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Grenadier-Rekrut stirbt bei Leistungsmarsch in Isone TI



Ein Rekrut der Grenadierschule in Isone TI ist am Dienstag nach einem Leistungsmarsch nicht im Ziel eingetroffen. Er wurde nach einer kurzen Suchaktion tot aufgefunden, wie das Verteidigungsdepartement (VBS) mitteilte.

Der Rekrut konnte weder durch die Erste Hilfe leistenden Kader noch durch die rasch eingetroffenen zivilen Rettungskräfte reanimiert werden. Die Rekruten hatten nach einem Start im Zugsrahmen individuell auf einer Waffenplatzstrasse einen 6,5-Kilometer-Leistungsmarsch absolviert, wie es weiter heisst.

Die Angehörigen wurden informiert. Sie und die Kameraden des Verstorbenen werden von Care-Teams betreut. Die Militärjustiz hat eine Untersuchung aufgenommen.

Für die Grenadier-Ausbildung würden fitte und sportliche junge Menschen ausgewählt, sagte Armeesprecher Stefan Hofer auf Anfrage. Die Selektionskriterien sind streng; die Rekrutierung muss mit mindestens 90 Punkten absolviert werden, wie es in der Informationsbroschüre heisst. Dazu kommen eine zweitägige Eignungsprüfung sowie eine mehrwöchige Selektion während der Rekrutenschule. Auch medizinische und psychologische Abklärungen werden gemacht. (cma/sda)

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hugo Hugentobler 15.07.2020 00:54
    Highlight Highlight Jeder der denkt, 6.5km Leistungsmarsch sei eine geringe Belastung, der weiss nicht was 6.5km Leistungsmarsch in Isone bedeuten.

    6.5km Distanz, Strecke geht praktisch nur bergauf, Füsse in Kampfstiefeln, Ausrüstung an, Gewehr in den Händen, 15kg Gepäck im Rucksack. Und dann wird nicht marschiert, sondern gerannt! Man rennt so schnell man kann. Denn wer die Zeitlimite nicht erfüllt, der wird nicht Grenadier.

    Ich sah einige kollabieren und kotzen. Selbst war ich auch mehrmals nah dran.

    Was mit dem Rekruten geschah, geht mir und sicher auch anderen Grenadieren nah. SF
  • Menel 15.07.2020 00:34
    Highlight Highlight Ein unnötiger Tod.

    Viel Kraft den Hinterbliebenen. Damit klar zu kommen ist unendlich schwer...
  • schiterli 14.07.2020 22:25
    Highlight Highlight Als ehemaliger Geb. Gren. weiss ich, dass jeder dort ein Freiwilliger ist. Ich bin auch davon überzeugt, dass der Tod des jungen Rekruten auf einen unentdeckt gebliebenen Herzfehler oder ähnliches zurückzuführen ist, und mit dem Militär nur ganz am Rande zu tun hat. Aber ohne Wenn und aber tragisch und traurig.
  • Karoon 14.07.2020 20:52
    Highlight Highlight Pro RS ein Toter. Diese Faustregel aus früheren Zeiten gilt offenbar noch immer. Schlimm
    • Raembe 15.07.2020 06:09
      Highlight Highlight Schon traurig wie Du versuchst den Tod eines jungen Menschen für deine politischen Zwecke auszunutzen.
      Und wenn das Ironie sein sollte, ist sie hier sehr unpassend platziert.
    • Karoon 15.07.2020 07:11
      Highlight Highlight Politische Zwecke? Abgesehen davon, dass ich keine habe, ist mir schleierhaft, inwiefern du solche aus meinem Post herauslesen kannst. Hast du das Wort "schlimm" übersehen?
    • Karoon 15.07.2020 17:02
      Highlight Highlight Die vielen Blitzer kann ich jetzt nicht nachvollziehen
  • α Virginis 14.07.2020 20:28
    Highlight Highlight Zuerst mal mein Beileid der Familie und den Freunden des Rekruten. So etwas ist tragisch und sie haben mein volles Mitgefühl.

    Nun aber über irgendwelche "unmenschlichen" Forderungen oder so zu schwadronieren bringt nichts. Wäre er nicht "fit" genug für den Marsch/Lauf, wäre er wohl kaum auf die Piste geschickt worden. Die Todesursache ist ja schliesslich nicht genau abgeklärt und kann genau so gut ein Bienen- oder Wespenstich oder sonstwas gewesen sein.

    Oder habt Ihr da genauere Informationen dazu?
  • Snowy 14.07.2020 19:29
    Highlight Highlight Ruhe in Frieden Bruder.

    Semper Fidelis!
  • 0ldNicehand 14.07.2020 19:11
    Highlight Highlight Hoffe wirklich (!) dass ich KOMPLETT falsch liege, ndT: Es ist schon ein Hohn, dass überhaupt RS und WK stattfinden dürfen während Corona. Von immer jüngeren Verantwortlichen, Wetter und Isone als zwiespältig bekannten StaO man besser gar nicht anfängt.. Natürlich - kann sein, dass der extremst tragische Unfall nicht mal ansatzweise vorhersehbar oder vermeidbar gewesen ist. Mein Bauchgefühl lässt allerdings leider auch andere Gedanken aufkommen (war 20j im MND, hab wohl einfach zu viel gesehen und raportiert..).
    Viel Kraft den Hinterbliebenen!
  • pacoSVQ 14.07.2020 18:26
    Highlight Highlight Fakt am Rande: Sein Helm wird nun wohl in der Grenadierkapelle aufgebahrt , wo jeweils der letzte im Dienst gestorbene Kamerad geehrt wird.
  • Clank 14.07.2020 18:10
    Highlight Highlight Kann einfach nicht sein, dass man Rekruten beauftragt an ihren körperlichen Grenzen zu gehen (Leistungsmarsch = so schnell wie möglich), aber dann selber keine ausreichende Sicherheitsvorkehrungen trifft, um bei einen Zusammenbruch schnell zu intervenieren.
    Dass jemand zusammenbricht, ist normal und absehbar. Dass man das erst am Ziel bemerkt und die Person noch suchen muss, ist dafür fahrlässig. Entweder man macht solche Übungen zu zweit oder unter strenger Aufsicht.
    • Salah 14.07.2020 22:44
      Highlight Highlight Als Anmerkung, Leistungsmarsch bedeutet eine gewisse Leistung im Marsch zu erreichen. Das Niveau wird vom Organisator entschieden. Hat nicht per se mit der eigenen Grenze zu tun,
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 14.07.2020 23:19
      Highlight Highlight Ich frage mich gerade ziemlich, was für Menschen dich versuchen zu Tode zu blitzen?
      Was für ein Mensch muss man sein, um deinen Beitrag negativ zu bewerten?
  • Raembe 14.07.2020 17:52
    Highlight Highlight Ich bin gerade ein wenig geschockt, mein tiefstes Beileid an alle Betroffenen.
  • Lupe 14.07.2020 17:30
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • Dr.Röntgen 14.07.2020 16:00
    Highlight Highlight Es stimmt mich immer traurig wenn ich so etwas lese. Es tut mir leid um den jungen Mann und für seine Familie.
    Ich kann mir nicht vorstellen was hier passiert ist, dass er sein Leben lassen musste. Hoffentlich gibt es bald Klarheit.
    Selbst wir "alte Knochen" im WK machen jedes Jahr 15km mit Vollpackung und nie ist etwas passiert und jeder kommt durch.
    Ruhe in Frieden Rekrut, ich salutiere.
    • Grubinski 14.07.2020 16:33
      Highlight Highlight 15km mit Vollpackung im normalen Marschtempo? Einen Leistungsmarsch kann man nicht vergleichen, da wird durchgejoggt damit man die 30-Minuten-Marke knacken kann. Und selbst dann gehört man nicht zu den schnellsten, ich hatte genug Ex-Grenis in meiner Einheit.
    • pacoSVQ 14.07.2020 16:52
      Highlight Highlight Ein gewöhnlicher 15 km Marsch ist auch mehr Spaziergang als fordernd. In Isone bedeutet ein 6.5 km Leistungsmarsch wohl durchgehend rennend mit Vollpackung.
    • Dr.Röntgen 14.07.2020 18:39
      Highlight Highlight Da ich selber nie in Isone war glaube ich euch das mal.
      Ich kannte Leistungsmärsche als Märsche in erhöhtem Lauftempo mit Jogg- oder Sprintpassagen zwischendrinn um es in der Zeit zu schaffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Monobloc 14.07.2020 15:35
    Highlight Highlight Viel Kraft für die Angehörigen, Kameraden und dem ganzen Umfeld!
  • Bruno Wüthrich 14.07.2020 15:21
    Highlight Highlight Was habe ich diese Märsche jeweils gehasst...

    Dabei war ich ja eigentlich gut zu Fuss und hatte selbst nie grössere Schwierigkeiten. Aber wenn wieder mal so ein Marsch stattfand, hatte ich immer bereits Tage vorher ein flaues Gefühl im Magen.

    Gestorben ist zwar bei uns keiner. Zusammengebrochen jedoch schon.

    Schade um diesen jungen Menschen, der gestorben ist. Er hatte noch viel Leben vor sich.

    R.I.P.
    • Kanuli 14.07.2020 20:33
      Highlight Highlight Wäre es nicht möglich Gadgets mitzunehmen, damit man zumindest rechtzeitig gefunden wird? Es liest sich hier, als hätte 1. Keiner gewusst, dass er im sterben lag und 2. Er musste erst noch gesucht werden. Ein Totmanngerät sollte zur Pflichtausstattung gehören, besonders bei solch fordernden Märschen. Sind nicht grösser als ein Telefon...
  • Enemy№1 14.07.2020 15:17
    Highlight Highlight Tragisch. Wünsche den Angehörigen viel Kraft in dieser schwierigen Zeit.

    Honor, Modestia, Unitas
  • sikki_nix 14.07.2020 14:54
    Highlight Highlight Ein sehr trauriger Weg einen Angehörigen zu verlieren. Ich wünsche den Angehörigen viel Kraft.
  • pnao 14.07.2020 14:30
    Highlight Highlight Ruhe in Frieden
    Eine sehr harte Rekrutenschule ohne Zweifel, aber bitte keine Verurteilungen oder Spekulationen jetzt.
    • Meierli 14.07.2020 20:11
      Highlight Highlight Die RS in Isone ist hart, der erste Marsch nicht wirklich. 6.5km mit 15kg auf dem Rücken ist eher harmlos, alles der Strasse entlang. Klar, es geht nur bergauf dabei. Aber das ist im Normalfall kein Problem nach der zweiten Vorselektion. Es wird wohl eine unerkannte Vorerkrankung gewesen sein. Schicksal. R. I. P. & Sempre Fidelis

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