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Kreditkarten: Bargeld ist trotz virtueller Welt in Mode



Fast jeder hat heutzutage eine Kreditkarte. Doch beliebt als Zahlungsmittel scheint sie nicht - schon gar nicht bei den Jungen. Für alltägliche Einkäufen bevorzugen Konsumenten generell Bargeld.

In der Deutschschweiz und im Tessin jedenfalls zahlen Kunden lieber mit Bargeld als mit Kredit- oder Debitkarte. Die Romands hingegen ziehen die Debitkarte dem Bargeld vor.

Dies zeigt eine Umfrage in der ganzen Schweiz, welche der Vergleichsdienst comparis.ch beim Marktforschungsinstitut GfK in Auftrag gegeben hat. Comparis.ch bezeichnet sich selbst als unabhängiger Internet-Vergleichsdienst.

Je grösser der Betrag, desto häufiger die Kreditkartennutzung. Bei Einkäufen über 300 Franken greifen beispielsweise 40 Prozent der Konsumenten immer oder meistens zur Kreditkarte. Bei alltäglichen Einkäufen hingegen sind es nur 25 Prozent, die immer oder meistens mit Kreditkarte bezahlen.

Überraschend ist das nicht: comparis.ch selbst verweist auf die Statistik der Schweizerischen Nationalbank (SNB), wonach Kreditkarten mehr Umsatz pro Transaktion generieren als Debitkarten.

Für Bares selten

Für Bargeldbezüge werden Kreditkarten selten eingesetzt. 80 Prozent verwenden sie selten oder gar nie, um Cash zu beziehen. Besonders sparsam beim Barbezug sind die Jungen. Nur ein Prozent der unter 30-Jährigen setzt die Kreditkarte immer für Bargeldbezüge ein. Bei den über 50-Jährigen ist es fast jeder Zehnte.

Generell ist die Kreditkarte bei den Jungen nicht sehr beliebt. Nur für 14 Prozent der unter 30-Jährigen ist die Kreditkarte das bevorzugte Zahlungsmittel. Bei den anderen Altersgruppen liegt der Wert bei 30 Prozent.

Wenig überraschend werden Kreditkarten meistens für Hotelzahlungen und Online-Shopping eingesetzt. Insgesamt nimmt die Zahl der Kreditkarten zu. Sie liegt heute bei über sechs Millionen. Das ist eine Million mehr als noch vor fünf Jahren. (sda)

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