Islamischer Staat (IS)
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epa05078168 A picture made available 21 November 2015 shows explosions from alleged US airstrikes on the northern provincial capital of Ramadi, west of Iraq, 20 November 2015. The Iraqi military 21 December dropped leaflets on Ramadi giving residents 72 hours to evacuate before troops advance to retake the provincial capital from IS amid reports IS was preventing civilians from leaving. Despite being backed by airstrikes from a US led coalition and estimates between 250 to 300 IS fighters remained in the city, the Iraqi military has been advancing cautiously in its offensive.  EPA/STR

Bereits im November dieses Jahres wurde Ramadi von US-Luftwaffen angegriffen.
Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Grossoffensive gegen «IS» gestartet: Irakische Truppen erreichen Zentrum von Ramadi



Die irakische Armee hat am Dienstag ihre Offensive zur Rückeroberung der von der Extremistenmiliz «IS» kontrollierten Stadt Ramadi begonnen. Der Angriff zur Vertreibung der Islamisten aus dem Stadtzentrum sei eingeleitet worden, sagte ein Militärsprecher der Nachrichtenagentur Reuters in Bagdad.

Inzwischen sind Einheiten der irakischen Armee bereits bis ins Zentrum der Stadt vorgedrungen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung offizieller Quellen.

Die Hauptstadt der Westprovinz Anbar war im Mai vom sogenannten Islamischen Staat eingenommen worden. Die irakischen Streitkräfte versuchen seit Wochen, die Stadt zurückzuerobern und hatten in der vergangenen Woche Erfolge beim Vormarsch auf Ramadi vermeldet.

Ramadi befindet sich rund 100 Kilometer westlich von Bagdad.
Karte: google maps

Dort sollen sich nach irakischen Geheimdienstinformationen noch bis zu 300 «IS»-Kämpfer im Stadtzentrum verschanzt haben. Am Sonntag hatte die Luftwaffe über Ramadi Flugblätter abgeworfen, in denen die Bevölkerung aufgefordert worden war, die Stadt binnen 72 Stunden zu verlassen. (sda/reu/cma)

Vice News berichtet aus der Region Ramadi.

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    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 22.12.2015 10:48
    Highlight Highlight Die Strategie der totalen Vernichtung wurde auch von V. Putin in Tschetschenien angewandt. Die Folgen in Tschetschenien sind genauso evident wie in Syrien und im Irak.
    In Tschetschenien kostete der Kampf 100.000 Menschenleben. Es gibt keine Familie mehr in der nicht jemand ausgelöscht wurde.
    Die Konsequenz:Daraus entstanden islamistische Gruppen die nun auf der Seite des Daesh (IS) in Syrie/Irak kämpfen. Die bekannteste Gruppe dieser tschetschenischen Islamisten die in Syrien kämpfen ist bekannt unter dem Namen "Abu Omar al-Shishani".
    Hier schliesst sich der Kreis der verbrecherischen Gewalt.
    • DerWeise 22.12.2015 11:14
      Highlight Highlight "Abu Omar al-Shishani" ist ein Honk, keine Gruppe
    • Triumvir 22.12.2015 12:36
      Highlight Highlight Leider hilft gegen die Massmörderbande namens Daesh nur rohe Gewalt. Traurig aber wahr. Natürlich sollte das langfristig nicht das einzige Mittel bleiben, um dieses leidige Problem aus der Welt zu schaffen. Das Ziel muss aber klar heissen: Daesh zu vernichten. Punkt.
    • R&B 22.12.2015 12:39
      Highlight Highlight Hier wird eine Stadt befreit und nicht wie damals in Tschetschenien erobert.
    Weitere Antworten anzeigen

«Gewalt ist für mich kein Grund zu stoppen» – Schweizer Kriegsfotograf über den «IS»

Der Westschweizer Matthias Bruggmann war mehrmals in Syrien. Seine Bilder im Musée de l’Elysée in Lausanne zeugen von der Gewalt und von der Normalität in einem Land im Krieg. Vor dem Inhalt der Ausstellung wird gewarnt.

Am Eingang hängt ein Schild, das vor dem Inhalt der Ausstellung warnt. Junge oder unvorbereitete Personen könnten verstört werden. Dann folgt pro Wand ein Bild.

Zwei Grossformate fallen besonders auf, gegenüberliegend in einem grossen Raum zeigen sie denselben Platz des Damaszener Stadtteils Daraja. Das Erste zeigt eine Fontäne aus Gestein, Staub und Rauch. Das Resultat einer eingeschlagenen Granate? Menschen in schmutzigen Kleidern rennen davon. Im Vordergrund liegt etwas am Boden, das brennt.

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