Diskriminierungsgesetz
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teaserbild Homosexualität 5 Aussagen

In der Schweiz, wie überall auf der Welt, sind Homosexuelle nach wie vor Ziel von Diskriminierung oder Angriffen. Bild: shutterstock/watson

Strafbar oder einfach nur daneben? Diese Aussagen könnten bald verboten sein

«Homosexualität ist gegen die Natur»: Steht diese Behauptung bald unter Strafe? Ein Rechtsprofessor schätzt ein, was sich mit dem Diskriminierungsverbot ändern würde – und sagt, warum vielleicht bald Schwulenbars schliessen müssten.



Die Junge SVP und die EDU bezeichnen die Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm als «Zensurgesetz». Was ist daran? Gerhard Fiolka, Strafrechtsprofessor an der Universität Freiburg, liefert am Beispiel von Aussagen und Situationen seine Einschätzung.

Er betont: «Die Strafbestimmung gegen Diskriminierung erfasst nur öffentliche Äusserungen.» Heisst: Im privaten Umfeld wären gewisse Aussagen weiterhin erlaubt. Mit rechtlichen Konsequenzen müsste hingegen rechnen, wer einen Menschen oder eine Gruppe öffentlich in einer gegen die Menschenwürde verstossenden Weise herabsetzt oder diskriminiert. Und wer Schwulen und Lesben Waren oder Dienstleistungen verweigert, die für die Allgemeinheit bestimmt sind.

Was das konkret bedeutet, zeigen die folgenden neun Punkte.

Dürfte ein Bischof im Fernsehen sagen:

«Missbrauchsskandal zeigt: Es hängt mit Homosexualität zusammen» ?

Ausrufezeichen breit

Bild: watson

Fiolka: «Grundsätzlich verstösst der Vorwurf der Kriminalität nicht gegen die Menschenwürde. Es gab aber bereits Urteile, die Pauschalverurteilungen im Stil von ‹Alle X sind kriminell› als strafbar eingestuft haben. Hier wird in erster Linie die Art der Kriminalität eine Rolle spielen. Bei einer solchen Aussage schwingt (ähnlich wie beim Vorwurf der «Gefährlichkeit») die Forderung mit, man müsse die Gesellschaft vor diesen Menschen schützen und ihre Rechte gravierend einschränken. Insofern würden Gerichte eine solche Behauptung in Zukunft wahrscheinlich als strafbar betrachten.»

Bild

bild: unifr.ch

Zur Person

Gerhard Fiolka ist Strafrechtsprofessor an der Universität Freiburg und hat sich in Publikationen mehrfach mit der Anti-Rassismus-Strafnorm befasst. Er stützt sich bei seinen Einschätzungen auf bisherige Fälle, die unter die Strafnorm gefallen sind.

Wäre es legal, Homosexualität als Krankheit zu bezeichnen?

«Du bist krank, aber keine Sorge, man kann dich heilen.»

Ausrufezeichen breit

Bild: watson

Fiolka: «Diese Aussage impliziert nicht, dass ‹Kranke› weniger wert seien, und fordert nicht, dass sie weniger Rechte geniessen sollten. Der Vorwurf der Krankheit an sich ist auch nicht ehrverletzend. Deshalb wäre die Aussage wohl weiterhin erlaubt. Auch entsprechende Therapien wären nach der Diskriminierungsstrafnorm wahrscheinlich nicht strafbar.

Strafbar wäre allenfalls, wenn jemand Homosexualität als Krankheit und als Gefahr für andere darstellt und deshalb für eine Einschränkung der Rechte der ‹Kranken› postulieren würde, wie zum Beispiel bei einer sich ausbreitenden Seuche. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass Gerichte das anders sehen.

Wäre diese Aussage strafbar?

«Homosexuelle sind gefährlich.»

Ausrufezeichen breit

Bild: watson

Fiolka: «Hier fragt sich letztlich, worin diese Gefahr genau bestehen soll und was daraus abgeleitet wird. Eine solche Äusserung könnte nach den Umständen andeuten, Homosexualität habe einen zersetzenden Einfluss auf die Gesellschaft. Daraus könnte sich die Forderung ergeben, diese Menschen seien aus der Gesellschaft zu eliminieren, um die anderen zu schützen. Dies wäre ein Verstoss gegen die Menschenwürde und künftig strafbar.»

Muss der Urheber dieses Zitates künftig mit einer Strafe rechnen?

«Homosexualität ist gegen die Natur.»

Ausrufezeichen breit

Bild: watson

Fiolka: Wer sich auf die «Natur» des Menschen beruft, begreift darunter vielfach seine eigenen moralischen Vorstellungen, welche sehr unterschiedlich sein können. Hätten unsere Vorfahren die Natur derart glorifiziert, würden wir noch immer in Höhlen hausen. Mit dem Vorwurf des Widernatürlichen (oder der «Sünde») verbindet sich aber nicht zwingend die Forderung, jemand dürfe nicht gleichberechtigt in menschlicher Gesellschaft leben. Insofern wäre eine solche Aussage nach Änderung der Strafnorm meiner Meinung nach nicht strafbar. Aber auch hier gilt: Es ist nicht ausgeschlossen, dass Gerichte dies anders sehen.

Ist diese Beleidigung strafbar?

«Du bist eine schwule Sau.»

Ausrufezeichen breit

Bild: watson

Fiolka: «Das ist heute bereits als Beschimpfung strafbar. Aus welchem Grund eine Person jemanden als Sau betitelt, spielt dabei keine Rolle. Ähnlich wie bei rassistisch gefärbten Beleidigungen dürfte strittig sein, ob auch der Tatbestand der Diskriminierungsstrafnorm in solchen Fällen erfüllt wäre. Meiner Einschätzung nach reicht die Verbindung des Wortes ‹Sau› mit einer Gruppenzugehörigkeit für einen Verstoss gegen die Menschenwürde nicht aus.»

Was, wenn eine homosexuelle Person bedroht wird? So zum Beispiel:

«Du schwule Sau, dich sollte man von der Brücke werfen.»

Ausrufezeichen breit

Bild: watson

Fiolka: «Auch das ist heute schon strafbar. Ehrverletzungsdelikte oder Tatbestände wie die Drohung oder die öffentliche Aufforderung zur Gewalt könnten einschlägig sein. Die Forderung, jemandem aufgrund seiner sexuellen Orientierung Gewalt anzutun oder ihn gar zu töten, wird zudem jedenfalls als Verstoss gegen die Menschenwürde zu werten sein und damit auch unter die Diskriminierungsstrafnorm fallen.»

Dürfte man Schwulenwitze wie diesen noch erzählen?

«Was ist Homosexualität? Homosexualität ist, wenn man unter Hintanstellung seines eigenen Vorteils dem nächsten etwas Gutes tut.»

Ausrufezeichen breit

Bild: watson

Fiolka: «Viele Gegner der Strafnorm überschätzen ihren Anwendungsbereich. Schwulenwitze wie dieser dürften mit der Erweiterung des Gesetzes wohl weiterhin erzählt werden, soweit sie nicht in die Menschenwürde eingreifen, also nicht etwa eine Unterwertigkeit der Betroffenen behaupten. Selbst herabsetzende Aussagen über bestimmte legale Sexualpraktiken – wie etwa der Ausdruck des Ekels über gleichgeschlechtlichen Analverkehr – greifen nicht in die Menschenwürde ein.»

Gibt es dann einen Zwang zur Homo-Trauung?

Ausrufezeichen breit

Bild: watson

Fiolka: «Nein. Diskriminierungen sind nur strafbar, wenn eine Leistung der Allgemeinheit angeboten wird. Das ist bei einer Segnung, die nur den Mitgliedern einer bestimmten Glaubensgemeinschaft angeboten wird, nicht der Fall. Hinzu kommt, dass der Geistliche wohl auch die Religionsfreiheit für sich in Anspruch nehmen und nicht dazu gezwungen werden könnte, ein Ritual vorzunehmen, das er für sündig hält.»

Dürfte ein Hotelbesitzer schwule oder lesbische Paare ablehnen?

Ausrufezeichen breit

Bild: watson

Fiolka: «Im Gegensatz zu einer Segnung handelt es sich um eine der Öffentlichkeit angebotene Leistung. Dies ist bei Restaurants und Läden in der Regel der Fall und dürfte bei Hotels, die ihre Gäste nicht aussuchen oder «screenen», auch so sein. Deshalb wäre die Verweigerung eines Hotelzimmers an homosexuelle Paare mit hoher Wahrscheinlichkeit eine direkte Diskriminierung und verboten.

Bei Diskriminierungen ist problematisch, dass sie sich positiv, aber auch negativ formulieren lassen. Eine Bezeichnung als «Schwulenbar» schliesst im Umkehrschluss Heterosexuelle aus. Es könnte also durchaus sein, dass künftig ein solches zielgerichtetes Angebot nicht mehr zulässig wäre.

Sie sind schwul und das ist auch gut so

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179Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lacando 24.01.2020 08:30
    Highlight Highlight wohl weiterhin erlaubt.
    wahrscheinlich
    wohl weiterhin erzählt werden
    Es könnte also durchaus sein, usw...
    Für mich gibt es zu viele Fragen die nicht einmal ein Jurist klar beantworten kann. Sorry, da gibt es von mir ein Nein.
    • MeineMeinung 24.01.2020 11:22
      Highlight Highlight Dann müsstest du aber so zirmlich JEDE Abstimmung mit Nein abstrafen🤦🏻‍♂️
  • Schneider Alex 24.01.2020 06:20
    Highlight Highlight Bedrohte Stammtischkultur
    Das Bundesgericht hat seine Definition des Öffentlichkeitscharakters über die Quantität der Zuhörenden längst aufgegeben. Das bedeutet in der Praxis: Besteht zwischen dem Redner und den Adressaten kein sogenanntes Vertrauensverhältnis, gilt eine Äusserung als öffentlich und somit gegebenenfalls als strafwürdig. Auch wenn ein unbekannter Mithörer vom Nebentisch mitbekommt, was am Stammtisch unter Vertrauten diskutiert wird, ist nach der Gerichtspraxis des Bundesgerichts der Öffentlichkeitscharakter gegeben.
    • ChlyklassSFI 24.01.2020 14:15
      Highlight Highlight Wo hast du den Text her?
  • Michael Heldner 23.01.2020 21:47
    Highlight Highlight Also ändert die Gesetzesänderung streng genommen nicht wirklich etwas an der aktuellen Lage sondern hat eher symbolischen Charakter 🤔😅
    • Aerohead 24.01.2020 08:29
      Highlight Highlight Was nicht minder wichtig ist... bei diesem Thema vielleicht sogar das Zentrale.
    • Bündn0r 24.01.2020 12:53
      Highlight Highlight Ist die Bundesverfassung wirklich der richtige Ort für Symbole?
  • Oxymora 23.01.2020 18:28
    Highlight Highlight Dürfte ein Hotelbesitzer schwule oder lesbische Paare ablehnen?
    Nein

    Gibt es dann einen Zwang zur Homo-Trauung?
    Nein

    Ich finde das ist doch sehr logisch, schliesslich bezahlen Homosexuelle, wie auch Heterosexuelle, Ferrosexuelle und XY-Sexuelle auch keine Hotelsteuern. Nur Kirchensteuern, falls sie als juristische Person einer Tätigkeit nachgehen.
    • Heinrich Kramer 24.01.2020 00:25
      Highlight Highlight 1. Wer den Armen nicht helfen will, kann ja aus der Kirche austreten, dann zahlt er auch keine Kirchensteuer mehr.

      2. Die Kirche hat nichts gegen Homosexuelle, findet es aber nicht so genial, wenn durch praktizierte Homosexualität das Seelenheil gefährdet wird.
  • hein-tirol 23.01.2020 16:51
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Hierundjetzt 23.01.2020 17:31
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Patamat 23.01.2020 20:03
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • züristone 23.01.2020 20:28
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Name_nicht_relevant 23.01.2020 16:47
    Highlight Highlight Wer Beleidigend ist egal wem gegnüber hat ein Problem, man kann auch Diskutieren oder jemandem die Meinung sagen ohne Fluchwörter oder Beleidigungen. Man sollte jeden so behandeln wie man sich selber behandelt haben will, ausser es ist nicht Normal wie man es mag. Ich möchte auch nit Alte genannt werden mit 34.
  • Resistance 23.01.2020 15:39
    Highlight Highlight Wers nöd besser wenn die lüüt die usage witerhin mache dörftet! Da weiss mer grad wer so en tubel isch und nüt meh mit ihm ztue ha wet!
    • Asmodeus 23.01.2020 17:33
      Highlight Highlight Hat man bei der AFD gesehen was passiert wenn man die Idioten einfach labern lässt.
    • Shikoba 24.01.2020 06:28
      Highlight Highlight Mich von einem Fremden beleidigen lassen nur damit ich weiss, dass er "en tubel" ist? Nein danke ^^
  • Arts 23.01.2020 14:44
    Highlight Highlight Es soll der Artikel 261bis Strafgesetzbuches - die Antirassismus-Strafnorm bekannt - erweitert werden.

    Homophobie kann somit auf die gleiche Weise bekämpft werden wie Rassismus.

    Auch wenn die Anti-Rassismus-Strafnorm heute nur selten angewendet wird, bedeutet dies ja nicht das man diese nicht erweitern soll.
  • Riesen.schweiz 23.01.2020 14:43
    Highlight Highlight Wenn ich das so lese bringt dieses neue Gesetz ja gar nichts. Wenn jemand beleidigt oder sonst wie diskriminiert wird, ist das ja schon jetzt strafbar.
    Die Diskussion darüber ist sicher richtig und wird wohl die Akzeptanz in der Bevölkerung hoffentlich stärken.
    Ich werde aber wohl ein Nein in die Urne legen.
    • Shikoba 24.01.2020 06:29
      Highlight Highlight Warum ein nein? Damit setzt du ein Zeichen, dass Akzeptanz nicht wichtig ist. Schade.
    • Aerohead 24.01.2020 08:33
      Highlight Highlight @Riesen: Sie verlieren nichts und andere gewinnen. Auch wenn es nur ein kleiner Gewinn ist, wieso sollten Sie den verhindern?
  • sheshe 23.01.2020 14:42
    Highlight Highlight Bzgl. Trauung:
    Wird mit dieser Initiative auch die Adoption von Kindern, erleichterte Einbürgerung oder auf Verfahren zur Fortpflanzungsmedizin genehmigt?

    In dem Artikel geht es ja nur um die kirchliche Trauung, nicht aber die standesamtliche, oder?
    • Tikvaw 23.01.2020 14:57
      Highlight Highlight Nein, es hat keinen Einfluss auf Adoption, erleichterte Einbürgerung oder Fortpflanzungs-medizin.
      Diese bestehende Diskriminerungen fallen nicht unter Hassrede, Propaganda, Verleumdung oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit und da die Ehe im Gesetz eingeschränkt ist, gilt sie auch nicht als Dienstleistung für die Allgemeinheit.

      Ja es geht nicht um die standesamtliche Ehe aber soweit ich weiss, haben schon andere Gerichte (eventuell war es aber in DE) gesagt, dass z.B. Katholiken nicht dazu verpflichtet werden können, Homosexuelle zu trauen, also gegen ihren Glauben zu handeln.
    • sheshe 23.01.2020 15:11
      Highlight Highlight Danke für die Erklärung!

      Im Abstimmungstext liest sich aber:
      "[...]wer eine von ihm angebotene Leistung, die für die Allgemeinheit bestimmt ist, einer Person oder einer Gruppe von Personen wegen ihrer
      Rasse, Ethnie, Religion oder sexuellen Orientierung verweigert[...]"

      Gerade das Beispiel mit der Fortpflanzungsmedizin wäre ja eine Leistung die im weitesten Sinne von der Initiative betroffen wäre.

      An die Blitzer: das war eine ganz normale Frage aus Unwissenheit.
    • herrkern (1) 23.01.2020 15:37
      Highlight Highlight @Sheshe: Du meinst, die Eizellenspende sollte Schwulen nicht verwehrt werden? Interessanter Gedanke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 23.01.2020 14:41
    Highlight Highlight Ich finde, es lohnt sich einfach mal innezuhalten. Wir müssen über eine Gesetzeserweiterung abstimmen, die so nicht nötig wäre, würde sich die Gesellschaft als solche nach den Regeln von Anstand und RESPEKT verhalten. Ich glaube nicht, dass die Anzahl jener, die sich dem verweigern, drastisch zugenommen hat, deren Radikalisierung aber schon. Auch dem Umstand geschuldet, dass politische Kräfte solch benehmen nicht nur nicht verurteilen, sondern es salonfähig gemacht haben. Ist also wohl lediglich eine Frage der Zeit, bis die nächste Erweiterung ansteht... leider.
  • Hipster mit Leggins 23.01.2020 14:36
    Highlight Highlight Also, wenn ich das richtig mitbekommen habe, ändert sich wenig bis nichts. Ist wieder typisch Politik: Da wird ein riesen Fass aufgemacht, damit man zeigen kann, dass man auf der richtigen Seite steht - in der Realität (d.h. bei Klagen ändert aber nichts).
  • Toni.Stark 23.01.2020 14:32
    Highlight Highlight Hier seht man eindeutig was dieses Gesetz für ein Chaos ausrichtet. Will ein Hotel dich und dein Freund nicht aufnehmen? Geh zum anderen Hotel und poste es auf Insta, das Hotel ist erledigt. Brauchen wir für alles irgend ein Gesetz? Völlig unnötig!
  • ChiliForever 23.01.2020 14:21
    Highlight Highlight Ich wundere mich regelmäßig darüber, warum Menschen Probleme mit den Lebensvorstellungen anderer haben, nur weil diese von den eigenen abweichen. Kann einem doch echt egal sein, wie andere ihr Leben führen, so lange sie niemandem weh tun.
    Ich habe aber auch ein Problem damit, wenn ich das Gefühl habe, wenn der Staat meint, quasi mit dem Vorschlaghammer den Bürgern eine gewisse (moralische) Wertvorstellung einzuhämmern.
    Ich bin mir daher echt nicht sicher, ob es dafür das Strafrecht braucht und ob nicht die bestehenden Regelungen (Beleidigung oder Ähnliches) ausreichen.
    • Shikoba 24.01.2020 06:33
      Highlight Highlight Es sind ja nicht die da oben die das entscheiden, sondern wir Bürger, die das fordern.
    • ChiliForever 24.01.2020 12:52
      Highlight Highlight Das ist schon richtig, delegiert die Aufgabe in Gesetzesform ja trotzdem an den Staat zurück.
  • Hypotenuse 23.01.2020 14:00
    Highlight Highlight Wenn eine Schwulenbar Heterosexuelle ausschliesst, dann schliesst ja ein spanischens Restaurant auch Schweizer und Schweizerinnen aus? Aber selbst wenn das stimmen würde, dass die Bezeichnung kritisch werden könnte, habe ich noch nie eine Schwulenbar gesehen welche den Namen "Schwulenbar" trägt. Übrigens auch als Hetero ist es kein Problem in eine Schwulenbar zu gehen, sofern man keine Selbstwertprobleme hat und täglich sein Mann stehen muss. xD
  • beautyq 23.01.2020 13:47
    Highlight Highlight Fazit: das neue Gesetz sensibiliesiert zwar, bringt anaonsten jedoch keine wirklichen Verbesserungen.

    Sensibilisierung finde ich gut, ob sie jetzt per Gesetz erzwungen werden müssen, weiss ich noch nicht.

    Ein Problem sehe ich bei Aussage 1: «Missbrauchsskandal zeigt: Es hängt mit Homosexualität zusammen».
    Diese Aussage kann ein empirisch erörterter Fakt sein - es ist durchaus möglich, dass Homosexualität einer der Gründe für Missbräuche ist. Dann ist diese Aussage absolut wahr und keines Wegs diskriminierend, auch wenn sie wohl noch besser ausformuliert werden müsste.

    Das wäre ein Problem
    • Asmodeus 23.01.2020 17:30
      Highlight Highlight "Missbrauchsskandal zeigt: Es hängt mit Männern zusammen."

      Jetzt darfst Du Dich angegriffen fühlen.
    • beautyq 24.01.2020 00:27
      Highlight Highlight Tu ich aber nicht. Ist ja wiederum ein wahrer Fakt.

      Ich war mir beim Verfassen meines Kommentars nicht wirklich sicher, ob die gesetzliche Verankerung sinnvoll ist. Nun habe ich mich mit einigen Leuten darüber ausgetauscht und noch einmal genau nachgelesen:

      Sensibilisierung hört sich echt gut an - eigentlich alles, was hilft, dass wir friedlich zusammenleben können, hört sich gut an.

      Was zwar keinen Sinn macht, im Gesetz niederzuschreiben, aber total nervt sind diese ewigen Schubladisierungen. Es sind nie alle Männer und nie alle Lesben ... Das ist ein Hauptteil des Problems.
  • Dr. Unwichtig 23.01.2020 13:30
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel, der endlich mit Behauptungen - wie sie teilweise auch auf dieser Plattform verbreitet wurden - aufräumt. Die Beispiele zeigen ganz klar, dass es eben NICHT darum geht, mit dem juristischen Zweihänder Akzeptant in die Gesellschaft zu prügeln, sondern ganz spezifische, schwerwiegende Taten und Aussagen unter Strafe zu stellen, die im Kern das friedliche Zusammenleben gefährden. Und das ist auch gut so - denn dafür ist das Strafrecht in einem demokratischen Umfeld primär gedacht....
  • Clank 23.01.2020 13:19
    Highlight Highlight Könnte, wäre, vielleicht, möglicherweise

    Irgendwie ironisch, der Experte sollte Klarheit schaffen, doch stattdessen sorgt er viel mehr für Verwirrung als vorher. Das Ganze zeigt nur auf, in was für eine verzwickte juristische Wirrwarr Angelegenheit wir hineingeraten mit dieser Initiative. Und wir reden ja noch nicht mal von der Praxis, wo dazu noch die Schuld des Angeklagten bewiesen werden muss.

    Das Nutzen der Strafnorm konnte bis heute aber niemand nachweisen. Ich sehe da immer noch kein Sinn.
  • Levi Vodica 23.01.2020 12:58
    Highlight Highlight Danke für die Klarheit Watson, werde mit Nein stimmen. Und nun liebe Leser, lasst es Blitze regnen.
    • Shikoba 24.01.2020 06:41
      Highlight Highlight Erklärst du auch warum?
  • Makatitom 23.01.2020 12:43
    Highlight Highlight Was denn, die Bibel wird nicht verboten bei Annahme der Ausweitung, wie das ein gewisser christlicher Extremist, Nationalblocherist und Kantonsrat ZH aus Bülach behauptet? 😂😂
    • MarZ 23.01.2020 17:38
      Highlight Highlight Leider nicht
  • Unicron 23.01.2020 12:43
    Highlight Highlight Klar darf ich als heterosexueller in eine Gay Bar, ich darf ja auch als Schweizer in eine Latino Bar?

    Ich habe mich als Hetero jedenfalls immer willkommen gefühlt, egal ob an einer Party oder am Pride Umzug.
  • landre 23.01.2020 12:40
    Highlight Highlight Als felsenfest überzeugt liberaler Demokrat und somit aktiver so wie passiver Unterstützer und Förderer von Diversität, im politischem Sinn des Pluralismus, kann ich solche Formen von Gesetzgebungen nicht wirklich nachvollziehen...

    Der Zeitgeist zeigt zwar dass Teile unserer Gesellschaft effektiv noch gewisse Mühen mit der natürlichen Akzeptanz von Homosexualität und anderen Orientierungen hat, deswegen aber ein gesellschaftlich kategorisierendes und der Zensur orientiertes Gesetz backen zu müssen, ordne ich eher als eine gefährliche Tendenz ein als eine Lösung von Problemen...
  • wasylon 23.01.2020 12:33
    Highlight Highlight Ist es Starfbar Transgender mit ihrem biologischen Geschlecht anzusprechen?
    • Asmodeus 23.01.2020 17:29
      Highlight Highlight Ich weiss Du willst nur provozieren aber ich versuche es für Dich verständlich zu erklären.

      Die Biologie ist mehr als nur Penis oder Vagina. Die Wissenschaft hat das schon lange kapiert, aber in der Primarschule lernt man halt noch nicht mehr (und das ist Niveau der Leute die mit der Biologie gegen Transgender argumentieren wollen).


      Und wenn Du aus Versehen eine Transperson mit dem falschen Geschlecht ansprichst ist es definitiv nicht strafbar.
      Aber wenn Du wiederholt und böswillig jemanden misgenderst wäre es diskriminierendes Verhalten und könnte theoretisch strafbar wären.
    • Adualia 23.01.2020 21:18
      Highlight Highlight Nein, das hat nichts mit Sexualität zu tun. Aber ich kann dir sagen was es ist: Assi
    • wasylon 24.01.2020 07:14
      Highlight Highlight @asmodeus
      Das war eine neutral gestellte Frage zu einer Abstimmungsvorlage.
      Schade dass Du es gleich als Provokation auffasst.

      Danke für eure Antworten, auch wenn sie unterschiedlich ausfallen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelsshare 23.01.2020 12:25
    Highlight Highlight Eine Schwulenbar die Heterosexuelle ausschliesst? Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Mein bester Freund ist schwul und ich war mit ihm in allen möglichen "Schwulen-Lokalitäten" und wurde (auch in Begleitung meiner Freundin) überall herzlichst Willkommen geheissen.

    Oder schliessen all die ganzen "Schweizerhof" Hotels und Restaurants ausländische Gäste aus?
  • Magnum44 23.01.2020 12:22
    Highlight Highlight Dieses Thema nimmt langsam groteske Züge an. Schwarze, Juden, Roma, Appenzeller i.e.S., Kosovaren in der Schweiz... sie alle werden schon heute von 261bis geschützt und dennoch sprechen wir von <50 Verurteilungen pro Jahr. Wer sich normal verhält, wird absolut nichts von der Revision bemerken.
  • Bert der Geologe 23.01.2020 12:15
    Highlight Highlight Für einen normalanständig erzogenen irgendwiesexuellen Menschen ist das alles kein Problem, mit oder ohne Gesetzeszusatz. "Schlimmstenfalls" oder eher bestenfalls führen wir etwas ein, dass es gar nie braucht.
  • Chrigi-B 23.01.2020 12:11
    Highlight Highlight Wie wärs mit der Abschaffung aller geschützen Klassen?

    Es verursacht Papierkrieg bei der Strafverfolgung und ganz ehrlich: Welcher Rassist ö.Ä. Idiot ändert seine Meinung weil er eine lachhafte Busse zahlen muss?

    Rassismus etc. wird nur mit Sonnenlicht, dem effektivsten Desinfektionsmittel, erfolgreich bekämpft.

    Schon mal von einem gehört, der den Holocaust leugnet, dass er nach einer Busse seine Ansichten geändert hat?

    Nein, er sagt es einfach nicht mehr in aller Öffentlichkeit, behält seine Ansichten jedoch, da ihn niemanden mit Fakten konfrontiert....
  • Eskimo 23.01.2020 12:00
    Highlight Highlight Homophobie ist vorallem ein kulturelles Problem. Da man dies aber nicht aussprechen darf um nicht als Rassist bezeichnet zu werden, braucht es also dieses komische Gesetz...
    Ooojjjeeeeeee...🙈
    • Asmodeus 23.01.2020 17:26
      Highlight Highlight Genau. In der SVP sind die ganzen homophoben Spinner eigentlich Ausländer.
  • ands 23.01.2020 12:00
    Highlight Highlight Nach der Logik des Professors: Wären dann neu auch "Eheberatungen" nicht mehr erlaubt, weil sie homosexuelle Paare ausschliessen?
    • Bert der Geologe 23.01.2020 12:17
      Highlight Highlight @ands: ich nehme mal an, dass auch homosexuelle Ehepaaren Eheprobleme haben und darum eine Eheberatung in Anspruch nehmen wollen und auch können. Wo ist dein Problem?
    • Elmas Lento 23.01.2020 12:30
      Highlight Highlight Nein, da sich eine Eheberatung explizit an verheiratete Personen richtet. Single sind da ja auch ausgeschlossen, unabhängig von ihrer Sexualität.
    • insert_brain_here 23.01.2020 13:35
      Highlight Highlight Eheberatungen wäre es nicht erlaubt homosexuelle Ehepaare auszuschliessen. Ja das gibt es, willkommen im 21. Jahrhundert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Calvin Whatison 23.01.2020 11:50
    Highlight Highlight Ich kenne keine einzige Gaybar, in der anders gesteuerte nicht erwünscht wären.
    Jetzt wird’s absurd.🤦🏻‍♂️
  • zaphod67 23.01.2020 11:42
    Highlight Highlight Fazit: Die wirklich strafwürdigen - und nicht bloss dummen, gehässigen - Aussagen sind bereits heute strafbar. Die Erweiterung der Norm ist also unnötig.
    • ands 23.01.2020 17:59
      Highlight Highlight Die Äusserungen sind nur strafbar, wenn sie sich an eine bestimmte Person richten.
      Wenn ich jemanden als "Schwuchtel" oder "schwule Sau" bezeichne, darf mich der Betroffene anzeigen. Der Homosexuelle, der dies hört und sich dadurch herabgesetzt fühlt, aber nicht.
      Ausserdem sind allgemeine Aussagen wie z.B. die Hirnlappen-Aussage von Bortoluzzi aktuell nicht strafbar.
  • Thomas Oetjen 23.01.2020 11:32
    Highlight Highlight Ich denke da irrt er dich teilweise. Wenn jemandem ins Gesicht gesagt wird, seine Homosexualität ist eine Krankheit, dann ist das eine Herabsetzung und Diskriminierung, weil die Persönliche sexuelle Ausrichtung Als Krankheit bezeichnet wird. Wenn man einem Afrikaner sagen würde, seine dunkle Haut wäre eine Krankheit, wäre das ja genau so eine diskriminierende Aussage.
    • Tikvaw 23.01.2020 17:13
      Highlight Highlight Stimmt grundsätzlich, in diesem Gesetz geht es jedoch nicht um persönliche Angriffe, sondern um Diskriminierung und Aufruf zu Hass, die auf Homosexuelle als Ganzes, als Gruppe, zielen und auch dann nur wenn es öffentlich geschieht, z.B auf einem Plakat.
  • Heinzbond 23.01.2020 11:28
    Highlight Highlight Was mich entsetzt ist die 2.aussage. Homosexualität als Krankheit zu bezeichnen ist für mich eine klare Herabsetzung der Person oder den Personen gegenüber diese Aussage getätigt wird. Und das schreibe ich als heterosexuell orientierter Mann...
    • Asmodeus 23.01.2020 17:24
      Highlight Highlight Es wäre auch garantiert diskriminierend und verboten.

      Eine Krankheit ist IMMER negativ behaftet. Sonst wäre die Bezeichnung "Du bist ja krank" nicht beleidigend gedacht.
    • I don't give a fuck 23.01.2020 23:17
      Highlight Highlight wenn jemand erkäktet ist und ein kollege sagt, er ist krank und soll nach hause, ist das beleidigend gemeint? 🤔
    • Asmodeus 24.01.2020 08:26
      Highlight Highlight @idgaf

      Du weisst genau worauf ich anspiele also hüpf nicht auf der Semantik rum.


      Wenn etwas absolut normales (zum Beispiel homosexuell zu sein) als Krankheit bezeichnet wird, dann um zu sagen "Mit Dir stimmt etwas nicht".

      Die Homosexualität wird also mit einem nicht wünschenswerten und "falschem" Zustand gleichgesetzt den man "heilen" muss.


      Sowas ist IMMER diskriminierend gemeint.

      Egal ob man nun Homosexuelle als "krank" einstuft, einen Dialekt als Halskrankheit einstuft oder sonst etwas. Krank zu sein ist NIE etwas Positives.

      Ausser wenn es hilft sich vor der Schulreise zu drücken.
  • Do not lie to mE 23.01.2020 11:07
    Highlight Highlight Marokkanischer/Schweizer Schriftsteller Kacem El Ghazzali @kelghazzali schreibt:
    "Es gibt durchaus gute Argumente gegen die Gesetzesänderung. Aber wenn ich immer wieder betrachte, wie gravierend die Diskriminierung gegen Homosexuellen in gewissen kulturellen & religiösen Kreisen ausgeprägt ist. Dann wäre ein JA erwünscht, zumindest als Statment der Solidarität"
    • zaphod67 23.01.2020 16:46
      Highlight Highlight Das ist ja schön und gut, aber strafrechtliche Normen sind nun mal nicht dazu da (erst recht nicht dazu geeignet), gesellschaftspolitische 'Statements' zu machen, erst recht nicht 'der Solidarität'.
  • Markus97 23.01.2020 11:05
    Highlight Highlight Werden heteros überhaupt aus Schwulenbars ausgeschlossen? Habe schon oft von Frauen gehört, die such da einen Drink genehmigen...
    • Heinzbond 23.01.2020 11:25
      Highlight Highlight Auch hetero Männer, bin jefenfalls noch nie abgewiesen worden...
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 23.01.2020 11:28
      Highlight Highlight War in der Schweiz zwar noch nie in einer Schwulenbar, dafür aber in Dublin schon oft. Viele Frauen, die im Ausgang halt mal nicht anbgebaggert werden wollen oder sich einfach sicher fühlen wollen gehen dort in den Ausgang. Die Schwulen haben absolut nichts dagegen, da wir ja eh nicht dem "Beuteschema" entsprechen. Und ganz ehrlich, in der Schwulenbar habe ich die besten Parties erlebt. :-)
    • maude 23.01.2020 11:38
      Highlight Highlight Ich hab das noch nie erlebt..eher im Gegenteil, ich hatte da viele meiner lustigsten Abende, als 'Voll-Hete'.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matthiah Süppi 23.01.2020 11:01
    Highlight Highlight Irgendetwas wurde hier nicht ganz verstanden.

    Das Gesetz setzt vor allem bei der Hetze gegen homosexuelle als Gruppe an.

    „Du bist schwul, man sollte dich umbringen.“
    -Heute strafbar

    „Alle schwulen sollte man umbringen“
    -Heute legal
    -Mit dem Gesetz nicht mehr.
  • el perro 23.01.2020 10:58
    Highlight Highlight Ich habe noch nie erlebt, dass Heterosexuellen der Zutritt zu einer Schwulenbar verweigert wurde.
  • AndOne 23.01.2020 10:48
    Highlight Highlight Schaffen wir doch gleich die eigene Meinung ab! Das geht doch am einfachsten alle Lemminge folgen einer Person, gibt ja die Follower also warum nicht?
  • Eiswalzer 23.01.2020 10:47
    Highlight Highlight Fast jedes Beispiel zeigt, dass die Erweiterung der Strafnorm am RICHTIGEN Ort ansetzt.
    Nur das mit der Schwulenbar verstehe ich nicht ganz. Denn selbst wenn es sich als Schwulenbar bezeichnet, habe ich auf jeden Fall noch keine gesehen, in der Heterosexuelle unerwünscht wären. Wenn es solche gibt, fände ich es aber auch richtig, dass diese Heterosexuelle nicht mehr ausschliessen dürfen.
    • Eiswalzer 23.01.2020 10:52
      Highlight Highlight Auf jeden Fall zeigen die Beispiele, dass die Argumente der Gegner nicht greifen (Zensur). Wie schon damals nicht be der generellen Einführung der Antirassismusstrafnorm.
    • Ruefe 23.01.2020 11:35
      Highlight Highlight Die Homobars entstanden ja aus dem Zweck heraus dass sie ihre sexuelle Orientierung nicht in der Öffentlichkeit zeigen durften. In einer idealen Zukunft würde man bei Missverständnissen klar kommunizieren zu welchem Geschlecht man sich hingezogen fühlt und dann weiter feiern, ungeachtet ob jetzt Männer mit Frauen, Männer mit Männer oder Frauen mit Frauen flirten.
    • Eiswalzer 23.01.2020 16:37
      Highlight Highlight Ruefe:
      Ganz genau. Und nicht nur, dass man seine sexuelle Orientierung nicht in der Öffentlichkeit zeigen durfte! Wer in einer “normalen” Bar geflirtet hätte und einen Hetero erwischt hätte, der wäre nicht zu beneiden gewesen. Das war gefährlich. Homobars entstanden wie so vieles in der Alternativszene oder Untergrundsachen aus schierem Zwang heraus!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ruefe 23.01.2020 10:46
    Highlight Highlight Im Titelbild steht "Homosexualität ist wie Heuschnupfen". Ist das eine Anmerkung zu den Quacksalbern die "Homo-Heilung" anbieten? Oder ein Witz den ich noch nicht kenne ? ^^
  • GoIdjunge Krater 23.01.2020 10:41
    Highlight Highlight Mit zunehmender Impferitis und Pharmavergiftung wird es immer mehr Personen mit abweichender Sexualität geben. Und den Normalen wird jetzt auch noch der Mund verboten.
    • insert_brain_here 23.01.2020 17:04
      Highlight Highlight Ich bin sehr an deiner Definition von "normal" interessiert, ich hol schonmal Popcorn.
    • Asmodeus 23.01.2020 17:20
      Highlight Highlight Dass Du neben Rassist, Sexist und Homophob auch noch Impfgegner bist macht mein Bingo nun fast voll :)
    • insert_brain_here 23.01.2020 23:23
      Highlight Highlight Flat earther fehlt noch
    Weitere Antworten anzeigen
  • m:k: 23.01.2020 10:36
    Highlight Highlight "Eine Bezeichnung als «Schwulenbar» schliesst im Umkehrschluss Heterosexuelle aus."

    Der hat wohl etwas falsch verstanden. Nur weil eine Bar sich so bezeichnet, heisst es ja nicht, dass Heterosexuelle zwangsläufig ausgeschlossen werden.
    • Eiswalzer 23.01.2020 10:50
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Meistens besteht dieses Problem ja gar nicht, weil sehr viele Heterosexuelle FROH sind, wenn sie wissen, dass es ein Gay Bar ist... Weil sie da auf keinen Fall rein wollen. Ich habe aber umgekehrt noch kaum eine gesehen, die Heteros ausgeschlossen hätte. Daher verstehe ich das Argument nicht
    • Vergugt 23.01.2020 11:06
      Highlight Highlight Anekdotischer reality-check: Zwei meiner Lieblingsbars sind zufällig "Schwulenbars". Hänge da als Hete regelmässig ab und wurde noch nie auch nur schief angeschaut. Selten kommt meine sexuelle Orientierung zur Sprache (wenn ich ausnahmsweise mal offensiv angeflirtet werde). Ausser einem "Schade" null negative Reaktionen. ♥
    • bbelser 23.01.2020 11:09
      Highlight Highlight Wen schliessen wohl "Rössli", "Ochsen" und "Linde" von der Bewirtung aus? Wobei: beim "Ochsen" in Bünzikon hatte ich schon immer den Verdacht, dass dort nur söttige verkehren...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wolf von Sparta 23.01.2020 10:35
    Highlight Highlight Also ich weiss wie ich abstimmen werde und zwar für nicht noch mehr Kontrolle und Verbote! Die Sachen welche diskriminierend sind, sind heute schon strafbar und das ist auch gut so. Deswegen müssen wir, dass jetzt nicht auch noch verschärfen.
    • Asmodeus 23.01.2020 17:17
      Highlight Highlight Aber für ne Vermummungsinitiative wirste dann vermutlich stimmen, was? :)
    • Wolf von Sparta 24.01.2020 08:44
      Highlight Highlight Ne, soll sich doch jeder so anziehen wie er/sie/es möchte. Oder was hat das jetzt mit dem zu tun?
  • Botti 23.01.2020 10:35
    Highlight Highlight Danke gür en Klarheit schaffenden Artikel. Man kann dafür oder dagegen sein, in der Praxis wird die neue Strafnorm wohl nicht viel verändern.
    Gerade die positove Disktiminierung wird uns jedoch in Zukunft noch stark beschäftigen.
  • hemster (eidg. dipl. Rechtschreibfehler) 23.01.2020 10:34
    Highlight Highlight mit regeln, vorschriften und strafen wird man die haltung gegenüber schwulen, lesben etc. nicht ändern.
    das muss schon auf der gesellschaftlichen ebene geschehen und dies dauert normalerweise generationen, denn diese ablehnungen und hass kann nur übers älterwerden "aussterben" (ich weiss, schlechte formulierung).

    ja, in gewissen fällen ist/wird eine strafe angebracht sein. ich beführte jedoch, dass sollte gesetze eher zu dessen missbrauch führen und dadurch die akzeptanz eher verschlechtern als verbessern werden.
  • Erklärbart. 23.01.2020 10:33
    Highlight Highlight "Dürfte ein Bischof im Fernsehen sagen: Missbrauchsskandal zeigt: Es hängt mit Homosexualität zusammen"

    Ein Bischof der sich zu Homosexualität äussert? Echt jetzt? Die sprechen doch lieber von Pädophilie... und tun nichts dagegen.
    • Tobias W. 23.01.2020 12:24
      Highlight Highlight Nun ja, in der Regel ist es ja beides. Ist allerdings nicht ein Homo-Problem, sondern ein Kirchen-Problem.
    • ChiliForever 23.01.2020 14:36
      Highlight Highlight Die Aussage könnte übrigens auch verboten werden:
      a) sie unterstellt Straftaten (oder deren Verdeckung) und
      b) schert alle Personen einer Gruppe über einen Kamm
  • Count Suduku 23.01.2020 10:33
    Highlight Highlight Schwulenwitze wie dieser dürften mit der Erweiterung des Gesetzes wohl weiterhin erzählt werden...

    Ich finde es sollte verboten werden über so schlechte Witze zu lachen.
    • H. L. 23.01.2020 11:57
      Highlight Highlight Ich kannte den Witz nicht, finde ihn aber gelungen. Und ich bin übrigens homosexuell. :)
    • Hier Name einfügen 23.01.2020 12:38
      Highlight Highlight Eine Humorpolizei ist wohl wirklich nur noch eine frage der Zeit.
    • I don't give a fuck 23.01.2020 12:40
      Highlight Highlight entweder hast du noch nie einen guten witz gehört, oder du hast keinen humor.
    Weitere Antworten anzeigen
  • freeLCT 23.01.2020 10:32
    Highlight Highlight Wie bitte?
    Hotellerie etc.. muss sich nach diesen Gesetzen richten und darf die Kundschaft nicht mehr nach eigenem Gusto selektieren?

    War anfänglich noch für diese Initiative und weiss mittlerweile nicht mehr was mich geritten hat, solch' ein Brunz zu unterstützen.

    Diskriminiert werden hier die Leute und Institutionen, welchen vorgemacht wird, in welcher Form sie mit ihren Mitmenschen umzugehen haben.

    Ganz hässlich sowas.

    • Saraina 23.01.2020 12:03
      Highlight Highlight Das ist doch nicht neu! Ein Lokal oder Hotel, das Farbigen den Zutritt wegen ihrer Hautfarbe verweigert, macht sich heute schon strafbar. Selektieren kann ein Hotel oder Lokal mit dem Preis.
    • freeLCT 23.01.2020 12:08
      Highlight Highlight @Saraina:
      Das schon, aber diese Lösung ist für mich persönlich ebenfalls nicht zielführend. Wer als Anbieter seine Kunden diskriminiert muss halt damit rechnen, dass man das eigene Kundenspektrum einschränkt und folglich weniger Umsatz generiert.

      Der Markt straft solch ein Verhalten automatisch ab in gewisser Weise.

      Aber das ist natürlich lediglich die radikal-libertäre Interpretation. ;)
    • ands 23.01.2020 12:29
      Highlight Highlight Die Hotellerie darf ihre Kundschaft selbst selektieren. Nur nicht aufgrund von diskriminierenden Kriterien. Oder wäre es für dich ok, wenn dich Hotels nicht akzeptieren, weil du heterosexuell bist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Faceoff 23.01.2020 10:30
    Highlight Highlight Betroffene / Befürworter: "Seht, ist doch gar nicht so schlimm, stimmt bitte Ja."

    Unbeteiligte / Gegner: "Seht, bewirkt doch gar nicht so viel, warum also das Theater? Stimmt bitte Nein."

    • just sayin' 23.01.2020 11:18
      Highlight Highlight Unbeteiligte / Gegner: "seht, es ist grösstenteils noch völlig unklar, was verboten sein wird und was nicht. Stimmt bitte Nein für ein gesetz, welches so unausgegoren und ineffizient ist"

      homophobie ist dämlich - es muss aber anders gelöst werden. aufklärung, sensibilisierung, gespräch.

      wir können unser leben nicht nur mit gesetzen regeln. jedes neue gesetz schafft neue gesetzeslücken, welche wir versuchen mit neuen gesetzen zu stopfen (welche neue gesetzeslücken schafft...)
    • Eiswalzer 23.01.2020 11:56
      Highlight Highlight Just sayin’
      Ja es kann nicht alles mit Gesetzen gelöst werden. Aber leider, und das ist viel bedeutender, kann eben auch nicht alles mit Aufklärung und Sensibilisierung gelöst werden. Als Schwuler/Lesbe mit Homophoben zu diskutieren (egal ob religiös Fundamentalen oder konservativ-aggressigen) und auf Verständnis zu hoffen, bringt GAR NICHTS. Das kann ich dir garantieren. Die Toleranz, die wir heute haben ist HART erkämpft! Die Gegner von heute (zb gewisse SVP-Kreise) sind die gleichen wie jene früher. Die SVP 1950 oder 1960 mit ähnlicher Macht hätte damals auch alles bekämpft. Jegliche Rechte
    • Bruuslii 23.01.2020 12:25
      Highlight Highlight just: "wir können unser leben nicht nur mit gesetzen regeln. jedes neue gesetz schafft neue gesetzeslücken, welche wir versuchen mit neuen gesetzen zu stopfen (welche neue gesetzeslücken schafft...)"

      da bin ich absolut einverstanden.

      deshalb ist es hier wichtig zu bemerken, dass es kein "neues" gesetz ist, sondern ein bestehendes, sehr spezifisches ("lückenhaftes") gesetz wird aufgrund langjähriger erfahrung allgemeiner formuliert/verbessert, so dass es eben "weniger lücken" gibt.

      deshalb passt dein argument hier mmn nach nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SwissWitchBitch 23.01.2020 10:27
    Highlight Highlight So viele Fragen, irgendwie immer die gleiche Antwort?
  • Caligula 23.01.2020 10:27
    Highlight Highlight Zu Punkt 9:
    Sind in Schwulenbars nicht alle willkomen? Ich dachte schon.
    • Spooky 23.01.2020 14:04
      Highlight Highlight @Caligula

      Ohne Geld bist du in einer Schwulenbar nicht willkommen.
    • anundpfirsich 23.01.2020 15:44
      Highlight Highlight @Spooky
      Ohne Geld bist du in keiner Bar willkommen.
      Ich als Frau war des öfteren in Schwulenbars oder Clubs und wurde immer sehr willkommen geheissen.
    • Spooky 23.01.2020 18:37
      Highlight Highlight @anundpfirsich

      Das glaube ich dir sofort. Aber dass ALLE willkommen sind, stimmt halt trotzdem nicht. 😎
    Weitere Antworten anzeigen
  • michiOW 23.01.2020 10:25
    Highlight Highlight Also wäre es doch einfach verboten, Heterosexuellen den Zugang zu verweigern?
    • Magnum 23.01.2020 11:00
      Highlight Highlight Richtig, michiOW: Die Vorenthaltung einer Dienstleistung auf Grund der sexuellen Orientierung stellt eine Diskriminierung dar - so sich diese Dienstleistung an die Öffentlichkeit richtet und nicht an Mitglieder eines geschlossenen Vereins (zB Kirche).

      Da aber meist auf ein spezifisch für LGBTQ geeignetes Angebot 50 Alternativen kommen, die dies nicht sind, dürfte das Beispiel der Schwulenbar, die sich explizit so nennt, nicht wirklich praxisrelevant werden - zumal solche kaum je Heterosexuellen den Zutritt verweigern.
    • Kiro Striked 23.01.2020 11:05
      Highlight Highlight Keine Schwulenbar die ich kenne macht einen "Gaycheck".

      ich gehe ab und zu mit normalen Heterofreunden in Hiesige Schwulenbars.. Da sagt niemand irgend was.

      Man darf sich halt nicht Aufregen, wenn man evtl. mal angeflirtet wird, oder auch mal nen Klaps auf den Hintern bekommt. Das ist in der Szene relativ "Normal" meist reicht es dann, wenn man sagt "danke kein Interesse".
    • w'ever 23.01.2020 11:50
      Highlight Highlight der (oder die) türsteher kann jeder person den zutritt zu einem club verweigern. was der türsteher nicht darf, ist die person nicht reinzulassen weil sie ausländer, schwul, vegi oder religion-x.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 23.01.2020 10:24
    Highlight Highlight Wo habt Ihr den denn ausgegraben?

    "Eine Bezeichnung als «Schwulenbar» schliesst im Umkehrschluss Heterosexuelle aus."

    So ein Bullshit. Ich war (als ich mich noch komplett als Hetero sah) auch in einer Schwulenbar (Hallo ans Samurai in Bern) und wurde problemlos eingelassen. Meine weibliche Begleitung ebenfalls und ihr homosexueller Kumpel sowieso.

    Oder glaubt er ein "Balkanclub" verstösst gegen das Antirassismusgesetz weil damit die armen Schweizer ausgestossen würden?
    • Kiro Striked 23.01.2020 11:55
      Highlight Highlight @Asmo
      Ich habs mir halt auch gedacht... wollte es aber nicht so schreiben. (mit dem wo habt ihr den ausgegraben)

      Finde es hier in den Kommentaren Lustig, wie viele Leute by Default davon ausgehen, dass Hetero's in Schwulenbars nicht reingelassen werden. Also so "Ja der Hat das geschrieben also ist das so". Auf der anderen Seite gibt es wirklich Hotels, die Schwule nicht möchten.

      Ich muss mir das Beispiel mit der Balkanbar aber 100% Merken haha.. Super.

      "Balkanbar" - Bisch du Balkan? "Nei" Verpiss di!
    • Asmodeus 23.01.2020 12:16
      Highlight Highlight @Kiro
      Es erinnert mich umgedreht etwas an die alte Thematik als sie mal den Pfadis in Pratteln Rassismus vorgeworfen haben weil sie fast nur schweizerische Mitglieder hatten.

      Die Antwort war. "Wir versuchen es ja mehr Mitglieder jeglicher Nationalität zu bekommen. Aber die meisten spielen lieber Fussball als den ganzen Tag durch den Wald zu latschen".

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass Homobars von Heteros überrannt werden. (allerhöchstens Hetero-Damen in Schwulenbars).

    • Eiswalzer 23.01.2020 12:35
      Highlight Highlight Kommt hinzu, dass die meisten Angebote explizit für “LGBT and friends“ sind. Ich habe auch noch NIE die Erfahrung gemacht, dass Heteros nicht reingelassen, oder rausgeworfen würden.
      Der Vergleich mit dem Balkanclub find ich übrigens sehr interessant.... Da störts auch keinen.
    Weitere Antworten anzeigen

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