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Jemen: UNO-Sondergesandter ruft zu Einhaltung der Waffenruhe im Jemen auf

19.12.15, 05:24


Die Waffenruhe im Jemen scheint den Vereinten Nationen zufolge nicht zu halten. Der UNO-Sondergesandte Ismail Ould Scheich Ahmed zeigte sich am Freitag beunruhigt über Berichte von Verstössen und rief die Parteien zur Einhaltung der Feuerpause auf.

Die Konfliktparteien sollten humanitäre Hilfe in die am stärksten von den Kämpfen betroffenen Gebiete zulassen, forderte Ahmed. Vertreter der jemenitischen Regierung und der Huthi-Rebellen hätten zugesagt, sich an die seit Dienstag geltende Waffenruhe zu halten.

Auch US-Präsident Barack Obama rief «dringend» zu einer Einhaltung der Waffenruhe auf. Alle Konfliktparteien sollten den Waffenstillstand respektieren und nach einer diplomatischen Lösung für den Konflikt suchen, sagte er laut dem Weissen Haus.

Die Bemühungen um Frieden im Jemen hatten zuletzt wieder einen schweren Rückschlag erlitten. Regierungstruppen töteten dutzende Aufständische, die Rebellenvertreter erschienen am Freitag nicht zu einer vereinbarten Sitzung der Friedensgespräche in der Schweiz. Die Gespräche sollen am Samstag fortgesetzt werden.

Eine erste Verhandlungsrunde in Genf im Juni hatte keinen Durchbruch gebracht. (sda/reu/afp)

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