DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Flüchtlinge

Liechtenstein nimmt 20 Flüchtlinge aus Syrien auf



Liechtenstein nimmt 20 Flüchtlinge aus Syrien auf. Eine erste, fünfköpfige Familie soll Ende August im Fürstentum eintreffen, wie die Regierung in Vaduz am Mittwoch bekannt gab.

Mit der Übernahme von Flüchtlingen aus dem Kriegsgebiet will Liechtenstein «seine jahrzehntelange humanitäre Tradition fortsetzen und einen Beitrag zur Linderung der Not in diesem Konflikt mit dramatischem Ausmass leisten», wie die Regierung mitteilte.

Die Regierung hat eigenen Angaben zufolge im Oktober letzten Jahres beschlossen, eine fünfköpfige syrische Familie aufzunehmen, «um erste Erfahrungen mit den Prozeduren zu sammeln und ein erstes Zeichen zu setzen». Der Entscheid zur Aufnahme von vier weiteren Familien fiel am Dienstag.

Bei der humanitären Tradition beruft sich der Kleinstaat auf seine Rolle in früheren Krisen. Von 1956 bis 2005 nahm Liechtenstein gemäss Regierungsangaben Gruppen von Flüchtlingen aus Ungarn auf, später Schutzsuchende aus der Tschechischen Republik, aus Vietnam, Laos, Tibet, Ex-Jugoslawien sowie aus der Republik Kosovo. (pma/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Parlament berät erstmals den Beitritt zum Uno-Migrationspakt

Der Ständerat berät am Dienstag als Erstrat den Uno-Migrationspakt. Ursprünglich wollte der Bundesrat 2018 den Beitritt im Alleingang beschliessen - der Protest war aber so heftig, dass die Regierung einen Rückzieher machen musste.

An der Unterzeichnungszeremonie des Uno-Migrationspakts in Marrakesch im Jahr 2018 fehlte die Schweiz. Der Bundesrat musste die Reise absagen, nachdem von allen Seiten kritisiert wurde, der Bundesrat könne solch einen Pakt nicht ohne die Zustimmung des Parlaments …

Artikel lesen
Link zum Artikel