Syrien
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Militärkoalition in Syrien tötet ranghohen Dschihadisten



In this Tuesday, Nov. 13, 2018 photo, an Iraqi soldier watches smoke rising after an airstrike by US-led International coalition warplanes against ISIS, on the border between Syria and Iraq in Qaim, Anbar province, Iraq. More than a year after this Iraqi town was freed from the Islamic State group, booms from airstrikes still echo and columns of smoke are visible, rising beyond the earthen berms and concrete walls marking the border with Syria. On the other side, the fight is raging to capture one of the militant group’s last enclaves. (AP Photo/Hadi Mizban)

Bild: AP/AP

Die US-geführte Militärkoalition hat bei einem Luftangriff in Syrien nach eigenen Angaben einen ranghohen Kämpfer der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») getötet. Er soll an der Enthauptung eines US-Entwicklungshelfers beteiligt gewesen sein.

Der Islamist Abu al-Umarayn sei an der Tötung von Peter Kassig und anderen Geiseln beteiligt gewesen, teilte ein Sprecher der Militärkoalition am Montag mit. Er sei zudem als «unmittelbare Bedrohung» für die Koalitionstruppen eingestuft worden.

Kassig, ein früherer US-Soldat, hatte sich seit 2012 für syrische Bürgerkriegsflüchtlinge engagiert und unter anderem eine Hilfsorganisation gegründet. Im Oktober 2013 wurde er in Syrien verschleppt und im November 2014 im Alter von 26 Jahren getötet. In einem «IS»-Video war sein abgeschlagener Kopf zu sehen.

Am Sonntagabend hatte die Militärkoalition mitgeteilt, der «IS»-Kämpfer Abu al-Umarayn sei das Ziel von Luftangriffen in der syrischen Wüste gewesen, wo die «IS»-Miliz noch einige Gebiete kontrolliert. Am Montag sagte der Koalitionssprecher Sean Ryan, Abu al-Umarayn sei bei dem Angriff getötet worden. Nähere Informationen sollen nach einer «vollständigen Prüfung» des Falls bereitgestellt werden.

Die US-geführte Militärkoalition hatte seit 2014 Angriffe auf die «IS»-Miliz und andere Dschihadistengruppen im Irak und in Syrien geflogen. Die «IS»-Miliz kontrolliert inzwischen nur noch wenige Dörfer in der syrischen Badia-Wüste östlich des Euphrat, nachdem sie in den vergangenen Jahren praktisch aus allen anderen Gebieten vertrieben wurde. (aeg/sda/afp)

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Video: watson/nfr

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