FDP
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schneider-Schneiter, Amsler und Z'Graggen – das Bundesrats-Kandidatenkarussel dreht weiter



Das Kandidatenkarussell für die Bundesratswahlen nimmt Fahrt auf: Die Urner CVP-Justizdirektorin Heidi Z'graggen, die Basler CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter und der Schaffhauser Erziehungsdirektor Christian Amsler (FDP) sind ins Rennen gestiegen.

ARCHIVBILD ZUR BUNDESRATSKANDIDATUR VON HEIDI Z'GRAGGEN, AM DONNERSTAG, 18. OKTOBER 2018 ---- Geduldig beantwortet Staenderatskandidatin Heidi Z'Graggen, CVP, die Fragen der Medien am Sonntag, 7. Maerz 2010, im Rathaus Altdorf, nach dem ersten Wahlgang der Staenderats-Ersatzwahl. Keiner der drei Kandidaten erreichte das absolute Mehr, es kommt somit am 25. April zum zweiten Wahlgang. (KEYSTONE/Geri Holdener)

Urner Justizdirektorin Heidi Z'Graggen Bild: KEYSTONE

«Ich bin bereit, die Landespolitik mitzugestalten», sagte Z'graggen, die am Donnerstagmorgen als erste über ihre Kandidatur informierte. Kurz zuvor hatte der Obwaldner CVP-Ständerat Erich Ettlin seinen Verzicht veröffentlicht. Er will Ständerat bleiben. Und auch der Urner CVP-Ständerat Isidor Baumann liess verlauten, dass er – auch zu Gunsten von Heidi Z'graggen – nicht kandidieren werde.

Johann Schneider-Ammann – ein kurzer Rückblick

Für Z'graggen ist es an der Zeit, dass Uri im Bundesrat vertreten sei. In der 170-jährigen Geschichte des Bundesstaats habe der Kanton nämlich noch nie einen Bundesrat stellen können.

Die 52-Jährige betont aber auch ihre Kandidatur als Frau. «Nur wenn Frauen sich zur Verfügung stellen, können sie auch nominiert und gewählt werden.»

Auch Schneider-Schneiter kandidiert

Als zweite CVP-Frau gab die Baselbieter Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter ihre Ambitionen für die Nachfolge von Doris Leuthard bekannt. Der Parteitag der CVP Baselland in Zwingen BL nominierte Schneider-Schneiter per Akklamation und mit Standing Ovations. Zuvor hatte diese bekannt gegeben, dass sie für eine Kandidatur zur Verfügung steht.

Elisabeth Schneider-Schneiter, Nationalraetin CVP-BL, spricht waehrend einer Medienkonferenz ueber die Bilanz der Mercosur-Reise, am Dienstag, 8. Mai 2018 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter Bild: KEYSTONE

Das Baselbiet habe als fortschrittlicher Kanton einen Anspruch auf einen Sitz im Bundesrat, sagte Schneider-Schneiter. Sie stelle sich daher mit grosser Freude zur Verfügung, um nach über 120 Jahren wieder einen Bundesratssitz für den Kanton Basel-Landschaft zu holen.

Zweiter nominierter FDP-Kandidat

Für die Nachfolge von Bundesrat Johann Schneider-Ammann warf der Schaffhauser Erziehungsdirektor und Regierungspräsident Christian Amsler seinen Hut in den Ring. Die FDP des Kantons Schaffhausen nominierte ihn ebenfalls am Donnerstagabend.

Christian Amsler, Praesident Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz D-EDK und der Steuergruppe Lehrplan 21, beantwortet die Fragen der Journalisten, anlaesslich einer Pressekonferenz zum Lehrplan 21, am Freitag, 11. April 2014, in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Schaffhauser Regierungsrat Christian Amsler. Bild: KEYSTONE

Sie freue sich, mit Amsler offiziell in die Bundesratswahlen einzusteigen, teilte die Kantonalpartei mit: »Schaffhausen konnte noch nie in der Geschichte der Eidgenossenschaft einen Bundesrat stellen!Amherd-Kandidatur noch offen

Doris Leuthard – ihre Karriere im Rückblick

Der 54-Jährige ist der erste nominierte Kandidat einer FDP-Kantonalpartei. Die St. Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter hat zwar mitgeteilt, dass sie sich für die Wahl zur Verfügung stellen würde. Doch offiziell entscheiden wird die St. Galler FDP erst an der Nominationsversammlung vom 20. Oktober.

Keller-Sutter gilt als Favoritin für die Nachfolge von Schneider-Amman. Offizieller FDP-Kandidat ist auch der Nidwaldner Ständerat Hans Wicki.

Amherd-Kandidatur noch offen

Der erste offiziell nominierte CVP-Kandidat einer Kantonalpartei war Peter Hegglin. Der Zuger alt-Regierungsrat und Ständerat wurde am Mittwochabend offiziell nominiert.

Vorerst noch vom Spitalbett aus verfolgt die Walliser CVP-Nationalrätin Viola Amherd die Entwicklung. Noch ist gemäss ihrer Lokalpartei ungewiss, wann sie das Spital verlassen kann, das sie wegen Nierensteinen aufsuchen musste. Offen bleibt somit, ob sie doch noch ins Rennen steigen wird.

Die CVP-Kantonalparteien müssen die Kandidatinnen und Kandidaten bis am 25. Oktober nominieren und der Findungskommission melden. Bei der FDP läuft die Frist am 24. Oktober ab. Die Bundesrats-Ersatzwahlen finden am 5. Dezember statt. (wst/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

117
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

129
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

117
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

129
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

15
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ridcully 18.10.2018 21:49
    Highlight Highlight Ha ha, Amsler.. nice Try, aber als FDPler werd ich den nie und nimmer wählen. Zu viel heisse Luft und zu wenig Konretes geleistet. Und beim EKS-Aktien Deal hat er auch nicht gerade geglänzt.
    • arriving somewhere but not here 18.10.2018 22:21
      Highlight Highlight Ist der Typ nicht u.a. auch für den „lässigen“ Lehrplan 21 mit verantwortlich? 🤦🏻‍♂️
    • Silvio_soy_yo 19.10.2018 09:20
      Highlight Highlight Ja, aber du wählst überhaupt keinen Bundesrat
    • Raddadui 19.10.2018 09:48
      Highlight Highlight Ridcully ist ein FDP-Vertreter in der Bundesversammlung? Coole Sache :-D
  • Korrekt 18.10.2018 21:47
    Highlight Highlight Der Kanton Baselland und die Region Basel haben es soviel mehr als die Ostschweiz oder die Innerschweiz verdient einen Bundesrat zu stellen. Der Kanton BS wartet seit über 40 Jahren und der Kanton BL seit 120 Jahren auf eine Vertretung. Die einwohnerstarke zweitgrösste Wirtschaftsregion ist krass untervertreten in der schweizer Politik und als Grenzkantone sowohl für EU-Befürworter als auch Gegner eine Bereicherung im Bundesrat.
    • michiOW 19.10.2018 05:25
      Highlight Highlight Ja, die Region Nordwestschweiz bräuchte auch wieder einen Bundesrat, aber Sie vergessen hier etwas. Aktuell ist ZH der östlichste Kanton mit Bundesrat, also ist die gesamte Grenzregion zu Liechtenstein und Österreich nicht vertreten.

      Die Innerschweiz ist wie die Region NWS seit lange em nicht mehr präsent im Bundesrat. Diese Region umfasst 5 Kantone, also fast 20% der Schweiz.

      Es gibt mehr als Ausland und Wirtschaft, ausserdem kommt bereits mehr als die Hälfte des Bundesrats aus der westlichen Hälfte der Schweiz.
    • Bert der Geologe 19.10.2018 07:21
      Highlight Highlight Manno es geht darum für einen wichtigen Job die geeignetste Person zu finden. Da hat der Kantönligeist definitiv nichts verloren.
  • nilsnektarine 18.10.2018 20:16
    Highlight Highlight Schneider-Schneiter... ein bisschen überflüssig der Doppelname, nicht? 🤷‍♂️
    • p4trick 19.10.2018 04:59
      Highlight Highlight Die Kinder heissen Schneider-Schneiter-AmSchneitersten
    • LU90 19.10.2018 08:42
      Highlight Highlight Denk ich mir auch jedes Mal... :)
    • Bäruin aka PHI (formerly known as Pat the Rat) 19.10.2018 13:11
      Highlight Highlight Das denke ich jedes mal, wenn ich von Ihr höre...

      Soweit ich weiss, soll ein/e Bundesrat/rätin zu Kompromissen fähig sein.
      Da macht mir Ihr Doppelname nicht gerade grosse Hoffnungen.
  • Clife 18.10.2018 20:11
    Highlight Highlight Jeder sagt einfach nur die allgemeinen Floskeln. Kann jemand endlich konkrete Ideen einbringen? Können wir im Allgemeinen mal konkrete Informationen zu den einzelnen Kandidaten erhalten? Als Schweizer habe ich ein höheres Interesse dafür, was die Kandidaten denn für Meinungen zu allgemeinen Dingen haben.
  • Garp 18.10.2018 19:50
    Highlight Highlight Da kann ich nur sagen: Nein Danke! Bitte nicht!
    • Ueli_DeSchwert 19.10.2018 05:51
      Highlight Highlight Guter Kommentar, mit dieser differenzierten und begründeten, erklärerischen Meinung haben Sie dazu beigetragen, Ihre Ablehnung gegenüber diesen Kandidaten perfekt in Worte zu fassen und zu erklären, wieso Sie so denken.


      🙄
    • Garp 19.10.2018 11:56
      Highlight Highlight Ja gell, da habe ich mich wieder einmal selber übertroffen. 😁

Grüne überflügeln CVP, SVP weiterhin im Minus – das SRG-Wahlbarometer in 4 Grafiken

Der Höhenflug von Grünen und GLP geht weiter. Die Grünen verdrängen gemäss SRG-Wahlbarometer die kriselnde CVP als viertstärkste Kraft. Die SVP liegt weiterhin deutlich unter dem Wähleranteil von 2015, stabilisiert sich allerdings.

Am kräftigsten zulegen kann weniger als zwei Monate vor den nationalen Wahlen 2019 die Grüne Partei. Gemäss dem jüngsten SRG-Wahlbarometer kommt sie auf einen Wähleranteil von 10.6 Prozent. Dies entspricht einem Plus von 3.4 Prozentpunkten. Damit legen die Grünen im Vergleich zum Wahlbarometer von Anfang Juni nochmals 0.2 Prozentpunkte zu. Sollte sich der Wert aus dem SRG-Wahlbarometer bei den Wahlen vom 20. Oktober bewahrheiten, wäre es das beste Wahlresultat, das die Grünen je in der …

Artikel lesen
Link zum Artikel