Klimastreik
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War für diese Berner Schüler die Klimademo obligatorisch? – Ihre Schule widerspricht



Der Klimastreik der Schüler und Studenten ist derzeit in aller Munde. Am letzten Freitag streikten weltweit über 1,6 Millionen Menschen in 120 Ländern für eine bessere Klimapolitik. Auch in der Schweiz gingen Zehntausende auf die Strasse. Nicht alle davon aber freiwillig, wie ein Bericht von «Tele Bärn» zeigt.

Die besten Bilder des Klimastreiks

Gemäss dem Bericht war für gewisse Schüler der Oberstufe Frutigen BE die Teilnahme an den Klimademonstrationen obligatorisch – oder für die Eltern zumindest nicht klar als freiwillig gekennzeichnet.

Im Beitrag behauptet der SVP-Grossrat Samuel Krähenbühl, dass die Teilnahme an den Demonstrationen für die Schüler obligatorisch gewesen sei. Besorgte Eltern wandten sich an ihn und legten ihm zum Beweis einen Brief vor.

Bild

Der entsprechende Brief. screenshot tele bärn

Der Titel: «Wir demonstrieren.» Im Brief steht, dass die Klassen um 11:32 Uhr zur Demo nach Thun abfahren und der obligatorische Schulunterricht um 14:24 Uhr – nach dem Ende der Demonstration – abgeschlossen sei.

Für den SVP-Grossrat ein klarer Verfassungsbruch: Die Volksschulen müssten zwingend politisch neutral sein.

So sah's in Thun aus

Was sagt die Schule zu den Vorwürfen?

Der Schulleiter widerspricht: Die Teilnahme sei freiwillig gewesen. Man habe den Schülern mündlich mitgeteilt, dass diejenigen, die nicht demonstrieren wollen, Unterricht in Parallelklassen haben könnten. Im Brief steht von dem Alternativprogramm jedoch nichts.

«Die Teilnahme war freiwillig. Das Alternativprogramm war Teilnahme am Unterricht im Schulhaus in einer Partnerklasse. Dies wurde den SuS nur mündlich, den Eltern aber nicht schriftlich kommuniziert.»

Stellungnahme Oberstufenschule Frutigen

Erwin Sommer, Vorsteher des Amts für Volksschulen im Kanton Bern, sagt, dass die Aktion ein Fehler der Schule sei. Denn: Die politische Neutralität der Schule müsse immer gewährleistet sein. Das Schreiben an die Eltern sei missverständlich, da darin von obligatorischem Unterricht die Rede sei.

Bild

Erwin Sommer, Vorsteher Amt für Volksschule BE. screenshot tele bärn

Was sind die Konsequenzen?

Sommer betont, dass der Fall keine Konsequenzen für die Schulleitung haben werde. Sie würde aber sicher ihre Lehren daraus ziehen. Der Regierungsrat berät momentan noch über den Fall.

Für die Schüler hat die Aktion aber Folgen: Die Gemeinde wies die Oberstufe Frutigen an, Demonstrationen während des Unterrichts in der Zukunft nicht mehr zu erlauben. (jaw)

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Schüler streiken weltweit für das Klima

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    Alle Leser-Kommentare
  • EinePrieseR 21.03.2019 13:36
    Highlight Highlight Heute muss man schon aus allem ein riesen Drama inszenieren..
  • pieranja 21.03.2019 13:24
    Highlight Highlight Ich glaube, hier werden einige Punkte ein bisschen missverstanden. Wenn den SchülerInnen im Vorfeld mitgeteilt wurde, dass sie zwischen Unterricht und der Teilnahme an der Demo wählen können, dann mussten sie sich sicher anmelden. Bedeutet, nur diejenigen Eltern, deren Kinder an der Demo teilnahmen, bekamen diesen Brief. Ich könnte mir vorstellen, das das so lief.
  • COLD AS ICE 21.03.2019 12:38
    Highlight Highlight es zeichnet sich immer mehr ab was ich schon lange sage: der ganze klimastreik mist ist die idee von ein paar wenigen lehrer die dann die ganzen schulen mobilisieren. die schüler freuts....keine schule und chillen. die sollen die streiks am sonntag machen. da würden vielleichtn noch 5% erscheinen.
  • deathProof 21.03.2019 12:29
    Highlight Highlight Alle nur so ‚Mimimimi‘ gaht ja gar nöd!! Die hätten ja streiken können, wenns ihnen nicht gepasst hätte :‘D So einfach
  • die Freiheit die ich meine 21.03.2019 12:19
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • kupus@kombajn 21.03.2019 11:57
    Highlight Highlight Politisch neutral?!?! WTF?! Wie kann man noch immer so ignorant sein?! Das hat nichts mehr mit Politik zu tun! Es ist ein Kampf ums Überleben!

    Leugner, ihr seid die Henker unserer Kinder!!
    • die Freiheit die ich meine 21.03.2019 15:19
      Highlight Highlight Geh mal in die Favelas von Rio de Janeiro.
      Da wirst du sehen was „Kampf ums Überleben“ heisst.
    • kupus@kombajn 21.03.2019 16:12
      Highlight Highlight @Rotfluh: Och, ich habe Slums in Tijuana gesehen. Dürften den Favelas in Rio in nichts nachstehen. Und ich habe den täglichen Überlebenskampf in Ost-Afrika und in Mostar der 1990er-Jahre gesehen.

      Heutige Favelas werden im Vergleich zur Mad Max-Endzeit-Umgebung, in der die Menschen, wenn es so weitergeht, dahinvegetieren werden, wie Luxusviertel anmuten.
    • Roterriese 21.03.2019 17:44
      Highlight Highlight @kupus@kombajn Tijuana, Ost Afrika, Mostar. Hmm wie bist du dort hingekommen? Mit dem Fahrrad?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kimelik 21.03.2019 11:48
    Highlight Highlight Es kann nicht sein, dass die Schüler zum Streik gezwungen werden. Das Selbe habe ich im 2003 mit dem Irakkrieg erlebt, die Schüler haben sich dann erfolgreich gegen den Demonstrationszwang gewehrt und die Lehrer mussten unterrichten und könnten nicht frei nehmen. Egal wie gut das Ziel ist, staatlich organisierte und erzwungene Demos sind IMMER abzulehnen! Der Staat darf seine Bürger nicht zum streiken zwingen. So leid es mir für die Lehrer tut, aber der Tag darf nicht entlöhnt werden...
    • Pisti 21.03.2019 12:27
      Highlight Highlight Absolut, genau das Gegenteil muss der Fall sein, die Schüler die nicht zur Schule gehen müssen gebüsst werden. Im Wiederholungsfall, könnten sie die Klasse auch wiederholen. Und Lehrer die ihre Schüler zum streiken animieren oder zwingen gehören fristlost entlassen.
      Unsere Kinder werden anstatt unterrichtet immer mehr indoktriniert. Ganz gefährlich diese Entwicklung.
  • Kramer 21.03.2019 11:46
    Highlight Highlight Für mich stellt sich eher die Frage, ob der Klimastreik als politischer Akt eingestuft werden kann, oder nicht eher Als ziviler Ungehorsam.
  • Turrdy 21.03.2019 11:24
    Highlight Highlight Immer noch faszinierend, wie es Leute gibt, die finden der Klimawandel sei eine politische Meinung und nicht ein wissenschaftlich belegte Tatsache.
    • DerMeiner 21.03.2019 11:47
      Highlight Highlight Wie man dazu steht ist politisch, ob man es war haben will, oder nicht.
    • Xam_MS 21.03.2019 12:01
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass der Klimawandel zwar bewiesen ist, der Umgang mit der Krise aber nicht. Und das geht schon in die Politik hinein.
    • _Jay_ 21.03.2019 12:12
      Highlight Highlight Trotzdem darf niemand zum streiken gezwungen werden!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lörrlee 21.03.2019 11:23
    Highlight Highlight Geht es hier nicht eher um ein rechtliches Problem der Schule?

    Wenn der Klimastreik nicht teil der Lehrplanung ist, dann ist jede Absenz als solche zu vermerken, das würde viele Schüler schlecht dastehen lassen.
    Im Umkehrschluss muss doch der Klimastreik zum Teil des Unterrichts gemacht werden, damit die Schule nicht aus rechtlichen Gründen die Schüler mit unentschuldigter oder entschuldigter Absenz im Zeugnis strafen muss, denn die Schule hat ihren klaren Auftrag nach Gesetz.

    Korrigiert mich bitte, sollte dies nicht so sein (nicht zynisch gemeint, sondern tut es auch bitte)
    • E7#9 22.03.2019 12:44
      Highlight Highlight Streiken ist eine Kampfhandlung, ansonsten müsste man es eine „von der Schule organisierte Demo“ nennen. Und wer streikt, der steht dazu und ist bereit Konsequenzen zu tragen. Wem dafür der Streik nicht wichtig genug ist soll einfach zur Schule gehen.
    • Lörrlee 22.03.2019 14:22
      Highlight Highlight Da kann ich Ihnen zwar grundsätzlich zustimmen, aber ich denke das Problem liegt hier dabei, dass es sich um minderjährige handelt, welche nicht selbst ihre Absenzen entschuldigen können bzw. dürfen.
      Ich denke viele Schüler würden die Konsequenzen selbst tragen, aber schlussendlich müssen dennoch die Eltern antragen, was das Ganze heikler macht.
  • 7immi 21.03.2019 10:30
    Highlight Highlight Das nächste Mal kann man ja mit den Schülern an einer Abtreibungsgegnerdemo mitmachen. Mal schauen, wie es die Befürworter dieser "Obligatorischen" Klimademo finden. Eine Schule muss politisch neutral bleiben. Lässt man etwas zu, so werden andere folgen...
    • _Jay_ 21.03.2019 12:14
      Highlight Highlight An meiner Schule hat ein Lehrer uns "beigebracht", dass Frauen für den gleichen Beruf 20% weniger verdienen...
    • Alpegusti 21.03.2019 12:34
      Highlight Highlight Hat nichts mit Politik zu tun. Es geht um den Planeten Erde. Es wird Weltweit gestreikt und nicht nur in der Schweiz. Ich finde das ganze nicht Schlimm, da die Schüler auch die Wahl hatten Unterricht oder Demo. Das die Lehrer das ganze als obligatorisch einstufen hat (meiner Meinung nach) damit zu tun das wenn es freiwillig ist und etwas passiert die Lehrer keine Verantwortung haben. Wenn es als obligatorisch einstuft wird haben sie die Verantwortung, z.B. wie bei einer Schulreise. Das dass ganze den Eltern nicht korrekt kommuniziert wurde finde ich ist das grosse Problem.
  • deathProof 21.03.2019 10:29
    Highlight Highlight Ja was fällt denen eigentlich ein sich für eine gute Sache einzusetzen — und das auch noch während der Schulzeit?!

    Die sollen doch nach Feierabend streiken, wie das jede vernünftige Gewerkschaft raten würde. So wie die Flug- und Bahngesellschaften das ja auch machen!

    (hahahaha Danke Klaas „late night Berlin“)
    • AquaeHelveticae 21.03.2019 11:37
      Highlight Highlight Der Unterschied zu Flug- und Bahngesellschaften liegt jedoch darin, dass beim Klimastreik nicht die Schule sondern die Politik bestreikt wird.
      Die Schule wird also zum Leidtragenden obwohl sie nicht der Verursacher des Problems ist.
    • fandustic 21.03.2019 12:20
      Highlight Highlight Du hast wohl die Definition eines Streiks nicht ganz verstanden....
    • deathProof 22.03.2019 09:49
      Highlight Highlight ....oder dir ist Ironie fremd
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 21.03.2019 10:27
    Highlight Highlight Politisch neutral muss die Schule sein? Ist sie doch! Oder atmet die SVP andere Luft oder bestreitet sie den Klimawandel? Wohl beides nicht. Ersteres ist ja klar und letzteres bewiesen. Wenn jemand den Klimawandel und damit den sofortigen Handlungsbedarf bestreitet, kann er gerade so gut behaupten, die Erde sei flach - und das wäre dann weniger eine politische als vielmehr eine Intelligenzfrage.
    • E7#9 22.03.2019 12:58
      Highlight Highlight Gut, nächstes Mal streiken wir gegen das Rahmenabkommen und zwingen die Schüler mitzumachen. Nein, das ist nicht politisch, es betrifft ja alle, nicht nur SP und SVP.

      Was die Intelligenz betrifft, naja... Versuch deinen Gedankengang mal mit Logik zu beleuchten, vielleicht kommst du ja selber drauf.
  • banda69 21.03.2019 10:21
    Highlight Highlight Die rechtspopulistische SVP macht aus einer Klimademo eine Parteidemo. Zusätzlich redet sie die demonstrierenden Schülerinnen und Schüler schlecht.

    Das ist äusserst fragwürdig und verwerflich.

    Aber es ist typisch für die SVP: Spalten und hetzen, statt Probleme an der Wurzel angehen.
    • ströfzgi 21.03.2019 12:58
      Highlight Highlight Banda, leg doch mal eine neue Platte auf… Wir haben jetzt glaub alle begriffen dass du Mühe mit andersdenkenden hast.
    • Livia Peperoncini 21.03.2019 13:10
      Highlight Highlight Wer den Livestream der Reden am Klimastreik in Zürich gesehen hat kann schon auf die Idee kommen das es eher um Klassenkampf als um's Klima ging.
    • banda69 21.03.2019 14:50
      Highlight Highlight @ströfzgi

      Man kann nicht oft genug darauf hinweisen wie die SVP funktioniert und wie sehr sie unserem schönen Lande schadet.

      Um Grönemeyers Worte zu verwenden: Keinen Millimeter nach rechts.

      @Livia
      Ja, das habe ich selber an einer der Demos miterlebt. Es hat mich sehr gestört und ich finde es unangebracht. Zudem glaube ich, dass es der Sache schadet und nicht an die Klimademo gehört. Aber ich denke, dass sich die grosse Mehrheit nicht mit den Klassenkampf-Reden identifiziert, sondern sich Sorgen um den Klimawandel macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hashtag 21.03.2019 10:01
    Highlight Highlight Schon lustig, wie sich jetzt die Diskussion auf Nebenschauplätzen verlagert. Well done SVP, kann man da sagen. Diskutieren wir jetzt also darüber, ob es sich jetzt um einen Steik oder doch eher um eine Demonstration handelt. Oder ob die Schule die Aktion koordinieren darf oder nicht, was vor allem auch denen Schüler zu Gute kommt die nicht an die Demos gehen, da sie dadurch einen geregelten Unterricht erhalten. Mir schon klar, viele wollen nicht über das Kernthema sprechen weil es 1. unbequem ist und 2. viele einfach keine Ahnung davon haben.
    • banda69 21.03.2019 11:34
      Highlight Highlight @hashtag

      Und 3. den den Klimawandel leugnen (wie die SVP).
  • René Obi (1) 21.03.2019 09:53
    Highlight Highlight Nun, die Klimaerwärmung ist ja genau genommen politisch neutral. Die Auswirkungen werden Linke und Rechte gleichermassen treffen. Die Verursacher sind links und rechts zu finden. Auch wenn die Linken tendenzielle eher versuchen, sich zu mässigen.
    • malina2 21.03.2019 10:19
      Highlight Highlight Jaja die Linken und ihre Selbstwahrnehmung. Je umweltbewusster (linker) die Menschen sind, desto mehr CO2 Emissionen verursachen sie, so paradox es auch klingen mag. Grund: mehr Geld = mehr Konsum = mehr Emissionen.

      Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/texte_39_2016_repraesentative_erhebung_von_pro-kopf-verbraeuchen_natuerlicher_ressourcen.pdf
    • Xam_MS 21.03.2019 12:04
      Highlight Highlight Weil ja die Rechten alle so arm sind?
    • Liselote Meier 21.03.2019 12:35
      Highlight Highlight Ziemlich abenteuerliche Behauptung.
      Je höher die Bildung desto eher versteht man Zusammenhänge, was man daraus macht ist wieder eine ganz andere Geschichte

      Zweitens definiert sich Links nicht via Umweltpolitik sondern anhand der angestrebten sozialen Gleichheit. Die GLP ist für einen besseren Umweltschutz, macht sie aber deswegen nicht zu einer Linken Partei. Die Grünen sind eine Linke Partei, weil sie politisch eine soziale Gleichheit anstreben

      Drittens sagt die Befragung nichts über die politische Zuordnung aus nur über das soziale Milieu. z.B. Hausbesetzer extrem Links Zuordnung prekär
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butschina 21.03.2019 09:53
    Highlight Highlight Da werde ich doch glatt ins Jahr 1995 und 96 zurück erinnert. Der Unterricht bei Erwin Sommer war der Beste den ich erlebt habe. Ich weiss noch wie wir zu zweit erleben durften wie sich eine Schlange beim Häuten fühlt (zumindest ein wenig) . Ein Schüler war die Schlange und zog sich eine Strumpfhose über den Kopf, der andere half dabei. Das gab die lustigsten Schülerfotos die ich habe.
    Das tut zwar hier nichts zur Sache, aber musste es trotzdem loswerden.
    • Forest 21.03.2019 10:08
      Highlight Highlight Danke für deine inspirierenden Worte :)
  • Gogl Vogl 21.03.2019 09:24
    Highlight Highlight Ich glaube niemand wäre ernsthaft für das Versäumnis dieses Obligatoriums gestraft worden, hätte er/sie nicht teilgenommen. Da war ein Zirkel von Lehrern einfach etwas übermotiviert. Stay cool...

    Übel nehmen will und kann ich es ihnen nicht.
  • sunshineZH 21.03.2019 09:19
    Highlight Highlight Das ist Allgemein das Problem. Es fliessen immer mehr politische Meinungen der Lehrer in den Unterricht ein und die Lehrerschaft besteht nunmal zu 90% aus Linken und Grünen...
    • paulinapalinska 21.03.2019 10:03
      Highlight Highlight ich hatte an meiner schule einen lehrer, der den klimastreik verleugnete...dann doch lieber anderst
    • Sauäschnörrli 21.03.2019 10:08
      Highlight Highlight Quotenrechte an die Schulen!1!!!11!
    • Fritz N 21.03.2019 10:29
      Highlight Highlight Also ist die Förderung der Intelligenz dem linken Spektrum zuzuordnen? Oder was schliessen wir daraus? :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • diesdasananas 21.03.2019 09:19
    Highlight Highlight Natürlich ist das Verhalten dieses Lehrers problematisch. Aber aufgrund eines übereifrigen Lehrers und ungeschickter Kommunikation wird jetzt die ganze Klimastreikbewegung difflamiert, obwohl diese nur so von Selbstinitiative der Schüler strotzt. Schade.
    • Xonco 21.03.2019 10:27
      Highlight Highlight diesdasananas

      Du überschätzt die heutigen Schüler Masslos.
    • diesdasananas 21.03.2019 11:31
      Highlight Highlight Die heutigen Schüler wissen zumindest, dass man das Wort masslos klein schreibt ;)

      Mit etwas Innensicht sieht man, dass diese Bewegung ein gewaltiges Potenzial hat. Auch wenn ihre Forderungen vielleicht nicht mit Ihrem Weltbild vereinbar sind.
    • die Freiheit die ich meine 21.03.2019 13:28
      Highlight Highlight diesdasananas

      Bist einer dieser Klimalehrer?
      Der die Sache angeteigt hat?
  • walsi 21.03.2019 09:15
    Highlight Highlight Da vie Lehrer im links grünen Spektrum sind, werden mit diesen Schulstriks feuchte Träume war. Daher ist es ja nur logisch, dass die das befürworten und das am liebsten noch offiziell durchführen. Wie sähe es aus, wenn due Schüler gegen Überfremdung demonstrieren würden?
    • oberlandei 21.03.2019 09:51
      Highlight Highlight … walsi, oder wie sähe es aus, wenn die schüler gegen orthografiefehler in leserkommentaren demonstrieren… und wieso sollten die schüler gegen überfremdung demonstrieren, das ist gemäss statistik eher ein thema der älteren generation.
    • reaper54 21.03.2019 12:04
      Highlight Highlight @oberlandei da kann walsi nichts dafür, das Gerät auf welchem er den Kommentar schrieb ist schuld!
      Wir müssen unbedingt die Gräte Verbieten welche solche Fehler machen!
  • Matrixx 21.03.2019 09:13
    Highlight Highlight "Für den SVP-Grossrat ein klarer Verfassungsbruch: Die Volksschulen müssten zwingend politisch neutral sein."

    Was ist denn politisch neutral? Das, was die SVP verlangt?

    Da das Klima alle Menschen betrifft, fasse ich es als politisch neutral auf, wenn man sich dafür einsetzt und darüber informiert.
    • Driver7 21.03.2019 10:07
      Highlight Highlight Nun aber Aufklären und Informieren ist ok, da wichtig. Aber die Schüler dürfen, sollen und müssen darüber eine eigene Meinung bilden.

      Ruft die Schule zur Demonstration auf, wird dies arg verletzt und die Werte der Lehrer den Schüler aufgezwungen. Selbst wenn es nicht obglitarisch ist, kann für einzelne Schüler ein Gruppenzwang entstehen, sie können sogar ausgegerenzt und gemobbt werden, wenn sie nicht daran teilnehmen möchten.
    • _Jay_ 21.03.2019 12:26
      Highlight Highlight Ich erkläre es dir: wenn man für oder gegen etwas ist, ist man NICHT neutral. Eine Demo ist immer für oder gegen etwas, also ist sie NIE neutral. Dementsprechend ist eine Schule die nicht daran teilnimmt neutral (aber nur bei diesem Thema).
    • Matrixx 21.03.2019 13:33
      Highlight Highlight Vielleicht sollte man einfach mal den Gedanken wegbringen, dass Klimapolitik nur die links-grünen betrifft und anfangen, einzugestehen, dass auch die rechten sich mit Klimapolitik auseinanderzusetzen haben, dann erkannt man, dass Klimapolitik politisch neutral, da parteiübegreifend, ist.
      Neutral heisst nicht, man hält sich raus. Neutral heisst nur, man steht auf keiner Seite.
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 21.03.2019 09:12
    Highlight Highlight "Sommer betont, dass der Fall keine Konsequenzen für die Schulleitung haben werde."

    Interessant wäre, wenn ein Lehrer die Kids zu einer SVP Demo mitgenommen hätte. Da hätte es auf jeden Fall Konsequenzen gegeben. Die Medien würden wochenlang darüber berichten und Zetter und Mordio schreien.
    • loquito 21.03.2019 09:40
      Highlight Highlight Klima ist nicht Links.... Da tut die SVP nur so, weil ihr das egal ist. Das Klima betrifft auch SVP Wähler...
    • banda69 21.03.2019 10:05
      Highlight Highlight @inmi

      Es geht um eine Klima- und nicht um eine Parteidemo.
  • barbablabla 21.03.2019 08:52
    Highlight Highlight Ist Klima politisch?
    • Pergjo 21.03.2019 09:04
      Highlight Highlight Wieso denkst du, dass es das bicht sein sollte? Es wird ja für eine bessere KlimaPOLITIK demonstriert...
    • Rodney McKay 21.03.2019 09:07
      Highlight Highlight Wenn die Demonstranten fordern, dass die Politik handeln müsse, dann eindeutig ja.
    • gnagi 21.03.2019 12:21
      Highlight Highlight Wenn du einen Stein in eine Schafherde wirfst, schreit immer das Schaf welches getroffen wird... Die SVP hat Angst, dass bei den Wahlen nicht mehr ihre Panikmache gegen Ausländer im Vordergrund steht, sondern das Klima, was dieser Partei am Allerwertesten vorbei geht.
  • Sauäschnörrli 21.03.2019 08:52
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Roterriese 21.03.2019 08:59
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Yakari 21.03.2019 08:51
    Highlight Highlight Man hätte einfach an einem Samstag demonstrieren können und all diese Diskussionen wären überflüssig. Die Freizeit war dafür aber wohl doch zu schade, denn die Reaktionen auf einen Schulstreik waren vorhersehbar. Streiken tut man normalerweise gegen den Arbeitgeber, bzw. die Gewerkschaft und nicht für ein völlig unabhängiges Thema.
    • maylander 21.03.2019 09:28
      Highlight Highlight Vor allem geht man beim Streik ein gewisses Risiko ein und nimmt für die Sache Nachteile in Kauf.

      Dies galt zumindest für einen Teil der Schüler nicht. Der Klimastreik wurde so durch die Lehrer entwertet. Dei Jungen Leute brauchen auch ein bisschen Widerstand um sich zu festigen.
    • Zuettu 21.03.2019 09:31
      Highlight Highlight Das wäre genau das Problem, dass die Diskussion überflüssig wäre. Genau die Diskussion über das Thema ist der grösste Gewinn und aus diesem Grund ist es auch sinnvoll am Freitag auf die Strasse zu gehen.
    • paulinapalinska 21.03.2019 10:06
      Highlight Highlight An unserer Schule wurden diejenigen bestraft, die letzten Freitag am Klimastrein teilgenommen haben. Sie mussten an ihrem freien Nachmittag die Schule putzen. Und sie wusstem im Vorhinein, dass ihr Streiken Konsequenzen haben wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sonsopkoms 21.03.2019 08:45
    Highlight Highlight Greta hat nicht unrecht, was die Atomenergie angeht. Natürlich wird ihre Aussage jetzt undifferenziert weitergegeben. Sie hat klar gesagt, Atomenergie könne für Länder, die kaum andere Möglichkeiten zur CO2-armem Energiegewinnung haben, da die Ressourcen fehlen, ein Teil der Lösung sein. Das ist nicht so falsch, denn kaum eine andere Art ist so effizient wie die Atomkraft. Sie spricht sich nicht generell für die Atomenergie aus.
    • inmi 21.03.2019 09:20
      Highlight Highlight Seit wann ist die Meinung dieses Mädchens wichtig? Sie selbst sagt, sie hört auf die Experten vom Weltklimarat IPCC? Wieso können wir nicht auf diese Experten hören? Können wir nur Informationen verarbeiten, wenn sie von einem kleinen Mädchen kommen? Seid ihr so infantil?
    • Oigen 21.03.2019 11:14
      Highlight Highlight @inmi

      weil in einer domokratie die meinung eines JEDEN wichtig ist. es sei denn man ist autokrat dann ist die meinung eine jeden völlig wurscht.

      Niemand MUSS nach ihrer meinung handeln, man kann sie aber durchaus anhören und ein eigenes bild davon machen
    • gnagi 21.03.2019 12:25
      Highlight Highlight @inmi Genau so ist es. Wie lange wird schon gewarnt vor dem Klimawandel? Wer hat sich das zu Herzen genommen? Nur ein paar Ökospinner und Gutmenschen. Aber dank dem kleinen Mädchen müssen sich langsam auch die Bösmenschen bewegen und es kommt endlich Bewegung in das Thema.
  • banda69 21.03.2019 08:37
    Highlight Highlight Grundsätzlich gut.
    Aber unglücklich formuliert.

    Logisch schlachten das sie Klimaleugner von der selbsternannten "Partei des Volkes" für ihre niederen Zwecke aus.
  • Asmodeus 21.03.2019 08:37
    Highlight Highlight "Der obligatorische Schulunterricht endet um 14:24 Uhr"

    Das ist Beamtendeutsch für "Sobald die Demo vorbei ist, müsst Ihr nicht extra wieder in die Schule kommen, Ihr seid auch so entschuldigt.

    Diejenigen die statt zur Demo in die Schule gegangen sind, haben gleichzeitig Schulaus damit sie nicht benachteiligt werden."


    Man kann ja auch ein Fass aufmachen liebe SVP.... halt wartet... das ist ja das Einzige was Ihr könnt.
  • DerSeher 21.03.2019 08:36
    Highlight Highlight Ja was jetzt? Dachte da wurde gestreikt?
    Nun hätte man also die Schule gestreikt wenn man NICHT gegangen wäre! ;)
  • Iltis 21.03.2019 08:31
    Highlight Highlight Find ich recht frech von den Lehrern
  • Rezeptilop20 21.03.2019 08:24
    Highlight Highlight In anderen Berichten steht, die Teilnahme fand „im Rahmen des geschichtlichen Themas «Das politische System der Schweiz»“ statt. Man ging also dahin um etwas über freiemeinungsäusserung und das Recht auf Demonstration zu lernen. Das war wohl das promäre ziel. Aber schon klar past das der SVP nicht. Die halten die vürger lieber dumm, kürzen das bildungsbudget und kalkulieren damit das ihnen alle wie Schafe folge.
    • Max Dick 21.03.2019 08:59
      Highlight Highlight Ich glaube, dass Schüler nicht auf eine Demo geschickt werden dürfen, und dass sich die Schule politisch neutral zu verhalten hat, ist vielmehr im Interesse jedem, der etwas von Demokratie hält.
    • Wennli 21.03.2019 09:15
      Highlight Highlight Deshalb war die Teilnahme für diesen Streik auch freiwillig, weil es normaler obligatorischer Unterricht war. Macht absolut Sinn.
    • walsi 21.03.2019 09:19
      Highlight Highlight Offiziell war es aber ein Streik und keine Demonstration. Ein Streik hat nichts mit dem politischen System zu tun. Streiks sind Kampfmassnahmen im Konflikt zwischen zwei Vertragspartnern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gustav.s 21.03.2019 08:23
    Highlight Highlight Müssen sie jetzt auch für Atomkaft demonstrieren. Greta will diese ja auch....
    • Ich hol jetzt das Schwein 21.03.2019 08:35
      Highlight Highlight Und Recht hat sie damit. Kernenergie wäre definitiv die bessere Alternative als Kohlestrom zu importieren. Was ist denn das Problem am Atomstrom? Der Abfall. Dieses Problem haben wir aber schon, ob da noch ein paar kg dazukommen, macht den Braten nun wirklich nicht fett. Lieber noch ein paar Jahre länger damit fahren und die Zeit für die Forschung zu wirklich nachhaltiger Energie nutzen.
    • artyfrosh 21.03.2019 08:49
      Highlight Highlight Forschung für nachhaltige Energie ist nicht lukrativ, wenn sie niemand kauft. Wenn man sie jetzt nicht einsetzt, dann muss man später teure patentierte Technologien abkaufen, obwohl es auch die Schweiz erfinden hätte können. Unternehmer 1x1: Wer erfolgreich sein will, muss Innovation zeigen.

  • Max Dick 21.03.2019 08:22
    Highlight Highlight Ist ja ein geiler Schulstreik, wenn er noch von der Schule organisiert und bezahlt wird :D
    • loquito 21.03.2019 09:37
      Highlight Highlight Bezahlt? Streiken kostet jetzt auch schon was?
  • maylander 21.03.2019 08:17
    Highlight Highlight Und am Bahnhof werden dann die jungen Klimaschützer von ihren Mamis im Hausfrauenpanzer abgehohlt.


    Wenn Schulen den Besuch als offiziellen und begleiteten Ausflug machen ist es natürlich auch kein Streik mehr. Auch Initiative von den Schülern braucht es keine mehr Da haben sich die Lehrer nicht viel Gedanken gemacht.
  • Mutbürgerin 21.03.2019 08:17
    Highlight Highlight Der Schulapparat ist ein Hort der Unfehlbarkeit, da hat nie etwas Konsequenzen.
  • Froggr 21.03.2019 08:15
    Highlight Highlight Schreibt ihr auf Watson auch mal über Greta und die Atomenergie? Denke das würde noch viele wundernehmen hier.
    • sheimers 21.03.2019 09:05
      Highlight Highlight Watson war schlau genug nicht auf die Ente vom Blick rein zu fallen. Letzterer musste ja schon eine Richtigstellung veröffentlichen.
    • Froggr 21.03.2019 11:19
      Highlight Highlight Sheimers: Nein, ihr Vater musste eine Richtigstellung veröffentlichen. Damit er weiter mit seinen Umweltzertofikaten handeln kann. Abee eben man kanns natürlich immer anders hinbiegen.
    • Livia Peperoncini 21.03.2019 13:20
      Highlight Highlight Es war ja keine Zeitungsente sondern eher ein Softwarefehler in Papas Greta Fernsteuerung.

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