom Baum stürzen könnte und dass sie darum die Kultur vorschob, um diese Angst zu verstecken.
      Solche Dinge geschehen doch andauernd!
      Und am Ende zwingen überängstliche Eltern ihre Töchter unter Burkas, um sie von triebgesteuerten, männlichen Raubtieren zu beschützen...
      (Alles schon vorgekommen.)
      1 6 Melden
    • rodolofo 18.02.2018 08:46
      Highlight @ R. Peter
      Alle kulturellen Konzepte von Frauen- und Männer-Rollen sind aus gesellschaftlichen Dynamiken heraus entstanden.
      Ist die Umgebung besonders gewalttätig, wie heute in "3.Welt-Ländern" üblich, müssen die Männer ihre Beschützer-Rolle akzentuieren, während die Frauen von ihren Familien in den "Inneren Kreis" zurückgezogen werden.
      Sobald sich das aber ändert, so wie bei uns, wenn neue Technologien und Sicherheiten dies ermöglichen und erfordern, können die Rollen munter getauscht und geteilt werden, was dann aber diejenigen verunsichert, die sich das frühere System gewohnt waren.
      2 1 Melden
  • gusg 17.02.2018 07:06
    Highlight Nur weil die Lohnlüge zum x-ten Mal wiederholt wird und Ihr es ebenfalls zum x-ten Mal verpasst endlich mal Klarheit in diesem Thema zu schaffen, wird noch lange niemand in den Boden debattiert. Als kleine Starthilfe spiele ich heute mal Journalist: die Studie erfasst weder Ausbildung, noch Erfahrung, ja nicht einmal den genauen Beruf und da wundert man sich über 7 bis 8% Unterschied.
    325 87 Melden
    • FrancoL 17.02.2018 12:47
      Highlight
      Und sie wundern sich NICHT dass wenn nicht alles erfasst ist -da gebe ich Ihnen durchaus recht -
      IMMER der Mann etwas mehr verdient? Dass diese nicht erfassten Begebenheiten immer zu Ungunsten der Frau ausfallen?
      Wenn etwas nicht erfasst wird müsste es doch so sein dass dies nicht immer die Waage auf die gleiche Seite pendeln lässt.
      8 9 Melden
    • gusg 17.02.2018 17:51
      Highlight @FrancoL: Wie kommen Sie auf die Idee, dass ein Mann immer mehr verdient als eine Frau? Ich kenne unzählige Beispiele, welche dies widerlegen.

      Es ist zudem keineswegs so, dass nicht erfasste Daten die Löhne beider Geschlechter in gleichem Masse beeinflussen. Nehmen Sie als Beispiel die Berufspausen, welche nicht erfasst werden. Was denken Sie, wer mehr von diesen Pausen betroffen ist? Die Studie schätzt dadurch die Erfahrung falsch ein (man berücksichtigt nur Alter & Dienstalter im Unternehmen). Oder Weiterbildungen (auch nicht erfasst)? Auch da gibt es Geschlechter-spezifische Unterschiede.
      3 5 Melden
    • gusg 17.02.2018 17:56
      Highlight @FrancoL: Zudem, und darauf will ich mit meinem ersten Kommentar eigentlich hinaus, geht es mir nicht darum über die Existenz eines Lohnunterschiedes zu debattieren, sondern darum dass Politiker und Journalisten immer wieder eine Studie zitieren, ohne zu wissen wie diese zu Ihrem Ergebnis kommt. Es werden eben nicht gleiche Berufe verglichen, wie immer wieder in den Diskussionen erwähnt wird, sondern breit gefasste Berufsgruppen. Es werden nicht Arbeitnehmer mit gleicher Ausbildung verglichen, sondern mit gleichem Titel "Master, FH, PhD, Bachelor" - ohne den Studiengang/das Fachgebiet.
      3 4 Melden
    • FrancoL 17.02.2018 21:45
      Highlight @gusg; Sie können sich noch so winden wie Sie wollen und die Studien in Farge stellen.
      Es ist doch mehr als sonderbar, dass es keine einzige Studie gibt die das Gegenteil darlegt und die von Ihnen auch so vermissten genaueren Erfassungen beinhaltet. Dies ist für mich mehr als sonderbar da seit Jahrzehnten die Gegenseite, also zB der Arbeitgeberverband genügend Zeit gehabt hätte eine Studie erstellen zu lassen die mehr Parameter beinhaltet. Für Sie: Unsere Lehrabgängerinnen in den Letzten 20 Jahren verzeichneten mehrheitlich tiefere Anfangslöhne als die gleich ausgebildeten männlichen Abgänger
      2 3 Melden
    • FrancoL 17.02.2018 21:47
      Highlight @gusg: Was Sie nicht alles wissen über die Erfassung in den verschiedenen Studien. Was mich wieder zur Frage bringt, wieso ist die mangelnde Erfassungstiefe anscheinend immer zu Ungunsten der Frauen. Es scheint also keine Frauen zu haben die beim gleichen "Titel" mehr im Rucksack mitbringen. Glauben Sie das wirklich?
      1 2 Melden
    • gusg 17.02.2018 23:51
      Highlight @FrancoL: Ich beziehe mich auf die BASS Studie, die in der Arena zitierte Studie, welche im Auftrag des Bundes in regelmässigen Abständen durchgeführt wird. Diese ist öffentlich zugänglich, jeder/e Politiker/in könnte Sie lesen - was ich sehr empfehlenswert fände wenn man die Studie als Argument verwendet. Selbstverständlich gibt es andere Studien, welche andere Faktoren berücksichtigen. Diese kommen auf wesentlich kleinere Lohndifferenzen, z.B. eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft weist für die CH mit 2.9% den 2. kleinsten Unterschied.
      3 1 Melden
    • gusg 18.02.2018 00:04
      Highlight @FrancoL: Zudem zweifle ich nicht zwingend an der Existenz von Lohnunterschieden, sondern an dem von Ihnen (und anderen) zitierten Grund, nämlich das Frauen von Arbeitgebern systematisch unterbezahlt werden. So zeigen Studien, dass Männer durchschnittlich längere Arbeitswege in Kauf nehmen, dass Sie häufiger den Job wechseln, dass Sich Ihre Weiterbildungen hauptsächlich auf Karriereplanung ausrichten - sprich dass Sie Ihren Lohn optimieren. Auch für diese Unterschiede gibt es Gründe, z.B. teure/fehlende Krippenplätze aber auch fehlende Wahl für Männer: man muss im Job erfolgreich sein.
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