SRF-Arena
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SVP-Nationalrätin Sylvia Flückiger-Bäni (links) und SP-Kontrahentin Yvonne Feri kämpfen für die Frauen – an zwei verschiedenen Fronten. Bild: Screenshot/Arena

Wenn zwei Frauen die Männer in den Boden debattieren – das war die Gleichstellungs-«Arena»

Die eine appelliert an das Selbstvertrauen der Frauen. Die andere findet, dass sich Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau nur gesetzlich bekämpfen lassen. Die SRF-«Arena» zum Thema Gleichstellung wurde von zwei Frauen dominiert. Einig wurden sie sich trotzdem nicht.

17.02.18, 06:21 25.05.18, 10:35


Vorne weg: In der «Arena» waren auch Männer zu Gast. Zusammen mit dem Moderator Mario Grossniklaus waren sie gar in der Mehrheit. Dominiert wurde die Sendung zum Thema Gleichstellung von Mann und Frau aber von zwei Frauen: SP-Nationalrätin Yvonne Feri und SVP-Nationalrätin Sylvia Flückiger-Bäni.

Ganz zu Beginn der Sendung wedelt Grossniklaus mit einem roten Büchlein in die Kamera: die Bundesverfassung. Darin, so Grossniklaus, stehe schwarz auf weiss geschrieben: «Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit».

Trotz des Verfassungsartikels sei ein unerklärbarer Lohnunterschied noch immer da, ist sich SP-Frau Feri sicher. Unterstützt wird ihre Aussage von einer Untersuchung des Bundes. Diese zeigt: Frauen verdienen im Schnitt 7,4 Prozent weniger als Männer. Das sind rund 600 Franken pro Monat. Und dieser Unterschied lässt sich nicht durch Faktoren wie Dienstalter oder Ausbildung erklären.

«Die Unterschiede sind zwar kleiner geworden, aber sie sind noch immer da», so Feri. Und lösen liesse sich das Problem nicht mit Freiwilligkeit der Firmen, sondern nur durch gesetzliche Regeln. «Es kann doch nicht sein, dass wir seit 40 Jahren einen Bundesverfassungsartikel haben, der nicht umgesetzt wird!»

Video: streamable

Flückiger-Bäni sieht das anders. «Die Situation der Frauen konnte auch ohne staatliche Eingriffe in den letzten 40 Jahren verbessert werden», kontert die SVP-Nationalrätin. Und appelliert direkt an ihre Geschlechtsgenossinnen: «Ich möchte an dieser Stelle auch den Frauen Mut machen, sich bei ihrem Vorgesetzten zu wehren, wenn sie das Gefühl haben, sie verdienen nicht das Gleiche wie ihre männlichen Arbeitskollegen.»

Video: streamable

Bei dieser Aussage kann Feri nur den Kopf schütteln. Denn das ganze Problem beginne bereits in der Sozialisierung von Mädchen und Jungen. Mädchen werde von Anfang an gesagt, dass sie zurückhaltender und bescheidener sein sollen. «Und dann sollen sie in der Lohnverhandlung plötzlich die Ellbogen ausfahren, das passt einfach nicht», erklärt Feri.

Feris Ansichten bestätigt Studio-Experte und Headhunter Guido Schilling: «Frauen sind zweifellos zurückhaltender und zufriedener mit dem Hier und Jetzt.» Männer würden an gleicher Stelle bereits weiterdenken und dadurch eine andere Anspruchshaltung im Job haben.

Video: streamable

«Dieser Unterschied lässt sich doch einfach nicht mit einem Gesetz regeln», schaltet sich ein weiterer Herr in die Diskussion ein: FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen. «Doch», protestiert Feri. «Sonst stehen wir in 50 Jahren wieder hier und diskutieren über genau das Gleiche.»

SVP-Kontrahentin Flückiger-Bäni kritisiert das von Feri geschilderte Frauenbild. «Die heutigen Frauen erlebe ich als selbstbewusst, top ausgebildet und sie wissen, was sie wollen.» Es liege nicht an den Unternehmen, sondern an den Frauen selbst, für ihre Rechte zu kämpfen.

Die Männer in der Runde: FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen (Zweiter von links), Moderator Mario Grossniklaus und CVP-Nationalrat Stefan Müller-Altermatt (Zweiter von rechts). Bild: screenshot/arena

Auch in Sachen Frauenquoten für Unternehmen liegen sich Feri und Flückiger-Bäni in den Haaren. Denn der Bundesrat will bei börsenkotierten Unternehmen eine Frauenquote einführen, um damit den sehr geringen Frauenanteil (acht Prozent) in Kaderpositionen zu erhöhen.

Auf die Frage von Moderator Grossniklaus, welche Frau denn eine Quotenfrau sein wolle, zaubert Feri ein Zitat von der ehemaligen Bundesrätin Micheline Calmy-Rey aus dem Hut: «Frau Calmy-Rey hat immer gesagt, hätte die SP keine Quoten für die Nationalratsliste, wäre sie nie Nationalrätin und später auch nicht Bundesrätin geworden.»

Und Feri erhält noch mehr Unterstützung aus Bern, mittels Moderator Grossniklaus, der eine Aussage einer Kaderfrau vom Bund vorliest, die da lautet: «Vor zehn Jahren war ich vehement gegen Quoten. Frau will ja schliesslich keine Quotenfrau sein. Zehn Jahre später sehe ich aber, dass sich nicht wirklich etwas verbessert hat. Von selber geht es nicht.»

Video: streamable

Flückiger-Bäni lässt sich dadurch nicht unterkriegen und kritisiert Frauenquoten scharf: «Ich wehre mich einfach dagegen, dass man dafür staatliche Gesetze und Vorgaben benötigt.» Es sei ja nicht jede Frau bereit, sich mit Haut und Haaren für ihre Karriere zu engagieren, nur damit sie in die Teppichetage gelange.

Flückiger-Bäni ist es auch, die fast zum Schluss der Sendung die eigentliche Lösung des Gleichstellungsdilemmas anspricht. Denn gelöst sei das Problem dann, «wenn man eines Tages nicht mehr zwischen Mann und Frau unterscheiden muss, weil es zur Selbstverständlichkeit geworden ist, dass beide Geschlechter absolut gleich behandelt werden.» Doch bis dahin wird noch munter weiter gestritten. Zwischen Frauen und Männern – und Frauen und Frauen.

Video: streamable

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119
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119Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Grispi 18.02.2018 22:21
    Highlight Ein Lob für den Moderator Grossniklaus, der es nicht nötig hat sich als Löwenbändiger aufzuspielen. Dank seiner zurückhaltenden und dennoch souveränen Gesprächsleitung kann man sich als Zuschauer auf die Sache konzentrieren.
    0 0 Melden
  • Florian Harold 17.02.2018 22:48
    1 17 Melden
    • Richu 18.02.2018 14:37
      Highlight @Florian Harold: Auch du verstehst leider auch nicht, dass man nicht nur ausschliesslich gleicher Lohn mit gleicher Arbeit vergleichen kann. Sonst hätte eine 18jährige Verkäuferin den gleichen Lohn wie eine 45 jährige Verkäuferin mit über 25 Jahre Verkaufserfahrung (natürlich beim gleichen Arbeitgeber)!
      10 1 Melden
  • G. Schmidt 17.02.2018 17:12
    Highlight Statistik zu betrachten war nie die Stärke von Politikern und Journalisten.

    Nehmen wir an, dass 70% der Männer eine Kaderposition halten, während 70% der Frauen Teizeit im Detailhandel arbeiten.
    Aggregieren wir nun die Löhne von Männern und Frauen, dann haben wir einen höheren Durchschnittslohn von Männern gegenüber den der Frauen.
    So werden momentan die Löhne zwischen Männern und Frauen verglichen (Ohne Rücksicht auf Ausbildung und Stellenbeschreibung).

    Den Lohngap bei Frauen und Männern z.T. im gleichen Job bestreite ich nicht. Argumente mit der Statistik sind allerdings verfälscht.
    21 12 Melden
    • Platon 17.02.2018 19:05
      Highlight @G. Schmidt
      Es stört sich ja auch niemand an den 20% Ungleichheit, das wurde ja gestern oft genug erwähnt. Es sind die unerklärbaren 7.4%, die unter Berücksichtigung aller Faktoren bestehen bleiben. Eine Stärke von Politikern ist traurigerweise, dass Statistiken leugnen und dann auch noch vorwerfen, dass die Statistiker vom Bund ihren Job nicht können.
      11 11 Melden
    • Maracuja 17.02.2018 19:06
      Highlight Ohne Rücksicht auf Ausbildung und Stellenbeschreibung? Komisch nur das für die Lohnstrukturerhebung durchaus Angaben zu Ausbildung und ausgeübtem Beruf gemacht werden müssen. https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/6933/master
      11 5 Melden
    • Simonetta 18.02.2018 00:47
      Highlight @Maracuja
      Die Lohnstrukturherhebung erfasst nicht die genauen Berufe und die genauen Stellenprofile, und auch nicht die Dienstjahre, Weiterbildungskurse, etc. Die Lohnstrukturerhebung erzeugt ein sehr verschwommenes Bild der Realität
      Es gibt ziemlich sicher keine zwei Ingenieure, Hochbauzeichnerinnen, oder Kanalreiniger, die exakt denselben Lohn und dazu noch exakt dasselbe Stellenprofil haben (Zuständigkeiten, Tätigkeit, Fertigkeiten, Leistungsniveau, Flexibilität, Erfahrung, Verantwortung, etc.)
      Da ist es ein Wunder, dass der unerklärte Unterschied nur mickrige 7 % beträgt.
      17 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blue123 17.02.2018 16:32
    Highlight @manwhohasitall for president

    https://twitter.com/manwhohasitall/status/955741926963245057
    4 0 Melden
  • Platon 17.02.2018 16:04
    Highlight Dieses ewiggestrige gebetsmühleartige Geschwafel der FDP von Eigenverantwortung und Freiwilligkeit ist einfach unsäglich! Es funktioniert einfach nicht, auch nach 150 Jahren. Und dann kommt Wasserfallen mit wirrsten Argumenten über regionale Unterschiede und sonst noch was. Natürlich, dem widerspricht ja niemand! Das kann man ja auch alles in ein statistisches Modell einfliessen lassen. Ich empfehle Wasserfallen dringendst ein Statistikkurs!
    12 34 Melden
  • Platon 17.02.2018 14:52
    Highlight Schon witzig wie hier in dieser Kommentarspalte jeder Mann plötzlich zum Statistikexperten wird. Wieso fühlen sich eigentlich so viele Männer von der Gleichstellung bedroht? Das hinterlässt für mich als Mann einfach einen fahlen und erbärmlichen Beigeschmack.
    33 72 Melden
    • atomschlaf 17.02.2018 19:26
      Highlight Platon, ich kann hier nur für mich sprechen. Ich fühle mich in keiner Art und Weise bedroht.
      Ich bin schlicht gegen immer neue sozialistisch geprägte Staatseingriffe in immer mehr Lebensbereiche!
      34 9 Melden
    • Platon 17.02.2018 21:57
      Highlight @atomschlaf
      Wenn Lohndiskriminierung ein schützenswerter Lebensbereich ist, dann kann ich auch nicht weiterhelfen. Es handelt sich in dieser Debatte aber vielmehr um die Erfüllung eines Verfassungsartikels, der keineswegs sozialistisch ist, sondern vielmehr gesunder Menschenverstand.
      7 27 Melden
    • Simonetta 18.02.2018 00:54
      Highlight @Platon
      Irreführende Schlussfolgerungen aus Statistiken (um es einmal äusserst beschönigend auszudrücken) zu widerlegen, ist überhaupt kein Anzeichen für ein Gefühl der Bedrohung.
      Es ist Ausdruck des edlen Strebens nach Wahrheit und Aufrichtigkeit.
      Mir scheint diesbezüglich, dass Du, Platon, geneigt bist, die Wahrheit mit Füssen zu treten, um Deine politischen Ziele zu befördern, ganz nach der Manier der Sowjets.
      Sdrastvui, tawarisch!
      10 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • flying kid 17.02.2018 13:06
    Highlight @Watson
    Wie siehts denn jetzt bei euch aus mit Lohngleichheit?
    Hat weiter unten schon mal jemand gefragt und mein Kommentar dazu wird ja nicht mal aufgeschaltet.

    Überrascht mich/uns...
    31 6 Melden
    • Simonetta 18.02.2018 00:55
      Highlight Ich weiss, dass keiner der Männer in meiner Abteilung gleich viel verdient.
      7 2 Melden
    • flying kid 18.02.2018 10:36
      Highlight Bei Watson?
      4 0 Melden
    • Simonetta 18.02.2018 12:05
      Highlight @flying kid
      Weiss nicht. Aber vermutlich schon.
      0 0 Melden
  • FrancoL 17.02.2018 12:57
    Highlight Ich muss immer auf den Stockzähnen grinsen wenn Männer vollmundig nicht von Quotenfrauen wissen wollen und die "grosse" Frage in den Raum werfen: Welche Frau möchte schon eine Quotenfrau sein?

    Nun lassen sie mich doch fragen: Welcher Bundesrat will den ein Quoten Bundesrat sein? Denn was ist es denn mehr als eine Quote wenn der Bundesrat nach Region, Sprache und Partei gewählt werden muss? Er ist damit "vorbestimmt" also nicht anderes als en Quotenverhalten. Nicht der Fähigste unter der Kuppel in Bern wird gewählt sondern der der zur richtigen Zeit die richtige "Quote" erfüllt.
    28 25 Melden
    • Gubbe 17.02.2018 17:10
      Highlight Quote ist Quatsch. Wenn man will, findet sich überall ein Korn in der Suppe. Quote war noch nie gut. Das kann Personen in Positionen spülen, wo sie überfordert sind. Auch im BR (Burkhalter). Bei welchen Tieren gibt die Frau den Ton an ? Böse, ich weiss.
      14 16 Melden
    • E7#9 17.02.2018 17:19
      Highlight Die Regierung soll möglichst ausgeglichen nach Regionen zusammengestellt sein. So will es die Bevölkerung und deshalb haben wir zu recht eine Art Quotenbundesräte. Sollten die Inhaber privater Unternehmen eine Frauenquote wünschen (wenn es ja so toll für die Firma ist), dann soll das auch umgesetzt werden. So einfach. Blöd wird es dann, wenn die Regierung solche Quoten privaten Unternehmen aufbürdet.
      16 1 Melden
    • FrancoL 17.02.2018 17:47
      Highlight @Bonzino; Ja wenn Du den Vergleich zu den Tieren brauchst um Dich zu rechtfertigen, dann solltest Du auch unter Tieren leben.
      6 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lester McAllister 17.02.2018 11:57
    Highlight Vieleicht sollte mal untersucht werden, wieviele Frauen in Unternehmen angestellt sind, in denen es Keine Lohnunterschiede zwischen den Geschlechter gibt.
    Dort wo die Diskriminierung stattfindet, sollte der Staat eingreifen und bestrafen.
    Aber pauschal zu sagen, dass Frauen 7,4 % weniger verdienen ist etwa gleich irreführend, wie " Ausländer sind krimineller als Schweizer"
    Ich arbeite bei einer Grossfirma mit hoher Lohntransparenz.
    Dass ich fast einen halben Monatslohn für die Armee abdrücke und auch ein Jahr länger auf meine Pensionierung warten muss ist Frau Feri vermutlich scheissegal
    85 17 Melden
  • rauchzeichen 17.02.2018 11:25
    Highlight es steht in der verfassung. was soll da ein gesetz bringen? es gibt keine gleichheit, weil wir nicht gleich sind. aber solange dieses wort im vokabular von politikern ist, werden sie sich davon ablenken lassen.
    34 13 Melden
    • FrancoL 17.02.2018 13:43
      Highlight Herrlich! Wir sind nicht gleich, darum gibt es keine Gleichheit!
      Und wie erklärst Du Dir dass bei allen Untersuchungen IMMER die Frauen weniger verdienen, wir sind nicht gleich aber die einen immer etwas gleicher?

      Ich bin völlig damit einverstanden dass wir nicht gleich sind, aber ich frage mich wieso denn das Gefälle immer auf die GLEICHE Seite tendiert? Kannst Du mir das Sagen?

      Ich habe etliche Lehrlinge ausgebildet und verstehe zB nicht wieso immer die männlichen Abgänger die höheren Anfangslohn erzielten. Dies ist such die Erfahrung anderer Lehrmeister.
      28 41 Melden
    • Ökonometriker 17.02.2018 14:05
      Highlight @FrancoL: wenn die Datenlage schlecht ist, wird die Hypothese bestätigt, die der Fragende bestätigt haben möchte:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsfehler

      Die Lösung um die Wahrheit zu finden: bessere Daten. Das BFS sollte eine Datenbank schaffen, in welcher neben den Löhnen auch das Alter, die Erfahrung, die Ausbildung, die Zahl geleisteter Überstunden und alle weiteren konfundierenden Faktoren erfasst werden. Dann eine saubere Regression und wir haben endlich die Antwort auf diese Frage - und wissen dann auch gleich, mit welcher Politik man das Problem lösen könnte.
      17 7 Melden
    • flying kid 17.02.2018 14:42
      Highlight Das Gefälle tendiert doch nicht immer auf die gleiche Seite. Billige Polemik.

      Wie siehts den mit dem Gefälle betreffend Rentenalter, Militärpflicht aus? In einigen Gemeinden/Kantonen auch Pflicht der Feuerwehr beizutreten, etc?

      Ist hier auch Gleichberechtigung gewünscht oder doch nur wenns ums Geld geht?
      23 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Likos 17.02.2018 10:45
    Highlight Lohnungleichheit gibt es definitiv, vor allem bei mittleren KMU. Als Mann bekommt man da immer etwas mehr, allerdings sind auch die Unterschiede zwischen Männern oft hanebüchen. Diese Firmen haben oft überhaupt kein Lohnsystem.

    Kleine Betriebe oder grosse Firmen sind dagegen schon eher fair aufgestellt. Haben aber sicher auch noch Potential.

    Diese Firmen muss man auf jeden Fall zum Glück zwingen, da wird sich sonst nie etwas ändern.
    Und davon profitieren nicht nur Frauen, sondern es verhindert auch Lohndumping mit Grenzgängern und der Kampf Jung gegen Alt.
    24 33 Melden
  • AdiB 17.02.2018 10:39
    Highlight mich nervt an dieser gleichberechtigungsdiskussion nur eins gewaltig. es wird die ganze zeit von kaderpositionen und gutausgebildeten frauen, die scheinbar benachteiligt werden, gesprochen.
    aber wie hört man niemanden, von rechts bis links, über den lohn der "typischen frauenjobs" reden. wieo redet man nicht über den lohn einer kassirerin, einer putze oder einer fabrikarbeiterin in der verpackung u.s.w. das sind frauen die hart arbeiten und wenig bekommen. es wird nur über löhne diskutiert wo über 50% in diesem land froh wären wenn sie den hätten.
    57 7 Melden
    • flying kid 17.02.2018 12:24
      Highlight Einverstanden.
      Wss ist aber mit den schlechtbezahlten Männerjobs?
      Fabrikarbeiter, Müllabfuhr, Gärtner, etc etc.
      31 4 Melden
    • AdiB 17.02.2018 13:53
      Highlight fabrikarbeiter kommen auf solide über 5000 fr. brutto. wenn man noch schichten arbeitet kann man einen guten monatsgehalt raushollen. in einer giesserei sogar 6000 fr + . müllabfuhr ist auch mind. 5000 netto und zwar arbeitest du keine 8h am tag. gut der gärtner hats wirklich hart dort könnte man etwas machen. aber es ist die politik die den preisdruck zulässt in der baubranche. aber die typischen frauenjobs haben etwa 1000 fr. lohn weniger im monat und dort krampft man auch.
      12 9 Melden
    • Hoppla! 17.02.2018 15:00
      Highlight AdiB, leider gibt es diese "Frauenjobs" nur weil sie schlecht bezahlt sind. Da ist der Teufelskreis.

      Nebenbei; eine Kassiererin verdient aus meiner Sicht sehr angemessen. Ich hätte hier eher noch Friseurin aufgenommen.
      13 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 17.02.2018 10:38
    Highlight Vor 20 Jahren wurden die regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gegründet. Es waren im Kt. AG zwei Frauen, die die RAV-Leiter rekrutierten. Von 8 Leitern waren am Schluss nur 2 Frauen. Auf die Frage, warum habt ihr nicht mehr Frauen eingestellt kam folgende Antwort von einer der Rekrutiererinnen: Wir hatten schlicht zu wenig Bewerbungen von Frauen. Wir hatten aber eine Unmenge von Bewerbungen von Männern, die für die Aufgabe völlig unqualifiziert waren.
    33 4 Melden
  • SeboZh 17.02.2018 10:30
    Highlight Unternehmerischer grundgedanke: Wirtschaftlich erfolgreich sein. Kurz gesagt, viele einnahmen möglichst keine ausgaben. Da sind wir uns einig?!
    Daher kann ich nicht verstehen,dass solche firmen überhaupt männer im management haben. Es müsste doch rein mit frauen günstiger sein nach der allgemeinen logik. Wieso ist dies denn nicht längst überall der fall?
    32 11 Melden
    • FrancoL 17.02.2018 13:01
      Highlight Falsche Frage! Das Management sieht die Einsparung im unteren Kader und bei den ArbeiterInnen. Der der bestimmt ist selten an einer Reduktion der Führungslöhne interessiert denn das ist eben ein Teil der Gewinnabschöpfung.

      Unternehmer denken da in Stufenausgaben! Das sollte Ihnen klar sein wenn Sie ein wenig in die Wirtschaft hineinsehen. Die oberste Stufe ist nicht zu tangieren!
      16 6 Melden
    • reich&schön 17.02.2018 14:03
      Highlight Die von SeboZH erwähnte Thematik betrifft nicht nur das Management sondern alle Stufen.
      Wenn Frauen systematisch für weniger Geld mehr Leistung erbringen würden als Männer, dann würden ökonomisch handelnde Unternehmungen bevorzugt Frauen einstellen.
      Dass dies dies nicht so ist, ist ein starker Hinweis darauf, dass die Lohnunterschiede eben doch erklärbar wären, wenn man denn wollte.
      Vermutlich mit dem grossen Tabu in dieser ganzen Diskussion, nämlich der erbrachten Leistung.
      17 9 Melden
    • SeboZh 17.02.2018 14:36
      Highlight Klar sägt niemand am ast auf dem er sitzt. Aber die aktionäre etc würden bei einer realen lohndifferenz mehr frauen auch im kader wünschen...und es geht ja um die allgemein angeprangerte lohnunterschiede. Nicht nur bei kaderpositionen.
      3 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • koks 17.02.2018 09:48
    Highlight Kann mir bitte jemand den Link zu dieser immer wieder zitierten Lohnstudie nennen? Die muss ja offensichtlich grosse Mängel haben, was man da so liest (Verschiedene Berufe und Branchen miteinander verglichen etc).
    Vielen Dank.
    49 5 Melden
    • Knety 17.02.2018 12:08
      Highlight Schau dir auf YT das Video von Doktorant an. Er hat die Quellen verlinkt und räumt mit diesem Mythos auf. Ich habe das Video hier gepostet aber Watson schaltete es nicht frei. Ein Schelm wer böses ahnt...
      9 4 Melden
  • Schluch 17.02.2018 09:12
    Highlight Die Unterschiede innerhalb der Geschlechter sind grösser als die Differenzen zwischen den Geschlechtern. Deshalb sind Quoten klar diskriminierend.
    48 14 Melden
    • mogad 17.02.2018 10:06
      Highlight Ein Behauptung, die falsch ist, auch wenn sie von einem erfolgreichen Mann wie Wasserfallen aufgestellt wird. Alternativ-Fakts aus ideologischen Gründen!
      10 34 Melden
  • Slavoj Žižek 17.02.2018 09:05
    Highlight Wie siehts mit der Lohngleichheit bei watson aus?
    45 2 Melden
  • MrJS 17.02.2018 09:00
    Highlight Jetzt hört doch mal auf mit dieser Lohngleichheit. Ich sehe es in meinem Umfeld, für Frauen zählt das Soziale, Zufriedenheit und Umfeld am Arbeitsplatz, Lohn sekundär.
    Was wirklich einmal eingeführt werden sollte, ist eine allgemeine Wehrpflicht für Mann und Frau und ein angemessener Vaterschaftsurlaub!
    49 39 Melden
    • mogad 17.02.2018 09:26
      Highlight Wenn für Frauen nur das Soziale zählen würde - Lohn sekundär, gäb es wohl nicht diese Forderungen von Frauenseite. Sie finden also, Frauen sollen sich gefälligst bescheiden bleiben und für ein gutes Arbeitsklima sorgen. Dafür dürfen Sie dann im Gegenzug Militärdienst leisten und den Männer einen Vaterschaftsurlaub gönnen! Letzteres tun sie gerne - das andere nicht.
      38 25 Melden
    • Maracuja 17.02.2018 10:23
      Highlight Lohn für Frauen sekundär? Mag für verheiratete Frauen mit gut verdienendem Partner zutreffen. Für Single-Frauen und Alleinerziehende kaum. Vorallem letztere haben bei Lohnverhandlungen schlechte Karten. Gegen einen Vaterschaftsurlaub habe ich nichts, obwohl für Männer ja kein mehrwöchiges Arbeitsverbot nach der Geburt der Kinder besteht. Bin für die Abschaffung des obligatorischen Militärdienstes.
      20 7 Melden
    • sealeane 17.02.2018 10:37
      Highlight Also ich bin pro Wehrdienstpflicht für die Frauen. Mal schauen wie schnell die Wehrpflicht dann abgeschaft wird. :p
      Zum Thema: als mann in frauenberuf habe ich sicher manche vorteile. Und hätten wir keine Lohnklassen, hätte ich wohl auch härter verhandeln können (soweit ich weis verdiene ich zumindedt nicht mehr). Als Frau in einer Männerdomäne wird das nicht funktionieren.
      P.S. Auch in Frauenberufen gibt es überdurchschnittlich Männer in Kaderpositionen, was sich nicht mit Ausbildung rechtfertigen läst.
      15 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 17.02.2018 08:57
    Highlight Feri fuhr die Parteischiene "Quote, Gesetz". MMn ist das eine Sackgasse. Sie hat es selber gesagt: es fängt bei der Erziehung an, bei der Sozialisierung von Mädchen und Buben. Die Buben kriegen mehr Taschengeld als die gleichaltrigen Mädchen. Nehmen mehr Raum ein und achtung: es sind die Mütter, die den Buben überall mehr Raum geben und so ihr Selbstbewusstsein über dasjenige der Mädchen stellen. Dagegen hilft keine Quote und kein Gesetz. Frauen sind die ganze Hälfte der Menschheit. Hört endlich auf zu kuschen und zu jammern!
    46 11 Melden
    • reich&schön 17.02.2018 09:32
      Highlight Die SP sieht die angebliche Benachteiligung der Frauen bei den Löhnen in erster Linie als Vehikel um dem alten sozialistischen Traum gänzlich staatlich regulierter Löhne näher zu kommen.
      Daher will man unbedingt eine staatliche Regelung.
      Ausserdem liessen sich so auch gleich noch lästige Leistungskomponenten wegregulieren.
      Bezeichnenderweise wird ja nie gleicher Lohn für gleiche Leistung sondern immer nur gleicher Lohn für gleiche Arbeit gefordert.
      45 17 Melden
    • Madame Butterfly 17.02.2018 10:43
      Highlight echt? jetzt sollen die frauen auch noch selber schuld sein?!
      f*** the system!
      12 33 Melden
    • mogad 17.02.2018 11:18
      Highlight @Madame Butterfly. Zum Teil stimmt das leider.
      Viele Frauen finden, die Buben seien mehr wert als die Mädchen. Sie haben ihre Minderwertigkeit quasi verinnerlicht. Hab mal einen Doku-Film aus Afrika gesehen. Eine Mutter von Zwillingen wurde gefragt, warum sie den Buben öfter stille als das Mädchen. Antwort der Frau: Das Mädchen soll sich jetzt schon daran gewöhnen, dass es auch später weniger wert sein wird, als sein Bruder.
      14 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 17.02.2018 08:51
    Highlight Interessanterweise waren es die Männer, ausser NR Wasserfallen, die es auf den Punkt brachten. Herr Schilling, als Headhunter ein HR-Experte sagte sinngem.: Frauen sind zu bescheiden, zu selbstkritisch. Sie drängen nicht vorwärts, sie halten still und warten darauf berufen zu werden. Bei Lohnverhandlungen halten sie sich zurück, während die Männer Ansprüche stellen, vorwärts drängen, wissen was sie beruflich wert sind. Dagegen hilft kein Gesetz und keine Quote nur mehr Selbstbewusstsein. Kann frau lernen. Einfach ist es nicht.
    36 13 Melden
    • murrayB 17.02.2018 09:42
      Highlight Mmhh, absolut korrekt - interessanterweise sind die Frauen in Israel einiges selbstbewusster als in der Schweiz!

      Denka, der obligatorische Militärdienst für Frauen diesbezüglich wirklich hilfreich wäre...
      29 25 Melden
    • Statler 17.02.2018 12:21
      Highlight @Abbaio: Sie sind wirklich spannend ;)
      Auch hier: grundsätzlich einverstanden. (Komma, aber) - Sind Bescheidenheit und Selbstkritik nicht eigentlich erstrebenswerte Eigenschaften? Und sind es nicht auch und gerade diese Eigenschaften, die wir bei den Männern in der Wirtschaft vermissen? Ja, der Mangel daran u.A. für die Misere in der Welt verantwortlich ist?
      Und jetzt sollen die Frauen genau das, was wir so dringend nötig hätten, ablegen?
      Ich weiss nicht, ob das wirklich zielführend ist.
      8 6 Melden
    • mogad 17.02.2018 15:16
      Highlight @Statler. Anders formuliert: Frauen verkaufen sich am Arbeitsmarkt oft unter ihrem Wert, im Gegensatz zu den meisten Männern. Um mit den Männern konkurrieren zu können ist falsche Bescheidenheit fehl am Platz.
      3 2 Melden
  • Wir2.0 17.02.2018 08:49
    Highlight Jemanden nur antustellen wegen seines Geschlechtes ist genau so Sexistisch wie wegen seinem Geschlechtes abzulehnen. Meiner Meinung nach ist Sexismus/Rassismus etc. dann bekämpft wenn man nicht mehr auf äusserliche Merkmale schaut. Ausserdem bezweifle ich sehr, dass es Firmen gibt, die mit Absocht keine Frauen an Kaderpoaitionen engagieren. Viel mehr als eine Frauenquote sollte man das ganze Familien-System überarbeiten und Frauen die Möglichkeit geben Karriere UND Familie zu haben.
    46 4 Melden
    • rodolofo 17.02.2018 09:30
      Highlight Ja, und was heisst das?
      Dass die Männer sich endlich mehr anstrengen, sich einsetzen und sich einbringen beim Haushalt und bei der Kinderbetreuung!
      Das kann man eben nicht bequem auf sogenannte "Fachleute" übertragen! Vögel in der Natur lassen auch nicht andere Vögel ihre Jungen füttern.
      Genau bei diesem zweiten Teil hapert es gewaltig!
      Und weil die Frauen mehr Mitgefühl für ihren Nachwuchs haben, sind meistens sie es, die ihre Karieren für das Wohlergehen ihrer Kinder opfern, während die meisten Männer ihrem Ego-Trip frönen.
      Doch langsam und zaghaft ändert sich das.
      "Es bizzeli"...
      21 35 Melden
    • Madame Butterfly 17.02.2018 10:48
      Highlight ja, heisst genau, dass sich die Männer mehr anstrengen. sollten, mit Kinder hüten etc. !!! Genau die möglichkeit ist ja nicht gegeben, dass frau arbeiten und mutter sein kann!
      ja, zum
      vaterschaftsurlaub, mehr teilzeitstellen und gleicher lohn für alle!
      11 11 Melden
    • Statler 17.02.2018 11:18
      Highlight @rodolofo: Einspruch! (also, nur um des Arguments willen, gell :)
      Es gibt sehr wohl einen Vogel, der seinen Nachwuchs von anderen Vögeln füttern lässt: der Kuckuck!
      Nicht, dass das Dein Argument wirklich schwächen würde, aber trotzdem ;)
      10 1 Melden
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  • Cerberus 17.02.2018 08:49
    Highlight Unter Qualen habe ich mir die gestrige Sendung angeschaut.

    Was Frau Flückiger da losgelassen hat zeugt von Inkompetenz sondergleichen. Abgedroschene Argumente von Lobbyisten. Für Lohngerechtigkeit reicht nicht einfach ein Gesetz, da steckt einiges mehr dahinter.

    Der einzige, der überhaupt eine Ahnung vom Thema hatte, war Guido Schilling.
    21 8 Melden
    • mogad 17.02.2018 09:31
      Highlight Abgesehen davon, dass die SVP-Leute am liebsten gar keine Löhne zahlen würden. So wie sie keine Renten zahlen möchten, keine Ergänzungsleistungen. Und alle staatsnahen Betriebe privatisieren, sodass man noch ein paar Abzocker-CEO's mehr aus dem Ausland importieren kann! Diese "Wohlstand-für Alle"-Heuchlerei dieser Partei find ich nur noch widerlich.
      25 25 Melden
  • rodolofo 17.02.2018 08:37
    Highlight Als Mann war ich bisher in Lohnverhandlungen auch immer zu wenig hart. Wenn ich ehrlich bin, muss ich aber auch hinzufügen, dass ich nicht viele Trümpfe in der Hand hielt, welche ich in die Verhandlungen werfen konnte...
    Da spielte also beides mit:
    Meine eigenen Fähigkeiten, und die Unfähigkeit, diese Fähigkeiten geschickt zu vermarkten.
    Genau da sehe ich die Zukunft eindeutig auf Seiten der Frauen!
    Sie müssen das nur noch sehen und endlich begreifen, wie stark sie in Wirklichkeit sind und wieviel von den männlichen Stärken mit pseudo-raffinierten Bluffs zu tun haben.
    Allez, les femmes!
    20 15 Melden
  • hävi der spinat 17.02.2018 08:04
    Highlight Hauptsache, die Frau wird immer mehr zu einem Mann.

    Und genau dies, wird heute als "Gleichberechtigung" missverstanden.
    30 29 Melden
    • mogad 17.02.2018 09:37
      Highlight hävi. Sie machen mir Angst. Ich hoffe nicht, dass ich immer mehr zum Mann werde. Bisher brauchte ich kein Rasierzeug und das soll auch so bleiben.
      15 13 Melden
  • Roland Strauss 17.02.2018 07:38
    Highlight Männer haben mehr Testosteron als Frauen und das führt dazu, dass sie einen höheren Status anstreben. Damit verbunden ist erhöhte Aggressivität und Risikobereitschaft. Beruflicher Erfolg macht einen Mann sexy, eine Frau weitaus weniger. Frauen geben bereits 80% des Geldes aus. Hinter den Kulissen findet ein enormer Transfer von den Männern zu den Frauen statt. Wieso sollte Frau das gross ändern wollen?
    47 56 Melden
    • Herr Ole 17.02.2018 08:17
      Highlight Weil auf diese Weise eine enorme Abhängigkeit der Frauen von den Männern entsteht.

      Dass Testosteron dazu führt, dass man einen höheren Status anstrebt, stimmt übrigens nicht.
      16 19 Melden
    • mogad 17.02.2018 08:32
      Highlight Eine unangenehme Wahrheit für die Feministin: Es gibt noch viele Frauen, die sich einen erfolgreichen, gutverdienenden Mann wünschen, um selber abgesichert zu sein!
      Bis vor wenigen Jahrzehnten bezog die Frau ihren Status allein durch den des Mannes. Sie wurde im Dorfladen mit seinem Titel angesprochen. Frau Doktor, Frau Pfarrer, Frau Direktor. Früher waren Frauen weder in Wirtschaft, Politik noch in der Kultur anzutreffen. Mann/Frau kann jahrtausendealte Herrschaftsverhältnsse nicht innerhalb von 3 Generationen umstülpen. Der Weg ist noch lang.
      31 5 Melden
    • who cares? 17.02.2018 10:07
      Highlight Keine unangenehme Wahrheit. Feministinnen sind für Gleichstellung. So dass jeder und jede sich selbst aussuchen kann, wie er/sie leben will. Eine Frau will Hausfrau sein: nur zu. Eine andere Frau will Karriere machen: go for it. Ein Mann will lieber in Teilzeit für die Kids schauen: geht alleine ihn und seine Familie etwas an. Das ist das Ziel. Dazu müssen zurst gesellschaftlich Barrieren abgebaut werden, die Frauen daran hindern im Job aufzusteigen (wie z.B. eine arbeitende Frau ist eine Rabenmutter, Frauen sind zu emotional, Männer können nicht Kinder erziehen)
      11 4 Melden
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  • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.02.2018 07:34
    Highlight Die Quote ist willkürlich und könnte sich auch auf Hautfarbe, Alter, Religion oder Musikgeschmack beziehen.
    Sie ist diskriminierend, weil am Schluss zwischen wenigen Individuen aufgrund von zufälligen Faktoren entschieden wird.
    Will man Frauen fördern, muss man Kitaplätze fördern und die Individualbesteuerung einführen.
    199 33 Melden
    • rodolofo 17.02.2018 08:50
      Highlight Die Quote ermöglicht einen Anschub, ähnlich wie Katalysatoren, oder Energiezufuhren in der Chemie Reaktionen anstossen, die nachher von selber weiter laufen.
      Da in den "oberen Etagen" überwiegend Männer sitzen, ziehen sie ständig ihnen besser vertraute Männer nach, was dann wie ein Sperr-Riegel auf gegenüber Frauen wirkt.
      Sitzen da erst mal Frauen, ziehen die dann auch mehr Frauen nach! Usw.
      Und Deutsche ziehen Deutsche nach.
      Und ItalienerInnen ziehen ItalienerInnen nach.
      Und (oh Schreck!): Linke ziehen Linke nach...
      Das kann ja heiter werden.
      Und wird es auch, hahahaa!
      19 29 Melden
    • who cares? 17.02.2018 13:50
      Highlight Wusste gar nicht, dass Leute wegen ihrer Haarfarbe jahrhundertelang benachteiligt wurden. Waren es die schwarzhaarigen oder die blonden, die keinen eigenen Besitz haben durften und für das Nachgehen einer Arbeit die Genehmigung eines andershaarfarbigen benötigten?
      4 2 Melden
    • Maragia 17.02.2018 14:59
      Highlight Gut, dann fangt mal an und führt Frauenquoten auf dem Bau ein!!
      2 1 Melden
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  • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.02.2018 07:33
    Highlight Es ist einfach sehr anstrengen wie auch heute noch der Gender-Pay-Gap mit falschen Zahlen verbreitet wird.
    Das Institut der deutschen Wirtschaft hat 24 Länder verglichen, in der Schweiz beträgt der Unterschied 2.9% Tendenz sinkend.
    Zum Thema Lohntransparenz:
    Beim Nachrichtendienstgesetzt hat die Linke sehr richtig darauf hingewiesen, dass das neue Gesetzt die Persönlichkeitsrechte verletzte. Wenn es aber im Dienst der gerechten Sache ist, spielt es keine Rolle mehr, dass meine Daten einfach einsehbar werden.
    Der Schutz der persönlichen Daten ist leider auch in diesmal nur Verhandlungsmasse.
    51 16 Melden
    • rodolofo 17.02.2018 08:52
      Highlight Deine Argumentation kehre ich einfach um.
      Was sagst Du jetzt?
      5 20 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.02.2018 09:20
      Highlight Beide meine Kommentare wurde von Dir kommentiert und ich habe leider keine Ahnung was Du aussagen willst.
      Welche Argumentation willst Du umkehren?
      Und was soll das Gelächter unter dem anderen Kommentr, solche Aktionen kann ich leider nur beschränkt ernst nehmen.
      15 5 Melden
    • mogad 17.02.2018 09:39
      Highlight Jetzt kommt wieder der Spruch zum Zug: "ich glaube nur Statistiken die ich selber gefälscht und Untersuchungen und Studien, die ich selber nach meinem Gusto manipuliert habe."
      3 12 Melden
  • walsi 17.02.2018 07:21
    Highlight Frau Feri ist der Meinung, dass es nicht sein könne, dass ein Artikel in der Bundesverfassung 40 Jahre lang nicht umgesetzt wird. Sie hatte aber kein Problem dem Gesetz zur Umsetzung der MEI zuzustimmen, obschon klar war, dass mit diesem Gesetz die Bundesverfassung nicht umgesetzt wird. Ist halt auch in diesem Punkt nur eine Frage des persönlichen Standpunktes, welche Artikel aus der Bundesverfassung umgesetzt werden sollen und welche nicht.
    51 29 Melden
    • rodolofo 17.02.2018 08:56
      Highlight Umgekehrt:
      Warum macht "Ihr" ein Riesengeschrei wegen der Nicht-Umsetzung der MEI, welche immerhin verständlich ist, dadurch, dass sie die Bilateralen Verträge zerstört hätte, was aber ebenfalls nicht im Sinne des mehrfach bestätigten Mehrheits-Willens gewesen wäre, bleibt aber völlig locker und gleichgültig, wenn es um die Umsetzung der Lohngleichheit von Frauen und Männern geht?
      Weil Ihr Männer seid!
      Na, checkst Du endlich, wo die Glocke hängt?
      25 21 Melden
    • walsi 17.02.2018 09:51
      Highlight @rodolfo: Nur damit es klar ist, ich habe gegen die MEI gestimmt. Mir platzt aber der Kragen wenn die Leute damit argumentieren, dass Gesetze oder die Verfassung nicht eingehalten haben, wenn es zu ihren ungunsten ist, aber kein Problem haben Gesetze oder die Verfassung "flexibel" zu interpretieren wenn es zu ihrem Vorteil ist.
      20 2 Melden
    • rodolofo 17.02.2018 10:35
      Highlight @ walsi
      Ich glaube allerdings, dass das, worüber Dir der Kragen platzt, eigentlich ziemlich normal ist.
      So sind wir Menschen nun mal gestrickt!
      Manchmal ist das zu unserem Vorteil, manchmal zu unserem Nachteil.
      Annähernd Extrembeispiel: Würdest Du Dich mit den Überlebens-Interessen eines B-Virus voll identifizieren können, auch dann, wenn er Dich ins Bett zwingt, ausgerechnet dann, wenn Deine Skiferien stattfinden?
      1 9 Melden
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  • Ökonometriker 17.02.2018 07:14
    Highlight Habe mir die von Feri zitierte Lohnstrukturerhebung 2014, die auf einen Unterschied von 7.4 % kommt, kurz angeschaut.
    Die Ausbildung wird nur sehr grob betrachtet. Man teilt die Leute in Kategorien ein wie "Uni/FH", "HF", "Lehre" - alles sehr grob. Um eine Aussage zu machen, müsste man die effektiven Ausbildungen vergleichen - also Maurerin und Maurer, Coiffeur und Coiffeuse, Ärztin und Arzt usw.

    Keiner der Politiker hier las je die Studie. Sonst könnte man sich wohl auf etwas einigen: wir brauchen bessere Daten. Heute wissen wir einfach nicht, ob ein Unterschied besteht.
    78 17 Melden
    • rodolofo 17.02.2018 08:57
      Highlight Wer es wissen will, erfährt es.
      Wer es nicht wissen will, der fordert genauere Studien...
      7 30 Melden
    • Turi 17.02.2018 09:26
      Highlight Danke. Die Studie ist einfach lächerlich, wie sie völlig branchenfremde Berufe miteinander vergleicht. Fake-News at its best, und Medien verbreiten sie mit Genuss. Was für ein Trauerspiel.
      22 7 Melden
    • Ökonometriker 17.02.2018 09:40
      Highlight @rodolofo: ich kenne echt keine Studie zu dem Thema, welche wissenschaftlichen Anforderungen genügt. Die Datenlage war stets zu prekär. Hast Du mir eine? Für einen Link wäre ich dankbar.
      16 4 Melden
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