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epa06775350 Real Madrid's president Florentino Perez (L) and Real Madrid's head coach Zinedine Zidane (R) arrive for a press conference to announce Zidane's departure at Santiago Bernabeu stadium in Madrid, Spain, 31 May 2018. Zinedine Zidane announced that he has stepped down as Real Madrid head coach after leading the Spanish Primera Division soccer club to three UEFA Champions League titles in a row.  EPA/FERNANDO ALVARADO

Mit seinem Rücktritt hat Zinédine Zidane auch Real-Präsident Florentino Perez überrascht. Bild: EPA/EFE

Das sind die 9 heissesten Kandidaten für Zidanes Nachfolge bei Real Madrid

Nach dem überraschenden Rücktritt Zinédine Zidanes als Trainer von Real Madrid beginnen auch die Spekulationen über seine Nachfolge. Neun Namen sind im Gespräch – doch wirklich realistisch ist nur einer davon.



Das Trainerkarussell dreht sich. Mit dem plötzlich freigewordenen Posten bei Real Madrid muss eine hochkarätige Trainerstelle neu besetzt werden. Neun Namen geistern seit gestern durch die europäischen Sportgazetten – die Analyse hebt jedoch einen klaren Favorit hervor.

Die Heissbegehrten

Jürgen Klopp

epa06765818 Liverpool's manager Juergen Klopp reacts after losing the UEFA Champions League final between Real Madrid and Liverpool FC at the NSC Olimpiyskiy stadium in Kiev, Ukraine, 26 May 2018.  EPA/SEDAT SUNA

Bild: EPA/EPA

Der Deutsche wäre der Wunschtrainer der meisten Real-Fans. In Umfragen der beiden madrilenischen Tageszeitungen «Marca» und «AS» setzte sich Klopp gegen all seine Konkurrenten durch. Der 50-Jährige steht aktuell mit Liverpool für begeisternden Offensivfussball. Diesen könnte er mit Real Madrid sicherlich auch spielen lassen.

Doch der Wunsch der Real-Fans dürfte ein eben solcher bleiben. Klopp hat bei Liverpool noch einen Vertrag bis 2022. Sein erklärtes Ziel ist es, mit den «Reds» einen Titel zu holen. Deshalb wird er die englische Hafenstadt kaum diesen Sommer verlassen.

Wahrscheinlichkeit: Tief

Jogi Löw

epa06774851 German national soccer team's head coach Joachim Loew leads his team's training session in Eppan, Italy, 31 May 2018. The German squad prepares for the upcoming FIFA World Cup 2018 soccer championship in Russia at a training camp in Eppan, South Tyrol, until 07 June 2018.  EPA/SASCHA STEINBACH

Bild: EPA/EPA

Der Name des deutschen Bundestrainers Joachim Löw fiel in Zusammenhang mit den Madrilenen bereits vor einigen Monaten. Doch die Antwort, ob Löw die Nachfolge von Zidane antritt, gab der 58-Jährige vor wenigen Wochen eigentlich gleich selbst.

Der Bundestrainer verlängerte den Vertrag beim DFB bis 2022 und wird so vorerst kaum in Frage kommen, Real Madrid zu übernehmen. Ganz zur Freude von DFB-Manager Oliver Bierhoff, der gegenüber Spiegel Online sagte: «Ich bin gespannt, welchen Trainer sie finden. Es ist gut, dass der DFB mit Jogi kürzlich verlängert hat.»

Wahrscheinlichkeit: Tief

Maurizio Pocchettino

Tottenham Hotspur's manager Mauricio Pochettino watches his team during the English Premier League soccer match between Tottenham Hotspur and Newcastle United at Wembley Stadium, in London, England, Wednesday, May 9, 2018. (AP Photo/Alastair Grant)

Bild: AP/AP

Der Spielleiter der Tottenham Hotspurs ist so etwas wie der (nicht mehr so) heimliche Star der Trainerszene, obwohl er bislang keine internationalen Erfolge vorweisen kann. Der Argentinier führte die Spurs in den letzten vier Jahren drei Mal in die Champions League. Kaum war der Rücktritt Zidanes bestätigt, wurde der 46-Jährige als möglicher Nachfolger genannt.

Angeblich soll es sogar schon Kontakt zwischen der Madrider Klubführung und dem Tottenham-Coach gegeben haben. Doch die «Real-Klausel», die ihm erlauben sollte seinen Vertrag in England aufzulösen, wenn Real ihm ein Angebot macht, erwies sich als Falschmeldung. Pocchettino hat seinen Vertrag bei den «Spurs» erst gerade bis 2023 verlängert. Da wird man ihn nicht einfach so ziehen lassen.

Wahrscheinlichkeit: Tief

Die Italiener

Massimiliano Allegri

epa06750834 Juventus' coach Massimiliano Allegri celebrates after winning the Italian Serie A Championship (

Bild: EPA/ANSA

Glaubt man der spanischen Zeitung «Sport», könnte an Pocchettinos Stelle ein Italiener zum Zuge kommen. Der momentane Juve-Trainer Massimiliano Allegri sei der «Plan B» von Real-Präsident Florentino Perez. Es ist nicht das erste Mal, dass der Name des 50-Jährigen bei den Madrilenen ins Spiel kommt. Die erste Wahl war er allerdings noch nie.

Dazu kommt, dass der Allegri über einen gültigen Vertrag bei Juventus verfügt. Eine Ausstiegsklausel beinhaltet dieser nicht, aber Real soll bereit sein, eine allfällige Vertragsauflösung zu bezahlen. Vor wenigen Wochen hat Allegri selbst die Chance, dass er auch nach dem Sommer noch Trainer von den Turinern ist, allerdings als «sehr hoch» eingeschätzt. Zudem hat der Italiener noch nie ausserhalb seines Heimatlandes gearbeitet.

Wahrscheinlichkeit: Mittel

Antonio Conte

Chelsea head coach Antonio Conte holds the trophy after winning the English FA Cup final soccer match between Chelsea and Manchester United at Wembley stadium in London, Saturday, May 19, 2018. Chelsea defeated Manchester United 1-0. (AP Photo/Tim Ireland)

Bild: AP/AP

Wie geht es mit Antonio Conte und dem FC Chelsea weiter? Dies dürfte die entscheidende Frage sein, wenn über die Zidane-Nachfolge diskutiert wird. Conte konnte nach dem Meistertitel im ersten Jahr bei Chelsea nicht mehr an diese Leistung anknüpfen und beendete die abgelaufene Saison auf Platz 5. Mit dem Gewinn des FA Cups feierten die Blues zwar ein versöhnliches Saisonende, trotzdem wird seit einiger Zeit in den internationalen Medien vom Abgang Contes gesprochen.

Falls der 48-jährige Italiener bei Chelsea tatsächlich einen Schlussstrich zieht, wird Conte mit seinem Palmarès sicherlich ein Thema sein bei Madrid. Ob er ins System der Spanier passen würde, ist eine andere Frage.

Wahrscheinlichkeit: Mittel

Die internen Lösungen

Guti

Bild

Der am meisten gehandelte Name betreffend interner Zidane-Nachfolge ist José María Gutiérrez Hernández. Besser bekannt als «Guti», trainiert der 41-Jährige derzeit die U19 der «Königlichen». Die Fans dürften den ehemaligen Publikumsliebling mit offenen Armen willkommen heissen. Der Spanier absolvierte 387 Spiele für die Madrilenen und gewann fünfmal die spanische Meisterschaft, viermal den spanischen Supercup, dreimal die Champions League, zweimal den Weltpokal und einmal den Uefa-Super-Cup.

Die interne Lösung dürfte Real Madrid entgegen kommen. Guti kennt den Verein, steht schon unter Vertrag und weiss, was es heisst, für Real Madrid Titel zu gewinnen. Zudem zeigen ältere Beispiele von ehemaligen Spielern, wie erfolgreich dieses Konzept aufgehen kann. Vicente del Bosque bestritt über 300 Spiele in Weiss, bevor er als Trainer das Team zu Champions League und Meistertiteln verhalf. Was der frühere Captain Zinédine Zidane als Trainer vollbrachte, müssen wir hier nicht mehr aufzeigen.

Wahrscheinlichkeit: Hoch

Santiago Solari

epa05840781 Former Real Madrid soccer players (L-R) Argentinian midfielder Santiago Solari, midfielder Guti, and defender Ivan Helguera attend the presentation of the Madrid Classic Heart charity soccer match between Real Madrid soccer legends and AS Roma in Madrid, Spain, 10 March 2017. The benefits of the charity match, which will take place on 11 June 2017 at Santiago Bernabeu stadium, will be used for projects of the Real Madrid Foundation in Africa.  EPA/FERNANDO ALVARADO

Bild: EPA/EFE

Die zweite interne Lösung heisst Santiago Solari. Ebenfalls 41-jährig, war der Argentinier bisher für die B-Mannschaft der Madrilenen (Castilla) verantwortlich. Solari stand zwischen 2000 und 2005 mit Zinédine Zidane zusammen auf dem Platz, seit 2016 trainiert er die Real Madrid Castilla in der Segunda Division B. Trotz zwei Mittelfeld-Platzierungen hintereinander, wird er eine dritte Saison im B-Team verbringen – sofern Madrid-Präsident Florentino Perez ihm nicht den Job des Headcoaches anbietet.

Wahrscheinlichkeit: Mittel

Die alten Herren

Arsène Wenger

epa06733401 Arsenal manager Arsene Wenger looks on during the English Premier League soccer match between Huddersfield Town and Arsenal FC in Huddersfield, Britain, 13 May 2018.  EPA/RUI VIEIRA EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorised audio, video, data, fixture lists, club/league logos 'live' services. Online in-match use limited to 75 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications.

Bild: EPA/EPA

Der Abschied bei Arsenal soll noch nicht das Ende seiner Trainerkarriere gewesen sein. Der 68-Jährige sagt über sich selbst, er sei immer noch voller Tatendrang. Doch Real Madrid? Das ist nicht so unwahrscheinlich wie es auf den ersten Blick klingt. Bei den englischen Buchmachern ist der Franzose gar Favorit auf den Job.

Für Wenger spricht seine langjährige Erfahrung. Dass er mit Stars und diversen Charakteren umgehen kann, hat er bei Arsenal bewiesen. Zudem wäre es für ihn die Chance, den langersehnten Champions-League-Titel doch noch zu gewinnen.

Wahrscheinlichkeit: Mittel

Luis Felipe Scolari

epa05072776 Guangzhou Evergrande FC's head coach Luis Felipe Scolari encourage his team after losing the semifinal against FC Barcelona in the FIFA Club World Cup 2015 in Yokohama, south of Tokyo, Japan, 17 December 2015. Barcelona defeated the Chinese club to meet Argentine club River Plate in the final 20 December 2015.  EPA/KIMIMASA MAYAMA

Bild: EPA/EPA

Der grosse, alte Mann des Weltfussballs wurde vom italienischen Transfer-Guru Gialnuca Di Marzio ins Spiel gebracht. Zuletzt war Scolari in China Trainer. Als Nationaltrainer von Portugal und Brasilien hat er so ziemlich alles erlebt, was man im Fussballgeschäft erleben kann. Doch er wäre die konservativste Wahl der Real-Verantwortlichen.

Wahrscheinlichkeit: Mittel

Es war ein langer Weg bis Fussballerinnen akzeptiert wurden

Video: srf

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