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Bundespraesidentin Doris Leuthard haelt das Schweinchen an der offiziellen Eroeffnung der Ostschweizerischen Land- und Milchwirtschaftlichen Ausstellung OLMA 2010 am Donnerstag, 7. Oktober 2010, in der Olma Halle in St. Gallen. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bundespräsidentin Doris Leuthard bei der Eröffnung der Olma 2010. Bild: KEYSTONE

Keine Pflicht mehr

Bundesrat muss nicht mehr mit Olma-Säuli posieren und den Autosalon in Genf eröffnen

Launige Reden zur Eröffnung des Genfer Automobilsalons und Fotos mit Säuli in den Armen sind für den Bundesrat künftig nicht mehr Pflicht, sondern freiwillig.

28.11.14, 12:51 28.11.14, 13:03

Bundesrätin Simonetta Sommaruga muss kommendes Jahr als Bundespräsidentin nicht zwingend die Olma in St.Gallen oder den Autosalon in Genf eröffnen. Der Bundesrat hat am Freitag beschlossen, seine Praxis zu ändern. Er will keine Anlässe mehr bevorzugen.

Mit dem Entscheid könnten beliebte Fotosujets abhandenkommen. An der Olma etwa hielt der Bundespräsident oder die Bundespräsidentin jeweils ein Ferkel in den Armen. Auch auf die eine oder andere kreative Rede könnte das Publikum verzichten müssen. Bundespräsident Didier Burkhalter bezeichnete in seiner Rede zur Eröffnung des Autosalons die Jugend als «Treibstoff der Zukunft». 

Auch jüngeren Anlässen eine Chance geben

Der Bundesrat wird jedes Jahr zu zahlreichen Veranstaltungen eingeladen. Bisher gab es für ihn Pflichtanlässe, insbesondere für den Bundespräsidenten oder die Bundespräsidentin: Bestimmte wiederkehrende Anlässe wurden stets beehrt. Diese Anlässe waren auf einer Liste vermerkt. An andere Anlässe entsandte der Bundesrat Mitglieder je nach Möglichkeit.

Künftig will der Bundesrat nun alle Gesuche gleich behandeln. Die neue Regelung erlaube es dem Bundesrat, die ständigen Entwicklungen besser zu berücksichtigen und jüngere Anlässe mit grosser aktueller Bedeutung gleich zu behandeln wie etablierte Veranstaltungen, schreibt die Bundeskanzlei. (whr/sda)



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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